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  • Mm/Fragment 076 42-44
    Typus
    ÜbersetzungsPlagiat
    Bearbeiter
    Graf Isolan
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 76, Zeilen: 42-44
    Quelle: Guggisberg 1971
    Seite(n): 64, Zeilen: 6-8
    Das Ziel ihrer historischen Studien lag schlicht darin, ihren Lesern die europäische Vergangenheit als „pränatale" amerikanische Geschichte zu vergegenwärtigen. For the romantic historians of America the study of European history had two main functions. Primarily, European history was "prenatal" American history [...]
    Anmerkungen

    -

    Sichter


  • Mm/Fragment 081 12-15
    Typus
    ÜbersetzungsPlagiat
    Bearbeiter
    Plaqueiator, Graf Isolan
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 81, Zeilen: 12-15
    Quelle: Guggisberg 1971
    Seite(n): 75, Zeilen: 5-7
    Freilich hatten die aus dem 2. Weltkrieg hervorgegangenen politischen Machtkonstellationen und historischen Umwandlungsprozesseden amerikanischen Geschichtswissenschaftlern neue Forschungshorizonte und Perspektiven auch in der asiatischen und afrikanischen Welt eröffnet. World War II expanded the horizon of American historians also beyond the geographical border lines of Europe. It has opened to them new vistas in the Asian and African world.
    Anmerkungen
    Sichter


  • Mm/Fragment 084 19-22
    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Graf Isolan, Plaqueiator
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 84, Zeilen: 19-22
    Quelle: Bracher 1964
    Seite(n): 322, Zeilen: 6-11
    Vom Orient über Rom, Mittelalter und Moderne ging der imperiale wie geistig-kulturelle Auftrag und abendländische Sendungsgedanke der Welt scheinbar endgültig und abschließend auf die Neue Welt über. Der alte Gedanke von der Abfolge der Weltreiche, der Antike und Mittelalter beherrscht hatte[FN 12], erscheint hier wie in anderen Zeugnissen auf die Weltsendung des neuen Kontinents angewendet: vom Orient über Rom, Mittelalter und Europa geht der imperiale wie der geistig-kulturelle Auftrag der Welt endgültig und abschließend auf Amerika über.
    Anmerkungen

    -

    Sichter
    Plaqueiator


  • Mm/Fragment 097 13-14
    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Graf Isolan, Kannitverstan
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 97, Zeilen: 13-14
    Quelle: Angermann 1979
    Seite(n): 18, Zeilen: 27-28
    Unter diesem Prisma stellten sie ihre Geschichtsschreibung

    bewußt in den Dienst nationaler Einheit und Konsolidation [...]

    Ihre Geschichtsschreibung stand daher ganz bewußt im

    Dienst der nationalen Einigung und Konsolidation [...]

    Anmerkungen

    Und wieder eine (wenn auch kleine) Passage, wo Mm auf eigene Worte verzichtet und sich (ohne Kennzeichnung) der Formulierungen von Angermann 1979 bedient.

    Sichter


  • Mm/Fragment 075 03-04
    Typus
    Verdächtig
    Bearbeiter
    Graf Isolan
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 75, Zeilen: 3-4
    Quelle: Guggisberg 1971
    Seite(n): 57, Zeilen: 5-6
    Betrachtet man die amerikanische Historiographie, so läßt sich primär eine Auseinandersetzung mit der amerikanischen Geschichte erkennen. American historiography has always been preoccupied with American history.
    Anmerkungen

    Mm benutzt für dieses Kapitel denselben Einstiegssatz wie Guggisberg (1971) für seinen Artikel. Zieht man das in Betracht, was im Folgenden in der Diss zu finden ist, ist dies ein klares Übersetzungsplagiat. Aufgrund der Kürze des einzelnen Fragments und der Allgemeinheit der Aussage hier nur als "verdächtig" eingestuft.

    Sichter


  • Mm/Fragment 086 10-14
    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Graf Isolan
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 86, Zeilen: 10-14
    Quelle: Guggisberg 1979a
    Seite(n): 19, Zeilen: 30-35
    Wenngleich

    die weitgehend demokratisch selbstverwaltete Kolonie Rhode Island zum ersten Gemeinwesen Amerikas wurde, in dem das Prinzip der Trennung von Kirche und Staat („no bishop, no king") und damit die uneingeschränkte Glaubensfreiheit zur Verwirklichung gelangte,[...]

    So entstand die Kolonie Rhode Island, die sich ebenfalls weitgehende Selbstverwaltungsrechte sichern konnte und zum ersten Gemeinwesen Amerikas wurde, in dem das Prinzip der Trennung von Kirche und Staat und damit die uneingeschränkte Glaubensfreiheit zur Verwirklichung gelangte.
    Anmerkungen

    Das am Ende des Abschnitts in einer Fußnote erwähnte Gespräch der Autorin scheint einzig und allein zur Einfügung der Floskel "no bishop, no king" geführt zu haben. Schade eigentlich.

    Sichter


  • Mm/Fragment 025 03-07
    Typus
    Verdächtig
    Bearbeiter
    Graf Isolan
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 25, Zeilen: 3-7
    Quelle: Mathiopoulos 1982
    Seite(n): 214, Zeilen: 5-8
    Aufgrund der revolutionären Erfolge wissenschaftlichen Fortschritts nahm nunmehr die Physik die Stellung der Theologie ein, ersetzte der planbare Fortschritt die Funktion der Vorsehung, war letztlich die Definition einer modernen Progressivismusdoktrin, die die Ambivalenz des Fortschritts als aufgehoben verstand, möglich geworden. Durch diese Erfolge des wissenschaftlichen Fortschritts nimmt nun die Physik die Stellung der Theologie ein: der planbare Fortschritt hat die Funktion der Vorsehung übernommen, die neuzeitliche Entwicklung und auch den heutigen Tag noch prägend.
    Anmerkungen

    Ist zwar nur eine kurze Passage, hat sie aber schon früher einmal formuliert und in einer wissenschaftlichen Arbeit verwendet. Hier allerdings erfolgt kein Hinweis darauf.

    Sichter


  • Mm/Fragment 088 08-11
    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Graf Isolan, Drhchc
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 88, Zeilen: 8-11
    Quelle: Bracher 1964
    Seite(n): 334, Zeilen: 23-27
    [...] die Gründungsväter der nordamerikanischen Republik [...]. Ihr historisches Weltbild wie ihre rational-pragmatische Fortschrittsdeutung waren von dem Glauben bestimmt, daß die Zukunft von Freiheit und Demokratie weltweit von Amerikas einzigartigem Experiment abhinge („that we are acting for all mankind").[FN 63]

    [FN 63: Vgl. A. Schlesinger: America: Experiment or Destiny?, a.a.O. , S. 507-509, 511-513; Robert Nisbet: History of the Idea of Progress (Kap.: The Founding Fathers), New York 1980, S. 193-206.]

    Die Zukunft von Freiheit und Demokratie hängt von Amerikas Experiment ab: Das war der Tenor der Verfassungsväter bis hin

    zu Washington und Jefferson, der überzeugt war, Amerika handle damit für die ganze Menschheit (»that we are acting for all mankind«);

    Anmerkungen

    -

    Sichter
    Drhchc


  • Mm/Fragment 091 02-05
    Typus
    BauernOpfer
    Bearbeiter
    Graf Isolan
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 91, Zeilen: 2-5
    Quelle: Koch 1961
    Seite(n): 75, Zeilen: 20-23
    Und Abigail Adams, die von Hamiltons Versuchen, sich selbst 1798 zum Commander in Chief der Armee zu ernennen, entsetzt war, schrieb: „That man would in my mind become a second Buonaparty if he was possessed of equal power." [FN 80]

    [FN 80: Abigail Adams in: A. Koch, op. cit., S. 75.]

    Abigail Adams, much disturbed at Hamilton's tactics in his efforts to get himself appointed commander in chief of the army in 1798 wrote: "That man would in my mind become a second Buonaparty [sic!] if he was possessed of equal power."
    Anmerkungen

    Nicht nur das Zitat von Abigail Adams sondern auch die einbettende Sentenz von A. Koch wurde übernommen, wobei Letzteres Wort für Wort ins Deutsche übersetzt wird. Das Zitat nach Koch ist auch nicht 100%ig korrekt, da das "[sic!]" unter den Tisch gefallen ist.

    Sichter


  • Mm/Fragment 098 01-03
    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Graf Isolan, Drhchc
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 98, Zeilen: 1-3
    Quelle: Angermann 1979
    Seite(n): 23, Zeilen: 15-18
    [... so war der einflußreichste und wichtigste romantische Geschichtsschreiber]

    des demokratischen Gedankens und seiner Verwirklichung in den von der göttlichen Providenz dazu auserwählten Vereinigten Staaten von Amerika eindeutig George Bancroft.[FN 118]

    Der Wichtigste und Wirkungsvollste war ohne alle Frage George

    Bancroft, der große romantische Geschichtsschreiber des demokratischen Gedankens und seiner Verwirklichung in den von der göttlichen Vorsehung dazu auserkorenen Vereinigten Staaten von Amerika.12)

    Anmerkungen

    Fußnoten 118 und 119 von Mm geben einige der in Angermann, Fußnote 12 gegebenen Quellen wieder (mit den dort genannten Bezugnahmen).

    Sichter


  • Mm/Fragment 083 05-08
    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Graf Isolan, Kannitverstan
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 83, Zeilen: 5-8
    Quelle: Krakau 1967
    Seite(n): 32, Zeilen: 18-22
    Eindeutig stand das religiöse Moment zu Beginn der neuenglischen Existenzbegründung im Vordergrund und stellte die Puritaner in den größeren Zusammenhang von Gottes Heilsplan zur Erneuerung der Kirche und schließlich der Menschheit.[FN 36]

    [FN 36: Vgl. S. E. Morison: The Oxford History of the American People, a.a.O., S. 102; Herbert Wallace Schneider: The Puritan Mind, Ann Arbor, Mich., 1958, S. 33 ff.]

    Wenn auch das religiöse Moment zunächst im Vordergrund stand, so transzendierte der eigentliche Lebenssinn der kleinen Gemeinde in Neu-England von vornherein diesen begrenzten Bereich und stellte die Puritaner in den größeren Zusammenhang von Gottes Heilsplan, zur Erneuerung der Kirche und schließlich der Menschheit.
    Anmerkungen

    -

    Sichter


  • Mm/Fragment 096 05-07
    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Graf Isolan, Kannitverstan
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 96, Zeilen: 5-7
    Quelle: Angermann 1979
    Seite(n): 21-22, Zeilen: 21,28-30 und 22,1f
    George Washington bot sich aufgrund seiner tatsächlichen, aber auch selbststilisierten staatsmännischen Weisheit und Würde wie republikanischen Bürgertugend als besonders ideales Heldenobjekt an. Mit seinem würdig-steifen, unnahbaren Wesen und seiner auf staatsmännische Weisheit und republikanische Bürgertugend hin stilisierten Selbstdarstellung hatte er den Zugang zu seiner durchaus dynamischen, von starken Emotionen bewegten Persönlichkeit selbst erschwert.
    Anmerkungen

    Eine bemerkenswerte Stelle: Mm benutzt offensichtlich - wieder ohne Quellenangabe - Formulierungen der Vorlage, verdreht den Sinn aber ins Gegenteil. Ist das nun eine Eigenleistung?

    Sichter


  • Mm/Fragment 097 02-04
    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Graf Isolan, Kannitverstan
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 97, Zeilen: 2-4
    Quelle: Angermann 1979
    Seite(n): 18, Zeilen: 3-5
    Erstens waren es nicht die politischen Akteure

    ersten Ranges, die die Geschehnisse vor und nach der Amerikanischen Revolution beschrieben [...]

