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5 ungesichtete Fragmente: "verdächtig" oder "Keine Wertung"

[1.] Jl/Fragment 179 18 - Diskussion
Bearbeitet: 8. March 2018, 15:51 (Graf Isolan)
Erstellt: 31. October 2017, 14:26 Graf Isolan
Fragment, Jl, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel, Wikipedia Robert Schumann 2009, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
No
Untersuchte Arbeit:
Seite: 179, Zeilen: 18-28
Quelle: Wikipedia Robert Schumann 2009
Seite(n): 1 (Internetquelle), Zeilen: -
Erst im Jahre 1835 entdeckt Schumann seine Liebe für Clara. Die Veränderung in der Beziehung der beiden bleibt dem aufmerksamen Vater Wieck nicht verborgen und so unternimmt er alles, um die Liebenden auseinanderzubringen. Er verbietet sogar einen schriftlichen Kontakt, erreicht damit aber nur das schnellere Wachsen der Leidenschaft. 1840 erreicht das Paar, gegen den Willen des Vaters, vor dem Gericht Leipzig eine offizielle Heiratserlaubnis.451

1838 vollendet Schumann die „Kreisleriana“, welche gedanklich dem Schriftsteller E.T.A. Hoffmann entlehnt ist. Schumann verehrt Hoffmann sehr und träumt sein Leben lang von der Komposition einer Oper mit der literarischen Vorlage nach Hoffmann. Er verwendet den Namen des Kapellmeisters Kreisler auch als Pseudonym für die Leipziger musikalische Zeitung.


451 Vgl. Henke, M. Clara Schumann. Mit zerrissenem Herzen. S. 96-97.

Ernste Liebe

Ende 1835 kamen sich Schumann und Clara näher, ein Umstand, der dem überfürsorglichen Vater Wieck nicht verborgen blieb. Er unternahm in der Folgezeit alles, um jeden Kontakt zwischen den frisch Verliebten zu unterbinden. Nichts war mehr möglich, kein Treffen, selten Briefe, die unter geradezu konspirativen Umständen übermittelt wurden, Blicke nur aus der Entfernung. Die Härte des alten Wieck vergrößerte die Leidenschaft nur. 1840 beendeten Robert und Clara die hoffnungslos erscheinende Situation mit einer Klage vor Gericht, die darauf gerichtet war, dass entweder der Vater der Ehe zustimmen oder von Amts wegen eine Einwilligung herbeigeführt werden sollte. Am 12. September 1840 heiratete das Paar aufgrund der Zustimmung des angerufenen Gerichts in der Dorfkirche von Schönefeld bei Leipzig und verbrachte den Nachmittag auf dem Rittergut Mölkau.

Zurückweisung

Die Kreisleriana hatte Schumann schon 1838 vollendet. Gedanklich ist das Stück dem Schriftsteller E.T.A. Hoffmann zugeeignet, der seinen Kapellmeister Kreisler nicht nur als Pseudonym für die Leipziger musikalische Zeitung verwendet, sondern ihn auch literarisch zum Charakter erhoben hatte.

Anmerkungen

Wenig Übereinstimmung im Wortlaut aber inhaltlich identisch. Ohne Hinweis auf eine Übernahme.

Sichter
(Graf Isolan)

[2.] Jl/Fragment 197 11b - Diskussion
Bearbeitet: 31. October 2017, 22:55 (Schumann)
Erstellt: 31. October 2017, 19:54 Graf Isolan
Dublette, Fragment, Jl, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel, Wikipedia Robert Schumann 2009, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
No
Untersuchte Arbeit:
Seite: 197, Zeilen: 11, 15-17
Quelle: Wikipedia Robert Schumann 2009
Seite(n): 1 (Internetquelle), Zeilen: -
Sein Ziel ist die musikalische Zweisamkeit in Einheit. [Die Liebe findet also ihre Begründung reflexiv in sich selbst, in der Tatsache, dass man als Liebender geliebt wird und liebt.

Die Liebe selbst ist ideal und paradox, sofern sie die Einheit einer Zweiheit zu sein beansprucht.]

1841 erscheint der Liederzyklus des Ehepaars Schumann, welcher die Rezensenten in die Verlegenheit bringt bezüglich der Frage, welche der Vertonungen nun Robert und welche Clara zuzuschreiben sind.

