Starke Marke: Verbindung von betriebswirtschaftlichen und psychologischen Faktoren als Erfolgsgarant

von Dr. Matthias Weber

vorherige Seite | zur Übersichtsseite | folgende Seite

Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende

[1.] Maw/Fragment 045 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2018-01-18 20:34:55 [[Benutzer:|]]
Florack Scarabis 2007, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, Maw, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 45, Zeilen: 1-2, 5-6, 11-17
Quelle: Florack Scarabis 2007
Seite(n): 184, Zeilen: 22 ff.
[Berücksichtigt man zusätzlich, dass eben nicht nur die Motivation, konsistent zu sein, sondern auch die Motivation, den Selbstwert zu stärken, einen Einfluss auf die Wahl von Marken hat, dann ist klar, dass sich Selbstkongruenzeffekte nicht nur] auf das gegenwärtige, sondern auch auf das ideale Selbst beziehen, das heißt auf ein Selbst, das sich eine Person wünscht. [...]

In diesem Sinne kann der Erwerb eines bestimmten Markenprodukts als Selbstergänzung gesehen werden. [...]

Der Konsument ergänzt mit dem Markenprodukt eine Eigenschaft, die er gerne besitzen würde, aber nicht wirklich besitzt. Die mangelnde Dynamik einer Person kann in dieser Weise durch die Dynamik ausgeglichen werden, die die Marke des eigenen Autos ausstrahlt. Zur Erfüllung dieser Selbstsymbolisierung durch die Verwendung bestimmter Marken kommt neben der individuellen Einschätzung von Markenpersönlichkeiten dem sozialen Konsens eine entscheidende Bedeutung zu.

Berücksichtigt man zusätzlich, dass eben nicht nur die Motivation, konsistent zu sein, sondern auch die Motivation, den Selbstwert zu stärken, einen Einfluss auf die Wahl von Marken hat, dann ist klar, dass sich Selbstkongruenzeffekte nicht nur auf das gegenwärtige, sondern auch auf das ideale Selbst beziehen, das heißt auf ein Selbst, das sich eine Person wünscht. In diesem Sinne kann der Erwerb eines bestimmten Markenprodukts als Selbstergänzung gesehen werden (vgl. Gollwitzer und Wicklund 1985). Der Konsument ergänzt mit dem Markenprodukt eine Eigenschaft, die er oder sie gerne besitzen würde, aber nicht besitzt. Die mangelnde Dynamik einer Person kann in dieser Weise durch die Dynamik ausgeglichen werden, die die Marke des eigenen Autos ausstrahlt. Zur Erfüllung dieser Selbstsymbolisierung durch die Verwendung bestimmter Marken kommt neben der individuellen Einschätzung von Markenpersönlichkeiten dem sozialen Konsens eine entscheidende Bedeutung zu.
Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Sichter
(SleepyHollow02), Schumann


[2.] Maw/Fragment 045 02 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2018-01-18 20:36:25 [[Benutzer:|]]
Fragment, Gesichtet, Maw, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Waller et al 2005

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 45, Zeilen: 2-4, 7-10, 18-23
Quelle: Waller et al 2005
Seite(n): 17, Zeilen: 10 ff., letzter Absatz
Die Präferenz für eine Marke nimmt somit zu, je stärker die Marke mit Eigenschaften assoziiert wird, die das tatsächliche oder ideale Ich von Konsumenten beschreiben.

[...]

Die Produktwahl dient dazu, das individuelle Selbstbild auszudrücken. Konsumenten suchen häufig gezielt nach Marken, deren Bedeutung ihrer eigenen Person oder ihrem Idealbild entsprechen.

[...]

Marken ermöglichen es somit dem Konsumenten, bei bestimmten sozialen Bezugsgruppen Anerkennung zu erfahren und signalisieren der Umwelt, zu welcher Szene man gehört. Marken können bei den Konsumenten auch spezielle Empfindungen hervorrufen, die im Zusammenhang mit keiner anderen Marke entstehen und ebenfalls als eine Form der Selbstpräsentation interpretiert werden können (Aaker, D. A., 1996).

AAKER zufolge (2001, S. 94) geht die Forschung davon aus, dass die Präferenz für eine Marke zunimmt, je stärker die Marke mit Eigenschaften assoziiert wird, die das tatsächliche oder ideale Ich von Konsumenten beschreiben. Bereits 1957 postulierte (nach WEIS & HUBER, 2000, S. 24) „die These, dass das Produkt- oder Markenimage als Symbol der Persönlichkeit des Käufers, der Käuferin interpretiert werden kann, und die Produktwahl dazu dient, das individuelle Selbstbild auszudrücken“. Konsumenten suchen also gezielt nach Produkten beziehungsweise Marken, deren Bedeutung ihrer eigenen Person oder ihrem Idealbild entsprechen.

[...]

Demnach ermöglichen Marken dem Käufer, der Käuferin, bei bestimmten sozialen Bezugsgruppen Anerkennung zu erfahren und signalisieren der Umwelt, zu welcher Szene man gehört. (vgl. Weis & Huber, 2000, S. 64) Marken können bei der Kundschaft auch spezielle Empfindungen hervorrufen, die im Zusammenhang mit keiner anderen Marke entstehen und ebenfalls als eine Form der Selbstpräsentation interpretiert werden können.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Sichter
(SleepyHollow02), Schumann



vorherige Seite | zur Übersichtsseite | folgende Seite
Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:Schumann, Zeitstempel: 20180118203736
Nutzung von Community-Inhalten gemäß CC-BY-SA, sofern nicht anders angegeben.
… weitere Daten zur Seite „Maw/045
SleepyHollow02 +
(SleepyHollow02) +  und Schumann +