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Die antike Konzeption des Liebesbegriffes in der deutschen und russischen Literatur und Musik im 19. Jahrhundert anhand der Werke von E.T.A. Hoffmann, A. Puschkin, R. Schumann und P. Tschaikowski

von Dr. Julia Lukjanov

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[1.] Jl/Fragment 182 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2017-10-30 14:49:48 Schumann
Fragment, Gesichtet, Jl, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Wikipedia Clara Schumann 2009

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 182, Zeilen: 1-30, 103-105
Quelle: Wikipedia Clara Schumann 2009
Seite(n): 1 (Internetquelle), Zeilen: -
Friedrich Wieck, der sich der Erziehung seiner Kinder verschreibt, ist autoritär und streng, aber nicht ungerecht. Seine gesamte Aufmerksamkeit gilt Clara, welche er wegen ihres musikalischen Talents als Wunderkind und Klaviervirtuosin bekannt machen möchte.

Nach wenigen Jahren nimmt Friedrich Wieck Clara aus der öffentlichen Grundschule; und damit die Konzentration auf das Erlernen und Perfektionieren des Klavierspiels nicht durch äußere Einflüsse beeinträchtigt wird, lässt er sie privat unterrichten.

Friedrich Wieck kontrolliert seine Tochter überall und ununterbrochen. Er beeinflusst sogar Claras Tagebucheintragungen direkt und indirekt, indem er sich das Geschriebene zum Lesen vorlegen lässt oder bestimmte Passagen sogar selbst diktiert. Seine Kontrolle nimmt mit der Zeit geradezu tyrannische Züge an, vor allem, als er Robert und Clara voneinander fernhalten möchte.459

Wieck unterrichtet seine Tochter persönlich und sehr erfolgreich, wie Claras öffentliche Auftritte bezeugen.

Clara ist das Aushängeschild seiner klavierpädagogischen Methode, welche auch Musiker wie Robert Schumann und Hans Guido von Bülow zu hervorragenden Konzertpianisten ausbildet.

Die außermusikalische Bildung, die Clara Schumann genießt, ist darüber hinaus gering.

Der Vater Wieck sieht sich als Claras Manager, der die oft mit Strapazen verbundenen Konzertreisen organisiert. Er sorgt dafür, dass Einladungen zu Konzerten ausgesprochen werden, der Veranstaltungsort passend ist und die zur Verfügung gestellten Instrumente funktionieren.

Clara lernt erst spät sprechen, vermutlich im Alter von vier Jahren, als sie ein Jahr lang getrennt vom Vater bei ihren Großeltern lebt. Der Grund der Verzögerung wird in psychischen Ursachen vermutet, es ist allerdings nicht eindeutig nachgewiesen.460

Am 20. Oktober 1829 tritt die Zehnjährige zum ersten Mal öffentlich auf und ihre virtuose Pianistenlaufbahn beginnt.

Clara spielt vor Goethe und lernt Niccolò Paganini sowie Franz Liszt persönlich kennen. Sie gastiert viel, auch im Ausland und wird mit 18 Jahren zur Kaiserlich-Königlichen Kammervirtuosin ernannt. Auch als Komponistin ist sie sehr früh aktiv.461

Mit elf Jahren lernt sie Robert Schumann kennen und himmelt ihn zuerst als eine Art großen Bruder und Geschichtenerzähler an. Als sie 16 ist, kommt es zum ersten Kuss, von dem [Robert noch in späteren Briefen schwärmt.]


459 Vgl. Henke, M. Clara Schumann. Mit zerrissenem Herzen. S. 16ff.

460 Vgl. ebenda. S. 10-11.

461 Die „Quatre Polonaises“ op. 1 werden veröffentlicht, als sie zehn oder elf Jahre alt ist. Es folgen Caprices en forme de Valse, Valses romantiques, Quatre Pièces Caractéristiques, Soirées Musicales, ein Klavierkonzert, um nur einige zu nennen.