Sein Ziel war musikalische Zweisamkeit in Einheit. Und so brachte ein 1841 veröffentlichter Liederzyklus des Ehepaars Schumann die Rezensenten in die Verlegenheit, nicht sagen zu können, welche der Vertonungen nun Robert und welche Clara zuzuschreiben waren.
Anmerkungen

Ohne Hinweis auf eine Übernahme.

Die gegenüber dem Original neuen Sätze finden sich bereits auf Seite 15 von Jls Arbeit. Der letzte dieser beiden Sätze ("Die Liebe selbst ist ideal und paradox [...]") ist dort dann auch - aber nicht hier - deutlich als Luhmann-Zitat gekennzeichnet.

Der Text der Quelle findet sich wortgleich auch im Wikipedia-Lemma zu Clara Schumann (Quelle:Jl/Wikipedia Clara Schumann 2009), daher wird dieses Fragment als Dublette auf "keine Wertung" gesetzt.

Sichter
(Graf Isolan)

[3.] Jl/Fragment 239 06 - Diskussion
Bearbeitet: 9. December 2017, 19:41 (Graf Isolan)
Erstellt: 9. December 2017, 19:20 Graf Isolan
Fragment, Jl, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel, Wikipedia E. T. A. Hoffmann 2009, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
No
Untersuchte Arbeit:
Seite: 239, Zeilen: 6ff
Quelle: Wikipedia E. T. A. Hoffmann 2009
Seite(n): 1 (Internetquelle), Zeilen:
Zu E.T.A. Hoffmann

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Botnikova, A. B. E. T. A. Hoffmann und russische Literatur. Voronez. 1977.

Braun, P. E. T. A. Hoffmann. Dichter, Zeichner, Musiker. Biographie. Düsseldorf . 2004.

Cheaure, E. E.T.A. Hoffmann. Inszenierungen seiner Werke auf russischen Bühnen. Ein Beitrag zur Rezeptionsgeschichte. Heidelberg. 1979.

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Tagebücher. Nach der Ausgabe Hans von Müllers mit Erklärungen herausgegeben von Friedrich Schnapp. Winkler Verlag, München 1971

[...]

Literatur

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• Peter Braun: E. T. A. Hoffmann. Dichter, Zeichner, Musiker. Biographie. Düsseldorf u. a.: Artemis und Winkler. 2004, ISBN 3-538-07175-6

• Klaus Deterding: Die Poetik der inneren und äußeren Welt bei E. T. A. Hoffmann. Zur Konstitution des Poetischen in den Werken und Selbstzeugnissen.[Dissertation, FU Berlin]. Frankfurt am Main u. a.: Lang. 1991. (= Berliner Beiträge zur neueren deutschen Literaturgeschichte; 15), ISBN 3-631-44062-6

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• Wilhelm Ettelt: E. T. A. Hoffmann. Der Künstler und Mensch, Würzburg: Königshausen & Neumann, 1981, 143 S., ISBN 3-88479-031-5

• Brigitte Feldges u. Ulrich Stadler: E. T. A. Hoffmann. Epoche - Werk - Wirkung. München: Beck. 1986, ISBN 3-406-31241-1

[...]

• Klaus Günzel: E. T. A. Hoffmann. Leben und Werk in Briefen, Selbstzeugnissen und Zeitdokumenten., Bibliographie, Berlin 1976

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• Alfred Hoffmann: E. T. A. Hoffmann. Leben und Arbeit eines preußischen Richters. Baden-Baden: Nomos-Verl. 1990, ISBN 3-7890-2125-3

• Christian Jürgens: Das Theater der Bilder. Ästhetische Modelle und literarische Konzepte in den Texten E. T. A. Hoffmanns. Heidelberg: Manutius-Verl. 2003, ISBN 3-934877-29-X

Anmerkungen

Die Liste der angegebenen Quellen stimmt in erstaunlichem Maße mit der in dem Wikipedia-Lemma gegebenen überein. Das ist insbesondere deshalb erwähnenswert, weil im Haupttext von Jl bis auf die Quellen, die Bezug auf die Rezeption E.T.A. Hoffmanns in Russland nehmen (und sich nicht in der WP finden), und bis auf Günzel und Hädrich auf keine der genannten Quellen Bezug genommen wird.

