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Die antike Konzeption des Liebesbegriffes in der deutschen und russischen Literatur und Musik im 19. Jahrhundert anhand der Werke von E.T.A. Hoffmann, A. Puschkin, R. Schumann und P. Tschaikowski

von Dr. Julia Lukjanov

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[1.] Jl/Fragment 176 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2017-10-31 14:34:42 Schumann
Fragment, Gesichtet, Jl, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Wikipedia Robert Schumann 2009

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 176, Zeilen: 1 ff. (komplett)
Quelle: Wikipedia Robert Schumann 2009
Seite(n): 1 (Internetquelle), Zeilen: -
Schumanns Schulausbildung ist umfassend. Er lernt Latein, Griechisch und Französisch und gilt als außergewöhnliches Sprachtalent. Bis 1828 bleibt seine musikalische Ausbildung dilettantisch. Da er besser Klavier spielt als sein Lehrer427, empfehlt dieser ihm das Selbststudium, das Schumann durch den Besuch von musikalischen Aufführungen und das Lesen von Partituren und Klavierauszügen von Orchesterwerken umzusetzen versucht.

Schumann gründet ein Schulorchester, daneben auch einen literarischen Verein, in welchem er mit Mitschülern verschiedene Werke, unter anderem auch Dramen von Friedrich Schiller, in verteilten Rollen liest.

Das Abitur macht Schumann mit dem zweitbesten Prädikat. Seine Mutter entscheidet gemeinsam mit dem Vormund, dass Schumann Rechtswissenschaften studieren soll, beide sehen in seinem Hang zur Kunst und vornehmlich zur Musik keine reelle Zukunft.

Schumann fügt sich dem Wunsch und schreibt sich am 29. März 1828 an der Leipziger Universität als Jurastudent ein.428

Leipzig beeindruckt Schumann sehr. Er berichtet seiner Mutter, er „gehe regelmäßig in die Kollegien“, und verbringt seine Zeit mit Musik, Schreiben und Lesen, besucht zwischenzeitlich philosophische Vorlesungen, verbringt aber auch manchen Vormittag im Schlafrock bei „lyrischer Faulenzerei“.429

Einen Hörsaal mit juristischen Veranstaltungen betritt Schumann in Leipzig nie. Manchmal plagt ihn das schlechte Gewissen, wovon seine Tage- und Jahrbücher zeugen.

„Es überläuft mich eiskalt, wenn ich denke, was aus mir werden soll.“430

Und später:

„Schwach will ich und darf ich nicht sein. Wenn der Mensch nur will – er kann ja ALLES.“431

Im gleichen Jahr begegnet Schumann im Haus eines kunstliebhabenden Professors dem Mann, der sein Leben verändern sollte: Friedrich Wieck.


427 Eine ähnliche Entwicklung erlebte auch Peter Tschaikowski.

428 Vgl. Meier, B. Robert Schumann. S. 15.

429 Vgl. Schumann, R. Briefe. Jansen, G. (Hrsg.)

430 Vgl. Schumann, R. Tagebücher. Bd. I. Hrsg. Von Eismann, G. S. 84.

431 Vgl. Jugendbriefe von Robert Schumann. Nach den Originalen mitgeteilt von Clara Schumann. S. 23.

Schumanns Schulausbildung war umfassend. Er lernte Latein, Griechisch und Französisch und galt als außergewöhnliches Sprachtalent. Seine musikalische Ausbildung blieb indessen (bis 1828) nahezu dilettantisch. Da er besser Klavier spielte als sein Lehrer, empfahl dieser ihm das Selbststudium, was Schumann durch den Besuch von musikalischen Aufführungen und dem Lesen von Partituren und Klavierauszügen von Orchesterwerken umzusetzen suchte. Als Jugendlicher gründete er ein Schulorchester, daneben auch einen literarischen Verein, in welchem er mit Mitschülern verschiedene Werke, unter anderem auch acht Dramen von Friedrich Schiller in verteilten Rollen las. [...]

Das Abitur machte Schumann mit dem zweitbesten Prädikat „omnino dignus“. Derweil hatte seine Mutter gemeinsam mit dem Vormund entschieden, dass Schumann Rechtswissenschaften studieren solle, da beide in seinem Hang zur Kunst und vornehmlich zur Musik keine Zukunft sahen. Schumann fügte sich dem Wunsch und schrieb sich am 29. März 1828 an der Leipziger Universität als Jurastudent ein.

Ungeliebtes Studium

Leipzig, mit damals rund 41.000 Einwohnern nach Dresden die zweitgrößte Stadt Sachsens, ließ Schumann nicht unbeeindruckt: [...] Er schrieb seiner Mutter, er „gehe regelmäßig in die Kollegien“ und verbrachte seine Zeit mit Musik, Schreiben und Lesen, besuchte zwischenzeitlich philosophische Vorlesungen, verbrachte aber auch manchen Vormittag im Schlafrock bei „lyrischer Faulenzerey“. Einen Hörsaal mit juristischen Veranstaltungen hat Schumann in Leipzig wohl nie betreten. Manchmal plagte ihn das schlechte Gewissen, worüber seine Tage- und Jahrbücher Rechenschaft geben:

Es überläuft mich eiskalt, wenn ich denke, was aus mir werden soll.“ Und später:

Schwach will ich und darf ich nicht sein. Wenn der Mensch nur will – er kann ja ALLES.

Im selben Jahr begegnete Schumann im Haus eines kunstliebhabenden Professors dem Mann, der sein Leben verändern sollte: Friedrich Wieck.

Anmerkungen

Setzt die ungekennzeichnete Übernahme, die auf der vorangegangenen Seite begonnen wurde, nahtlos fort.

Sichter
(Graf Isolan) Schumann


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