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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 37, Zeilen: 1-20
Quelle: Pirayesh 2010
Seite(n): 17, 18, Zeilen: 17: 15ff; 18: 1ff
Die Dipol-Dipol-Wechselwirkung zwischen diesen magnetischen Momenten verursacht eine „Dephasierung“ der transversalen Magnetisierung. Je mehr Zeit vergeht zwischen Anregung und Datenakquisition, umso niedriger ist das induzierte Signal. Die Relaxationszeit, die dieses Dephasierungsphänomen beschreibt, nennt man T2-Relaxationszeiten (Reimer et al., 2003).

Derzeitige Akquisitionsschemata benötigen einen Mindestabstand zwischen Anregung und Datenaquisition von etwa 1 ms. Ein in seiner Bewegung „eingefrorenes“ Wassermolekül ist also nicht beobachtbar. Wassermoleküle in direkter Nachbarschaft von Makromolekülen sind in der Regel in ihrer Bewegungsfreiheit soweit eingeschränkt, dass sie mit MR nicht beobachtbar sind. Solche Wassermoleküle bezeichnet man als „unsichtbares Wasserreservoir“. Die Mehrzahl der Wassermoleküle im menschlichen Körper ist ausgesprochen mobil, und die taumelnden rotierenden Moleküle führen zu Fledfluktuationen, deren Mittelwert zu einer langsameren Dephasierung der transversalen Magnetisierung führt. Die Zeit, die diesen gewebespezifischen Dephasierungseffekt beschreibt, heißt T2-Relaxationszeit, transversale Relaxationszeit oder Spin-Spin-Relaxationszeit. Grundsätzlich gilt: Je größer die Beweglichkeit der Wassermoleküle (je höher der Gehalt an freiem Wasser im Gewebe), umso länger wird die gewebespezifische T2-Relaxationszeit (Reimer et al., 2003).

Die Dipol- Dipol- Wechselwirkung zwischen diesen magnetischen Momenten verursacht eine „Dephasierung“ der transversalen Magnetisierung. Je mehr Zeit vergeht zwischen Anregung und Datenakquisition, umso niedriger ist das induzierte Signal.

Die Relaxationszeit, die dieses Dephasierungsphänomen beschreibt, nennt man T2-Relaxationszeiten [3].

Derzeitige Akquisitionsschemata benötigen einen Mindestabstand zwischen Anregung und Datenakquisition von etwas 1ms. Ein in seiner Bewegung „eingefrorenes“ Wassermolekül

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ist also nicht beobachtbar. Wassermoleküle in der direkten Nachbarschaft von Makromolekülen sind in der Regel in ihrer Bewegungsfreiheit soweit eingeschränkt, dass sie mit der MR nicht beobachtbar sind. Solche Wassermoleküle bezeichnet man auch als „unsichtbares Wasserreservoir“. Die Mehrzahl der Wassermoleküle ist im menschlichen Körper ausgesprochen mobil, und die taumelnden rotierenden Moleküle führen zu Feld-Fluktuationen, deren Mittelwert zu einer langsameren Dephasierung der transversalen Magnetisierung führt. Die Zeit, die diesen gewebespezifischen Dephasierungseffekt beschreibt, heißt T2-Relaxationszeit, transversale Relaxationszeit oder Spin- Spin- Relaxationszeit. Grundsächlich gilt: Je größer die Beweglichkeit der Wassermoleküle (je Höher der Gehalt freien Wassers im Gewebe), umso länger wird die gewebespezifische T2-Relaxationszeit.


3. ReimerP., Parizel D.M., Stichnoth F.-A., Klinische MR-Bilbgebung, Springer 2003; 2. Auflage; 1:2-27

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith), Guckar
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