Sichter
(Graf Isolan)

[4.] Jl/Fragment 240 01 - Diskussion
Bearbeitet: 9. December 2017, 20:04 (Graf Isolan)
Erstellt: 9. December 2017, 20:02 Graf Isolan
Fragment, Jl, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel, Wikipedia E. T. A. Hoffmann 2009, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
No
Untersuchte Arbeit:
Seite: 240, Zeilen: 1-26
Quelle: Wikipedia E. T. A. Hoffmann 2009
Seite(n): 1 (Internetquelle), Zeilen:
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• Detlef Kremer: Romantische Metamorphosen. E. T. A. Hoffmanns Erzählungen. Stuttgart u.a.: Metzler. 1993, ISBN 3-476-00906-8

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• Rainer Lewandowski: E. T. A. Hoffmann und Bamberg. Fiktion und Realität. Über eine Beziehung zwischen Leben und Literatur. Bamberg: Fränkischer Tag. 1995, ISBN 3-928648-20-9

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• Magdolna Orosz: Identität, Differenz, Ambivalenz. Erzählstrukturen und Erzählstrategien bei E. T. A. Hoffmann. Frankfurt am Main u.a.: Lang. 2001. (= Budapester Studien zur Literaturwissenschaft 1), ISBN 3-631-38248-0

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• Rüdiger Safranski: E. T. A. Hoffmann. Das Leben eines skeptischen Phantasten. Frankfurt am Main: Fischer-Taschenbuch-Verl. 2000. (= Fischer-Taschenbücher; 14301), ISBN 3-596-14301-2

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• Olaf Schmidt „Callots fantastisch karikierte Blätter“. Intermediale Inszenierungen und romantische Kunsttheorie im Werk E. T. A. Hoffmanns Berlin: Schmidt. 2003. (= Philologische Studien und Quellen; 181), ISBN 3-503-06182-7

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• Hartmut Steinecke Die Kunst der Fantasie. E. T. A. Hoffmanns Leben und Werk Frankfurt am Main u.a.: Insel, 2004 ISBN 3-458-17202-5

[...]

• Gabrielle Wittkop-Ménardeau E. T. A. Hoffmann. Mit Selbstzeugnissen und Bilddokumenten. Reinbek: Rowohlt, 1966 / 17. Auflage 2004 (Rowohlts Monografien 50113) ISBN 3-499-50113-9

• Kenneth B. Woodgate Das Phantastische bei E. T. A. Hoffmann Frankfurt u.a.: Lang, 1999 (Reihe Helicon; 25) ISBN 3-631-34453-8

Anmerkungen

Die Liste der angegebenen Quellen stimmt weiterhin in erstaunlichem Maße mit der in dem Wikipedia-Lemma gegebenen überein. Das ist insbesondere deshalb erwähnenswert, weil im Haupttext von Jl bis auf Safranski auf die wenigsten der genannten Quellen Bezug genommen wird.

Sichter
(Graf Isolan)

[5.] Jl/Fragment 219 02 - Diskussion
Bearbeitet: 11. April 2018, 11:55 (Schumann)
Erstellt: 5. March 2018, 16:34 Schumann
Buchner 1965, Fragment, Jl, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Schumann
Gesichtet
No
Untersuchte Arbeit:
Seite: 219, Zeilen: 2-4
Quelle: Buchner 1965
Seite(n): 154, Zeilen: 33 ff.
Hier kann die zweite Stufe festgehalten werden: Der nächste Schritt des Eros ist der von der Schönheit des Körpers zur Schönheit der Seele, d.h. zur Schönheit, die nur durch die Fähigkeit und Kraft der Seele erreicht werden kann. Der nächste Schritt des Eros ist der vom Schönen, sofern es als das Eine und Selbe bei den Körpern, diese lichtend, verweilt und als solches erblickend erstellt ist, zum Schönen in den Seelen, d. h. zum Schönen in oder bei dem, was nur durch die Fähigkeiten und Kräfte der Seele bewerkstelligt werden kann.
Anmerkungen

Kein Hinweis auf eine Übernahme.

Sichter
(Schumann)

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