Diskussion bis zur Veröffentlichung auf der Homepage[Quelltext bearbeiten]

Mir ist noch nicht ganz klar, warum Ugv bislang nicht auf Home gewandert ist. Rein "formal" ist der Befund doch recht eindeutig. --KayH (Diskussion) 23:47, 9. Sep. 2015 (UTC)

+1 (it's a wiki.. ;) )-Hood (Diskussion) 00:05, 10. Sep. 2015 (UTC)
Ich hatte schon 3x den Finger über dem "Home"-Button - it's a wiki. Da ich aber an diesem "Fall" nicht mitgearbeitet habe, habe ich das wieder gelassen. - Zurück zur Ausgangsfrage: Gibt es Gründe, das Werk nicht zu homen? --KayH (Diskussion) 00:11, 10. Sep. 2015 (UTC)
Ich fände es besser, das erst dann zu tun, wenn zumindest alle als Plagiat kategorisierten Fragmente gesichtet sind. -- Stratumlucidum (Diskussion) 00:18, 10. Sep. 2015 (UTC)
Das könnte doch auch "eine interessierte Öffentlichkeit" machen, oder? --KayH (Diskussion) 00:24, 10. Sep. 2015 (UTC)
Für die interessierte Öffentlichkeit dürfte es aber nicht ganz trivial sein, sich – abgesehen von den Quellen – zeitnah die Arbeit von Ugv zu besorgen. Die Dokumentation halte ich momentan noch für etwas unfertig; zur Eile sehe ich wirklich keinen Anlass. -- Stratumlucidum (Diskussion) 07:26, 10. Sep. 2015 (UTC)
Erfahrungsgemäß überlesen Unis (und die Öffentlichkeit) die "Work-in-progress" Ankündigung. Es gibt noch was zu sichten (haben wir bei den letzten Fällen so gehandhabt) und reger Diskussionsbedarf an einzelne Fragmenten. --WiseWoman (Diskussion) 06:09, 10. Sep. 2015 (UTC)
Ja, das stimmt. Vor allem natürlich der Hinweis, dass Diss und Quellen für eine breitere Öffentlichkeit eher schwer zugänglich sind. --KayH (Diskussion) 09:21, 10. Sep. 2015 (UTC)
es gibt anderthalb gründe (meine ich): zum einen ist die dokumentation auf weitesten strecken das werk eines dokumentars; um auszuschließen, daß dieser sich irgendwo vergaloppiert hat, ist es sicher sinnvoll, erst alles vorhandene zu sichten und nötigenfalls zu dokumentieren. das gilt besonders, weil der dokumentar immer mal wieder neben den formal-technischen identitätsüberlegungen inhaltliche überlegungen anstellt (und kritik übt). da der schwerpunkt bei vp_w bislang auf ersteren lag, sollten zweitere besonders sorgfältig und sachkundig angelegt sein, um keine unnötige kritik zu provozieren. das gilt (anderthalbter grund) erst recht, weil bei dieser arbeit wegen der späteren karriere ihrer verfasserin nicht ganz auszuschließen ist, daß leute mobilisiert werden, die man früher als schavanisten bezeichnet haben würde. eine möglichst wasserdichte dokumentation dient also auch der glaubwürdigkeit des wikis und der hier ansonsten geleisteten arbeit. SleepyHollow02 (Diskussion) 09:25, 10. Sep. 2015 (UTC)
Ich habe mir die gesichteten und ungesichteten Fragmente (sowie Kommentare) nochmal durchgesehen. Insgesamt würde ich sagen, dass wir hier - bei aktuellem Stand der Dokumentation - ein (weiteres) gutes Beispiel dafür haben, dass rein "formale Kriterien" (auf > 10 % der Textseiten finden sich nicht hinreichend ausgewiesene Textübernahmen aus Fremdquellen) nicht maßgeblich sind, um einen "Fall" zu "homen" (siehe hierzu auch FAQ). Das Anstellen "inhaltlicher Überlegungen" in den Kommentaren ist aus meiner Sicht keine Besonderheit dieses Falles. Quellenkritische Überlegungen begleiten mE schon immer die Dokumentation von Textähnlichkeiten auf VP. Darüberhinausgehende "Kritik" in den Kommentaren scheint weitestgehend bereinigt, aber es ist sicherlich richtig, das nochmal in der Gesamtschau nach abgeschlossener Sichtung zu betrachten. --KayH (Diskussion) 11:45, 10. Sep. 2015 (UTC)


