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42 gesichtete Fragmente: "Verdächtig" oder "Keine Wertung"

[1.] Dcl/Fragment 100 14 - Diskussion
Bearbeitet: 14. March 2019, 22:49 (WiseWoman)
Erstellt: 25. August 2018, 10:06 Stratumlucidum
Dcl, Fragment, Gesichtet, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Smismans 2005, Verdacht auf willkürliche Referenzierung

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Stratumlucidum
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 100, Zeilen: 14-17
Quelle: Smismans 2005
Seite(n): 121, Zeilen: 21 ff.
Dabei besteht die Zivilgesellschaft im Verständnis der Kommission weniger aus nationalen und lokalen Vereinigungen, [sic] als vielmehr aus europäischen Konföderationen, die inklusiv gestaltet sind und mit denen sie direkte Beziehungen auf europäischer Ebene etablieren kann (Jachtenfuchs / Kohler-Koch 2004; Smismans 2005).

Jachtenfuchs, Markus / Kohler-Koch, Beate, 2004: Governance and Institutional Development. In: Wiener, Antje / Diez, Thomas (Hrsg.): European Integration Theory. Oxford: Oxford University Press, S. 97 - 115.

Smismans, Stijn, 2005: Europäische Institutionen und Zivilgesellschaft: Diskurse und Interessen. In: Knodt, Michèle / Finke, Barbara (Hrsg.): Europäische Zivilgesellschaft. Konzepte, Akteure, Strategien. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften, S. 105 - 128.

Für die Kommission besteht die europäische Zivilgesellschaft zudem vor allem aus europäischen Konföderationen, die so inklusiv wie möglich gestaltet sind und mit denen sie direkte Beziehungen auf europäischer Ebene etablieren kann.
Anmerkungen

Fragwürdig ist hier die Referenzierung von Jachtenfuchs / Kohler-Koch (2004), da sich der Sachverhalt dort so nicht findet. Das Wort confederation(s) ist in diesem Text nicht enthalten, von "civil society" ist lediglich auf S. 101 die Rede:

"Similar forces may apply to the Open Method of Co-ordination (Hodson and Maher 2000) and to integrating civil society into the EU policy process as this favours the emergence of a European political space."

Jachtenfuchs / Kohler-Koch (2004) werden – abgesehen vom Literaturverzeichnis – in der untersuchten Arbeit nur noch einmal auf S. 102 referenziert, siehe Fragment 102 28. Dort wird eine auf diesen Titel bezogene Rezeption übernommen. Insofern stellt sich die Frage, ob die Verf.in deren Aufsatz tatsächlich rezipiert hat.

Darüber hinaus wird die Wörtlichkeit der Übernahme aus Smismans (2005) – 13 aufeinanderfolgende Wörter – nicht kenntlich gemacht.

Sichter
(Stratumlucidum), WiseWoman

[2.] Dcl/Fragment 016 22 - Diskussion
Bearbeitet: 9. April 2019, 10:23 (Stratumlucidum)
Erstellt: 26. August 2018, 13:04 Stratumlucidum
Dcl, Fragment, Gesichtet, KeineWertung, Liebert Trenz 2008, SMWFragment, Schutzlevel, Verdacht auf willkürliche Referenzierung

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Stratumlucidum
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 16, Zeilen: 22-29
Quelle: Liebert Trenz 2008
Seite(n): Literaturverzeichnis, Zeilen: –
Dies ist auch darin begründet, dass neue Formen der Bürgerbeteiligung in der europäischen Integrationsforschung vielfach als Schlüssel gesehen werden, um die Vertrauensbeziehung zwischen der Zivilgesellschaft, einschließlich der Bürger, und Entscheidungsträgern auf europäischer Ebene wieder herzustellen und eine demokratische Legitimation und damit langfristige Stabilität des europäischen Einigungsprojektes zu fördern und zu sichern (Kaelble 2002; Eder 2003; Kevin 2003; Kantner 2004; Kocka 2004; Preuß 2004; Ruzza 2004; Bruter 2004, 2005; Peters 2005; Trenz 2005b; Kohler-Koch 2007).

Bruter, Michael 2004: Civic and Cultural Components of a European Identity. A Pilot Model of Measurement of Citizens [sic] Levels of European Identity. In: Herrmann, Richard / Risse, Thomas / Brewer, Marilynn B. (Hrsg.): Transnational Identities: Becoming European in the EU. Lanham, MD: Rowman & Littlefield.

Bruter, Michael 2005: Citizens of Europe? The Emergence of a Mass European Identity. London: [sic] Palgrave Macmillan.

Eder, Klaus, 2003: Öffentlichkeit und Demokratie. In: Jachtenfuchs, Markus / Kohler-Koch, Beate (Hrsg.): Europäische Integration. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften, 2. Auflage, S. 85 - 120.

Kaelble, Hartmut, 2002: Das europäische Selbstverständnis und die europäische Öffentlichkeit im 19. und. 20. Jahrhundert. In: Kaelble, Hartmut / Kirsch, Martin / Schmidt-Gernig, Alexander (Hrsg.): Transnationale Öffentlichkeiten und Identitäten im 20. Jahrhundert. Frankfurt / Main: [sic] Campus.

Kantner, Cathleen, 2004: Kein modernes Babel. Kommunikative Voraussetzungen europäischer Öffentlichkeit. Wiesbaden: Verlag für Sozialwissenschaften.

Kevin, Deirdre, 2003: Europe in the Media. A Comparison of Reporting, Representation [sic] and Rhetoric in National Media Systems in Europe. Mahwah, N.J.: Lawrence Erlbaum Associates Publishers.

Kocka, Jürgen, 2004: Civil Society [sic] from a historical perspective. European Review, 12 (1): 65 - 79.

Kohler-Koch, Beate, 2007: The Organization of interests and democracy [sic] in the European Union. In: Kohler-Koch, Beate / Rittberger, Berthold (Hrsg.): Debating the Democratic Legitimacy of the European Union. Lanham, MD: Rowman & Littlefield.

Peters, Bernhard, 2005: Public Discourse, Identity, [sic] and the Problem of Democratic Legitimacy. In: Eriksen, Erik Oddvar (Hrsg.): Making the European Polity. Reflexive Integration in the EU. London: Routledge.

Preuß, Ulrich K., 2004: Transformation des europäischen Nationalstaates - Chancen für die Herausbildung einer Europäischen Öffentlichkeit. In: Franzius, Claudio / Preuß, Ulrich K. (Hrsg.): Europäische Öffentlichkeit. Baden-Baden: Nomos, S. 44 - 60.

Ruzza, Carlo, 2004: Europe and Civil Society: [sic] Movement Coalitions and European Governance. Manchester: [sic] Manchester University Press.

Trenz, Hans-Jörg, 2005b: Europa in den Medien. Das europäische Integrationsprojekt [sic] im Spiegel nationaler Öffentlichkeit. Frankfurt / Main: [sic] Campus.

 

Bruter, M. (2004) ‘Civic and Cultural Components of a European Identity. A Pilot Model of Measurement of Citizens [sic] Levels of European Identity’ in R. Herrmann, T. Risse and M.B. Brewer (eds) Transnational Identities: Becoming European in the EU, Lanham MD: Rowman & Littlefield.

— (2005) Citizens of Europe? The Emergence of a Mass European Identity, London: [sic] Palgrave Macmillan.

Eder, K. (2003). ‘Öffentlichkeit und Demokratie’ in M. Jachtenfuchs and B. Kohler-Koch (eds) Europäische Integration, Opladen: Leske & Budrich.

Kaelble, H. (2002) ‘Das europäische Selbstverständnis und die europäische Öffentlichkeit im 19. und 20. Jahrhundert’, in H. Kaelble, M. Kirsch and A. Schmidt-Gernig (eds) Transnationale Öffentlichkeiten und Identitäten im 20. Jahrhundert. Frankfurt a.M.: [sic] Campus.

[Kantner, C. (2003) ‘Öffentliche politische Kommunikation in der EU. Eine hermeneutisch-pragmatistische Perspektive’, in A. Klein, R. Koopmans, H.-J. Trenz, L. Klein, C. Lahusen and D. Rucht (eds) Bürgerschaft, Öffentlichkeit und Demokratie in Europa, Opladen: Leske & Budrich.]

— (2004) Kein modernes Babel. Kommunikative Voraussetzungen europäischer Öffentlichkeit, Wiesbaden: Verlag für Sozialwissenschaften.

Kevin, D. (2003) Europe in the Media. A Comparison of Reporting, Representation [sic] and Rhetoric in National Media Systems in Europe, Mahwah, N.J.: Lawrence Erlbaum Associates Publishers.

Kocka, J. (2004) ‘Civil Society [sic] from a historical perspective’, European Review, 12(1): 65-79.

Kohler-Koch, B. (2007) ‘The Organization of interests and democracy [sic] in the European Union’, in B. Kohler-Koch and B. Rittberger (eds) Debating the Democratic Legitimacy of the European Union, Lanham, MD: Rowman & Littlefield

Peters, B. (2005) ‘Public Discourse, Identity, [sic] and the Problem of Democratic Legitimacy’, in E. O. Eriksen (ed.) Making the European Polity. Reflexive Integration in the EU, London: Routledge.

Preuss [sic], U. (2004) ‘Transformation des europäischen Nationalstaats — Chancen für die Herausbildung einer Europäischen Öffentlichkeit’, in C. Franzius and U. Preuss [sic] (eds) Europäische Öffentlichkeit, Baden-Baden: Nomos, 44-60.

Ruzza, C. (2004) Europe and Civil Society: [sic] Movement Coalitions and European Governance, Manchester: [sic] Manchester University Press.

[Trenz, H.-J. (2002) Zur Konstitution politischer Öffentlichkeit in Europa. Zivilgesellschaftliche Subpolitik oder schaupolitische Inszenierung?, Baden-Baden: Nomos.]

— (2005) Europa in den Medien. Das europäische Integrationsprojekt [sic] im Spiegel nationaler Öffentlichkeit, Frankfurt a.M.: [sic] Campus.

Anmerkungen

Auffällig ist, dass die Verf.in mit exakt denselben 12 Referenzen – die sämtlich im Literaturverzeichnis der Quelle Liebert / Trenz (2008) enthalten sind – auch Aussagen auf den S. 73, 85 f. und 99 zu belegen versucht, siehe Fragment 073 04 (keine Wertung), Fragment 085 29 und Fragment 099 19 (keine Wertung). Weiterhin lassen sich folgende Punkte feststellen:

  • Bei Bruter (2004) fehlt bei der Verf.in im Titel bei "Citizens" wie in der Quelle der Genitiv-Apostroph [1] sowie die Seitenangabe des Beitrags.
  • Bruter (2005) ist bei Palgrave Macmillan in Houndmills, Basingstoke, Hampshire und New York und nicht in London erschienen. [2]
  • Bei Kaelble (2002) fehlt wie in der Quelle die Angabe, auf welchen Seiten des Sammelbandes sich der Aufsatz findet, und New York als zweiter Verlagsort. [3]
  • Bei Kevin (2003) fehlt wie in der Quelle im Titel ein Komma. [4]
  • Bei Kocka (2004) wird wie in der Quelle im Titel das Substantiv "Society" mit Majuskel geschrieben, das Substantiv "perspective" jedoch nicht, was inkonsistent ist. Im Originalaufsatz werden beide Wörter mit Minuskeln geschrieben. [5]
  • Bei Kohler-Koch (2007) fehlt wie in der Quelle die Angabe der Seitenzahl des Aufsatzes in dem Sammelband; auch sind im Titel die Substantive "interests" und "democracy" im Gegensatz zu "Organization" mit Minuskeln am Anfang geschrieben. Im Original lautet der Titel "The Organization of Interests and Democracy in the European Union". [6]
  • Bei Peters (2005) fehlt wie in der Quelle die Angabe der Seitenzahl des Aufsatzes in dem Sammelband. Im Original lautet dieser "Public discourse, identity and the problem of democratic legitimacy". [7]
  • Bei Ruzza (2004) ist Movement coalitions and European governance der Untertitel des Werkes, weshalb der vorhergehende Doppelpunkt in dieser Form nicht richtig ist, da er so als Teil des Titels ausgewiesen wird. Zudem fehlt hier die Angabe von New York als zweitem Verlagsort. [8] Beide Fehler finden sich sowohl in der Quelle als auch in der vorliegenden Arbeit.
  • Der Titel von Trenz (2005b) lautet Europa in den Medien. Die europäische Integration im Spiegel nationaler Öffentlichkeit und wird analog zur Quelle falsch wiedergegeben; wie dort fehlt überdies New York als zweiter Verlagsort. [9]

Bruter (2004 und 2005), Kevin (2003), Peters (2005), Preuß (2004) und Trenz (2005b) werden in der untersuchten Dissertation – abgesehen vom Literaturverzeichnis – ausschließlich auf den S. 16, 73, 86 und 99 genannt.

Sichter
(Stratumlucidum), WiseWoman

[3.] Dcl/Fragment 073 04 - Diskussion
Bearbeitet: 21. April 2019, 05:19 (Stratumlucidum)
Erstellt: 26. August 2018, 13:59 Stratumlucidum
Dcl, Fragment, Gesichtet, KeineWertung, Liebert Trenz 2008, SMWFragment, Schutzlevel, Verdacht auf willkürliche Referenzierung

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Stratumlucidum
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 73, Zeilen: 4-9
Quelle: Liebert Trenz 2008
Seite(n): Literaturverzeichnis, Zeilen: –
Ein gewisses Maß an Vertrauen in Stellvertreter und Repräsentanten und das Gefühl der Zugehörigkeit zu einer Gemeinschaft, [sic] gelten als wesentliche Voraussetzungen für das Funktionieren politischer Systeme und folglich von politischen Beteiligungsformen (Kaelble 2002; Eder 2003; Kevin 2003; Kantner 2004; Kocka 2004; Preuß 2004; Ruzza 2004; Bruter 2004, 2005; Peters 2005; Trenz 2005b; Kohler-Koch 2007).

Bruter, Michael 2004: Civic and Cultural Components of a European Identity. A Pilot Model of Measurement of Citizens [sic] Levels of European Identity. In: Herrmann, Richard / Risse, Thomas / Brewer, Marilynn B. (Hrsg.): Transnational Identities: Becoming European in the EU. Lanham, MD: Rowman & Littlefield.

Bruter, Michael 2005: Citizens of Europe? The Emergence of a Mass European Identity. London: [sic] Palgrave Macmillan.

Eder, Klaus, 2003: Öffentlichkeit und Demokratie. In: Jachtenfuchs, Markus / Kohler-Koch, Beate (Hrsg.): Europäische Integration. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften, 2. Auflage, S. 85 - 120.

Kaelble, Hartmut, 2002: Das europäische Selbstverständnis und die europäische Öffentlichkeit im 19. und. 20. Jahrhundert. In: Kaelble, Hartmut / Kirsch, Martin / Schmidt-Gernig, Alexander (Hrsg.): Transnationale Öffentlichkeiten und Identitäten im 20. Jahrhundert. Frankfurt / Main: [sic] Campus.

Kantner, Cathleen, 2004: Kein modernes Babel. Kommunikative Voraussetzungen europäischer Öffentlichkeit. Wiesbaden: Verlag für Sozialwissenschaften.

Kevin, Deirdre, 2003: Europe in the Media. A Comparison of Reporting, Representation [sic] and Rhetoric in National Media Systems in Europe. Mahwah, N.J.: Lawrence Erlbaum Associates Publishers.

Kocka, Jürgen, 2004: Civil Society [sic] from a historical perspective. European Review, 12 (1): 65 - 79.

Kohler-Koch, Beate, 2007: The Organization of interests and democracy [sic] in the European Union. In: Kohler-Koch, Beate / Rittberger, Berthold (Hrsg.): Debating the Democratic Legitimacy of the European Union. Lanham, MD: Rowman & Littlefield.

Peters, Bernhard, 2005: Public Discourse, Identity, [sic] and the Problem of Democratic Legitimacy. In: Eriksen, Erik Oddvar (Hrsg.): Making the European Polity. Reflexive Integration in the EU. London: Routledge.

Preuß, Ulrich K., 2004: Transformation des europäischen Nationalstaates - Chancen für die Herausbildung einer Europäischen Öffentlichkeit. In: Franzius, Claudio / Preuß, Ulrich K. (Hrsg.): Europäische Öffentlichkeit. Baden-Baden: Nomos, S. 44 - 60.

Ruzza, Carlo, 2004: Europe and Civil Society: [sic] Movement Coalitions and European Governance. Manchester: [sic] Manchester University Press.

Trenz, Hans-Jörg, 2005b: Europa in den Medien. Das europäische Integrationsprojekt [sic] im Spiegel nationaler Öffentlichkeit. Frankfurt / Main: [sic] Campus.

 

Bruter, M. (2004) ‘Civic and Cultural Components of a European Identity. A Pilot Model of Measurement of Citizens [sic] Levels of European Identity’ in R. Herrmann, T. Risse and M.B. Brewer (eds) Transnational Identities: Becoming European in the EU, Lanham MD: Rowman & Littlefield.

— (2005) Citizens of Europe? The Emergence of a Mass European Identity, London: [sic] Palgrave Macmillan.

Eder, K. (2003). ‘Öffentlichkeit und Demokratie’ in M. Jachtenfuchs and B. Kohler-Koch (eds) Europäische Integration, Opladen: Leske & Budrich.

Kaelble, H. (2002) ‘Das europäische Selbstverständnis und die europäische Öffentlichkeit im 19. und 20. Jahrhundert’, in H. Kaelble, M. Kirsch and A. Schmidt-Gernig (eds) Transnationale Öffentlichkeiten und Identitäten im 20. Jahrhundert. Frankfurt a.M.: [sic] Campus.

[Kantner, C. (2003) ‘Öffentliche politische Kommunikation in der EU. Eine hermeneutisch-pragmatistische Perspektive’, in A. Klein, R. Koopmans, H.-J. Trenz, L. Klein, C. Lahusen and D. Rucht (eds) Bürgerschaft, Öffentlichkeit und Demokratie in Europa, Opladen: Leske & Budrich.]

— (2004) Kein modernes Babel. Kommunikative Voraussetzungen europäischer Öffentlichkeit, Wiesbaden: Verlag für Sozialwissenschaften.

Kevin, D. (2003) Europe in the Media. A Comparison of Reporting, Representation [sic] and Rhetoric in National Media Systems in Europe, Mahwah, N.J.: Lawrence Erlbaum Associates Publishers.

Kocka, J. (2004) ‘Civil Society [sic] from a historical perspective’, European Review, 12(1): 65-79.

Kohler-Koch, B. (2007) ‘The Organization of interests and democracy [sic] in the European Union’, in B. Kohler-Koch and B. Rittberger (eds) Debating the Democratic Legitimacy of the European Union, Lanham, MD: Rowman & Littlefield

Peters, B. (2005) ‘Public Discourse, Identity, [sic] and the Problem of Democratic Legitimacy’, in E. O. Eriksen (ed.) Making the European Polity. Reflexive Integration in the EU, London: Routledge.

Preuss [sic], U. (2004) ‘Transformation des europäischen Nationalstaats — Chancen für die Herausbildung einer Europäischen Öffentlichkeit’, in C. Franzius and U. Preuss [sic] (eds) Europäische Öffentlichkeit, Baden-Baden: Nomos, 44-60.

