Wandel von Einstellungen und Werten unter dem Aspekt des Autoritarismus deutscher Eltern im Zeitvergleich

von Prof. Marina Hennig

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[1.] Mhe/Fragment 013 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2016-07-22 11:03:12 [[Benutzer:|]]
Fragment, Gesichtet, Mhe, SMWFragment, Schloeder 1993, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Schumann
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 13, Zeilen: 1-10
Quelle: Schloeder 1993
Seite(n): 177, 178, 181, Zeilen: 177: letzter Absatz; 178: 1 ff.; 181: 28 ff.
Dabei geht er von der [sic] zwei Grundannahmen aus: 1.Die Wertprioritäten eines Individuums sind von seiner sozioökonomischen Lage abhängig. 2.Die grundlegenden Werte eines Menschen spiegeln die Bedingungen wider, die während seiner Jugendzeit vorlagen. Inglehart geht von der These aus, daß sich der Wertwandel subjektiv als intergenerationeller Wertwandel manifestiert. Die wichtigste These von Inglehart beschäftigt sich mit den Unterschieden in den Wertprioritäten zwischen Vor- und Nachkriegsgeneration. Die Generation der vor 1945 Geborenen vertritt in deutlich stärkerem Maße materialistische Orientierungen als die jüngere Generation, da die erste in Zeiten des Mangels und der Unsicherheit aufgewachsen ist, hingegen die jüngere durch eine Periode wirtschaftlichen Überflusses geprägt wurde. Den theoretischen Hintergrund von Ingleharts Thesen und Untersuchungen bilden zwei Annahmen, die er als "Knappheits"- bzw. "Sozialisationshypothese" bezeichnet:

[Seite 178]

(1) Die Wertprioritäten eines Individuums sind von seiner sozioökonomischen Lage abhängig; man gibt den Dingen den höchsten subjektiven Wert, die relativ knapp sind.

(2) Zu einem großen Teil spiegeln die grundlegenden Werte eines Menschen die Bedingungen wider, die während seiner Jugendzeit Vorlagen (Inglehart 1983, S. 82).

[...]

[...] Seine wichtigste These betrifft Unterschiede in den Wertprioritäten zwischen Vor- und Nachkriegsgeneration: Die Generation derer, die vor 1945 geboren sind, vertritt in deutlich stärkerem Maße materialistische Werte als die jüngere Generation und zwar deshalb, weil erstere in Zeiten des Mangels und der Unsicherheit und letztere in einer Periode des wirtschaftlichen Überflusses aufgewachsen ist.

[Seite 181]

Er hält an der Grundthese fest, daß es einen durch ökonomische Veränderungen bedingten kulturellen Wandel gibt, der sich subjektiv als ein intergenerationeller Wertwandel manifestiert.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Sichter
(Schumann), SleepyHollow02



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