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Dissertation

von Dr. Kst

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[1.] Kst/Fragment 152 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2021-08-27 14:40:54 Numer0nym
Fragment, Gesichtet, Kassen 2016, Kst, SMWFragment, Schutzlevel sysop, ÜbersetzungsPlagiat

Typus
ÜbersetzungsPlagiat
Bearbeiter
Mendelbrno
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 152, Zeilen: 1-19, 32-39
Quelle: Kassen 2016
Seite(n): 60, 61, Zeilen: 60: 4 ff.; 61: 1 ff.
In summary, there will be employment effects in the medium term, but these will not be strong compared to the native population of North Rhine-Westphalia, mainly due to the differences in qualifications of the refugees. In addition, effects will not be found in all sectors and wage groups, but will concentrate mainly on the low-wage sector. The heterogeneity of labour reduces the negative effects, especially through the more efficient use of human capital by local workers. In the long run, these negative employment effects will be largely reduced as the economy responds to the new circumstances and can expand job supply.


However, an important and central component in the economic management of the refugee crisis is of a political and institutional nature. The relevance of integrative measures and the further training of arriving refugees were pointed out in the analysis. The quality and implementation of these measures, which are intended to ensure that refugees willing to work receive further training and enter the labour market, are thus primarily decisive for the success of the integration of refugees into the labour market. Integrative and educational measures as well as the quantity and quality of social assistance can generally reduce negative effects in the short and medium term. The key to integrating young asylum-seekers with formal schooling into the labour market quickly and in the long term is to ensure that they are properly trained and integrated into the training market.

[...]

Another actor in the refugee crisis that should not be neglected is Turkey. Future behaviour, especially with regard to the refugee agreement, has a strong influence on the extent of the effects on the German labour market. The existence of the refugee agreement helps to reduce, control and distribute the extent of entry flows. This relieves the burden above all on Germany, the federal states such as North Rhine-Westphalia and the individual communities, municipalities and their authorities. A smaller number of refugees who increase the number of jobs on offer also means that the effects are less severe than under the past conditions.

Es wird kurz- bis mittelfristig zwar negative Beschäftigungseffekte geben, jedoch werden diese vor allem durch die Qualifikationsunterschiede der Immigranten im Vergleich zu der einheimischen Bevölkerung nicht so stark ausfallen wie befürchtet. Diese negativen Auswirkungen werden außerdem nicht in allen Branchen und Lohngruppen vorzufinden sein, sondern sich hauptsächlich auf den Niedriglohnsektor konzentrieren. Die Heterogenität der Arbeit, die in dieser Arbeit in vielerlei Hinsicht dargestellt wurde, verringert die negativen Effekte vor allem durch den effizienteren Einsatz des Humankapitals seitens der einheimischen Arbeitnehmer. Langfristig werden sich diese negativen Beschäftigungseffekte weitgehend verringern, da die Wirtschaft auf die neuen Gegebenheiten reagiert und das Arbeitsplatzangebot ausweiten kann.

Eine zentrale Komponente bei der wirtschaftlichen Bewältigung dieser humanitären Krise ist jedoch politischer und institutioneller Natur. Es wurde im Laufe der Analyse immer wieder auf die Relevanz von integrativen Maßnahmen und der Weiterbildung der ankommenden Flüchtlinge verwiesen. Die Qualität und Durchsetzung dieser Maßnahmen, die dafür sorgen sollen, die arbeitswilligen Flüchtlinge weiterzubilden und in den Arbeitsmarkt aufzunehmen, entscheiden also vornehmlich darüber, wie erfolgreich diese Flüchtlingskrise bewältigt werden kann. Wie bereits analysiert wurde, können integrative und bildungsfördernde Maßnahmen sowie die Quantität und Qualität von sozialer Hilfe die kurz- und mittelfristigen negativen Effekte verringern. Die richtige Weiterbildung und Integration in den Ausbildungsmarkt ist demnach der Schlüssel, um vor allem die jungen Asylsuchenden mit bereits abgeschlossener formeller Schulbildung schnell und langfristig in den Arbeitsmarkt zu integrieren.

Ein weiterer, nicht zu vernachlässigender Akteur ist auch weiterhin die Türkei. Deren zukünftiges Verhalten, vor allem in Bezug auf das Flüchtlingsabkommen, hat einen starken Einfluss auf das Ausmaß der Auswirkungen auf den deutschen Arbeitsmarkt. Das Bestehen des Flüchtlingsabkommens hilft dabei das Ausmaß der Einreiseströme zu verringern, zu kontrollieren und zu verteilen. Dies entlastet vor allem Deutschland, die

[page 61]

Gemeinden, Kommunen und ihre Behörden. Eine geringere Anzahl an Flüchtlingen, die das Arbeitsangebot erhöhen, bedeutet außerdem, dass die Auswirkungen weniger stark ausfallen, als unter den vorherigen Bedingungen.

Anmerkungen

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The source is not given.

Sichter
(Mendelbrno) Schumann


[2.] Kst/Fragment 152 22 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2021-10-02 16:36:09 Mendelbrno
Brücker et al. 2015, Fragment, Gesichtet, Kst, SMWFragment, Schutzlevel sysop, ÜbersetzungsPlagiat

Typus
ÜbersetzungsPlagiat
Bearbeiter
Mendelbrno
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 152, Zeilen: 22-31
Quelle: Brücker et al. 2015
Seite(n): 9, 10, Zeilen: 9: 12 ff.; 10: 6 ff.
Past experience of refugee migration shows that the integration of refugees into the labour market takes longer. In the past decades, five years after immigration, around 50% of refugees of working age were able to work, a good 60% after ten years and around 70% after 15 years. In the past, a person with asylum status who worked full-time earned an average of 1,100 euros in the first year after moving in. After ten years the value was 1,500 euros and after 15 years 1,600 to 1,700 euros. Compared to other migrants, the wage level of refugees in their first year of employment was 400 euros lower and even after 15 years an average difference of 300 euros remained. This means that people who came to Germany as refugees were on average among the poorest earning groups on the German labour market in the past. [page 9]

Die Arbeitsmarktintegration von Flüchtlingen braucht Zeit: So belief sich der Anteil der Beschäftigten an der Bevölkerung von 15 bis 64 Jahren unter den Flüchtlingen im Zuzugsjahr durchschnittlich auf 8 Prozent. Nach fünf Jahren stieg der Anteil auf knapp 50 Prozent, nach zehn Jahren auf 60 Prozent und nach 15 Jahren auf knapp 70 Prozent (siehe Seite 10 Abbildung 2).

[page 10]

Das monatliche Durchschnittsgehalt von vollzeiterwerbstätigen Flüchtlingen betrug im ersten Jahr nach dem Zuzug rund 1.100 Euro, zehn Jahre nach dem Zuzug 1.500 Euro und stieg danach auf 1.600 bis 1.700 Euro. Die monatlichen Durchschnittseinkommen von Flüchtlingen sind damit im ersten Zuzugsjahr gut 400 Euro geringer als die von anderen Migrantengruppen, nach 15 Jahren immer noch um 300 Euro. Insgesamt gehören die Migranten, die als Schutzsuchende nach Deutschland gekommen sind, zu den am schlechtesten verdienenden Gruppen am deutschen Arbeitsmarkt.

Anmerkungen

The source is not given.

Sichter
(Mendelbrno) Schumann



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