Ruzza, C. (2004) Europe and Civil Society: [sic] Movement Coalitions and European Governance, Manchester: [sic] Manchester University Press.

[Trenz, H.-J. (2002) Zur Konstitution politischer Öffentlichkeit in Europa. Zivilgesellschaftliche Subpolitik oder schaupolitische Inszenierung?, Baden-Baden: Nomos.]

— (2005) Europa in den Medien. Das europäische Integrationsprojekt [sic] im Spiegel nationaler Öffentlichkeit, Frankfurt a.M.: [sic] Campus.

Anmerkungen

Auffällig ist, dass die Verf.in mit exakt denselben 12 Referenzen – die sämtlich im Literaturverzeichnis der Quelle Liebert / Trenz (2008) enthalten sind – auch Aussagen auf den S. 16, 85 f. und 99 zu belegen versucht, siehe Fragment 016 22 (keine Wertung), Fragment 085 29 und Fragment 099 19 (keine Wertung). Weiterhin lassen sich folgende Punkte feststellen:

  • Bei Bruter (2004) fehlt bei der Verf.in im Titel bei "Citizens" wie in der Quelle der Genitiv-Apostroph [10] sowie die Seitenangabe des Beitrags.
  • Bruter (2005) ist bei Palgrave Macmillan in Houndmills, Basingstoke, Hampshire und New York und nicht in London erschienen. [11]
  • Bei Kaelble (2002) fehlt wie in der Quelle die Angabe, auf welchen Seiten des Sammelbandes sich der Aufsatz findet, und New York als zweiter Verlagsort. [12]
  • Bei Kevin (2003) fehlt wie in der Quelle im Titel ein Komma. [13]
  • Bei Kocka (2004) wird wie in der Quelle im Titel das Substantiv "Society" mit Majuskel geschrieben, das Substantiv "perspective" jedoch nicht, was inkonsistent ist. Im Originalaufsatz werden beide Wörter mit Minuskeln geschrieben. [14]
  • Bei Kohler-Koch (2007) fehlt wie in der Quelle die Angabe der Seitenzahl des Aufsatzes in dem Sammelband; auch sind im Titel die Substantive "interests" und "democracy" im Gegensatz zu "Organization" mit Minuskeln am Anfang geschrieben. Im Original lautet der Titel "The Organization of Interests and Democracy in the European Union". [15]
  • Bei Peters (2005) fehlt wie in der Quelle die Angabe der Seitenzahl des Aufsatzes in dem Sammelband. Im Original lautet dieser "Public discourse, identity and the problem of democratic legitimacy". [16]
  • Bei Ruzza (2004) ist Movement coalitions and European governance der Untertitel des Werkes, weshalb der vorhergehende Doppelpunkt in dieser Form nicht richtig ist, da er so als Teil des Titels ausgewiesen wird. Zudem fehlt hier die Angabe von New York als zweitem Verlagsort. [17] Beide Fehler finden sich sowohl in der Quelle als auch in der vorliegenden Arbeit.
  • Der Titel von Trenz (2005b) lautet Europa in den Medien. Die europäische Integration im Spiegel nationaler Öffentlichkeit und wird analog zur Quelle falsch wiedergegeben; wie dort fehlt überdies New York als zweiter Verlagsort. [18]

Bruter (2004 und 2005), Kevin (2003), Peters (2005), Preuß (2004) und Trenz (2005b) werden in der untersuchten Dissertation – abgesehen vom Literaturverzeichnis – ausschließlich auf den S. 16, 73, 86 und 99 genannt.

Sichter
(Stratumlucidum) Schumann

[4.] Dcl/Fragment 099 19 - Diskussion
Bearbeitet: 21. April 2019, 05:21 (Stratumlucidum)
Erstellt: 27. August 2018, 12:30 Stratumlucidum
Dcl, Fragment, Gesichtet, KeineWertung, Liebert Trenz 2008, SMWFragment, Schutzlevel, Verdacht auf willkürliche Referenzierung

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Stratumlucidum
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 99, Zeilen: 19-26
Quelle: Liebert Trenz 2008
Seite(n): Literaturverzeichnis, Zeilen: –
Die damit einhergehende politikwissenschaftliche „Governance-Debatte“ über das Wesen von „European Governance“, also von „Regieren im Europäischen Mehrebenensystem“ (Jachtenfuchs / Kohler-Koch 2006) war von der Frage geleitet, wie in der Europäischen Union regiert und entschieden werden sollte, um die Handlungs- und Problemlösungsfähigkeit der Europäischen Institutionen zu sichern und zu deren stärkerer demokratischer Legitimation zu gelangen (Kaelble 2002; Eder 2003; Kevin 2003; Kantner 2004; Kocka 2004; Preuß 2004; Ruzza 2004; Bruter 2004, 2005; Peters 2005; Trenz 2005b; Kohler-Koch 2007).

Bruter, Michael 2004: Civic and Cultural Components of a European Identity. A Pilot Model of Measurement of Citizens [sic] Levels of European Identity. In: Herrmann, Richard / Risse, Thomas / Brewer, Marilynn B. (Hrsg.): Transnational Identities: Becoming European in the EU. Lanham, MD: Rowman & Littlefield.

Bruter, Michael 2005: Citizens of Europe? The Emergence of a Mass European Identity. London: [sic] Palgrave Macmillan.

Eder, Klaus, 2003: Öffentlichkeit und Demokratie. In: Jachtenfuchs, Markus / Kohler-Koch, Beate (Hrsg.): Europäische Integration. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften, 2. Auflage, S. 85 - 120.

[Jachtenfuchs, Markus / Kohler-Koch, Beate, 2006: Regieren und Institutionenbildung. In: Jachtenfuchs, Markus / Kohler-Koch, Beate (Hrsg.): Europäische Integration. Lehrbuch. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften, 2. Auflage, S. 11 - 46.]

Kaelble, Hartmut, 2002: Das europäische Selbstverständnis und die europäische Öffentlichkeit im 19. und. 20. Jahrhundert. In: Kaelble, Hartmut / Kirsch, Martin / Schmidt-Gernig, Alexander (Hrsg.): Transnationale Öffentlichkeiten und Identitäten im 20. Jahrhundert. Frankfurt / Main: [sic] Campus.

Kantner, Cathleen, 2004: Kein modernes Babel. Kommunikative Voraussetzungen europäischer Öffentlichkeit. Wiesbaden: Verlag für Sozialwissenschaften.

Kevin, Deirdre, 2003: Europe in the Media. A Comparison of Reporting, Representation [sic] and Rhetoric in National Media Systems in Europe. Mahwah, N.J.: Lawrence Erlbaum Associates Publishers.

Kocka, Jürgen, 2004: Civil Society [sic] from a historical perspective. European Review, 12 (1): 65 - 79.

Kohler-Koch, Beate, 2007: The Organization of interests and democracy [sic] in the European Union. In: Kohler-Koch, Beate / Rittberger, Berthold (Hrsg.): Debating the Democratic Legitimacy of the European Union. Lanham, MD: Rowman & Littlefield.

Peters, Bernhard, 2005: Public Discourse, Identity, [sic] and the Problem of Democratic Legitimacy. In: Eriksen, Erik Oddvar (Hrsg.): Making the European Polity. Reflexive Integration in the EU. London: Routledge.

Preuß, Ulrich K., 2004: Transformation des europäischen Nationalstaates - Chancen für die Herausbildung einer Europäischen Öffentlichkeit. In: Franzius, Claudio / Preuß, Ulrich K. (Hrsg.): Europäische Öffentlichkeit. Baden-Baden: Nomos, S. 44 - 60.

Ruzza, Carlo, 2004: Europe and Civil Society: [sic] Movement Coalitions and European Governance. Manchester: [sic] Manchester University Press.

Trenz, Hans-Jörg, 2005b: Europa in den Medien. Das europäische Integrationsprojekt [sic] im Spiegel nationaler Öffentlichkeit. Frankfurt / Main: [sic] Campus.

 

Bruter, M. (2004) ‘Civic and Cultural Components of a European Identity. A Pilot Model of Measurement of Citizens [sic] Levels of European Identity’ in R. Herrmann, T. Risse and M.B. Brewer (eds) Transnational Identities: Becoming European in the EU, Lanham MD: Rowman & Littlefield.

— (2005) Citizens of Europe? The Emergence of a Mass European Identity, London: [sic] Palgrave Macmillan.

Eder, K. (2003). ‘Öffentlichkeit und Demokratie’ in M. Jachtenfuchs and B. Kohler-Koch (eds) Europäische Integration, Opladen: Leske & Budrich.

Kaelble, H. (2002) ‘Das europäische Selbstverständnis und die europäische Öffentlichkeit im 19. und 20. Jahrhundert’, in H. Kaelble, M. Kirsch and A. Schmidt-Gernig (eds) Transnationale Öffentlichkeiten und Identitäten im 20. Jahrhundert. Frankfurt a.M.: [sic] Campus.

[Kantner, C. (2003) ‘Öffentliche politische Kommunikation in der EU. Eine hermeneutisch-pragmatistische Perspektive’, in A. Klein, R. Koopmans, H.-J. Trenz, L. Klein, C. Lahusen and D. Rucht (eds) Bürgerschaft, Öffentlichkeit und Demokratie in Europa, Opladen: Leske & Budrich.]

— (2004) Kein modernes Babel. Kommunikative Voraussetzungen europäischer Öffentlichkeit, Wiesbaden: Verlag für Sozialwissenschaften.

Kevin, D. (2003) Europe in the Media. A Comparison of Reporting, Representation [sic] and Rhetoric in National Media Systems in Europe, Mahwah, N.J.: Lawrence Erlbaum Associates Publishers.

Kocka, J. (2004) ‘Civil Society [sic] from a historical perspective’, European Review, 12(1): 65-79.

Kohler-Koch, B. (2007) ‘The Organization of interests and democracy [sic] in the European Union’, in B. Kohler-Koch and B. Rittberger (eds) Debating the Democratic Legitimacy of the European Union, Lanham, MD: Rowman & Littlefield

Peters, B. (2005) ‘Public Discourse, Identity, [sic] and the Problem of Democratic Legitimacy’, in E. O. Eriksen (ed.) Making the European Polity. Reflexive Integration in the EU, London: Routledge.

Preuss [sic], U. (2004) ‘Transformation des europäischen Nationalstaats — Chancen für die Herausbildung einer Europäischen Öffentlichkeit’, in C. Franzius and U. Preuss [sic] (eds) Europäische Öffentlichkeit, Baden-Baden: Nomos, 44-60.

Ruzza, C. (2004) Europe and Civil Society: [sic] Movement Coalitions and European Governance, Manchester: [sic] Manchester University Press.

[Trenz, H.-J. (2002) Zur Konstitution politischer Öffentlichkeit in Europa. Zivilgesellschaftliche Subpolitik oder schaupolitische Inszenierung?, Baden-Baden: Nomos.]

— (2005) Europa in den Medien. Das europäische Integrationsprojekt [sic] im Spiegel nationaler Öffentlichkeit, Frankfurt a.M.: [sic] Campus.

Anmerkungen

Wenn man von Jachtenfuchs / Kohler-Koch (2006) absieht, ist auffällig, dass die Verf.in mit exakt denselben 12 übrigen Referenzen – die sämtlich im Literaturverzeichnis der Quelle Liebert / Trenz (2008) enthalten sind – auch Aussagen auf den S. 16, 73 und 85 f. zu belegen versucht, siehe Fragment 016 22 (keine Wertung), Fragment 073 04 (keine Wertung) und Fragment 085 29. Weiterhin lassen sich folgende Punkte feststellen:

  • Bei Bruter (2004) fehlt bei der Verf.in im Titel bei "Citizens" wie in der Quelle der Genitiv-Apostroph [19] sowie die Seitenangabe des Beitrags.
  • Bruter (2005) ist bei Palgrave Macmillan in Houndmills, Basingstoke, Hampshire und New York und nicht in London erschienen. [20]
  • Bei Kaelble (2002) fehlt wie in der Quelle die Angabe, auf welchen Seiten des Sammelbandes sich der Aufsatz findet, und New York als zweiter Verlagsort. [21]
  • Bei Kevin (2003) fehlt wie in der Quelle im Titel ein Komma. [22]
  • Bei Kocka (2004) wird wie in der Quelle im Titel das Substantiv "Society" mit Majuskel geschrieben, das Substantiv "perspective" jedoch nicht, was inkonsistent ist. Im Originalaufsatz werden beide Wörter mit Minuskeln geschrieben. [23]
  • Bei Kohler-Koch (2007) fehlt wie in der Quelle die Angabe der Seitenzahl des Aufsatzes in dem Sammelband; auch sind im Titel die Substantive "interests" und "democracy" im Gegensatz zu "Organization" mit Minuskeln am Anfang geschrieben. Im Original lautet der Titel "The Organization of Interests and Democracy in the European Union". [24]
  • Bei Peters (2005) fehlt wie in der Quelle die Angabe der Seitenzahl des Aufsatzes in dem Sammelband. Im Original lautet dieser "Public discourse, identity and the problem of democratic legitimacy". [25]
  • Bei Ruzza (2004) ist Movement coalitions and European governance der Untertitel des Werkes, weshalb der vorhergehende Doppelpunkt in dieser Form nicht richtig ist, da er so als Teil des Titels ausgewiesen wird. Zudem fehlt hier die Angabe von New York als zweitem Verlagsort. [26] Beide Fehler finden sich sowohl in der Quelle als auch in der vorliegenden Arbeit.
  • Der Titel von Trenz (2005b) lautet Europa in den Medien. Die europäische Integration im Spiegel nationaler Öffentlichkeit und wird analog zur Quelle falsch wiedergegeben; wie dort fehlt überdies New York als zweiter Verlagsort. [27]

Bruter (2004 und 2005), Kevin (2003), Peters (2005), Preuß (2004) und Trenz (2005b) werden in der untersuchten Dissertation – abgesehen vom Literaturverzeichnis – ausschließlich auf den S. 16, 73, 86 und 99 genannt.

Sichter
(Stratumlucidum) Schumann

[5.] Dcl/Fragment 092 17 - Diskussion
Bearbeitet: 21. April 2019, 05:49 (Stratumlucidum)
Erstellt: 7. September 2018, 08:34 Stratumlucidum
Dcl, Diedrichs 2007, Fragment, Gesichtet, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Stratumlucidum
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 92, Zeilen: 17-19
Quelle: Diedrichs 2007
Seite(n): 89, Zeilen: 19 ff., 110 f.
[Diese Herangehensweise wurde mit der Mitteilung der Kommission „Eine Bürgernahe [sic] Agenda: Konkrete Ergebnisse für Europa“ (Kommission 2006c) noch einmal bestätigt, die beinhaltete, dass alle Politikinstrumente der Kommission so gestaltet werden sollen, dass sie zur Information über Europa beitragen und die aktive Beteiligung der Bürger an der Europapolitik anregen.] Es wurde eine positive Bilanz der bisherigen Diskussions- und Analyseprozesse im Rahmen des „Plan D“ für Demokratie, Dialog und Diskussion gezogen, aber zugleich weiterer Handlungsbedarf festgestellt.

[Europäische Kommission, 2006c: Mitteilung der Kommission an den Europäischen Rat: Eine bürgernahe Agenda: Konkrete Ergebnisse für Europa. Brüssel: KOM (2006) 211 endgültig.]

In der Mitteilung an den Europäischen Rat mit dem Titel „Eine Bürgernahe [sic] Agenda: Konkrete Ergebnisse für Europa“4 zog sie im Mai 2006 eine positive Bilanz der bisherigen Diskussions- und Analyseprozesse im Rahmen des Plans D (für Demokratie, Dialog und Diskussion), sah aber zugleich weiteren Handlungsbedarf.

4 Mitteilung der Kommission an den Europäischen Rat, Eine Bürgernahe [sic] Agenda: Konkrete Ergebnisse für Europa, KOM (2006) 211 endgültig, Brüssel, 10.05.2006.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die eigentliche Quelle, die lediglich im Literaturverzeichnis der untersuchten Arbeit erwähnt wird.

Die Begriffe "positive Bilanz" und "bisherige[n] Diskussions- und Analyseprozesse" finden sich in der Mitteilung der Kommission an den Europäischen Rat nicht; das Bestehen von Handlungsbedarf im Bereich "Freiheit, Sicherheit und Recht" wird auf S. 6 festgestellt, vgl. [28].

Aufgrund des relativ banalen Inhalts trotz Übernahme von elf aufeinanderfolgenden Wörtern konservative Kategorisierung unter "keine Wertung".

Sichter
(Stratumlucidum) Schumann

[6.] Dcl/Fragment 033 27 - Diskussion
Bearbeitet: 20. March 2019, 14:24 (WiseWoman)
Erstellt: 13. September 2018, 13:30 Stratumlucidum
Dcl, Fragment, Gesichtet, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Trenz 2003, Verdacht auf willkürliche Referenzierung

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Stratumlucidum
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 33, Zeilen: 27-29
Quelle: Trenz 2003
Seite(n): 165, Zeilen: 10 ff.
[Dabei wird in der Literatur vor allem darauf abgestellt, dass Bürger und zivilgesellschaftliche Organisationen durch die bestehenden demokratischen Verfahren nicht effektiv und gleichberechtigt an der politischen Entscheidungsfindung beteiligt werden und eine Kontrolle des Handelns der europäischen Institutionen nicht adäquat wahrnehmen können,] weil der Einstieg in eine umfassende transnationale Kommunikationspraxis nicht vollzogen wird (Giesen 1999; Kohler-Koch 1999; [sic] Gerhards 2000; Kielmannsegg [sic] 2003; Meyer 2003).

Gerhards, Jürgen, 2000: Europäisierung von Ökonomie und Politik und die Trägheit der Entstehung einer europäischen Öffentlichkeit. In: Bach, Maurizio (Hrsg.): Die Europäisierung nationaler Gesellschaften. Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie, Sonderheft 40. Opladen: Westdeutscher Verlag, S. 277 - 305.

Giesen, Bernhard, 1999: Europa als Konstruktion der Intellektuellen. In: Viehoff, Reinhold / Segers, Rien T. (Hrsg.): Kultur, Identität, Europa. Über die Schwierigkeiten und Möglichkeiten einer Konstruktion. Frankfurt / Main: Suhrkamp, S. 130 - 146.

Kielmansegg, Peter Graf, 2003: Integration und Demokratie. In: Jachtenfuchs, Markus / Kohler-Koch, Beate (Hrsg.): Europäische Integration. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften, 2. Auflage, S. 49 - 76.

Meyer, Christoph O., 2003: Die Wächterfunktion von europäischer Öffentlichkeit. Das Brüsseler Pressecorps und der Rücktritt der EU-Kommission. In: Klein, Ansgar / Koopmans, Ruud / Trenz, Hans-Jörg / Lahusen, Christian / Rucht / Dieter (Hrsg.): Bürgerschaft, Öffentlichkeit und Demokratie in Europa. Opladen: Leske + Budrich, S. 233 - 245.

Das theoretische Argument einer Koppelung zwischen der Legitimität des EU-Regierens und der Herausbildung einer europäischen Öffentlichkeit kann freilich noch nicht darüber hinwegtäuschen, dass es um die Entwicklungsmöglichkeiten einer solchen demokratiefähigen und verständigungsorientierten Öffentlichkeit in der EU in der Tat eher schlecht bestellt ist, solange der Einstieg in eine transnationale Kommunikationspraxis nicht auch in der Praxis nachvollzogen wird.

