Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Schumann
Gesichtet
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Untersuchte Arbeit:
Seite: 11, Zeilen: 29-36
Quelle: Oesterreich 1996
Seite(n): 105, 108, Zeilen: 105: 23 ff.; 108: 13 ff.
Die Theorie des Autoritarismus, die von Reich und Fromm wesentlich beeinflußt wurde, beschreibt Menschen, die zur Unterwerfung unter Autorität bereit sind. Sie versucht damit Mechanismen zu erfassen, mit deren Hilfe gesellschaftliche Herrschaft sichergestellt wird. Im Autoritätsverhältnis wird im Gegensatz zu den Herrschaftsverhältnissen, welche durch das Machtpotential der Herrschenden definiert sind, ein Bedürfnis der Beherrschten an zentraler Stelle mitgedacht. Mit dem Autoritätsbegriff wird die Beziehung zwischen Herrschenden und Beherrschten thematisiert. Ein zweiter Grund ist im gesellschaftskritischen Potential der Autoritarismustheorie zu sehen. Sie beschreibt Menschen, die zur Unterwerfung unter Autorität bereit sind. Damit versucht sie, einen der Mechanismen zu erfassen, mit Hilfe dessen gesellschaftliche Herrschaft sichergestellt wird.

[Seite 108]

Sie [= die Herrschaftsverhältnisse] sind allein durch das Machtpotential der Herrschenden definiert. Im Autoritätsverhältnis ist dagegen an zentraler Stelle ein Bedürfnis der Beherrschten mitzudenken. Die Beherrschten benötigen etwas, was ihnen Autoritäten zu geben in der Lage sind. Der Autoritätsbegriff thematisiert also die Beziehung zwischen Herrschenden und Beherrschten.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Sichter
(Schumann), SleepyHollow02


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Oesterreich 1996 +
105, 108 +
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105: 23 ff.; 108: 13 ff. +