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==16. Januar 2021==
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*'''NETZPOLITIK.ORG''': [https://netzpolitik.org/2021/zehn-jahre-vroniplag-wiki-das-problem-der-plagiate-wird-weiter-ignoriert/ ''Zehn Jahre Vroniplag-Wiki: Das Problem der Plagiate wird weiter ignoriert''] (Constanze Kurz) "[Abbildungsunterschrift:] Sie hat bei ihrem Vater in Bratislava promoviert, auf 113 von 113 Seiten sind Plagiatsfundstellen dokumentiert: Die Betroffene versichert, den Titel nicht weiter zu führen. Weitere Konsequenzen sind nicht bekannt."
   
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==16. Januar 2021==
 
*'''Oberösterreichische Nachrichten''' (S. 3): [https://www.nachrichten.at/meinung/kolumnen/alltagsdinge/die-plagiate-der-ministerin;art212466,3340133 ''Die Plagiate der Ministerin''] [€] (Roman Sandgruber) "Am 16. November 2015 überreichte der damalige Staatssekretär Harald Mahrer das Österreichische Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst I. Klasse an Univ.-Prof. Dr. h. c. Dr. Peter Linnert, den Leiter des durch teure Promotionsvermittlungen bekannt gewordenen Wiener 'Studienzentrums Hohe Warte' und Gründungsrektor der Goethe Universität Bratislava, die etwa einen Monat danach vom slowakischen Staat wegen eklatanter Ungereimtheiten geschlossen wurde. Ihr spektakulärster Fall aus österreichischer Sicht war der einer Wiener Kunsttherapeutin: Ihre 2013 approbierte Dissertation war dem Plagiatsjäger Stefan Weber zufolge aus dreizehn anderen Büchern zusammengeschrieben, ihr 'Dissertationsvater' und Betreuer ihr eigener Vater und gleichzeitig Rektor der Privatuniversität."
 
*'''Oberösterreichische Nachrichten''' (S. 3): [https://www.nachrichten.at/meinung/kolumnen/alltagsdinge/die-plagiate-der-ministerin;art212466,3340133 ''Die Plagiate der Ministerin''] [€] (Roman Sandgruber) "Am 16. November 2015 überreichte der damalige Staatssekretär Harald Mahrer das Österreichische Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst I. Klasse an Univ.-Prof. Dr. h. c. Dr. Peter Linnert, den Leiter des durch teure Promotionsvermittlungen bekannt gewordenen Wiener 'Studienzentrums Hohe Warte' und Gründungsrektor der Goethe Universität Bratislava, die etwa einen Monat danach vom slowakischen Staat wegen eklatanter Ungereimtheiten geschlossen wurde. Ihr spektakulärster Fall aus österreichischer Sicht war der einer Wiener Kunsttherapeutin: Ihre 2013 approbierte Dissertation war dem Plagiatsjäger Stefan Weber zufolge aus dreizehn anderen Büchern zusammengeschrieben, ihr 'Dissertationsvater' und Betreuer ihr eigener Vater und gleichzeitig Rektor der Privatuniversität."
   