[Gerhards, Jürgen: Europäisierung von Ökonomie und Politik und die Trägheit der Entstehung einer europäischen Öffentlichkeit. In: Bach, Maurizio (Hg.): Die Europäisierung nationaler Gesellschaften. Sonderheft 40 der Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie. Opladen: Westdeutscher Verlag, 2000, S. 277-305

Giesen, Bernhard: Europa als Konstruktion der Intellektuellen. In: Viehoff, Reinhold/Segers, Rien T. (Hg.): Kultur, Identität, Europa. Über die Schwierigkeiten und Möglichkeiten einer Konstruktion. Frankfurt/Main: Suhrkamp, 1999, S. 130-146

Kielmansegg, Peter Graf: Integration und Demokratie In: Jachtenfuchs, Markus/Kohler-Koch, Beate (Hg.): Europäische Integration. Opladen: Leske & Budrich, 1996, S. 47-72]

Anmerkungen

Trenz (2003) führt in Teil 2, "Europäische Öffentlichkeit", des Sammelbandes von Klein et al. ein. Im Beitrag von Meyer (2003), der in diesem Teil enthalten ist, ist nicht wörtlich von einer "transnationale[n] Kommunikationspraxis" die Rede, weshalb die Verf.in hier eine Rezeptionsleistung von Trenz übernimmt.

Schwer verständlich ist, warum die Verf.in statt ihrer tatsächlichen Quelle fünf andere Referenzen anführt. Drei von diesen finden sich auch im Literaturverzeichnis von Trenz; bei Kielmansegg (2003) wird lediglich eine spätere Auflage als verwendet angegeben.

Bei Giesen (1999) und Kielmansegg (2003) kommt der Begriff "transnational" weder so noch in irgendeiner abgeleiteten Form vor.

Ein Titel "Kohler-Koch 1999", der im Haupttext der untersuchten Arbeit insgesamt sechs Mal erwähnt wird – außer an dieser Stelle noch auf den Seiten 48, 62, 65, 67 und 76 –, findet sich in deren Literaturverzeichnis nicht.

Der in eckige Klammern gesetzte vordere Teil des Satzes ist sinngemäß der Quelle Thalmaier (2006) entnommen, siehe Fragment 033 23 (keine Wertung).

Sichter
(Stratumlucidum), WiseWoman

[7.] Dcl/Fragment 036 11 - Diskussion
Bearbeitet: 21. April 2019, 14:18 (Stratumlucidum)
Erstellt: 15. September 2018, 14:23 Stratumlucidum
Dcl, Fragment, Gesichtet, KeineWertung, Kocka 2000, SMWFragment, Schutzlevel

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Stratumlucidum
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 36, Zeilen: 11-13
Quelle: Kocka 2000
Seite(n): 14, 15, Zeilen: 14: 31 ff.; 15: 1 f.
[Der Bereich der Zivilgesellschaft wird hier zum Bereich des Hauses und der Familie abgegrenzt, nicht jedoch zur Sphäre des Staates, denn mit der Zivilgesellschaft ist in diesem Sinne das Gemeinwesen als gesellschaftlich-politischer Raum gemeint (Kocka 2000).] Der Begriff bezieht sich dabei auf Fragen des Zusammenlebens, auf Öffentlichkeit und Politik und auf das Gemeinwesen und das Gemeinwohl mit dem Ziel des tugendhaften, guten Lebens. [Seite 14]

Schließlich bezog sich der Begriff »societas civilis« auf Fragen des Zusammenlebens der Einzelnen, der Familien, Geschlechter und Stände, auf das Gemeinwesen jenseits des Nur-Partikularen, auf Gemeinwohl mit dem Ziel des tugendhaften, guten

[Seite 15]

Lebens, auf Öffentlichkeit, auf das Allgemeine, auf — im emphatischen Sinn — Politik.

Anmerkungen

Die Quelle wird unmittelbar zuvor genannt. Da ein Bezug auf diese gegeben zu sein scheint ("Der Begriff bezieht sich dabei [...]") und nur acht aufeinanderfolgende Wörter übernommen werden, konservative Kategorisierung unter "keine Wertung".

Direkt im Anschluss übernimmt die Verf.in ohne Kenntlichmachung aus einer englischsprachigen Quelle, siehe Fragment 036 13.

Sichter
(Stratumlucidum) Schumann

[8.] Dcl/Fragment 040 01 - Diskussion
Bearbeitet: 7. April 2019, 19:43 (Stratumlucidum)
Erstellt: 15. September 2018, 14:55 Stratumlucidum
Dcl, Fragment, Gesichtet, KeineWertung, Kocka 2000, SMWFragment, Schutzlevel, Verdacht auf willkürliche Referenzierung

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Stratumlucidum
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 40, Zeilen: 1-4
Quelle: Kocka 2000
Seite(n): 24, Zeilen: 8 ff.
Darüber hinaus wird davon ausgegangen, dass Zivilgesellschaft, um zu gedeihen, demokratische rechtsstaatliche Institutionen benötigt, die Menschen- und Bürgerrechte schützen und Partizipation erlauben und fördern (Keane 1988; 1998; Kocka 2000).

Keane, John, 1988: Democracy and Civil Society: [sic] On the Predicament [sic] of European Socialism, the Prospects for Democracy [sic] and the Problem of Controlling Social and Political Power. London / New York: University of Westminster Press. [sic]

Keane, John, 1998: Civil Society: [sic] Old Images, New Visions. Cambridge: Polity Press.

Kocka, Jürgen, 2000: Zivilgesellschaft als historisches Problem und Versprechen. In: Hildermeier, Manfred / Kocka, Jürgen / Conrad, Christoph (Hrsg.): Europäische Zivilgesellschaft in Ost und West. Begriff, Geschichte, Chancen. Frankfurt / Main, New York: Campus Verlag.

Um sich entfalten, erhalten und weiterentwickeln zu können, benötigt die Zivilgesellschaft politische Institutionen, die – in der einen oder anderen Weise — die Menschen- und Bürgerrechte schützen, Kriterien des Rechts- und Verfassungsstaats erfüllen, demokratische Partizipation erlauben, Grundsatzfragen entscheiden, Rahmenbedingungen setzen sowie schützend, fördernd und schlichtend eingreifen.

[Keane, John (1988a), Democracy and Civil Society: [sic] On the Predicament [sic] of European Socialism, the Prospects for Democracy [sic] and the Problem of Controlling Social and Political Power, London/New York.]

[ders. (1998), Civil Society: [sic] Old Images, New Visions, Cambridge.]

Anmerkungen

Die Quelle wird genannt. Auffällig ist dennoch, dass hier allein Kocka (2000) wiedergegeben wird und dieselben beiden Titel von Keane in dessen Literaturverzeichnis aufgeführt sind.

Bzgl. der bibliografischen Angaben ist anzumerken, dass

  • bei Keane (1988) On the Predicaments of European Socialism, the Prospects for Democracy, and the Problem of Controlling Social and Political Power der Untertitel des Werkes ist – vgl. [29] – und daher der vorhergehende Doppelpunkt in dieser Form nicht richtig ist, da er so als Teil des Titels ausgewiesen wird. Zusätzlich wird der Untertitel sowohl in der Quelle als auch von der Verf.in mit einem fehlenden Plural-s und einem fehlenden Komma wiedergegeben. Außerdem erschien das Werk nicht, wie von der Verf.in fehlerhaft ergänzt, bei University of Westminster Press, sondern bei Verso; und
  • bei Keane (1998) Old Images, New Visions der Untertitel des Werkes ist – vgl. [30] – und daher der vorhergehende Doppelpunkt in dieser Form nicht richtig ist, da er so als Teil des Titels ausgewiesen wird. Hier gibt die Verf.in den korrekten Verlagsnamen an.

Keane (1988) wird – abgesehen vom Literaturverzeichnis – in der untersuchten Arbeit nur noch einmal auf S. 38 in einem Plagiatskontext erwähnt, siehe Fragment 038 01; Keane (1998) – wieder abgesehen vom Literaturverzeichnis – nur noch einmal an anderer Stelle auf derselben Seite, wo in analoger Weise verfahren wird, siehe Fragment 038 28 (keine Wertung).

Sichter
(Stratumlucidum) Schumann

[9.] Dcl/Fragment 038 28 - Diskussion
Bearbeitet: 8. April 2019, 16:06 (Stratumlucidum)
Erstellt: 15. September 2018, 16:25 Stratumlucidum
Dcl, Finke Knodt 2005, Fragment, Gesichtet, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel, Verdacht auf willkürliche Referenzierung

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Stratumlucidum
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 38, Zeilen: 28-31
Quelle: Finke Knodt 2005
Seite(n): 25, Zeilen: 22 ff.
Hierbei wird herausgestellt, dass die Zivilgesellschaft und die aus ihr hervorgehenden Akteure eine Funktion für die Legitimation der Politik übernehmen können (Keane 1998; Ahtisaari 1999; Bukow-Ottersbach [sic] 1999; Salomon [sic] u.a. 1999, Trentmann 2000; Barber 2000; Knodt/Finke 2005).

Ahtisaari, Martti, 1999: Democracy and Civil Society in the Europe of the Future. In: Adult Education and Development. S. 33 - 42 [sic].

Barber, Benjamin R., 2000: Civil Society und Neue Bürgergesellschaft. In: Politische Studien 51, 2000: S. 13 - 20 [sic].

Bukow, Wolf-Dietrich / Ottersbach, Markus (Hrsg.), 1999: Die Zivilgesellschaft in der Zerreißprobe. Wie reagieren Gesellschaft und Wissenschaft auf die postmoderne Herausforderung? Opladen: Leske & Budrich.

Keane, John, 1998: Civil Society: [sic] Old Images, New Visions. Cambridge: Polity Press.

Knodt, Michèle / Finke, Barbara (Hrsg.), 2005: Europäische Zivilgesellschaft. Konzepte, Akteure, Strategien. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.

Salamon, Lester M. u.a. (Hrsg.) [sic], 1999: Global Civil Society. Dimensions of the Nonprofit Sector. Baltimore: Johns Hopkins Center for Civil Society Studies.

Trentmann, Frank (Hrsg.), 2000: Paradoxes of Civil Society. New Perspectives on Modern German and British History. New York / Oxford: Berghahn Books.

In den meisten Beiträgen klingt an, dass „die Zivilgesellschaft“ und die aus ihr hervorgehenden organisierten Akteure eine Funktion für die Legitimation der europäischen Politik übernehmen können.
Anmerkungen

Wenn man zugunsten der Verf.in unterstellt, dass mit "Knodt/Finke 2005" eigentlich Finke / Knodt (2005) gemeint sind (siehe dortige Anmerkung), wird die Quelle genannt.

Auffällig ist jedoch, dass für diesen kurzen Satz noch sechs andere Titel referenziert werden, obwohl anscheinend der gesamte Inhalt aus Finke / Knodt (2005) bezogen wird. Besonders bemerkenswert ist dabei, dass sich die besagten Titel – also alle bis auf "Knodt/Finke 2005" – auch im Literaturverzeichnis der Quelle Kocka (2000) finden, siehe Fragment 038 28a (keine Wertung).

Bzgl. der bibliografischen Angaben lässt sich festhalten:

  • Der kurze Aufsatz von Ahtisaari (1999) nimmt abweichend von den Angaben von Kocka und der Verf.in lediglich S. 33-40 ein, nicht S. 33-42.
  • Analog nimmt derjenige von Barber (2000) lediglich S. 13-18 ein, nicht S. 13-20.
  • Bei Keane (1998) ist Old Images, New Visions der Untertitel des Werkes – vgl. [31] – und daher der vorhergehende Doppelpunkt in dieser Form nicht richtig, da er so als Teil des Titels ausgewiesen wird.
  • Das Werk Global Civil Society. Dimensions of the Nonprofit Sector scheint keinen Herausgeber zu haben.

Von diesen Titeln werden – abgesehen vom Literaturverzeichnis – Ahtisaari, Barber, Bukow / Ottersbach (1999) und Trentmann (2000) in der untersuchten Arbeit ausschließlich an dieser Stelle erwähnt, Keane (1998) – wieder abgesehen vom Literaturverzeichnis – nur noch einmal auf S. 40, wo auf analoge Weise verfahren wird, siehe Fragment 040 01 (keine Wertung).

Sichter
(Stratumlucidum) Schumann

[10.] Dcl/Fragment 038 28a - Diskussion
Bearbeitet: 7. April 2019, 19:08 (Stratumlucidum)
Erstellt: 15. September 2018, 17:22 Stratumlucidum
Dcl, Fragment, Gesichtet, KeineWertung, Kocka 2000, SMWFragment, Schutzlevel, Verdacht auf willkürliche Referenzierung

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Stratumlucidum
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 38, Zeilen: 28-31
Quelle: Kocka 2000
Seite(n): Literaturverzeichnis, Zeilen: –
Hierbei wird herausgestellt, dass die Zivilgesellschaft und die aus ihr hervorgehenden Akteure eine Funktion für die Legitimation der Politik übernehmen können (Keane 1998; Ahtisaari 1999; Bukow-Ottersbach [sic] 1999; Salomon [sic] u.a. 1999, Trentmann 2000; Barber 2000; Knodt/Finke 2005).

Ahtisaari, Martti, 1999: Democracy and Civil Society in the Europe of the Future. In: Adult Education and Development. S. 33 - 42 [sic].

Barber, Benjamin R., 2000: Civil Society und Neue Bürgergesellschaft. In: Politische Studien 51, 2000: S. 13 - 20 [sic].

Bukow, Wolf-Dietrich / Ottersbach, Markus (Hrsg.), 1999: Die Zivilgesellschaft in der Zerreißprobe. Wie reagieren Gesellschaft und Wissenschaft auf die postmoderne Herausforderung? Opladen: Leske & Budrich.

Keane, John, 1998: Civil Society: [sic] Old Images, New Visions. Cambridge: Polity Press.

Knodt, Michèle / Finke, Barbara (Hrsg.), 2005: Europäische Zivilgesellschaft. Konzepte, Akteure, Strategien. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.

Salamon, Lester M. u.a. (Hrsg.) [sic], 1999: Global Civil Society. Dimensions of the Nonprofit Sector. Baltimore: Johns Hopkins Center for Civil Society Studies.

Trentmann, Frank (Hrsg.), 2000: Paradoxes of Civil Society. New Perspectives on Modern German and British History. New York / Oxford: Berghahn Books.

 

Ahtisaari, Martti (1999), »Democracy and Civil Society in the Europe of the Future«, Adult Education and Development, S. 33-42 [sic].

Barber, Benjamin R. (2000), »Civil Society und Neue Bürgergesellschaft«, Politische Studien 51, 2000, S. 13-20 [sic].

Bukow, Wolf-Dietrich/Ottersbach, Markus (Hg.) (1999), Die Zivilgesellschaft in der Zerreißprobe. Wie reagieren Gesellschaft und Wissenschaft auf die postmoderne Herausforderung?, Opladen.

[Keane, John (1988a), Democracy and Civil Society: On the Predicament of European Socialism, the Prospects for Democracy and the Problem of Controlling Social and Political Power, London/New York.]

ders. (1998), Civil Society: [sic] Old Images, New Visions, Cambridge.

Salamon, Lester M. u. a. (Hg.) [sic] (1999), Global Civil Society. Dimensions of the Nonprofit Sector, Baltimore.

Trentmann, Frank (Hg.) (2000), Paradoxes of Civil Society. New Perspectives on Modern German and British History, New York. [sic]

Anmerkungen

Ergänzungsfragment zu Fragment 038 28 (keine Wertung).

6 von 7 Literaturreferenzen für den kurzen Satz sind anscheinend dem Literaturverzeichnis von Kocka (2000) entnommen, wobei bei den Monografien die jeweiligen Verlagsnamen ergänzt wurden. (Für eine derartige bibliografische Auswertung der Quelle an dieser Stelle spräche auch der Umstand ihrer weiteren Rezeption auf den umgebenden Seiten 35 bis 40.)

Zu den bibliografischen Angaben ist anzumerken, dass

  • der kurze Aufsatz von Ahtisaari (1999) abweichend von den Angaben der Quelle und der Verf.in lediglich S. 33-40 einnimmt, nicht S. 33-42;
  • analog derjenige von Barber (2000) lediglich S. 13-18 einnimmt, nicht S. 13-20;
  • bei Keane (1998) Old Images, New Visions der Untertitel des Werkes ist – vgl. [32] – und daher der vorhergehende Doppelpunkt in dieser Form nicht richtig ist, da er so als Teil des Titels ausgewiesen wird; und
  • in der Titelei von Global Civil Society. Dimensions of the Nonprofit Sector lediglich Mimi Bilzor und Regina List als "Production editors" verzeichnet sind, vgl. [33]. Einen oder mehrere Herausgeber im eigentlichen Sinne scheint das Werk nicht zu haben.
Sichter
(Stratumlucidum) Schumann

[11.] Dcl/Fragment 062 21 - Diskussion
Bearbeitet: 17. April 2019, 14:05 (Stratumlucidum)
Erstellt: 18. September 2018, 10:08 Stratumlucidum
Buchstein 2006, Dcl, Fragment, Gesichtet, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verdacht auf willkürliche Referenzierung

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Stratumlucidum
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 62, Zeilen: 21-27
Quelle: Buchstein 2006
Seite(n): 55, Zeilen: 21 ff.
Darüber hinaus wird in der Politikwissenschaft bezogen auf die Wirkungsweise von plebiszitären und direkten Demokratiepraktiken herausgestellt, dass direktdemokratische Verfahren zwar in bestimmten institutionellen Kontexten Problem lösende Effekte zeigen, es aber gleichzeitig Tendenzen eines zurückgehenden Interesses an politischer Partizipation und eines stärkeren Interesses an den Leistungen, also dem Output, demokratisch legitimierter Institutionen gibt (Giesen 1999; Kohler-Koch 1999; [sic] Gerhards 2000; Schmidt 2000; Kielmannsegg [sic] 2003; Buchstein 2004).

Buchstein, Hubertus, 2004: Demokratie, in: Göhler, Gerhard / Iser, Mattias, Kerner, Ina (Hrsg.): Politische Theorie. 22 umkämpfte Begriffe zur Einführung. Lehrbuch, Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.

Gerhards, Jürgen, 2000: Europäisierung von Ökonomie und Politik und die Trägheit der Entstehung einer europäischen Öffentlichkeit. In: Bach, Maurizio (Hrsg.): Die Europäisierung nationaler Gesellschaften. Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie, Sonderheft 40. Opladen: Westdeutscher Verlag, S. 277 - 305.

Giesen, Bernhard, 1999: Europa als Konstruktion der Intellektuellen. In: Viehoff, Reinhold / Segers, Rien T. (Hrsg.): Kultur, Identität, Europa. Über die Schwierigkeiten und Möglichkeiten einer Konstruktion. Frankfurt / Main: Suhrkamp, S. 130 - 146.

Kielmansegg, Peter Graf, 2003: Integration und Demokratie. In: Jachtenfuchs, Markus / Kohler-Koch, Beate (Hrsg.): Europäische Integration. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften, 2. Auflage, S. 49 - 76.

