Fandom


Dieses Forum wurde archiviert

Diskussionen anzeigen
Forum: Übersicht > Verdachtsfall (Medizin, 2002)
Im Forum ist kein Raum für persönliche Angriffe: VP:KPA. Alle Beiträge im Forum sind Meinungsäußerungen der jeweils Beitragenden und deshalb zu signieren (vier Tilden an das Ende des Beitrags setzen: ~~~~). Weitere Tipps zum Forum finden sich unter VP:Forum, Hinweise zur Moderation unter VP:Moderation.

Eintrag bei Plagipedi von heute: Link Eine medizinische Dissertation, die alle Kriterien von VroniPlag erfüllen dürfte und zudem ein Feld abdeckt, was bisher nicht bearbeitet wurde. Freundliche Grüße --84.19.165.217 19:48, 10. Jul. 2011 (UTC)bendsshalt


Sehr geehrte Damen und Herren,

nach kurzer Sichtung der auf Plagipedi verlinkten Unterlagen hat sich der Verdacht erhärtet. In der Dissertation wurde die Diskussion und Schlussfolgerung nahezu komplett aus einer Habilitationsschrift abgeschrieben. Dies geschah ohne Zitat. Ob des Umfangs der Übernahmen stellt sich hier die Frage nach der Eigenständigkeit der Arbeit.

Folgend einige gefundene Stellen (Es geht noch einige Seiten so weiter). Erklärung: Links auf dem Bild befindet sich die Dissertation. Rechts befindet sich die dazugehörige Seite aus der Habilitationsschrift. BruderGrimm 22:59, 10. Jul. 2011 (UTC)

  • Seite 75
  • Seite 76
  • Seite 78_1
  • Seite 78_2
  • Seite 79_1
  • Seite 79_2
  • Seite 79_3
  • Seite 80
  • Seite 81_1
  • Seite 81_2
  • Seite 82_1
  • Seite 82_2
  • Seite 82_3
  • Seite 83_1
  • Seite 83_2

Details

aus dem PlagiPedi Wiki (Heinrich44) am 11.7.2011 morgens kopiert und hier weitereditiert.

Bezeichnung

Nk (2006): [...]
Dissertation, Universität Heidelberg

[Anm.: Erstaunlicherweise Erscheinungsjahr: 2002, Tag der Promotion (Stempel): 4. Juli 2006 Martin Klicken 00:57, 11. Jul. 2011 (UTC)]
Tag der mündlichen Prüfung: 04.07.2006
Erstellungsjahr: 2006
Publikationsdatum: 05.09.2006
http://archiv.ub.uni-heidelberg.de/volltextserver/frontdoor.php?source_opus=6819
Frangge 13:22, 11. Jul. 2011 (UTC)
Hier steht Erscheinungsjahr 2002: http://katalog.ub.uni-heidelberg.de/cgi-bin/titel.cgi?katkey=66158985 und in der Dissertation selbst auch. Martin Klicken 13:31, 11. Jul. 2011 (UTC)
Das Literaturverzeichnis der Diss. hat 169 Einträge.
  • Nr. (108) aus dem Jahr 2002, S. 104
  • Nr. (28) aus dem Jahr 2001, S.95
Es ist (wohl) keine neuere Literatur verzeichnet; spricht also für 2002... Frangge 14:05, 11. Jul. 2011 (UTC)
Am Schluss, auf S. 114, dankt die Verfasserin ihrem Doktorvater für "seine unerschütterliche Zuversicht, dass diese Arbeit zu einem erfolgreichen Ende gelangen würde". Es gab also Probleme mit der Arbeit, Das könnte die Verzögerung zwischen dem (ersten?) Einreichen der Diss. 2002 und dem Abschluss der Promotion 2006 erklären. 84.19.165.220 12:00, 23. Jul. 2011 (UTC)
Wenn ihr mich fragt: verhüllend für private Probleme oder auf schön neudeutsch: eine "Identitätskrise". Sprich, die V. wollte schon alles hinschmeißen und der Doktorvater hat sie dann mit väterlicher Güte davon überzeugt, dass sie sich das Alles-Über-Den-Haufen-Werfen nochmal überlegen sollte. Die Dame war offensichtlich nervlich am Ende, und es wurde alles getan, die Arbeit schlussendlich "über den Zaun zu hieven" (Zitat DV von Althusmann). Bewertung wäre interessant. ("rite"? ;))
-Andy 77.190.33.35 12:01, 28. Jul. 2011 (UTC)
"...mit väterlicher Güte" - und wovon träumst du nachts? (87.161.116.57 12:09, 28. Jul. 2011 (UTC))
Gegenfrage, ist das hier von Belang? Vielmehr interessiert doch eher, ob der DV nicht gar irgendwelches überdurchschnittliches schauspielerisches Talent besitzt. Ich vermute, da gibt es nicht wenige, die gut heucheln können.
-Andy 77.190.33.35 15:23, 28. Jul. 2011 (UTC)

In der Medizin ist es normal seine Dissertation bereits vor dem Examen einzureichen, also die Arbeit während des Studiums in Zusatzsemestern fertigzustellen (entspricht Erscheinungsjahr). Das Promotionsverfahren darf dann erst nach dem Examen wieder aufgenommen werden und der Tag der Disputation angesetzt werden. Erst nach der Disputation (mündliche Prüfung) darf der Titel getragen werden. IHR SEID SO DERMAßEN AHNUNGSLOS UND VERACHTENSWERT!!! 193.175.73.201 (IP aus der Bereich der Charité, 89.204.139.140 04:28, 26. Jul. 2011 (UTC))

Da die Dame im Mai 1999 ihre 3. Ärztliche Prüfung bestanden und im Dez 2001 ihren AiPler Status verloren hat, zieht hier Ihre Berliner-Charite-Argumentationslinie nicht wirklich. Denn nach meinen Informationen ist die bestandene 3. Ärztliche Prüfung das Ende des dreiteiligen Staatsexamens. Daher hat die Dame wohl 1999 ihr Examen bestanden. Die Dissertation wurde jedoch erst 2002 eingereicht. Warum sollte hier ein Promotionsverfahren unterbrochen werden? Zusatz: Leider kenne ich mich nur in Wissenschaften aus, wozu Medizin mangels Theoriebildung nicht gelten kann. Medizin hat nahezu ausschließlich empirischen Charakter in der Grundlagenforschung – Dies wird in anderen Sprachen z.B. mit trial and error bezeichnet (Präventiv: Rechnergestützte Optimierungsverfahren sind nicht Grundlagenforschung, sondern die dazu nötigen Algorithmen). Da ein Mediziner geschätzt zu 90 Prozent nicht wissenschaftlich Qualifiziert ist, ist ein Erkenntnisgewinn bei diesen methodisch wenig fundierten Arbeiten meist gering bis nicht gegeben. Diese Mediziner sollten den Grad MD (Möchtegerndoktor) bekommen. Die restlichen 10 Prozent Mediziner leisten einen substantiellen Beitrag zum wissenschaftlichen Erkenntnisfortschritt. Diese sollten den Grad PhD bekommen. 88.130.201.203 23:21, 25. Jul. 2011 (UTC)
Nur weil ich einen Charite-Rechner nutze, vertrete ich keine Charite-Argumentationslinie. Die Details über das Verfahren waren mir nicht bekannt, insofern sollte ich das "Wenn man keine Ahnung hat...(s.u.)" in Zukunft auch auf mich anwenden ;-)
Denke die Polemik über medizinische Doktorarbeiten führt nicht weiter. Es steht doch auch ein "med" dahinter und kein "rer nat.". Meines Erachtens ist ein großer Teil der medizinischen Dissertationen durchaus wissenschaftlich wertvoll. Insbesondere methodisch aufwändige experimentelle oder epidemiologische Arbeiten. Von dem Erkenntnisgewinn für die Allgemeinheit im Vergleich zu rein theoretischen wissenschaften mal abgesehen, aber darum soll es hier nicht gehen. Finde es in Ordnung, dass alle, die über das Notwendige (Staatsexamen) mehr leisten und Zeit, Geld (Zusatzsemester, Fertigstellung vor der Annahme eines Jobs; der medizinische Doktor steigert im Übrigen nicht das Gehalt!) und Energie investieren auch dafür belohnt werden.
Bitte zurück zur sachlichen Ebene. Ob ein Doktor der Medizin eher aus Interesse an der Forschung oder eher für das Türschild gemacht wird soll nicht Thema dieses threads sein. Interessierte Personen können einen extra Thread mit einer entsprechenden Benennung eröffnen. BruderGrimm 15:35, 26. Jul. 2011 (UTC)
_____

Hoppla, da scheint sich jemand von der Berliner Charite aber mächtig auf den Schlips getreten zu fühlen. Ich habe für obigen Beitrag mal nachsigniert. 87.122.32.157 15:55, 25. Jul. 2011 (UTC)

Fühle mich nicht auf den Schlips getreten ;-) Kenne die Dame nicht und sollte sie tatsächlich bewusst große Teile aus der Habil ihres Doktorvaters ohne Zitat übernommen haben, wäre das sicher ein großer Fehler und überprüfenswert. Finde es lediglich lächerlich hier haltlose Mutmaßungen (Erscheinungsjahr etc...) ohne fundierte Kenntnisse über Promotionsverfahren, insbesondere im medizinischen Bereich zu posen . Haltet es doch einmal frei nach Nuhr (oder hat er es auch nur plagiiert?) "Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal Fresse halten"... Übrigens, von wo bist Du denn, Du unbekannter Schwarm-(Pseudo)intelligenz-User?? ;-)

_____

Es ist unklar, was dieser Abschnitt hier zu suchen hat. Er könnte bald entfernt werden.

Das soll(te) dokumentieren, dass der Doktor"titel" bereits vor der mündlichen Prüfung (04.07.2006) "getragen" wurde! Mehr nicht! (Kein Presseteil!) Frangge 20:57, 11. Jul. 2011 (UTC)

Carsten Becker: "Sanfte Klappenchirurgie" für Laien. "Nachtvorlesung für jedermann" startet mit Live-Operation am offenen Herzen in die vierte Staffel. Allgemeine Zeitung vom 21.5.2005 / Lokales Mainz

[...]Nur ein kleiner Teil der linken Herzkammer öffneten die Operateure Dr. NK [anonymisiert, Frangge] und Dr. Ali Peivandi. [...]

Siehe auch:

  • Allgemeine Zeitung vom 24.5.2005 / Lokales Mainz
  • Allgemeine Zeitung vom 23.5.2006 / Lokales Mainz

Frangge 14:22, 11. Jul. 2011 (UTC)


Also meines Wissens nach darf ein Doktortitel erst nach dem kompletten Abschluss des Promotionsverfahrens und Aushändigung der Urkunde getragen werden, also sicher nicht vor dem Tag der mündlichen Prüfung (04.07.2006). Es gibt aber zwei publizierte Aufsätze aus 2005 und 2004, auf denen N.K. in der Information über die Autoren auf der ersten Seite mit Titel genannt ist:


N.K., G. Reinerth, J. Albers, S. Hagl, C.F. Vahl, Präoperative Aufklärung über neue Operationsstrategien: Interaktive Software zur Verbesserung der Patienteninformation, Z Herz- Thorax- Gefäßchir 19:13-24 (2005)

Information zu den Autoren auf erster Seite (nur bei der Erstautorin ist ein Titel angegeben): Dr. med. N.K. (corresponding author), G. Reinerth, J. Albers, C.F. Vahl: Klinik und Poliklinik für Herz-, Thorax- und Gefäßchirurgie, Universität Mainz, Langenbeckstr. 1, Bau 505, 55131 Mainz, Germany S. Hagl: Klinik für Herzchirurgie, Universität Heidelberg und SFB 414 „Rechner- und Sensorgestützte Chirurgie“ der Universitäten Heidelberg und Karlsruhe (TH)


J.P. Bodem, N.K., S. Hagl, C.F. Vahl, Der Frank-Starling-Mechanismus in dem Myokard von Patienten mit einer angeborenen extremen rechtsventrikulären Ausflusstraktobstruktion, Z Herz- Thorax- Gefäßchir 18:123-132 (2004)

Information zu den Autoren auf erster Seite (Nennung der Titel wie angegeben): Jens P. Bodem, Prof. Dr. Siegfried Hagl: Universitätsklinikum Heidelberg, Abteilung Herzchirurgie, Im Neuenheimer Feld 110, 69120 Heidelberg, Germany Prof. Dr. Christian-F. Vahl (corresponding author), Dr. N.K.: Klinik und Poliklinik für Herz-, Thorax- und Gefäßchirurgie, Universität Mainz, Langenbeckstr. 1, Bau 505, 55131 Mainz, Germany

Der Sumpf scheint immer tiefer zu werden...