    Zunächst und vor allem waren es nicht die politischen und militärischen

    Akteure ersten Ranges, die die Geschichte der Amerikanischen Revolution mit der Authentizität derer schrieben, die sie gemacht hatten.

    Anmerkungen

    Das Fragment an sich wirkt vielleicht "harmlos". Dieses und die folgenden Fragmente auf Mm, S.97, enthalten aber eine Vielzahl aus Angermann 1979 <b>wörtlich</b> übernommener Formulierungen, welche sämtlich nicht als Zitate gekennzeichnet sind. Auf die Vorlage wird im einleitenden Satz und in einer abschließenden Fußnote 116) kurz hingewiesen.

    Sichter


  • Mm/Fragment 021 28-32
    Typus
    BauernOpfer
    Bearbeiter
    Graf Isolan
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 21, Zeilen: 28-32
    Quelle: Bracher 1981
    Seite(n): 31, Zeilen: 1-3, 6-10
    [...] ebenso wie die Relativierung konkreter politischer Bindungen, im Extremfall die Infragestellung jeder Staatsordnung oder gar anarchistische Auflösung des auf Macht und Herrschaftsstrukturen beruhenden Gemeinwesens, wie es ebenfalls das Ideal der Kyniker enthielt.[FN 25]

    [FN 25: Vgl. zur Entstehung der Natur- und Menschenrechte: K. D. Bracher: Menschenrechte und politische Verfassung, in: Geschichte und Gewalt, a.a.O., S. 28 ff.; Martin Kriele: Einführung in die Staatslehre, Reinbek 1975; Olof Gigon: Der Begriff der Freiheit in der Antike, München/Zürich 1977.]

    [...] bedeutet zugleich die Relativierung der konkreten politischen Bindungen, im Extremfall die Infragestellung jeder Staatsordnung, [...] Einerseits: Die radikale, negative Konsequenz des Menschenrechtspostulats konnte in einer individualistischen oder gar anarchistischen Auflösung des konkreten, auf Macht und Herrschaftsstrukturen beruhenden

    Gemeinwesens liegen, wie es das Ideal der Kyniker enthielt:

    Anmerkungen

    -

    Sichter


  • Mm/Fragment 097 28-31
    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Graf Isolan, Kannitverstan
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 97, Zeilen: 28-31
    Quelle: Angermann 1979
    Seite(n): 21, Zeilen: 5-9
    So stand an vierter Stelle die Überlegung, zur Übermittlung der amerikanischen Ideologie sich der Form der Popularisierung der heroischen Taten zu bedienen, und zwar mittels der Biographie.[...][FN 116]

    [FN 116: Vgl. E. Angermann, op. cit., S. 17-23. Siehe hierzu auch: Richard Buel: Securing the Revolution: Ideology in American Politics, 1789-1815, Ithaca, N.Y., 1972.]

    An vierter Stelle steht die folgende Überlegung: Eine besonders geeignete Form der Popularisierung dieser nationalen Geschichtslegende mußte an sich die Biographie sein, zumal die Poeten, Prediger und Publizisten nicht müde wurden, die Heldentaten der Revolution zu feiern, und die Zeit mit dem Plutarch noch wohl vertraut war.
    Anmerkungen

    Die Zuordnung des Literaturverweises bleibt vollständig im Dunkeln.

    Sichter


  • Mm/Fragment 083 22-23
    Typus
    KeinPlagiat
    Bearbeiter
    Graf Isolan
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 83, Zeilen: 22-23
    Quelle: Bracher 1964
    Seite(n): 321, Zeilen: 14-22
    „The most glorious renovation of the world shall originate from the new continent. ... The latter day glory, is probably to begin in America" (Jonathan Edwards) -

    [...][FN 39]

    [FN 39: Siehe K. D. Bracher: Demokratie als Sendung: das amerikanische Beispiel, a.a.O., S. 319-321; Edwards-Zitat S. 321); [...]]

    [...] Jonathan Edwards (1703 bis 1758) formulierte wenige Jahrzehnte später den puritanischen Glauben, Amerika sei berufen, die herrlichste Erneuerung der Welt zu bewirken: »The most glorious renovation of the world shall originate from the new continent.« Und in den religiösen Erweckungsbewegungen seiner Zeit sah er ein Zeichen dafür, daß die Herrlichkeit der letzten Tage, das himmlische Glück, wohl in Amerika beginne: »The latter day glory, is probably to begin in America.«
    Anmerkungen

    Zur Demonstration, wie Mm das Original zusammenschneidet. Formal einigermaßen korrekt, obwohl auch nicht 100%ig (kamen die Zitatteile im Original auch in dieser Reihenfolge?).

    Sichter


  • Mm/Fragment 027 01-06
    Typus
    Verdächtig
    Bearbeiter
    Graf Isolan
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 27, Zeilen: 1-6
    Quelle: Mathiopoulos 1982
    Seite(n): 214, Zeilen: 27-32
    An die Stelle des humanistischen Fortschrittsdenkens der Aufklärung, das an die Vernunft und Selbstverantwortung des Individuums appelliert hatte, trat nun ein „objektives", außermenschliches Fortschrittsprinzip: das Walten des Weltgeistes, die dialektische Selbstverwirklichung der „immanenten Vernunft", die soziale Dialektik der kapitalistischen Produktionsverhältnisse [...] Anstelle des humanistischen Fortschrittsglaubens der Aufklärung, der auf Vernunft und Selbstverantwortung des Individuums baute, tritt nun ein »objektives«, außermenschliches Fortschrittsprinzip: das Naturgesetz, die biologische Selektion, das Walten des Weltgeistes, die dialektische Selbstverwirklichung der »immanenten Vernunft« oder die soziale Dialektik der Produktionsverhältnisse.
    Anmerkungen

    Wortwörtliches "Recycling" ohne jeden Hinweis. Selbst wenn es sich um eine eigene Arbeit handelt, entspricht auch das nicht der üblichen wissenschaftlichen Praxis.

    Sichter


  • Mm/Fragment 083 11-14
    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Graf Isolan, Kannitverstan
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 83, Zeilen: 11-14
    Quelle: Krakau 1967
    Seite(n): 33, Zeilen: 1-4
    [...] die Pflicht, anderen Menschen und Nationen Beispiel zu sein, entsprach der Überzeugung, daß man selbst von Gott über andere erhöht war - „For wee must Consider that wee shall be as a Citty upon a Hill, the eies of all people are upon us."[FN 38]

    [FN 38: J. Winthrop: A Modell of Christian Charity, zit. nach P. Miller: Errand into the Wilderness, a.a.O., S. 11. Siehe ferner hierzu: E. S. Morgan: The Puritan Dilemma: The Story of John Winthrop, Boston 1958.]

    Die Pflicht, anderen Menschen und Völkern Beispiel zu sein und zu verkünden, ist die natürliche Folge der Überzeugung, daß man selbst von Gott über andere erhöht war — „For wee must Consider that wee shall be as a Citty upon a Hill, the eies of all people are uppon us"[FN 17].

    [FN 17: J. Winthrop, A Modell of Christian Charity, zit. bei P. Miller, Errand, S. 11.[...]]

    Anmerkungen

    -

    Sichter


  • Mm/Fragment 078 01-03
    Typus
    ÜbersetzungsPlagiat
    Bearbeiter
    Graf Isolan
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 78, Zeilen: 1-3
    Quelle: Guggisberg 1971
    Seite(n): 64, Zeilen: 6-7, 13-18
    [Gewiß lag das Hauptanliegen der romantischen Geschichtsschreibung in der Hervorhebung des gemeinsamen ideellen Erbes Europas und Amerikas, zugleich aber auch der Einzigartigkeit Amerikas, wo sich moralischer Fortschritt als Freiheit und Demokratie unter] Gottes Führung unaufhaltsam entfalten konnte, im Gegensatz zu Europa, wo sich zunehmend eine politische Restauration und eine Stagnation fortschrittlichen Gedankenguts bemerkbar machten. For the romantic historians of America the study of European history had two main functions. [...] The emphasis throughout lay on the common heritage of ideas. By illustrating the fruition or stagnation of these ideas in various European countries, the American historians were able indirectly to demonstrate to their readers the difference as well as the uniqueness of the American development toward democracy.
    Anmerkungen

    wie [1]

    Sichter


  • Mm/Fragment 097 05-11
    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Graf Isolan, Kannitverstan
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 97, Zeilen: 5-11
    Quelle: Angermann 1979
    Seite(n): 18, Zeilen: 12-19
    [...] sondern Mitstreiter des dritten oder vierten Gliedes wie Jeremy Belknap, William Gordon,

    David Ramsay, Mercy Otis Warren oder auch Noah Webster und Jedidiah Morse. Als nicht unmittelbar Beteiligte an den politischen Entscheidungen waren diese Geschichtsschreiber fast ausschließlich auf das „British Annual Register" angewiesen, da ihnen Primärquellen kaum zur Verfügung standen.

    So blieben Mitstreiter des dritten oder vierten Gliedes wie Jeremy Belknap, William

    Gordon, David Ramsay, Mercy Otis Warren, aber auch Noah Webster, Jedidiah Morse und manche anderen, die ihre Kenntnis der Hergänge nur sehr zum Teil unmittelbarem Erlebnis verdankten und schon deshalb auf das ,Annual Register' als die einzige leicht zugängliche Faktensammlung angewiesen waren. Primärquellen waren derzeit nur sehr beschränkt verfügbar.

    Anmerkungen

    -

    Sichter


  • Mm/Fragment 081 33-34.37-38
    Typus
    BauernOpfer
    Bearbeiter
    Graf Isolan
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 81, Zeilen: 33-34, 37-38
    Quelle: Bracher 1981
    Seite(n): 221, Zeilen: 14-19
    Die besondere Bedeutung des Calvinismus in seiner amerikanischen Ausprägung als Puritanismus lag, wie sich zeigen wird, darin, daß er [...] schließlich zum Träger einer heilsbegründeten Überzeugung von providentieller Fortschrittsmission der neuen Welt Amerikas wurde. [...] [FN 29]

    [FN 29: Siehe hier: Alan Heimert/Andrew Delbanco (eds.): The Puritans in America, Cambridge, Mass., 1985; K. D. Bracher: Geschichte und Gewalt, Berlin 1981, S. 221; Knud Krakau: Missionsbewußtsein und Völkerrechtsdoktrin in den Vereinigten Staaten von America, Frankfurt/M./Berlin 1967, S. 30; Perry Miller/Thomas H. Johnson (eds.): The Puritans, New York 1938/1963; Edmund S. Morgan: The Puritan Family, New York 1966.]

    Im Protestantismus wurde neben der eher geschichtspessimistischen Tradition des Luthertums der Kalvinismus in seiner englischen und besonders in seiner amerikanischen Ausprägung zum Träger der Überzeugung von der heilsbegründeten, providentiellen Fortschrittsmission der Neuen Welt Amerikas.
    Anmerkungen

    Fußnote mit Hinweis (u.a.) auf die Quelle erfolgt erst am Ende des Absatzes sechs Zeilen später

    Sichter


  • Mm/Fragment 097 22-28
    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Graf Isolan, Kannitverstan
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 97, Zeilen: 22-28
    Quelle: Angermann 1979
    Seite(n): 20, Zeilen: 16-22
    Mit Appellen an den Patriotismus und das einende, identitätsstiftende Moment

    der Amerikanischen Revolution sollten alle Zweifel kompensiert und ein historischer Konsensus hergestellt werden. Die demokratischen Errungenschaften und moralisch-politischen Grundwerte waren so gut wie unumstritten, im Grunde genommen ging es bei allem Parteienhader nur darum, wie man „the rising glory" am besten bewahren, ausbauen und festigen konnte.

