Starke Marke: Verbindung von betriebswirtschaftlichen und psychologischen Faktoren als Erfolgsgarant

von Dr. Matthias Weber

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[1.] Maw/Fragment 021 02 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2018-01-06 23:11:13 [[Benutzer:|]]
Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, Loose 2002, Maw, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Klgn
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 21, Zeilen: 2-18
Quelle: Loose 2002
Seite(n): 4, Zeilen: 6 ff.
2 Markendefinition

Die Marke an sich ist ein sehr altes Phänomen. Schon aus der Antike und dem Mittelalter sind Garantie- und Herkunftsnachweise an Sachgütern bekannt. Waren es anfangs meist sachliche Hinweise über Mengen oder den Feinmetallgehalt der Ware, entwickelten sich später, Meister-, Werkstatt- und Gildezeichen. Dies war vor allem bedingt durch das Aufkommen des Merkantilismus, später des Zunftwesens, und dem damit verbundenen Interesse der Obrigkeiten, die „eigenen" Gewerbe zu fördern und zu schützen.

Spätere Entwicklungsschritte zum modernen Markenwesen waren die Industrialisierung im 19. Jahrhundert mit der einhergehenden Massenproduktion, der Entwicklung in der industriellen Verpackungstechnik, der Entstehung großer Konzerne und einem gestiegenen Wohlstand, der zu mehr Freizeit und einer höheren Konsumorientierung führte.

War die Marke anfangs lange Zeit ein Phänomen des Verbrauchs- und Gebrauchsgütermarktes, so hat sich das Markenwesen in den letzten dreißig Jahren vor allem durch die Sättigung dieser Märkte, die Anforderungen der Internationalisierung, das steigende Umweltbewusstsein und die Zunahme der Individualisierung der Verbraucher deutlich diversifiziert.

2 Marke

2.1 Markenentwicklung

Die Marke an sich ist ein sehr altes Phänomen. Schon aus der Antike und dem Mittelalter sind Garantie- und Herkunftsnachweise an Sachgütern bekannt. Waren es anfangs meist sachliche Hinweise über Mengen oder den Feinmetallgehalt der Ware, entwickelten sich später, Meister-, Werkstatt- und Gildezeichen. Dies war vor allem bedingt durch das Aufkommen des Merkantilismus, später des Zunftwesens, und dem damit verbundenen Interesse der Obrigkeiten, die „eigenen“ Gewerbe zu fördern und zu schützen.9

Spätere Entwicklungsschritte zum modernen Markenwesen waren die Industrialisierung im 19.Jahrhundert mit der einhergehenden Massenproduktion, der Entwicklung in der industriellen Verpackungstechnik, der Entstehung großer Konzerne und einem gestiegenen Wohlstand, der zu mehr Freizeit und einer höheren Konsumorientierung führte.10

War die Marke anfangs lange Zeit ein Phänomen des Verbrauchs- und Gebrauchsgütermarktes, so hat sich das Markenwesen in den letzten dreißig Jahren vor allem durch die Sättigung dieser Märkte, die Anforderungen der Internationalisierung, das steigende Umweltbewusstsein und die Zunahme der Individualisierung der Verbraucher deutlich diversifiziert.11


9 Vgl. Leitherer (2001), S. 59ff.; Berekoven (1992), S. 26ff.; Dichtl (1992), S. 3f.

10 Vgl. ebenda.

11 Vgl. Berekoven (1992), S 40ff., Bruhn (2001b), S. 21 f.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Sichter
(Klgn), WiseWoman


[2.] Maw/Fragment 021 20 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2018-01-14 20:02:27 [[Benutzer:|]]
Fragment, Gesichtet, Glitsch 2001, Maw, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Klgn
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 21, Zeilen: 20-32
Quelle: Glitsch 2001
Seite(n): 22, 23, Zeilen: 22: 8 ff.; 23: 1 ff.
Im angloamerikanischen Raum trägt der Begriff „Marke“ ursprünglich die Bedeutung eines Herkunftsnachweises, einer Markierung (brand, branding) in sich.

