Typus
ÜbersetzungsPlagiat
Bearbeiter
Mendelbrno
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 31, Zeilen: 26-39
Quelle: Schmieder 2016
Seite(n): 4, 5, Zeilen: 4: 39 ff.; 5: 1 f.
The flight and expulsion of people from the former German territories east of the Oder-Neisse line during and after the Second World War until 1950 was probably the most extraordinary period of immigration into the West German labour market. The so-called expellees were very similar to the West German population in their language and degrees. This, combined with high unemployment figures at that time, made the labour market success of native people potentially very vulnerable to immigration in the short term. Since the persons concerned could not decide whether and where they immigrated to in West Germany, immigration effects can be convincingly estimated in this context. Braun and Omar Mahmond [sic] (2014) found that an increase in displaced persons in one work segment (defined by employment and region) by 10% reduced the employment rate among natives by 4%. However, this was only the case if the proportion of displaced persons in a labour market segment was above 15%. This means that, up to a certain upper limit, the labour market was able to absorb inflows without negative effects for the natives (ibid.).

BRAUN, S., OMAR MAHMOND [sic], T. 2014. The Employment Effects of Immigration: Evidence from the Mass Arrival of German Expellees in Postwar Germany. The Journal of Economics History. Volume 74: 69-108.

Die Flucht und Vertreibung von Menschen aus den ehemaligen deutschen Gebieten östlich der Oder-Neiße-Linie während und nach dem zweiten Weltkrieg bis 1950 stellte die wohl außergewöhnlichste Einwanderungsperiode in den (west-) deutschen Arbeitsmarkt dar. Die so genannten Heimatvertriebenen waren in ihrer Sprache und ihren Abschlüssen der westdeutschen Bevölkerung hochgradig ähnlich. Dies in Verbindung mit hohen Arbeitslosenzahlen zum damaligen Zeitpunkt machte den Arbeitsmarkterfolg einheimischer Personen in der kurzen Frist potentiell sehr anfällig gegenüber Einwanderung. Da die betroffenen Menschen nicht darüber entscheiden konnten, ob und wohin in Westdeutschland sie migrierten, können Einwanderungseffekte in diesem Kontext glaubwürdig geschätzt werden. Braun & Omar Mahmoud (2014) finden basierend darauf, dass ein Zuwachs an Heimatvertriebenen in einem Arbeitsmarktsegment (definiert durch Beschäftigung und Region) um zehn Prozentpunkte die Erwerbstätigenrate unter Einheimischen um vier Prozentpunkte reduzierte. Jedoch war dies nur der Fall, wenn der Anteil Heimatvertriebener in einem Arbeitsmarktsegment über 15% betrug. Das heißt, dass

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der Arbeitsmarkt bis zu einer gewissen Obergrenze Zuströme ohne negative Effekte für die Einheimischen absorbieren konnte.


Braun, Sebastian & Omar Mahmoud, Toman (2014): The Employment Effects of Immigration: Evidence from the Mass Arrival of German Expellees in Postwar Germany. The Journal of Economic History, vol. 74, 69-108, http://dx.doi.org/10.1017/S0022050714000035.

Anmerkungen

The true source is not given.

Sichter
(Mendelbrno) Schumann


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