FANDOM


 

Aktuelle Version vom 10. Mai 2012, 11:21 Uhr

Forum: Übersicht > Richtig zitieren
Im Forum ist kein Raum für persönliche Angriffe: VP:KPA. Alle Beiträge im Forum sind Meinungsäußerungen der jeweils Beitragenden und deshalb zu signieren (vier Tilden an das Ende des Beitrags setzen: ~~~~). Weitere Tipps zum Forum finden sich unter VP:Forum, Hinweise zur Moderation unter VP:Moderation.


Da die Community hier in letzter Zeit ja so was wie die Ober-Referenz fürs Zitieren geworden ist, oder zumindest über Titel und nicht Titel entscheidet, wende ich mich als Student mit meinen Fragen mal an euch.

Grundsätzlich finde ich korrektes wissenschaftliches Arbeiten ein absolutes Muss. In letzter Zeit hab ich hier hin und wieder nachgesehen, was alles als Plagiat gewertet wird. Das hat zu einer zunehmenden Verunsicherung und enormen Verlangsamung meiner Arbeitsweise geführt. Ich zerbreche mir jetzt schon beim Exzerpieren den Kopf nicht nur thematisch, sondern immer noch zusätzlich mit Hinblick auf mögliche Plagiate.

Die Problematik liegt auch nicht beim sauberen Arbeiten mit direkten oder indirekten Zitaten. Schwierig wird es erst bei Sekundärzitaten und Übersetzungen. Wie würdet Ihr bei einer Abschlussarbeit vorgehen? Grundbedingungen sind: wenig Zeit; Thema relativ speziell, was bedeutet, es gibt nicht viel Wissen, das als „Lehrbuch- / Lexikonwissen“ vorausgesetzt werden kann; Sinn der Arbeit ist, den Umgang mit Quellen und Methoden nachzuweisen, weniger ein eigenes Forschungsinteresse. Das hat zur Folge, dass in einem geisteswissenschaftlichen Fach zwangsläufig der größte Teil aus fremden Gedankengut besteht, ergänzt durch Anmerkungen oder kritische Kommentare als Eigenleistung.

(1) Im konkreten Fall arbeite ich an einem Theorieteil und benutze Literatur, die überblicksartig das Feld skizziert. Folglich sind in einem Absatz oft zahlreiche Quellen angegeben. Die Absätze sind zum großen Teil also indirekte Zitate. Wie zitiere ich diese indirekten Zitate indirekt? Klar ist, dass ich angesichts der verfügbaren Zeit nicht für drei Seiten Theorieteil per Fernleihe noch mal 100 Titel beschaffen kann, nur um zwei bis drei Stellen nachzuprüfen. Das hätte zur Folge dass ich oft „zit. nach“ angeben müsste, was grundsätzlich absolut zu vermeiden ist und als sehr unwissenschaftlich angesehen wird. Gegenwärtig hätte ich in meinem Theorieteile also Absatz für Absatz ellenlange „zit. nach“-Angaben. Gängige Arbeitsweise ist (nach meiner Erfahrung) ein Blindzitat einzufügen bzw. nur den Autor meiner Quelle zu zitieren, was dann konsequent als Plagiat gewertet wird. Wie geht Ihr in solchen Fällen vor?

(2) Meine zweite Frage betrifft den Umgang mit fremdsprachiger Literatur. In Ratgebern zum wissenschaftlichen Arbeiten liest man immer, man könne gerne englisch zitieren. In meinem Fall habe ich jedoch ausschließlich englische Quellen und ich schreibe die Arbeit auf deutsch. Das bedeutet, dass ich beim exzerpieren übersetze. Nun hab ich hier öfters gesehen, dass eine Übersetzung aus dem Englischen, die dann (nach welchen Kriterien auch immer) „zu nahe“ am Original ist, als Plagiat gewertet wird, wenn es als indirektes statt als direktes Zitat kenntlich gemacht wurde. Das hat zur Folge, dass ich mir jetzt beim Exzerpieren neben der Übersetzungsleistung immer noch zusätzlich einem besonders abweichende Formulierung überlege um ja nicht zur nahe am Original zu sein. Das kostet Zeit und Kraft, die ich eigentlich nicht habe.