Die Markierung stellt die Kennzeichnung eines Erzeugnisses oder einer Leistung mit einem Namen, Zeichen, Symbol, Design oder einer Kombination dieser Elemente dar und ist als Teilaspekt der Marke zu verstehen.

Der Markenname ist der verbale Teil der Marke. Das Markenzeichen ist im Gegensatz zum Markennamen visualisiert. [...] Als Kritik dieser Sichtweise ist anzubringen, dass der Markenbegriff viel weiter zu fassen ist. Er findet zur Bezeichnung eines geschützten Rechtsgutes genauso Verwendung wie zur Charakterisierung eines bestimmten Warentyps, umfasst emotionale Leitgedanken genauso wie rationale Erwartungshaltungen.

2.2.5.1. Die Marke - Das Kapital eines Unternehmens

[...] Im angloamerikanischen Raum trägt der Begriff ursprünglich die Bedeutung eines Herkunftsnachweises (brand, branding) in sich. Heute ist der Markenbegriff jedoch viel weiter zu fassen. Er findet zur Bezeichnung eines geschützten Rechtsgutes genauso Verwendung, wie zur Charakterisierung eines bestimmten Warentyps, umfasst emotionale Leitgedanken2 genauso wie rationale Erwartungshaltungen.

[...]

"[...] Die Markierung stellt die Kennzeichnung eines Erzeugnisses oder einer Leistung mit einem Namen, Zeichen, Symbol, Design oder einer Kombination dieser Elemente dar und ist als Teilaspekt der Marke zu verstehen.“5


2 Vgl. Halstenberg, V. (1996), S. 1.

5 Backhaus, K. (1999), S. 384.


[Seite 23]

Der Markenname ist der verbal wiedergebbare Teil der Marke. Das Markenzeichen ist im Gegensatz zum Namen visualisiert, erkennbar und nicht verbal wiedergebbar, beispielsweise ein Symbol, eine Gestaltungsform, Farbgebung oder Schriftzug.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Sichter
(Klgn), SleepyHollow02


[3.] Maw/Fragment 021 35 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2018-01-23 07:47:54 [[Benutzer:|]]
BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, Maw, Ringle 2006, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 21, Zeilen: 35-40
Quelle: Ringle 2006
Seite(n): 17, Zeilen: 8 ff.
Seiner Meinung nach wird als Marke eines Anbieters neben einer unterscheidungsfähigen, einheitlichen Markierung als Element der Gestaltung einer Leistung (Produkt, Dienstleistung) das in der Psyche der Konsumenten und weiterer Bezugsgruppen verankerte unverwechselbare Vorstellungsbild einer Sach- oder Dienstleistung verstanden (Meffert, 2000). Den weiteren Ausführungen wird daher in Anlehnung an Meffert/Burmann/Koers (2002, S. 6) die nachstehende identitätskonforme Definition einer Marke zu Grunde gelegt:
Als Marke eines Anbieters wird neben einer unterscheidungsfähigen, einheitlichen Markierung als Element der Gestaltung einer Leistung (Produkt, Dienstleistung) das in der Psyche der Konsumenten und weiterer Bezugsgruppen verankerte unverwechselbare Vorstellungsbild einer Sach- oder Dienstleistung verstanden.
Anmerkungen

Auf Meffert wird (wenn auch ungenau) hingewiesen; dass es sich um ein wörtliches Zitat handelt, erkennt der Leser nicht. Meffert (2000) ist ein anderes Werk als Meffert/Burmann/Koers (2002).

"Seiner" nimmt Bezug auf "Der Verfasser" (i.e. Maw) im ersten Satz des Paragraphen.

Sichter
(SleepyHollow02), WiseWoman



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Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:WiseWoman, Zeitstempel: 20180106230317
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