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:::: Ich frage mich gerade: Sind die Unis tatsächlich so autonom? Normalerweise gilt doch: Wo ein Verwaltungsakt, da gibts auch eine Dienstaufsicht ;-) [[Spezial:Beiträge/92.72.228.117|92.72.228.117]] 10:38, 24. Apr. 2012 (UTC)
 
:::: Ich frage mich gerade: Sind die Unis tatsächlich so autonom? Normalerweise gilt doch: Wo ein Verwaltungsakt, da gibts auch eine Dienstaufsicht ;-) [[Spezial:Beiträge/92.72.228.117|92.72.228.117]] 10:38, 24. Apr. 2012 (UTC)
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:::: Vielleicht erklärt ja folgende Liste an Dissertationen, die von CFV betreut wurden, die Zurückhaltung der Uni Heidelberg... '''Alles Titel ähnlich zu den Arbeiten von AWB und NK.''' Was würde man wohl finden, wenn man hier genauer nachschauen würde?
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:::: 1) CE.B, Vergleich der Calciumsensitivität und Kontraktilität von infantilen und adulten Kardiomyozyten (26.02.2007)
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:::: 2) K. E., Kann das insuffiziente Herz den Frank-Starling-Mechanismus nutzen? (12.06.2006)
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:::: 3) J. B., Frank-Starling Mechanismus bei extremer rechtsventrikulärer Ausflusstraktobstruktion: Untersuchung des isolierten rechtsventrikulären menschlichen Myokards (28.11.2005)
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:::: 4) AL. J., Vibrations-induzierte Dissoziation von Kalzium vom kontraktilen Apparat intakter, elektrisch stimulierter, menschlicher, atrialer Trabekel
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:::: 5) T. K., Die diastolische Ruhespannung wird teilweise durch calciumabhängige Myosinquerbrücken generiert (21.10.2004)
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:::: 6) F. B., Verkürzung und Kraftentwicklung in gehäutetem, menschlichem Myokard von Patienten mit chronischem Vorhofflimmern. (10.03.2004)
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:::: 7) N. K., Auswirkungen von Interleukin-1 und Interleukin-6 auf das Kontraktionsverhalten des Herzens Untersuchungen am intakten isolierten menschlichen Myocard (11.05.2004)
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:::: 8) KA. M., Einfluss akuter Ethanolexposition am isolierten humanen Myokard (04.12.2003)
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:::: 9) BO. B., Diastolische Calciumakkumulation bei Muskelverkürzung im Vorhofmyocard von Patienten mit chronischem Vorhofflimmern (05.06.2003)
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:::: 10) M. D., Einfluss von Interleukin-1 und Interleukin-6 auf das Kontraktionsverhalten des Myokards: Untersuchungen am isolierten Kardiomyozyten der Ratte (10.08.2002)
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:::: 11) N. Z., Kraft-Frequenz-Beziehung und intrazelluläres Calcium bei Patienten mit chronischem Vorhofflimmern (04.07.2002)
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:::: 12) KG. T., Das Verhalten des kontraktilen Apparates der Arteria mammaria interna und der Vena saphena magna des Menschen bei tonischer Aktivierung (24.07.2000)
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:::: 13) L. S., Kontraktionsverhalten bei ischämischer Kardiomyopathie: Untersuchungen an intakten menschlichen Muskelfaserpräparaten (06.07.2000)
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:::: 14) M. R., Die negativ inotrope Wirkung von Interleukin-1 und Interleukin-6 wird beim Menschen nicht auf der Ebene des kontraktilen Apparates vermittelt (06.07.2000)
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:::: 15) HA. F., Myokardiale Kontraktilität und intrazelluläres Calcium am isolierten Cardiomyozyten: Untersuchung zur Frequenzabhängigkeit des Verkürzungsverhaltens nach Entwicklung eines Verfahrens zur Myozytenisolierung und Konstruktion einer Meßapparatur. (04.02.1999)
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:::: 16) M. F., Kraft-Frequenz-Beziehung am menschlichen Myokard: ein Vergleich zwischen Herzen mit dilatativer Kardiomyopathie und gesunden Herzen. (1997) (In diesem Fall habe ich keine Information über den Betreuer gefunden, der Titel spricht jedoch für sich.)
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:::: Zeta52 18:13, 29. Apr. 2012 (UTC)
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Version vom 29. April 2012, 18:13 Uhr

