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Akzeptanz von Social Media Marketing in der Sanitärbranche

von Dr. Marcus Diedrich

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[1.] Mdi/Fragment 077 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2021-03-28 11:18:05 Mendelbrno
Fragment, Gesichtet, Große Peclum 2012, Mdi, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Klgn
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 77, Zeilen: 1 ff. (ganze Seite)
Quelle: Große Peclum 2012
Seite(n): 57-59, Zeilen: 57: 7 ff.; 58: 1-4, 9-10, 14-17; 59: 4 ff.
Neben den Phasen ist es von zentraler Bedeutung, wesentliche Fehler beziehungsweise Erfolgsfaktoren eines Veränderungsprozesses zu kennen und im Management des Veränderungsprozesses zu berücksichtigen.

4.3.1.2 Erfolgsfaktoren im Veränderungsprozess

Eine klare Definition von Vision und Zielen ist zu Beginn einer Veränderung sehr wichtig. Ist dies nicht gegeben, so fehlt es den Beteiligten an Orientierung und an einem grundlegenden Verständnis für die Sinnhaftigkeit und die Notwendigkeit der Veränderung. Sowohl die Ausrichtung und Prämissen der Veränderung als auch die dahinterstehenden Gründe beziehungsweise den angestrebten Nutzen gilt es dementsprechend zu definieren und auf breiter Basis zu kommunizieren. Ziel muss es sein, ein breites Bewusstsein für die hinter der Veränderung stehenden Probleme zu schaffen und den Betroffenen Orientierung zu geben.

Ein Veränderungsprozess erfordert zudem ein hohes Maß an Information und Kommunikation. Unklare, verspätete oder lückenhafte Informationen innerhalb eines Veränderungsprozesses haben nicht selten Missverständnisse bezüglich Ziel und Nutzen der Veränderung auf Seiten der Mitarbeiter zur Folge. Gerüchte und aufkommende Ängste lassen zudem schnell Stress entstehen. Dementsprechend wichtig ist es, im Verlauf der Veränderung kontinuierlich eine offene, lebendige und vertrauensvolle Kommunikation aufrechtzuerhalten.248

Ein weiterer Erfolgsfaktor in Veränderungsprozessen steht in Zusammenhang mit den verantwortlichen beziehungsweise betroffenen Führungskräften. Führungskräfte müssen daher nicht nur einheitlich hinter dem Veränderungsprozess stehen, sondern zudem in der Lage sein, professionell mit der Verunsicherung betroffener Mitarbeiter umzugehen, diese zu beteiligen und für die anstehende Veränderung zu gewinnen.

Von entscheidender Bedeutung ist es, Führungskräfte wie Mitarbeiter möglichst frühzeitig und partizipativ an der Ausgestaltung der Veränderung zu beteiligen. Die Wege, dies zu tun, sind vielfältig. Eine Möglichkeit besteht beispielsweise in der Einbindung einzelner [Vertreter in die Projektorganisation.]


248 Vgl. Doppler, K./Lauterburg C., 2008 [sic], Seite 160 ff.


Doppler, K./Lauterburg C., 2008 [sic]. Change Management: Den Unternehmenswandel ge­stalten, 10. Auflage, Frankfurt am Main

[Seite 57:]

Dafür ist es von zentraler Bedeutung, wesentliche Fehler beziehungsweise Erfolgsfaktoren zu kennen und im Management des Veränderungsprozesses zu berücksichtigen. Aus empirischen Befunden und theoretischen Modellen lassen sich fünf wesentliche Erfolgsfaktoren herleiten:

Erfolgsfaktor Vision und Ziele

Neben dem weitläufig bekannten Modell von Kotter (vgl. Abschnitt 3.4) zeigen auch aktuelle Studien und Erfolgsmodelle, wie wichtig zu Beginn einer Veränderung eine klare Definition von Vision und Zielen ist (vgl. Kotter 1995, S. 59 ff.; McKinsey 2006, S. 6; Gerkhardt et al. 2008, S. 19). Ist dies nicht gegeben, so fehlt es den Beteiligten an Orientierung und an einem grundlegenden Verständnis für die Sinnhaftigkeit und die Notwendigkeit der Veränderung. Sowohl die Ausrichtung und Prämissen der Veränderung als auch die dahinterstehenden Gründe beziehungsweise den angestrebten Nutzen gilt es, dementsprechend zu definieren und auf breiter Basis zu kommunizieren. Ziel muss es sein, ein breites Bewusstsein für die hinter der Veränderung stehenden Probleme zu schaffen und den Betroffenen Orientierung zu geben.

Erfolgsfaktor Kommunikation

Wie bereits in Abschnitt 3.1 beschrieben, erfordern Veränderungsprozesse ein hohes Maß an Information beziehungsweise Kommunikation. Es wundert daher nicht, dass dieser Bereich oftmals besonders fehleranfällig ist. Unklare, verspätete oder lückenhafte Informationen innerhalb eines Veränderungsprozesses haben nicht selten Missverständnisse bezüglich Ziel und Nutzen der Veränderung auf Seiten der Mitarbeiter

[Seite 58:]

zur Folge. Gerüchte und aufkommende Ängste lassen zudem schnell Stress entstehen. Dementsprechend wichtig ist es, im Verlauf der Veränderung kontinuierlich eine offene, lebendige und vertrauensvolle Kommunikation aufrechtzuerhalten (vgl. Doppler/Lauterburg 2002, S. 160 ff.). [...]

Erfolgsfaktor Führung

Ein weiterer Erfolgsfaktor in Veränderungsprozessen steht in Zusammenhang mit den verantwortlichen beziehungsweise betroffenen Führungskräften. [...] Führungskräfte müssen daher nicht nur einheitlich hinter dem Veränderungsprozess stehen, sondern zudem in der Lage sein, professionell mit der Verunsicherung betroffener Mitarbeiter umzugehen, diese zu beteiligen und für die anstehende Veränderung zu gewinnen.

[Seite 59:]

[...] Von entscheidender Bedeutung ist es, Führungskräfte wie Mitarbeiter möglichst frühzeitig und partizipativ an der Ausgestaltung der Veränderung zu beteiligen. Die Wege, dies zu tun, sind vielfältig; eine Möglichkeit besteht beispielsweise in der Einbindung einzelner Vertreter in die Projektorganisation.


DOPPLER, K./LAUTERBURG C. (2008) [sic] Change Management: Den Unternehmenswandel gestalten, Frankfurt am Main (10. Auflage)

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die eigentliche Quelle.

Sichter
(Klgn) Schumann



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