Aktuelle Version vom 28. März 2021, 16:46 Uhr

28. März 2021[Quelltext bearbeiten]

16. Januar 2021[Quelltext bearbeiten]

  • Oberösterreichische Nachrichten (S. 3): Die Plagiate der Ministerin [€] (Roman Sandgruber) "Am 16. November 2015 überreichte der damalige Staatssekretär Harald Mahrer das Österreichische Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst I. Klasse an Univ.-Prof. Dr. h. c. Dr. Peter Linnert, den Leiter des durch teure Promotionsvermittlungen bekannt gewordenen Wiener 'Studienzentrums Hohe Warte' und Gründungsrektor der Goethe Universität Bratislava, die etwa einen Monat danach vom slowakischen Staat wegen eklatanter Ungereimtheiten geschlossen wurde. Ihr spektakulärster Fall aus österreichischer Sicht war der einer Wiener Kunsttherapeutin: Ihre 2013 approbierte Dissertation war dem Plagiatsjäger Stefan Weber zufolge aus dreizehn anderen Büchern zusammengeschrieben, ihr 'Dissertationsvater' und Betreuer ihr eigener Vater und gleichzeitig Rektor der Privatuniversität."
  • Der Standard (S. 9 f., hier S. 10): Die Titel-Industrie (Theo Anders / Walter Müller / Selina Thaler) "210 plagiierte Hochschulschriften haben Weber-Wulff und ihre Kollegen bereits dokumentiert, neun davon in Bratislava – alle auf Deutsch. [...]
    Fünf der Bratislava-Fälle tauchten an der Paneuropäischen Hochschule auf, mit der das SHW kooperiert. Brisant sind vor allem zwei Plagiatoren: Julia Linnert-Kuhn und Michael Linnert, die Kinder von Peter Linnert, dem SHW-Geschäftsführer. Beide Dissertationen sind laut Vroniplag Wiki fast gänzlich abgeschrieben, bei seiner Tochter war Linnert Zweitgutachter. Und laut FAZ hat ein Freund Linnerts die Arbeit der Tochter verfasst."

11. Januar 2021[Quelltext bearbeiten]

  • Kronen Zeitung (Wien): Nach Plagiatsaffäre: Ausländische Abschlüsse müssen anerkannt werden "Nach der Plagiatsaffäre rund um die zurückgetretene Ex-Arbeitsministerin Christine Aschbacher (ÖVP) sind Abschlüsse von ausländischen Universitäten ins Gerede gekommen. [...] Erst kürzlich hatte es in der Slowakei einen Plagiatsfall an einer privaten Hochschule gegeben, wie - anonymisiert - im letzten Jahresbericht der Österreichischen Agentur für Wissenschaftliche Integrität (ÖAWI) nachzulesen ist. Dort schaffte es eine Wienerin mit einer Arbeit zum Doktortitel, die auf allen Seiten Plagiate aufwies. Als Gutachter fungierte zudem auch noch ihr Vater."

(28.?) Juli 2020[Quelltext bearbeiten]

  • Österreichische Agentur für wissenschaftliche Integrität (ÖAWI): Kommission für wissenschaftliche Integrität. Jahresbericht 2019 (S. 4 f.): "Anfrage A 2018/08: Im Sommer 2018 erreichte die Kommission ein Hinweis auf einen sehr schwerwiegenden Plagiatsfall in einer Dissertationan einer Hochschule im benachbarten Ausland. Dieser Plagiatsfall betrifft auch Österreich, da ein österreichisches Bildungsinstitut als Kooperationspartner dieser Hochschule mitbetroffen ist. Da der vorliegende Plagiatsvorwurf kein Einzelfall ist (auf einer Internetplattform, die solchen Vorwürfen nachgeht, sind mehrere Verdachtsfälle aufgelistet), lag die Vermutung nahe, dass es systematische Defizite in der Qualitätskontrolle bei der Vergabe der akademischen Abschlüsse gibt. [...] Aus Sicht der Kommission bestand kein Zweifel an dem vorliegenden Plagiat. Auf der zuvor erwähnten Internet-Plattform wurden auf jeder einzelnen Seite der Doktorarbeit plagiierte Stellen gefunden. Erschwerend kam hinzu, dass der Leiter der österreichischen Institution, der auch als Zweitgutachter der Dissertation fungierte, gleichzeitig in einem nahen Verwandtschaftsverhältnis zur Beschuldigten steht. [...] Der neu im Amt tätige Rektor der ausländischen Hochschule wurde über den Fall, der bereits vor seiner Amtszeit vorgefallen war, informiert. Er zeigte sich über den Vorfall bestürzt und will sich für die Aberkennung des akademischen Titels einsetzen, die momentan in seinem Land rechtlich noch nicht möglich ist; zudem erkannte er die Notwendigkeit besserer Qualitätskontrollen an seiner Institution. Das beträfe insbesondere die deutsch- und englischsprachigen Arbeiten. Die Betroffene habe dem Rektor gegenüber versichert, den Titel nicht weiter zu führen. Weitere Konsequenzen sind der Kommission nicht bekannt. Der Fall wurde auch in diversen ausländischen Medien mit Interesse aufgegriffen. Die Kommission hat über diese Vorfälle das Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung informiert und aufgefordert, die Praxis an der österreichischen Institution zu überprüfen und gegebenenfalls dagegen vorzugehen."

