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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 43, Zeilen: 26-38
Quelle: Florack Scarabis 2007
Seite(n): 183, Zeilen: 12 ff.
9.4.1 Selbstkongruenzmodell - Mechanismen der Selbstkongruenz und Einfluss auf die Markenwahl - als Wirkungsansatz

Im Zusammenhang zur Präferenz einer Marke steht die Passung einer Marke zum Selbstkonzept eines Konsumenten, dem Wissen des Konsumenten über seine eigenen Eigenschaften. Drei Motivationen werden als treibende Kräfte eines solchen Selbstkongruenzeffekts diskutiert.

Die Konsistenzmotivation ist die Motivation, konsistent in den eigenen Einstellungen und im eigenen Verhalten zu sein. Die Selbstwertstärkung ist die Motivation, den eigenen Selbstwert zu stärken. Unter „Feeling right“ versteht man einen Effekt der Passung zu eigenen Konzepten und Orientierungen, der im Verlauf der Verarbeitung von Informationen zu einem positiven Gefühl führt, das Konsumenten als Grundlage für Urteile und Entscheidungen heranziehen.

Verschiedene Studien (Dolich 1991; Sirgy 1982; Sirgy et al. 1991) belegen, dass die Passung einer Marke zum Selbstkonzept eines Konsumenten, dem Wissen des Konsumenten über seine eigenen Eigenschaften (Smith und Mackie 2000), in einem Zusammenhang zur Präferenz einer Marke steht (siehe Abbildung 2 für einen Überblick). In der Literatur werden vor allem zwei Motivationen als treibende Kräfte eines solchen Selbstkongruenzeffekts diskutiert: die Motivation, konsistent in den eigenen Einstellungen und im eigenen Verhalten zu sein, und die Motivation, den eigenen Selbstwert zu stärken. Hinzu kommt ein Effekt der Passung zu eigenen Konzepten und Orientierungen, der im Verlauf der Verarbeitung von Informationen zu einem positiven Gefühl führt („Feeling right“), das Konsumenten als Grundlage für Urteile und Entscheidungen heranziehen.

[...]

Abb. 2: Mechanismen der Selbstkongruenz und Einfluss auf die Markenwahl

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Sichter
(SleepyHollow02), Schumann