Schmidt, Manfred G., 2000: Demokratietheorien. Bremen: [sic] Leske + Budrich, 3. Auflage.

Während noch in den siebziger und achtziger Jahren eine ideologisch aufgeladene Diskussion über die Vor- und Nachteile intensiver politischer Partizipation geführt wurde,9 ist diese Diskussion im Zuge der empirischen Auswertung von plebiszitären und direkten Demokratiepraktiken in verschiedenen westlichen Demokratien merklich abgekühlt. [...] Stattdessen deuten die Befunde darauf hin, dass direktdemokratische Verfahren zwar in bestimmten institutionellen Kontexten durchaus problemlösende Effekte zeitigen, aber auch zu einem Instrument eines antistaatlichen Populismus werden können. Als Reaktion auf die komplexen empirischen Befunde lässt sich in der heutigen normativen Demokratie ein zurückgehendes Interesse an der Handlungsdimension von Politik und ihren Partizipationsformen beobachten. Stattdessen gilt das Interesse primär den Institutionen der Demokratie und ihrer Leistung (Buchstein 1996).

9 Vgl. als Übersicht die Beiträge in Wichard (1983).


Buchstein, Hubertus (1996): Die Zumutungen der Demokratie. In: Offe, Claus/von Beyme, Klaus (Hg.): Politische Theorien in der Ära der Transformation. Opladen: Westdeutscher Verlag. 295-324.

Wichard, Rudolf (1983): Demokratie und Demokratisierung. Texte zum Verständnis der modernen Demokratiediskussion. Frankfurt/M.: Suhrkamp.

Anmerkungen

Auffällig ist, dass anscheinend der gesamte Inhalt aus Buchstein (2004) bezogen wird und dennoch fünf weitere Referenzen genannt werden.

Weiterhin ist anzumerken, dass

  • ein Titel "Kohler-Koch 1999", der im Haupttext der untersuchten Arbeit insgesamt sechs Mal erwähnt wird – außer an dieser Stelle noch auf den Seiten 33, 48, 65, 67 und 76 –, sich in deren Literaturverzeichnis nicht findet, und
  • Schmidt (2000) in Opladen und nicht in Bremen verlegt wurde. [34]
Sichter
(Stratumlucidum) Schumann

[12.] Dcl/Fragment 030 01 - Diskussion
Bearbeitet: 18. April 2019, 21:26 (Stratumlucidum)
Erstellt: 19. September 2018, 17:26 Stratumlucidum
Dcl, Fragment, Gesichtet, Kaelble 2000, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Stratumlucidum
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 30, Zeilen: 1-5
Quelle: Kaelble 2000
Seite(n): 266, Zeilen: 10 ff.
Eine vitale europäische Zivilgesellschaft, die dauerhaft nicht nur seitens der europäischen Institutionen von oben vorangetrieben wird, sondern sich aus sich selbst heraus entwickelt und ihre Interessen geltend macht, gilt als wichtige Voraussetzung für die weitere Demokratisierung der Europäischen Union (Platzer 1984; Stöckl 1986; Pedler / van Schendelen 1994; Greenwood 1997; Wallace / Young 1997).

Greenwood, Justin, 1997: Representing Interests in the European Union. Basingstoke: [sic] Palgrave. [sic]

Pedler, Robin H. / van Schendelen, Rinus (Hrsg.), 1994: Lobbying in [sic] the European Union. Aldershot: Avebury. [sic]

Platzer, Hans-Wolfgang, 1985: [sic] Unternehmensverbände in der EG. Ihre internationale und transnationale Organisation und Politik. In: [sic] Schriftenreihe Europa-Forschung, 9.

Stöckl, Ingrid, 1986: Gewerkschaftsausschüsse in der EG. Die Entwicklung der transnationalen Organisation und Strategie der europäischen Fachgewerkschaften und ihre Möglichkeit [sic] zur gewerkschaftlichen Interessenvertretung im Rahmen der Europäischen Gemeinschaft. In: [sic] Schriftenreihe Europa-Forschung, 11.

Wallace, Helen / Young, Alasdair R. (Hrsg.), 1997: Participation and Policy-making in the European Union. Oxford: Oxford University Press. [sic]

Dieser neue Aufbruch der europäischen Zivilgesellschaft seit den 1980er Jahren, teilweise schon seit den 1970er Jahren, entstand nicht nur unter den Interessengruppen, die Einfluß auf die Politik der Europäischen Union nahmen, sondern auch in zahlreichen Netzwerken mit anderen europäischen Zielsetzungen. Diese Zivilgesellschaft war eine wichtige Voraussetzung für eine weitere Demokratisierung der Europäischen Union, die auf die Dauer nicht nur von oben veranstaltet werden konnte (Greilsamer [sic] 1975; Platzer 1984; Stöckl 1986; Loughlin 1986; Pedler/ van Schendelen 1994; Meyer-Kalkus 1994; Lager 1995; Greenwood 1997; Wallace/ Young 1997; Kirsch 1998).

Greenwood, Justin (1997), Representing Interests in the European Union, Basingstoke. [sic]

Greilsammer, Alain/Marc, Aleaxandre [sic] /Elazar, Daniel J. (1975), Les mouvements fédéralistes en France de 1945 à 1974, Paris

Kirsch, Martin (1998), »Entwicklung der Erfahrungsräume von Europäern im Bereich des höheren Bildungswesens seit 1918«, in: Kaelble, Hartmut/Schriewer, Jürgen (Hg.), Gesellschaften im Vergleich. Forschungen aus Sozial- und Geschichtswissenschaften, Bern, S. 391-429.

Lager, Carole (1995), L’Europe en quête de ses symboles, Bern/Berlin.

Loughlin, John (1986), »Federalist and regionalist movements in France«, in: Burgess, Michael (Hg.), Federalism and Federation in Western Europe, London, S. 76-89.

Meyer-Kalkus, Reinhart (1994), Die akademische Mobilität zwischen Frankreich und Deutschland (1925-1992), Bonn: DAAD (DAAD-Forum, 16).

Pedler, Robin H./van Schendelen, M.P.C.M. (Hg.) (1994), Lobbying in [sic] the European Union, Aldershot.

Platzer, Hans-Wolfgang (1985), [sic] Unternehmensverbände in der EG. Ihre internationale und transnationale Organisation und Politik, Kehl/Straßburg (Europa-Forschung, 9).

Stöckl, Ingrid (1986), Gewerkschaftsausschüsse in der EG. Die Entwicklung der transnationalen Organisation und Strategie der europäischen Fachgewerkschaften und ihre Möglichkeit [sic] zur gewerkschaftlichen Interessenvertretung im Rahmen der Europäischen Gemeinschaft, Kehl [sic] (Europa-Forschung, 11).

Wallace, Helen/Young Alasdair R. (Hg.) (1997), Participation and Policy-making in the European Union, Oxford.

Anmerkungen

Neben wörtlichen Übereinstimmungen finden sich auch alle von der Verf.in verwendeten Referenzen bei Kaelble (2000).

In diesem Zusammenhang ist anzumerken, dass

  • eine europäische Ausgabe von Greenwood (1997) bei Macmillan Press in Basingstoke (Hampshire) und London sowie eine amerikanische bei St. Martin's Press in New York erschienen ist, siehe [35]. Wenn man voraussetzt, dass die Verf.in die europäische referenzieren wollte, ist der Verlag falsch angegeben und es fehlt – analog zur Quelle – ein Verlagsort,
  • der Titel von Pedler / van Schendelen (1994) Lobbying the European Union. Companies, Trade Associations and Issue Groups lautet und in Aldershot (u. a.) bei Dartmouth erschienen ist [36],
  • das Werk von Platzer 1984 und nicht 1985 erschienen ist [37], die Verf.in entgegen ihrem eigenen bibliografischen Usus keinen Ort und Verlag nennt und dieser Titel nicht "in", sondern als Bd. 9 der Schriftenreihe Europa-Forschung erschienen ist. – Besonders fällt auf, dass sowohl in der Quelle als auch in der untersuchten Arbeit im Haupttext das richtige und im Literaturverzeichnis das falsche Erscheinungsjahr angegeben wird,
  • der Titel von Stöckl (1986) Gewerkschaftsausschüsse in der EG. Die Entwicklung der transnationalen Organisation und Strategie der europäischen Fachgewerkschaften und ihre Möglichkeiten zur gewerkschaftlichen Interessenvertretung im Rahmen der Europäischen Gemeinschaft lautet [38], die Verf.in entgegen ihrem eigenen bibliografischen Usus keinen Ort und Verlag nennt und dieser Titel nicht "in", sondern als Bd. 11 der Schriftenreihe Europa-Forschung erschienen ist, und
  • Wallace / Young (1997) bei Clarendon Press erschienen ist [39].

Dieselben Referenzen werden auch in Fragment 072 09 (keine Wertung) verwendet.

Jeweils abgesehen vom Literaturverzeichnis wird bzw. werden

  • Greenwood (1997) in der untersuchten Arbeit sonst nur noch an zwei Stellen erwähnt, an denen ein Verdacht auf willkürliche Referenzierung naheliegt, siehe Fragment 030 09 und das bereits o. g. Fragment 072 09;
  • Pedler / van Schendelen, Platzer und Stöckl nur in der in Fragment 072 09 wiedergegebenen Passage; und
  • Wallace / Young nur an denselben Stellen wie Greenwood (1997) sowie an einer weiteren, an der dieser Titel anscheinend aus der Quelle Wallace (2003) als Referenz übernommen wurde, siehe Fragment 100 26.
Sichter
(Stratumlucidum) Schumann

[13.] Dcl/Fragment 072 09 - Diskussion
Bearbeitet: 18. April 2019, 22:19 (Stratumlucidum)
Erstellt: 19. September 2018, 18:39 Stratumlucidum
Dcl, Fragment, Gesichtet, KeineWertung, Kersting 2008, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verdacht auf willkürliche Referenzierung

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Stratumlucidum
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 72, Zeilen: 9-13
Quelle: Kersting 2008
Seite(n): 36, Zeilen: 2 ff.
Die Vermittlung eines Gemeinsamkeitsgefühls und von Vertrauen führen zu Motivation und politischem Interesse, die als zentrale Voraussetzungen für das Gelingen von Beteiligung und demokratischer Legitimation gelten (Platzer 1984; [sic] Stöckl 1986; Pedler / van Schendelen 1994; Greenwood 1997; Wallace / Young 1997; Kersting 2008).

Greenwood, Justin, 1997: Representing Interests in the European Union. Basingstoke: [sic] Palgrave. [sic]

Kersting, Norbert, 2008: Innovative Partizipation: Legitimation, Machtkontrolle und Transformation. Eine Einführung. In: Kersting, Norbert (Hrsg.): Politische Beteiligung. Einführung in dialogorientierte Instrumente politischer und gesellschaftlicher Partizipation. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften, 1. Auflage, S. 11 - 39.

Pedler, Robin H. / van Schendelen, Rinus (Hrsg.), 1994: Lobbying in [sic] the European Union. Aldershot: Avebury. [sic]

Platzer, Hans-Wolfgang, 1985: [sic] Unternehmensverbände in der EG. Ihre internationale und transnationale Organisation und Politik. In: [sic] Schriftenreihe Europa-Forschung, 9.

Stöckl, Ingrid, 1986: Gewerkschaftsausschüsse in der EG. Die Entwicklung der transnationalen Organisation und Strategie der europäischen Fachgewerkschaften und ihre Möglichkeit [sic] zur gewerkschaftlichen Interessenvertretung im Rahmen der Europäischen Gemeinschaft. In: [sic] Schriftenreihe Europa-Forschung, 11.

Wallace, Helen / Young, Alasdair R. (Hrsg.), 1997: Participation and Policy-making in the European Union. Oxford: Oxford University Press. [sic]

Wie werden Kooperationen und Netzwerke gebildet die [sic] zukünftige Beteiligungsprozesse erleichtern? Letztendlich sind die Motivation und das politische Interesse der Beteiligten zentrale Voraussetzungen für das Gelingen der Beteiligung.
Anmerkungen

Auffällig ist, dass bei diesem kürzeren Satz vorwiegend Inhalte aus Kersting (2008) wiedergegeben, aber noch fünf weitere Referenzen genannt werden. Letztere werden alle auch in Fragment 030 01 (keine Wertung) verwendet und anscheinend aus der Quelle Kaelble (2000) übernommen (siehe ebd.).

In diesem Zusammenhang ist anzumerken, dass

  • eine europäische Ausgabe von Greenwood (1997) bei Macmillan Press in Basingstoke (Hampshire) und London sowie eine amerikanische bei St. Martin's Press in New York erschienen ist, siehe [40]. Wenn man voraussetzt, dass die Verf.in die europäische referenzieren wollte, ist der Verlag falsch angegeben und es fehlt – analog zu Kaelble – ein Verlagsort,
  • der Titel von Pedler / van Schendelen (1994) Lobbying the European Union. Companies, Trade Associations and Issue Groups lautet und in Aldershot (u. a.) bei Dartmouth erschienen ist [41],
  • das Werk von Platzer 1984 und nicht 1985 erschienen ist [42], die Verf.in entgegen ihrem eigenen bibliografischen Usus keinen Ort und Verlag nennt und dieser Titel nicht "in", sondern als Bd. 9 der Schriftenreihe Europa-Forschung erschienen ist. – Besonders fällt hierbei auf, dass sowohl bei Kaelble als auch in der untersuchten Arbeit im Haupttext das richtige und im Literaturverzeichnis das falsche Erscheinungsjahr angegeben wird,
  • der Titel von Stöckl (1986) Gewerkschaftsausschüsse in der EG. Die Entwicklung der transnationalen Organisation und Strategie der europäischen Fachgewerkschaften und ihre Möglichkeiten zur gewerkschaftlichen Interessenvertretung im Rahmen der Europäischen Gemeinschaft lautet [43], die Verf.in entgegen ihrem eigenen bibliografischen Usus keinen Ort und Verlag nennt und dieser Titel nicht "in", sondern als Bd. 11 der Schriftenreihe Europa-Forschung erschienen ist, und
  • Wallace / Young (1997) bei Clarendon Press erschienen ist [44].

Jeweils abgesehen vom Literaturverzeichnis wird

  • Greenwood (1997) in der untersuchten Arbeit sonst nur noch an zwei Stellen auf S. 30 erwähnt, an denen ebenfalls ein Verdacht auf willkürliche Referenzierung naheliegt, siehe das bereits o. g. Fragment 030 01 und Fragment 030 09;
  • Pedler / van Schendelen, Platzer und Stöckl nur in der in Fragment 030 01 wiedergegebenen Passage; und
  • Wallace / Young nur an denselben Stellen wie Greenwood (1997) sowie an einer weiteren, an der dieser Titel anscheinend aus der Quelle Wallace (2003) als Referenz übernommen wurde, siehe Fragment 100 26.
Sichter
(Stratumlucidum) Schumann

[14.] Dcl/Fragment 102 01 - Diskussion
Bearbeitet: 14. April 2019, 16:27 (Stratumlucidum)
Erstellt: 20. September 2018, 11:31 Stratumlucidum
Dcl, Fragment, Gesichtet, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verdacht auf willkürliche Referenzierung, Wallace 2003

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Stratumlucidum
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 102, Zeilen: 1-6
Quelle: Wallace 2003
Seite(n): 282, Zeilen: 8 ff.
Im Rahmen dieser Entwicklung wird von der Etablierung „neuer Formen des Regierens“ ausgegangen, die sich auf europäische Netzwerke stützen, ohne hierarchische Steuerungsformen auskommen und auf einer Beteiligung breiter Kreise wirtschaftlicher, sozialer und politischer gesellschaftlicher oder nicht-staatlicher Akteure bei der Formulierung und Umsetzung verbindlicher Regeln beruhen (Rosenau / Czempiel 1992; Mayntz 1998; Kohler-Koch / Eising [sic] 1999; Wallace 2003; Börzel 2006).

Börzel, Tanja A., 2006: European Governance - nicht neu, aber anders. In: Schuppert, Gunnar Folke (Hrsg.): Governance-Forschung. Vergewisserung über Stand und Entwicklungslinien, Schriften zur Governance Forschung [sic], Baden-Baden: Nomos Verlagsgesellschaft, 2. Auflage, S. 72 - 94.

Eising, Rainer / Kohler-Koch, Beate, 1999: Introduction. Network Governance in the European Union. In: Kohler-Koch, Beate / Eising, Rainer (Hrsg.): The Transformation of Governance in the European Union. London: [sic] Routledge, S. 3 - 13.

Mayntz, Renate, 1998: New Challenges to Governance Theory. Jean Monnet Chair Paper Series. Florence: European University Institute, Nr. RSC 98 / 50.

Rosenau, James N. / Czempiel, Ernst Otto [sic] (Hrsg.), 1992: Governance without Government: Order and Change in World Politics. Cambrigde: [sic] Cambridge University Press.

Wallace, Helen, 2003: Die Dynamik des EU - Institutionengefüges. In: Jachtenfuchs, Markus / Kohler-Koch, Beate (Hrsg.): Europäische Integration. Opladen: Verlag für Sozialwissenschaften, [sic] 2. Auflage, S. 255 - 285.

Innerhalb dieser Entwicklung können wir sowohl Formen des Regierens identifizieren, die sich auf – meist diffus operierende – Netzwerke stützen, als auch solche, die auf einer Beteiligung breiter Kreise wirtschaftlicher, sozialer und politischer Akteure beruhen (Kohler-Koch/Eising 1999).

Kohler-Koch, Beate/Eising, Rainer (Hrsg.) 1999: The Transformation of Governance in the European Union, London. [sic]

Anmerkungen

Der Satz wird aus Ausführungen zweier Quellen zusammengesetzt, siehe Parallelfragment 102 01a (keine Wertung).

Die Quelle wird genannt, jedoch neun aufeinanderfolgende Wörter ohne Kenntlichmachung übernommen. Von den zitierten "'neue[n] Formen des Regierens'" ist in der Quelle Börzel (2006) die Rede.

Die drei englischsprachigen Referenzen der Verf.in werden bei Börzel angeführt. Insofern stellt sich die Frage, ob diese auch von der Verf.in rezipiert worden sind.

