Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 46, Zeilen: 13-31
Quelle: Florack Scarabis 2007
Seite(n): 183, 184, 185, Zeilen: 183: 21; 184: Überschriften, letzter Absatz; 185: 1, 11 ff.
Neben „konsistenter Selbstpräsentation“, „Steigerung des Selbstwerts“ wird noch kurz auf „Feeling right“ als Grundlage von Selbstkongruenz eingegangen. Hier werden Gefühle berücksichtigt, die bei der Informationsverarbeitung entstehen. Positive Gefühle als Beiprodukt von Wahrnehmung und Verarbeitung von Informationen über ein Produkt können entstehen, wenn die aufgenommenen Informationen auf eigene motivationale Orientierungen passen. In diesem Fall spricht man von der Auslösung eines „Feeling right“, das beispielsweise entsteht, wenn eine Produktwerbung in einer Weise aufgebaut ist, die den eigenen motivationalen Orientierungen entspricht. Es ist bei solchen Effekten einer Passung zu Orientierungen der Selbstregulation das entstehende Gefühl, richtig zu handeln (Feeling right), entscheidend. Es gibt Hinweise darauf, dass die kognitive Verarbeitung mit positiven Gefühlen einhergeht. Darüber hinaus scheint es so zu sein, dass die Anwendung einer eigenen Orientierung alleine schon mit einem positiven Wert verbunden ist. Übertragung [sic] auf das Konzept der Markenpersönlichkeit bedeutet dies, dass Personen ein Produkt nicht nur wählen, weil sie konsistent sein oder ihre eigene Persönlichkeit unterstreichen wollen. Wenn die Eigenschaften der Markenpersönlichkeit zu den eigenen passen, dann löst die Wahrnehmung des Produkts schon eine positive Bewertung aus und die Wahl des Produkts das Gefühl, das Richtige zu tun (Florack, Scarabis, 2007, S. 177 - 196). [Seite 183]

2.1. Grundlagen von Selbstkongruenz: Konsistente Selbstpräsentation [...]

[Seite 184]

[...]

2.2 Grundlagen von Selbstkongruenz: Steigerung des Selbstwerts

[...]

2.3 Grundlagen von Selbstkongruenz: „Feeling right“

Neben den vorgestellten motivationalen Ansätzen zur Erklärung von Präferenzen von Produkten und Marken, die in einer Kongruenz zum Selbst stehen, existieren auch einige Erklärungsmodelle, die Gefühle berücksichtigen, die bei der Informationsverarbeitung entstehen. Man geht heute davon aus, dass positive Gefühle als Beiprodukt der Wahrnehmung und Verarbeitung von Informationen über ein Produkt entstehen können, wenn die aufgenommenen Informationen auf eigene motivationale Orientierungen „passen.“ Man spricht in diesem Fall von der Auslösung eines „Feeling right“, das beispielsweise entsteht, wenn eine Produktwerbung in einer Weise aufgebaut ist, die

[Seite 185]

den eigenen motivationalen Orientierungen entspricht.

[...]

Die Arbeiten von Lee und Aaker (2004) und Cesario et al. (2004) belegen, dass bei solchen Effekten einer Passung zu Orientierungen der Selbstregulation das entstehende Gefühl, richtig zu handeln (Feeling right), entscheidend ist. Es gibt Hinweise darauf, dass die kognitive Verarbeitung bei einer Passung erleichtert ist und dass erleichterte kognitive Verarbeitung mit positiven Gefühlen einhergeht (Lee und Aaker 2004). Darüber hinaus scheint es so zu sein, dass die Anwendung einer eigenen Orientierung alleine schon mit einem positiven Wert verbunden ist (Higgins 2006). Übertragen auf das Konzept der Markenpersönlichkeit bedeutet dies, dass Personen ein Produkt nicht nur wählen, weil sie konsistent sein oder ihre eigene Persönlichkeit unterstreichen wollen. Wenn die Eigenschaften der Markenpersönlichkeit zu den eigenen passen, dann löst die Wahrnehmung des Produkts schon eine positive Bewertung aus und die Wahl des Produkts das Gefühl, das richtig zu tun.

Anmerkungen

Die Quelle ist am Ende des Absatzes genannt. Gleichwohl hätte eine wörtliche Übernahme durch Anführungszeichen gekennzeichnet werden müssen.

Sichter
(SleepyHollow02), WiseWoman


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