Jenseits des Punktes "Qualität vor Geschwindigkeit" noch eine kleine Anregung: Das häufig in den Anmerkungen zu findende "offenbar" ist semantisch nicht eindeutig und kann je nach Lesart sowohl ein Gewissheits- wie Vagheitssignal enthalten. Daher vielleicht sinnvoll, jeweils nochmal zu prüfen, ob evtl. klarere Synonyme geeigneter wären? -- Schumann (Diskussion) 12:23, 10. Sep. 2015 (UTC)

Ich habe offenbar i.d.R. für anscheinend verwendet – das kann bei Bedarf gerne geeigneter ersetzt werden. Bereits gesichtete Fragmente möchte ich nur ungern selbst verändern. -- Stratumlucidum (Diskussion) 13:31, 10. Sep. 2015 (UTC)


Bisher wurde es (immer?) so gehalten, dass die Fall-Dokumentationen in der generierten PDF-Fassung keine kW-Fragmente aufführen.
Nun ist aber auf der Befundseite unter den 9 Fragmenten bei "Fragwürdige Erkenntnisse" auch ein kW-Fragment aufgeführt und unter "Fehlerhafte Referenzen" sind von den insg. 24 angegebenen Fragmenten 11 kW.

  • Sollten daher diesmal auch die kW-Fragmente in den Gesamtbericht aufgenommen werden, allein schon, damit diese Verweise nicht ins Leere gehen?
  • Oder sollte auf der Befundseite noch etwas dazu erläutert werden, damit sich niemand wundert, warum bestimmte Fragmente im Gesamtbericht fehlen?
  • Oder sollte irgendeine andere Lösung gewählt werden?

-- Schumann (Diskussion) 19:45, 22. Sep. 2015 (UTC)

Gute Frage. Es kann im Bericht ein kW-Abschnitt hinzugefügt werden, allerdings ist der Berichtscode dann nicht mehr generierbar. Wenn keine weitere Quellen dazu kommen, ist das okay. Aber vielleicht sollte auch auf der Befundseite darauf hingewiesen werden, also "(keine Wertung)" hinter die Links aufnehmen? 141.45.250.195 19:53, 22. Sep. 2015 (UTC)
Ist entspr. ergänzt. Neue Quellen sind nicht mehr zu erwarten. -- Stratumlucidum (Diskussion) 20:43, 22. Sep. 2015 (UTC)


Es könnte sinnvoll sein, auf der Befundseite zu den nicht wenigen kW-Fragmenten auch noch einen erläuternden Satz der Art zu ergänzen:
"Zu den Analyseresultaten gehört [oder: Es gibt] auch eine größere Anzahl an Fragmenten, die allein aufgrund ihrer Kürze, verbliebener Uneindeutigkeiten oder wegen [...] konservativ der Kategorie "Keine Wertung" zugeordnet wurden, obwohl[wobei/wenngleich] an etlichen von ihnen deutlich wird, dass [...] (siehe z.B. die Fragmente [...], [...] oder [...])."
Man kann's aber natürlich auch so lassen wie bisher ... -- Schumann (Diskussion) 12:32, 24. Sep. 2015 (UTC)

Gute Idee, ich habe das bei "Sonstiges" untergebracht. (Vielleicht kann man die Formulierung auch noch verbessern.) -- Stratumlucidum (Diskussion) 16:08, 24. Sep. 2015 (UTC)


Hier, hier und hier gibt es noch rote Links. -- Schumann (Diskussion) 12:19, 25. Sep. 2015 (UTC)

Behoben. -- Stratumlucidum (Diskussion) 12:54, 25. Sep. 2015 (UTC)