Weiterhin ist anzumerken, dass

  • im Literaturverzeichnis der untersuchten Arbeit bei Börzel bzgl. der Schriftenreihe die Angabe, dass es sich um deren Band 1 handelt [45], fehlt;
  • in der untersuchten Arbeit beim Titel "Kohler-Koch / Eising 1999" statt des Sammelbandes an sich – wie bei Wallace (2003) – enger dessen Einleitung – wie bei Börzel – genannt wird. Diese wird auch auf S. 32 – in der korrekten Form als Eising / Kohler-Koch (1999) – in einem Plagiatskontext referenziert, siehe Fragment 032 23. Etwas abweichend von den Angaben von Wallace (sowie Börzel und Trenz (2003)) ist der Sammelband bei Routledge in London und New York erschienen [46];
  • Mayntz (1998) und Rosenau / Czempiel (1992) – abgesehen vom Literaturverzeichnis – in der untersuchten Arbeit ausschließlich an dieser Stelle genannt werden. Die mit diesen beiden Titeln in der Quelle Börzel assoziierten Stichwörter werden bei der Verf.in nicht verwendet. Der Vorname von Czempiel lautet zudem Ernst-Otto [47]; und
  • der 2003 von Jachtenfuchs / Kohler-Koch herausgegebene Sammelband entweder bei Leske + Budrich in Opladen [48] oder im VS Verlag für Sozialwissenschaften in Wiesbaden [49] erschienen ist.
Sichter
(Stratumlucidum), WiseWoman

[15.] Dcl/Fragment 027 01 - Diskussion
Bearbeitet: 8. March 2019, 13:37 (Schumann)
Erstellt: 24. September 2018, 09:42 Stratumlucidum
Dcl, Fragment, Gesichtet, KeineWertung, Nanz Steffek 2005, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verdacht auf willkürliche Referenzierung

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Stratumlucidum
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 27, Zeilen: 1-7
Quelle: Nanz Steffek 2005
Seite(n): 80, Zeilen: 3 ff.
[[...] (Wessels 1995; Wessels 1999; Arndt 1999; Wallace 2003);] dennoch wird in der Literatur davon ausgegangen, dass das Demokratiedefizit auf europäischer Ebene auf dem Wege der parlamentarischen Repräsentation kaum zu beheben sein wird und deshalb andere Formen der politischen Partizipation, die demokratische Einfluss- und Kontrollmöglichkeiten Entscheidungsbetroffener sicherstellen können, gefunden werden müssen, um die demokratische Legitimation der Europäischen Union voranzubringen (Benz 1998; Guggenberger 2005; Nanz / Steffek 2005).

Benz, Arthur, 1998: Postparlamentarische Demokratie? Demokratische Legitimation im kooperativen Staat. In: Greven, Michael Th. (Hrsg.): Demokratie. Eine Kultur des Westens. [sic] Opladen: Leske + Budrich, S. 201 - 222.

Guggenberger, Bernd, 2005: Demokratietheorien. In: Nohlen, Dieter / Schultze, Rainer-Olaf (Hrsg.): Lexikon der Politikwissenschaft. Band 1 A - M. Theorien. Methoden. Begriffe. München: Verlag C.H. Beck, S. 135 - 143.

Nanz, Patrizia / Steffek, Jens, 2005: Legitimation durch Deliberation? Die Rolle der Zivilgesellschaft in der supranationalen Politik. In: Knodt, Michèle / Finke, Barbara (Hrsg.): Europäische Zivilgesellschaft. Konzepte, Akteure, Strategien. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften, S. 79 - 102.

In der Praxis jedoch dürfte das demokratische Defizit von Regieren jenseits des Nationalstaates realistischerweise und in absehbarer Zukunft auf dem Wege der parlamentarischen Repräsentation kaum zufriedenstellend zu beheben sein. [...] Angesichts der längst gegebenen Internationalisierung politischer Herrschaft und dem sich damit verstärkenden Trend zur „postparlamentarischen Demokratie“ (Benz 1998) stellt sich also die Frage: Kann es der Idee kollektiver Selbstbestimmung auf andere Weise gelingen, ihre nationalstaatliche Engführung zu überwinden und sich eine neuartige, ‚denationalisierte‘ Grundlage zu schaffen?

Eine entscheidende Frage ist dabei, ob und wie der Verlust an parlamentarischer Repräsentation durch andere Formen politischer Partizipation, die demokratische Einfluss- und Kontrollchancen der Betroffenen sicherstellen, kompensiert werden kann.


Benz, Arthur 1998: Postparlamentarische Demokratie? Demokratische Legitimation im kooperativen Staat, in: Greven, Michael Th. (Hrsg.): Demokratie. Eine Kultur des Westens, [sic] Opladen: Leske + Budrich, 201-222.

Anmerkungen

Für den zweiten Teil des Satzes werden Nanz / Steffek (2005) und zwei weitere Quellen referenziert; bis auf den finalen Nebensatz am Schluss scheinen die Inhalte aber allein aus ersterer zu stammen.

Bei Guggenberger (2005) – der von der Verf.in rezipiert wurde – ist an keiner Stelle von einem Demokratiedefizit oder der Europäischen Union die Rede.

Die Referenz Benz (1998) wird anscheinend auch von Nanz / Steffek mitsamt fehlerhaftem Titel des Sammelbandes übernommen, der Demokratie – eine Kultur des Westens? lautet [50], wobei Benz in der Quelle nur einmalig und für den Titel seines Beitrags referenziert wird.

Benz (1998) wird – abgesehen vom Literaturverzeichnis – in der untersuchten Arbeit nur noch einmal in einem Plagiatskontext, in dem ebenfalls eine willkürliche Referenzierung naheliegt, erwähnt, siehe Fragment 067 12.

Sichter
(Stratumlucidum), WiseWoman

[16.] Dcl/Fragment 035 29 - Diskussion
Bearbeitet: 11. April 2019, 06:42 (Stratumlucidum)
Erstellt: 24. September 2018, 21:48 Stratumlucidum
Dcl, Fragment, Gesichtet, KeineWertung, Liebert Trenz 2008, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verdacht auf willkürliche Referenzierung

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Stratumlucidum
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 35, Zeilen: 29-33
Quelle: Liebert Trenz 2008
Seite(n): 16, Zeilen: 10 ff.
Das normative Konzept der europäischen Zivilgesellschaft gewinnt in der empirischen Forschung an Bedeutung, um Entwicklungen der europäischen Integration und des europäischen Regierungshandelns zu erklären (Eriksen / Fossum / Menéndez 2003; Franzius / Preuss [sic] 2004; Kohler-Koch 2007; Schlesinger / Fossum 2007; Steffek / Kissling / Nanz 2007; Trenz / Liebert 2008).

Eriksen, Erik Oddvar / Fossum, John Erik / Menéndez, Agustin Jose [sic] (Hrsg.) 2003: The Chartering of Europe: [sic] The European Charter of Fundamental Rights and its Constitutional Implications. Baden-Baden: Nomos Verlagsgesellschaft.

Franzius, Claudio / Preuß, Ulrich K. (Hrsg.), 2004: Europäische Öffentlichkeit. Baden-Baden: Nomos Verlagsgesellschaft.

Kohler-Koch, Beate, 2007: The Organization of interests and democracy in the European Union. In: Kohler-Koch, Beate / Rittberger, Berthold (Hrsg.): Debating the Democratic Legitimacy of the European Union. Lanham, MD: Rowman & Littlefield.

Schlesinger, Philip / Fossum, John Erik (Hrsg.), 2007: The European [sic] and the Public Sphere. A communicative space in the making? London: Routledge.

Steffek, Jens / Kissling, Claudia / Nanz, Patrizia, [sic] 2007: [sic] Civil Society Participation in European and Global Governance: [sic] A Cure for the Democratic Deficit? Houndmills: Palgrave Macmillan.

Trenz, Hans-Jörg / Liebert, Ulrike 2008: European civil society and the public sphere. State of the art. In: Liebert, Ulrike / Trenz, Hans-Jörg (Hrsg.): Reconstituting Democracy from Below. New Approaches to Civil Society in the New Europe. ARENA Report No 6 / 08, Recon Report No 5. Oslo: ARENA Centre for European Studies, S. 9 - 32 [sic].

European civil society and the European public sphere did not originate as analytical concepts. Their importance is rather fruit of normative concerns with the deficits of European integration. Nevertheless, both concepts stimulate a new, rapidly expanding empirical research domain, aimed at explaining current developments of European integration, institutional reform and governance (Franzius and Preuss [sic] 2004; Schlesinger and Fossum 2007). A look at the recently concluded Conventions for the Chartering of Fundamental Rights, the drafting of an EU Constitutional Treaty, examples from the institutionalisation of a European Social and Civil Dialogue or the implementation of structural policies demonstrate how normative expectations and empirical research resonate, in exploring ongoing processes of deliberation, negotiation, and communication in the EU (Eriksen et al. 2003, 2004; Liebert et al. 2006; Kohler-Koch 2007; Steffek et al. 2007).

Eriksen, E. O., Fossum, J. E. and Menéndez, A. J. (eds) (2003) The Chartering of Europe: [sic] The European Charter of Fundamental Rights and its Constitutional Implications, Baden-Baden: Nomos.

— (eds) (2004) Developing a Constitution for Europe, London: Routledge.

Franzius, C. and Preuss [sic], U. (eds) (2004) Europäische Öffentlichkeit, Baden-Baden: Nomos.

Kohler-Koch, B. (2007) ‘The Organization of interests and democracy in the European Union’, in B. Kohler-Koch and B. Rittberger (eds) Debating the Democratic Legitimacy of the European Union, Lanham, MD: Rowman & Littlefield

Liebert, U., Falke, J. and Maurer A.(eds) [sic] (2006) Postnational Constitutionalisation in the EU, Baden-Baden: Nomos.

Schlesinger, P. and Fossum, J. E. (eds) (2007)The [sic] European Union and the Public Sphere. A communicative space in the making?, London: Routledge.

Steffek, J., Kissling, C. and Nanz, P. [sic] (2007) [sic] Civil Society Participation in European and Global Governance: [sic] A Cure for the Democratic Deficit?, Houndmills: Palgrave Macmillan.

Anmerkungen

Die Quelle wird als Trenz / Liebert (2008) genannt. Bemerkenswert ist jedoch, dass die anderen Referenzen ebenfalls in der Quelle genannt und drei von diesen – Eriksen / Fossum / Menéndez (2003), Kohler-Koch (2007) und Steffek / Kissling / Nanz (2007) – dort erst nach dem übersetzten Sachverhalt angeführt werden.

Weiterhin ist anzumerken, dass

  • der dritte Herausgeber von Eriksen / Fossum / Menéndez (2003) Agustín José Menéndez heißt. [51] Zudem handelt es sich bei The European Charter of Fundamental Rights and its Constitutional Implications um den Untertitel des Werkes – vgl. [52] –, weshalb der vorhergehende Doppelpunkt in der Quelle und bei der Verf.in irreführend ist, da er so als Teil des Titels ausgewiesen wird;
  • die Verf.in analog zur Quelle bei Kohler-Koch (2007) entgegen dem bibliografischen Standard keine Seitenzahl für den Beitrag nennt. Inkonsistent ist zudem, dass sie bei dem Titel wie in der Quelle das Substantiv "Organization" groß, die Substantive "interests" und "democracy" aber klein schreibt;
  • die fehlerhafte Schreibweise des Namens Preuß von der Verf.in anscheinend aus der Quelle übernommen wird, da dieser in der gesamten übrigen untersuchten Dissertation durchgehend richtig geschrieben wird;
  • bei dem Titel des Sammelbandes von Schlesinger / Fossum (2007) bei der Verf.in das Wort "Union" fehlt;
  • es sich bei dem Titel "Steffek / Kissling / Nanz 2007" nicht um ein Werk handelt, das (ausschließlich) von Steffek, Kissling und Nanz verfasst wurde – vielmehr wurde dieser Sammelband von ihnen herausgegeben, vgl. [53]. Zudem erschien das Buch erst 2008, und bei A Cure for the Democratic Deficit? handelt es sich um dessen Untertitel, was durch den vorhergehenden Doppelpunkt nicht adäquat kenntlich gemacht wird. Diese drei Fehler finden sich bereits im Literaturverzeichnis der Quelle; und
  • der Beitrag von Trenz / Liebert (2008) auf S. 31 endet.

Eriksen / Fossum / Menéndez (2003), Franzius / Preuß (2004), Schlesinger / Fossum (2007) und Steffek / Kissling / Nanz (2007) werden in der untersuchten Arbeit – abgesehen vom Literaturverzeichnis – ausschließlich an dieser Stelle erwähnt.

Sichter
(Stratumlucidum), WiseWoman

[17.] Dcl/Fragment 049 31 - Diskussion
Bearbeitet: 7. March 2019, 21:46 (WiseWoman)
Erstellt: 28. September 2018, 11:31 Stratumlucidum
Dcl, Fragment, Gesichtet, KeineWertung, Nanz Steffek 2005, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Stratumlucidum
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 49, Zeilen: 31-35
Quelle: Nanz Steffek 2005
Seite(n): 96, Zeilen: 13 ff.
Ausgehend von der Forschungsfrage konzentriert sich die Untersuchung auf das Potenzial der Beteiligungsinstrumente der Europäischen Kommission, Bürgern und Organisationen der Zivilgesellschaft zu ermöglichen, ihre Anliegen in den politischen und administrativen Regelsetzungsdiskurs auf europäischer Ebene einzubringen. Ausgehend von einem Modell deliberativer Demokratie konzentriert sich dieses Forschungsprogramm auf das Potential der Zivilgesellschaft, die Anliegen der Bürger in den politischen und administrativen Regelsetzungsdiskurs bei internationalen Organisationen einzubringen.
Anmerkungen

Deutliche Übereinstimmungen mit einem Satz aus der Schlussbemerkung der Quelle, die (als "Nanz / Steffens 2005") zwei Sätze zuvor erwähnt wird.

Sichter
(Stratumlucidum), WiseWoman

[18.] Dcl/Fragment 074 06 - Diskussion
Bearbeitet: 14. April 2019, 16:32 (Stratumlucidum)
Erstellt: 28. September 2018, 13:21 Stratumlucidum
Dcl, Fragment, Gesichtet, KeineWertung, Nanz Steffek 2005, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verdacht auf willkürliche Referenzierung

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Stratumlucidum
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 74, Zeilen: 6-13
Quelle: Nanz Steffek 2005
Seite(n): 94, Zeilen: 7 ff.
Die drei festgelegten Eignungsdimensionen für die Beteiligungsinstrumente der Europäischen Kommission, die dem partizipatorisch-deliberativ legitimierten Regierungshandeln auf europäischer Ebene gerecht werden sollen, dienen als Leitfaden für die weitere Untersuchung und Analyse der Partizipationsformen der Europäischen Kommission. Die Erfüllung dieser Eignungsdimensionen oder Kriterien für gelingende zivilgesellschaftliche Partizipation bestimmen maßgeblich, ob zivilgesellschaftliche Partizipation die demokratische Legitimität internationalen Regierens erhöht (Wodak 2001; [sic] Nanz / Steffek 2005; Trenz 2005 [sic]).

Nanz, Patrizia / Steffek, Jens, 2005: Legitimation durch Deliberation? Die Rolle der Zivilgesellschaft in der supranationalen Politik. In: Knodt, Michèle / Finke, Barbara (Hrsg.): Europäische Zivilgesellschaft. Konzepte, Akteure, Strategien. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften, S. 79 - 102.

Trenz, Hans-Jörg, 2005a: Zivilgesellschaft und Öffentlichkeit im europäischen Integrationsprozess: normative Desiderate und empirische Interdependenzen der [sic] Konstitution einer europäischen Herrschaftsordnung. In: Knodt, Michèle / Finke, Barbara (Hrsg.): Europäische Zivilgesellschaft. Konzepte, Akteure, Strategien. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften, S. 55 - 78.

Trenz, Hans-Jörg, 2005b: Europa in den Medien. Das europäische Integrationsprojekt [sic] im Spiegel nationaler Öffentlichkeit. Frankfurt / Main: [sic] Campus.

[Seite 94]

Diese vier Bedingungen für partizipatorisch-deliberativ legitimierte governance dienen als Leitfaden für die empirische Forschung und werden verwendet, um die vorgefundenen Partizipationsformen zu evaluieren. [...] Zusammenfassend lässt sich sagen: Nur wenn diese Rahmenbedingungen zivilgesellschaftlicher Partizipation in internationalen Organisationen (zumindest annäherungsweise) erfüllt sind, ist die Anfangshypothese zu halten, dass zivilgesellschaftliche Partizipation die demokratische Legitimität internationalen Regierens erhöht.

[Seite 95]

[So muss etwa bei der Analyse von Responsivität in diskurshistorischer Betrachtung (Wodak 2001) herausgefunden werden, ob ein Diskursgegenstand x, der von zivilgesellschaftlichen Akteuren am Zeitpunkt t1 neu in die Beratung bei der IO eingebracht wurde, am Zeitpunkt t2 Teil der IO-eigenen Agenda geworden ist.]


[Wodak, Ruth 2001: The Dicourse-Historical Approach, in: Wodak, Ruth/Meyer, Michael (Hrsg.), Methods of Critical in [sic] Discourse Analysis, London: Sage, 63-94.]

Anmerkungen

Nanz / Steffek (2005) werden als eine von drei Quellen genannt; anscheinend werden aber vor allem z. T. umformulierte Inhalte aus nur dieser Quelle wiedergegeben. Zudem wird die Übereinstimmung von acht aufeinanderfolgenden Wörtern im letzten Satz nicht kenntlich gemacht.

Bzgl. des Titels "Trenz 2005" ist anzumerken:

  • Ein solcher Titel findet sich im Literaturverzeichnis der Verf.in nicht, lediglich Trenz (2005a) und Trenz (2005b).
  • Der Titel von Trenz (2005a) lautet Zivilgesellschaft und Öffentlichkeit im europäischen Integrationsprozess: normative Desiderate und empirische Interdependenzen in der Konstitution einer europäischen Herrschaftsordnung (Hervorhbg. nicht im Original).
  • Der Titel von Trenz (2005b) lautet Europa in den Medien. Die europäische Integration im Spiegel nationaler Öffentlichkeit; das Werk ist bei Campus in Frankfurt (Main) und New York erschienen. [54] Diese Referenz dürfte dem Literaturverzeichnis der Quelle Liebert / Trenz (2008) entnommen sein, siehe z. B. Fragment 016 22.

Besonders bemerkenswert ist, dass "Wodak 2001" in der untersuchten Arbeit ausschließlich an dieser Stelle erwähnt und dieser Titel auch im Literaturverzeichnis nicht aufgelöst wird. Sehr wahrscheinlich handelt es sich hierbei um eine Übernahme von S. 95 der Quelle, wo Wodak (2001) in einem anderen Kontext erwähnt wird, oder aus deren Literaturverzeichnis. (Der Titel des entspr. Sammelbandes lautet Methods of Critical Discourse Analysis. [55])

Sichter
(Stratumlucidum), WiseWoman

[19.] Dcl/Fragment 113 30 - Diskussion
Bearbeitet: 3. April 2019, 19:39 (Stratumlucidum)
Erstellt: 29. September 2018, 11:40 Stratumlucidum
Dcl, Fragment, Gesichtet, Grupp 2005, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Stratumlucidum
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 113, Zeilen: 30-33
Quelle: Grupp 2005
Seite(n): 600, Zeilen: re. Sp. 8 ff.
Den vielfältigen Möglichkeiten, die auf europäischer Ebene zur Beteiligung der Zivilgesellschaft geboten werden, stehen Existenzängste, das Unvermögen und Desinteresse eines großen Teils der Bevölkerung entgegen. Den vielfältigen Möglichkeiten zur Partizipation steht freilich das Desinteresse eines großen Teils der Bevölkerung entgegen.
Anmerkungen

Die Vorlage wird nicht genannt.

Da der Satz nur zum Teil übernommen ist, Kategorisierung unter "keine Wertung".

