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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 44, Zeilen: 1-8
Quelle: Sier 1997
Seite(n): 294, 295, Zeilen: 294:11-15; 295:12-17
Erst in der zweiten Hälfte99 kehrt Diotima zur philosophischen Realisierung des Eros zurück, und verbindet dabei die vorher getrennt behandelnden [sic] Komplexe zu einer bemerkenswerten Synthese.

Motive der ersten Hälfte erscheinen im Licht der zweiten transformiert, und die Theologie des zweiten Teils wird mit der Perspektive des ersten verknüpft [sic]

Die menschliche Sehnsucht nach Unsterblichkeit stellt sich zum Schluss als erfüllbar dar, sofern der Mensch der philosophischen Tendenz des Eros folgt und nicht auf halbem Weg stehen bleibt.


98 Vgl. Platon. Symposion. 206 c.

99 Vgl. ebenda. 210 a - 212.

[Seite 294]

Erst in 210 a-212 a kehrt Diotima zur philosophischen Realisierung des Eros zurück, und dabei ergibt sich eine bemerkenswerte Synthese der vorher getrennt behandelten Komplexe. Motive der ersten Hälfte erscheinen im Licht der zweiten transformiert, und die Teleologie des zweiten Teils wird an die Perspektive des ersten zurückgebunden.

[Seite 295]

Die menschliche Sehnsucht nach Unsterblichkeit, die der Mittelteil, auf dem Hintergrund der Unzugänglichkeit des Göttlichen, nur in der uneigentlich-diesseitigen Ersatzunsterblichkeit eingelöst sieht, stellt sich zum Schluß als erfüllbar dar, sofern der Mensch der philosophischen Tendenz des Eros folgt und nicht auf halbem Wege stehen bleibt.

Anmerkungen

Setzt die auf der vorangegangenen Seite begonnene Übernahme (fast) nahtlos fort. In weiten Teilen identisch bis hin zu den verweisen in den Fußnoten. Ohne Hinweis auf eine Übernahme, ohne Quellenangabe.

Aus "Teleologie" im Original wird "Theologie" in der untersuchten Arbeit, was auf Platon bezogen nicht wirklich sinnhaft erscheint.

Sichter
(Graf Isolan) Schumann
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