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Forum: Übersicht > Frau S. behält Doktortitel
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Wie kann es sein, dass Frau S.(vormals Frau K.) ihren Dr.-Titel behalten darf? Das ist imho schon langsam Willkür. nachsigniert 188.174.123.193 21. Apr. 2012, 17:41 (UTC)

Nun, ich tendiere ja ein klein wenig zum Sarkasmus. Für mich ist die Erklärung die, dass medizinische Dissertationen sowieso nicht den Ruf haben, wissenschaftlichen Ansprüchen gerecht zu werden. Sollen sie ja auch gar nicht. Als Abschluss für ein -zugegeben, sehr schweres- Medizinstudium gibt's das halt noch "hinterher geschmissen" für jeden Absolventen, der zum Schreiben seiner Dissertation bereit ist, einen Nachmittag zu opfern. Ich denke, Heidelberg wollte deshalb die gute Frau S. nicht durch Fragen in Ihrer Tätigkeit als Oberärztin stören. HgR 19:05, 21. Apr. 2012 (UTC)
Bei Pes und Ut lief es doch ähnlich, bei Ut wurde sogar von der Charite auf eine mögliche Rufmordkampagne eines ehemaligen Mitarbeiters hingewiesen,wenn ich mich richtig erinnere. Ähnliche Ergebnisse sind wohl vor allem bei den anderen von Vroniplag untersuchten medizinischen Arbeiten zu erwarten, auch bei Personen, deren weitere Karriere stark von der Promotion abhängig ist. 188.174.123.193 19:50, 21. Apr. 2012 (UTC)
Eine bessere Erklärung als Protektion habe ich dafür auch nicht. Das sind wohl die berühmten "alten Seilschaften" ... Hotznplotz 19:59, 21. Apr. 2012 (UTC)
Seilschaften, ja. Man könnte darüber die Achseln zucken und es auf sich beruhen lassen. Allerdings, wir haben es hier mit Ärzten zu tun, die nicht einmal eine medizinische Diss alleine zu Stande kriegen, aber auf Patienten losgelassen werden. Diese Seilschaften sind eine Gefahr für die Gesellschaft. HgR 07:47, 23. Apr. 2012 (UTC)
Liebe Plagiatoren aller Displinen vereinigt euch! Es gibt jetzt einen für euch positiven Präzendenzfall bei satten 71% Plagiaten. Ihr könnt jetzt vor allen Gerichten in D und EU auf Gleichbehandlung klagen: Alle Titel zurück marsch, marsch! Und natürlich nicht ein angemessenes Schmerzensgeld vergessen!
Was interessiert das Geschätz der Uni Heidelberg von gestern im Kontext der Aberkennung des Titels von Koch-Mehrin (schlappe 34% Plagiate): "... Berg ist sicher, dass der Promotionsausschuss die richtige Entscheidung mit der Aberkennung von Koch-Mehrins Doktortitel getroffen hat. Damit habe die Universität Heidelberg Standards für den Umgang mit Plagiatsvorwürfen gesetzt, was auch in der Öffentlichkeit hervorgehoben worden sei. 'Es ist wichtig', so Berg, dass 'niemand glaubt, in Heidelberg könne man mit einem Plagiat promovieren'." (S.4 unten rechts auf http://www.uni-heidelberg.de/presse/news2011/pm20110615_koch_mehrin.html) Zeta52 21:47, 23. Apr. 2012 (UTC)