    [...] und das Bewußtsein der eigenen Schwäche wurden überkompensiert mit lautstarken Appellen an den Patriotismus und das einende, Identität stiftende Erlebnis der Amerikanischen Revolution. Deren moralisch-politische Grundwerte und demokratische Errungenschaften waren selbst in den hitzigen 1790er Jahren so gut wie unumstritten, und es ging bei allem Parteienhader im Grunde nur darum, wie man sie am besten bewahren, ausbauen, festigen konnte.
    Anmerkungen

    (ohne Worte)

    Sichter


  • Mm/Fragment 096 47-48
    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Graf Isolan, Kannitverstan
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 96, Zeilen: 47-48
    Quelle: Angermann 1979
    Seite(n): 17, Zeilen: 27-29
    Erst in jüngster Zeit hat sich die amerikanische Forschung eingehender mit den

    Werken und Absichten der frühnationalen Historiker beschäftigt.115 Dabei tre-[ten, wie Erich Angermann herausgearbeitet hat, vier ineinanderübergreifende Merkmale in den Vordergrund:]

    Erst in jüngster Zeit hat sich die Forschung eingehender und verständnisvoller mit Werk und Absichten dieser

    frühen Historiker der Amerikanischen Revolution beschäftigt.8) Dabei [schälen sich vier ineinandergreifende Aspekte als für die hier zu verfolgende Fragestellung besonders bedeutsam heraus.]

    Anmerkungen

    In der Fußnote werden dann auch die Quellen der Vorlage eins zu eins aufgelistet.<br/> Auf der folgenden Seite erwähnt Mm, wie man sehen kann, den Autor der Vorlage (E.Angermann), allerdings ohne irgendeine der nachstehenden wortwörtlichen Übernahmen zu kennzeichnen.<br/>Man achte auf Mms kreativen Beitrag "ineinanderübergreifende".

    Sichter


  • Mm/Fragment 046 26-32
    Typus
    Verdächtig
    Bearbeiter
    Graf Isolan
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 46, Zeilen: 26-32
    Quelle: Mathiopoulos 1982
    Seite(n): 215, Zeilen: 7-11, 12-13
    Die Hauptkritik in den zum Teil in den 30er Jahren verfaßten Schriften von Adorno, Horkheimer, Marcuse und Habermas richtete sich gegen den wissenschaftlichen und technischen Fortschritts- und Vernunftbegriff des 20. Jahrhunderts, dessen Umkehrung die „Dialektik der Aufklärung" offenbart habe, nämlich als „Umschlagen in die Barbarei der Zivilisation". Der Fortschritt drohe nunmehr das Ziel zunichte zu machen, so Horkheimer, das er verwirklichen soll - die Idee des Menschen; für Adorno ereignete sich Fortschritt folglich dort, wo er endete; Die Hauptkritik der Frankfurter Schule gilt der Vernunft, denn ihre Umkehrung als die »Dialektik der Aufklärung« erweist sich zugleich auch als das »Umschlagen in die Barbarei der Zivilisation«. Der Fortschritt drohe das Ziel zunichte zu machen, das er verwirklichen soll - die Idee des Menschen (so Horkheimer). [...] Folglich ereignet sich der Fortschritt nach Adorno dort, wo er endet.
    Anmerkungen

    Hier zerhackt Mm ihren eigenen Artikel und verarbeitet die Bruchteile in ihrer Diss - wieder einmal entgegen jeglicher wissenschaftlichen Gepflogenheit ohne Quellenangabe.

    Sichter


  • Mm/Fragment 097 15-21
    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Graf Isolan, Kannitverstan
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 97, Zeilen: 15-21
    Quelle: Angermann 1979
    Seite(n): 19, Zeilen: 19-26
    In diesen Zusammenhang gehörten auch die Whig-Interpretationen der Amerikanischen

    Revolution mit ihrer moralischen Abwertung der britischen Regierung und die Ideologie der auf Tugend gründenden Einzigartigkeit Amerikas, ja schließlich das Sendungsbewußtsein der jungen Nation, das die Neue Welt als Avantgarde der Freiheit in aller Welt sah und sich späterhin zur Idee einer „Manifest Destiny" verdichtete.

    In diesen Zusammenhang gehört die Whig-Interpretation der

    Amerikanischen Revolution mit ihrer moralischen Abwertung der britischen Regierung, gehört auch die ganze Ideologie des Republikanismus und der auf Tugend gründenden Einzigartigkeit Amerikas; hierher gehört endlich das halb puritanische, halb aufklärerische Sendungsbewußtsein der jungen Vereinigten Staaten, das die Neue Welt als Avantgarde der Freiheit in aller Welt sah und sich späterhin zum Gedanken einer „Manifest Destiny" verdichtete,

    Anmerkungen

    in den Amerikastudien nicht erwähnt

    Sichter


  • Mm/Fragment 077 42-45
    Typus
    KeineWertung
    Bearbeiter
    Graf Isolan
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 77, Zeilen: 42-45
    Quelle: Guggisberg 1971
    Seite(n): 64, Zeilen: 6-7, 13-18
    Gewiß lag das Hauptanliegen der romantischen Geschichtsschreibung in der Hervorhebung des gemeinsamen ideellen Erbes Europas und Amerikas, zugleich aber auch der Einzigartigkeit Amerikas, wo sich moralischer Fortschritt als Freiheit und Demokratie unter [Gottes Führung unaufhaltsam entfalten konnte, im Gegensatz zu Europa, wo sich zunehmend eine politische Restauration und eine Stagnation fortschrittlichen Gedankenguts bemerkbar machten.] For the romantic historians of America the study of European history had two main functions. [...] The emphasis throughout lay on the common heritage of ideas. By illustrating the fruition or stagnation of these ideas in various European countries, the American historians were able indirectly to demonstrate to their readers the difference as well as the uniqueness of the American development toward democracy.
    Anmerkungen

    Die erste "main function" wurde bereits eine Seite zuvor "verwurstet". Auch wenn die Übersetzung hier etwas freier (zumindest bezüglich der Wortstellung) ist, wäre ein Hinweis auf den Ursprung dieser Passage notwendig gewesen. Dieser unterbleibt.

    Sichter


  • Mm/Fragment 086 28-34
    Typus
    VerschärftesBauernOpfer
    Bearbeiter
    Graf Isolan, Plaqueiator
    Gesichtet
    Yes.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 86, Zeilen: 28-34
    Quelle: Bracher 1964
    Seite(n): 326, Zeilen: 6-13
    Aber wesentlich für die Entwicklung des demokratischen Gedankens in Amerika blieb seine Verflechtung mit der religiösen Sendungsidee - „religion is an important, perhaps an indispensable clue to what America is like" (William Lee Miller) -, durch die der amerikanische Begriff der Demokratie jenen universalen Missions- und Fortschrittscharakter erhielt, der deutlich von den Formen des europäischen Demokratiebegriffs abwich.[FN 56]

    [FN 56: Vgl. K. D. Bracher, op. cit., S. 326; E. L. Tuveson: Redeemer Nation, a.a.O.; A. Schlesinger: Experiment or Destiny?, a.a.O.]

    Denn in der Tat waren die Grundaxiome des demokratischen Gedankens zu diesem Zeitpunkt schon lange ausgebildet und auch in Amerika verkündet worden. Aber erst durch die Verbindung mit der religiösen Sendungsidee hat er jenen eigentümlich lebensumfassenden und weltverpflichtenden Missionscharakter empfangen, der den amerikanischen Begriff der Demokratie so deutlich von älteren Formen des europäischen Demokratiebegriffs abhebt.
    Anmerkungen

    Das eingeschobene Originalzitat wird später noch mal präsentiert, vgl. Mm/Fragment 174 25-29. Die FN 56 verschleiert die Autorschaft Bachers.

    Sichter
    Plaqueiator


  • Mm/Fragment 081 38-43
    Typus
    Verdächtig
    Bearbeiter
    Graf Isolan, Kannitverstan
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 81, Zeilen: 38-43
    Quelle: Krakau 1967
    Seite(n): 30-31, Zeilen: S.30,14-17; S.31,25-26
    Was die ersten puritanischen Siedler nach New England zog, war das geistig-moralische Ziel religiöser Freiheit, der Glaube, sie seien die Auserwählten Gottes, diese historische Mission zu übernehmen; was sie zu seiner Realisierung in der praktischen Welt schufen, war anfangs die politisch-autoritäre Theokratie von Massachusetts.[FN 29]

    [FN 29: Siehe hier: Alan Heimert/Andrew Delbanco (eds.): The Puritans in America, Cambridge, Mass., 1985; K. D. Bracher: Geschichte und Gewalt, Berlin 1981, S. 221; Knud Krakau: Missionsbewußtsein und Völkerrechtsdoktrin in den Vereinigten Staaten von America, Frankfurt/M./Berlin 1967, S. 30; Perry Miller/Thomas H. Johnson (eds.): The Puritans, New York 1938/1963; Edmund S. Morgan: The Puritan Family, New York 1966.]

    Was die ersten puritanischen Siedler nach Amerika zog, war ein geistig-religiöses Ziel; was sie zu seiner Realisierung in der praktischen Welt schufen, war eine neue politische Wirklichkeit.

    [...]

    Das führte zur Theokratie von Massachusetts[FN 7].

    [FN 7: Vgl. P. Miller, New England Mind, S. 119 ff.]

    Anmerkungen

    Die Herkunft ist unverkennbar. Siehe auch das nächste Fragment.

    Sichter


  • Mm/Fragment 098 07-12
    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Graf Isolan, Drhchc
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 98, Zeilen: 7-12
    Quelle: Angermann 1979
    Seite(n): 23-24, Zeilen: S.23,18 - S.24,7
    Aus seiner Quellenkenntnis zeichnete er mit demokratischer Leidenschaft, theologisch fundierter Einsicht in den Heilsplan Gottes und enthusiastischem Nationalismus ein Bild der amerikanischen Geschichte bis zur Annahme der Verfassung, das im Sinne der Whig-Tradition den Fortschritt der Freiheit unter Gottes Führung betonte und keinen Zweifel an der moralischen Überlegenheit der Amerikaner aufkommen ließ.[FN 120]

    [FN 120: Vgl. E. Angermann: Die Amerikanische Revolution im Spiegel der Geschichte (Kap.: Romantik und Realismus), a.a.O., S. 23 f.]

    Aus schier unerschöpflicher Ouellenkenntnis schuf er mit demokratischem

    Pathos, problemloser Einsicht in den Heilsplan Gottes und unreflektiertem Nationalismus ein Tableau der amerikanischen Geschichte bis zur Annahme der Verfassung, das ganz im Sinne der Whig-Tradition den Fortschritt der Freiheit unter Gottes Führung nachzeichnete und keinerlei Zweifel an der moralischen Überlegenheit der Amerikaner aufkommen ließ.

    Anmerkungen

    Fußnote 120 verweist auf Angermann - identische Sentenzen sind allerdings nicht als Zitate gekennzeichnet/erkennbar.