(3) Hier wird ein halber Satz der an eine Quelle angelehnt ist, als Plagiat gewertet, auch wenn die Quellenangabe am Ende des Absatzes folgt. Schließlich hätte man nicht kenntlich gemacht, dass genau dieser Halbsatz nicht von einem selbst stammt, was eine Verschleierung ist. Meine Arbeit besteht faktisch aus einer Sammlung von Zitaten, die dann kritisch kommentiert werden. Weise ich nun jeden Halbsatz genau nach, wird die Lesbarkeit der Arbeit verschlechtert und mein Prof denkt, ich kann keinen halben Satz alleine schreiben. Ich selbst habe im Propädeutikum gelernt, dass man am Ende eines Absatzes auf die Quelle hinweist und dass man mit Zitaten sparsam umgehen sollte. Letztendlich ist aber alles was ich schreibe, an vorhandenes Wissen angelehnt, also eigentlich auch zitierpflichtig.

Was empfehlt Ihr also, um diese Diskrepanz zwischen wissenschaftlichem Anspruch (auch des Prüfers), üblicher (fragwürdiger Praxis) und verfügbarer Bearbeitungszeit zu überbrücken?

Die Literatur zum "wissenschaftlichen Arbeiten" schweigt sich übrigens gerade in diesen schwierigeren Fällen aus. Meiner Meinung nach müsste in der gesamten wissenschaftlichen Literatur viel mehr zitiert werden. Auch das geächtete "zit. nach" würde wesentlich häufiger vorkommen, wenn wirklich jeder ganz gewissenhaft arbeiten würde. Aber ich als Student kann ja jetzt nicht damit anfangen einen neuen Maßstab zu setzen, der dann vor dem Hintergrund alter Maßstäbe (zuviel zitiert und zuviel Sekundärzitate) bewertet wird!

85.178.2.163 09:49, 9. Mai 2012 (UTC) nachsigniert. Bitte beachten Sie den gelben Kasten ganz oben. Schreiben Sie hinter Ihren Beitrag vier Tilden, damit er mit Datum und IP versehen wird. Martin Klicken 12:12, 9. Mai 2012 (UTC)


