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6. August 2018Bearbeiten

  • Tagesspiegel: Plagiate in der Medizin Nach dem Titelverlust in die Schweiz (Hermann Horstkotte) "Was macht ein Arzt, der nach mehr als zwanzig Jahren den Doktortitel verliert? Die Frage stellte sich einem HNO-Spezialisten, den die medizinische Fakultät der Uni Heidelberg 2016 wegen Wissenschaftsbetrug degradierte. Die Herkunftsforscher von Vroniplag-Wiki zählten auf mehr als 95 Prozent aller Seiten der Dissertation Plagiatsstellen. [...] Doch zwischenzeitlich hatte sich der Arzt zum „Dr. med. der Universität Basel“ promovieren lassen, wie der verantwortliche Dekan bestätigt. "

4. April 2016 Bearbeiten

  • Laborjournal: Knochendoc auf Tauchstation (Winfried Köppelle) "Im Spätsommer 2015 traten die Plagiatsexperten von VroniPlag Wiki auf den Plan. Die sind unabhängig, nichtstaatlich und effizient, und untersuchen auf ihrer Online-Plattform systematisch unter Plagiatsverdacht geratene Hochschulschriften. Schnell war klar: Die Doublette Ewerbeck/Pabst ist ein besonders krasser Fall und rangiert in der internen VroniPlag-Statistik der haarsträubendsten Funde weit weit oben. Am 16. November 2015 machte die Plattform den Fall Ewerbeck/Pabst öffentlich. [...] Hat der Doktorand mal schnell die halbe Arbeit seines Doktorvaters unter den Kopierer gelegt und den Auswurf anschließend als Eigenproduktion abgegeben? Legt man beide Arbeiten nebeneinander, so drängt sich dieser Verdacht auf, denn die Übereinstimmungen sind wie erwähnt frappierend: Auf 88 von 92 plagiatsrelevanten Seiten sind Plagiatsfundstellen dokumentiert; 82 dieser 88 Seiten sind hundertprozentig identisch mit der Quelle Ewerbeck. Lediglich 4 Seiten sind plagiatsfrei."
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