Friedrich Wieck, der sich der Erziehung seiner Kinder verschrieben hatte, galt als autoritär und streng, aber nicht ungerecht. Sein ganzes Augenmerk galt Clara, bei der er wegen ihres musikalischen Talents die Absicht verfolgte, sie so rasch wie möglich als Wunderkind und Klaviervirtuosin bekannt zu machen. So nahm er sie nach wenigen Jahren aus der öffentlichen Grundschule und ließ sie privat unterrichten, damit die Konzentration auf das Erlernen und Perfektionieren des Klavierspiels nicht durch äußere Einflüsse beeinträchtigt würde. [...] Auch später beeinflusste er Claras Tagebuch-Eintragungen indirekt in der Weise, dass er es sich zum Lesen vorlegen ließ. [...]

[...]

Sein Hang, bei Clara alles kontrollieren und sie gängeln zu wollen, nahm später geradezu tyrannische Züge an, als es ihm darum ging, sie von Robert Schumann fernzuhalten.

Wieck unterrichtete seine Tochter persönlich, und das mit nicht geringem Erfolge, wie die von großem Applause begleiteten Auftritte seiner Tochter zeigten. Clara war das Aushängeschild seiner klavierpädagogischen Methode, die auch Musiker wie Robert Schumann und Hans von Bülow zu hervorragenden Konzertpianisten werden ließ. Kindgerecht war sein hartes pianistisches Training jedoch nicht. Die außermusikalische Bildung, die Clara Schumann genoss, war darüber hinaus gering.

[...]

Wieck sah sich als Claras Impresario, der die oft mit Strapazen verbundenen Konzertreisen organisierte. Er trug Sorge dafür, dass Einladungen zu Konzerten ausgesprochen wurden, der Veranstaltungsort passend gewählt war und dass die zur Verfügung gestellten Instrumente funktionierten.

[...]

Das Wunderkind Clara

Aus Claras Kindheit weiß man, dass sie erst sehr spät sprechen lernte. Es geschah vermutlich im Alter von vier Jahren, als sie ein Jahr lang getrennt vom Vater bei ihren Großeltern verbrachte. Der Grund der Verzögerung wird in psychischen Ursachen vermutet; es ist allerdings nicht eindeutig nachgewiesen. Im Alter von fünf Jahren erhielt sie intensiven Klavierunterricht, und am 20. Oktober 1829 trat sie zum ersten Mal (mit einer anderen Schülerin in einem vierhändigen Stück von Friedrich Kalkbrenner) öffentlich auf. [...]

[...]

Clara spielte vor Goethe und wurde persönlich bekannt mit Niccolò Paganini und Franz Liszt. Sie trat in jungen Jahren in zahlreichen Städten und auch im nahen Ausland auf. In Wien wurde ihr mit 18 Jahren die Ehre zuteil, zur Kaiserlich-Königlichen Kammervirtuosin ernannt zu werden. Auch als Komponistin war sie sehr früh aktiv. Die Quatre Polonaises op. 1 wurden veröffentlicht, als Clara zehn oder elf Jahre alt war. Es folgten Caprices en forme de Valse, Valses romantiques, Quatre Pièces Caractéristiques, Soirées Musicales, ein Klavierkonzert und vieles mehr.

Erste Liebelei

Clara kannte Robert Schumann schon als Kind. Als Zwanzigjähriger wohnte er eine Zeit lang bei den Wiecks und ließ sich von Claras Vater unterrichten. Mit der Elfjährigen ging er sehr nett um: So erzählte er ihr und ihren beiden Brüdern selbsterfundene Märchen. [...] Clara aber war schon immer beeindruckt gewesen von diesem Mann und himmelte ihn an. Als sie 16 Jahre alt war, kamen sie sich dann näher; von dem ersten Kuss schwärmte Robert noch in späteren Briefen.

Anmerkungen

Inhaltlich gänzlich und wörtlich großteils übereinstimmend; ohne Hinweis auf eine Übernahme. Die Liste der Frühwerke in der Fußnote ist identisch.

Sichter
(Graf Isolan) Schumann


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