26. März 2019[Quelltext bearbeiten]

  • Neue Zürcher Zeitung: Was die Schweiz bei der Aufklärung von wissenschaftlichem Fehlverhalten von Österreich lernen kann (Andreas Diekmann) "Oft sind Fälle eindeutig und können rasch entschieden werden. Eine Doktorarbeit an einer ausländischen Hochschule, für die auf sämtlichen Seiten plagiierte Stellen nachweisbar waren, ist Grund genug, den Titel abzuerkennen. Bizarr an dem Fall ist, dass auch der Gutachter der Dissertation Verdacht erregte. Es war der Vater der Doktorandin, die wiederum in Österreich tätig war."

23. November 2018[Quelltext bearbeiten]

  • aktuality.sk: Ďalší SNSkár v plagiátorstve: Hajduk oponoval stopercentný plagiát (engl. Google-Übersetzung) (Peter Hanák, Pavol Štrba) "Ako to, že oponenti neprišli na to, že práca nemá ani jednu origiálnu stranu a je kompletne odpísaná od inej? Ľudovít Hajduk tvrdí, že prácu podľa predpisov otestoval cez Protokol o kontrole originality. 'Bolo tam uvedené percento zhody: 0,00%. V čase obhajoby sme nemohli vedieť, že ide o plagiát,' hovorí Hajduk pre Aktuality. 'Z podkladov, ktoré som mal k dispozícii ako aj z Protokolu originality, bolo v čase oponovanie zrejmé, že práca nie je plagiát,' dodáva súčasný šéf Štátneho pedagogického ústavu. Problémom je, že slovenský systém nevie porovnávať iné práce ako tie napísané v slovenčine. Rigorózna práca Julie Linnert bola napísaná v nemčine."

22. November 2018[Quelltext bearbeiten]

  • aktuality.sk: Nemecký doktorát na Slovensku: Kein Problem. Sme rajom pre nemeckých plagiátorov? (engl. Google-Übersetzung (des Anfangsteils)) (Pavol Štrba) "Na to, že Nemci si nevyberajú Slovensko náhodou a môže ísť o celý premyslený systém, však VroniPlag prišiel až vtedy, keď sa k nim dostala rigorózna práca istej Julie Linnert. Zhoda priezvisk s Petrom Linnertom spomínanom v úvode článku nie je náhodná. Je to dcéra rakúskeho profesora, ktorý mal u nás obchodovať s titulmi. 'Bol to ten najšialenejší prípad, aký sme celkovo mali,' naráža Dannemann na prácu Julie Linnertovej, ktorá za ňu dostala 'malý doktorát', titul PhDr. [...] 'Každá jedna strana bola plagiovaná.' hovorí Dannemann s úžasom na tvári. Aj jeho kolegovia, ktorých pracovne nazývame lovci plagiátorov, vraj v tej chvíli spozorneli. [...] So Schwendemannovcami sa Sternovi podľa jeho slov nepodarilo skontaktovať, Julia Linnert však podľa neho súhlasila, že titul získaný na Slovensku nebude používať."
  • aktuality.sk: Stern: S plagiátormi sme sa vysporiadali. Je to minulost (rozhovor) (engl. Google-Übersetzung (des Anfangsteils)) (Pavol Štrba) "Rektor Paneurópskej vysokej školy JURAJ STERN odmieta, že na jeho škole prebiehalo systematické plagiátorstvo. V rozhovore pre Aktuality.sk vysvetľuje, aký je jeho vzťah s kontroverzným rakúskym profesorom Linnertom aj to, prečo si ho práve on vybral za rektora skrachovanej Goethe Uni. [...]
    Myslíte Juliu Linnert. V skutočnosti to bolo 100 percent, ak nerátame úvodné a záverečné technické strany. Na vašej univerzite boli ešte ďalšie tri podobné prípady. Ako ste na ne reagovali?
    Požiadal som dotyčných doktorandov, aby nepoužívali tituly, ktoré u nás takto získali. Nič iné som nemohol urobiť. Pretože naša legislatíva v týchto prípadoch nepozná iný postih. Pani Linnert na to reagovala okamžite a povedala, že tento titul nebude používať. [...]
    Aby som bol úprimný, k týmto prípadom, ktoré spomínate, som sa dostal práve cez Juliu Linnert, ktorá u vás získala titul PhDr. Asi poznáte nemecký portál VroniPlag Wiki, ktorý všetky tieto štyri splagiované práce publikoval.
    Samozrejme, že ho poznám.
    Ten portál tvrdí, že až štyri zo siedmich splagiovaných rigoróznych a doktorandských prác, ktoré si Nemci externe robili na Slovensku, získali títo ľudia na vašej škole. Jedna z nich je Julia Linnert, ktorú ste spomínali. Jej oponentom bol istý Peter Linnert.
    Jej otec. To je absolútny škandál."

