FANDOM



Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
TaBi
Gesichtet
No
Untersuchte Arbeit:
Seite: 011, Zeilen: 04
Quelle: Ehl 2008
Seite(n): 0, Zeilen: 0
„Töten gehört nicht zum Handwerk des Arztes, und Beihilfe auch nicht, das ist seit Hippokrates so.“ Mit diesem Argument beschreibt Ernst-Dietrich Hoppe, Präsident der

Bundesärztekammer und Ehrenvorsitzender des Marburger Bundes, im Kern die Position der deutschen Ärzteschaft zur Problematik. Menschliches Leben stehe nicht zur Disposition anderer Menschen. Dies beruhe nicht allein auf dem Schutz des Lebens durch das Grundgesetz, sondern auch darauf, dass die Werteordnung unserer Gesellschaft auf der Unantastbarkeit des Lebens aufbaue.33


33 Ehl, MAZ vom 10.01.2008, V2.

Töten gehört nicht zum Handwerk des Arztes, und Beihilfe auch nicht, das ist seit Hippokrates so“, sagte Ernst-Dietrich Hoppe, Präsident der Bundesärztekammer und Ehrenvorsitzender des Marburger Bundes kürzlich. Das ist im Kern die Position der deutschen Ärzteschaft. Menschliches Leben steht nicht zur Disposition anderer Menschen – nicht etwa allein, weil unser Grundgesetz es schützt; sondern weil die Werteordnung unserer Gesellschaft auf der Unantastbarkeit von Leben aufbaut.
Anmerkungen

Leicht abgewandelt und in indirekte Rede gesetzt, sodass der Eindruck entsteht, Hoppe habe die folgenden Aussagen getätigt - dies ist allerdings nicht der Fall.

Sichter
Nutzung von Community-Inhalten gemäß CC-BY-SA , sofern nicht anders angegeben.