Ja, das wird er. Denn erstens darf der "Dr.", wie schon richtig gesagt wurde, erst mit Abschluss des Promotionsverfahrens und Erhalt der Urkunde geführt werden. (Allerdings: MINT erlaubt ausnahmsweise für die Zeit nach bestandener Disputation und vor Erhalt der Urkunde, einen "Dr. des." zu führen, für die ganz Ungeduldigen. Weiß nicht, wie das in der Medizin aussieht.) Zweitens ist natürlich eine Dissertation, die noch nicht veröffentlicht wurde, auch nicht zitierfähig. Und das alles wissen die Herren Hagl und Vahl nicht!?? HgR 12:32, 23. Jul. 2011 (UTC)
Vorsicht! Die Frage wäre ob in diesem Fal der Doktor "aktiv" geführt wurde oder einfach nur von anderen
angenommen und dazugesetzt wurde.
Das geschieht meiner Herzallerliebsten (Medizinerin, ohne Dr.) immer wieder, eben nicht nur von Patienten sondern eben auch von Kollegen und mehr oder weniger offiziellen Stellen, z.B. im Rahmen von Kongressen etc. Ich vermute deshalb auch ein wenig ausgeprägtes Problembewusstsein bei Medizinern was das unberechtigte "Führen" eines Doktorgrades angeht, es ist eben Alltag das sie mit
Doktor angesprochen werden und ein nicht geringer Teil der Post mit Dr. adressiert ist.
Aber natürlich sollte man schon selbst darauf achten, insbesondere was Publikationen angeht, um gar nicht erst in Verdacht zu geraten.
Im hier vorliegenden Fall könnte es sich aber durchaus lohnen genau hinzuschauen, denn so wie sich das bisher darstellt hängt der Prof ja bis zur Halskrause mit drin, evtl. gibts ja auch noch eine nicht
gerechtfertigte Ausnahmegenehmigung o.ä. das kann wichtig sein wenn es um die Konsequenzen für den Prof und/oder andere geht. 84.63.121.25 12:09, 24. Jul. 2011 (UTC)
Deine Herzallerliebste hat völlig recht, sie kann sich mit "Frau Doktor" ansprechen lassen und muss das nicht revidieren. Warum denn auch. Für viele Menschen, vor allem ältere, sind Berufsbezeichnung und akademischer Grad bei Ärzten eins. Der Punkt ist vielmehr, da schließe ich mich Dir an, dass wir darauf achten sollten, ob man versucht, die Frau X zu opfern und den Prof rauszuhalten. Das soll nicht sein. Es soll alles aufgedeckt werden. HgR 06:09, 25. Jul. 2011 (UTC)
Man darf sich meines Wissens auch nicht mit falschen akademischen Graden ansprechen lassen. Für die Zeit zwischen bestandener mündlicher Prüfung und Aushändigung der Urkunde wird es dann ausdrücklich gestattet, sich unwidersprochen als "Dr." anreden zu lassen, was die Gratulanten natürlich gleich nutzen. Ob jeweils eine Berufsbezeichnung gemeint ist, oder eben der Grad, ist sicher im Einzelfall zu beurteilen. Ob man z.B. auf dem Gang in der Klinik von einer Patientin so angesprochen wird, die dabei die Hand tätschelt, oder vor vielen Zeugen auf einem Fachkongress bei der Ankündigung als Vortragende. In letzterem Fall muss man das Richtigstellen. Dass die Mediziner dabei möglicherweise ein nicht so gut ausgebildetes Problembewusstsein haben, ändert meines Erachtens nichts daran. Martin Klicken 07:51, 25. Jul. 2011 (UTC)
Allerdings sah das OLG Karlsruhe das zum Beispiel anders als das LG Heidelberg, im Fall des Hr. von Hagens. Auf jeden Fall schickt es sich nicht, finde ich. Martin Klicken 07:56, 25. Jul. 2011 (UTC)
Es schickt sich nicht nur nicht - es ist einfach lächerlich. Mea culpa, das musste einfach raus. (87.161.98.118 08:32, 25. Jul. 2011 (UTC))
Bisher konnten sich die Professoren immer halbwegs aus der Affäre ziehen, was die Beschädigung der „Institution Universität“ in Grenzen hielt. Hier deuten die Indizien auf eine Beteiligung des Doktorvaters hin (Motiv?), was mir große Sorgen macht.
Lasst uns einfach mal annehmen, die Vorwürfe wären korrekt, ohne damit einer gründlichen Untersuchung vorzugreifen, und lasst uns einmal die Interessenslage der Beteiligten analysieren.
1) N.K.: Hat durch die Diskussionen schon einen Imageschaden erlitten, im schlimmsten Fall drohen der Entzug des Doktortitels, Karriereende und Verlust der einflussreichen Vorstandsposition in einer bedeutenden medizinischen Institution. Damit gibt es für N.K. kein Interesse, an einer Aufklärung mitzuwirken.
2) Vahl: Hat durch die Diskussionen einen Imageschaden erlitten, im schlimmsten Fall droht hier ein böser Präzendenzfall, wenn nachgewiesen wird, dass ein Doktorvater wissentlich ein Plagiat akzeptiert hat. Welche Folgen dies für einen Professor hat, kann ich nicht einschätzen, aber es wird wohl nicht spurlos an ihm vorbeigehen. Für Vahl gibt es kein Interesse, an einer Aufklärung mitzuwirken.
3) Uni Heidelberg: Ist wohl jetzt am Zug, ein Gutachten zu erstellen, d.h. hier wird der nächste Schritt entschieden. Es könnte ein Präzendenzfall mit enormen Imageschaden entstehen, weil erstmals ein Professor mit betroffen wäre. Dies wäre äußerst peinlich für die Uni Heidelberg. Eine Schadensminimierung aus Eigeninteresse wäre gar nicht zu verdenken. Wird somit ein Abwägungsprozess stattfinden, in dem auch entlastende Argumenten stark betont werden (es gibt immer irgendwelche herausragenden Verdienste zu würdigen...), oder hat die Uni Heidelberg die Kraft zu einem evtl. für sie selbst schmerzhaften Urteil?
4) Die bedeutende medizinische Institution: Wartet auf das Gutachten der Uni Heidelberg, auch hier drohen enormer Ansehens- und Vertrauensverlust, sowohl bei den Mitgliedern als auch im Ausland. Die allgemeine Interessenslage ist ähnlich zur Uni Heidelberg. (Apropos: Hat von der bedeutenden Institution schon jemand eine Stellungnahme gesehen?)
5) Staatsanwaltschaft (falls Strafanzeige erstattet worden ist): Wartet auf das Gutachten der Uni Heidelberg.
6) Medien: Haben sicher Interesse an der Aufklärung, aber sind sehr zurückhaltend und können vielleicht nur eingeschränkt berichten, da wohl erst mal die Unschuldsvermutung gilt sowie der Schutz der Persönlichkeitsrechte im Vordergrund steht, da N.K. keine Person des öffentlichen Lebens ist.
Somit hat die einzige Beteiligte, die jetzt handeln kann (= Uni Heidelberg), eher (Eigen-)Interesse daran, den Ball so flach wie möglich zu halten, weil dadurch der akute Schaden für sie selbst minimiert wird. Alle anderen Genannten können augenblicklich nicht agieren oder werden die Untersuchung eher nicht aktiv unterstützen. Diese Konstellation ist für die Aufklärung natürlich alles andere als förderlich.
Deshalb ist der Beitrag von Vroniplag wirklich entscheidend, da Vroniplag die Rolle einer kritischen Öffentlichkeit einnehmen kann und muss, um eine saubere Untersuchung zu gewährleisten. Zeta52, 27.07.2011, 01:10
Deswegen halte ich es ja für wichtig auch nach möglichen, vergleichsweise weniger bedeutendem Fehlverhalten zu schauen. Bisher konnte man den Doktorvätern und Gutachtern kaum beikommen, sie brauchten nur ein wenig "enttäuschtes" geschwurbel abgeben und gut wars. Auch wenn, wie im Fall Gutti, kaum jemand zweifelt das zumindest die Note eine Gefälligkeit war. Auch hier braucht der Prof nur zu sagen das er nicht erkannt hat das von ihm abgeschrieben wurde. Wie will man ihm Vorsatz nachweisen, auch wenn hier alle Umstände dafür sprechen:
1. Welcher Doktorand geht das Risko ein aus seines Doktorvaters Habil. abzuschreiben? Ausser wenn man vorher schon "ahnt" das es keine Konsequenzen haben wird.
2. Besagte Dame wird weiterhin protegiert und beide haben wohl zur gleichen Uni gewechselt. Eine der üblichen Medizinerseilschaften (jeder Mediziner kann da Storys erzählen, da schlackern Aussenstehenden die Ohren). Da fallen inkokmpetente (und teilweise wirklich gefährliche) Leute plötzlich nach oben das es einen nur wundert.
Wenn man solchen Leuten aufgrund juristischer Hürden also nicht direkt beikommen kann, warum dann nicht wenigstens über geringeres aber unzweifelhaftes Fehlverhalten. Als Schuss vor den Bug taugts allemal.
Das ist übrigens ein Thema das jeden interessieren sollte der sich irgendwann mal in die Hand von Medizinern begibt. Also wirklich jeden.
88.77.213.210 08:02, 27. Jul. 2011 (UTC)
Volle Zustimmung. Eine Analyse der Arbeit bei VroniPlag würde mindestens das verunmöglichen, was erst vor wenigen Tagen in Münster passierte und was man sicher auch in Heidelberg/Mainz anstreben wird – nämlich eine möglichst stille und unauffällige Abwicklung nach dem Münsteraner Muster: kurze Pressemitteilung, unscheinbare Meldung in der Regionalpresse, Name wird nicht genannt (anscheind nur hier geschah das quasi aus Protest gegenüber dieser Praxis) – der Betroffene selbst kann daher wohl halbwegs entspannt und eher achselzuckend an einen erneuten Anlauf denken, shit happens ...
Ganz abgesehen davon könnte nach etlichen geisteswissenschaftlichen Arbeiten hier erstmalig der Blick auch auf die Medizin gelenkt werden. Eine etwaige Überprüfung sollte dann aber auch die Erstellung eines Berichts einschließen, um den recht sumpfig wirkenden Fall noch transparenter werden zu lassen. -- 213.102.111.142 15:14, 27. Jul. 2011 (UTC)

Information zur Autorin

Nk

[...]

Quellen

Quelle [Nk] – offline:
http://katalog.ub.uni-heidelberg.de/cgi-bin/titel.cgi?katkey=66158985

Ergebnisse

Die Diskussion und Schlussfolgerung (Seite 75 bis Seite 92) von Nks Dissertation (Anlage 3) sind zu 99,9% wortwörtlich ohne Zitat aus der Habilitationsschrift von Prof. Dr. Christian-Friedrich Vahl (Seite 209 bis Seite 236) übernommen.

