Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Klgn
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 198, Zeilen: 3-8, 15-18, 101-108
Quelle: Schemann 2000
Seite(n): 350, Zeilen: 9 ff.
Überlastete Manager lesen so PLATO im Original oder befassen sich mit philosophischen Fragen, die die erdrückenden Probleme angesichts unserer kulturellen Herkunft klein erscheinen lassen. Daher sind Märchen, Mythen, Sagen und klassische Texte wichtige Formatoren für Visionen und Kreativität, deren „Bildungs“kraft durch die neuen Medien wegen der emotionalen Folgen nicht ersetzt werden kann.1 [...] Führungskräfte sollen eine Geschichte erzählen können, sie müssen dann aber einen Sensus für das Eintauchen in Tiefendimensionen der Kultur haben, die unbewusste Strukturen im Gehirn freizusetzen scheinen.

1 Neil Postman erörterte in seinem Buch „Die zweite Aufklärung. Vom 18. ins 21. Jahrhundert”, Berlin Verlag Berlin 1999 die Kontextgebundenheit des Wissens. S. 105 – 146. „Information”/“Erzählungen”. So war bis zur Erfindung der Telegraphie und Photographie die Informationsübermittlung immer kontextgebunden, es kam dann zur Atomisierung der Nachricht als Information, die nun im Übermaß vorhanden, nur selektiv einen Sinn erhält, wenn Wissenssysteme zur Anwendung kommen, die vorher selbstverständlich waren.

Überlastete Manager lesen so Plato im Original oder befassen sich mit philosophischen Fragen, die die erdrückenden Probleme angesichts unserer Herkunft klein erscheinen lassen. Daher sind Märchen, Mythen, Sagen und klassische Texte wichtige Formatoren für Visionen und Kreativität, deren „Bildungs“kraft durch die neuen Medien wegen der emotionalen Folgen nicht ersetzt werden kann.94 Führungskräfte sollen eine Geschichte erzählen können, sie müssen dann aber einen Sensus für das Eintauchen in Tiefendimensionen der Kultur haben, die unbewusste Strukturen im Gehirn freizusetzen scheinen.

94 Neil Postman erörterte in seinem Buch “Die zweite Aufklärung. Vom 18. ins 21. Jahrhundert", Berlin Verlag Berlin 1999 die Kontextgebundenheit des Wissens. S. 105 – 146. “Information"/"Erzählungen". So war bis zur Erfindung der Telegraphie und Photographie die Informationsübermittlung Immer kontextgebunden, es kam dann zur Atomisierung der Nachricht als Information, die nun im Übermaß vorhanden, nur selektiv einen Sinn erhält, wenn Wissenssysteme zur Anwendung kommen, die vorher selbstverständlich waren.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die eigentliche Quelle.

Sichter
(Klgn) Schumann


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