Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Stratumlucidum
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 207, Zeilen: 17-24, 31-33
Quelle: Bezirksamt Neukölln von Berlin 2009a
Seite(n): 6, 7, 14, Zeilen: 6: 41 f.; 7: 1 f.; 14: 39 ff.
Wenn Menschen nicht von europäischen Werten erreicht werden, weil sie sich nicht der europäischen Gesellschaft zugehörig fühlen, dann besteht die Gefahr, dass sie von anderen extremistischen, propagandistischen, religiös fundamentalistischen Werten oder von tradierten Rollenmustern archaischer Parallelgesellschaften beeinflusst oder gewonnen werden. Dieser Entwicklung muss entgegengewirkt werden, indem die Perspektiven [sic] die Europa bietet, aufgezeigt werden, um ein demokratisches, friedliches und tolerantes Gemeinwesen auch für die Zukunft sicherzustellen.

[10.   Interkulturalität und Migration berücksichtigen.]

[...] In Neukölln-Nord beispielsweise, [sic] wird der Anteil der Menschen mit Migrationshintergrund bei einer Bevölkerung von 150.000 Einwohnern in 10 Jahren mindestens eine ¾ Mehrheit [sic] stellen.

[Seite 6]

Nur wer seine Perspektiven in unserem Gesellschaftssystem sucht, erkennt und findet, wird immun gegen die Verlockungen des schnellen Geldes, den [sic]

[Seite 7]

scheinbaren Heilsversprechen des religiösen Fundamentalismus oder den [sic] tradierten Rollenmustern [sic] archaischer Parallelgesellschaften.

[Seite 14]

In 10 Jahren ist Neukölln-Nord mit seinen 150.000 Einwohnern eine Stadt, in der Menschen mit Migrationshintergrund mindestens eine ¾ Mehrheit [sic] stellen. [...] Gleichwohl muss Neukölln eine Stadt im europäischen Wertekontext bleiben. Um ein demokratisches, friedliches und tolerantes Gemeinwesen auch für die Zukunft sicherzustellen, heißt unser gegenwärtiger alternativloser Auftrag: Integration.

Anmerkungen

Die Quelle wird erst im nächsten Absatz auf der nächsten Seite genannt.

Diese Passagen sind im abschließenden Kapitel 5 der untersuchten Dissertation enthalten, in dem "aus den Ergebnissen der vorangegangenen Untersuchung Schlussfolgerungen gezogen" werden (S. 198).


Beurteilung durch das Überprüfungsgremium der Freien Universität Berlin
(s. hierzu auch Publikation des FU-"Schlussberichts" von 2019 im Jahr 2020):

Kategorie 3 ["Paraphrasierung ohne bzw. mit geringfügiger wörtlicher Textübernahme"] / Kategorie B ["Nennung der Quelle im unmittelbaren Zusammenhang, aber ohne Möglichkeit der eindeutigen Zuordnung"] (PDF-Datei des Schlussberichts mit Anlage, S. 3 u. 17)

Vorbemerkung zur Begründung: "Vorbemerkung zu Kapitel 5: Die Monita haben keinen Einfluss auf die sachliche Eigenständigkeit der Schlussfolgerung, dem Vorwurf von VroniPlag kann insofern nicht gefolgt werden."
Begründung: "Paraphrasierung ohne bzw. mit geringfügigen wörtlichen Textübernahmen, eindeutige Zuordnung der Quelle nicht möglich" (ebd., S. 17)

Gemäß Schlussbericht gelten dem Gremium Fundstellen der Kategorie 3 als "geringfügige Mängel", bei denen "der Vorwurf der objektiven Täuschung nicht zureichend belegt werden" konnte (ebd., S. 4).


Sichter
(Stratumlucidum), WiseWoman


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