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Forum: Übersicht > Helmut Kohls Dissertation im Giftschrank?
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Hi,

vor ca. 20 Jahren kursierte das Gerücht, dass die Doktorarbeit von Helmut Kohl nicht einsehbar, weil im Giftschrank verschlossen ist.

Ist irgendjemandem was bekannt darüber?

Gruß

Joachim —Dieser unsignierte Beitrag stammt von 91.10.102.171 15:07, 6. Aug. 2011. Auf Diskussions- und Forumsseiten sollten Beiträge immer mit vier Tilden: ~~~~ am Ende signiert werden. Man kann sich anmelden, um eigene Kommentare beobachten zu können und einen Namen im Wiki zu haben.

Das Gerücht ist alt, aber nicht zutreffend, wie du z.B. in der Deutschen Nationalbibliothek oder im Karlsruher Virtuellen Katalog selbst überprüfen kannst. Da hatten sich Studenten 1983 einen Ulk erlaubt.
siehe auch Cicero von 2005/2011, Spiegel von 1983. --Kannitverstan 15:36, 6. Aug. 2011 (UTC)
Ich kann das bestätigen. Auch bei mir hier im Norden habe ich diese Diss spontan gefunden. Wahr ist allerdings soweit ich weiß, dass kein gedrucktes Original mehr existiert, weil das saure Papier von 1958 inzwischen weggegammelt ist. Aber auf Microfiche ist das Werk gut langzeitarchiviert. HgR 15:53, 6. Aug. 2011 (UTC)
Nun, alle Exemplare scheinen doch noch nicht unbrauchbar zu sein, denn eines wird für stolze 860 Euro bei amazon angeboten:
http://www.amazon.de/politische-Entwicklung-Wiedererstehen-Parteien-Dissertation/dp/B0041JU0CY/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1313102881&sr=8-1
Somit ist das mit der Nichtexistenz eines gedruckten Originals offensichtlich eine Ente. - Andy 77.191.195.21 22:49, 11. Aug. 2011 (UTC)

Auch Prof. Dr. Kamenz hat anscheinend für sein "1000 Dissertationen"-Projekt schon seit einigen Tagen die Dissertation Kohls im Datenbestdand:

http://www.stern.de/politik/deutschland/professor-uwe-kamenz-plagiate-suchen-im-akkord-1711465.html

"..Zudem sind einige Arbeiten nur sehr schwer zu bekommen."Ein Beispiel dafür ist die Dissertation von Helmut Kohl: 1958 wurde ihm für die Abhandlung "Die politische Entwicklung in der Pfalz und das Wiedererstehen der Parteien nach 1945" die Doktorwürde verliehen. Eine digitale Version der Arbeit gibt es nicht, die Buchform ist nur wenig verbreitet. Doch seit ein paar Wochen gehört auch Kohls Arbeit zum Datenbestand des Dortmunder Wirtschaftsprofessors, genauso wie die Veröffentlichungen des FDP-Politikers Georgios Chatzimarkakis oder von Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler.."

Tacheles 04:33, 7. Aug. 2011 (UTC)eine Ente.

Den Namen Kamenz lese ich hier in VP, wo viele Menschen ehrlich zusammenarbeiten, nicht so gerne. Ich habe mir seine Präsenz mal angeschaut. Da prangt also sein Konterfei, milde lächelnd, zwischen größtenteils in Leere führenden Links und einem großen Fujitsu-Logo ("Dank an meine Sponsoren!"). Man fragt sich angesichts dessen, was will er? Kohle machen mit faulen Diss'en? Neue Geschäftsidee? Aber dann würde er doch zumindest wissen, er ein Impressum braucht. Nein, ich glaube (wohlgemerkt keine Schmähkritik, sondern meine Meinung nach wohlwollender Prüfung): dieser Mann ist einfach nur gestört. HgR 05:31, 7. Aug. 2011 (UTC
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