18. September 2018[Quelltext bearbeiten]

  • Legal Tribune Online: Die zwielichtige Quelle. Wikipedia in juristischen Arbeiten (Roland Schimmel) "Belastbare Regeln, wie mit der Wikipedia in juristischen Hausarbeiten umzugehen ist, versprechen Gerichtsurteile. [...] Ein solches Urteil hat schon vor zwei Jahren das Verwaltungsgericht (VG) Schleswig-Holstein gesprochen, welches aber erst auf gezielte Anfrage hin vor wenigen Monaten veröffentlicht worden ist (Urt. v. 28.6.2016, Az. 7 A 230/14).
    Geklagt hatte ein ehemaliger Doktorand, dem seine Universität den juristischen Doktorgrad täuschungshalber wieder aberkannt hatte. Das Spannende an dem Fall: Seine erkennbar schnell heruntergeschriebene Arbeit bestand unter anderem aus Wikipedia-Auszügen.
    Das Urteil ist interessant, auch weil das Gericht die Beanstandungen der Universität an der betreffenden Doktorarbeit Stück für Stück betrachtet."

18. April 2018[Quelltext bearbeiten]

  • Frankfurter Allgemeine Zeitung (S. N4): Auf der langen Bank (Jochen Zenthöfer) "Warum Annette Schavan noch Ministerin sein könnte: Universitäten reagieren auf Plagiate meist schleppend und sehr unterschiedlich. Eine Spurensuche im föderalen Deutschland. [...] Dem Juristen Lukas D. wurde 2014 der Doktorgrad entzogen, seine Klage gegen den Entzug im Juni 2016 abgewiesen. Doch das Urteil hatte fast zwei Jahre keine Rechtskraft, da über seinen Antrag auf Zulassung der Berufung erst vor kurzem entschieden wurde. [...] Inzwischen steht der Titelverlust fest."
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