    Sichter


  • Mm/Fragment 086 23-28
    Typus
    BauernOpfer
    Bearbeiter
    Graf Isolan
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 86, Zeilen: 23-28
    Quelle: Bracher 1964
    Seite(n): 329, Zeilen: 12-18
    Das liberal-puritanische Providence in Rhode Island, dem auch John Locke seine Bewunderung zollte, verkörperte par excellence den optimistischen Zukunftsglauben der experimentierfreudigen Amerikaner und bereitete gleichzeitig den Boden für die Säkularisierung des neuenglischen Sendungsbewußtseins und den Siegeszug des humanistisch-fortschrittsgläubigen Deismus wie demokratischen Rationalismus im 18. Jahrhundert vor.[FN 55]

    [FN 55: Über Lockes Einfluß auf Williams, den man gelegentlich auch Lockes Vorläufer nannte, siehe James Ernst: Roger Williams, New York 1932, S. 205 ff.; R. B. Perry: Amerikanische Ideale, a.a.O., S. 233: „... wenn Locke der Vater der modernen Demokratie war, so war er nicht weniger ein Nachkomme Calvins. Durch direkte und indirekte Einflüsse - sowohl orthodoxer wie liberaler Art - wurde Locke ... ein Träger des Calvinismus von der Reformation bis zu den Revolutionen von 1688 und 1776". Siehe ferner: K. D. Bracher, op. cit., S. 329.]

    Hier, in Williams' Rhode Island, eben in Providence, tritt die Verbindung der beiden Elemente amerikanischen Zukunftsglaubens so deutlich wie nirgends zutage; im Säkularisationsprozeß des folgenden Jahrhunderts und im Siegeszug des humanistisch-fortschrittsgläubigen Deismus wird diese Begründung des demokratischen Glaubens dann neu aufgenommen und fortgeführt.
    Anmerkungen

    -

    Sichter


  • Mm/Fragment 075 04-06
    Typus
    Verdächtig
    Bearbeiter
    Graf Isolan
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 75, Zeilen: 4-6
    Quelle: Guggisberg 1971
    Seite(n): 57, Zeilen: 7-10
    Dennoch belegen die zahlreichen Arbeiten amerikanischer Historiker über Themen europäischer Geschichte das Interesse der Neuen an der Alten Welt.[FN 1]

    [FN 1: Vgl. hier Leonard Krieger: European History in America, in: J. Higham/L. Krieger/F. Gilbert: History: Humanistic Scholarship in America, The Princeton Studies, Englewood Cliffs, N.J., 1965.]

    Like other nations, too, America has always had historians who devoted themselves partly or exclusively to the study of the history of foreign lands. Within their guild they always were and still are a minority.
    Anmerkungen

    Was nicht passt, wird passend gemacht: Mm folgt auf den ersten Seiten ihres Abschnitts II.1 präzise Guggisbergs Argumentationslinie und reproduziert im Wesentlichen seinen Aufsatz von 1971, indem sie ihn fast wortgenau vom Englischen ins Deutsche übersetzt. So folgt sie zunächst auch seinem Gedankengang: 1. Amerikanische Historiker schreiben über amerikanische Geschichte; 2. Amerikanische Historiker schreiben über nichtamerikanische Geschichte. An dieser Stelle verdreht sie aber nun die Aussage des Originals in ihr Gegenteil. Die Fußnote ist Tarnung - sie ist ebenfalls von Guggisberg übernommen, findet sich dort in dessen Einleitung, dient aber (unter Nennung einer Seitenzahl) dort dem präzisen Beleg eines tatsächlichen Zitats.

    Sichter


  • Mm/Fragment 098 33-35.39-42
    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Graf Isolan, Drhchc
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 98, Zeilen: 33-35 und 39-42
    Quelle: Angermann 1979
    Seite(n): 24, Zeilen: 18-23
    Seine reichen Erfahrungen aus Wissenschaft, Politik und Diplomatie schärften seine historisch-politische Urteilskraft und führten den nicht unkritischen Bewunderer Andrew Jacksons -

    „he would endorse Jackson and cry out for democracy and egalitarianism, but was quickly disgusted with the coarseness of Jackson's levees where he saw ,all the refuse that Washington could turn forth from its workshop and stables'" -

    nicht zuletzt auch unter dem Eindruck des Bürgerkrieges im Laufe seines Lebens von einer demokratischen Überzeugung Jeffersonscher Prägung zu einer eher konservativen Einschätzung der bewahrenden und konsolidierenden Kräfte Amerikas.[FN 123]

    Reiche Erfahrung in Politik und Diplomatie schärfte seine politische Urteilskraft und führte den Bewunderer Andrew Jacksons, nicht zuletzt unter dem Eindruck des Bürgerkrieges, im Lauf eines langen Lebern von einem enthusiastischen

    Demokrtismus Jeffersonscher Prägung zu eher konservativer Einschätzung der bewahrenden und konsolidierenden Kräfte.

    Anmerkungen

    Fußnote 123 enthält einzig einen Hinweis auf das eingeschobene englische Zitat - die Vorlage Angermann wird an dieser Stelle nicht erwähnt.<br/> (* Das englische Zitat wurde nicht in die Zeilenzählung mitaufgenommen *)

    Sichter


  • Mm/Fragment 085 16-24
    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Graf Isolan, Kannitverstan
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 85, Zeilen: 16-24
    Quelle: Krakau 1967
    Seite(n): 38, Zeilen: 21-29, 104
    Freilich auch in dieser säkularisierten Wendung des puritanischen Staatsdenkens behielt der Gedanke des Auserwähltseins, des amerikanischen „exceptionalism", seine gleichbleibende Bedeutung, nur basierte er nicht mehr unmittelbar auf göttlicher Providenz, sondern auf dem einzigartigen Wirken der Vernunft:

    „For if we should make a new Survey of the Constitution before named under the brightest hight of Nature, there is no greater Example of natural Wisdom in any settlement on Earth; for the present and future security of Humane Beings in all that is most Valuable and Grand, than in this."[FN 51]

    [FN 51: Wise-Zitat in: P. Miller/Th. A. Johnson, op. cit., S. 257.]

    Jedoch auch in dieser säkularisierten Wendung des puritanischen Staatsdenkens hat der Gedanke des Auserwähltseins, der amerikanischen Einzigartigkeit, seine gleichbleibende Bedeutung, nur gründet er sich nicht mehr unmittelbar auf göttliche „Providence", sondern auf das einzigartige Wirken der Vernunft: „For if we should make a new Survey of the Constitution before named under the brightest Light of Nature, there is no groater Example of natural Wisdom in any settlement on Earth; for the present and future security of Humane Beings in all that is most Valuable and Grand, than in this"[FN 39].

    [FN 37: D. h. göttliche Billigung, in Miller-Johnson, S. 257.]

    [FN 38: Ibid., S. 256.]

    [FN 39: Ibid., S. 257.]

    Anmerkungen

    -

    Sichter


  • Mm/Fragment 046 33.37-41
    Typus
    Verdächtig
    Bearbeiter
    Senzahl, Graf Isolan
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 46, Zeilen: 33, 37-41
    Quelle: Mathiopoulos 1982
    Seite(n): 216, Zeilen: 13-16
    [...] und Marcuse [...] kam zu dem Schluß, daß dieser gesellschaftliche Zustand allein durch die „Negation alles Bestehenden" (eine Theorie, die eine zerstörerische Dynamik sowohl in der Bundesrepublik wie in Italien entwickelte) zu überwinden sei. Nur so könne ein Fortschritt in Richtung auf die optimale Entfaltung menschlicher Existenz erlangt werden.[FN 116]


    [FN 116: Vgl. zur kritischen Theorie: Max Horkheimer/Theodor W. Adorno: Dialektik der Aufklärung, Frankfurt/M. 1969; Th. W. Adorno: Negative Dialektik, Frankfurt/M. 1967; Herbert Marcuse: Der eindimensionale Mensch, Neuwied/Berlin 1967; Zur Kritik der Frankfurter Schule siehe: Kurt Sontheimer: Das Elend unserer Intellektuellen, Hamburg 1976, und H. Lenk/R. Simon-Schaefer: Vernunft–Wissenschaft–Praxis. Zur Kritik der „Kritischen Theorie”, Aus Politik und Zeitgeschichte, B 50/81, 12. Dez. 1981, S. 42 ff. Eine andere Sicht dieses Problemkreises bot Ernst Topitsch bereits zu Beginn der 60er Jahre: Sozialphilosophie zwischen Ideologie und Wissenschaft, Neuwied/Berlin 1961/1971<sup>3</sup>.]

    Für Marcuse würde dieser Zustand allein nur durch die »Negation alles Bestehenden« (eine Theorie, die zerstörerische Dynamik entwickeln kann) überwunden. Nur so könne ein Fortschritt in Richtung auf die optimale Entfaltung menschlicher Existenz erlangt werden.
    Anmerkungen

    Die "Verwurstung" eigener alter Gedanken geht (ohne Hinweis) weiter, wobei Mm ihre frühere Formulierung mit einer Reihe von (hier nicht wiedergegebenen) Schlagwörtern von Marcuse aufpeppt.

    Sichter


  • Mm/Fragment 076 19-23
    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Graf Isolan
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 76, Zeilen: 19-23
    Quelle: Angermann 1979
    Seite(n): 19, Zeilen: 6-12
    Aus dem Bedürfnis heraus, der jungen Nation einen einenden Erlebnishintergrund zu schaffen, erwuchs ein Kult der Patrioten- und Heroenverehrung, dem Historiker wie David Ramsay („History of the American Revolution", 1789) oder Mason Locke Weems („Life of George Washington", 1800) mit ihren Schriften huldigten.[FN 4]

    [FN 4: Siehe hierzu: Sydney G. Fisher: The Legendary and Myth-Making Process in Histories of the American Revolution, in: Proceedings of the American Philosophical Society, vol. 51, 1912, S. 53-75; Dixon Wecter: The Hero in America: A Chronicle of Hero-Worship, New York 1941/1963.]

    Aus dem Bedürfnis, der Nation einen einenden Erlebnishintergrund zu schaffen, das die Historiker mit den Politikern, Literaten und Künstlern der jungen Republik teilten, erwuchs zum einen ein von Nostalgie nicht freier Hang, die Amerikanische Revolution im engeren Sinn als eine hohe Zeit gemeinnationalen Denkens, Empfindens und Handelns im Gegensatz zur „Critical Period" und zum Parteienhader der 1790er Jahre darzustellen.
    Anmerkungen

    Fragment wäre für sich genommen unproblematisch, wenn Mm an dieser Stelle auch die Quelle genannt hätte. Offensichtlich "dampft" sie das Original ein, wobei sie Originalformulierungen beibehält (was legitim wäre), im unmittelbar folgenden Fragment wird die Übernahme dann aber endgültig augenfällig. Nochmal: weder hier noch im folgenden Fragment nennt die Autorin ihre Quelle.

    Sichter


  • Mm/Fragment 095 11-16
    Typus
    BauernOpfer
    Bearbeiter
    Graf Isolan, Kannitverstan
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 95, Zeilen: 11-16
    Quelle: Angermann 1979
    Seite(n): 16-17, Zeilen: S.16,18-23 und S.17,3-7
    Ihr Anliegen dokumentierte sich in einer Geschichtsauffassung, die der englische Historiker Herbert Butterfield als „Whig Interpretation of History" bezeichnete, „in which the idea of progress is a central tenet", und die sich an den vermeintlichen Bedürfnissen und Aufgaben der jeweiligen Gegenwart orientierte, sowie die vielfältigen historisch-politischen Geschehnisse auf einfache, leicht dramatisierbare moralische Stellungnahmen reduzierte.[FN 103]

    [FN 103: Vgl. hier Herbert Butterfield: The Whig Interpretation of History, Harmondsworth/Middlesex 1973 (London 1931); R. Hofstadter: The Progressive Historians, (Kap.: Historical Writing Before Turner), a.a.O., S. 7; E. Angermann: Die Revolution im Spiegel der Geschichte, a.a.O., S. 16 f.]