Gibt es inzwischen einen "Konsens im Wiki" bzgl. des weiteren Vorgehens in diesem "Fall"? --KayH (Diskussion) 22:44, 25. Sep. 2015 (UTC)

Das "Homen" soll morgen (Sonntag) erfolgen. -- Stratumlucidum (Diskussion) 05:13, 26. Sep. 2015 (UTC)


Nachdem nun veröffentlich wurde, die Presse berichtet hat (einschließlich der üblichen Bemerkungen von Herrn Dannemann), gibt es nun eine erste Analyse des "Falls":
http://archiv.twoday.net/stories/1022476226/
Viel Spaß. 93.213.75.171 16:03, 27. Sep. 2015 (UTC)

Sinn oder Unsinn ?[Quelltext bearbeiten]

Hat Vroniplag eigentlich nichts anderes zu tun, als in 25 Jahre alten Doktorarbeiten auf evtl. Plagiaten zu suchen ?

Vielleicht gibt es auch bald mal Untersuchungen, ob ein amtierender Minister vor 20 Jahren bei Rot über die Ampel gefahren ist - am Besten den Verkehrsminister :-) 


95.113.174.248 16:58, 27. Sep. 2015 (UTC)

Ja, 25 Jahre ist ein Vierteljahrhundert. Unglaublich - und einige buddeln sogar noch tiefer, z.B. [1], [2]. --Klgn (Diskussion) 17:08, 27. Sep. 2015 (UTC)
Und die Doktoranden haben es sogar ohne Rechtschreibfehler - nach damaliger Rechtschreibung - im Dissertationsthema geschafft. Unglaublich! ;) 77.4.254.60 22:57, 27. Sep. 2015 (UTC)

Zitierfähigkeit bei Laborarbeiten faktisch irrelevant[Quelltext bearbeiten]

Interessant, dass Geisteswissenschaftler, die gemeinhin von den "harten" Wissenschaften wenig Ahnung haben, über den Wert einer experimentell-diagnostischen Arbeit urteilen.

Klar sollte man auch in dem Bereich zitieren können, aber es ist nicht die Leistung, die dahintersteht und die bewertet wird.

Sprich: Ist es ein neuartiges Experiment, liefert es neue (!) Daten? Die evtl. sogar Anwendung finden oder in die Arbeit der medizinischen Abteilung einfließen? Sind die Daten(!!) sauber dargestellt und findet eine Fehlerdiskussion statt?

Wie bei Patenten: Neuheitsanspruch.

Im Gegensatz zu juristischen Arbeiten, die zum Großteil nichts Neues abliefern und lediglich alten Wein in neuen Schläuchen verkaufen.

Abgesehen davon ist der Dr.med. auch eher ein Ehrentitel und wird für den Kontakt zum Patienten benötigt.

Die eigentliche Arbeit wird von Ärzten in der Facharztausbildung verlangt. 6 Jahre mit Nachtdiensten, etc.

Kein Neid daher!

Nochmal: Wenn es um den "Wert" einer Diss geht, sollten wohl viele Orchideen-Doktoren ihre Titel zurückgeben. Sauber zitiert, aber nimmt niemand in die Hand.

Das CRP wiederum sollte jeder über 30 kennen. Einer der wichtigsten Laborparameter für Entzündungen. Jeder Datenpunkt ist wichtig.

Ob der Rahmentext nun aus einem Buch abgeschrieben wurde oder nicht.

217.91.243.78 09:55, 28. Sep. 2015 (UTC)

Wer sagt denn, dass nur Geisterwissenschaftler hier eine medizinische Doktorarbeit bewertet haben? Das wissen Sie nicht.
Trotzdem kann ich Ihnen erstmal zustimmen: ja, in einer experimentellen Arbeit, sind die Experimente am wichtigsten. Was aber meiner Ansicht nach nicht stimmt ist, dass der Rest vollkommen irrelevant ist. Dann gäbe es nämlich keine medizinischen review papers, die wären dann nämlich komplett für die Katz. Und genau das, was ein review paper leistet, das soll in kleinerem Umfang auch die Einleitung und der Diskussionsteil einer medizinischen Dissertation leisten. Einen Überblick über das bearbeitete Forschungsgebiet geben, und die erhaltenen Ergebnisse einordnen und im Kontext anderer Forschung bewerten. Diese Bewertung letztendlich führt dann zu neuen Erkenntnissen --Hindemith (Diskussion) 20:16, 1. Okt. 2015 (UTC)
Lieber Hindemith, habe gerade erst die köstliche Verschreibung "Geisterwissenschaftler" entdeckt. --Singulus (Diskussion) 17:56, 7. Okt. 2015 (UTC)

