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Typus
ÜbersetzungsPlagiat
Bearbeiter
Mendelbrno
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 140, Zeilen: 1-11, 12-14
Quelle: Brücker et al. 2012
Seite(n): 269, Zeilen: l. col.: 36 ff.
After the recruitment stop in 1973, this qualification structure was consolidated by family reunification and other forms of immigration.


In addition to the immigration policy mentioned above, however, economic factors also play a role. The wage premium for education and training in Germany is relatively low by OECD standards. This is due, among other things, to the largely state financing of school and higher education. In countries with strong private financing of education, wage premiums for education are generally higher. Since the vast majority of migrants generally only acquire part of their education in the destination countries, they can benefit from the high returns to education in these countries. In this respect, the countries in particular have a competitive advantage in attracting qualified migrants whose education systems are privately financed. [...] All in all, an immigration policy that noticeably lowers the migration barriers for qualified and highly qualified skilled workers could significantly improve the qualification level of immigrants in Germany.

Nach dem Anwerbestopp von 1973 hat sich diese Qualifikationsstruktur durch Familiennachzug und andere Formen der Zuwanderung, die nicht nach Qualifikationskriterien gesteuert wurde, verfestigt (vgl. Fertig/Schmidt 2001).

Neben der Einwanderungspolitik spielen jedoch auch ökonomische Faktoren eine Rolle. Die Lohnprämie für Bildung und Ausbildung ist in Deutschland im OECD-Vergleich relativ gering, was unter anderem auf die weitgehend staatliche Finanzierung der Schul- und Hochschulbildung zurückzuführen ist. In Ländern mit einer starken privaten Bildungsfinanzierung sind die Lohnprämien für Bildung in der Regel höher. Da die meisten Migranten allenfalls einen Teil ihrer Bildung in den Zielländern erwerben, können sie von den hohen Bildungsrenditen in diesen Ländern profitieren, ohne die vollständigen Kosten für den Erwerb von Bildungsabschlüssen zu tragen. Insofern haben etwa die angelsächsischen Länder mit ihren stark privat finanzierten Bildungssystemen bei der Anwerbung qualifizierter und hochqualifizierter Migranten einen Wettbewerbsvorteil gegenüber den kontinentaleuropäischen Ländern, in denen die Bildungsausgaben überwiegend öffentlich finanziert werden.

Insgesamt ließe sich mit einer Einwanderungspolitik, die die Migrationsbarrieren für qualifizierte und hochqualifizierte Fachkräfte erkennbar senkt, das Qualifikationsniveau der Zuwanderer in Deutschland deutlich verbessern.


Fertig, Michael; Schmidt, Christoph M. (2001): First- and Second Generation Migrants: What Do We Know and What Do People Think?, IZA Discussion Paper 324.

Anmerkungen

The source is not given.

Sichter
(Mendelbrno) Schumann