Forum: Übersicht > Frau S. behält Doktortitel
Im Forum ist kein Raum für persönliche Angriffe: VP:KPA. Alle Beiträge im Forum sind Meinungsäußerungen der jeweils Beitragenden und deshalb zu signieren (vier Tilden an das Ende des Beitrags setzen: ~~~~). Weitere Tipps zum Forum finden sich unter VP:Forum, Hinweise zur Moderation unter VP:Moderation.

Wie kann es sein, dass Frau S.(vormals Frau K.) ihren Dr.-Titel behalten darf? Das ist imho schon langsam Willkür. nachsigniert 188.174.123.193 21. Apr. 2012, 17:41 (UTC)

Nun, ich tendiere ja ein klein wenig zum Sarkasmus. Für mich ist die Erklärung die, dass medizinische Dissertationen sowieso nicht den Ruf haben, wissenschaftlichen Ansprüchen gerecht zu werden. Sollen sie ja auch gar nicht. Als Abschluss für ein -zugegeben, sehr schweres- Medizinstudium gibt's das halt noch "hinterher geschmissen" für jeden Absolventen, der zum Schreiben seiner Dissertation bereit ist, einen Nachmittag zu opfern. Ich denke, Heidelberg wollte deshalb die gute Frau S. nicht durch Fragen in Ihrer Tätigkeit als Oberärztin stören. HgR 19:05, 21. Apr. 2012 (UTC)
Bei Pes und Ut lief es doch ähnlich, bei Ut wurde sogar von der Charite auf eine mögliche Rufmordkampagne eines ehemaligen Mitarbeiters hingewiesen,wenn ich mich richtig erinnere. Ähnliche Ergebnisse sind wohl vor allem bei den anderen von Vroniplag untersuchten medizinischen Arbeiten zu erwarten, auch bei Personen, deren weitere Karriere stark von der Promotion abhängig ist. 188.174.123.193 19:50, 21. Apr. 2012 (UTC)
Eine bessere Erklärung als Protektion habe ich dafür auch nicht. Das sind wohl die berühmten "alten Seilschaften" ... Hotznplotz 19:59, 21. Apr. 2012 (UTC)
Seilschaften, ja. Man könnte darüber die Achseln zucken und es auf sich beruhen lassen. Allerdings, wir haben es hier mit Ärzten zu tun, die nicht einmal eine medizinische Diss alleine zu Stande kriegen, aber auf Patienten losgelassen werden. Diese Seilschaften sind eine Gefahr für die Gesellschaft. HgR 07:47, 23. Apr. 2012 (UTC)
Liebe Plagiatoren aller Displinen vereinigt euch! Es gibt jetzt einen für euch positiven Präzendenzfall bei satten 71% Plagiaten. Ihr könnt jetzt vor allen Gerichten in D und EU auf Gleichbehandlung klagen: Alle Titel zurück marsch, marsch! Und natürlich nicht ein angemessenes Schmerzensgeld vergessen!
Was interessiert das Geschätz der Uni Heidelberg von gestern im Kontext der Aberkennung des Titels von Koch-Mehrin (schlappe 34% Plagiate): "... Berg ist sicher, dass der Promotionsausschuss die richtige Entscheidung mit der Aberkennung von Koch-Mehrins Doktortitel getroffen hat. Damit habe die Universität Heidelberg Standards für den Umgang mit Plagiatsvorwürfen gesetzt, was auch in der Öffentlichkeit hervorgehoben worden sei. 'Es ist wichtig', so Berg, dass 'niemand glaubt, in Heidelberg könne man mit einem Plagiat promovieren'." (http://www.ruprecht.de/nachrichten/archive/2011/july/13/article/doktortitel-adieu/) Zeta52 21:47, 23. Apr. 2012 (UTC)