Dass sich Literatur zum wissenschaftlichen Arbeiten genau zu diesen Fragen ausschweigen soll, kann ich nicht nachvollziehen. Aus zB "Wie verfasst man wissenschaftliche Arbeiten?" 3. Auflage, Dudenverlag, Mannheim [u.a.] 2006 (das soll jetzt keine Empfehlung sein, ich hab es hier als einen rundum "billigen: Ratgeber herangezogen)
  • S.95: "... Deshalb ist es ratsam zu Beginn oder zum Ende des eigenen Absatzes in einer Fuß- oder Endnote anzuführen, auf welchen Abschnitt der Quelle sich die eigenen Ausführungen beziehen. Die Anmerkungen könnten wie folgt angeführt werden: 'Zu den folgenden Ausführungen siehe: ...' oder ...
  • S. 95: ... Darum ist die Aneinanderreihung wörtlicher Zitate zu vermeiden. Oftmals nur durch einen Brückensatz verbunden, hat eine solche Reihung häufig zur Folge, dass sich der Autor für einen überwiegenden Teil der Druckseite mit fremden Formulierungen schmückt. ... Anstatt solche Methoden zu benutzen, sollte es sich jeder Autor zum Ziel setzen, die Materie selbst zu durchdringen, um sie weitestgehend mit eigenen Worten auszudrücken."
  • S. 96: "... Da indes nichts über die eigene Augenscheinnahme geht, darf das Zitieren aus zweiter Hand nur eine Notlösung sein. Immer sollte – wenn irgend möglich – die betreffende Quelle besorgt und eingesehen werden."
  • S. 97f: "Bei diesem [einem wissenschaflichen Leserkreis] kann die Vertrautheit mit der Fremdsprache vorausgesetzt werden, wenngleich beachtet werden sollte, dass mit der Häufigkeit fremdsprachiger Zitate und deren Länge der Bogen nicht überspannt wird."
Für einen Abgleich der Zitate, die bislang nur aus zweiter Hand vorliegen, findest Du vielleicht eine Bibliothek, die möglichst viele der von Dir zitierten Texte besitzt. Dann könnte man innerhalb eines Tages vor Ort zumindest einen Teil gegenprüfen. Bei Anreise mit Zug kann man auch Hin- und Rückfahrt effektiv nutzen.
Zitate aus 100 verschiedenen Texten auf drei Druckseiten? – Irgendwas scheint vielleicht schiefgelaufen zu sein. -- 95.222.56.82 11:13, 9. Mai 2012 (UTC)
Habe ich das richtig verstanden? Sie wollen durch das "sparsame" Verwenden von Anführungszeichen bei wörtlich übernommenen Halbsätzen in Ihrer Arbeit vermeiden, dass der Professor erkennen muss, dass Sie auf weiten Strecken keinen Halbsatz alleine zustande kriegen? Martin Klicken 12:17, 9. Mai 2012 (UTC)
Korrekturen: Das VroniPlag Wiki ist keine "Ober-Referenz fürs Zitieren". Die Gemeinschaft entscheidet auch nicht über "Titel und nicht Titel". Und wie Sie an diesem Satz erkennen können, stören die Anführungszeichen überhaupt nicht den Lesefluss, sondern sie machen bequem deutlich, auf welche Wortgruppen genau ich mich hier beziehe, die Sie verwendet haben. Das Zitieren mit "zit. nach" ohne die Originalquelle vorliegen zu haben ist nicht "grundsätzlich absolut zu vermeiden [ist] und als sehr unwissenschaftlich angesehen [wird]" sondern es ist die einzige Möglichkeit, die Sie haben, wenn Sie nicht vortäuschen wollen, dass Sie die Quelle selbst gesichtet haben und die Sekundärquelle damit ausbooten wollen. Was, wenn die Sekundärquelle beim Zitieren einen Fehler gemacht hat? Ich erzähle ja auch sonst nicht alles weiter, was ich irgendwo gehört habe. Und wenn ja, gebe ich dann an, dass ich das selbst direkt so aus erster Quelle habe? Oder gebe ich dazu an: "das habe ich aber nicht selbst gesehen, sondern nur dort und dort gehört"? Wenn man im Alltag selbstverständlich nicht als Gerüchteverbreiter auftreten will, warum sollte das dann bei wissenschaftlichen Arbeiten anders sein, in denen man doch einen mindestens genau so hohen Anspruch erwarten darf, wenn nicht sogar einen viel höheren? Martin Klicken 12:29, 9. Mai 2012 (UTC) (Formulierung äquivalent von rhetorischer Frageform mit "Sie" in eine "ich"-Form geändert. Martin Klicken 15:20, 9. Mai 2012 (UTC))
