Europas Weg zum Bürger - Die Politik der Europäischen Kommission zur Beteiligung der Zivilgesellschaft

von Dr. Franziska Giffey (geb. Süllke)

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[1.] Dcl/Fragment 208 14 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2021-03-05 13:36:07 Stratumlucidum
Dcl, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Senatsbeauftragter für Migration und Integration Berlin 2007, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Stratumlucidum
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 208, Zeilen: 14-17
Quelle: Senatsbeauftragter für Migration und Integration Berlin 2007
Seite(n): 69, Zeilen: 20 ff.
[Schon heute haben mehr als 20 % der Neuköllner Bevölkerung nicht die deutsche Staatsangehörigkeit und die europäische Unionsbürgerschaft (Bezirksamt Neukölln 2009b). Sie haben damit auch kein kommunales und kein Europawahlrecht. Ihnen steht also einerseits der Zugang zu diesem originären Beteiligungsrecht und damit zu einer Möglichkeit politischer Einflussnahme nicht offen. [...]] Die Identifikation mit dem demokratischen Gemeinwesen ist jedoch auch abhängig von den über die repräsentativen Partizipationsrechte hinausgehenden Möglichkeiten zur aktiven Einmischung und Beteiligung an politischen Entscheidungsprozessen.

[Bezirksamt Neukölln von Berlin, 2009b: Integrationspolitik in Neukölln. Berlin-Neukölln: Verwaltung des Bezirksbürgermeisters. Migrationsbeauftragter. URL: http://www.berlin.de/ba-neukoelln/verwaltung/migrationsbeauftragter/integrationpolitik.html, 16.07.2009]

Während das Recht auf politische Partizipation deutschen Staatsbürgerinnen und -bürgern durch das Wahlrecht zusteht, sind Migranten/-innen ohne deutsche Staatsangehörigkeit bzw. ohne Unionsbürgerschaft von dieser Möglichkeit politischer Einflussnahme und Beteiligung ausgeschlossen. Da diese Gruppe vor allem in den Innenstadtbezirken Berlins einen hohen Teil der Bevölkerung ausmacht, sind andere Beteiligungsmöglichkeiten notwendig. Ihre Identifikation mit dem demokratischen Gemeinwesen wächst durch Möglichkeiten zur aktiven Einmischung und Beteiligung an politischen Entscheidungsprozessen.
Anmerkungen

Die Verf.in lehnt sich deutlich an die hier ungenannt bleibende Quelle an.

Der letzte Satz, der inhaltlich nicht völlig trivial ist und einzig als Plagiat gewertet wird, wird zum großen Teil wörtlich übernommen.

Dieser ist im abschließenden Kapitel 5 der untersuchten Dissertation enthalten, in dem "aus den Ergebnissen der vorangegangenen Untersuchung Schlussfolgerungen gezogen" werden (S. 198).


Beurteilung durch das Überprüfungsgremium der Freien Universität Berlin
(s. hierzu auch Publikation des FU-"Schlussberichts" von 2019 im Jahr 2020):

keine Kategorie

Vorbemerkung zur Begründung: "Vorbemerkung zu Kapitel 5: Die Monita haben keinen Einfluss auf die sachliche Eigenständigkeit der Schlussfolgerung, dem Vorwurf von VroniPlag kann insofern nicht gefolgt werden."
Begründung: "Gemeinplatz, nicht zweifelsfrei als Paraphrase identifizierbar" (PDF-Datei des Schlussberichts mit Anlage, S. 17)

Gemäß Schlussbericht gehört diese Fundstelle dem Gremium zufolge zu den 39 Stellen, die "nicht eindeutig im Sinne der Bewertungskategorien zugeordnet werden" konnten (ebd., S. 4) und auf die Bewertung der Dissertation keinen Einfluss hatten.


Sichter
(Stratumlucidum) Schumann



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