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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 179, Zeilen: 1-17, 101-103, 105
Quelle: Wikipedia Robert Schumann 2009
Seite(n): 1 (Internetquelle), Zeilen: -
Sowohl in der Zeitschrift als auch in seinen Kompositionen spielen die fiktiven Figuren Florestan446, Eusebius447 und Meister Raro448 eine wichtige Rolle. Schumann nutzt die verschiedenen Charaktere seiner Doppelgänger, um seine persönliche Sichtweise zu verdeutlichen.

Schon 1833 bildet sich um Schumann ein Kreis junger Künstler, die sich regelmäßig im Leipziger Lokal „Zum arabischen Coffee-Baum“ einfinden. Sie nennen sich Davidsbündler449 und verstehen sich als Gegenpol zu den Philistern und den Spießbürgern und tragen in der Tradition der Geheimbünde Phantasienamen. Der Bund spielt in Schumanns Werken immer wieder eine Bedeutung.450

Im Haus seines Lehrers, Friedrich Wieck, lernt Robert Schumann die neun Jahre jüngere Clara Wieck kennen. Er sieht in ihr in erster Linie ein talentiertes Kind, geht mir ihr spazieren, verbringt seine freie Zeit mit Märchenerzählungen und Spielen.

1834 verlobt Schumann sich mit Ernestine von Fricken, der Tochter eines reichen böhmischen Barons. Die Vermögensverhältnisse von Ernestine sehen aber anders aus als zuerst von Schumann vermutet, denn sie ist ein Adoptivkind und somit nicht erbberechtigt. Schumann löst die Verlobung vor Ablauf eines Jahres. Er widmet Ernestine seinen „Carnaval“ und setzt ihr damit ein musikalisches Denkmal.


446 Der leidenschaftliche Schumann.

447 Der in sich gekehrte Schumann.

448 Ratgeber – anfangs stand Friedrich Wieck für diese Figur.

449 Vgl. Wörner, K.H. Robert Schumann. S. 68.

450 Zum Beispiel in den Davidsbündlertänzen, aber auch im Carnaval

Sowohl in dieser Zeitschrift als auch in seinen Kompositionen spielen dabei die fiktiven Figuren Florestan (der leidenschaftliche Schumann), Eusebius (der in sich gekehrte Schumann) und Meister Raro (Ratgeber – anfangs stand Friedrich Wieck für diese Figur Pate) eine wichtige Rolle. Diese unterschiedlichen Charaktere nutzte Schumann, um verschiedene Sichtweisen von Werken darzustellen.

Die Davidsbündler

Schon 1833 hatte sich um Schumann ein Kreis junger Künstler gebildet, die sich regelmäßig im Leipziger Lokal Zum Arabischen Coffe Baum einfanden. Sie verstanden sich als Gegenpol zu den Philistern, den Spießbürgern, nannten sich Davidsbündler und trugen – in der Tradition der damals beliebten Geheimbünde – Phantasienamen. Der Bund hat in Schumanns Werken immer wieder eine Bedeutung gespielt (beispielsweise in den Davidsbündlertänzen, aber auch im Carnaval).

Private Entwicklungen

Liebeleien

Als Schumann Clara 1830 durch seinen Aufenthalt in Wiecks Haus näher kennenlernte, konnte er mit dem neun Jahre jüngeren Mädchen nur wenig anfangen. Er ging mit ihr manchmal spazieren und beobachtete ihr Reifen in der Folgezeit mit einer Mischung aus Erstaunen und Amüsement. [...]

1834 verlobte Schumann sich mit Ernestine von Fricken, wie er damals meinte, Tochter eines reichen böhmischen Barons. Dass es sich um böhmischen Adel handelte, traf zwar zu, allerdings lagen Ernestines Vermögensverhältnisse völlig im argen, denn sie war lediglich ein Adoptivkind und nicht erbberechtigt. Schumann löste die Verlobung vor Ablauf eines Jahres. Gleichwohl setzte er ihr ein musikalisches Denkmal: den Carnaval.

Anmerkungen

Weiterhin trotz vollständiger inhaltlicher und vieler wörtlicher Übereinstimmungen ohne Hinweis auf eine Übernahme.

(Die Erwähnung anderer "Liebschaften" Schumanns und seiner mögliche Syphilis-Erkrankung, die ebenfalls im Wikipedia-Artikel zu finden sind, unterbleibt in der Dissertation).

Sichter
(Graf Isolan) Schumann
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