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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 26, Zeilen: 26-29
Quelle: Buchner 1965
Seite(n): 14, Zeilen: 14-21
Sokrates setzt die bis dahin gehaltenen Eros-Preisreden durch die Behauptung, dass sie dem eigentlichen Sinn nicht genügt hätten, scharf herab.

Der eigentliche Sinn des Preisens besteht für Sokrates darin, „das Wahre“, also den wahren Sachverhalt, über jedes zu Preisende darzulegen und diesen wieder zugrunde zu legen und aus [eben diesem selbst her dann das Schönste, d.h. Vorscheinendste im Sinne des Vorzüglichsten als das Schicklichste festzusetzen“56.


56 Vgl. Platon. Symposion. 198 d ff. und 199 a.]

Dort gibt Sokrates eine scharfe Herabsetzung der bis dahin gehaltenen Eros-Preisreden durch die Behauptung, daß sie dem eigentlichen Sinn des έγκωμιάζειν nicht genügt hätten. Der eigentliche Sinn des Preisens besteht für Sokrates darin, „das Wahre (den wahren Sachverhalt) über jedes zu Preisende darzulegen und dieses (so Dargelegte) erst einmal zugrundezulegen, aus eben diesem selbst her dann aber das Schönste (d. h. das Vorscheinendste im Sinne des Vorzüglichsten) als das Schicklichste festzusetzen“ (198 d 8 f., vgl. 199 a 7, b 3).
Anmerkungen

Ohne Hinweis auf eine Übernahme. Auch hier sind die Referenzstellen bereits in Buchner (1965) zu finden.

Sichter
(Graf Isolan) Schumann
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