Etwas hart ausgedrückt, aber ansonsten OK![Quelltext bearbeiten]

Ich komme selber aus dem naturwissenschaftlichen Bereich und habe auch regelmäßig einiges mit naturwissenschaftlichen und medizinischen Doktorarbeiten zu tun. Daher kann ich mich den obigen Ausführungen prinzipiell nur anschliessen. Zwar würde ich meine Kritik an anderen Fächern anders äussern, aber das fällt unter Meinungsfreiheit.

Nach meiner (Berufs-)Erfahrung bewertet man bei sog. Laborarbeiten vorrangig die Ergebnisse der Arbeit und ihre korrekte Interpretation. Hier scheint es ja keine Kritikpunkte zu geben, wie mir scheint. Ausserdem sind die Erkenntnisse dieser Arbeit ja auch in Richtlinien übergegangen zu sein, was dies bekräftigt. Dagegen scheint die Kritik sich auf die reine Zitierung zu konzentrieren. Dieses Vorgehen wurde auf viele philosophische, sozialwissenschaftliche und rechtswissenschaftliche Doktorarbeiten berechtigterweise und erfolgreich angewandt. Denn in diesen Fällen ist das geschriebene Wort auch zugleich das Ergebnis einer gedanklichen Arbeit. Damit ist das "Abschreiben" zugleich fast immer "Diebstahl" eines Gedankens. Bei experimentellen Arbeiten betrachtet man primär die Qualität der dargestellten Ergebnisse und die korrekte Interpretation dieser. Bei der Abfassung von Abschlussarbeiten werden Kandidaten angehalten korrekt zu zitieren, d.h. i.A. vollständig und möglichst nicht wortwörtlich. Daher würde ich den vorliegenden als teils unglücklich, aber als "lässliche" Sünden bewerten.

Abschliessend möchte ich betonen, das ich persönlich keine Befürworterin der Politik von Frau von der Leyen bin. Weiterhin befürwortete ich die Arbeit von VroniPlag in den zurückliegenden Jahren, da sie mir berechtigt erschien. Aber in diesem Fall bin ich der Meinung, dass ein falscher Maßstab angelegt wurde.

134.2.54.9 11:39, 1. Okt. 2015 (UTC)

Sehr geehrte IP, finden Sie auch den Satz "Ob der Rahmentext nun aus einem Buch abgeschrieben wurde oder nicht." nur "etwas hart ausgedrückt, aber ansonsten OK!" Es wäre wirklich wichtig, dass Sie diese Wissenschafts- und Forschungsauffassung für alle Nicht-Laborarbeiter - und dies sind nicht nur Geisteswissenschaftler - exakter auf den Punkt bringen. --Singulus (Diskussion) 18:05, 7. Okt. 2015 (UTC)

Quellenangabe ohne Seiten[Quelltext bearbeiten]

Die Verfasserin nimmt auf umfangreiche Monographien ohne Seitenangabe Bezug. Es stellt sich die Frage, was eine solche Quellenangabe überhaupt noch für eine Funktion hat und wieso sich Gutachter so etwas gefallen lassen. --Singulus (Diskussion) 13:44, 10. Okt. 2015 (UTC)

Weitere Leezeile?[Quelltext bearbeiten]

Es könnte allein der besseren Übersichtlichkeit halber sinnvoll sein, den Abstand zwischen Text und den in eckige Klammern gesetzten LV-Angabenabschnitt um eine Leezeile etwas zu vergrößern. -- Schumann (Diskussion) 15:36, 11. Okt. 2015 (UTC)

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