FANDOM


Die antike Konzeption des Liebesbegriffes in der deutschen und russischen Literatur und Musik im 19. Jahrhundert anhand der Werke von E.T.A. Hoffmann, A. Puschkin, R. Schumann und P. Tschaikowski

von Dr. Julia Lukjanov

vorherige Seite | zur Übersichtsseite | folgende Seite
Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Jl/Fragment 117 14 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2017-10-24 20:08:58 Schumann
Fragment, Gesichtet, Jl, Maaloxan-welt.de 2002, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 117, Zeilen: 14-30
Quelle: Maaloxan-welt.de 2002
Seite(n): 1 (Internetquelle), Zeilen: -
1877 heiratet er die 28-jährige Antonina Iwanowna Miljukowa, der er den wahren Grund für die Eheschließung nie verheimlicht. Das Eheleben erweist sich für den Komponisten als katastrophal und führt ihn sogar zu einem misslungen Selbstmordversuch. Tschaikowski wird von seinen Brüdern und Freunden in ein Sanatorium in die Schweiz gebracht, wo er den Entschluss fasst, die ungeliebte Frau zu verlassen. Den Ausweg aus der Lebenskrise sucht Tschaikowski in der Arbeit.274

1876 komponiert er das lyrische Drama „Eugen Onegin“. 1880 wird die Oper „Die Jungfrau von Orleans“ uraufgeführt, welche vom Publikum begeistert aufgenommen wird.

Die Jahre voller Kreativität werden allerdings immer wieder durch Tschaikowskis Gesundheitszustand belastet. Er leidet an Asthmaanfällen, an einer chronischen Magenerkrankung275 und an starken Depressionen. 1891 verfasst Tschaikowski sein Testament.

Am 6. November 1893 stirbt Tschaikowski an Cholera. Einige Freunde Tschaikowskis und später auch Wissenschaftler haben den Ausbruch und Verlauf der Krankheit als weiteren und dieses Mal geglückten Selbstmordversuch gewertet.

Ob Tschaikowski es wirklich bewusst arrangiert hat, denselben Tod wie seine Mutter zu sterben, bleibt ungewiss.276


274 Vgl. Tschaikowski, M. Das Leben Pjotr Iljitsch Tschaikowskis (Жизнь Петра Ильича Чайковского). Bd. II. S. 27.

275 Vgl. Kerner, D. Krankheiten großer Musiker. Bd. 2.

276 Über die Todesursache des großen Komponisten sowie über den eigentlichen Tod gibt es in der Wissenschaft sehr viele Theorien und Verdachte. An einer Stelle heißt es, Tschaikowski beging Selbstmord, er wollte wie seine geliebte Mutter sterben, an einer anderen Stelle wird als Todesursache ein Freundesgericht angegeben, welches dem Komponisten nahegelegt habe, das Leben freiwillig zu verlassen, bevor die Gesellschaft ihn aus den Gründen seiner Homosexualität dazu zwinge etc. Die Familie hüllte sich nach dem Tod des [Komponisten in Schweigen und so bleibt der wahre und tatsächliche Grund bis heute unbekannt. Die deutsche Tschaikowski-Gesellschaft vertritt die Meinung, dass Tschaikowski an Cholera gestorben ist.]

1875 heiratete er dann auch die 28jährige Antonina Iwanowna, der er seine wahren Absichten nie verheimlichte. Das Eheleben war nichts für ihn: Ruhelos wanderte er durch das nächtliche Moskau, zog sich eine Lungenentzündung zu, und versuchte sich der Ehe sogar durch Selbstmord zu entziehen. Der Selbstmord misslang. In einem schweizer Sanatorium erholte er sich und fasste den Entschluss, die ungeliebte Frau zu verlassen.

Die nachfolgenden Jahre waren voller Schaffen. Nacheinander entstanden folgende Werke: 1876 komponierte Tschaikowski das lyrische Drama "Eugen Onegin". 1880 wurde die Oper "Die Jungfrau von Orleans" uraufgeführt, welche vom Publikum begeistert aufgenommen wurde. 1886 entstand die "Zauberin". Die Jahre voller Kreativität wurden allerdings durch Tschaikowskis Gesundheitszustand eingeschränkt. Immer häufiger litt er an Asthmaanfällen. Auch seine chronische Magenerkrankung macht ihm immer mehr zu schaffen. Sein Gesundheitszustand verschlechtert sich derart, dass Tschaikowski 1891 sogar sein Testament verfasst.

[...]

Am 6. November 1893 starb Tschaikowski an Cholera. Verschiedene Kenner Tschaikowskis werteten dies als weiteren und dieses Mal geglückten Selbstmordversuch. Ob Tschaikowski es wirklich bewusst arrangiert hatte, den selben Tod wie seine Mutter zu sterben, wird sein ewiges Geheimnis bleiben.

Literatur

[1] Kerner, D.: Krankheiten großer Musiker, Bd. 2, 2. Aufl. F. K. Schattauer, Stuttgart/New York 1977.

Anmerkungen

Setzt die ungekennzeichnete Übernahme der voran gegangenen Seiten fort.

Weiterhin ohne Hinweis auf eine Übernahme.

Sichter
(Graf Isolan) Schumann


vorherige Seite | zur Übersichtsseite | folgende Seite
Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:Schumann, Zeitstempel: 20171024200950
Nutzung von Community-Inhalten gemäß CC-BY-SA , sofern nicht anders angegeben.