Diese Feststellung wurde vom Hinweisgeber in PlagiPedi Wiki gemacht und stellt seine persönliche Ansicht und kein Ergebnis einer Prüfung durch die Helfer des VroniPlag Wiki dar. Martin Klicken 15:37, 11. Jul. 2011 (UTC)

Christian-Friedrich Vahl
Intracelluläre Calciumtransienten bei terminaler Herzinsuffizienz

Habilitationsschrift, Universität Heidelberg, 1995

Quelle [Vahl] – offline:

http://katalog.ub.uni-heidelberg.de/cgi-bin/titel.cgi?katkey=9530979

Hinweise auf Seiten mit Übereinstimmungen

[Nk] Seite 75 - [Vahl] Seite 209

[Nk] Seite 76 - [Vahl] Seite 210

[Nk] Seite 77 - [Vahl] Seite 211

[Nk] Seite 78 - [Vahl] Seite 212-213

[Nk] Seite 79 - [Vahl] Seite 213-214

[Nk] Seite 79-80 - [Vahl] Seite 216

[Nk] Seite 81 - [Vahl] Seite 217-218

[Nk] Seite 82 - [Vahl] Seite 218-220

[Nk] Seite 83 - [Vahl] Seite 221

[Nk] Seite 84 - [Vahl] Seite 221-222

[Nk] Seite 85 - [Vahl] Seite 223-224, 226

[Nk] Seite 86 - [Vahl] Seite 227

[Nk] Seite 87 - [Vahl] Seite 228

[Nk] Seite 88 - [Vahl] Seite 229

[Nk] Seite 89 - [Vahl] Seite 230

[Nk] Seite 90 - [Vahl] Seite 234 (100%)

[Nk] Seite 91 - [Vahl] Seite 235

[Nk] Seite 92 - [Vahl] Seite 236

Die Hypothesen, Angaben zu Material sowie Methode und die Ergebnisse von Nks Dissertation sind zu 80% ohne korrektes Zitat aus der Dissertation von Dr. Andreas Bonz übernommen:

Diese Feststellung wurde vom Hinweisgeber in PlagiPedi Wiki gemacht und stellt seine persönliche Ansicht und kein Ergebnis einer Prüfung durch die Helfer des VroniPlag Wiki dar. Martin Klicken 15:37, 11. Jul. 2011 (UTC)

Andreas Wolfgang Bonz
Das Kontraktionsverhalten des isolierten Papillarmuskels des Menschen bei unterschiedlichen Mitralklappenvitien. Untersuchungen an gehäuteten und intakten Muskelfaserpräparaten

Dissertation, Universität Heidelberg, 1998

Quelle [Bonz] – offline:

http://katalog.ub.uni-heidelberg.de/cgi-bin/titel.cgi?katkey=9823589


[Nk] Seite 27-28 - [Bonz] Seite 33-34

[Nk] Seite 25 - [Bonz] Seite 32

[Nk] Seite 29 - [Bonz] Seite 33

[Nk] Seite 33 - [Bonz] Seite 34-35

[Nk] Seite 43-44 - [Bonz] Seite 45

[Nk] Abbildung 11-22 - [Bonz] Abbildung 12

[Nk] Seite 60 - [Bonz] Seite 74

[Nk] Seite 64-66 - [Bonz] Seite 65-67

[Nk] Seite 66 - [Bonz] Seite 69


(Fall wurde Anonymisiert. Nicht jedes Mal ausgewiesen. Für weitere Informationen:Link auf Plagipedi .


p { margin-bottom: 0.21cm; }

Inhaltlicher Vergleich N.K. - Bonz

Nachdem der Fokus in der bisherigen Diskussion fast immer auf den beinahe wortgleichen Passagen in den Arbeiten von N.K. Und Vahl lag, würde ich gerne mal den inhaltlichen Vergleich der Dissertation von N.K. und Bonz angehen. Über die Angaben des Hinweisgebers hinaus scheinen hier erhebliche Parallelen bei Struktur und Gliederung zu existieren.

Was mir allerdings beim Vergleich der Zielsetzung der Dissertationen aufgefallen ist, sind folgende Abschnitte:

N.K. S. 7: "1.2 Untersuchungen unter isotonen Messbedingungen

Bis heute wurden nahezu alle Untersuchungen, die den Einfluss der Stimulationsfrequenz auf das Kontraktionsverhalten zum Gegenstand hatten, unter isometrischen Messbedingungen durchgeführt. Eine Vielzahl von Befunden und Beobachtungen deutet jedoch darauf hin, dass das Kontraktionsverhalten unter isotonen Bedingungen anders sein könnte als unter isometrischen Bedingungen. ..."


N.K., S. 9/10:

"1.3 Ziel der Untersuchung

... "Dennoch liegt bis zum heutigen Zeitpunkt keine systematische Untersuchung über das Kontraktionsverhalten isolierter Muskelpräparate des Menschen unter isotonen und isometrischen Messbedingungen vor. ..."

Bonz, S.11:

"1.1 Fragestellung der vorliegenden Arbeit:

Das Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, eine Analyse des linksventrikulären myokardialen Kontraktionsverhaltens bei unterschiedlichen Mitralklappenerkrankungen des Menschen (...) durchzuführen, um einen Einfluß unterscheidlicher Störungen der Herzklappenvetrikelfunktion auf den linken Ventrikel zu untersuchen. Dieser Frage wird sowohl am Modell der demembranisierten, als auch am Modell der intakten linksvetrikulären Papillarmuskelfaser von Patienten, die einem operativen Mitralklappenersatz zugeführt wurden, nachgegangen. Neben Untersuchungen unter isometrischen Bedingungen (Bestimmung der Calciumsensitivität, der maximalen Karftentwicklung, der Kraft-Frequenz-Beziehung) wird ebenfalls das Verkürzungsverhalten mittels nachbelasteter und isotonischer Kontraktion (Analyse der Querbrückenzyklusgeschwindigkeit, Verkürzungsfähigkeit und Verkürzungsgeschwindigkeit) untersucht."

Für mich (fachfremd) wurde die bei N.K. angekündigte Untersuchung von Bonz schon erstmals durchgeführt, wobei man vielleicht noch über den Grad der Systematik streiten kann. Aber auch wenn Bonz diesen Aspekt nicht systematisch untersucht haben sollte, ist seine Arbeit zitierenswert: Es sollte dann eine Abgrenzung der neuen Untersuchungen zu den bekannten Analysen erfolgen.

Ich denke, zu diesem Punkt wird auch eine Vergleich der zugehörigen Ergebniskapitel

N.K.: "4.2.3 Ursachen der veränderten Nachlastabhängigkeit des intrazellulären Calciumtransients bei Mitralinsuffizienz"

Bonz: "4.2.3.3 Mögliche Ursachen der veränderten Nachlastabhängigkeit des intrazellulären Calciumtransients bei Mitralklappeninsuffizienz"

weitere Erkenntnisse liefern. Zeta52, 28.07.2011, 02:24


p { margin-bottom: 0.21cm; }

Unterkapitel 4.2.3 (N.K.): Vergleich N.K. - Bonz - Vahl

Wie angekündigt habe ich diese Kapitel mal unter die Lupe genommen ...

Die folgenden Passagen stimmen fast wortgleich überein, einzelne Formulierungen wurden jedoch verbessert sowie das Krankheitsbild an das Thema angepasst. (Bemerkung: Die Begriffe "isoton" und "nachbelastet" sind synonym gebraucht.)

N.K.: "4.2.3 Ursachen der veränderten Nachlastabhängigkeit des intrazellulären Calciumtransients bei Mitralinsuffizienz"

Bonz: "4.2.3.3 Mögliche Ursachen der veränderten Nachlastabhängigkeit des intrazellulären Calciumtransients bei Mitralklappeninsuffizienz"

Vahl, S. 220-228: "3) Mögliche Ursachen der veränderten Nachlastabhängigkeit des intracellulären Calciumtransienten bei dilatativer Cardiomyopathie"

Alle Titel der folgenden Unterpunkte finden sich wortgleich in allen drei Arbeiten.

-----------------

N.K. S. 82/83:

Unterpunkt' "Veränderte Kinetik der Calciumfreisetzung bzw. Wiederaufnahme durch das sarkoplasmatische Retikulum"

Absätze 1, 2, von "Bereits 1973 vermuteten Parmley ..." bis "... mit terminaler Herzinsuffizienzverantwortlich sein könne (98)."

kopiert von Vahl S. 220/221

Absatz 3, von "Dieser Hypothese stehen Befunde entgegen, ..." bis "... Calciumgleichgewicht verantwortlich sein müssen."

kopiert von Vahl S. 221 oder Bonz S. 87

-----------------

N.K. S. 83/84:

Unterpunkt "Veränderte Dissoziation von Calcium vom kontraktilen Apparat?"

Alle Absätze, von "Alternativ zu einer gestörten Wiederaufnahme ..." bis "... von dem kontraktilen Apparat zu rechnen."

kopiert von Vahl S. 221/222 oder Bonz S. 87/88

-----------------

N.K. S. 85/86:

Unterpunkt "Längenabhängigkeit oder Kraftabhängigkeit der Dissoziation von Calcium vom kontraktilen Apparat?"

Alle Absätze von "Bei isotonen Kontraktionen ..." bis "... mit unterscheidlichen Typen von Mitralvitien vergleichbar (52, 148, 149)."

kopiert von Vahl, S. 223, 226/227 oder Bonz S. 89/90/92

-----------------

N.K. S. 85/86:

Unterpunkt "Längenabhängige Regulation des intrazellulären Calciums über mechanosensitive Ionenkanäle?"

Alle Absätze von "Es ist bekannt, dass ..." bis "... in Betracht gezogen werden."

kopiert von Vahl S. 227/228 oder Bonz S. 91/92


N.K.s Unterkapitel 4.2.3 ist somit i.W. eine Teilmenge von Vahl oder Bonz (Es gibt noch zwei oder drei selber formulierte Überleitungssätze.).

Ja, ihr liegt jetzt mit der Vermutung genau richtig: N.K. war nicht die erste, die auf diese Art und Weise ihre Dissertation zusammengebastelt hat. Vielleicht brauchen wir ein zweites Wiki – oder noch mehr, wenn ich auf ähnliche Titel von Dissertationen in Heidelberg schaue ... Ich hatte heute das Gefühl, der Sumpf hat eine gewisse Systematik! Zeta52 14:42, 29. Jul. 2011 (UTC)


p { margin-bottom: 0.21cm; }

Vergleich des Unterkapitels N.K. 2.3.4 mit Vahl

Den Vergleich der wortgleichen Unterkapitel

N.K., S. 41, "2.3.4 Statistische Analyse der Versuchsergebnisse"

Vahl, S. 80, "Statistische Analyse der Versuchsergebnisse"

finde ich auch äußerst aufschlussreich.

(Bemerkung: Der Inhalt des entsprechenden Kapitels bei Bonz ist ähnlich, enthält aber zusätzliche Aussagen, z.B. über die verwendeten Tests, und ist in anderen Worten formuliert.)

Interessant ist, dass der Tippfehler "PPSS" aus Vahl für das wahrscheinlich verwendetete Statistikprogrammpaket SPSS bei N.K. mit übernommen wurde, wobei hierzu auch die Referenz fehlt. Also, ich würde sagen, wenn man einmal mit dem Programm selber gearbeitet hat, dann fällt das doch beim Abschreiben auf!

Außerdem wurden "zusätzliche statistische Analysen" für beide Arbeiten (also Vahl und N.K.) "am und in enger Zusammenarbeit mit de Institut für Biometrie und Informatik des Deutschen Krebsforschungszentrums in Heidelberg vorgenommen". Zumindest im Fall der Disstertation von N.K. finde ich ein solches Vorgehen mehr als ungewöhnlich, da außer ein paar Mittelwerten und einfachen statistischen Tests keine große mathematischen Herausforderungen vorliegen. Außerdem fehlen die Referenzen zu den Ergebnissen dieser Analysen... Was ist denn der Wert solcher Formulierungen? Ein bisschen was von der wissenschaftlichen Autorität des Deutschen Krebsforschungszentrums zu erheischen?

Was hat es denn mit den sog. "selbst geschriebener Software" auf sich? Wenn diese aus der Arbeit von Vahl vorliegen, dann muss diese Basis bei N.K. genannt werden!

Sind diese Aspekte dem Zweitgutachter nicht aufgefallen und von ihm hinterfragt worden? Zeta52 13:30, 2. Aug. 2011 (UTC)

p { margin-bottom: 0.21cm; }h3 { margin-bottom: 0.21cm; }

Vergleich des Unterkapitels N.K. 4.2.4 mit Vahl

N.K., S. 87/88, "4.2.4 Beobachtungen aus der Literatur"

Vahl, S. 228/229, "4) Ergänzende Beobachtungen aus der Literatur"

(Bemerkung: Der Inhalt des entsprechenden Kapitels bei Bonz zeigt bis auf einzelne Formulierungen wenig Ähnlichkeit zu N.K. und Vahl.)

S. 87, Absatz "Die Nachlastabhängigkeit des intrazellulären Calciumtransienten ist bisher am menschlichen Herz nur am Beispiel der dilatativen Kardiomyopathie und der Aortenstenose untersucht worden (152, 157). Experimentelle Untersuchungen unter isotonen Messbedingungen in Abhängigkeit von der Stimulationsfrequenz liegen bisher in der Literatur nicht vor."

Dieser Absatz ist wohl nicht kopiert, allerdings fehlt hier wiederum ein Verweis auf die Dissertation von Bonz, der isotone Bedingungen zwar nicht in Abhängigkeit von der Frequenz untersucht hat, aber isotone Bedingungen bei einer festen Frequenz. Weiterhin müsste hier Referenz (8) aus den Literaturangaben der Einleitung zitiert werden.

-------------------

Die folgenden Passagen stimmen dann wieder fast wortgleich überein, einzelne Formulierungen wurden jedoch verbessert sowie das Krankheitsbild an das Thema angepasst.

