Europas Weg zum Bürger - Die Politik der Europäischen Kommission zur Beteiligung der Zivilgesellschaft

von Dr. Franziska Giffey (geb. Süllke)

vorherige Seite | zur Übersichtsseite | folgende Seite

Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende

[1.] Dcl/Fragment 143 04 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2021-03-05 12:41:06 Stratumlucidum
BauernOpfer, Dcl, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Trenz 2005, Verdacht auf willkürliche Referenzierung

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Stratumlucidum
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 143, Zeilen: 4-7, 11-15
Quelle: Trenz 2005
Seite(n): 71, 72, Zeilen: 71: 27 ff.; 72: 1 ff., 7 ff.
Zentraler Drehpunkt aller Maßnahmen ist das durch den Europaserver bereit gestellte und ständig ausgeweitete Informations- und interaktive Kommunikationsangebot im Internet, an dessen netzwerkartiger Gestaltung alle EU-Institutionen, vor allem aber die Europäische Kommission, beteiligt sind (Kommission 2007g).

[...] Die Stärke der neuen Medien wird dabei in der Förderung von Interaktivität gesehen, weshalb gerade zivilgesellschaftliche Interaktionsformen in die virtuellen Kommunikationsräume einbezogen werden sollen, um bereits in einem frühen Stadium der Gesetzesinitiative Interventionen interessierter Bürger und Organisationen der Zivilgesellschaft zu ermöglichen (Kommission 2001d).


Europäische Kommission, 2001d: White Paper on European Governance: Report of Working Group on Broadening and Enriching the Public Debate on European Matters. Brüssel: Juni 2001.

Europäische Kommission, 2007 g: Europäische i2010-Initiative zur digitalen Integration. An der Informationsgesellschaft teilhaben. Mitteilung der Kommission an das Europäische Parlament, den Rat, den Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschuss und den Ausschuss der Regionen. Brüssel: KOM (2007) 694 endgültig.

[Seite 71]

Drehpunkt aller Maßnahmen ist das durch den Europaserver bereitgestellte und ständig ausgeweitete Informations- und interaktive Kommunikationsangebot im Internet. Der Europaserver folgt in seinem Aufbau keinem Zentralplan und auch keiner hierarchischen Strukturierung, sondern ist selber netzwerkartig aufgebaut. An der Gestaltung der Website Europa beteiligen sich alle EU-Institutionen. [[...] Durch Verknüpfung mit privaten Informationsanbietern und Links zu anderen europaspezifischen Websites soll dieses Informationsnetzwerk noch weiter ausgebaut werden (Kommission 2001d: 20 ff.).]

[...]

[Seite 72]

[...] Die Stärke der Neuen Medien wird in der Förderung von Interaktivität gesehen, weshalb gerade zivilgesellschaftliche Aktionsformen in die virtuellen Kommunikationsräume einbezogen werden sollten (a.a.O.). [...] Die Kommission kündigt an, die Aktualität der Web-Informationen in Zukunft noch weiter zu verbessern, auch über geplante Maßnahmen umfassend zu informieren, um damit eine Intervention interessierter Bürger bereits in einem frühen Stadium der Gesetzesinitiative zu ermöglichen (Kommission 2001c: 28).


Kommission der Europäischen Gemeinschaften 2001c: Mitteilung der Kommission an den Rat, das Europäische Parlament, den Wirtschafts- und Sozialausschuss sowie den Ausschuss der Regionen betreffend eines neuen Rahmens für die Zusammenarbeit bei Massenmedien im Bereich der Informations- und Kommunikationspolitik der Europäischen Union. Brüssel, den 27.6.2001. Kom(2001)354 [sic] endgültig.

Kommission der Europäischen Gemeinschaften 2001d: White Paper on European Governance: Report of Working Group on Broadening and Enriching the Public Debate on European Matters, Brüssel: Juni 2001.

Anmerkungen

Trenz (2005) wird im hier durch Auslassungszeichen ersetzten Satz genannt.

In der von der Verf.in angegebenen Quelle Kommission (2007g), die auch unter [1] veröffentlicht ist, finden sich die wörtlichen Übereinstimmungen nicht.

Da es sich bei der von der Verf.in und Trenz angegebenen Quelle Kommission (2001d) um eine englischsprachige Publikation handelt, können sich diese auch dort nicht finden. Man beachte insbesondere, dass Erstere für den finalen Nebensatz

"um bereits in einem frühen Stadium der Gesetzesinitiative Interventionen interessierter Bürger [...] zu ermöglichen"

als Quelle (ebenfalls) Kommission (2001d) referenziert, während Trenz hierfür eine andere nennt. Von einem englischen Äquivalent eines "frühen Stadium[s] der Gesetzesinitiative" ist in Kommission (2001d) dann auch keine Rede, siehe die archivierte Version unter [2].

Die beiden Titel Kommission (2001d) und Kommission (2007g) werden – abgesehen vom Literaturverzeichnis – in der untersuchten Arbeit ausschließlich an dieser Stelle angeführt.


Beurteilung durch das Überprüfungsgremium der Freien Universität Berlin
(s. hierzu auch Publikation des FU-"Schlussberichts" von 2019 im Jahr 2020):

Kategorie 2 ["Paraphrasierung von Texten mit deutlichen wörtlichen Textübernahmen, i.d. R. ganzer Satzteile"] / Kategorie C ["Nennung der Quelle im Kontext bei Möglichkeit eindeutiger Zuordnung"] (PDF-Datei des Schlussberichts mit Anlage, S. 3 u. 17)

Begründung: "Paraphrasierung mit deutlichen wörtlichen Textübernahmen, Quelle ist eindeutig zuzuordnen" (ebd., S. 17)

Gemäß Schlussbericht gelten Fundstellen der Kategorie C als "geringfügige Mängel" und "Formfehler, die das Gremium als Bagatellen bewertete" (ebd., S. 4).