    Der englische Historiker Herbert Butterfield hat vor bald einem halben Jahrhundert die Gefahren einer solchen am angeblichen Fortschritt und an den vermeintlichen Bedürfnissen und Aufgaben der jeweiligen Gegenwart ausgerichteten Geschichtsauffassung als „Whig Interpretation of History" einer ebenso treffenden wie beißenden Kritik unterzogen.6)

    [...]

    In Verbindung damit beobachtete Butterfield eine Reduktion des vielfältigen historischen Geschehens auf einfache, leicht dramatisierbare, zeitlose Grundfragen, die eine moralische Stellungnahme zu erheischen und leicht zu machen scheinen.

    [FN 6: Herbert Butterfield: The Whig interpretation of history (London 1931), Ndr. Harmondsworth/Middlesex (1973)]

    Anmerkungen

    -

    Sichter





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  • Mm/Fragment 077 07-15
    Typus
    ÜbersetzungsPlagiat
    Bearbeiter
    Plaqueiator, Klicken, Graf Isolan
    Gesichtet
    Yes.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 77, Zeilen: 7-15
    Quelle: Guggisberg 1971
    Seite(n): 62, Zeilen: 14-23.101-102
    Prescott betrachtete einerseits die spanische Geschichte und Kultur als Fortschrittsmotor der westlichen Zivilisation und pries die Entwicklung der liberalen teutonischen Traditionen und Institutionen zu herausragender nationaler Vitalität als die große Errungenschaft von Ferdinand und Isabella, die letztendlich auch die Kräfte abendländischer Energie zur Gründung der Neuen Welt freigemacht hatte, doch verschwieg er andererseits auch nicht die Durchschlagskraft klerikaler Bigotterie sowie einen heraufziehenden monarchischen Autoritarismus, die beide schließlich zur Vernichtung der individuellen Freiheiten und zum Untergang des spanischen Reichs führten.[FN 8]

    [FN 8: Vgl. H. R. Guggisberg: William Hickling Prescott und das Geschichtsbewußtsein der amerikanischen Romantik, Jahrbuch für Amerikastudien, vol. 11, 1966, S. 176-193.]

    There was still another aspect which, in Prescott's view, placed the history of the Spanish nation into the general context of the course of Western civilization: the development of liberal Teutonic traditions and institutions into fruitful national vitality. The promotion of this development was, to the American historian, the great achievement of Ferdinand and Isabella. They had unleashed the forces of cultural energy that founded the New World, but at the same time they had created the pattern of authoritarianism which ultimately led to the extinction of individual liberties and to the decline of the Spanish empire. [...][FN 1]

    [FN 1: Hans R. Guggisberg, "William Hickling Prescott und das Geschichtsbewusstsein der amerikanischen Romantik", Jahrbuch für Amerikastudien 11 (1966), 176-93: Krieger, loc. cit. pp. 241 ff.]

    Anmerkungen

    Übernahme mit Fußnote.

    Sichter
    Klicken Graf Isolan


  • Mm/Fragment 086 14-22
    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Graf Isolan, Plaqueiator
    Gesichtet
    Yes.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 86, Zeilen: 14-22
    Quelle: Bracher 1964
    Seite(n): 329, Zeilen: 7-8, 26-30
    [...], wenngleich sich die Williamsche Philosophie der nüchternen Erfahrung und täglichen Praxis des Zusammenlebens gegenüber der puritanisch-traditionalistischen Theokratie durchsetzte, so blieben doch parallel der Gedanke des Auserwähltseins, des Sendungsglaubens und der Vorsehung, die Überzeugung einer untrennbaren Verbindung von politischem und religiösem Denken, die Idee der Volkssouveränität und eines auf freier Zustimmung basierenden Regierungssystems als Wille, Befehl und Ordnung Gottes, in dem 1644 veröffentlichten Pamphlet „The Bloody Tenent" von Williams unangefochten erhalten.[FN 54]

    [FN 54: Viele Anregungen zum amerikanischen Prinzip der Trennung von Kirche und Staat verdanke ich dem Gespräch, das ich mit Professor Don K. Price am 16. Mai 1984 an der J. F. Kennedy School der Harvard Univ. führen konnte. Siehe hier auch K. Krakau, op. cit., S. 36 u. 37.]

    Es war eine Philosophie der nüchternen Erfahrung und Praxis, aber auch sie enthielt zugleich trotz aller Rebellion gegen puritanische und traditionalistische Orthodoxie die Glaubens- und Überzeugungskraft des sendungsbewußten Kalvinisten, der sich von God's providence erwählt und bestimmt weiß.[...]

    In allen Fällen aber auch hier die untrennbare Verbindung von politischem und religiösem Denken. Das in Volkssouveränität und freier Zustimmung wurzelnde Regierungssystem ist Befehl und Ordnung Gottes, »an Ordinance of God«. In einer 1644 veröffentlichen Schrift (»The Bloody Tenent«) leitet Williams von diesem Willen Gottes die Axiome ab, [...]

    Anmerkungen

    In der Fußnote, die diesen Abschnitt abschließt, wird auf KEINE der hier benutzten Quellen verwiesen. Dafür findet sich aber der Hinweis auf ein "Gespräch, das ich mit Professor Don K. Price am 16. Mai 1984 an der J. F. Kennedy School der Harvard Univ. führen konnte.", welches offensichtlich keinen Eingang in den Text gefunden hat. Hier liegt also ein besonderes Maß der Verschleierung vor.

    Sichter
    Plaqueiator


  • Mm/Fragment 019 22-29
    Typus
    BauernOpfer
    Bearbeiter
    Graf Isolan, 62.226.139.22, Schuju, Plaqueiator, KayH
    Gesichtet
    Yes.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 19, Zeilen: 22-29
    Quelle: Bracher 1978
    Seite(n): 39-40, Zeilen: S.39,17-28 + S.40,101-104
    Auch wenn im griechischen Geschichtsbild das statische Element vorherrschend war, so muß das Fehlen eines eindeutigen und konstitutiven Fortschrittsbegriffs nicht zugleich die Abwesenheit oder Negierung der Fortschrittsidee selbst bedeuten. Neuere Fachuntersuchungen über Griechenland und Rom machen deutlich, daß durchaus ein Bewußtsein der Verbesserung (auxesis, progressus) und des fortschreitenden Könnens sowie Stolz auf zivilisatorische und technische, kulturelle und politische Leistungen von bisher nicht erreichtem Niveau vorhanden waren.[FN 11]

    [FN 11: Vgl. K. D. u. D. Bracher: Schlüsselwörter in der Geschichte, a.a.O., S. 39. Vgl. auch Christian Meier: Der Wandel der politisch-sozialen Begriffswelt im 5. Jh. v. Chr., Archiv für Begriffsgeschichte 21, 1977, S. 7 ff.; Chr. Meier: Ein antikes Äquivalent des Fortschrittsgedankens, Historische Zeitschrift, Bd. 226, München 1978.]

    Dann stellt sich sogleich die Frage, ob z. B. das Fehlen eines eindeutigen und konstitutiven Fortschrittsbegriffs in der Antike schon die Abwesenheit oder Negierung der Fortschrittsidee bedeutet. Denn gleichzeitig ist nicht zu verkennen, daß genauere Untersuchungen für Griechenland und für Rom durchaus Entsprechung in der Sache nachweisen können - das Bewußtsein der Verbesserung (auxesis), das fortschreitende Können, den Stolz auf zivilisatorische und technische, kulturelle und politische Leistungen von bisher nicht erreichtem Niveau - ohne daß dafür ohne weiteres eindeutige Schlüsselwörter namhaft zu machen sind[FN 17].

    [FN 17: [...] Jetzt auch Christian Meier: »Fortschritt in der Antike«, in: Geschichtliche Grundbegriffe II, Stuttgart 1976, S.353 ff,; ders., »Ein antikes Äquivalent des Fortschrittsgedankens« (im Druck) [...]]

    Anmerkungen

    Gleich zu Beginn werden Formulierungen des Doktorvaters einszueins übernommen. Hat der das nicht gesehen, oder wurde/wird das in dieser Form als wissenschaftlich legitim angesehen? Nicht in LitVerz. aufgeführt. Die FN 11 verschleiert die Autorschaft Brachers.

    Sichter
    Plaqueiator


  • Mm/Fragment 083 32-44
    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Graf Isolan, Plaqueiator, KayH
    Gesichtet
    Yes.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 83, Zeilen: 32-44
    Quelle: Bracher 1964
    Seite(n): 320, Zeilen: 8-22
    Um die Wende zum 18. Jahrhundert erschien das ebenfalls als zeitgeschichtlicher Überblick zu verstehende Werk des Bostoner Theologen Cotton Mather „Magnalia Christi Americana" (1702), in dem er die Wundertaten Christi in Amerika unter bewußter Einbeziehung der christlich-abendländischen Geschichte und ihrer Auswirkungen auf die amerikanische Gegenwart, die als entscheidender Fortschritt in der Erfüllung des göttlichen Heilsplans von der übrigen Welt abgehoben wurde, beschrieb.[FN 42] Erstaunlicherweise sind in Mathers Werk Reflexionen über die Antike nachzuweisen, die daher rühren, daß er sich als Vergil der Neuen Welt fühlte und wie viele seiner Zeitgenossen das Kommen eines neuen Goldenen Zeitalters in New England erwartete - „The God of Heaven had carried a nation into a wilderness upon the designs of a glorious reformation." Er belegte seine Thesen mit Zitaten des römischen Dichters und verglich die Mayflower-Überfahrt mit der Gründung Roms und der Flucht des Äneas aus [Troja.]

    [FN 42: Vgl. K. Krakau, op. cit., S. 34; Max Lerner: America as a Civilization, New York 1957, S. 705; Erich Voegelin: Über die Form des amerikanischen Geistes, Tübingen 1928.]

    Und um die Jahrhundertwende hat der führende Kopf dieser Bestrebungen, der einflußreiche Bostoner Prediger Cotton Mather, seinem dicken Werk über die kurze Geschichte Neu-Englands (1702) den sprechenden Titel gegeben: »Magnalia Christi Americana« - Die Wundertaten Christi in Amerika, mit einem bewußten Bezug der ganzen christlich-abendländischen Geschichte auf die amerikanische Gegenwart, die als entscheidender Fortschritt in der Erfüllung des göttlichen Heilsplans von der übrigen Welt abgehoben wird. Mather fühlt sich geradezu als Vergil der neuen Welt, der wie viele seiner Zeitgenossen das Kommen eines neuen Goldenen Zeitalters in Neu-England erwartet. Er belegt dies mit Zitaten des römischen Dichters und vergleicht das Mayflower-Unternehmen geradezu mit der Gründung Roms und der Flucht des Äneas aus Troja.
    Anmerkungen

    -

    Sichter
    Plaqueiator


  • Mm/Fragment 077 15-21
    Typus
    ÜbersetzungsPlagiat
    Bearbeiter
    Plaqueiator, Graf Isolan
    Gesichtet
    Yes.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 77, Zeilen: 15-21
    Quelle: Guggisberg 1971
    Seite(n): 62+63, Zeilen: S.62,33-35 - S.63,1-4.101-104
    Motley wiederum meinte, seine Zeitgenossen auf die „dangers which come from superstition and despotism and the blessings which flow from the maintenance of religious and political freedom"[FN 9] in Europa aufmerksam machen zu müssen. Schließlich barg für ihn diese Problematik auch den Schlüssel eines universellen Gesetzes, das alles beherrschte: „All bodies political as inexorably as Kepler' s law controls the motion of planets. The law is Progress; the result Democracy."[FN 10]

    [FN 9: John L. Motley: History of the United Netherlands from the Death of William the Silent to the Twelve Years' Truce, London 1901, vol. 1, p. iv.]