N.K. S. 87/88, Absätze "Die vorliegende Untersuchung bestätigt ..." bis "... und einem normalen Kontrollkollektiv fanden."

kopiert von Vahl S. 288/229


Vergleich des Kapitels N.K. 5 mit Vahl

N.K., S. 89-92, "5 Zusammenfassung"

Vahl, S. 230, "5) Zusammenfassende Wertung der Nachlastabhängigkeit intracellulärer Calciumtransienten"

Vahl, S. 230-236: "V) Kritische Würdigung der Ergebnisse"

Vahl, S. 237-239: "Z u s a m m e n f a s s u n g"

(Bemerkung: Der Inhalt des entsprechenden Kapitels bei Bonz zeigt bis auf einzelne Formulierungen wenig Ähnlichkeit zu N.K. und Vahl.)

Die folgenden Passagen stimmen fast wortgleich überein, einzelne Formulierungen wurden jedoch verbessert sowie das Krankheitsbild an das Thema angepasst.

N.K. S. 89, Teil des ersten Absatzes: "Die Ursachen dieser Veränderung ... Calciumbelastung in Betracht."

kopiert von Vahl S. 230

-------------------

N.K. S. 89/90/91, Zwischenüberschrift "Kritische Würdigung der Ergebnisse" und Absätze "Die Bedeutung des interstitiellen Gewebes ..." bis "... muss als problematisch gewertet werden."(S. 91)

kopiert von Vahl 230, 232, 233, 234, 235

-------------------

N.K. S. 91/92, Absätze "Es ist zu erwarten ..." bis "... ist oft nur mit erheblicher Zurückhaltung möglich."

kopiert von Vahl 235, 236

-------------------

Für die beiden folgenden (längeren) Passagen gibt es m.E. weder bei Vahl noch bei Bonz ein offensichtliches Pendant. Sie machen zusammen ca. 1 Seite von 3,5 Seiten der Zusammenfassung aus.

N.K. S. 91, Absätze "3. Eine Steigerung der Auswurfleistung ..." bis "... am herzinsuufizieten Myokard beobachtet wird."

N.K. S. 92, Absatz "Bereits zu Beginn der Diskussion ... auf diese Weise ihre Lebeserwartung zu verbessern."

Zeta52 21:57, 4. Aug. 2011 (UTC)


p { margin-bottom: 0.21cm; }h3 { margin-bottom: 0.21cm; }a:link { }

Vergleich des Unterkapitels N.K. 4.2 mit Vahl

N.K., S. 75/76, "4.2 Ergebnisdiskussion"

Vahl, S. 209, "III) Einfluß der Reizfrequenz auf den intercellulären Calciumtransient"

(Bemerkung: Der Inhalt des entsprechenden Kapitels bei Bonz zeigt wenig Ähnlichkeit zu N.K. und Vahl.)

N.K. S. 75, Absatz "In vorangegangenen Untersuchungen ..." bis "... experimentellen Befunde wesentlich erhärtet."

Dieser Absatz ist wohl nicht kopiert, allerdings fehlt hier wiederum ein Verweis auf die Dissertation von Bonz, der isotone Bedingungen zwar nicht in Abhängigkeit von der Frequenz untersucht hat, aber isotone Bedingungen bei einer festen Frequenz. Weiterhin müsste hier Referenz (8) aus den Literaturangaben der Einleitung zitiert werden.


Die folgende Passage stimmt dann wieder fast wortgleich überein, einzelne Formulierungen wurden jedoch verbessert sowie das Krankheitsbild an das Thema angepasst.

N.K. S.76/77, Absätze "Der Bowditch-Effekt
Ein unter physiologischen Bedingungen ...
" bis "... verbesserte Kontraktilität zeigten (38)."

kopiert von Vahl S. 209, siehe dazu auch [[]]http://de.vroniplag.wikia.com/wiki/Benutzer:Herzklabaster/Nk/Fragment_075_23


Vergleich des Unterkapitels N.K. 4.2.1 mit Vahl und Bonz

N.K., S. 76-79, "4.2.1 Frequenzinotropie bei Mitralinsuffizienz und bei Mitralstenose"

Vahl, S. 210-214, "2.) Frequenzinotropie bei dilatativer Cardiomyopathie"

Bonz, S. 74-76, "Veränderte Kraft-Frequenz-Beziehung bei Papillamuskelfasern von Mitralklappeninsuffizienzen im Vergleich zu Papillamuskelfasern von Mitralklappenstenosen"

Die folgenden Passagen stimmen dann wieder fast wortgleich überein, einzelne Formulierungen wurden jedoch verbessert sowie das Krankheitsbild an das Thema angepasst.

N.K. S. 76, Absatz "In der Literatur liegt ..." bis "... Stimulationsfrequenzen hin verschoben ist."

kopiert von Vahl S. 210

-----------------

N.K. S. 76/77, Absätze "Die parallel zu den Messungen ..." bis "... pathophysiologische Rolle spielen (87)."

kopiert von Vahl S. 210, 211

-----------------

N.K. S. 77, Absatz "Ferner könnten auch veränderte ..." bis "... ursächlich beteiligt sein (17, 51)."

sehr ähnlich zu Vahl S. 211, aber nicht wortgleich

-----------------

N.K. S. 77/78, Absätze "Durch eine Änderung des Muskelpräparatdurchmessers ..." bis "... Kraftamplitude zum Teil erklären."

kopiert von Vahl S. 212 oder Bonz S. 76

-----------------

N.K. S. 78/79, Absatz "Da auch die Calcium-Resequestrierung ..." bis "... keine Limitation gegeben."

kopiert von Vahl S. 212, 213

Dabei wird jedoch eine Randbedingung für die verwendetet Korrelation zum Nachweis einer ausreichenden Sauerstoffversorgung, nämlich eine Frequenz von 70 Schlägen pro Minute unterschlagen. Dies ist höchst problematisch, da die in der Arbeit gefundenen Signifikanzen speziell bei höheren Frequenzen auftreten.

p { margin-bottom: 0.21cm; }

Ergänzung:

Die Sauerstoffversorgung des Präparats ist bei isometrischen Bedingungen nicht so wesentlich, da in diesem Fall (idelaerweise) aufgrund der konstanten Länge keine Arbeit geleistet und somit kein Sauerstoff verbraucht wird. Anders liegen die Verhältnisse bei isotonen Bedingungen vor, da hier vom Muskel Arbeit geleistet und Sauerstoff verbraucht wird, wenn er sich gegen eine definierte Last verkürzt. Laut zitierter Literaturstelle ist dies bei einer definierten Sauerstoffkonzentration in Kombination mit einem definierten Muskelquerschnitt bis zu 70 Schlägen pro Minute sichergestellt. N.K. führte jedoch die Messungen unter isotonen Randbedingungen bis zu einer Frequenz von 180 Schlägen pro Minute durch (Abb. 16 auf S. 48).

Die Diskussion einer möglicherweisen unzureichenden Oxygenierung findet bei N.K. jedoch nur auf S. 40 statt und endet mit dem Fazit: "... , gibt es durch mangelnde Oxygenierung ausgelöste Artefakte die nur schwer identifizierbar sind. Hier ist ein Training und Einsehen in die Kontraktionen sowie ein regelmäßiges Kontrollieren der Oxygenierungsbedingungen einzigmögliche Abhilfe."

Diese Kriterien sind alles andere als präzise und quantitativ festgelegt.

Insofern stellen sich folgende Fragen angesichts der Darstellung des wesentlichen Ergebnisses (N.K. S. 49): "Im Vergleich zu isometrischen Messbedingungen sind die Unterschiede des Kontraktionsverhaltens des isolierten Muskelpräparats von Patienten mit Mitralinsuffizienz bzw. Mitralstenose unter isotonen Messbedingungen deutlich ausgeprägter. Die deutlich reduzierte maximale Verkürzungsamplitude erscheint in diesem Zusammenhang als besonders wesentlicher Befund. Gerade unter isotonen Messbedingungen klaffen die Kurven, die bis zu einer Stimulationsfrequenz von 90 bpm parallel verschoben erscheinen, bei Stimulationsfrequenzen > 90 bpm auseinander."

1) Warum wird bezüglich Sauerstoffversorgung der Hinweis auf die Frequenz bei N.K. unterschlagen?

2) Warum findet keine Diskussion statt, welche Auswirkungen eine evtl. unzureichende Sauerstoffversorgung bzw. ein möglicherweise unterschiedlicher Sauerstoffverbrauch je nach Krankheitsbild auf das Ergebnis bei höheren Frequenzen hat?

3) Warum führte Bonz seine Messungen unter isotonen Messbedingungen bei 60 Schlägen pro Minute durch?

Zeta52 22:43, 11. Aug. 2011 (UTC)


N.K. S. 79, Absätze "Andererseits ist zu berücksichtigen ..." bis "... von Energiebedarf und Energieangebot."

kopiert von Vahl S. 213, 214


Für die folgenden Sätze bzw. Passagen gibt es m.E. weder bei Vahl noch bei Bonz ein offensichtliches Pendant. Sie machen ca. 0,5 Seiten von 3,5 Seiten des Unterkapitels aus.

N.K. S. 76, Satz "Das Verhalten des isolierten Myokards ... erhobenen Daten normalen Myokards."

-----------------

N.K. S. 77, Satz "Ursächlich scheint eine veränderte ... beteiligt zu sein (33)."

-----------------

N.K. S. 77, Absätze "Eine Übereexpression calcuimbindenender ..." bis "... mit Einschränkungen übertragen (121)."

-----------------

N.K. S. 78, Sätze "'Latch-Brücken' würden einen ..." bis "... im Einklang mit einer derartigen Interpretation."


Vergleich des Unterkapitels N.K. 4.2.2 mit Vahl und Bonz

N.K., S. 76-79, "4.2.1 Frequenzinotropie bei Mitralinsuffizienz und bei Mitralstenose"

Vahl, S. 210-214, "2.) Frequenzinotropie bei dilatativer Cardiomyopathie"

Bonz, S. 74-76, "Veränderte Kraft-Frequenz-Beziehung bei Papillamuskelfasern von Mitralklappeninsuffizienzen im Vergleich zu Papillamuskelfasern von Mitralklappenstenosen"

Die folgenden Passagen stimmen dann wieder fast wortgleich überein, einzelne Formulierungen wurden jedoch verbessert sowie das Krankheitsbild an das Thema angepasst.

N.K. S. 79, Satz "Eine Steigerung des Herz-Zeit-Volumens ... Nachlastreduktion erreichen."

kopiert von Vahl S. 216

-----------------

N.K. S. 79/80, (Teil-)Absatz "Die Verminderung der Mortalität ..." bis "... von besonderem Interesse."

kopiert von Vahl S. 216

-----------------

N.K. S. 80, Absätze "Die außergewöhnliche Abhängigkeit ..." bis "... seit mehreren Jahren bekannt (67, 68, 83, 124)."

kopiert von Vahl S. 216/217

-----------------

N.K. S. 81, Absatz "Diese – am Myokard von Patienten ..." bis "... durch die Zellmembran interpretiert (83)."

sehr ähnlich zu Vahl S. 217 oder Bonz S. 84/85, wenn auch nicht wortgleich

-----------------

N.K. S. 81, Absätze "Das am Säugetierherzen ..." bis "... Calciumhomöostase kommt."

kopiert von Vahl S. 217/218 oder Bonz S. 84/85

-----------------

N.K. S. 82, Absätze "Es ist ein für das Verständnis ..." bis "... aus dem Zytosol."

kopiert von Vahl S. 218/219

-----------------

N.K. S. 82, Absatz "Der Zeitverlauf der FURA-Emissionslichtes ... " bis "... in das sarkoplasmatische Retikulum."

kopiert von Vahl S. 219/220 oder Bonz S. 86

-----------------

N.K. S. 82, Absätze "Zusätzliche methodosche Faktoren ..." bis "... experimentelle Hinweise gibt."

kopiert von Vahl S. 216/217


Für die folgenden Sätze bzw. Passagen gibt es m.E. weder bei Vahl noch bei Bonz ein offensichtliches Pendant. Sie machen ca. 0,5 Seiten von 3 Seiten des Unterkapitels aus.

N.K. S. 79, Satz "Patienten mit dekompensierter Mitralklappeninsuffizienz ... erfolgreich rekompensiert."

-----------------

N.K. S. 80, Satz "Die isotone Kontraktion ... d.h. sich verkürzen."

-----------------

N.K. S. 80/81, Absätze "Am normalen und herzinsuffizienten ... transplantataionswürdiger Herzinsuffizienz."


Fazit aus den oben untersuchten Unterkapiteln:

In der Dissertation von Bonz tauchen weitere Passagen auf, die wortgleich in der Habilitationsschrift von Vahl zu finden sind. Zeta52 23:49, 10. Aug. 2011 (UTC)


p { margin-bottom: 0.21cm; }h3 { margin-bottom: 0.21cm; }

Vergleich des Unterkapitels N.K. 4.1.6 mit Vahl

N.K., S. 71-74, "4.1.6 Methodische Limitationen"

Vahl, S. 179-187, "III) Methodische Aspekte zur Analyse intrazellulärer Calciumtransienten mittels FURA-2"

Die folgenden Passagen stimmen fast wortgleich überein, einzelne Formulierungen wurden jedoch verbessert sowie das Krankheitsbild an das Thema angepasst.

