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Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Klgn
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 28, Zeilen: 1-4, Abbildung
Quelle: Scheuch 1989
Seite(n): 364, 365, Zeilen: 364: 33 ff.; 365: 1 ff.
2.3 Franchising

Franchising wird als die stärkste Form der vertraglichen Vertriebsform bezeichnet. Die kooperativen Beziehungen der einzelnen Wirtschaftsstufen können durch einen Leistungs- und Pflichtkatalog definiert werden (vgl. Scheuch 1989, S. 80 f.).

Leistungen und Pflichten des Franchisegebers: Leistungen und Pflichten des Franchisenehmers:
Bereitstellung von Firmen-, Produkt- und Markenzeichen Geschäftsführung nach vorgegebenen Richtlinien
Überlassung von Marketing-Know-how Daten- und Ergebnismeldung
Gewährleistung von Nutzungsrechten an Image und Marken Bezug nur bei Franchisegebern oder vorgegebenen Lieferanten
Hilfe bei Betriebsaufbau, Werbung, Aktionen und Verkaufsförderungen Verwendung von Marken und Zeichen des Franchisegebers
Laufende Beratung Sortimentsbildung unter Beachtung der vereinbarten Richtlinien
Aus- und Weiterbildung des Franchisenehmerpersonals

Abbildung 2: Leistungen und Pflichten von Franchisegeber und -nehmer im Vergleich. Quelle: Darstellung des Autors.

[Seite 364]

2.2.2.2. Franchising

Die stärkste Form vertraglicher Vertriebsbindungen ist durch „Franchisingsysteme“ gegeben. Die kooperative Beziehung zwischen unterschiedlichen Wirtschaftsstufen wie Hersteller und Einzelhandelsbetriebe, Dienstleistungszentrale und nachgelagerte dienstleistungsdurchführende Betriebe, Großhandels-Franchisinggeber gegenüber Einzelhandelsunternehmungen etc. wird durch einen wechselseitigen Leistungs- und Pflichtenkatalog definiert. Dies umfaßt beispielsweise:

Leistungen und Pflichten des Franchisegebers (vorgelagerte Wirtschaftsstufe)

• Bereitstellung von Firmen-, Produkt- und Markenzeichen

• Überlassung des Marketing-Know-how

• Gewährung von Nutzungsrechten an Image und Marken

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• Hilfe bei Betriebsaufbau, Werbung, Verkaufsförderung, Aktionen, Sortimentsplanung

• laufende Beratung (betriebswirtschaftliche Dienstleistungen, Organisationsmittel etc.)

• laufende Aus- und Weiterbildung des Franchisenehmerpersonals

• Erfahrungsaustausch

• Belieferung bzw. Nachweis von Bezugsquellen für systemgerechte Artikel zu festgelegten Konditionen

• Gewährung von Gebietsschutzrechten

Leistungen und Pflichten des Franchisenehmers (nachgelagerte Wirtschaftsstufe)

• Führung des Geschäfts nach vorgegebenen Richtlinien

• Duldung von Kontrollen

• Verwendung von Marken und Zeichen des Franchisegebers

• Wahrung der Geschäftsgeheimnisse

• Daten- und Ergebnismeldung

• ausschließlicher Bezug beim Franchisegeber oder bei vorgegebenen Bezugsquellen

• Sortimentsbildung unter Beachtung der vereinbarten Richtlinien

Anmerkungen

Die Quelle ist zwar nach dem zweiten Satz genannt (die Seitenangabe "passt" allerdings nicht), doch setzt sich die Übernahme auch für den Inhalt der folgenden Abbildung 2 fort, für die der Verfasser eine Eigenleistung reklamiert ("Quelle: Darstellung des Autors").

Sichter
(Klgn) Schumann
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