Sichter
(Stratumlucidum) Schumann

[20.] Dcl/Fragment 144 14 - Diskussion
Bearbeitet: 21. April 2019, 14:17 (Stratumlucidum)
Erstellt: 9. October 2018, 06:39 Stratumlucidum
Dcl, Fragment, Gesichtet, KeineWertung, Lindner 2005, SMWFragment, Schutzlevel

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Stratumlucidum
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 144, Zeilen: 14-17
Quelle: Lindner 2005
Seite(n): 414, Zeilen: re. Sp. 35 ff.
[...] Dabei wird davon ausgegangen, dass die Online-Kommunikation eine Gemeinschaftsbildung und die Revitalisierung der öffentlichen Sphäre durch die Überwindung der physischen Beschränkungen der Realwelt ermöglicht (Lindner 2005).

Lindner, Ralf, 2005: Internet und Politik. Nohlen, Dieter / Schultze, Rainer-Olaf (Hrsg.): Lexikon der Politikwissenschaft. Band 1 A - M. Theorien. Methoden. Begriffe. München: Verlag C.H. Beck, S. 414 - 416.

[...] (b) Zum anderen glaubt man, daß aufgrund der horizontalen Auswirkungen der Online-Kommunikation Gemeinschaftsbildung und die Revitalisierung der öff. Sphäre in Gestalt einer elektronischen Agora durch die kommunikationstechnische Überwindung der physischen Beschränkungen der Realwelt möglich werde.
Anmerkungen

Zwar wird Lindner (2005) genannt, von diesem aber wörtlich ohne Kenntlichmachung übernommen.

Aufgrund der Kürze und mangelnder Formulierungsalternativen konservative Kategorisierung unter "keine Wertung".

Das Fragment schließt unmittelbar an Fragment 144 08 (keine Wertung) an.

Sichter
(Stratumlucidum) Schumann

[21.] Dcl/Fragment 089 09 - Diskussion
Bearbeitet: 13. March 2019, 23:17 (WiseWoman)
Erstellt: 9. October 2018, 17:12 Stratumlucidum
Dcl, Fragment, Gesichtet, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Smismans 2005

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Stratumlucidum
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 89, Zeilen: 9-10
Quelle: Smismans 2005
Seite(n): 114, Zeilen: 14 ff.
[Begleitend zur neuen Informations- und Kommunikationsstrategie veröffentlichte die Kommission die Mitteilung „Hin zu einer verstärkten Kultur der Konsultation und des Dialogs – Allgemeine Grundsätze und Mindeststandards für die Konsultation betroffener Parteien durch die Kommission“ (Kommission 2002d).] Die Minimalstandards beinhalten präzise Bestimmungen zum Ablauf und zur Veröffentlichung der Konsultationen.

[Europäische Kommission 2002d: Mitteilung der Kommission. Hin zu einer verstärkten Kultur der Konsultation und des Dialogs. Allgemeine Grundsätze und Mindeststandards für die Konsultation betroffener Parteien durch die Kommission. Brüssel: KOM(2002) 704 endgültig.]

[Schließlich hat die Kommission im Dezember 2002 eine Mitteilung herausgegeben, in der „General principles and minimum standards for consultation of interested parties by the Commission“ (Kommission 2002) formuliert wurden. Die Prinzipien sind sehr weit definiert als „participation, openness and accountability, effectiveness and coherence“.] Die Minimalstandards beinhalten präzise Bestimmungen zum Ablauf von Konsultationen, wie u.a. eine Zeitspanne von acht Wochen für Rückmeldungen auf schriftliche Eingaben und die Zusicherung, dass die Ergebnisse von Konsultationen auf der Homepage der Kommission veröffentlicht werden.

[Kommission 2002: Mitteilung der Kommission. Hin zu einer verstärkten Kultur der Konsultation und des Dialogs – Allgemeine Grundsätze und Mindeststandards für die Konsultation betroffener Parteien durch die Kommission, COM (2002) 704, 11. Dezember 2002, siehe: http://europa.eu.int/eur-lex/de/com/cnc/2002/com2002_0704de01.pdf, aufgerufen am: 05.01.2005.]

Anmerkungen

Die Quelle wird nicht genannt.

Aufgrund der relativ geringen intellektuellen Schöpfungshöhe des Satzes konservative Kategorisierung unter "keine Wertung".

Sichter
(Stratumlucidum), WiseWoman

[22.] Dcl/Fragment 098 15 - Diskussion
Bearbeitet: 14. April 2019, 16:49 (Stratumlucidum)
Erstellt: 10. October 2018, 16:02 Stratumlucidum
Dcl, Fragment, Gesichtet, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Smismans 2005

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Stratumlucidum
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 98, Zeilen: 15-21
Quelle: Smismans 2005
Seite(n): 107, Zeilen: 19 ff.
Mit der aufkommenden Debatte um das Demokratiedefizit der Europäischen Union und die mangelnde demokratische Legitimation dieser regulativen Maßnahmen ging eine langsame Verschiebung von einem regulativen hin zu einem eher argumentativen Ansatz der Interventionspolitik der Europäischen Kommission einher, die den zivilen Dialog auf europäischer Ebene als Ergänzung zum politischen Dialog mit den nationalstaatlichen Behörden der EU-Mitgliedstaaten und zum sozialen Dialog mit den offiziellen Sozialpartnern etablierte (Streeck 1996; Cullen / Cambell [sic] 1998; Kendall / Anheier 1999; Smismans 2005).

Cullen, Holly / Cambell [sic], Elinor, 1998: The Future of Social Policy-making in the European Union. In: Craig, Paul / Harlow, Carol (Hrsg.): Lawmaking in the European Union. London: [sic] Kluwer Law International, S. 262 - 284.

Kendall, Jeremy / Anheier, Helmut K., 1999: The Third Sector and the European Union Policy Process. An Initial Evaluation. In: Journal of European Public Policy, 6, 2, S. 283 - 307.

Smismans, Stijn, 2005: Europäische Institutionen und Zivilgesellschaft: Diskurse und Interessen. In: Knodt, Michèle / Finke, Barbara (Hrsg.): Europäische Zivilgesellschaft. Konzepte, Akteure, Strategien. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften, S. 105 - 128.

Streeck, Wolfgang, 1996: Neo-voluntarism: A New European Social Policy Regime. [sic] In: Marks, Gary / Scharpf, Fritz W. / Schmitter, Philippe C. / Streeck, Wolfgang: Governance in the European Union. London: Sage, S. 64 - 94.

Zur gleichen Zeit befand sich die Kommission im Bereich der Sozialpolitik in der Defensive, da regulative Interventionen auf den Widerstand der Mitgliedstaaten gestoßen waren. Im Zuge einer generellen Verschiebung von einem regulativen hin zu einem eher argumentativen Ansatz in der Interventionspolitik der Kommission (vgl. Streeck 1996; Cullen/Cambell [sic] 1998), öffnete der Kommissar für Sozialpolitik, Padraig Flynn, mit dem zivilen Dialog einen Bereich, auf den sich die GD V konzentrieren konnte, ohne allzusehr in die sozialpolitischen Vorrechte der Mitgliedstaaten einzugreifen (Kendall/Anheier 1999).

Cullen, H./Cambell [sic], E. 1998: The Future of Social Policy-making in the European Union, in: Craig, P./Harlow, C. (Hrsg.): Lawmaking in the European Union, London: [sic] Kluwer Law International, 262-284.

Kendall, Jeremy/Anheier, Helmut K. 1999: The Third Sector and the European Union Policy Process. An Initial Evaluation, in: Journal of European Public Policy, 6, 2, 294.

Streeck, Wolfgang 1996: Neo-voluntarism: A New European Social Policy Regime, [sic] in: Marks, G./Scharpf, F.W./Schmitter, P.C./Streeck, W., Governance in the European Union, London: Sage, 64-94.

Anmerkungen

Zwar unterscheiden sich beide Passagen teilweise deutlich, aber auffällig ist, dass die Verf.in drei Referenzen ihrer Quelle Smismans (2005) übernimmt und diese in der untersuchten Arbeit – abgesehen vom Literaturverzeichnis – ausschließlich hier genannt werden.

Insofern scheint es fraglich, ob ihrerseits tatsächlich eine Rezeption dieser drei Texte stattgefunden hat und die Referenzierung der vier Titel in Anbetracht teilweise abweichenden Inhalts in dieser Form sachlich gerechtfertigt ist. (Die GD V ist gemäß Smismans, S. 107, die für Sozialpolitik verantwortliche Generaldirektion der Europäischen Kommission.)

Die Übernahme von zehn aufeinanderfolgenden Wörtern aus der Quelle, die sich bei Streeck (1996) und Cullen / Campbell (1998) nicht in derselben sprachlichen Form finden können, da es sich um englischsprachige Texte handelt, wird nicht kenntlich gemacht.

Bzgl. der bibliografischen Angaben ist anzumerken, dass

  • der Sammelband von Craig / Harlow (1998) in London, Den Haag und Boston verlegt wurde und die zweite Co-Autorin des entspr. Beitrags Campbell heißt [56] und
  • der Titel des Aufsatzes von Streeck (1996) Neo-Voluntarism: A New European Social Policy Regime? lautet [57].

Cullen / Campbell (1998), Kendall / Anheier (1999) und Streeck (1996) werden – abgesehen vom Literaturverzeichnis – in der untersuchten Qualifikationsschrift ausschließlich an dieser Stelle erwähnt.

Sichter
(Stratumlucidum), WiseWoman

[23.] Dcl/Fragment 032 05 - Diskussion
Bearbeitet: 20. March 2019, 14:29 (WiseWoman)
Erstellt: 13. October 2018, 21:07 Stratumlucidum
Dcl, Fragment, Gesichtet, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Trenz 2003, Verdacht auf willkürliche Referenzierung

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Stratumlucidum
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 32, Zeilen: 5-13
Quelle: Trenz 2003
Seite(n): 162, Zeilen: 25 ff.
Europäische Öffentlichkeit kann dabei in einem elitären Sinn als Austauschbeziehung zwischen den geistigen und politischen Eliten verstanden werden, die sich Europa als Verständigungshorizont zugrunde legen, um sich über Gemeinsamkeiten und Unterschiede vor allem in den Bereichen der Musik, Malerei, Kunst, Literatur, Wissenschaft und Wirtschaftskultur zu vergewissern. Öffentlichkeit konstituiert hier einen exklusiven Diskursraum, in dem das passive Publikum lediglich als Konsument von Kultur und Bildung eingeschlossen ist. Europäische Belange werden nur in Expertenzirkeln erörtert und beurteilt, die antizipativ für die europäische Gesellschaft sprechen (Kaelble 1995; Giesen 1999; Eder 2003; Trenz 2003).

Eder, Klaus, 2003: Öffentlichkeit und Demokratie. In: Jachtenfuchs, Markus / Kohler-Koch, Beate (Hrsg.): Europäische Integration. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften, 2. Auflage, S. 85 - 120.

Giesen, Bernhard, 1999: Europa als Konstruktion der Intellektuellen. In: Viehoff, Reinhold / Segers, Rien T. (Hrsg.): Kultur, Identität, Europa. Über die Schwierigkeiten und Möglichkeiten einer Konstruktion. Frankfurt / Main: Suhrkamp, S. 130 - 146.

Kaelble, Hartmut, 1995: Europabewusstsein, Gesellschaft und Geschichte. Forschungsstand und Forschungschancen. In: Hudemann, Rainer / Kaelble, Hartmut / Schwabe, Klaus (Hrsg.): Europa im Blick der Historiker. Europäische Integration im 20. Jahrhundert: Bewusstsein und Institutionen. München: Oldenbourg Verlag, Historische Zeitschrift, Beihefte, N.F. 21, S. 1 - 29.

Trenz, Hans-Jörg, 2003: Einführung: Auf der Suche nach einer europäischen Öffentlichkeit. In: Klein, Ansgar / Koopmanns, Ruud / Trenz, Hans-Jörg / Klein, Ludger / Lahusen, Christian / Rucht, Dieter (Hrsg.): Bürgerschaft, Öffentlichkeit und Demokratie in Europa. Opladen: Leske + Budrich, S. 161 - 168.

1.   Elitäre Öffentlichkeiten. Europäische Öffentlichkeit wird hier als eine Austauschbeziehung zwischen den geistigen und politischen Eliten verstanden, die sich Europa als kollektiven Selbstverständigungshorizont zur Vergewisserung von Gemeinsamkeiten und Unterschieden zugrundelegen. Europäische Öffentlichkeit als geistige Projektion der Intellektuellen weist auf das Allgemeine jenseits des Partikularen, das sich in der Praxis interkultureller Kommunikation annähert und zu einer Diskursgemeinschaft zusammenschweißt (Eder 1999; Giesen 1999). [...] Sie konstituiert einen exklusiven Diskursraum, in dem das allgemeine Publikum allenfalls als passiver Rezipient von Kultur und Bildung eingeschlossen ist.

Eder, Klaus: Integration durch Kultur? Das Paradox der Suche nach einer europäischen Identität. In: Viehoff, Reinhold/Segers, Rien T. (Hg.): Kultur, Identität, Europa. Über die Schwierigkeiten und Möglichkeiten einer Konstruktion. Frankfurt/Main: Suhrkamp, 1999, S. 147-179

Giesen, Bernhard: Europa als Konstruktion der Intellektuellen. In: Viehoff, Reinhold/Segers, Rien T. (Hg.): Kultur, Identität, Europa. Über die Schwierigkeiten und Möglichkeiten einer Konstruktion. Frankfurt/Main: Suhrkamp, 1999, S. 130-146

Anmerkungen

Die Teile der Ausführungen der Verf.in, die nicht von Trenz (2003) übernommen werden, stammen aus Eder (2003, S. 90 f. und 101). Letzterer verweist in Fn. 7 auf S. 91 im Zusammenhang mit Differenzen zwischen Managementkulturen und zwischen Europäern und Amerikanern bzw. Asiaten u. a. auf Kaelble (1995) und (ebenfalls) Giesen (1999); auf S. 101 ist die Rede von der "Rolle von selbstreflexiven europäischen Beamten als Konstrukteuren einer europäischen Öffentlichkeit (Giesen 1999)".

Zu kritisieren ist hier also im Wesentlichen die Übernahme zweier Referenzen; zumindest im Fall von Kaelble (1995) – der in der betrachteten Dissertation, abgesehen vom Literaturverzeichnis, nur an dieser Stelle erwähnt wird – scheint ein inhaltlicher Zusammenhang zu den Ausführungen der Verf.in auch fragwürdig zu sein.

Sichter
(Stratumlucidum), WiseWoman

[24.] Dcl/Fragment 035 10 - Diskussion
Bearbeitet: 12. April 2019, 20:10 (Stratumlucidum)
Erstellt: 21. October 2018, 09:08 Stratumlucidum
Dcl, Eder 2003, Fragment, Gesichtet, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel, Verdacht auf willkürliche Referenzierung

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Stratumlucidum
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 35, Zeilen: 10-14
Quelle: Eder 2003
Seite(n): 96, 98, Zeilen: 96: 28 ff.; 98: 12 ff., 21 ff.
Die europäische Öffentlichkeit wird damit zu einem Interesse der europäischen Institutionen selbst, weil sie durch ihre Europabezogenen [sic] Diskurse zu deren Legitimation beiträgt. Dabei gehört die Einbeziehung von Öffentlichkeit durch direkte Beteiligung in deliberativen Verfahren zu den neuen Formen der Verknüpfung von europäischen Institutionen und Zivilgesellschaft in Europa (Eder 2003; Majone 2004 [sic]).

Eder, Klaus, 2003: Öffentlichkeit und Demokratie. In: Jachtenfuchs, Markus / Kohler-Koch, Beate (Hrsg.): Europäische Integration. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften, 2. Auflage, S. 85 - 120.

[Majone, Giandomenico, 1994: The European Community. [sic] An Independent Fourth Branch of Government [sic]? In: Brüggemeier, Gert (Hrsg.): Verfassungen für ein ziviles Europa. Baden-Baden: Nomos Verlagsgesellschaft, S. 23 - 43.]

[Seite 96]

Öffentlichkeit wird zu einem Interesse dieser politischen Institutionen selbst. Das Öffentlichkeitsdefizit wird damit auch zu einem Problem der Selbstlegitimation europäischer politischer Institutionen.

[Seite 98]

Eine andere Form der institutionellen Erzeugung von Öffentlichkeit in Europa findet über die Institutionalisierung deliberativer Verfahren (sozialer Dialog, Umweltdialog etc.) statt. Die Einbindung von Öffentlichkeit durch direkte Beteiligung gehört zu den bislang auffälligsten Formen der Verknüpfung von europäischen Institutionen und einer emergenten Zivilgesellschaft in Europa. [...] Gegenüber der „dritten Gewalt“ stellen die regulativen Institutionen im europäischen Institutionensystem (Majone 1994) eine Besonderheit dar.


Majone, Giandomenico 1994: The European Community. [sic] An Independent Fourth Branch of Government [sic]?, in: Brüggemeier, Gerd [sic] (Hrsg.): Verfassungen für ein ziviles Europa, Baden-Baden, 23-43.

Anmerkungen

Ein Titel "Majone 2004" wird im Literaturverzeichnis der untersuchten Arbeit nicht aufgeführt. Dort findet sich jedoch ein Aufsatz von Majone (1994), der dem bei Eder (2003) entspricht. Im Haupttext der untersuchten Arbeit wird Majone (1994) an keiner Stelle angeführt.

Von den in der Quelle mit Majone (1994) referenzierten "regulativen Institutionen im europäischen Institutionensystem" ist bei der Verf.in keine Rede, weshalb hier – wenn man davon ausgeht, dass die Verf.in versehentlich eine falsche Jahreszahl angegeben hat – ein Verdacht auf willkürliche Referenzierung naheliegt.

Bzgl. der bibliografischen Angaben zu Majone (1994) ist anzumerken, dass die Verf.in zwar den in der Quelle falsch geschriebenen Vornamen des Herausgebers korrigiert, aber ebenso wie diese den Titel des Aufsatzes – der im Original The European Community: An "Independent Fourth Branch of Government"? lautet, vgl. [58] – mit denselben Fehlern wiedergibt.

Sichter
(Stratumlucidum) Schumann

[25.] Dcl/Fragment 041 01 - Diskussion
Bearbeitet: 20. April 2019, 05:38 (Stratumlucidum)
Erstellt: 21. October 2018, 11:37 Stratumlucidum
Dcl, Eder 2003, Fragment, Gesichtet, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel, Verdacht auf willkürliche Referenzierung

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Stratumlucidum
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 41, Zeilen: 1-4
Quelle: Eder 2003
Seite(n): 110, Zeilen: 27 ff.
Andererseits bildet die europäische Gesellschaft eine deliberative Rechtsgemeinschaft mit rechtlich geregelten Foren und Dialogen, Debatten und öffentlichen Kampagnen, die zur Konstruktion eines institutionellen Raumes politischer Kommunikation beitragen (Eder 2003; Kohler-Koch / Rittberger 2007).

Eder, Klaus, 2003: Öffentlichkeit und Demokratie. In: Jachtenfuchs, Markus / Kohler-Koch, Beate (Hrsg.): Europäische Integration. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften, 2. Auflage, S. 85 - 120.

Kohler-Koch, Beate / Rittberger, Berthold (Hrsg.), 2007: Debating the Democratic Legitimacy of the European Union. Lanham, MD: Rowman & Littlefield.

