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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Klgn
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 10, Zeilen: 12-17, 24-34
Quelle: Wunderlich 1982
Seite(n): 2, 3, Zeilen: 2: 41, 47 ff.; 3: 1 ff., 18 ff, 22 ff., 30 f.
Wie hier oben erörtert, gehört Raum zu unserer täglichen Lebenswelt. Wir besitzen globalere und feinere Kategorisierungen unseres Lebensraumes auf der Erdoberfläche, den Generationen von Menschen in eine Kultur-, Stadt- und Wohnlandschaft umgewandelt haben. Neben den erwähnten Raumerfahrungen gibt es eine Reihe spezifischer Erfahrungen, die auf spezifische Eigenschaften des Raumes verweisen. [...]

[...]

[...] Raum ist für uns ein strukturierter Zusammenhang. Wenn Leute nach einem Weg oder Ort befragt werden, bemühen sie sich um eine Topographie des Gebietes: sie aktualisieren ihre kognitive Karte (Vorstellungen über den Zusammenhang des Gebiets) und versuchen, sie in eine sprachliche Beschreibung umzusetzen (vgl. Lynch [sic] und Siegel/White 1974). Wir kennen eine Fülle von Stadtplänen, Grundrissen, Landkarten, Autokarten, Wanderkarten, Netzplänen für Eisenbahn, U-Bahn-, Buslinien usw. Solche Karten ersetzen aber nicht die Raumerfahrung. Wir lernen, uns in einer fremden Stadt zurechtzufinden, indem wir in ihr Wegunternehmen [sic] (vielleicht mit Hilfe von Karten), von diesen schließlich abstrahieren und eine eigene kognitive Karte aufbauen (s. auch unten Abschnitt 2.1.4).


Siegel, Alexander W.; White, Sheldon H. (1975): The development of spatial representations of large-scale environments. In: Reese, Hayne Waring (Hrsg.): Advances in child development and behavior. Vol. 10. New York: Academic Press, 9-55.

[Seite 2:]

2. Raumerfahrungen

Raum gehört zu unserer täglichen Lebenswelt. [...]

Wir besitzen globalere und feinere Kategorisierungen unseres Lebensraumes auf der Erdoberfläche, den Generationen von Menschen in eine Kultur- und Stadt- und Wohnlandschaft umgewandelt haben.

Raum ist für uns ein strukturierter Zusammenhang. Wenn Leute befragt werden,

[Seite 3:]

wie sie ihren Wohnort sehen, bemühen sie sich um eine Topographie des Gebietes: sie aktualisieren ihre kognitive Karte (Vorstellungen über den Zusammenhang des Gebietes) und versuchen, sie in eine sprachliche Beschreibung umzusetzen. Es zeigt sich, daß eine Topographie ein Gebilde ist, das aus Distrikten, Landmarken, Konfigurationen, Routen, Knoten und Kanten besteht (vgl. Lynch 1960, Siegel/White 1974): [...]

Wir kennen eine Fülle von Stadtplänen, Grundrissen, Landkarten, Autokarten, Wanderkarten, Netzplänen für Eisenbahn-, U-Bahn-, Buslinien usw. [...] Solche Karten ersetzen aber nicht die Raumerfahrung. Wir lernen, uns in einer fremden Stadt zurechtzufinden, indem wir in ihr Wege unternehmen (vielleicht mit Hilfe von Karten), von diesen schließlich abstrahieren und eine eigene kognitive Karte aufbauen. [...]

Neben den erwähnten Raumerfahrungen gibt es eine Reihe spezifischer Erfahrungen, die auf spezifische Eigenschaften des Raumes verweisen.


LYNCH, K. (1960): The Image of the City. Cambridge (Mass.): The MIT-Press.

SIEGEL, A. W., and WHITE, S. H. (1974): The development of spatial representations of large-scale environments. In: H. Reese (ed.) Advances in child development and behavior. Vol. 10. New York: Academic Press.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die eigentliche Quelle.

"Lynch" gibt es im Literaturverzeichnis von Dt nicht.

Sichter
(Klgn) Schumann