Man kann von Guttenberg und von Schavan viel lernen - wie man es nicht machen sollte!
Ob es die 80 Disketten oder der gute alte Zettelkasten ist: nicht die Quellen mit den eigenen Texten durcheinanderbringen. Schön auseinanderhalten. Zum Exzerpt würde ich folgendes vorschlagen: grundsätzlich so nah wie nur möglich, besonders mit den Kernbegriffen und -aussagen, die Quelle so zusammenfassen, dass die Aussage der Quelle herausgearbeitet ist. Bereits dort Kernaussagen, die man verwenden muss, in Anführungszeichen setzen. Die genauen Fundstellen in der Quelle notieren.
Vor und bei der Fassung des eigenen Textes immer dran denken: das Exzerpt ist Gift!
Dann in folgender sturen Reihenfolge vorgehen:
  1. den Autor im Text in einer einleitenden Phrase nennen, wenn die Auseinandersetzung über mehrere Sätze reicht.
  2. das Exzerpt lesen, verstehen und die Aussage in eigenen Worten umformulieren und - am besten im Konjunktiv (!) - mit Ihrem eigenen Stil in den Text argumentativ einfügen.
  3. Quellreferenz in Fußnote setzen. Nach der Fußnote nicht weiter aus der Quelle zusammenfassen.
Bei längeren Übernahmen in einem eigenen Abschnitt fassen und in der Schrifttype oder durch Einrückung so kennzeichnen, dass der Abschnitt eindeutig der Quelle zuzuordnen ist. Letzteres ist der Leitsatz der ganzen Übung!
Wörtlich nur dort zitieren (Anführungszeichen!), wo es auf den exakten Wortlaut der Phrase / der Aussage der Quelle ankommt, weil man sich z.B. genau damit auseinandersetzt oder man Aussagen hervorheben muss, die die Quelle geprägt hat. Dies kann u.U. schon bei einem einzigen Kernbegriff notwendig werden.
Primärquellen über Sekundärquellen zu zitieren, sollte der absolute Notbehelf sein (wenn die Primärquelle z.B. nur über die Sekundärquelleverfügbar ist). Ungeprüftes Anführen aus Sekundärquellen steht auf der Sicherheitsstufe mit dem Verbreiten von Gerüchten. ;) 78.52.122.141 12:48, 9. Mai 2012 (UTC)
Noch ein paar Antworten der Reihe nach:
(1) Wenn man sich offen auf Sekundärliteratur stützt, muss man - gerade wenn man eine nicht so zentrale Frage behandelt - nicht sämtliche Verweise der Sekundärliteratur nachprüfen, wenn man sie gar nicht erst übernimmt. Stattdessen schreibt man "Müller S. soundso mit weiteren Nachweisen." Viele Fälle von "zitiert nach" können tatsächlich unschön wirken, sind aber weitaus wissenschaftlicher als Blindzitate!
(2) Wenn man versucht, wörtlich zu übersetzen, sollte man das mit Anführungszeichen klarstellen. Wenn man beim Übersetzen dagegen paraphrasiert und die Quelle klar bezeichnet, ist das kein Übesetzungsplagiat. Weiter dazu folgendes Forum.
(3) Faustregel: Ab sechs zusammenhängend übernommenen Wörtern Anführungszeichen verwenden. Ist aber wirklich nur eine Faustregel. Und ansonsten gilt tatsächlich: Nicht zuviel Zitate verwenden und möglichst selbst formulieren, damit stellt man auch sicher, dass man sich mit der Materie inhaltlich auseinandergesetzt hat.
Gruß, PlagProf:-) 13:51, 9. Mai 2012 (UTC)
P.S. Mit der Praxis "eine Fußnote pro Absatz" sollte VroniPlag sich tatsächlich auseinandersetzen. Die Pflicht zur Kennzeichnung wörtlicher Zitate bleibt davon aber unberührt. Man darf also nicht mit einer Fußnote am Ende des Absatzes den ganzen Absatz wörtlich oder leicht paraphrasiert übernehmen, ohne die direkten Zitate zu kennzeichen. PlagProf:-) 14:00, 9. Mai 2012 (UTC)