Ein anderer, eher liberal-sozialdemokratischer Topos ist die Idee einer deliberativen Rechtsgemeinschaft, die Idee einer europäischen Gesellschaft der rechtlich geregelten Foren und Dialoge, Debatten und öffentlichen Kampagnen. [...] Diese deliberative Einbindung und Abarbeitung von Interessen ist ein neuer und in Europa zunehmend wichtiger Faktor in der Konstruktion eines institutionellen Raums politischer Kommunikation in Europa (Eriksen/Fossum 2000; Eder 2001).

Eder, Klaus 2001: Die Formierung einer transnationalen Demokratie in Europa. Zur Evolution von Chancenstrukturen für Bürgerbeteiligung und Protestmobilisierung in der EU, in: Klein, Ansgar/Koopmans, Ruud/Geiling, Heiko (Hrsg.): Globalisierung, Partizipation, Protest, Opladen, 45-75.

Eriksen, Erik Oddvar/Fossum, John Erik (Hrsg.) 2000: Democracy in the European Union. Integration through Deliberation, London.

Anmerkungen

Der Inhalt wird anscheinend vollständig aus Eder (2003) übernommen. Insofern stellt sich die Frage, warum die Verf.in hier noch einen weiteren Titel referenziert.

Da Kohler-Koch / Rittberger (2007) in englischer Sprache verfasst ist, können sich die wörtlichen Übereinstimmungen dort nicht in derselben sprachlichen Form finden. Für den zum Teil übernommenen letzten Satz in der Quelle verweist Eder zudem auf zwei andere Titel.

Kohler-Koch / Rittberger werden – abgesehen vom Literaturverzeichnis – in der untersuchten Arbeit ausschließlich an dieser Stelle erwähnt.

Sichter
(Stratumlucidum) Schumann

[26.] Dcl/Fragment 048 34 - Diskussion
Bearbeitet: 21. April 2019, 05:47 (Stratumlucidum)
Erstellt: 22. October 2018, 11:20 Stratumlucidum
Dcl, Fragment, Gesichtet, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel, Trenz 2005

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Stratumlucidum
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 48, Zeilen: 34-35
Quelle: Trenz 2005
Seite(n): 65, Zeilen: 14 ff.
Die Grundsätze guten Regierens Offenheit, Partizipation und Verantwortlichkeit werden hier explizit mit der Einbeziehung der Zivilgesellschaft auf allen [Ebenen verknüpft (Nanz / Steffens [sic] 2005).]

Nanz, Patrizia / Steffek, Jens, 2005: Legitimation durch Deliberation? Die Rolle der Zivilgesellschaft in der supranationalen Politik. In: Knodt, Michèle / Finke, Barbara (Hrsg.): Europäische Zivilgesellschaft. Konzepte, Akteure, Strategien. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften, S. 79 - 102.

Offenheit, Partizipation und Verantwortlichkeit des Regierens verlangen, wie explizit zugestanden wird, eine Einbeziehung der Zivilgesellschaft auf allen Ebenen, gegenüber der sich nicht nur europäische Institutionen zu verantworten haben, sondern die im Sinne einer „geteilten Verantwortlichkeit“ unmittelbar in die Prozesse des Regierens einbezogen werden soll (Kommission 2001a).

Kommission der Europäischen Gemeinschaften 2001a: Europäisches Regieren. Ein Weißbuch, Brüssel, den 25.7.2001 KOM(2001)428 [sic] endgültig.

Anmerkungen

Bei Nanz / Steffek (2005) findet sich die von der Verf.in referenzierte Aussage so nicht.

Da der Aufsatz von Trenz (2005) in demselben Sammelband vor deren Beitrag abgedruckt ist, könnte es sich hier um ein Versehen der Verf.in handeln; daher konservative Kategorisierung unter "keine Wertung".

Sichter
(Stratumlucidum) Schumann

[27.] Dcl/Fragment 029 14 - Diskussion
Bearbeitet: 21. April 2019, 05:45 (Stratumlucidum)
Erstellt: 2. November 2018, 12:33 Stratumlucidum
Dcl, Fragment, Gesichtet, KeineWertung, SMWFragment, Scharpf 1997, Schutzlevel

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Stratumlucidum
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 29, Zeilen: 14-15
Quelle: Scharpf 1997
Seite(n): online, Zeilen: –
Input-orientierte und Output-orientierte Legitimationsaspekte müssen sich wechselseitig verstärken, [denn Inhalte und Ergebnisse allein genügen nicht für eine ausreichende demokratische Legitimation, sie müssen durch unmittelbare und mittelbare Beteiligungsmöglichkeiten ergänzt werden.] Sie entsprechen der analytischen Unterscheidung zwischen input-orientierten und output-orienten [sic] Versionen des demokratischen Legitimationsglaubens. In real-existierenden und funktionsfähigen Demokratien gelten beide Begründungen nebeneinander, und sie verstärken sich wechselseitig.
Anmerkungen

Am Ende des folgenden Satzes werden fünf Referenzen angeführt; Scharpf (1997) findet sich jedoch nicht darunter.

Aufgrund der Kürze Kategorisierung unter "keine Wertung".

Sichter
(Stratumlucidum) Schumann

[28.] Dcl/Fragment 037 27 - Diskussion
Bearbeitet: 21. April 2019, 05:54 (Stratumlucidum)
Erstellt: 5. November 2018, 20:47 Stratumlucidum
Dcl, Fragment, Gesichtet, KeineWertung, Kocka 2000, SMWFragment, Schutzlevel, Verdacht auf willkürliche Referenzierung

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Stratumlucidum
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 37, Zeilen: 27-31
Quelle: Kocka 2000
Seite(n): Literaturverzeichnis, Zeilen: –
Der Zivilgesellschaft wird neben dieser Kommunikationsfunktion ebenso eine Vermittlungs- und Sozialisationsfunktion zugeschrieben. Hierbei wird die aktive pluralistisch-partizipative Zivilgesellschaft im Sinne der Herausbildung und Einübung von Bürgertugenden verstanden (Taylor 1991; Walzer 1992; Thiery 2005).

Taylor, Charles, 1991: Die Beschwörung der Civil Society. In: Michalski, Krzysztof (Hrsg.): Europa und die Civil Society. Castelgandolfo-Gespräche 1989. Stuttgart: Klett – Cotta Verlag, S. 13 - 51. [sic]

Thiery, Peter, 2005: Zivilgesellschaft. In: Nohlen, Dieter / Schultze, Rainer-Olaf (Hrsg.): Lexikon der Politikwissenschaft. Band 2 N – Z. Theorien. Methoden. Begriffe. München: Verlag C.H. Beck, S. 1175 - 1177.

Walzer, Michael, 1992: The Civil Society Argument. In: Mouffe, Chantal (Hrsg.): Dimensions of Radical Democracy: Pluralism, Citizenship, Community. London/ New York: Verso, S. 89 - 107.

 

Shils, Edward (1991a), »Was ist eine ›Civil Society‹?«, in: Krzysztof Michalski (Hg.), Europa und die Civil Society. Castelgandolfo-Gespräche 1989, Stuttgart, S. 13-51.

Taylor, Charles (1991), »Die Beschwörung der ›Civil Society‹«, in: Krzysztof Michalski (Hg.), Europa und die Civil Society. Castelgandolfo-Gespräche 1989, Stuttgart, S. 52-81.

Walzer, Michael (1992), »The Civil Society Argument«, in: Chantal Mouffe (Hg.), Dimensions of Radical Democracy, London, S. 89-107.

Anmerkungen

Ergänzungsfragment zu Fragment 037 21.

Die Verf.in verwechselt hier wohl beim Kopieren die Seitenzahlen des Aufsatzes von Shils (1991a) mit denjenigen bei Taylor (1991).

Sichter
(Stratumlucidum) Schumann

[29.] Dcl/Fragment 054 01 - Diskussion
Bearbeitet: 14. April 2019, 22:33 (Stratumlucidum)
Erstellt: 7. November 2018, 02:51 Stratumlucidum
Dcl, Fragment, Gesichtet, KeineWertung, Kersting 2008, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Stratumlucidum
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 54, Zeilen: 1-3
Quelle: Kersting 2008
Seite(n): 27, Zeilen: 4 ff.
Bei der Unterscheidung in legislative und pre-legislative [sic] Partizipation ist entscheidend, auf welcher Stufe im Politikzyklus oder im politischen Prozess Partizipation stattfindet (Almond/Powell 1960; Easton 1965; Kersting 2008).

Almond, Gabriel / Powell, Bingham, 1960: Comparative Politics Socialization. [sic] Boston: Little Brown [sic].

Easton, David, 1965: A System [sic] Analysis of Political Life. New York: Wiley.

Kersting, Norbert, 2008: Innovative Partizipation: Legitimation, Machtkontrolle und Transformation. Eine Einführung. In: Kersting, Norbert (Hrsg.): Politische Beteiligung. Einführung in dialogorientierte Instrumente politischer und gesellschaftlicher Partizipation. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften, 1. Auflage, S. 11 - 39.

Legislativ – Pre-legislativ [sic]

Partizipation der Bürger ist dabei zentral in das politische Systemmodell eingebunden In [sic] Anlehnung an die Systemmodelle von Easton und Almond soll der Policy Zyklus [sic] nachgezeichnet werden und die dominanten Akteure identifiziert werden. Easton (1965) und Almond und Powell (1960) gehen in diesem idealtypischen Modell von einem eher abgeschotteten Input-Bereich, einem zentralen politischen System (Withinput-Bereich) und einem Output-Bereich aus (s. Tabelle 4).


Almond, Gabriel/Powell, Bingham: Comparative Politics Socialization. [sic] Boston: Little, Brown. 1960

Easton, David: A System [sic] Analysis of Political Life. New York. 1965

Anmerkungen

Die Verf.in übernimmt zwei fehlerhafte Referenzen und den Orthografiefehler "[P]re-legislativ".

Bzgl. der bibliografischen Angaben ist anzumerken, dass

  • der in der Quelle und von der Verf.in angeführte Titel von Almond / Powell in dieser Form nicht nachweisbar ist. Der genannte Verlag heißt zudem – abweichend von der Angabe auf der linken Seite der Synopse – Little, Brown [59]; und
  • der Titel des Werkes von Easton (1965) A systems analysis of political life lautet [60].

"Almond/Powell 1960" und Easton werden in der untersuchten Arbeit – abgesehen vom Literaturverzeichnis – ausschließlich an dieser Stelle erwähnt.

Da die Übernahme nur bedingt wörtlich ist, Kategorisierung unter "keine Wertung".

Sichter
(Stratumlucidum) Schumann

[30.] Dcl/Fragment 103 01 - Diskussion
Bearbeitet: 14. March 2019, 23:22 (Schumann)
Erstellt: 16. December 2018, 12:19 Stratumlucidum
Dcl, Fragment, Gesichtet, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Smismans 2005

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Stratumlucidum
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 103, Zeilen: 1-5
Quelle: Smismans 2005
Seite(n): 114, 121, 122, Zeilen: 114: 18 ff.; 121: 28 ff.; 122: 7 f.
Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass das Konzept der Einbeziehung der Zivilgesellschaft in den politischen Strategien der Kommission vor allem in der allgemeinen Information und Kommunikation auf der Stufe der Politikformulierung im Politikzyklus verhaftet ist und im Bereich der Politikimplementierung eher unterbelichtet bleibt (Armstrong 2002; Smismans 2005).

Armstrong, Kenneth A., 2002: Rediscovering Civil Society. The European Union and the White Paper on Governance. In: European Law Journal, 8, S. 102 - 132.

Smismans, Stijn, 2005: Europäische Institutionen und Zivilgesellschaft: Diskurse und Interessen. In: Knodt, Michèle / Finke, Barbara (Hrsg.): Europäische Zivilgesellschaft. Konzepte, Akteure, Strategien. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften, S. 105 - 128.

[Seite 114]

Diese Prinzipien und Standards beziehen sich auf Konsultationen in Rahmen der Politikformulierung und scheinen vor allem die Grün- und Weißbuchkonsultationen ins Auge zu fassen, während sie hinsichtlich der Anwendung auf die Einbindung der Zivilgesellschaft in anderen Phasen des Politikprozesses (z.B. Komitologie) keine Aussagen treffen oder diese sogar explizit ausschließen.

[Seite 121]

Die Kommission und der WSA haben das Konzept der europäischen Zivilgesellschaft zudem mit der Gemeinschaftsmethode europäischen Regierens verknüpft (Armstrong 2002: 128). [So wurden neue politische Maßnahmen auf der europäischen Ebene konzipiert, in deren Kontext die Kommission als zentraler „policy entrepreneur“ agiert und der WSA seine vertragsbasierten Beratungskompetenzen behält.] Trotzdem können zivilgesellschaftliche Organisationen auch in anderen Phasen des Politikzyklus und mit anderen Formen des Regierens als der der Gemeinschaftsmethode, z.B. im Bereich der Politikimplementation oder in Benchmarking-Prozessen wie der Offenen Methode der Koordinierung (OMK), eine Rolle spielen und tun dies auch. [...]

[Seite 122]

[...] Dagegen ist das Potenzial der Zivilgesellschaft für die Politikimplementation und für neue Formen des Regierens unterbelichtet geblieben.27


27 [...]

[Seite 125]

Armstrong, Kenneth A. 2002: Rediscovering Civil Society. The European Union and the White Paper on Governance, in: European Law Journal, 8, 102-132.

Anmerkungen

Anscheinend nennt die Verf.in hier Armstrong (2002), weil ihre Quelle Smismans (2005) diesen auch anführt. ("WSA" steht dort für Wirtschafts- und Sozialausschuss.)

Armstrong (2002) wird in der untersuchten Arbeit – abgesehen vom Literaturverzeichnis – ausschließlich an dieser Stelle erwähnt.

Sichter
(Stratumlucidum), WiseWoman

[31.] Dcl/Fragment 092 01 - Diskussion
Bearbeitet: 21. April 2019, 06:07 (Stratumlucidum)
Erstellt: 16. December 2018, 14:26 Stratumlucidum
Dcl, Europäische Kommission 2007a, Fragment, Gesichtet, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Stratumlucidum
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 92, Zeilen: 1-6
Quelle: Europäische Kommission 2007a
Seite(n): 3, 4, Zeilen: 3: letzte Zeile; 4: 1 ff.
Das Weißbuch zur Kommunikationspolitik ist ein wichtiger Schritt des Wandels der deklaratorischen Politik der Europäischen Kommission zur Beteiligung der Zivilgesellschaft, insbesondere aufgrund des neuen Verständnisses der Kommunikation in beide Richtungen, unter aktiver öffentlicher Beteiligung der Bürger, und mit einer Verschiebung der Kommunikationspolitik von einem Brüssel zentrierten [sic] Konzept hin zur Einbeziehung der lokalen Ebene. [Seite 3]

Zuletzt

[Seite 4]

propagierte die Kommission in ihrem Weißbuch über eine europäische Kommunikationspolitik4 eine Kommunikation in beide Richtungen, unter aktiver öffentlicher Beteiligung der Bürger und mit einer Verschiebung von einem Brüssel-zentrierten Konzept hin zur Einbeziehung der lokalen Ebene.


4 KOM (2006) 35.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Da der Satz nicht vollständig übernommen und in der Quelle zumindest nicht von einer "deklaratorischen Politik" der Kommission die Rede ist, trotz Übernahme von einmal 14 und einmal 10 bzw. 11 aufeinanderfolgenden Wörtern konservative Kategorisierung unter "keine Wertung".

Sichter
(Stratumlucidum) Schumann

[32.] Dcl/Fragment 102 18 - Diskussion
Bearbeitet: 4. April 2019, 00:20 (Schumann)
Erstellt: 28. December 2018, 13:52 Stratumlucidum
Ausschuss für Kultur und Bildung des Europäischen Parlaments 2005, Dcl, Fragment, Gesichtet, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Stratumlucidum
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 102, Zeilen: 18-22
Quelle: Ausschuss für Kultur und Bildung des Europäischen Parlaments 2005
Seite(n): 11, Zeilen: 21 f.
Die Beteiligungspolitik der Kommission verfolgt in erster Linie den Ansatz, den Bürgern und Organisationen der Zivilgesellschaft durch eine umfangreiche Kommunikation ein Höchstmaß an transparenten Informationen zur Verfügung zu stellen. Dabei wird kaum berücksichtigt, dass diese Informationen nur diejenigen ansprechen, die sich bereits entschieden haben, nach ihnen zu suchen. Das System von Netzen und Links ist gedacht, um den Bürgern Informationen zur Verfügung zu stellen, die sich bereits entschieden haben, nach ihnen zu suchen.
Anmerkungen

Kein Hinweis auf diese Quelle, die in der gesamten untersuchten Arbeit nicht erwähnt wird. Deren Inhalt ist so auch nicht in dem im Literaturverzeichnis aufgeführten Titel "Europäische Kommission, 2004b" – dessen Untertitel ähnlich wie der Titel der Quelle lautet – enthalten, vgl. [61].

Da die Übereinstimmungen nur partiell sind, konservative Kategorisierung unter "keine Wertung".

Teile des Fragments finden sich noch einmal auf S. 209, siehe Fragment 209 20.

Sichter
(Stratumlucidum) Schumann

[33.] Dcl/Fragment 211 35 - Diskussion
Bearbeitet: 4. April 2019, 00:10 (Schumann)
Erstellt: 28. December 2018, 15:39 Stratumlucidum
Ausschuss für Kultur und Bildung des Europäischen Parlaments 2005, Dcl, Fragment, Gesichtet, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Stratumlucidum
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 211, Zeilen: 31-35
Quelle: Ausschuss für Kultur und Bildung des Europäischen Parlaments 2005
Seite(n): 15, Zeilen: 5 ff.
Die Europäische Kommission verfügt über eine Vielfalt von Förderprogrammen, die an sich schon einen Weg darstellen, Europa den Bürgern näher zu bringen und den Begünstigten einen europäischen Mehrwert zu vermitteln. Die Förderprogramme müssen stärker genutzt werden, um die Verbreitung der europäischen Idee und die Beteiligung der Zivilgesellschaft an europäischer Politik nachhaltig zu befördern. Die EU verfügt über eine Vielfalt von Programmen, die an sich schon einen Weg darstellen, Europa den Bürgern näher zu bringen. Es sollte überlegt werden, einen Teil einiger dieser Gemeinschaftsprogramme heranzuziehen, um die „Marke“ Europa zu fördern.
Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle, die in der gesamten untersuchten Arbeit nicht erwähnt wird. Deren Inhalt ist auch nicht in dem im Literaturverzeichnis aufgeführten Titel "Europäische Kommission, 2004b" – dessen Untertitel ähnlich wie der Titel der Quelle lautet – enthalten, vgl. [62].

Da der erste Satz nur zum Teil übernommen wird und die Parallelen im zweiten eher sinngemäß sind, konservative Kategorisierung unter "keine Wertung".

Die beiden Sätze finden sich im abschließenden Kapitel 5 der untersuchten Dissertation, in dem "aus den Ergebnissen der vorangegangenen Untersuchung Schlussfolgerungen gezogen" werden (S. 198).

