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Die antike Konzeption des Liebesbegriffes in der deutschen und russischen Literatur und Musik im 19. Jahrhundert anhand der Werke von E.T.A. Hoffmann, A. Puschkin, R. Schumann und P. Tschaikowski

von Dr. Julia Lukjanov

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[1.] Jl/Fragment 061 30 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2018-04-11 14:09:45 Schumann
Fragment, Gesichtet, Jl, KomplettPlagiat, Neumann 2004, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 61, Zeilen: (17-29), 30-31
Quelle: Neumann 2004
Seite(n): 13, Zeilen: (9-22), 23-26
„Die romantische Poesie ist eine progressive Universalpoesie. Ihre Bestimmung ist nicht bloß, alle getrennten Gattungen der Poesie wieder zu vereinigen und die Poesie mit der Philosophie und Rhetorik in Berührung zu setzen. Sie will und soll auch Poesie und Prosa, Genialität und Kritik, Kunstpoesie und Naturpoesie bald mischen, bald verschmelzen, die Poesie lebendig und gesellig und das Leben und die Gesellschaft poetisch machen, den Witz poetisieren und die Formen der Kunst mit gediegenem Bildungsstoff jeder Art anfüllen und sättigen und durch die Schwingungen des Humors beseelen. Sie umfasst alles, was nur poetisch ist, vom größten wieder mehrere Systeme in sich enthaltenden Systeme der Kunst bis zu dem Seufzer, dem Kuss, den das dichtende Kind aushaucht in kunstlosem Gesang.“132

Friedrich Schlegels Charakterisierung formuliert pointiert den Kern der unter dem Namen Romantik bekannten literarischen Bewegung. Darunter ist eine literarische, natur- und [geisteswissenschaftliche Bewegung um das Jahr 1800 zusammengefasst.]


132 Vgl. Schlegel, F. 116. Athenäumsfragment. In: Schlegel, F. Fragmente. In: Athenäum. S. 107.

Geselligkeit und Romantik

„Die romantische Poesie ist eine progressive Universalpoesie. Ihre Bestimmung ist nicht bloß, alle getrennte Gattungen der Poesie wieder zu vereinigen, und die Poesie mit der Philosophie, und Rhetorik in Berührung zu setzen. Sie will, und soll auch Poesie und Prosa, Genialität und Kritik, Kunstpoesie, und Naturpoesie bald mischen, bald verschmelzen, die Poesie lebendig und gesellig, und das Leben und die Gesellschaft poetisch machen, den Witz poetisiren, und die Formen der Kunst mit gediegnem Bildungsstoff jeder Art anfüllen und sättigen, und durch die Schwingungen des Humors beseelen. Sie umfaßt alles, was nur poetisch ist, vom größten wieder mehre Systeme in sich enthaltenden Systeme der Kunst, bis zu dem Seufzer, dem Kuß, den das dichtende Kind aushaucht in kunstlosen Gesang.“3

Friedrich Schlegels Charakterisierung formuliert pointiert den Kern der unter dem Namen Romantik bekannten literarischen Epoche. Darunter ist eine literarische, natur- und geisteswissenschaftliche Bewegung um das Jahr 1800 zusammengefasst.


3 Friedrich Schlegel: Athenaeums-Fragment 116, in: Athenaeum 1798, Ersten Bandes Zweytes Stück, S. 204-206, dort S. 204 f.

Anmerkungen

Aufbau identisch zum Original; nach demselben (gekennzeichneten) Schlegel-Zitat wird der Text wortidentisch fortgesetzt. Dann aber ohne irgendeinen Hinweis auf eine Übernahme.

Die Zeilenzählung betrifft nicht das Schlegel-Zitat.

Sichter
(Graf Isolan) Schumann


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