N.K. S. 71, Unterüberschrift "Chemisches Beladen des Myokards mit FURA", Absatz "Für die intrazellulären Calciumtransienten ..." bis "... zu einer Traumatisierung führt."

kopiert von Vahl S. 184/185

-----------------

N.K. S. 71/72, Absätze "Bei Verwendung des von uns gewählten ..." bis "... mit FURA-2/AM zu interpretieren wäre."

kopiert von Vahl S. 185

-----------------

N.K. S. 72, Unterüberschrift "Ausbleichen des Fluoreszenzfarbstoffes", Absatz "Nach Laden des Zytoplasmas ..." bis "... keinerlei zeitabhängige Veränderung zeigten."

kopiert von Vahl S. 185/186

-----------------

N.K. S. 72-74, Unterüberschrift "Kalibrierung des Calciumsignals", Absätze "Da derzeit kein Verfahren ..." bis "... Vergleichbarkeit der Präparate gegeben."

kopiert von Vahl S. 186/187


{C}Für die folgenden Sätze bzw. Passagen gibt es m.E. weder bei Vahl noch bei Bonz ein offensichtliches Pendant. Sie machen 5 Zeilen von 3 Seiten des Unterkapitels aus.

N.K. S. 71, Satz "Die grundsätzlichen methodischen Limitationen, die sich bei der simultanen Bestimmung der Muskelmechanik und intrazellulärer Calciumtransienten ergeben, werden nachfolgend systematisch im Detail erläutert."

N.K. S. 71, Satz "Eine homogene Verteilung des Fluoreszenzfarbstoffs im Präparat, die gerade bei isotonen Messungen wesentliche Voraussetzung ist, ist durch Mikroinjektion kaum zu erzielen."

Zeta52 22:37, 18. Aug. 2011 (UTC)



p { margin-bottom: 0.21cm; }h3 { margin-bottom: 0.21cm; }

Vergleich des Kapitels N.K. 4 mit Vahl und Bonz

N.K., S. 59-64, "4 Diskussion"

Vahl, S. 162-165, "Diskussion"

N.K. S. 59/60, Unterüberschrift "Bedeutung der erhobenen Befunde" und Absätze "Die vorliegende am isolierten ..." bis "... Herzinsuffizienz beobachtet werden."

Dieser Teil (1,75 Seiten) findet sich m.E. nicht so oder ähnlich bei Vahl (oder Bonz). Allerdings fehlt wiederum eine Referenz zu Bonz' Dissertation, der auch Mitralklappengewebe mit denselben Methoden untersuchte. Insofern ist die Aussage N.K. S. 59 "Die Befunde der vorliegenden Analysen müssen daher als wesentliche neue Einblicke in das Verständnis der Veränderungen des Kontraktionsverhaltens unter den Bedingungen einer fortgeschrittenen Mitralinsuffizienz gewertet werden." nicht korrekt.

Weiterhin wird für die Mortalität von Patienten mit Mitralklappenersatz bei hochgradiger, fortgeschrittener Mitralinsuffizienz (S. 60 oben) keine Referenz angegeben.

{C}N.K. S. 60-64, Unterüberschrift "Ursachen des veränderten Kontraktionsverhaltens"

N.K. S. 60/61, "Eine Veränderung des Kontraktionsverhaltens ..." bis "... und nicht mehr das defekte Ventil."

Dieser Teil (0,9 Seiten) findet sich m.E. nicht so oder ähnlich bei Vahl (oder Bonz).


N.K. S. 61, Absatz "Die Entwicklung von Störungen ..." bis "... experimentelle Belege gibt."

ähnlich zu Vahl S. 162, aber nicht wortgleich, statt "Tabelle 1" muss es "Tabelle 2" heißen.


N.K. S. 62, "Tabelle 2: Zusammenfassung möglicher Ursachen ..."

Ähnlich zu Vahl, S 190/191, Tab. 5, aber umformuliert.

Zwei Punkte tauchen doppelt (!?) auf ("Ebene der elektromotorischen Kopplung", 3. und 7. Punkt sowie "Ebene des intrazellulären Metabolismus" bzw. "Ebene des intrazellulären Energiestoffwechsels", 8. und 11. Punkt)


N.K. S. 62, Teilabsatz "Unmitelbare Ursache ..." bis "... angesiedelt sein kann."

Dieser Teil (9 Zeilen) findet sich m.E. nicht so oder ähnlich bei Vahl (oder Bonz).


N.K. S. 62-64, Absätze "Inwieweit die aufgeführten Faktoren ..." bis "... Messbedingungen im Detail behandelt."

kopiert von Vahl S. 162-165




Vergleich des Unterkapitels N.K. 4.1.1 mit Vahl und Bonz

N.K., S. 64-65, "4.1.1 Herstellung des Muskelpräparats"

Der Text in diesem Unterkapitel (1,2 Seiten) findet sich m.E. nicht so oder ähnlich bei Vahl (oder Bonz). Allerdings sollte hier eine Referenz zu Bonz erfolgen, um eine Aussage über die Vergleichbarkeit der Proben (und später der Ergebnisse) zu ermöglichen.

Bemerkung: Unter N.K. S. 64 "4.1 Methodendiskussion" ist kein weiterer Text vorhanden; es folgt direkt 4.1.1.



Vergleich des Unterkapitels N.K. 4.1.2 mit Vahl

N.K., S. 66/67, "4.1.2 Muskelmechanische Aspekte"

Vahl, S. 179-187, "III) Methodische Aspekte zur Analyse intrazellulärer Calciumtransienten mittels FURA-2"

Die folgenden Passagen incl. Unterüberschriften stimmen fast wortgleich überein, einzelne Formulierungen wurden jedoch verbessert sowie das Krankheitsbild an das Thema angepasst.

N.K. S. 66, Unterüberschrift "Bedeutung interner Sarkomerlängenänderungen", Absätze "Die Sarkomerlänge wurde ..." bis "... als vernachlässigbar angesehen."

kopiert von Vahl S. 181

---------------

N.K. S. 66/67, Unterüberschrift "Bestimmung der optimalen Länge", Absätze "Da die Sarkomerlänge nicht bestimmt wurde ..." bis "... befriedigend erklärt werden können."

kopiert von Vahl S. 182-183




Vergleich des Unterkapitels N.K. 4.1.3 mit Vahl

N.K., S. 68, "4.1.3 Metabolische Randbedingungen"

Vahl, S. 179-187, "III) Methodische Aspekte zur Analyse intrazellulärer Calciumtransienten mittels FURA-2"

Das Unterkapitel stimmt fast wortgleich überein, einzelne Formulierungen wurden jedoch verbessert sowie das Krankheitsbild an das Thema angepasst.

N.K. S. 68, Unterüberschrift "Sauerstoffversorgung der Trabekel", Absätze "Die Sauerstoffversorgung ..." bis "... in allen Experimenten konstant."

kopiert von Vahl S. 183/184




Vergleich des Unterkapitels N.K. 4.1.4 mit Vahl

N.K., S. 69-71, "4.1.4 Gleichgewichtsbedingungen während der Messperiode, Verletzung des Präparats"

Vahl, S. 179-187, "III) Methodische Aspekte zur Analyse intrazellulärer Calciumtransienten mittels FURA-2"

Die folgende Passage stimmt wieder fast wortgleich überein, einzelne Formulierungen wurden jedoch verbessert sowie das Krankheitsbild an das Thema angepasst.

N.K. S. 69, Absatz "Grundsätzlich führt jede Prozedur ..." bis "... und krankem Myokard erklärt."

kopiert von Vahl S. 184


Für die folgenden Sätze bzw. Passagen gibt es m.E. weder bei Vahl noch bei Bonz ein offensichtliches Pendant. Sie machen 11 Zeilen von 20 Zeilen des Unterkapitels aus.

N.K. S. 69, Absatz "Um Gleichgewichtsbedingungen während ..." bis "... fehlender experimenteller Gleichgewichtsbedingungen seien."



Vergleich des Unterkapitels N.K. 4.1.5 mit Vahl

N.K., S. 69-71, "4.1.5 Analyse intrazellulärer Calciumtransienten mittels FURA-2"

Vahl, S. 179-187, "III) Methodische Aspekte zur Analyse intrazellulärer Calciumtransienten mittels FURA-2"

Die folgenden Passagen stimmen wieder fast wortgleich überein, einzelne Formulierungen wurden jedoch verbessert sowie das Krankheitsbild an das Thema angepasst.

N.K. S. 69/70, Absätze "Die Bestimmung intrazellulärer Calciumtransineten ..." bis "... Muskelpräparates grundsätzlich möglich."

kopiert von Vahl S. 179

-----------------

N.K. S. 70, Absätze "Dazu wurden alle den Ladungsvorgang ... " bis "... in Zellorganellen erklärt werden kann (6, 20, 72)."

kopiert von Vahl 179/180


Für die folgenden Sätze bzw. Passagen gibt es m.E. weder bei Vahl noch bei Bonz ein offensichtliches Pendant. Sie machen 12 Zeilen von 1,4 Seiten des Unterkapitels aus.

N.K. S. 70, Sätze "Die Methodik zur reproduziertbaren Ladung intakter myokardialer Trabekel mit FURA-2 wurde von Vahl et al für menschliches Myocard entwickelt ud wurde seitdem mehrfach verfeinert.

Im Vergleich zu dem ursprünglich von Vahl et al entwickelten Verfahren wurde für die Durchführung der hier vorgelegten Messreihen das FURA-2-Ladungsverfahren deutlich verkürzt."


N.K. S. 70, Nebensatz "... und zeigte vor allem keine schlechteren Messergebnisse als das ursprünglich eingesetzte Verfahren."


N.K. S. 71, Absatz: "Andres als linksventrikuläre isolierte Trabekel ..." bis "... die intrakavitärer Trabekel."



Zu 4.1.5 noch ein paar inhaltliche Bemerkungen:

Hier fehlt wieder eine Referenz, aus der die Größenordnung der Verkürzung der Ladeverfahrens zu ersehen ist. Warum wird hier eine Änderung eingeführt, die den Vergleich zu den Ergebnissen von Bonz erschwert oder unmöglich macht, ohne die Vorteile der Änderung zu zeigen? Welche Vorgehensweise hat Bonz gewählt? Es drängt sich der Eindruck eines unsystematischen Herumprobierens auf (N.K. S. 70 "... Das in den 'Methoden' beschriebene Verfahren wurde nicht auf der Grundlage theoretischer Überlegungen als optimale Lösung gewählt, sondern erwies sich vielmehr unter den gegebenen experimentellen Bedingungen allen anderen Varianten als überlegen und zeigte vor allem keine schlechteren Messergebnisse als das ursprünglich eingesetzte Verfahren. ... ") ... Wo ist das dokumentiert und belegt? Steht hier nicht eine in sich relativierte Behauptung statt eines Beweises? Ist das promotionswürdige Wissenschaft? Lassen sich auf dieser Basis so weit reichende Schlussfolgerungen ableiten, wie N.K. S. 92, die sofort wieder abgeschwächt werden: "Nur eine zeitgerechtere chirurgische Intervention scheint ein Weg zu sein, die Patienten vor den Schäden des Myokards, die durch die Klappeninsuffizienz ausgelöst werden, zu schützen und auf diese Weise ihre Lebenserwartung zu verbessern."

Zeta52 23:15, 22. Aug. 2011 (UTC)



p { margin-bottom: 0.21cm; }h3 { margin-bottom: 0.21cm; }

Vergleich des Kapitels N.K. 2 und des Unterkapitels N.K. 2.1 mit Vahl

N.K., S. 17-20, "2 Material und Methoden" bzw. "2.1 Patienten und Probengewinnung"

Vahl, S. 17-28, "M a t e r i a l u n d M e t h o d e n" bzw. "A) M e ß m e t h o d e n" und "I) Patienten, Probengewinnung und Aufbereitung"

Die folgenden Passagen stimmen fast wortgleich überein, einzelne Formulierungen wurden jedoch verbessert sowie das Krankheitsbild an das Thema angepasst.