Sichter
(Stratumlucidum) Schumann


[2.] Dcl/Fragment 143 29 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2021-03-05 12:42:15 Stratumlucidum
BauernOpfer, Dcl, Fragment, Gesichtet, Lindner 2005, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Stratumlucidum
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 143, Zeilen: 29-33
Quelle: Lindner 2005
Seite(n): 414, 415, Zeilen: 414: li. Sp. 39 ff.; 415: li. Sp. 20 ff.
[Die Bandbreite politikrelevanter Nutzungsmöglichkeiten erstreckt sich dabei von Effizienz orientierten [sic] Anwendungen bis hin zu interaktiven Verfahren, die Chancen der Intensivierung politischer Partizipation und Inklusion bieten (Lindner 2005).] Die Eintrittsbarrieren in den „politischen Markt“ und die Transaktionskosten der Informationsübermittlung für Organisationen, Gruppen und Aktivisten der Zivilgesellschaft können durch das Internet gesenkt und damit bessere Bedingungen für kollektives Handeln und pluralistische Interessendurchsetzung geschaffen werden (Abramson 1988; Bimber 1998).

Abramson, Jeffrey B. / Arterton, F. Christopher / Oren [sic], Gary R., 1988: The Electronic Commonwealth: [sic] The Impact of New Media Technologies on Democratic Politics. New York: Basic Books.

Bimber, Bruce, 1998: The Internet and Political Transformation: Populism, Community and Accellerated [sic] Pluralism. In: Polity 31 / I [sic], 133 - 160.

Lindner, Ralf, 2005: Internet und Politik. Nohlen, Dieter / Schultze, Rainer-Olaf (Hrsg.): Lexikon der Politikwissenschaft. Band 1 A - M. Theorien. Methoden. Begriffe. München: Verlag C.H. Beck, S. 414 - 416.

[Seite 414]

Die Bandbreite politikrelevanter Nutzungsmöglichkeiten erstreckt sich von eher effizienzorientierten Anwendungen bis hin zu interaktiven Verfahren, die neue Chancen der Intensivierung polit. → Partizipation und Inklusion zu bieten versprechen.

[Seite 415]

Durch die deutliche Senkung der Eintrittsbarrieren in den polit. Markt und der Reduktion der → Transaktionskosten für Informationsübermittlung entstünden für Organisationen, Gruppen und Aktivisten verbesserte Bedingungen für kollektives Handeln und pluralistische Interessendurchsetzung (Abramson u.a. 1988, Bimber 1998).


Abramson, J. u.a. 1988: The Electronic Commonwealth. The Impact of Technologies [sic] on Democratic Politics, NY.

Bimber, B. 1998: «The Internet and Political Transformation: Populism, Community and Accellerated [sic] Pluralism», in: Polity 31/1, 133–160.

Anmerkungen

Die eigentliche Quelle wird lediglich für die mit Lindner (2005) referenzierte Aussage – die ohne Kenntlichmachung fast wörtlich übernommen, jedoch konservativ nicht als Plagiat gewertet wird – genannt.

Der folgende Satz wird – ergänzt um "der Zivilgesellschaft" – mit beiden Referenzen übernommen.

Der dritte Co-Autor von Abramson / Arterton / Orren (1988) heißt Gary R. Orren. [3] Hier korrigiert die Verf.in zwar den in der Quelle unvollständig wiedergegebenen Titel, unterschlägt aber bei der Referenzierung die beiden Co-Autoren Abramsons. Weiterhin ist The Impact of New Media Technologies on Democratic Politics der Untertitel des Werkes, weshalb der vorhergehende Doppelpunkt bei der Verf.in irreführend ist, da sie ihn so als Teil des Titels ausweist.

Im Literaturverzeichnis findet sich bei Bimber (1998) der bereits in der Quelle vorhandene Rechtschreibfehler im Titel wieder. Bei dessen Abhandlung verwendet die Verf.in zudem für die erste Nummer des 31. Jahrgangs der Zeitschrift Polity eine römische Ziffer, was unüblich ist (bei Lindner ähneln sich durch den verwendeten Schrifttyp "1" und "I", siehe [4]).

Die beiden englischsprachigen Titel, bei denen sich die wörtlichen Übereinstimmungen nicht in derselben sprachlichen Form finden können, werden – abgesehen vom Literaturverzeichnis – in der gesamten untersuchten Dissertation nur an dieser Stelle erwähnt.


Beurteilung durch das Überprüfungsgremium der Freien Universität Berlin
(s. hierzu auch Publikation des FU-"Schlussberichts" von 2019 im Jahr 2020):

Kategorie 1 ["wörtliche Übernahme einer geschlossenen Textpassage, zumindest eines ganzen Satzes"] / Kategorie C ["Nennung der Quelle im Kontext bei Möglichkeit eindeutiger Zuordnung"] (PDF-Datei des Schlussberichts mit Anlage, S. 3 u. 17)

Begründung: "Wörtliche Textübernahme ganzer Sätze, Quelle ist eindeutig zuzuordnen" (ebd., S. 17)

Gemäß Schlussbericht gelten Fundstellen der Kategorie C als "geringfügige Mängel" und "Formfehler, die das Gremium als Bagatellen bewertete" (ebd., S. 4).


Sichter
(Stratumlucidum) Schumann



vorherige Seite | zur Übersichtsseite | folgende Seite
Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:Stratumlucidum, Zeitstempel: 20190201104942


Nutzung von Community-Inhalten gemäß CC-BY-SA, sofern nicht anders angegeben.
… weitere Daten zur Seite „Dcl/143
Stratumlucidum +
(Stratumlucidum) Schumann +