    [FN 10: John L. Motley: Democracy, the Climax of Political Progress and the Destiny of Advanced Races: An Historical Essay, London 1869, p. 6.]

    The great theme which he discussed in his weighty volumes was "the dangers which come from superstition and despotism and the blessings which flow from the maintenance of religious and political freedom".[FN 1] This theme was, to him, the expression of a universal law which governs "all bodies political as inexorably as Kepler's law controls the motion of planets. The law is Progress; the result Democracy".[FN 2]

    [FN 1: John L. Motley, History of the United Netherlands from the Death of William the Silent to the Twelve Years' Truce, vol. 1, London, 1901, p. iv.]

    [FN 2: John L. Motley, Democracy, the Climax of Political Progress and the Destiny of Advanced Races: An Historical Essay, London, 1869, p. 6.]

    Anmerkungen

    Übernahme mit Fußnoten.<br/> Allerdings wird das zweite Originalzitat durch die unzulängliche Vorgehensweise, dass es nur ausgeschnitten und identisch in die wörtliche deutsche Übersetzung des umgebenden Textes eingefügt wird, fast unverständlich, da plötzlich das Prädikat des Hauptsatzes fehlt. Hier wurde "mit ganz heißer Nadel gestrickt". Wer hat diesen Abschnitt je (Korrektur) gelesen?

    Sichter
    Graf Isolan


  • Mm/Fragment 076 29-39
    Typus
    ÜbersetzungsPlagiat
    Bearbeiter
    Plaqueiator, Graf Isolan
    Gesichtet
    Yes.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 76, Zeilen: 29-39
    Quelle: Guggisberg 1971
    Seite(n): 60-61, Zeilen: S.60,31-33 - S.61,2-6.8.18-21.108-109
    Gewiß bleibt jedoch für die Kolonial - und Revolutionsgeschichtsschreibung der USA charakteristisch, daß kein historisches Werk sich mit europäischen Themen befaßte. Für die Entwicklung der amerikanischen Europa - Historiographie ist erst die „National" oder „Romantic Period" in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts von entscheidender Bedeutung. Historiker wie Washington Irving („Columbus", 1828), William Hickling Prescott („History of the Reign of Ferdinand and Isabella, the Catholic", 1838) oder John Lothrop Motley („The Rise of the Dutch Republic", 1856 ff., 6 Bde.), die alle im Milieu des New England Unitarianism anzusiedeln sind, waren zunächst Dichter und Literaten, bis sie ihre puritanische Leidenschaft für die Geschichtsschreibung entdeckten. [FN 6]

    [FN 6: Siehe hierzu: David Levin: History as Romantic Art: Bancroft, Prescott, Motley, and Parkman, Stanford, Calif., 1959, S. 3-23.]

    But the fact remains that in the whole Colonial and Revolutionary period no historical work on a European subject was written in America.[FN 4]

    II

    Not the Colonial but what is usually called the "National" period of American historiography saw the beginning of serious and comprehensive study also in the European Field. Famous names come to one's mind at once: Washington Irving, William Hickling Prescott, John Lothrop Motley. [...] Their aims were literary. They produced romantic works of art, full of pageantry and local colour. [...][FN 1] [...] Thus Irving wrote his Columbus (1828), Prescott rose to fame with his History of the Reign of Ferdinand and Isabella, the Catholic (1838) and Motley produced his six volumes on the Netherlands' struggle for freedom and national independence (1856 ff).

    [FN 1: David Levin, History as Romantic Art: Bancroft, Prescott, Motley, and Parkman, Stanford, California, Stanford University Press, 1959, pp. 3-23.]

    Anmerkungen

    Übernahme mit Fußnote. Sie setzt sich auf den folgenden Seiten fort.

    Sichter
    Graf Isolan


  • Mm/Fragment 096 07-14
    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Graf Isolan, Kannitverstan
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 96, Zeilen: 7-14
    Quelle: Angermann 1979
    Seite(n): 22, Zeilen: 2-9, 101-108
    Der Oberste Bundesrichter John Marshall nahm den biographischen Rahmen für seinen Washington-Mythos zum Anlaß, um parallel auch eine allgemeine Geschichte seiner Zeit und seines Landes vom Standpunkt der Federalists - ein fünfbändiges Kompendium „geschwätzig-stumpfer Gelehrsamkeit" (1804-1807) - zu schreiben.[FN 109] Indessen, der eigentliche Schöpfer der Washington-Legende als Kernstück der politischen Folklore Amerikas war Parson Weems, Wanderprediger und Buchhausierer.[...][FN 110]

    [FN 109: Vgl. John Marshall: The Life of George Washington, Philadelphia 1804-1807, 5 vols.. Dazu kritisch E. Angermann: Die Revolution im Spiegel der Geschichte, a.a.O., S. 22.]

    [FN 110: Vgl. Mason Locke Weems: The Life of George Washington. With curious anecdotes, equally honourable to himself and exemplary to his young countrymen, Philadelphia 1808 (new ed. M. Cunliffe, Cambridge, Mass., 1962).]

    So nahm denn auch sein überzeugter Mitstreiter, der Oberste Bundesrichter John Marshall, in seinem Lebenshild den biographischen Rahmen nur zum Vorwand für eine allgemeine Geschichte seiner Zeit und seines Landes vom Standpunkt der Federalists - ein fünfbändiges Grab geschwätzig-stumpfer Gelehrsamkeit.17) Der eigentliche Schöpfer des Washington-Mythos als Kernstück der politischen Folklore Amerikas wurde indessen ein cleverer Wanderprediger und Buchhausierer, „Parson" Weems.18)

    [FN 17: Vgl. John Marshall: The life of George Washington ... , 5 vols. (Philadelphia 1804—07), deutsch: Lebensbeschreibung G. Washingtons, nach den Originalpapieren zusammengetragen ..., 4 Teile (Hamburg 1805-06), vgl. aber auch David Ramsay: The life of George Washington (Baltimore,Md., 1807).]

    [FN 18: Vgl. Mason Locke Weems: The Life of George Washington. With curious anecdotes, equally honourable to himself and exemplary to his young countrymen (Philadelphia <sup>6</sup>1808, zuerst u.a.T.a 1800, <sup></sup>1826, <sup></sup>1921). new ed. by Marcus Cunliffe (Cambridge, Mass., 1962) [...]]

    Anmerkungen

    -

    Sichter


  • Mm/Fragment 082 01-11
    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Graf Isolan, Klicken, Drhchc, Kannitverstan
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 82, Zeilen: 01-11
    Quelle: Krakau 1967
    Seite(n): 31, Zeilen: 13-25
    Bereits während der Überfahrt im Jahre 1620 ins „gelobte Land" formulierte John Winthrop, der spätere Gouverneur der Massachusetts Bay Colony, die puritanische Ideologie eines religiös-politischen Gemeinwesens:

    „The work we have in hand, it is by a mutuall consent through a special overruleing providence... to seeke out a place of Cohabitation and Consorteshipp under a due forme of Government both civill and ecclesiasticall."[FN 30]

    Doch war das Politische zunächst dem religiösen Ziel

    „... to improve our lives to do more service to the Lord... that ourselves and posterity may be the better preserved from the common corruptions of this evil world to serve the Lord and work out our Salvation under the power and purity of his holy ordinances",[FN 31]

    untergeordnet.

    [FN 30: „A Modell of Christian Charity", zit. nach Perry Miller: Errand into the Wilderness, Cambridge, Mass., 1956, S. 5.]

    [FN 31: John Winthrop, op. cit., zit. nach Oscar Handlin (ed.): American Principles and Issues: The National Purpose, New York 1961, S. 33.]

    Schon während der Seereise im Jahre 1630 nach Neu-England schrieb John Winthrop (1588-1649), späterer Gouverneur der Massachusetts Bay Colony: „The work we have in hand, it is by a mutuall consent through a special overruleing providence ... to seeke out a place of Cohabitation and Consorteshipp under a due forme of Government both civill and ecclesiasticall"[FN 5].

    Aber die neu-englischen Puritaner sahen doch zunächst den Sinn ihres „errand into the wilderniss" in der Verwirklichung und Vervollkommnung ihres Glaubens. Ausgehend von der unbedingten menschlichen Sündhaftigkeit war es das Ziel „ ... to improve our lives to do more service to the Lord ... that ourselves and posterity may be the better preserved from the common corruptions of this evil world to serve the Lord and, work out our Salvation under the power and purity of his holy ordinances"[FN 6].

    Diesem religiösen Ziel war zunächst das Politische untergeordnet.

    [FN 5: A Modell of Christian Charity, in: P. Miller, Errand, S. 5;[...]]

    [FN 6: J. Winthrop, Modell, zit. bei Handlin, Principles, S. 33, auch bei P. Miller, Errand, S. 5-6;[...]]

    Anmerkungen

    -

    Sichter
    Klicken


  • Mm/Fragment 076 23-29
    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Graf Isolan
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 76, Zeilen: 23-29
    Quelle: Angermann 1979
    Seite(n): 19, Zeilen: 12-19
    Zum anderen ergab sich der Wunsch, sich gegenüber der Alten Welt in den ersten Jahrzehnten nach der Revolution und Gründung der Nation zu emanzipieren: Man versuchte sich gedanklich wie schriftlich vom Mutterland abzusetzen, dessen Herrschaft man abgeschüttelt hatte, wobei man gleichzeitig dem moralischen Verfall der Europäer - vor allem dem der britischen Regierung - „the rising glory“ des neuen Reichs der Tugend und Freiheit entgegensetzte.5

    5 Vgl. Erich Angermann: To steer clear of permanent alliances. Neutralität, Parteipolitik und nationale Konsolidation in der Frühgeschichte der Vereinigten Staaten von Amerika, in: Vom Staat des Ancien Régime zum modernen Parteienstaat, (Festschrift für Theodor Schieder), Hrsg.: H. Berding/K. Düwell/L. Gall/W. J. Mommsen/H.-U. Wehler, München 1978, S. 133-144.]

    Zum anderen ergab sich daraus aber auch die aus Zurückweisung und Drang nach Anerkennung sonderbar gemischte Haltung der Amerikaner gegenüber der Alten Welt in den ersten Jahrzehnten nach der Grundlegung ihrer Nation: Man wünschte sich abzusetzen gegenüber dem Mutterland, dessen Herrschaft man abgeschüttelt hatte, und im weiteren Sinn gegenüber der Alten Welt, deren moralischem Verfall man „the rising glory" des neuen Reichs der Tugend und Freiheit entgegensetzen wollte. [...]

    [FN 10]

    [FN 10: Vgl. dazu ausführlicher Erich Angermann: To steer clear of permanent alliances. Neutralität, Parteipolitik und nationale Konsolidation in der Frühgeschichte der Vereinigten Staaten von Amerika, in: Vom Staat des Ancien Régime zum modernen Parteienstaat, Festschrift für Theodor Schieder, hg. v. Helmut Berding, Kurt Düwell, Lothar Gall, Wolfgang J. Mommsen, Hans-Ulrich Wehler (München 1978), 133-144, [...]]

    Anmerkungen

    Dem einleitenden "Zum anderen" von Mm fehlt in ihrer Ausführung die Entsprechung. Diese findet man im Text von Angermann.

    Die nahtlose Fortsetzung der übernommenen Passage aus Angermann findet man auf Seite 97 Mm/Fragment 097 15-21. Die Endnote von Mm verweist auf eine andere Arbeit von Angermann, deren Angabe in der von Mm ungenannten Quelle eine Seite später zu finden ist.

