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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 175, Zeilen: 5-7, 10-27, 103
Quelle: Wikipedia Robert Schumann 2009
Seite(n): 1 (Internetquelle), Zeilen: -
Robert Schumann

[...]

„Mir träumte, ich wäre im Rhein ertrunken.“, notiert Robert Schumann in seinem Tagebuch mit 19 Jahren, nicht ahnend, dass sein Leben tatsächlich diese Wendung nimmt, er nach Düsseldorf kommt und dort einen Selbstmordversuch unternimmt.

[Robert Schumann wird am 8. Juni 1810 geboren. Die Familie ist sehr musikalisch423, die Geschwister spielen gut Klavier.]

August Schumann, der sich als „homme de lettres“ versteht, verfasst Romane, erwirbt sich überregional einen großen Ruf als Übersetzer englischsprachiger Autoren und führt ab 1807 gemeinsam mit seinem Bruder die Verlagsbuchhandlung „Gebrüder Schumann“ in Zwickau, die für die Förderung allgemeiner Bildung durch Herausgabe von Klassikern aller Nationen im Taschenbuchformat bekannt wird.424

Schon früh schreibt Schumann viel. Neben seiner künstlerischen Neigung zum Klavierspiel gilt seine große Liebe der Literatur, welche vor allem durch seinen Vater geprägt ist. Seine ältesten Brüder gehen später alle ins Verlagsgeschäft. Schumann verfasst als Jugendlicher nicht nur Kompositionen, sondern auch Aufsätze, Gedichte und Romanfragmente sowie selbstkritische Texte. Besonders prägen ihn die romantischen Schriftsteller, vor allem aber Jean Paul.

August Schumann unterstützt die musikalischen Ambitionen seines Sohnes. Er schafft für ihn einen Flügel an, hört gern seinem Spiel zu, bemüht sich sogar darum, wenn auch vergebens, ihm Klavierunterricht bei Carl Maria von Weber geben zu lassen.425 „Ich genoss die sorgfältigste und liebevollste Erziehung“,426 notiert Robert Schumann später.

1826 stirbt August Schumann im Alter von 53 Jahren. Er hinterlässt seiner Familie ein kleines Vermögen, Roberts Anteil hieran wird von einem Vormund, dem Zwickauer Tuch- und Eisenwarenhändler Gottlob Rudel, verwaltet.


423 Seine Mutter Christiane gilt als sehr musikalisch, ohne jedoch ein Instrument zu beherrschen.

424 Vgl. Meier, B. Robert Schumann. S. 8-9.

425 Vgl. ebenda S. 9.

426 Vgl. ebenda.

Robert Schumann (* 8. Juni 1810 in Zwickau; † 29. Juli 1856 in Endenich bei Bonn, heute ein Ortsteil des gleichnamigen Stadtbezirks der Bundesstadt Bonn) war ein deutscher Komponist und Pianist der Romantik (der öfter angegebene zweite Vorname Alexander ist nicht belegt). [...]

[...]

Jugendzeit

„Mir träumte, ich wäre im Rhein ertrunken.“ Diesen Satz notierte Schumann im Alter von 19 Jahren in sein Tagebuch, in einer Zeit, in der er nicht ahnen konnte, dass es ihn später einmal beruflich ins Rheinland verschlagen würde – und dass er dort mit einem Sprung in den Rhein einen Selbstmordversuch unternehmen würde.

Schon früh schrieb Schumann viel, nicht nur Tagebuch. Neben seiner künstlerischen Neigung zum Klavierspiel (seine Mutter Christiane galt als sehr musikalisch, ohne jedoch ein Instrument zu beherrschen) galt seine große Liebe der Literatur, die durch seinen Vater geprägt war: August Schumann, der sich als „homme de lettres“ verstand, verfasste Romane, erwarb sich überregional einen großen Ruf als Übersetzer englischsprachiger Autoren und führte ab 1807 gemeinsam mit seinem Bruder die Verlagsbuchhandlung „Gebrüder Schumann“ in Zwickau, die für die Förderung allgemeiner Bildung durch Herausgabe von Klassikern aller Nationen im Taschenbuchformat bekannt war. Er soll über eine große Privatbibliothek verfügt haben, die die klassische Literatur aus aller Welt vereinigte. Seine ältesten Söhne gingen später alle ins Verlagsgeschäft und auch der jüngste – Schumann hatte vier Geschwister: Emilie (1796), Eduard (1799), Carl (1801) und Julius (1805) – versuchte ebenfalls in seine Fußstapfen zu treten. Er verfasste als Jugendlicher nicht nur Kompositionen, sondern auch Aufsätze, Gedichte und Romanfragmente sowie selbstkritische Texte. Besonders prägten ihn die romantischen Schriftsteller, ganz besonders Jean Paul.

August Schumann unterstützte auch die musikalischen Ambitionen seines Sprösslings. Eigens für ihn schaffte er einen Flügel an, hörte gern seinem Spiel zu, bemühte sich sogar darum, wenn auch vergebens, ihm Klavierunterricht bei Carl Maria von Weber geben zu lassen. „Ich genoss die sorgfältigste und liebevollste Erziehung“ notierte Robert Schumann später.

1826 starb August Schumann im Alter von 53 Jahren. Er hinterließ seiner Familie ein kleines Vermögen, Roberts Anteil hieran wurde von einem Vormund, dem Zwickauer Tuch- und Eisenwarenhändler Gottlob Rudel verwaltet.

Anmerkungen

Trotz inhaltlicher Übereinstimmung bis in Details und weitgehender wortwörtlicher Identität ohne Hinweis auf eine Übernahme.

Hier - wie an anderen Stellen in Jls Arbeit auch - wird im wesentlichen nur ein bereits vorhandener Text vom Präteritum ins Präsens gesetzt. Der ursprüngliche Textkorpus bleibt ansonsten fast unverändert.

Sichter
(Graf Isolan) Schumann
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