N.K. S. 17, Absätze "Für die Versuchsreihen ..." bis "... Erkrankung der Aortenklappe."

kopiert von Vahl S. 17/18

-----------------

N.K. S. 18, Absätze "In die Untersuchungen eingeschlossen ..." bis "... enthielt, inkubiert sein."

kopiert von Vahl S. 21

-----------------

N.K. S. 18, Absätze "Nach Abschluss der Präparation ..." bis "... Krebs-Henleit-BDM.Lösung aufbewahrt."

kopiert von Vahl S. 27


Für die folgenden Sätze bzw. Passagen gibt es m.E. weder bei Vahl noch bei Bonz ein offensichtliches Pendant. Sie machen 0,5 Seiten von 2 (Text-)Seiten des Unterkapitels aus.

N.K. S. 17, "Tab. 1: Alter, Geschlecht und Schweregrad des Vitium im Vergleich:"

N.K. S. 17/18, Absatz "In standardisietrer Technik ..." bis "... nach Bretschneider (...) verabreicht."

N.K. S. 18, Satz "Die Präparation von intakten Herzmuskelstreifen ... durchgeführt."

N.K. S. 18, Satz "In den folgenden Abbildungen ... dargestellt."


Bemerkung: N.K. S. 19/20 zeigen ganzseitige Abbildungen.




Vergleich des Unterkapitels N.K. 2.2 bzw. N.K. 2.2.1 mit Vahl

N.K., S. 21-25, "2.2 Messmethoden" und "2.2.1 Messeinrichtung zur Analyse der Muskelmechanik"

Vahl, S. 29-38, "II) Methoden zur Analyse des Kontraktionsverhaltens isolierter Muskelfasern"

Die folgenden Passagen stimmen fast wortgleich überein, einzelne Formulierungen wurden jedoch verbessert sowie das Krankheitsbild an das Thema angepasst.

N.K. S. 21, Absätze "Zur Gewährleistung störungsfreier Messungen ..." bis "... im Detail dargestellt:"

kopiert von Vahl S. 29

-----------------

N.K. S. 21, Unterüberschrift "Stereomikroskop" und Absatz "Bei der experimentellen Verwendung ..." bis "... des Muskelpräparats angenommen."

kopiert von Vahl S. 29

-----------------

N.K. S. 22, Unterüberschrift "Elektrische Reizung" und Absatz "Die elektrische Reizung ..." bis "... Temperatur der Badlösung."

kopiert von Vahl S. 29/31

-----------------

N.K. S. 22, Unterüberschrift "Servomotor" und Absatz "Durch computerunterstützte Ansteuerung ..." bis "... Kraft oder Muskellänge gewährleistet."

kopiert von Vahl S. 31

-----------------

N.K. S. 22/23, Unterüberschrift "Rampengenerator" und Absatz "Das mechanische Verhalten ..." bis "... von entscheidender Bedeutung."

kopiert von Vahl S. 32

-----------------

N.K. S. 23, Unterüberschrift "Fixierung des Präparats in der Messanlage" und Absatz "Das Myokardpräparat wurde ..." bis "... lag bei 800 Hz."

kopiert von Vahl S. 32/33

-----------------

N.K. S. 23/24, Unterüberschrift "Inkubationsmedien" und Absatz "Es wurde ausschließlich ..." bis "... 325 mosmol/l."

kopiert von Vahl S. 33

-----------------

N.K. S. 24, Unterüberschrift "Organbad" und Absatz "Das Organbad ist ..." bis "... einem pH-Wert von 7,3."

kopiert von Vahl S. 33/34

-----------------

N.K. S. 24, Unterüberschrift "Temperaturregulation" und Absatz "Die Badtemperatur wurde ..." bis "... konstant auf 37°C gehalten."

kopiert von Vahl S. 34

-----------------

N.K. S. 24/25, Unterüberschrift "Funktionsprüfung des Präparats" und Absatz "Nach Einspannen wurde ..." bis "... für weitere Messungen gewertet."

kopiert von Vahl S. 34/36


Für die folgenden Sätze bzw. Passagen gibt es m.E. weder bei Vahl noch bei Bonz ein offensichtliches Pendant. Sie machen 5 Zeilen von 4,5 Seiten des Unterkapitels aus.

N.K. S. 21, Absatz "Nach Herstellung geeigneter ... " bis "... gesicherten Labortisch platziert."




Vergleich des Unterkapitels N.K. 2.2.2 mit Vahl

N.K., S. 25, "2.2.2 Messungen der Muskelmechanik an isolierten intakten Muskelfasern"

Vahl, S. 29-38, "II) Methoden zur Analyse des Kontraktionsverhaltens isolierter Muskelfasern"

Die folgenden Passagen stimmen fast wortgleich überein, einzelne Formulierungen wurden jedoch verbessert sowie das Krankheitsbild an das Thema angepasst.

N.K. S. 25, Unterüberschrift "Messungen unter isometrischen Bedingungen" und Absatz "Als isometrisch ..." bis "... gehalten wird."

kopiert von Vahl S. 36

-------------------

N.K. S. 25, Unterüberschrift "Messungen unter isotonen Bedingungen" und Absatz "Als isoton ..." bis "... definierte Kraft verkürzt."

kopiert von Vahl S. 36



Vergleich des Unterkapitels N.K. 2.2.3 mit Vahl

N.K., S. 25-33, "2.2.3 Messungen des intrazellulären Calciumtransients"

Vahl, S. 39-49, "III) Messungen des intracellulären Calciumtransients "

Die folgenden Passagen stimmen fast wortgleich überein, einzelne Formulierungen wurden jedoch verbessert sowie das Krankheitsbild an das Thema angepasst.

N.K. S. 25/26, Absätze "Für die simultane Bestimmung ..." bis "... des Exzitationslichts befindet."

kopiert von Vahl S. 39

-------------------

N.K. S. 27, Unterüberschrift "Perfusion" und Absatz "Die über das Präparat ..." bis "... weiter reduziert."

kopiert von Vahl S. 39/41

-------------------

N.K. S. 27, Unterüberschrift "Ansaugung" und Absatz "Nach Perfusion von ..." bis "... sicher ausgeschlossen."

kopiert von Vahl S. 41

-------------------

N.K. S. 27/28, Unterüberschrift "Exzitationslicht" und Absätze "Das Exzitationslicht stammte ..." bis "... des Exzitationslichts befand."

kopiert von Vahl S. 41

-------------------

N.K. S. 28, Unterüberschrift "Emissionslicht" und Absatz "Das vom Präparat angestrahlte ..." bis "... subtrahiert werden konnte."

kopiert von Vahl S. 42

-------------------

N.K. S. 28/29, Unterüberschrift "'Laden' der Muskelpräparate mit FURA-2/AM" und Absätze "In umfangreichen Vorversuchen ..." bis "... intrazellulären Calciumtransienten aufgenommen."

kopiert von Vahl S. 42/43

-------------------

N.K. S. 29-33, Unterüberschrift "Messung des intrazellulären Calciumtransienten"

N.K. S. 29/30, Absätze "Das Exzitationslicht stammte ..." bis "... bestimmten intrazellulären Calciumtransienten."

kopiert von Vahl S. 43/45

{C}N.K. S. 31-33, Absätze "2. Bei Durchführung nachbelasteter Kotraktionen ..." bis "... an späterer Stelle ausführlich behandelt."

kopiert von Vahl S. 45/46/49



Für die folgenden Sätze bzw. Passagen gibt es m.E. weder bei Vahl noch bei Bonz ein offensichtliches Pendant. Sie machen 5 Zeilen von 6,3 (Text-)Seiten des Unterkapitels aus.

N.K. S. 27, Satz "Die erweiterten Komponenten der Versuchseinrichtung werden nachfolgend im Detail dargestellt:"

N.K. S. 30, Satz "Ergänzend wurde bei einigen Präparaten ... mit der isometrischen Kraft registiert (Abb. 6)."




Vergleich des Unterkapitels N.K. 2.2.4 mit Vahl

N.K., S. 34-36, "2.2.4 Aufzeichnung und Analyse der Messergebnisse"

Vahl, S. 39-49, "IV) Aufzeichnung und Analyse der Messergebnisse "

Die folgenden Passagen stimmen fast wortgleich überein, einzelne Formulierungen wurden jedoch verbessert sowie das Krankheitsbild an das Thema angepasst.

N.K. S. 34-36, Absätze "1) Registriereinrichtung Die Signale für Kraft, ..." bis "... der Computerausdruck in Abbildung 7."

kopiert von Vahl S. 51/51




Vergleich des Unterkapitels N.K. 2.3 bzw. 2.3.1 mit Vahl

N.K., S. 37/38, "2.3 Versuchsreihen" bzw. "2.3.1 Analyse der Kraft-Frequenz-Beziehung"

Vahl, S. 66/67, "II) Versuchsreihen uir Analyse intracellulärer Calciumtransienten bei terminaler Herzinsuffizienz" bzw. "2.) Analyse der 'Kraft-Frequenz-Beziehung' im normalen und insuffizienten Myocard"

Die folgenden Passagen stimmen fast wortgleich überein, einzelne Formulierungen wurden jedoch verbessert sowie das Krankheitsbild an das Thema angepasst.

N.K. S. 37/38, Absätze "Anhand von Papillarmuskeln von ..." bis "... Kraftentwicklung aufgezeichnet."

kopiert von Vahl S. 66/67




Vergleich des Unterkapitels N.K. 2.3.2 mit Vahl

N.K., S. 38/39, "2.3.2 Analyse intrazellulärer Calciumtransienten"

Vahl, S. 68/69, "4.) Analyse intracellulärer Calciumtransienten bei nachbelasteter Kontraktion im normalen und insuffizienten ventrikulären Myocard"

Die folgenden Passagen stimmen fast wortgleich überein, einzelne Formulierungen wurden jedoch verbessert sowie das Krankheitsbild an das Thema angepasst.

N.K. S. 38/39, Absätze "Linksventrikuläre Muskelfasern von ..." bis "... beschriebenen Weise gemittelt."

kopiert von Vahl S. 68/69


Für die folgenden Sätze bzw. Passagen gibt es m.E. weder bei Vahl noch bei Bonz ein offensichtliches Pendant. Sie machen 5 Zeilen von 0,7 Seiten des Unterkapitels aus.

N.K. S. 39, Absatz "Ausgewertet wurden jedoch nur ... " bis "... zu einem Calciumsignal führt."




Vergleich des Unterkapitels N.K. 2.3.3 mit Vahl

N.K., S. 39/40, "2.3.3 Analyse von Quellen möglicher Messartefakte"

Vahl, S. 71/80, "7.) Analyse von Quellen möglicher Messartefakte"

Die folgenden Passagen stimmen fast wortgleich überein, einzelne Formulierungen wurden jedoch verbessert sowie das Krankheitsbild an das Thema angepasst.

N.K. S. 39/40, Absätze "Auch bei akurater Berücksichtigung ..." bis "... Stimulationsamplitude verwendet."

kopiert von Vahl S. 71/73

-----------------------------

N.K. S. 40, Absätze "Offenkundig kommt es vor ..." bis "... Calciumtransienten eindeutig identifizierbar ist, ..."

kopiert von Vahl S. 73


Für die folgenden Sätze bzw. Passagen gibt es m.E. weder bei Vahl noch bei Bonz ein offensichtliches Pendant. Sie machen 6 Zeilen von 1,25 Seiten des Unterkapitels aus.

N.K. S. 40, Satz "Isometrische Kontraktionen, die bei ..." bis "... führen zu Artefakten." (Bemerkung: Dazu fehlt eine Referenz!)

N.K. S. 40, Sätze "... gibt es durch mangelnde Oxygenierung ausgelöste ..." bis "... einzigmögliche Abhilfe."

Weitere Bemerkung:

Die behauptete Abhängigkeit der isometrischen Kraftentwicklung von Präparatdurchmesser wird nicht belegt!




Vergleich des Unterkapitels N.K. 2.3.4 mit Vahl

siehe oben!



Eine Bemerkung zum Abschluss des Methodenkapitels 2:

Alle von N.K. genutzten Methoden und Verfahren waren anscheinend bereits vollständig entwickelt. Durch fehlende Angaben von Referenzen kann hier durchaus ein falscher Eindruck entstehen ....

Zeta52 23:34, 23. Aug. 2011 (UTC)


Untersuchung des Kapitels N.K. 3

N.K., S. 42-58, "3 Ergebnisse"

Dieses Kapitel enthält m.E. keine Textpassagen, die in derselben oder in ähnlicher Form auch bei Vahl oder Bonz zu finden sind. Allerdings sind ein paar interessante inhaltliche Beobachtungen zu machen.

N.K. S. 44: In "Abb. 12: Isometrische Kraftantwort als Funktion der Stimulationsfrequenz ..." zeigen die Kurven 2 und 9 einen außergewöhnlichen Verlauf. Insbesondere das nicht monotone Verhalten von Kurve 9 könnte auf ein experimentelles Problem hinzudeuten. In jedem Fall erfordert die wissenschaftliche Sorgfalt, die Auffälligkeiten anzusprechen und zu diskutieren.

