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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 198, Zeilen: 5-7, 14-21, 25-28
Quelle: Wikipedia Clara Schumann 2009
Seite(n): 1 (Internetquelle), Zeilen: -
Die Situation ändert sich erst, als das Paar in Dresden eine größere Wohnung bezieht, wo Clara in einem abgeschiedenen Zimmer ihrem Klavierspiel nachgehen kann. Außerdem wünscht Schumann, dass Clara sich mehr auf das Komponieren konzentriere.

[...]

Robert führt ein Ehetagebuch505 ein, das im Wechsel von ihm und von ihr geführt wird. Nach dem vom Vater kontrollierten Tagebuch beteiligt Clara sich nun an einem Tagebuch, das vom Ehemann gelesen wird.506

Diese Einrichtung ist von dem für seine Schweigsamkeit bekannten Schumann dazu gedacht, auch Mitteilungen und Bitten hineinzuschreiben, wo das gesprochene Wort nicht ausreicht. Clara nutzt die Möglichkeit auch, um Robert in einigen Angelegenheiten ihre Sicht der Dinge mitzuteilen. Was in einer Diskussion nicht auszufechten war, findet schriftlich statt und dürfte manche seiner Entscheidungen beeinflusst haben.

[...]

Clara setzt ihren Wunsch durch, auf Konzertreisen zu gehen. Nicht zuletzt die finanzielle Situation der Familie lässt diesen Schritt als sehr wichtig erscheinen, denn Clara steuert in ganz erheblichem Maße mit ihren Konzerteinnahmen dazu bei, dass die Familie finanziell über die Runden kommt.


505 Vgl. Nauhaus, G. und Bodsch, I. (Hrsg.). Clara und Robert Schumann. Ehetagebücher, Stadtmuseum Bonn.

506 Die Tiefenpsychologie und die Erforschung der Familiendynamik haben gelehrt, dass die Beziehungserfahrungen der Kindheit für die Gefühle und das Verhalten des Menschen in späterer Partnerschaft bestimmend sind.

Die Situation änderte sich erst, als das Paar in Dresden eine größere Wohnung bezog, wo Clara in einem abgeschiedenen Zimmer ihrem Klavierspiel nachgehen konnte. Überdies war es sein Wunsch, dass Clara sich mehr der Komposition widmen sollte. [...]

Robert führte auch ein Ehetagebuch ein, das im Wechsel von ihm wie von Clara Eintragungen erfuhr. Es hatte den Anschein, als sei Clara vom Regen in die Traufe gekommen: Nach dem vom Vater kontrollierten Tagebuch beteiligte sie sich nun an einem Tagebuch, das vom Ehemann gelesen wurde. Doch war diese Einrichtung von dem für seine Schweigsamkeit bekannten Schumann dazu gedacht, auch Mitteilungen und Bitten hineinzuschreiben, wo das (gesprochene) Wort nicht ausreicht. Daher machte Clara aus der Angelegenheit das Beste und nutzte das Buch, um Robert in einigen Angelegenheiten ihre Sicht der Dinge mitzuteilen. Was in einer Diskussion nicht auszufechten war, fand schriftlich Eingang und dürfte manche seiner Entscheidungen beeinflusst haben.

[...]

Fortsetzung der Karriere

Clara setzte ihren Wunsch bald wieder durch, auf Konzertreisen zu gehen. Nicht zuletzt die finanzielle Situation der Familie ließ diesen Schritt als sehr angeraten erscheinen, denn Clara steuerte mit ihren Konzerteinnahmen in ganz erheblichem Maße dazu bei, dass die Schumanns sich über Wasser halten konnten.

[...]

Literatur

• Robert und Clara Schumann: Ehetagebücher, herausgegeben von Gerd Nauhaus und Ingrid Bodsch, Stroemfeld, Bonn/Frankfurt a. M. 2007. ISBN 3-86600-002-2

Anmerkungen

Unterbrochen von einem echten Zitat, einer ungekennzeichneten Übernahme aus Rauchfleisch (2004) und einer eingeschobenen Vermutung weitgehend wortwörtlich übereinstimmend; ohne Hinweis auf eine Übernahme.

Fußnote 506 ist ebenfalls ungekennzeichnet Rauchfleisch (2004) entnommen (vgl. Fragment 198 104).

Sichter
(Graf Isolan) Schumann
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