    Sichter


  • Mm/Fragment 088 33.35-42
    Typus
    Verdächtig
    Bearbeiter
    Graf Isolan
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 88, Zeilen: 33, 35-42
    Quelle: Koch 1961
    Seite(n): 18, Zeilen: 17-18, 25-29, 31
    Für Benjamin Franklin [...] war Sokrates der ideale Philosoph, mit dem er sich identifizierte. Gerade die natürliche Weisheit des griechischen Gelehrten symbolisierte für Franklin gleichzeitig die Tugend menschlichen Glücklichseins, ja, Weisheit schien ihm sogar regelrecht die Voraussetzung für ein glückliches Leben zu sein. So verarbeitete er dieses stoische und epikureische Element sokratischer Weisheit - „tranquillity, modesty, temperance, order, social intercourse, sleep, eating and drinking, and a host of other activities and qualities" - zu einer eigenen philosophischen Weisheit in der Formel: „To be happy even in Paradise requires a happy dispositon."[FN 67]

    [FN 67: Zitate in: A. Koch, op. cit., (Kap.: Franklin and Pragmatic Wisdom), S. 18 + 19. Siehe ferner hierzu auch: Benjamin Franklin, Collected Works, (The Library of America Series), New York/London 1985; Ronald W. Clark: Benjamin Franklin: A Biography, New York 1983; Catherine Drinker Bowen: The Most Dangerous Man in America: Scenes from the Life of Benjamin Franklin, Boston 1974; Leonard W. Labaree et al. (eds.): The Autobiography of Benjamin Franklin, New Haven, Conn., 1964; Frank Donovan: The Benjamin Franklin Papers, (The Papers of the Founding Fathers), New York 1962.]

    [...] one should ponder Franklin's early identification of the ideal philosopher as Socrates and the fact that he couples Socrates with the humane Jesus. [...] Natural wisdom is made synonymous with human happiness and the human goods that result in happiness: tranquillity, modesty, temperance, order, social intercourse, sleep, eating and drinking, and indeed a host of other activities and qualities. The basic formula is that wisdom is the prerequisite to happiness, and virtuous living (and a long life)are the means. [...] There is a Stoic element present [...]
    Anmerkungen

    Wie immer unterdrückt Mm die christliche Komponente in den Motivationen der von ihr betrachteten historischen Persönlichkeiten (hier Franklin), selbst wenn die Vorlage explizit darauf hinweist. Desweiteren unterläuft ihr hier ein kleiner Fehler in der Wiedergabe des Zitats, und die zusammenfassende nett klingende aber nichtssagende "Formel" (im Vergleich zum Original) findet sich in dieser Form nicht in der Quelle. <br/> Trotz der offensichtlichen Nähe zur Quelle nur als "verdächtig" eingestuft.

    Sichter


  • Mm/Fragment 086 01-10
    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Graf Isolan, Plaqueiator
    Gesichtet
    Yes.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 86, Zeilen: 1-10
    Quelle: Bracher 1964
    Seite(n): 328-329, Zeilen: S.328,22-28.34-37 - S.329,1-9.10-11
    Diesen Prozeß der Säkularisierung des puritanischen Sendungsbewußtseins zur demokratischen Ideologie setzte dann Roger Williams, der bedeutende liberale Calvinist, politische Geistliche und Kritiker des theokratischen Autoritarismus, fort. Er wurde aufgrund seines demokratischen, toleranten und anti-autoritären Gedankenguts aus Massachusetts ausgewiesen und floh nach Rhode Island, wo er ein Gemeinwesen gründete, das er charakteristischerweise „Providence" nannte. Hier etablierte Williams ein liberal-christliches „Think Tank", ein „laboratory for a democratic future" (Clinton Rossiter), in dem Prinzipien wie Toleranz und Demokratie, Gleichheit und Freiheit, Individualismus und Pragmatismus zum frühamerikanischen Selbst- und Fortschrittsbewußtsein verschmolzen.[FN 53]

    [FN 53: Siehe hierzu C. Rossiter: Seedtime of the Republic, a.a.O., S. 185; P. Miller: Roger Williams: His Contribution to the American Tradition, Indianapolis/New York 1953.]

    Im politischen Denken anderer Repräsentanten des frühesten Amerika vollzieht sich jedoch schon der volle Durchbruch zur Säkularisierung des neu-englischen Sendungsgedankens und zur demokratischen Ideologie noch vor der Wende zum 18. Jahrhundert. Die bedeutendste Gestalt dieses Prozesses ist Roger Williams (1603-1683), der große Rebell gegen die puritanische Theokratie [...]. Williams [...] wurde fünf Jahre später wegen seiner Kritik an dem theokratischen Absolutismus aus Massachusetts ausgewiesen. Nach strapaziöser Flucht ließ er sich mit anderen Häretikern im benachbarten Rhode Island an einem Ort nieder, den er beziehungsreich »Providence« nannte. Fast ein halbes Jahrhundert wirkte er in diesem kleinen, doch so bedeutsamen »Laboratorium für die demokratische Zukunft«[FN 22] [...]

    Als rastloser Siedler, Politiker und Geistlicher zugleich verband Williams hier die Grundkräfte frühamerikanischen Selbstbewußtseins zu einer demokratischen Philosophie der Gleichheit und der Freiheit gegenüber Intoleranz und Autokratie. Es war eine Philosophie der nüchternen Erfahrung und Praxis, aber auch sie enthielt [...] die Glaubens- und Uberzeugungskraft des sendungsbewußten Kalvinisten.

    [FN 22: Rossiter, Seedtime, a. a. O., S. 185.]

    Anmerkungen

    Trotz einiger Eingriffe in den Text (z.B. der fast schon unvermeidliche eingefügte Hinweis auf ein vermeintliches "Fortschrittsbewußtsein") ist die Herkunft aus dem Original unverkennbar.

    Sichter
    Plaqueiator


  • Mm/Fragment 080 01-06
    Typus
    ÜbersetzungsPlagiat
    Bearbeiter
    Plaqueiator, Graf Isolan
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 80, Zeilen: 01-06
    Quelle: Guggisberg 1971
    Seite(n): 70+71+76, Zeilen: 35-37+1-5.102+101-103
    19 Tatsächlich leiteten die Prämissen der New History einen neuen Abschnitt in der amerikanischen Geschichtsdeutung ein: „ History is a continuous process; its chief goal is to learn from the past in order to contribute not only to the understanding but to the improvement of the present. The historian must encompass all the varied interests and activities of man; he must try to understand conditions and institutions, and not simply reproduce the facts." 20

    [FN]

    19 Vgl. Charles Homer Haskins: European History and American Scholarship, American Historical Review, vol. 28, January 1923, S. 215 ff. ; Chester P. Higby: The Present Status of Modern European History in the United States, Journal of Modern History, vol. 1, March 1929, S. 3 - 8; Daniel Boorstin: America and the Image of Europe, New York 1960.

    20 L. Krieger: European History in America, a. a. O., S. 260 f.

    When looking upon the Old World, the New Historians emphasized the following principles with particular insistence: history is a continuous process; its chief goal is to learn from the past in order to contribute not only to the understanding but to the improvement of the present. The historian must encompass all the varied interests and activities of man ; he must try to understand conditions and institutions and not simply reproduce the facts.

    [Seite 71]

    [FN]

    2 Daniel Boorstin, America and the Image of Europe, New York, 1960, pp. 23ff.

    [Seite 76]

    [FN]

    1 Charles Homer Haskins, "European History and American Scholarship", p. 215. Cf. Chester P. Higby, "The Present Status of Modern European History in the United States", Journal of Modern History 1 (March 1929), pp. 3-8. Daniel Boorstin, America and the Image of Europe, New York, 1960, pp. 23ff.

    Anmerkungen

    zu FN 19: die FN ist eine Kompilation aus Guggisbergs Referenz für seinen Abschlußsatz auf S. 76 und einer FN aus S. 71. Warum diese FN hier steht, erschließt sich sachlich nicht. Technisch kann es ein Übertragungsfehler sein, die FN sind in der Diss an dieser Stelle durcheinander. zu FN 20: Guggisberg gibt an dieser Stelle Krieger, S. 263 paraphrasiert wieder:[2]. In der Dissertation zwar richtig bei Krieger, jedoch mit der falschen Seite referenziert, wird das wörtliche Zitat allerdings aus Guggisberg entnommen, ohne ihn zu erwähnen.

    Sichter


  • Mm/Fragment 081 02-09
    Typus
    ÜbersetzungsPlagiat
    Bearbeiter
    Plaqueiator, Graf Isolan
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 81, Zeilen: 2-9
    Quelle: Guggisberg 1971
    Seite(n): 74+75, Zeilen: 15-19.22-24
    Wie sehr die emigrierten Wissenschaftlerdie Entwicklung der amerikanischen Europa - Forschung beeinflußt haben, istfreilich schwer zu beantworten. Sicherlich aber haben die amerikanischen Vertreterder Atlantic History - Carl Becker, Louis Gottschalk oder Crane Brinton - wieauch ihre europäischen Vertreter - Fritz Stern, Gordon A. Craig, Hajo Holborn oder Henry Kissinger - mit ihren zahlreichen Büchern und Artikeln dazu beigetragen, den transatlantischen politischen wie intellektuellen Kosmos engerzusammenzuführen. 27

    [FN]

    27 Siehe hierzu allg. L. Krieger: European History in America, a. a. O., S. 288 ff. Siehe ferner dieFestschrift zu Ehren des deutschstämmigen Yale - Professors für Deutsche Geschichte, Hajo Holborn,der 1966 zum Präsidenten der American Historical Association gewählt wurde: L. Krieger/ F. Stern:„ Editors' Introduction", The Responsibility of Power: Historical Essays in Honor of Hajo Holborn,Garden City, N. Y., 1967. [...]

    As a consequence of all this, the American awareness of the community of destinies within the Western or Atlantic world has become more and more distinct.1 It stands behind the works of such scholars of "Atlantic history", as Preserved Smith, Carl Becker, Louis Gottschalk and Crane Brinton.

    [...] The extent of the refugee scholars' influence upon the development of the study of European history in the United States is still very difficult to characterize and to evaluate.

    [FN]

    1 Krieger, loc. cit. pp. 288 ff.


    [S. 75]

    It became impressively manifest when, in December 1966, Hajo Holborn, the great German-born teacher of the history of Germany at Yale, was elected president of the American Historical Association.1

    [FN]

    1 On the influence exerted by refugee scholars, notably from Germany and Austria cf. Gerald Stourzh, "Die deutschsprachige Emigration in den Vereinigten Staaten: Geschichtswissenschaft und politische Wissenschaft", Jahrbuch für Amerikastudien 10 (1965), pp. 59-77, 232-66; 11 (1966), pp. 260-317. Cf. also Leonard Krieger and Fritz Stern, "Editors' Introduction", The Responsibility of Power, Historical Essays in Honor of Hajo Holborn, Garden City, NY, 1967; Franz L. Neumann, "The Social Sciences", in Neumann et al., The Cultural Migration: The European Scholar in America, Philadelphia, 1953, pp. 4-26; Donald Fleming & Bernard Baylin (eds.), The Intellectual Migration, Europe and America, 1930-1960 Cambridge, Mass., 1969.

