Individuen und ihre sozialen Beziehungen

von Prof. Marina Hennig

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[1.] Mhg/Fragment 140 03 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2019-06-20 07:35:48 [[Benutzer:|]]
Barth 2001, Fragment, Gesichtet, Mhg, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 140, Zeilen: 3-11
Quelle: Barth 2001
Seite(n): online, Zeilen: –
Außerdem gäbe es auch nach dem Ausbau wohlfahrtsstaatlicher Sicherungsleistungen fast exklusive Versorgungszuständigkeiten von Familie und Verwandtschaft, beispielsweise bei der Pflege älterer Menschen und der Krankenbetreuung. Eine weitere Ligatur sozialer Beziehungen bestehe schließlich darin, dass soziale Ähnlichkeiten und die Gleichheit der Lebensweisen nach wie vor determinierend für die Anknüpfung und den Erhalt sozialer Beziehungen seien (vgl. Diewald 1991: 39). Vester u.a. (1993) arbeiteten in einer Studie heraus, dass sich anstelle der traditionellen Klassen- und Ständezugehörigkeiten heute Vergemeinschaftungen über soziale Milieus herauskristallisieren.

Diewald, Martin (1991) Soziale Beziehungen: Verlust und [sic] Liberalisierung? Soziale Unterstützung in informellen Netzwerken. Berlin.

Außerdem gebe es auch nach dem Ausbau wohlfahrtsstaatlicher Sicherungsleistungen fast exklusive Versorgungszuständigkeiten von Familie und Verwandtschaft, beispielsweise bei der Pflege älterer Menschen und der Krankenbetreuung. Eine dritte Ligatur bestehe schließlich darin, dass soziale Ähnlichkeiten und die Gleichheit der Lebensweisen nach wie vor determinierend für die Anknüpfung und den Erhalt sozialer Beziehungen seien.54 Statt der traditionellen Klassen- und Ständezugehörigkeiten kristallisieren sich heute Vergemeinschaftungen über soziale Milieus heraus, wie VESTER U.A. (1993) in einer Studie herausarbeiten.

[53DIEWALD 1991, S. 38.]

54Vgl. ebd., S. 39.


DIEWALD, M. (1991): Soziale Beziehungen: Verlust oder Liberalisierung? Soziale Unterstützung in
informellen Netzwerken. Berlin

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die eigentliche Quelle, die in der Habilitationsschrift an keiner Stelle genannt wird.

Der Titel Vester u.a. (1993) wird sowohl in der untersuchten Arbeit als auch in der Quelle Barth nur an dieser Stelle referenziert und im jeweiligen Literaturverzeichnis nicht aufgelöst.

Die Verf.in gibt den Titel Diewald (1991) fehlerhaft wieder, vgl. [1].

Sichter
(SleepyHollow02), Stratumlucidum


[2.] Mhg/Fragment 140 32 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2016-12-17 18:54:18 [[Benutzer:|]]
Diaz-Bone 1997, Fragment, Gesichtet, Mhg, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 140, Zeilen: 32-37
Quelle: Diaz-Bone 1997
Seite(n): 151, Zeilen: 2 ff.
Wellman formuliert die Gemeinschaftsfrage, [sic] in die Frage nach den Auswirkungen der Makroebene, [sic] in Form einer differenzierten Sozialstruktur auf die Mikroebene als bedeutende soziale Beziehungen zwischen Individuen um. Soziale Integration ist dabei aus netzwerkanalytischer Perspektive die durch die Art der Beziehungsstrukturen realisierte Integration. Damit wird die Suche nach räumlich eng abgrenzbaren Formen von Solidargemeinschaften abgelöst durch [die Analyse der starken Beziehungen in Bezug auf ihre integrierende Funktion (vgl. Wellman 1979: 1203).] Die Gemeinschaftsfrage formuliert Wellman im Rahmen der Gemeindestudien als die Frage nach den Auswirkungen der sozial differenzierten Struktur der Makroebene auf die bedeutenden sozialen Bindungen und Beziehungen auf der Mikroebene zwischen Individuen um (Wellman 1979:1201). Dabei versteht Wellman, dem Prinzip der strukturalen Analyse verpflichtet, unter sozialer Integration zunächst nicht die durch solidarische Empfindungen oder normative Orientierungen integrierte Gemeinschaft, sondern die durch die Art der Beziehungsstrukturen realisierte Integration. An die Stelle der Suche nach räumlich eng abgrenzbaren Formen von Solidargemeinschaften soll die Untersuchung nach den starken Beziehungen treten, die nicht durch ihre räumliche Begrenzung oder ihren gefühlsmäßigen Inhalt gekennzeichnet sind, sondern durch ihre integrierende Funktion.106

[106 ...]

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Sichter
(SleepyHollow02) Schumann



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Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:Schumann, Zeitstempel: 20161204132606


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