Vielen Dank für die Rückmeldungen. Wie ich einleitend bereits erwähnt habe, geht es mir ja gerade nicht um die Unterschlagung von Quellen und auch das Setzen von Auführungszeichen stellt natürlich kein Problem dar. Bei dem Halbsatz, hatte ich ein Exzerpt eines englischen Textes vor Augen, das ich beim Einarbeiten in meinen Text "unwissentlich" wieder in die urssprüngliche Reihenfolge bringe, so dass er als wörtliche Übersetzung gewertet werden kann. Hört sich erst mal abwegig an, bei Fachliteratur in der mit vielen Substantiven und Spezialbegriffen gearbeitet wird, ist das aber gar nicht so selten, weil es nicht viele semantisch korrekte Satzstellungen gibt.
Die zitieren Abschnitte aus "Wie verfasst man wissenschaftliche Arbeiten?" beantworten nicht meine Fragen, die waren spezieller.
Warum das Exzerpt Gift ist, würde mich noch interessieren. Gerade ist es für mich ja eher Gold wert, weil ich mich darauf stütze!
Was ich von PlagProf:-) mitnehme, ist die Faustregel mit den sechs zusammenhängend übernommenen Wörtern. Auch die Vorgehensweise zu (1). Genau das war meine Frage. Wenn ich Sekundärliteratur habe und mein Autor XY paraphrasiert Gedanken von mehreren Autoren A, B und C widergibt, ist für mich nur noch hypothetisch trennbar, was indirekt zitiert ist und was die eigenen Gedanken von XY sind. Also zitiere ich XY und lasse A, B und C weg. Oder ich ergänze bei Bedarf "mit weiteren Nachweisen", falls es doch wahrscheinlich ist, dass XY vieles indirekt zitiert hat. Aber es kann ja nicht sein, nachzuprüfen zu müssen wie XY zu seiner Argumentation kommt. Man kann es natürlich machen und wenn man Ungereimtheiten feststellt sollte man sicherlich auch, aber wenn es keinen Anlass zur Kritik gibt muss man sich doch auch auf die Wissenschaftlichkeit der Sekundärlitertur verlassen können. (Also ich jetzt zumindest für meine Abschlussarbeit. Als Forscher würde ich wahrscheinlich grundsätzlich noch kritischer vorgehen).
Dass bei der Übernahme einer wörtlichen Rede von A oder B, das Nachprüfen der Quelle A oder B bzw. wenn nicht verfügbar das "zit. nach" unabdingbar ist, ist mir auch klar.85.178.8.11 09:52, 10. Mai 2012 (UTC)
Sie schreiben: "Wenn ich Sekundärliteratur habe und mein Autor XY paraphrasiert Gedanken von mehreren Autoren A, B und C widergibt, ist für mich nur noch hypothetisch trennbar, was indirekt zitiert ist und was die eigenen Gedanken von XY sind."
In einer wissenschaftlichen Veröffentlichung können Sie die Herkunft von Inhalten, Gedanken und Formulierungen sauber trennen, die Trennung geht aus der Textgestaltung und den Referenzen hervor. Das ist ja grade der Sinn wissenschaftlichen Zitierens. Wenn dem nicht so ist, handelt es sich um ein Werk, das keinen wissenschaftlichen Wert besitzt. Entweder ist die Quelle möglicherweise ein Plagiat - oder eine deutsche juristische Schrift. ;)
Inhalte, die Ihre Quelle aus anderen Quellen anführt und die Sie übernehmen müssen, sollten Sie im Original lesen. Wenn eine Quelle Inhalte nicht anderweitig referenziert, müssen Sie davon ausgehen, dass es sich um eigene Inhalte der Quelle handelt und entsprechend kennzeichnen.
Zum "Gift": wenn Sie das Exzerpt derart verfasst haben, dass es Originalformulierungen enthält, dann müssen Sie den Gedanken selbständig neu formulieren, wenn Sie nicht wörtlich zitieren. Sie dürfen die Originalformulierungen nicht einfach 1:1 übernehmen. "Paraphrase" bedeutet nicht, lediglich Synonymersetzung oder Satzumstellung an der Quelle vorzunehmen. Paraphrase bedeutet, einen Gedanken so neu zu fassen, dass er in die eigene Diktion passt.
Wichtiger aber als die Frage der Paraphrase ist die Frage der Textgestaltung: sie müssen Übernahmen aus Quellen mit textgestaltenden Methoden, Syntax, Grammatik und Interpunktion so gestalten und nachweisen, dass für den potentiellen armen Studenten, der Ihre Arbeit als Quelle vorliegen hat, aus der er zitieren muss, zweifelsfrei hervorgeht, was Sie sagen und was andere sagen. Versetzen Sie sich einfach an dessen Stelle, dann sollte klar werden, wie Sie es machen müssen.
78.51.173.115 11:00, 10. Mai 2012 (UTC)
Nutzung von Community-Inhalten gemäß CC-BY-SA , sofern nicht anders angegeben.