19. Juli 2018[Quelltext bearbeiten]

  • Manipulátoři.cz: Další odhalené plagiáty na Panevropské vysoké škole a skandál docenta Linnerta. Funguje škola jako zlatá žíla? (engl. Google-Übers.) (Miloš Kadlec) "Záležitost Taťány Malé ovšem nebyla prvním plagiátorským skandálem této školy. Do řečí se v německých médiích před dvěma měsíci kvůli naprosto neuvěřitelnému skandálu. Na ten upozornil projekt Vroniplag [...] Letos v květnu totiž projekt Vroniplag publikoval zprávu o tom, že arteterapeutka Julia Linnert-Kuhn svou disertační práci z oboru komunikační vědy, předloženou v roce v roce 2013 na Panevropské univerzitě v Bratislavě, kompletně opsala z 13 jiných zdrojů. [...] Bude tedy opravdu nutné zabývat se úrovní slovenských vysokých škol, protože neúnosné situace už si všímá cizina. Kupodivu ale o těchto neslýchaných skandálech naprosto mlčí tzv. alternativní média – asi proto, že PEVŠ je spojena s jejich oblíbencem Čarnogurským."

27. Juni 2018[Quelltext bearbeiten]

  • Frankfurter Allgemeine Zeitung (S. N4): Doktor aus Bratislava. Gegen Plagiate: Slowakei plant strengere Gesetze (Jochen Zenthöfer) "Erstaunlichster Fall ist die Arbeit der Wiener Kunsttherapeutin Julia Linnert-Kuhn. In ihrer Arbeit fand VroniPlag Wiki auf hundert Prozent der Textseiten Plagiate. Insgesamt wurden 98,3 Prozent des Textes aus gerade einmal dreizehn Quellen abgeschrieben, und dies ohne ausreichende Herkunftsangabe. Bisher wurden solche Komplettplagiate nur im Fach Medizin gefunden. Linnert-Kuhn teilte dieser Zeitung mit, die von der Universität veröffentlichte Version ihrer Arbeit sei nicht die von ihr eingereichte Letztfassung. Dieser Ansicht widerspricht Stern: Die Hochschule habe den von ihr begutachteten Text ins Internet gestellt. Dieser birgt indes eine weitere Überraschung: Als einer der Gutachter der Arbeit wird Linnert-Kuhns Vater benannt."

11. Mai 2018[Quelltext bearbeiten]

  • Blog für wissenschaftliche Redlichkeit: Warum erhält ein Promotionsberater das Österreichische Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst I. Klasse? (Stefan Weber) "Damit nicht genug: Im Jahr 2018 wird bekannt, dass Peter Linnerts Tochter Julia Linnert ihre im Jahr 2013 an der Paneuropäischen Universität Bratislava eingereichte kommunikationswissenschaftliche Dissertation bis auf 18 Sätze komplett aus 13 anderen Quellen plagiiert hat. Als Promotionsvermittler und 'Zweitgutachter' fungierte Vater Peter Linnert. VroniPlag Wiki hat den Skandal aufgedeckt und akribisch dokumentiert. Das Ausmaß des Plagiats dürfte einen Weltrekord darstellen. [...] Würde die 'Sales Manager Akademie' tatsächlich auf wissenschaftliche Qualität Wert legen, hätte das Fast-Komplettplagiat von Frau Linnert jun. niemals durchgehen dürfen, zwei Jahre nach der Guttenberg-Enthüllung."
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