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Die antike Konzeption des Liebesbegriffes in der deutschen und russischen Literatur und Musik im 19. Jahrhundert anhand der Werke von E.T.A. Hoffmann, A. Puschkin, R. Schumann und P. Tschaikowski

von Dr. Julia Lukjanov

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[1.] Jl/Fragment 044 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2018-04-11 14:14:41 Schumann
Fragment, Gesichtet, Jl, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Sier 1997, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 44, Zeilen: 1-8
Quelle: Sier 1997
Seite(n): 294, 295, Zeilen: 294:11-15; 295:12-17
Erst in der zweiten Hälfte99 kehrt Diotima zur philosophischen Realisierung des Eros zurück, und verbindet dabei die vorher getrennt behandelnden [sic] Komplexe zu einer bemerkenswerten Synthese.

Motive der ersten Hälfte erscheinen im Licht der zweiten transformiert, und die Theologie des zweiten Teils wird mit der Perspektive des ersten verknüpft [sic]

Die menschliche Sehnsucht nach Unsterblichkeit stellt sich zum Schluss als erfüllbar dar, sofern der Mensch der philosophischen Tendenz des Eros folgt und nicht auf halbem Weg stehen bleibt.


98 Vgl. Platon. Symposion. 206 c.

99 Vgl. ebenda. 210 a - 212.

[Seite 294]

Erst in 210 a-212 a kehrt Diotima zur philosophischen Realisierung des Eros zurück, und dabei ergibt sich eine bemerkenswerte Synthese der vorher getrennt behandelten Komplexe. Motive der ersten Hälfte erscheinen im Licht der zweiten transformiert, und die Teleologie des zweiten Teils wird an die Perspektive des ersten zurückgebunden.

[Seite 295]

Die menschliche Sehnsucht nach Unsterblichkeit, die der Mittelteil, auf dem Hintergrund der Unzugänglichkeit des Göttlichen, nur in der uneigentlich-diesseitigen Ersatzunsterblichkeit eingelöst sieht, stellt sich zum Schluß als erfüllbar dar, sofern der Mensch der philosophischen Tendenz des Eros folgt und nicht auf halbem Wege stehen bleibt.

Anmerkungen

Setzt die auf der vorangegangenen Seite begonnene Übernahme (fast) nahtlos fort. In weiten Teilen identisch bis hin zu den verweisen in den Fußnoten. Ohne Hinweis auf eine Übernahme, ohne Quellenangabe.

Aus "Teleologie" im Original wird "Theologie" in der untersuchten Arbeit, was auf Platon bezogen nicht wirklich sinnhaft erscheint.

Sichter
(Graf Isolan) Schumann

[2.] Jl/Fragment 044 09 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2018-04-11 15:38:10 Schumann
Fragment, Gesichtet, Jl, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Wikipedia Platonische Liebe 2009

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Schumann
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 44, Zeilen: 9-15
Quelle: Wikipedia Platonische Liebe 2009
Seite(n): 1 (Internetquelle), Zeilen: -
Die platonische Liebe ist demnach die höchste Stufe der Liebe, im Gegensatz zu körperlichem Begehren und Sex, welche er als erste Stufe der Liebe betrachtet. Die platonische Liebe stellt die höchste und vollkommenste Form der Liebe dar. Sie entspricht dem jedem Menschen eingegebenen Streben nach Idealen wie Schönheit, Wahrheit und letztendlich der Göttlichkeit. Diese Stufe erreichen nur sehr wenige Menschen. Diejenigen, die diese Liebe praktizieren, nennt Platon Philosophen. Nach diesem Modell fasst Platon auch Philosophie ihrem Wesen nach selbst als Liebe auf.100

100 Diese Definition ist für die Romantiker der Ausgangspunkt ihres Verständnisses der Liebe, aber sie führen es zu gravierenden Veränderungen, indem sie die höchste Stufe der Erkenntnis mit der körperlichen Liebe zusammenführen. Zum Beispiel in Schlegels „Lucinde“.

In Platons Sinn war platonische Liebe eine höhere Stufe der Liebe, im Gegensatz zu körperlichem Begehren und Sex, die er als etwas wie eine erste Stufe der Liebe betrachtete. Davon ausgehend kann der Mensch die nächsten Stufen erreichen: Die Liebe zu den schönen Lebenseinstellungen, danach die Liebe zur Wissenschaft, zu den schönen Gedanken. Die platonische Liebe stellt die höchste und vollkommenste Form der Liebe dar, in dem jedem Menschen eingegebenen Streben und Begehren nach Idealen wie Schönheit, Wahrheit und letztendlich der Göttlichkeit. Diese Stufe erreichen nur sehr wenige Menschen (siehe im Symposion die Erzählung von Diotima). Diejenigen, die diese Liebe praktizieren, nennt Platon Philosophen. Nach diesem Modell fasste Platon auch Philosophie ihrem Wesen nach selbst als Liebe auf.
Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Sichter
(Schumann), Langerhans123


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Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:Schumann, Zeitstempel: 20180304153716
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