N.K. S. 45: Die "Abb. 13: Abhängigkeit der isometrischen Kraftantwort als Funktion der Stimulationsfrequenz ..." entspricht der in der Arbeit von Bonz, S. 45, Abb. 12. Es gibt beu N.K. keinen Hinweis auf Bonz, somit werden bei N.K. auch die Unterschiede zu Bonz nicht diskutiert: Die entsprechende Kurve für die Mitralstenose liegt bei Bonz höher, die entsprechende Kurve für Mitralinsuffizienz liegt bei Bonz niedriger. D.h. Die Unterschiede zwischen beiden Krankheitsbildern sind bei Bonz bedeutend ausgeprägter. Eine Aufklärung der Ursachen wäre durchaus wünschenswert ...

N.K. S. 48: Bei "Abb. 16: Abhängigkeit der isotonen Verkürzungsamplitude als Funktion der Stimulationsfrequenz ..." unterbleibt wiederum ein Vergleich mit Bonz. Bei Bonz wurde zwar nicht das gesamte Spektrum gemessen, aber immerhin die Frequenz 60 bpm. Ein Vergleich mit Bonz, S. 53 zeigt, dass bei 60 bpm die Verkürzung im Fall der Mitralstenose übereinstimmt. Aber im Fall der Mitralinsuffizienz bedeutend niedriger liegt. Wiederum werden weder die Unterschiede angesprochen noch diskutiert oder aufgeklärt ...

N.K. S. 51: Bei "Abb. 18: Mittels FURA-2/AM (Quotientenmethode) ermitteltes systolisches Calium ..." unterbleibt wiederum ein Vergleich mit Bonz. Bei Bonz wurde zwar nicht das gesamte Spektrum gemessen, aber immerhin die Frequenz 60 bpm. Ein Vergleich mit Bonz bei 60 bpm (S. 55/56) zeigt, dass beim systolischen Calcium mit 1535 nM bei Mitralklappenstenose bzw. 1670 nM bei Mitralklappeninsuffizienz bedeutend höhere Werte gemessen wurden. Wiederum werden weder die Unterschiede angesprochen noch diskutiert oder aufgeklärt ...

N.K. S. 51: Bei "Abb. 18: Mittels FURA-2/AM (Quotientenmethode) ermitteltes diastolisches Calium ..." unterbleibt wiederum ein Vergleich mit Bonz. Bei Bonz wurde zwar nicht das gesamte Spektrum gemessen, aber immerhin die Frequenz 60 bpm. Ein Vergleich mit Bonz bei 60 bpm (S. 55) zeigt, dass beim diastolischen Calcium mit 202 nM bei Mitralklappenstenose bzw. 227 nM bei Mitralklappeninsuffizienz zwar ähnliche Werte gemessen wurden, aber im Gegensatz zu N.K. keine signifikanten Unterschiede zwischen den Krankheitsbildern festgestellt. Wiederum fehlt hier jegliche Diskussion (wie auch die Angaben zur Streuung der Messergebnisse bei N.K.) ...

N.K. S 53: Die "Abb. 20: Intrazelluläre Calciumamplitude (...) als Funktion der Stimulationsfrequenz ..." bleibt einfach im Raum stehen. Es fehlen Interpretation und Schlussfolgerung (und Angaben zur Streuung der Messergebnisse).

N.K. S. 55: Formulierungen wie "Signifikante Unterschiede zwischen (MS) und (MI) ließen sich nicht sichern." deuten auf ein sehr außergewöhnliches wissenschaftliches Verständnis hin: Liefern denn ausschließlich Signifikanzen einen Erkenntnisgewinn? Oder sind vielleicht nicht auch fehlende Signifikanzen lehrreich?

N.K. S. 55, Abb. 22; S. 56, Abb. 23; S. 57, Abb. 24; S. 58, Abb. 58: Es fehlen durchwegs Angaben über die Streuung der Messergebnisse; im Gegensatz zur isometrischen Kraftantwort und isotonen Verkürzungsamplitude gibt es auch keine Abbildung mit den Originalmessdaten ... Außerdem wurden hier wiederum die bei Bonz mit anderen Methoden gewonnenen Ergebnisse komplett ignoriert ...


Fazit:

Es stellt sich die Frage, wie so eine Dissertation für eine Laborleitertätigkeit qualifizert. Es soll deutsche Fachhochschulen geben, in denen höhere Anforderungen im Praktikum gestellt werden! Es sei die Frage erlaubt, wie viel Steuergeld unter N.K.s Leitung im Labor "versenkt" wurde. Zumindest die Veröffentlichungen sprechen hinsichtlich Quantität und Qualität (Impact-Faktor der Zeitschrift) eine deutliche (und traurige) Sprache. Hier wurde offensichtlich nicht nur die Kraftfrequenzbeziehung invertiert, sondern auch das Leistungsprinzip! (Tut mir leid, ich hatte eben meinen sarkastischen Tag.)




Untersuchung des Kapitels N.K. 1

N.K., S. 3-16, "1 Einleitung"

Bemerkung: Auf den Seiten 12-16 findet sich ein separates Literaturverzeichnis für die Einleitung.

Dieses Kapitel enthält m.E. fast keine Textpassagen, die in derselben oder in ähnlicher Form auch bei Vahl oder Bonz zu finden sind, bis auf folgende Ausnahmen (einzelne Sätze):

N.K. S. 3, "Vorlast, Nachlast und Frequenz sind wesentliche Determinanten myocardialer Kontraktilität."

kopiert von Vahl, S. 237

N.K. S 10, "Bei einem prothetischen Mitralklappenersatz wird die Mitralklappe mit Teilen der anhängenden Papillarmuskeln entfernt. Der Papillarmuskel staellt morphologisch einen Teil des liken Ventrikels dar, der somit weiteren Untersuchungen zur Verfügung steht."

kopiert von Bonz, S. 11

Zum Inhalt und der Einordnung des eigenen Themas in den Kontext vorliegender Arbeiten wurde eigentlich schon früher alles gesagt: Die Vorgängerarbeit von Bonz (dieselbe Arbeitsgruppe, derselbe Doktorvater) wurde komplett ignoriert.


Gesamtfazit (= meine persönliche Einschätzung)

Das Thema ist im Wesentlichen eine Wiederholung einer existierenden Arbeit, nämlich der Dissertation von Bonz aus derselben Arbeitsgruppe und mit demselben Doktorvater Vahl. Die Vorgängerarbeit von Bonz wird komplett ignoriert hinsichtlich Zielsetzung, Methoden, Ergebnisse. Die Methoden sind dieselben wie bei Bonz, die einzige thematische Erweiterung stellt die Frequenzabhängigkeit untern isotonen Randbedingungen dar; für isotone Randbedingungen hat Bonz nur die Frequenz 60bpm untersucht. Höhere Frequenzen unter isotonen Bedingungen könnten ein methodisches Problem wegen einer unzureichenden Sauerstoffversorgung darstellen, wobei dieser Aspekt bewusst verschleiert statt diskutiert wird. Damit lautet das Fazit: unabhängig von den Plagiaten war das Thema nie promotionswürdig, was ganz klar dem Dokorvater anzulasten ist. Ähnliche Dissertationsthemen, die von Vahl vergeben wurden, müssen überprüft werden.

Es gibt großflächige Plagiate von einer einzigen Quelle, nämlich der Habilitationsschrift des eigenen Doktorvaters, wovon hauptsächlich die Kapitel über Methoden, Diskussion und Zusammenfassung betroffen sind (ca. 90% des Textes in den betroffenen Kapiteln ist kopiert). Ähnliche Dissertationsthemen, die von Vahl vergeben wurden, könnten genauso betroffen sein und müssen überprüft werden.

Das wissenschaftliche Niveau der Arbeit ist dramatisch niedrig. Ähnliche Dissertationsthemen, die von Vahl vergeben wurden, könnten genauso betroffen sein und müssen überprüft werden, ob dort ähnlich niedrige Anforderungen gestellt wurden.

Was ist die Motivation der Doktorandin so zu verfahren? Eigener Antrieb? Schlechtes Vorbild bei Vorgängerarbeiten (auch bei Bonz finden sich geschlossene Textpassagen, die von Vahl kopiert sind)? Wurde die vom Doktorvater gezeigte Toleranz bei den Vorgängerarbeiten hier einfach schamlos ausgenutzt? Wie auch immer: Jede(r) Doktorand(in) dokumentiert per Unterschrift bei der Abgabe, selbstständig gearbeitet zu haben; das ist zunächst mal völlig unabhängig davon, was der Doktorvater sagt oder nicht sagt.

Was ist die Motivation des Doktorvaters, solch eine Arbeit zu akzeptieren? Wurde er unter Druck gesetzt? Eine solche Arbeit ist doch auch immer ein großes Risiko für die eigenen Karriere. Wieso setzt sich ein Professor solch einem Risiko aus? Freiwillig? Wieso nimmt er seine Verantwortung als Betreuer nicht wahr, um zur rechten Zeit durch ein klares Wort eine Richtungsänderung herbeizuführen?

Was ist die Rolle der Umgebung, d.h. der Zweitgutachter, des Institutsleiters, der Prüfungskommission, der Promotionskommission? Manche Mängel sind offensichtlich (z.B. Ähnlichkeit der Themen). Wieso wurden hier die Augen verschlossen (z.B. angesichts der Hängepartie vom Einreichen in 2002 bis zum Abschluss in 2006)? Wieso setzt eine Uni wie Heidelberg ihren Weltruf im Bereich der Medizin so leichfertig auf's Spiel?

Wieso wurden die beiden Fälle von Titelmissbrauch in den Veröffentlichungen nicht systematisch unterbunden (z.B. von den Unis, den Verlagen)?

Ich könnte sogar noch Verständnis für eine "Notpromotion" aufbringen. Aber wieso wird eine promotionsunwürdige Leistung noch mit einer Karriere (u.a. als leitende Oberärztin) "belohnt"? In ihrer Funktion als Laborleiterin müsste N.K. selbst Doktoranden anleiten, obwohl ihr dazu die wissenschaftlichen Grundlagen komplett fehlen. Als Vorstandsmitlied bei der bedeutenden medizinischen Institution entscheidet sie mit über die Zukunft der Medizin (Forschungsschwerpunkte, Forschungsförderung, etc.). Was qualifiziert sie dafür?

Aber was mich eigentlich noch viel mehr beschäftigt: Einzelfall oder Spitze eines Eisbergs???

Zeta52 19:19, 30. Aug. 2011 (UTC)

Kommentare

Aktuell wird die Seite des Autors auf plagipedi regelmäßig gelöscht

Gruß 80.141.172.67 08:05, 12. Jul. 2011 (UTC)

Die angesprochenen Löschversuche gehen übrigens jeweils von Anschlüssen im Raum Mainz aus.Ceterum censeo 12:04, 13. Jul. 2011 (UTC)
... wo die arbeitsstelle ist... LiteRatur 12:48, 13. Jul. 2011 (UTC)

Hallo, {C}ich wollte einmal fragen, ob schon jemand der zwei Dissertationen sowie der Habilitationsschrift habhaft werden konnte. Solange die Verifizierung fehlt, dass die originalen Dokumente mit den online Dokumenten im Wesentlichen übereinstimmen, kann an dem Fall nicht weitergearbeitet werden. Die Dissertationen können durch die Deutsche Nationalbibliothek gegen ein Entgelt auch digitalisiert werden. Leider geht das nur als registrierter Nutzer. --BruderGrimm 19:58, 14. Jul. 2011 (UTC)

