Europas Weg zum Bürger - Die Politik der Europäischen Kommission zur Beteiligung der Zivilgesellschaft

von Dr. Franziska Giffey (geb. Süllke)

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[1.] Dcl/Fragment 031 20 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2021-03-04 18:03:36 Stratumlucidum
BauernOpfer, Dcl, Eder 2003, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Stratumlucidum
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 31, Zeilen: 20-24
Quelle: Eder 2003
Seite(n): 85, Zeilen: 6 ff.
Nach Eder (2003) ist Öffentlichkeit jener Freiraum zwischen Staat und Gesellschaft, in dem Institutionen thematisiert werden. Öffentlichkeit wird damit als Beobachtungs- und Thematisierungsinstanz der Kommunikation politischer und sozialer Institutionen zwischen Staat und Gesellschaft gefasst, die gemeinsam geteilte Relevanzstrukturen beinhaltet (Gerhards / Neidhardt 1991; Somers 1998).

Eder, Klaus, 2003: Öffentlichkeit und Demokratie. In: Jachtenfuchs, Markus / Kohler-Koch, Beate (Hrsg.): Europäische Integration. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften, 2. Auflage, S. 85 - 120.

Gerhards, Jürgern [sic] / Neidhardt, Friedhelm, 1991: Strukturen und Funktionen moderner Öffentlichkeit. Fragestellungen und Ansätze. In: Müller-Dohm [sic], Stefan / Neumann-Braun, Klaus (Hrsg.): Öffentlichkeit – Kultur – Massenkommunikation. Beiträge zur Medien- und Kommunikationssoziologie. Oldenburg: Bibliotheks- und Informationssystem der Universität Oldenburg, S. 31 - 89.

Somers, Margaret R., 1998: „Citizenship“ zwischen Staat und Markt. Das Konzept der Zivilgesellschaft und das Problem der „dritten Sphäre“. In: Berliner Journal für Soziologie 8, 489 - 506 [sic].

Öffentlichkeit ist jener Freiraum zwischen Staat und Gesellschaft, in dem Institutionen thematisiert werden. Er ist weder eine politische Institution noch eine soziale Institution, sondern eine (ihrerseits institutionalisierbare) Beobachtungsinstanz und Thematisierungsinstanz politischer und sozialer Institutionen. Öffentlichkeit ist ein Drittes zwischen Staat und Gesellschaft (Somers 1998), ein ausdifferenzierter Bereich politischer Kommunikation, in dem sich Sprecher an ein Publikum wenden, sowie Medien, die dieses Sprechen hörbar machen. Öffentlichkeit umfasst also ein soziales Feld, in dem Kommunikation mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit stattfindet, sowie gemeinsam geteilte Relevanzstrukturen, die verständlich machen, was kommuniziert wird (Gerhards/Neidhardt 1991; Neidhardt 1994).

Gerhards, Jürgen/Neidhardt, Friedhelm 1991: Strukturen und Funktionen moderner Öffentlichkeit. Fragestellungen und Ansätze, in: Müller-Doohm, Stefan/Neumann-Braun, Klaus (Hrsg.): Öffentlichkeit - Kultur - Massenkommunikation. Beiträge zur Medien- und Kommunikationssoziologie, Oldenburg, 31-89.

Neidhardt, Friedhelm 1994: Öffentlichkeit, öffentliche Meinung, soziale Bewegungen, in: Neidhardt, Friedhelm (Hrsg.): Öffentlichkeit, öffentliche Meinung, soziale Bewegungen (Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie, Sonderheft 34), Opladen, 7-41.

Somers, Margaret R. 1998: „Citizenship“ zwischen Staat und Markt. Das Konzept der Zivilgesellschaft und das Problem der „dritten Sphäre“, in: Berliner Journal für Soziologie 8, 489-506 [sic].

Anmerkungen

Nach Nennung Eders (2003) wird inkl. zweier Referenzen weiter von diesem übernommen. Zudem werden die übereinstimmenden elf aufeinanderfolgenden Wörter im ersten Satz nicht als Zitat kenntlich gemacht.

Bzgl. der bibliografischen Angaben ist anzumerken, dass

  • der erste Co-Herausgeber des an der Universität Oldenburg erschienenen Sammelbandes Müller-Doohm heißt [1] und
  • die Abhandlung von Somers (1998) nur die Seiten 489-505 umfasst, was sowohl in der Quelle als auch bei der Verf.in falsch angegeben wird.

Somers und Gerhards / Neidhardt (1991) werden in der gesamten untersuchten Arbeit – abgesehen vom Literaturverzeichnis – ausschließlich an dieser Stelle erwähnt.


Beurteilung durch das Überprüfungsgremium der Freien Universität Berlin
(s. hierzu auch Publikation des FU-"Schlussberichts" von 2019 im Jahr 2020):

Kategorie 2 ["Paraphrasierung von Texten mit deutlichen wörtlichen Textübernahmen, i.d. R. ganzer Satzteile"] / Kategorie C ["Nennung der Quelle im Kontext bei Möglichkeit eindeutiger Zuordnung"] (PDF-Datei des Schlussberichts mit Anlage, S. 3 u. 12)

Begründung: "Eder wird eindeutig als Quelle genannt, aber nicht korrekt zitiert" (ebd., S. 12)

Gemäß Schlussbericht gelten Fundstellen der Kategorie C als "geringfügige Mängel" und "Formfehler, die das Gremium als Bagatellen bewertete" (ebd., S. 4).


Sichter
(Stratumlucidum), WiseWoman



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