Ich frage mich gerade: Sind die Unis tatsächlich so autonom? Normalerweise gilt doch: Wo ein Verwaltungsakt, da gibts auch eine Dienstaufsicht ;-) 92.72.228.117 10:38, 24. Apr. 2012 (UTC)


Vielleicht erklärt ja folgende Liste an Dissertationen, die von CFV betreut wurden, die Zurückhaltung der Uni Heidelberg... Alles Titel ähnlich zu den Arbeiten von AWB und NK. Was würde man wohl finden, wenn man hier genauer nachschauen würde?
1) CE.B, Vergleich der Calciumsensitivität und Kontraktilität von infantilen und adulten Kardiomyozyten (26.02.2007)
2) K. E., Kann das insuffiziente Herz den Frank-Starling-Mechanismus nutzen? (12.06.2006)
3) J. B., Frank-Starling Mechanismus bei extremer rechtsventrikulärer Ausflusstraktobstruktion: Untersuchung des isolierten rechtsventrikulären menschlichen Myokards (28.11.2005)
4) AL. J., Vibrations-induzierte Dissoziation von Kalzium vom kontraktilen Apparat intakter, elektrisch stimulierter, menschlicher, atrialer Trabekel
5) T. K., Die diastolische Ruhespannung wird teilweise durch calciumabhängige Myosinquerbrücken generiert (21.10.2004)
6) F. B., Verkürzung und Kraftentwicklung in gehäutetem, menschlichem Myokard von Patienten mit chronischem Vorhofflimmern. (10.03.2004)
7) N. K., Auswirkungen von Interleukin-1 und Interleukin-6 auf das Kontraktionsverhalten des Herzens Untersuchungen am intakten isolierten menschlichen Myocard (11.05.2004)
8) KA. M., Einfluss akuter Ethanolexposition am isolierten humanen Myokard (04.12.2003)
9) BO. B., Diastolische Calciumakkumulation bei Muskelverkürzung im Vorhofmyocard von Patienten mit chronischem Vorhofflimmern (05.06.2003)
10) M. D., Einfluss von Interleukin-1 und Interleukin-6 auf das Kontraktionsverhalten des Myokards: Untersuchungen am isolierten Kardiomyozyten der Ratte (10.08.2002)
11) N. Z., Kraft-Frequenz-Beziehung und intrazelluläres Calcium bei Patienten mit chronischem Vorhofflimmern (04.07.2002)
12) KG. T., Das Verhalten des kontraktilen Apparates der Arteria mammaria interna und der Vena saphena magna des Menschen bei tonischer Aktivierung (24.07.2000)
13) L. S., Kontraktionsverhalten bei ischämischer Kardiomyopathie: Untersuchungen an intakten menschlichen Muskelfaserpräparaten (06.07.2000)
14) M. R., Die negativ inotrope Wirkung von Interleukin-1 und Interleukin-6 wird beim Menschen nicht auf der Ebene des kontraktilen Apparates vermittelt (06.07.2000)
15) HA. F., Myokardiale Kontraktilität und intrazelluläres Calcium am isolierten Cardiomyozyten: Untersuchung zur Frequenzabhängigkeit des Verkürzungsverhaltens nach Entwicklung eines Verfahrens zur Myozytenisolierung und Konstruktion einer Meßapparatur. (04.02.1999)
16) M. F., Kraft-Frequenz-Beziehung am menschlichen Myokard: ein Vergleich zwischen Herzen mit dilatativer Kardiomyopathie und gesunden Herzen. (1997) (In diesem Fall habe ich keine Information über den Betreuer gefunden, der Titel spricht jedoch für sich.)
Zeta52 18:13, 29. Apr. 2012 (UTC)