Komme zufällig mal wieder vorbei und stolpere über diesen Fall. Hochinteressant. Bislang dachte ich, medizinische Dissertationen seien notwendigerweise frei von Plagiaten, denn in diesen kleinen Broschüren ist doch gar kein Platz dafür!? Und außerdem - der Gutachter einer Dissertation sollte es doch bemerken, wenn er dort auf seinen eigenen Text trifft!?? Wie auch immer. Falls Verstärkung gebraucht wird - meine Gasmaske liegt wieder bereit, meine Lesebrille auch. Oder seid ihr schon durch? HgR 20:25, 21. Jul. 2011 (UTC)
Hallo HgR, wir haben da im Moment einiges Interessantes in Vorbereitung -- und Deine Mitarbeit samt Gasmaske und Lesebrille ist natuerlich hoechst willkommen :-) Hindemith 21:22, 21. Jul. 2011 (UTC)
Gut, ich melde mich dann gegen 20 Uhr im Chat. Falls keiner da ist, nochmal gegen 21 Uhr. Übrigens, ich lese soeben, die Autorin wurde jüngstens von ihrem ehemaligen Doktorvater in den Vorstand einer bedeutenden medizinischen Institution gehievt. Hier scheint sich mir ein großer Sumpf aufzutun. Eventuell finde ich auch noch meine alten Gummistiefel wieder. HgR 07:42, 22. Jul. 2011 (UTC)
Danke für alle Fingerzeige bisher. Hab' schon mal reingeschaut in die Arbeit, die mir leider noch nicht als OCR vorliegt. Sie ist ja für eine med. Diss. erstaunlich umfangreich, über 100 Seiten, davon ca. 40 (geschätzt) tatsächlicher Inhalt. Die Themenstellung ist aus dem Bereich Kardiovaskular, glücklicherweise, das kann ich lesen. Inhaltlich würde ich sagen, alles unauffällig, sprich wie üblich in med. Dissertationen (seufz). Von wesentlicher Bedeutung dürfte der Vergleich mit Vahl sein. Ich bitte um ein Signal, sobald die Arbeiten als OCR vorliegen. HgR 08:17, 23. Jul. 2011 (UTC)
Möglicherweise ist das jetzt ein Fall, der auch diejenigen nachdenklich machen könnte, die bisher zu Bagatellisierungen neigten. Denn hier wird Abstraktes konkret und führt letztlich auch zu der Frage: Mag man als Patient in spe sich eigentlich auch von Aufschneidern aufschneiden lassen wollen? -- 16:10, 23. Jul. 2011 (UTC) 213.102.100.81
.
Inzwischen wird dieser Fall offenbar von der Presse aufgegriffen: http://www.rhein-zeitung.de/nachrichten_artikel,-Verdacht-auf-Plagiat-wird-jetzt-geprueft-_arid,280268.html
Versteht jemand in diesem Zusammenhang die Stellungnahme der Pressechefin der Heidelberger Uni-Klinik, die sich a.a.O. wie folgt äußert: "Es häufen sich diese Vorgänge, wo innerhalb der Universitäten mit Schmutz geworfen wird. So wichtig es ist, einen Missbrauch aufzuklären, so unschön ist es, dass es Trittbrettfahrer gibt."
Der nächste Satz in dieser Meldung lautet: "Gemeint sind Vorwürfe von anonymer Seite, zum Beispiel auf den einschlägigen Plattformen im Internet." - Das macht für mich keinen Sinn: a) VroniPlag bewegt sich nicht "innerhalb der Universitäten" - oder ist VP eine Einrichtung der Heidelberger Uni? b) Wer ist mit Trittbrettfahrer gemeint? Falls das eine Anspielung auf VP sein soll: Ich denke eher, dass VP der Avantgardist ist, und kein Trittbrettfahrer im Sog der Ereignisse. Insgesamt eine sehr merkwürdige Stellungnahme. Vielleicht hat noch jemand eine andere Interpretation für diese kuriosen Äußerungen? 87.122.42.159 21:32, 23. Jul. 2011 (UTC)
Das Problem, dass die Pressechfin ansprach, ist, dass auch ungerechtfertigte Vorwürfe auftauchen könnten, weil sich zwei Kollegen nicht grün sind und einer schreibt dann anonym im Internet einfach mal, dass der Kontrahent abgeschrieben habe, selbst wenn es nicht stimmt, nur um dessen Ruf zu beschädigen (unter dem Motto: irgendwas bleibt immer hängen).
Deshalb sind Vorwürfe erst einmal nur mit Vorsicht zu genießen.
Diese Personen sind vielleicht insoweit Trittbrettfahrer, weil sie sich auf den einschlägigen Internetforen etwas Aufmerksamkeit für ihre Vorwürfe erheischen können, d.h. sie haben immerhin die Chance, dass vielleicht doch eine Zeitung das liest und dann darüber schreibt. Dann hat natürlich der Verleumder schon etwas erreicht, denn die Vorwürfen bleiben doch irgendwo ein bisschen hängen und wenn die Arbeit sauber und somit unspektakulär ist, dann wird wahrscheinlich nicht einmal ein Artikel mehr darüber geschrieben werden "Verdacht hat sich nicht erhärtet".
Tacheles 22:17, 23. Jul. 2011 (UTC)
--------------

Ah, okay, das ist tatsächlich eine schlüssige Variante: Du meinst, der Informant, der diesen Fall hier (bzw. auf PlagiPedi) gemeldet hat, ist der "Trittbrettfahrer". Ich bin über den genauen Ablauf der Meldung zu diesem Fall nicht ganz im Bilde, aber soweit ich weiß, wurden hier ja auch gleich konkrete Hinweise geliefert (ganz im Gegensatz zu den meisten übrigen Anschuldigungen hier, bei denen meist nur ein Name genannt wird, ohne weiteres belastbares Material zu liefern - was übrigens die Voraussetzung für eine solche Meldung auf VP ist, ohne Nennung des Klarnamens des Beschuldigten - was andernfalls auch zur unmittlebaren Löschung des Threads führt). 87.122.42.159 22:50, 23. Jul. 2011 (UTC)


Die Pressechefin hat sich wohl nur allgemein geäußert. Dass aus Prinzip Vorwürfe erst einmal ganz skeptisch betrachtet werden, weil sie eventuell auch von einem "Trittbrettfahrer" stammen könnten.

Tacheles 23:09, 23. Jul. 2011 (UTC)


Gemach, Gemach. Erstens geht es hier, jedenfalls für mich, nur nebensächlich um die Frau Doktor X. Viel interessanter ist in diesem speziellen Fall die Rolle der beteiligten Professoren. Der Sumpf halt. Wer da wen einen Trittbrettfahrer nennt, ist doch völlig uninteressant. Grundsätzlich gilt für die Arbeit auf VP, hier wie immer: cool bleiben, Artefakte lesen und vergleichen, fragmentieren, betrachten, bewerten. HgR 05:00, 24. Jul. 2011 (UTC)

Hallo, bevor wir der Frau Doktor ein Plagiat vorwerfen, sollte man auch mal prüfen, ob nicht der Doktorvater der Plagiator ist.

Und wie komme ich zu der Unterstellung? Während meiner Studienzeit vor über 20 Jahren habe ich auch einige Zeit als studentische Hilfskraft einen Computerraum für Studenten an einer Uniklinik betreut. Nachdem wir damals die Studenten etwas in Betriebssystem uind Textverarbeitung eingeführt hatten, haben wir (=die Hilfskräfte) des öfteren Medizinstudenten bei der Verfassung der Dissertation sowie statistischen Auswertungen hierzu technisch unterstützt. Des öfteren bekam ich mit, daß die Studis immer dann mit neuem Material zum auswerten anrückten, wenn beim Doktorvater wieder mal eine neue Veröffentlichung oder ein Kongress anstand. Natürlich wurden die Ergebnisse zeitnah nach den Auswertungen und der Niederschrift dem Doktorvater vorgelegt. Ab und zu durften wir dann auch dem Doktorvater bei der Verfassung seiner Unterlagen unterstützen. Ein Schelm, wer dem Doktorvater oder Professor da des Abschreibens verdächtigt. Er hat ja nur die gleichen vom Studi zusammengetragenen Fälle auch sich genau angesehen und kam natürlich aufgrund der gleichen wissenschaftlichen Methode zu dem gleichen Ergebnis. Daß sich auf den als Schmierblätter liegen gebliebenen Probeausdrucken dann ähnlich klingende Sätze wie beim Studenten wiederfanden, war natürlich nur Zufall. Hat der Doktorvater dann noch weiteres Futter für seine Karriereleiter gebraucht, wurden dem Studenten dann natürlich noch weitere Auswertungen und Fallrecherchen angeraten, so daß sich die Dissertation oft sehr lange hinzog.

Meine Übersetzung der Danksagung der Frau Doktor: Endlich hat mein Doktorvater alles von mir zugearbeitet bekommen, daß er seine Habilitation abschließen konnte und er war dann endlich so gnädig, meine Dissertationsarbeit anzunehmen.

Lieber Prüfungsausschuß der Uni, bitte prüft in diesem fall auch mal, ob nicht mal eine Habilitation aberkannt werden kann! {C}—Dieser unsignierte Beitrag stammt von 84.57.84.119 22:01, 5. Aug. 2011. Auf Diskussions- und Forumsseiten sollten Beiträge immer mit vier Tilden: ~~~~ am Ende signiert werden. Man kann sich anmelden, um eigene Kommentare beobachten zu können und einen Namen im Wiki zu haben.

Schwachsinn! Ein Doktorvater muss in der Regel bereits habilitiert sein! {C}—Dieser unsignierte Beitrag stammt von 88.74.101.206 22:08, 5. Aug. 2011. Auf Diskussions- und Forumsseiten sollten Beiträge immer mit vier Tilden: ~~~~ am Ende signiert werden. Man kann sich anmelden, um eigene Kommentare beobachten zu können und einen Namen im Wiki zu haben.

{C}Es ist erfreulich,

wenn sich jemand daran macht, andere Dissertationen als nur die Textproduzierenden etwas genauer zu lesen. Als Zellbiologe kann ich, denke ich, etwas beitragen. In der Medizin ist durchaus nicht ungewöhnlich, dass viele altbekannte Erkenntnisse als die Eigenen neu aufzubrühen. Sehr viele Dissertationen und Habilitationen in der Medizin basieren auf Statistik. Da sind Statistiker sind sicherlich sehr hilfreich.

Abgesehen von PubMed gibt es Publikationen von zahlreichen Verlagen (Thieme, Walter de Gruyter, UTB und vielen anderen), unterem naturwissenschaftlichen und medizinischen Handbüchern in den Bibliotheken.

Oft haben Doktoranden oder Habilitanden der Medizin gar nicht die Zeit eine seriöse Arbeit zusammenzuschreiben. Wenn da ein Assistenzarzt oder ein Oberarzt tatsächlich in der Lage, abends oder etwa in einer Schicht eine Diss zusammenzuschreiben, so habe ich eine Bedenken. Da schreibt man halt schnell mal einige Passagen aus Handbücher oder aktuellen Papers zusammen. In den letzten Jahren habe ich einige ziemlich dürftige Dissertation überflogen. {C}—Dieser unsignierte Beitrag stammt von Picus57 23:40, 5. Aug. 2011. Auf Diskussions- und Forumsseiten sollten Beiträge immer mit vier Tilden: ~~~~ am Ende signiert werden. Man kann sich anmelden, um eigene Kommentare beobachten zu können und einen Namen im Wiki zu haben.


Endlich ein Verdacht aus dem Bereich der Medizin – genauer einer Person mit approbatio zur ärztlichen Berufsausübung. Meiner "Kollegin" einen "Dank" zur Lieferung einiger Gründe bezüglich einer Qualitätsverbesserung der Ruprecht-Karls-Universität.
Ich bin maßlos enttäuscht, sowohl von der Doktorandin als auch von dem Doktorvater. 95.208.116.109 02:53, 20. Nov. 2011 (UTC)

NEWS

Plagiats-Prüfer tagen bald, Rhein-Zeitung vom 12.08.2011, Seite 3 / Lokal

"M Mainz/Heidelberg. An der Universität Heidelberg ist erstmals die Kommission zusammengetreten, die den Plagiatsverdacht gegen eine heute an der Mainzer Uniklinik tätige Ärztin untersuchen soll. Das bestätigte eine Sprecherin der Heidelberger Universitätsklinik auf MRZ-Anfrage.

Nach den Sommerferien, die in Baden-Württemberg bis Mitte September dauern, werde die Kommission in die Sacharbeit einsteigen. [...]" Frangge 15:20, 12. Aug. 2011 (UTC)

Danke, Frangge! :) Ich erwarte übrigens ein positives Untersuchungsergebnis. Sie wird das karrieremäßig nicht überstehen, ihr Chef aber schon, denke ich. Daraufhin schaut man sich seinen nächsten Doktoranden an. Und so weiter. HgR 15:07, 13. Aug. 2011 (UTC)

Martin Spiewak: Flachforscher. Medizinische Doktorarbeiten haben in der Wissenschaft einen besonders schlechten Ruf - leider zu Recht. Jetzt reagieren die Universitäten. Die ZEIT, Nr. 35 vom 25.08.2011, Seite 31 / Wissen

Mannheimer Morgen und morgenweb - Das Nachrichtenportal RheinNeckar: Erneuter Plagiatsverdacht an der Uni Heidelberg "Plagiate: Auf der Internetseite Vroniplag sind sind Vorwürfe gegen eine ehemalige Heidelberger Medizinstudentin aufgetaucht." Zeta52 21:31, 2. Jan. 2012 (UTC)

Nutzung von Community-Inhalten gemäß CC-BY-SA , sofern nicht anders angegeben.