Sichter
(Stratumlucidum) Schumann

[34.] Dcl/Fragment 213 03 - Diskussion
Bearbeitet: 4. April 2019, 00:04 (Schumann)
Erstellt: 28. December 2018, 16:03 Stratumlucidum
Ausschuss für Kultur und Bildung des Europäischen Parlaments 2005, Dcl, Fragment, Gesichtet, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Stratumlucidum
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 213, Zeilen: 3-4
Quelle: Ausschuss für Kultur und Bildung des Europäischen Parlaments 2005
Seite(n): 4, Zeilen: 21 ff.
Kenntnisse über die EU und ihre Institutionen sollten stärker in den Lehrplänen und im Schulalltag verankert werden. [Das Europäische Parlament]

5. ist überzeugt davon, dass die Informations- und Kommunikationspolitik erst Wirkung zeigen wird, wenn Kenntnisse über die EU und ihre Institutionen als weiteres Fach in die Lehrpläne der Mitgliedstaaten aufgenommen werden; [...]

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle, die in der gesamten untersuchten Arbeit nicht erwähnt wird. Deren Inhalt ist auch nicht in dem im Literaturverzeichnis aufgeführten Titel "Europäische Kommission, 2004b" – dessen Untertitel ähnlich wie der Titel der Quelle lautet – enthalten, vgl. [63].

Da der Satz nicht vollständig übernommen wird, konservative Kategorisierung unter "keine Wertung".

Er findet sich im abschließenden Kapitel 5 der untersuchten Dissertation, in dem "aus den Ergebnissen der vorangegangenen Untersuchung Schlussfolgerungen gezogen" werden (S. 198).

Sichter
(Stratumlucidum) Schumann

[35.] Dcl/Fragment 110 14 - Diskussion
Bearbeitet: 3. April 2019, 13:32 (Schumann)
Erstellt: 9. January 2019, 16:12 Stratumlucidum
Bezirksamt Neukölln von Berlin 2009a, Dcl, Fragment, Gesichtet, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Stratumlucidum
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 110, Zeilen: 14-15
Quelle: Bezirksamt Neukölln von Berlin 2009a
Seite(n): 2, Zeilen: 6 f.
Neukölln ist damit wie kein anderer Berliner Bezirk von Zuwanderung geprägt. Neukölln ist deshalb wie kein anderer Berliner Bezirk geprägt von Zuwanderung, aber auch von sozialen Verwerfungen wie Armut und Arbeitslosigkeit.
Anmerkungen

Die Quelle wird nicht genannt.

Aufgrund der Kürze und der eher geringen Schöpfungshöhe Kategorisierung unter "keine Wertung".

Sichter
(Stratumlucidum) Schumann

[36.] Dcl/Fragment 111 07 - Diskussion
Bearbeitet: 3. April 2019, 23:48 (Schumann)
Erstellt: 9. January 2019, 16:17 Stratumlucidum
Bezirksamt Neukölln von Berlin 2009a, Dcl, Fragment, Gesichtet, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Stratumlucidum
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 111, Zeilen: 7-9
Quelle: Bezirksamt Neukölln von Berlin 2009a
Seite(n): 2, Zeilen: 13 ff.
Viele der ungelernten Arbeiter, die in den sechziger Jahren gekommen waren, haben in den neunziger Jahren mit dem Strukturwandel in der Stadt ihre Arbeitsplätze verloren. Viele der ungelernten Arbeiter, die in den sechziger Jahren gekommen waren, haben in den neunziger Jahren ihre Arbeitsplätze verloren, da in Neukölln zahlreiche Unternehmen schließen mussten.
Anmerkungen

Die Quelle wird im Anschluss genannt, aber die Wörtlichkeit der Wiedergabe nicht kenntlich gemacht.

Aufgrund der eher geringen Schöpfungshöhe Kategorisierung unter "keine Wertung".

Sichter
(Stratumlucidum) Schumann

[37.] Dcl/Fragment 112 24 - Diskussion
Bearbeitet: 21. April 2019, 05:41 (Stratumlucidum)
Erstellt: 9. January 2019, 16:47 Stratumlucidum
Bezirksamt Neukölln von Berlin 2009a, Dcl, Fragment, Gesichtet, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Stratumlucidum
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 112, Zeilen: 24-27
Quelle: Bezirksamt Neukölln von Berlin 2009a
Seite(n): 2, Zeilen: 16 ff.
Viele Eltern reichen das eigene niedrige Bildungsniveau an ihre Kinder weiter, so dass jedes Jahr 70 % der Nord-Neuköllner Jugendlichen die Schule ohne oder nur mit dem Hauptschulabschluss verlassen (Bezirksamt Neukölln 2009b).

Bezirksamt Neukölln von Berlin, 2009b: Integrationspolitik in Neukölln. Berlin-Neukölln: Verwaltung des Bezirksbürgermeisters. Migrationsbeauftragter. URL: http://www.berlin.de/ba-neukoelln/verwaltung/migrationsbeauftragter/integrationpolitik.html, 16.07.2009

Diese Entwicklungen sowie die Struktur und soziale Spreizung  - auch der einheimischen Bevölkerung, [sic] führten dazu, dass heute im Gesamtbezirk fast jeder Dritte seinen Lebensunterhalt mit Sozialleistungen bestreitet, in Nord-Neukölln sind es über die Hälfte der Bewohner. Viele Eltern reichen zudem das eigene niedrige Bildungsniveau an ihre Kinder weiter, so dass über die Hälfte der Jugendlichen aus Einwandererfamilien die Schule ohne Abschluss oder mit einem Hauptschulabschluss verlässt und auf dem Arbeitsmarkt kaum eine Chance hat.
Anmerkungen

Die Quelle wird genannt, aber die Wörtlichkeit der Wiedergabe nicht kenntlich gemacht. Da nur zehn aufeinanderfolgende Wörter übernommen werden, scheint eine konservative Kategorisierung unter "keine Wertung" vertretbar.

Die Zahl "70 %" findet sich in der Quelle in diesem Zusammenhang nicht.

Zu dieser selbst siehe die Anmerkung im verlinkten Datensatz.

Sichter
(Stratumlucidum) Schumann

[38.] Dcl/Fragment 208 01 - Diskussion
Bearbeitet: 3. April 2019, 23:57 (Schumann)
Erstellt: 9. January 2019, 18:49 Stratumlucidum
Bezirksamt Neukölln von Berlin 2009a, Dcl, Fragment, Gesichtet, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Stratumlucidum
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 208, Zeilen: 1-3
Quelle: Bezirksamt Neukölln von Berlin 2009a
Seite(n): 14, Zeilen: 40 ff.
Es kann davon ausgegangen werden, dass es dort keine traditionelle „Mehrheitsgesellschaft“ mehr gibt, da auch die Einwanderer sich wieder in einzelne Kulturgruppen unterteilen. Es gibt hier keine Mehrheitsgesellschaft mehr, da auch die Einwanderer sich wieder in einzelne Kulturgruppen unterteilen.
Anmerkungen

Die Quelle wird im nächsten Satz genannt, jedoch die Wörtlichkeit der Wiedergabe nicht kenntlich gemacht.

Sichter
(Stratumlucidum) Schumann

[39.] Dcl/Fragment 182 05 - Diskussion
Bearbeitet: 2. April 2019, 23:40 (Schumann)
Erstellt: 9. January 2019, 19:12 Stratumlucidum
Bezirksamt Neukölln von Berlin 2009b, Dcl, Fragment, Gesichtet, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Stratumlucidum
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 182, Zeilen: 5-10
Quelle: Bezirksamt Neukölln von Berlin 2009b
Seite(n): 41, Zeilen: 24 ff.
Mit Hilfe von europäischen Fördermitteln sollen sozialräumliche Konzentrations- und Segregationsprozesse gestoppt, sozialer Zusammenhalt aufgebaut und eine Basis für das Engagement von interessierten Bewohnern geschaffen werden. Die Menschen sollen sich für ihr Umfeld verantwortlich fühlen und das Zusammenleben in ihrem Umfeld als ihre Aufgabe begreifen und selbst organisieren. [Die Beteiligung von Bürgern und Organisationen der Zivilgesellschaft an diesen Programmen und den daraus finanzierten Projekten führt zu einer unmittelbaren Berührung mit durch die Programme transportierten europäischen Politikzielen. Dies geschieht jedoch vor allem unbewusst, denn vielen von Förderprogrammen Begünstigten ist die europapolitische Intention der Europäischen Kommission, die dahinter steht, nicht klar und das Interesse dafür ist auch gering (Urda Thiessen, Lesen und Schreiben e.V., Interview am 17.02.2009; Norbert Kleemann, Traumpfad e.V., Interview am 25.02.2009; Uwe Feindt, Aktionsgemeinschaft Rudower Geschäftsleute e.V., Interview am 24.04.2009; Gabriele Heinemann, Madonna Mädchentreff, Interview am 28.04.2009).] Mit Hilfe von Fördermitteln aus dem Bund-Länder-Programm und EFRE-Mitteln ist es programmatisches Ziel, sozialräumliche Konzentrations- und Segregationsprozesse zu stoppen, Anonymität aufzulösen, soziale Kontrolle aufzubauen und eine Basis für das Engagement von interessierten Bewohnern zu schaffen. Die Menschen sollen sich für ihr Umfeld verantwortlich fühlen und das Zusammenleben im Quartier als ihre Aufgabe begreifen und selbst organisieren.
Anmerkungen

Deutliche Übereinstimmungen mit der hier ungenannt bleibenden Quelle, als deren alleinige Redaktion die Verf.in der untersuchten Arbeit angegeben wird.

Es ist nicht ganz klar, ob es sich bei den ersten beiden Sätzen auch um zusammengefasste Äußerungen von Interviewpartnern der Verf.in im Rahmen ihrer Fallstudie handeln soll; dann würde sich die Frage nach der Authentizität der Äußerungen stellen. (Die Passage auf der rechten Seite der Synopse findet sich bereits in dem ebenfalls von ihr redigierten Europabericht 2007 / 2008, Stand 21.04.2008, auf S. 42, vgl. [64].)

Sichter
(Stratumlucidum) Schumann

[40.] Dcl/Fragment 038 21 - Diskussion
Bearbeitet: 19. April 2019, 07:07 (Stratumlucidum)
Erstellt: 27. January 2019, 15:15 Stratumlucidum
Dcl, Fragment, Gesichtet, KeineWertung, Liebert Trenz 2008, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verdacht auf willkürliche Referenzierung

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Stratumlucidum
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 38, Zeilen: 21-24
Quelle: Liebert Trenz 2008
Seite(n): Literaturverzeichnis, Zeilen: –
Darüber hinaus teilen zivilgesellschaftliche Akteure einen normativen Basiskonsens, der von Gewaltfreiheit und Toleranz geprägt ist (Gellner 1991; Cohen / Arato 1992; Alexander 1997; von Beyme 2000; Klein 2001; Kocka 2000, 2004; Thiery 2005).

Alexander, Jeffrey C., 1997: The Paradoxes of Civil Society. In: International Sociology, 12 (2): 115 - 133.

Beyme, Klaus von, 2000: Zivilgesellschaft – Karriere und Leistung eines Modebegriffs. In: Hildermeier, Manfred / Kocka, Jürgen / Conrad, Christoph (Hrsg.): Europäische Zivilgesellschaft in Ost und West. Begriff, Geschichte, Chancen. Frankfurt / Main, New York: Campus Verlag.

Cohen, Jean L. / Arato, Andrew, 1992: Civil Society and Political Theory. Cambridge, MA: MIT Press.

Gellner, Ernest, 1991: Civil Society in Historical Context. In: International Social Science Journal, 43 (3): 415 [sic] - 510.

Klein, Ansgar, 2001: Der Diskurs der Zivilgesellschaft. Politische Hintergründe und demokratietheoretische Folgerungen. Opladen: Leske & Budrich.

Kocka, Jürgen, 2000: Zivilgesellschaft als historisches Problem und Versprechen. In: Hildermeier, Manfred / Kocka, Jürgen / Conrad, Christoph (Hrsg.): Europäische Zivilgesellschaft in Ost und West. Begriff, Geschichte, Chancen. Frankfurt / Main, New York: Campus Verlag.

Kocka, Jürgen, 2004: Civil Society from a historical perspective. European Review, 12 (1): 65 - 79.

Thiery, Peter, 2005: Zivilgesellschaft. In: Nohlen, Dieter / Schultze, Rainer-Olaf (Hrsg.): Lexikon der Politikwissenschaft. Band 2 N – Z. Theorien. Methoden. Begriffe. München: Verlag C.H. Beck, S. 1175 - 1177.

 

Alexander, J. (1997) ‘The Paradoxes of Civil Society’, International Sociology, 12(2): 115-133.

Beyme, K. von (2000) ‘Zivilgesellschaft — Karriere und Leistung eines Modebegriffs‘, in M. Hildermaier [sic], M. Hildermaier [sic], K. Jürgen [sic] and C. Christoph [sic] (eds) Europäische Zivilgesellschaft in Ost und West. Begriff, Geschichte, Chancen, Frankfurt and New York: Campus.

Cohen, J. L. and Arato, A. (1992) Civil Society and Political Theory, Cambridge, MA: MIT Press.

Gellner, E. (1991) ‘Civil Society in Historical Context’, International Social Science Journal, 43(3): 415 [sic]-510.

Klein, A. (2001) Der Diskurs der Zivilgesellschaft. Politische Hintergründe und demokratietheoretische Folgerungen, Opladen: Leske & Budrich.

Kocka, J. (2004) ‘Civil Society from a historical perspective’, European Review, 12(1): 65-79.

Anmerkungen

Ergänzungsfragment zu Fragment 038 16.

5 von 8 Referenzen für den Satz – der inhaltlich aus der Quelle Thiery (2005) stammt – werden anscheinend der Quelle Liebert / Trenz (2008) entnommen. Der Titel von Beyme (2000) wurde von der Verf.in nachweislich rezipiert und wird im Literaturverzeichnis der Quelle zudem mit etlichen Fehlern wiedergegeben, die sich bei dieser nicht finden.

Der Aufsatz von Gellner (1991) findet sich nicht, wie in der Quelle angegeben und von der Verf.in übernommen, auf S. 415-510, sondern auf S. 495-510.

Sichter
(Stratumlucidum) Schumann

[41.] Dcl/Fragment 100 18a - Diskussion
Bearbeitet: 21. April 2019, 00:59 (Schumann)
Erstellt: 5. February 2019, 18:11 Stratumlucidum
Dcl, Fragment, Gesichtet, KeineWertung, Kielmansegg 2003, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verdacht auf willkürliche Referenzierung

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Stratumlucidum
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 100, Zeilen: 18-24
Quelle: Kielmansegg 2003
Seite(n): Literaturverzeichnis, Zeilen: –
In der Literatur wird dazu konstatiert, dass die Kommission mit der Einführung des Konzepts der Zivilgesellschaft der politischen Debatte über Demokratie in der EU eine neue Ausrichtung gegeben hat, indem sie in Ergänzung zur repräsentativen Demokratie Elemente partizipativer Demokratie einführte, die vorgeben, dass die Möglichkeit für alle von einer Maßnahme Betroffenen eingeräumt wird, sich am Entscheidungsfindungsprozess zu beteiligen, um damit eine zusätzliche Legitimationsressource zu generieren (Zürn 1996; Abromeit 1998; Decker 2000; Kielmannsegg [sic] 2003; Nanz / Steffek 2005; Kersting 2008).

Abromeit, Heidrun, 1998: Democracy in Europe. Legitimizing [sic] Politics in a Non-State Polity, Oxford: [sic] Berghan [sic] Books.

Decker, Frank, 2000: Demokratie und Demokratisierung jenseits des Nationalstaates: Das Beispiel der Europäischen Union. In: Zeitschrift für Politikwissenschaft 10, S. 585 - 629.

Kersting, Norbert, 2008: Innovative Partizipation: Legitimation, Machtkontrolle und Transformation. Eine Einführung. In: Kersting, Norbert (Hrsg.): Politische Beteiligung. Einführung in dialogorientierte Instrumente politischer und gesellschaftlicher Partizipation. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften, 1. Auflage, S. 11 - 39.

Kielmansegg, Peter Graf, 2003: Integration und Demokratie. In: Jachtenfuchs, Markus / Kohler-Koch, Beate (Hrsg.): Europäische Integration. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften, 2. Auflage, S. 49 - 76.

Nanz, Patrizia / Steffek, Jens, 2005: Legitimation durch Deliberation? Die Rolle der Zivilgesellschaft in der supranationalen Politik. In: Knodt, Michèle / Finke, Barbara (Hrsg.): Europäische Zivilgesellschaft. Konzepte, Akteure, Strategien. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften, S. 79 - 102.

Zürn, Peter, [sic] 1996: Über den Staat und die Demokratie im europäischen Mehrebenensystem. In: Politische Vierteljahreszeitschrift [sic] 37. Zeitschrift der Deutschen Vereinigung für Politische Wissenschaft, S. 27 - 55.

 

Abromeit, Heidrun 1998: Democracy in Europe. Legitimizing [sic] Politics in a Non-State Polity, New York/Oxford.

Decker, Frank 2000: Demokratie und Demokratisierung jenseits des Nationalstaates: Das Beispiel der Europäischen Union, in: Zeitschrift für Politikwissenschaft 10, 585-629.

Zürn, Peter [sic] 1996: Über den Staat und die Demokratie im europäischen Mehrebenensystem, in: Politische Vierteljahresschrift 37, 27-55.

Anmerkungen

Ergänzungsfragment zu Fragment 100 18 (siehe Anmerkung dort).

3 von 6 Referenzen sind anscheinend der Quelle entnommen.

Zürn heißt Michael mit Vornamen [65].

Sichter
(Stratumlucidum) Schumann

[42.] Dcl/Fragment 143 21 - Diskussion
Bearbeitet: 2. April 2019, 22:57 (Schumann)
Erstellt: 2. April 2019, 11:52 Stratumlucidum
Dcl, Fragment, Gesichtet, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel, Statistisches Amt der Europäischen Kommission 2005, Verdacht auf willkürliche Referenzierung

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Stratumlucidum
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 143, Zeilen: 21-22
Quelle: Statistisches Amt der Europäischen Kommission 2005
Seite(n): 1, Zeilen: 2 ff.
Im vergangenen Jahrzehnt sind Informations- und Kommunikationstechnologien für die breite Öffentlichkeit zugänglich geworden (Schaper-Rinkel 2003; Schäfer 2008).

Schäfer, Mike S., 2008: Die neue Freiheit. Revolutioniert das Internet öffentliche Debatten? In: Das Präsidium der Freien Universität Berlin (Hrsg.): fundiert. Das Wissenschaftsmagazin der Freien Universität Berlin. Berlin: Freie Universität Berlin, S. 42 - 47.

Schaper-Rinkel, Petra, 2003: Die europäische Informationsgesellschaft. Technologische und politische Integration in der europäischen Politik. Münster: Verlag Westfälisches Dampfboot.

Im vergangenen Jahrzehnt sind Informations- und Kommunikationstechnologien, allgemein als IKT bezeichnet, für die breite Öffentlichkeit zugänglich und erschwinglich geworden.
Anmerkungen

Auch wenn der Inhalt des Satzes trivial scheint, besteht hier die starke Vermutung, dass die Verf.in statt ihrer tatsächlichen Quelle auf gut Glück zwei andere nennt.

Weder bei Schaper-Rinkel (2003) noch bei Schäfer (2008) findet sich die Aussage in einer ähnlichen sprachlichen Form; für Letzteren vgl. [66].

Aufgrund der geringen Schöpfungshöhe dennoch konservative Kategorisierung unter "keine Wertung".

Sichter
(Stratumlucidum) Schumann