    Anmerkungen

    wirre Mischung von Fließtext und Fußnote

    Sichter


  • Mm/Fragment 019 03-08
    Typus
    BauernOpfer
    Bearbeiter
    Graf Isolan, Schuju, Goalgetter, Plaqueiator
    Gesichtet
    Yes.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 19, Zeilen: 3-8.12-13
    Quelle: Bracher 1981
    Seite(n): 30, 213, Zeilen: 15-16
    Seit dem klassischen Altertum ist die Geschichte des politischen Denkens im Spannungsverhältnis von Fortschritt und Verfall, Demokratie und Diktatur zu verstehen. Der antike Intellekt entwickelte nahezu alle historischen Problemstellungen und Denkfiguren der politischen Theorie zum ersten Mal. Dem Fortschrittsgedanken, einmal als wiederkehrende Schlüsselidee der politischen Ideengeschichte definiert (Karl Dietrich Bracher) [FN 7], (...), können bereits in der griechischen und römischen Antike erste und entscheidende gedankliche Äquivalenzen nachgewiesen werden.

    [FN 7] Vgl. Karl Dietrich Bracher: Fortschritt - Krise einer Ideologie, in: Geschichte und Gewalt. Zur Politik im 20. Jahrhundert, Berlin 1981; K. D. u. Dorothee Bracher: Schlüsselwörter in der Geschichte, Düsseldorf 1978; K. D. Bracher: Verfall und Fortschritt im Denken der frühen Römischen Kaiserzeit. Studien zum Zeitgefühl und Geschichtsbewußtsein des Jahrhunderts nach Augustus, Diss. Tübingen 1948 (Neuauflage in Vorbereitung).

    [S. 30] Die Antike entwickelt nahezu alle großen Problemstellungen und Denkfiguren der politischen Theorie zum ersten Mal[FN 3].

    [FN 3: Als erste Vorahnung kann man schon das frühe antike Asylrecht bezeichnen (vgl. O. Kimminich, a.a.O., S.18).]

    ---

    [S. 213] Seit ihrem Beginn steht die Geschichte des politischen Denkens im Zeichen einer wechselvollen Spannung. [3] Auf der einen Seite hat sie es mit einer Reihe von Grundfragen und bestimmten wiederkehrenden Schlüsselideen zum Problem des Politischen, zum Verhältnis vom Individuum und Gemeinwesen zu tun. Gedanklich wie begrifflich gehen diese größtenteils auf die griechische und römische Antike zurück: [4] Demokratie und Diktatur, Konstitution und Konsens, Natur- und Menschenrechte. [5]

    Anmerkungen

    Gleich die erste Fußnote im Textteil offenbart ein problematisches Verhältnis zur Zitiertechnik. Für einen Gedankengang, ohne ausreichende Kennzeichnung und nah an der ursprünglichen Formulierung einem Werk des Doktorvaters entnommen, werden bezogen auf den Begriff "Schlüsselidee" gleich drei Werke Brachers (inklusive des plagiierten) als weiterführende Literatur ("Vgl.") ohne Seitenzahl der konkreten Entnahme in [FN 7]angegeben und damit zwar sozusagen pauschal auf das Lebenswerk des Verehrten hingewiesen, die Herkunft des ganzen Abschnitts bleibt jedoch verschleiert.

    Sichter
    Plaqueiator


  • Mm/Fragment 080 40-45
    Typus
    ÜbersetzungsPlagiat
    Bearbeiter
    Plaqueiator, Graf Isolan
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 80, Zeilen: 40-45
    Quelle: Guggisberg 1971
    Seite(n): 74, Zeilen: 07-15
    Während der Zwischenkriegsjahre, besonders während der Hitlerzeit, erfuhr die amerikanische Europa - Historiographie aufgrund der Emigration vorwiegend jüdisch - europäischer Wissenschaftler in die USA neuen Auftrieb. 26 Insbesondere die Erfahrungen mit dem Nationalsozialismus und dem 2. Weltkrieg stärkten aufs Neue die atlantische Perzeption der Amerikaner, die die westliche Schicksalsgemeinschaft nicht mehr allein als eine historisch gewachsene Geschichts - Konfigu[ration, sondern als aktuell gebotenen Zusammenschluß der Freien Welt vis ä vis dem Totalitarismusphänomen erlebten.]

    [FN]

    26 Vgl. Rudolph J. Vecoli: European Americans: From Immigrants to Ethnics, in: William H.Cartwright/ Richard L. Watson (eds.): The Reinterpretation of American History and Culture, Washington, D. C., 1973, S. 81 - 112; Donald Fleming/ Bernard Bailyn (ed.); The Intellectual Migration,Europe and America, 1930 - 1960, Cambridge, Mass., 1969; Gerald Stourzh: Die deutschsprachige Emigration in den Vereinigten Staaten: Geschichtswissenschaft und politische Wissenschaft, Jahrbuchfür Amerikastudien, vol. 10, 1965, S. 59 - 77, 232 - 266, vol. 11, S. 260 - 317; Franz L. Neumann: The Social Sciences, in: F. L. Neumann et al.: The Cultural Migration: The European Scholar in America,Philadelphia 1953, S. 4 - 26.

    If the American historian who, in the years between the two world wars, devoted himself to the study of modern Europe, emphasized the American-European unity of fate, his colleague in the medieval field quite naturally tended to stress the conception of the unity of heritage. [...] The American contribution to European history has continued to receive fruitful impulses, first of all from the refugee scholars who came to the United States as victims of National Socialist persecution, and then again from the experience of the Second World War.

    [S. 75]

    [FN]

    1 On the influence exerted by refugee scholars, notably from Germany and Austria cf. Gerald Stourzh, "Die deutschsprachige Emigration in den Vereinigten Staaten: Geschichtswissenschaft und politische Wissenschaft", Jahrbuch für Amerikastudien 10 (1965), pp. 59-77, 232-66; 11 (1966), pp. 260-317. Cf. also Leonard Krieger and Fritz Stern, "Editors' Introduction", The Responsibility of Power, Historical Essays in Honor of Hajo Holborn, Garden City, NY, 1967; Franz L. Neumann, "The Social Sciences", in Neumann et al., The Cultural Migration: The European Scholar in America, Philadelphia, 1953, pp. 4-26; Donald Fleming & Bernard Baylin (eds.), The Intellectual Migration, Europe and America, 1930-1960 Cambridge, Mass., 1969.

    Anmerkungen

    willkürliche Durchmischung 2er Fußnoten

    Sichter


  • Mm/Fragment 085 02-16
    Typus
    BauernOpfer
    Bearbeiter
    Graf Isolan, Kannitverstan
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 85, Zeilen: 2-16
    Quelle: Krakau 1967
    Seite(n): 37, Zeilen: 3-16, 114-116
    Am deutlichsten vollzog sich der Übergang vom amerikanischen saeculum theologicum zum saeculum politicum (Vernon Louis Parrington), von der biblischen Begründung des religiös-kirchlichen Heilsauftrages des 17. Jahrhunderts zur naturrechtlichen, rationalistischen und optimistischen Begründung der Demokratie und ihrer Menschheitsaufgabe im 18. Jahrhundert in dem Werk des Geistlichen und Harvardabsolventen von Massachusetts John Wise „Vindication of the Government of New England Churches" (1717), das sich auf den Gedanken des Naturrechts und natürlichen Freiheiten, der demokratischen Regierungsform und der natürlichen Gleichheit der Menschen gründete.

    „The End of all good Government is to Cultivate Humanity, and Promote the happiness of all, and the good of every Man in all his Rights, his Life, Liberty, Estate, Honor, etc., without injury or abuse done to any."[FN 50]

    In diesen Sätzen nahm Wise gewissermaßen die berühmte Jeffersonsche Prägung der amerikanischen Unabhängigkeits- und Demokratieformel „Life, liberty, and the pursuit of happiness" vorweg.

    [FN 50: Zitat in: P. Miller/Th. A. Johnson (eds.): The Puritans, a.a.O., S. 268 + 269. Siehe auch K. Krakau, op. cit., S. 37.]

    Der Übergang von der biblischen Begründung des religiös-kirchlichen Heilsauftrages zur naturrechtlichen, rationalistischen und optimistischen Begründung der Demokratie und ihrer Menschheitsaufgabe vollzieht sich am deutlichsten in John Wise (1675-1725) in Massachusetts, besonders in seiner „Vindication of the Government of New England Churches" (1717)[FN 30]. Sie gründet sich auf Gedanken des Naturrechts und natürlicher Freiheiten — „The first formulation of secular republicanism"[FN 31]: die demokratische Regierungsform entspreche dem „Right of Nature", denn nur sie berücksichtige die „natürliche Gleichheit der Menschen", während unter anderen Staatsformen durch den Akt der Unterwerfung der Freie zum Sklaven werde; „The End of all good Government is to Cultivate Humanity, and Promote the happiness of all, and the good of every Man in all his Rights, his Life, Liberty, Estate, Honor, etc., without injury or abuse done to any"[FN 32]. Das nimmt Jeffersons „Life, liberty and the pursuit of happiness" vorweg[FN 33].

    [FN 30: Größtenteils abgedruckt in Miller-Johnson, S. 257-269, und bei Welzel, in: Fschr. Smend, 1952, S. 393 ff.; vgl. dazu P.Miller, Errand, S. 151 f.; Bracher, in: Fschr. Voegelin, S. 37f.]

    Anmerkungen

    Mm wird dieselbe Passage aus Krakau 1967 noch einmal auf Seite 175 "verbraten", siehe [6].

    Sichter


  • Mm/Fragment 070 13-23
    Typus
    BauernOpfer
    Bearbeiter
    Plaqueiator, Graf Isolan
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 70, Zeilen: 13-23
    Quelle: Reichel 1984
    Seite(n): 12-14, Zeilen: -
    ... die Verbindung von griechischer Philosophie, christlicher Religion und rationaler Aufklärung, die das Bild des modernen autonomen und selbstbestimmten Menschen prägte; die Konfessionalisierung der Politik durch Reformation und Gegenreformation; die Säkularisierung der Politik durch die Revolution der Naturwissenschaften; die Bürokratisierung und Rationalisierung der Politiken, die zu einem geregelten Verhältnis zwischen Staat und Gesellschaft führte; die universalen Menschheitsideale und allgemeinen Menschen- und Bürgerrechte, wie sie in der Französischen Revolution proklamiert wurden; die darauffolgende Ideologisierung der Politik; die Industrialisierung und die soziale Frage; die Krise des liberalen Systems und die Entstehung von Kommunismus, Faschismus und Nationalsozialismus; schließlich die Wiedergeburt der Demokratie auf breiter westeuropäischer Basis. [S. 12]

    a) Die Verbindung von griechisch-römischer Philosophie und christlicher Glaubenslehre, die für die ethisch-moralischen, religiösen, rechtlichen und kulturellen Grundlagen der europäischen Völker und ihrer Geschichte konstitutiv geworden ist. Sie hat das neuzeitliche Bewußtsein und das Bild des modernen Menschen geformt, vor allem durch die Idee der Autonomie oder Selbstbestimmung des einzelnen Subjekts,[...]

    b) Die aus dem Zerfall der Einheit des Christentums der mittelalterlichen Welt hervorgegangene, durch Reformation und Gegenreformation verschärfte Politisierung der Glaubens- und Kirchenfragen. Sie führte zur Konfessionalisierung der Politik und schuf so einen der zentralen gesellschaftlichen Konflikte in der europäischen Moderne. Durch fortschreitende Industrialisierung, Rationalisierung, Laizisierung und Säkularisierung der gesellschaftlichen und individuellen Lebensverhältnisse hat dieser Konflikt in der Gegenwart allerdings mehr und mehr an Bedeutung, zumindest aber an Schärfe verloren.

    c) ...

    [S. 13]Dies hat früher oder später die Bürokratisierung bzw. Rationalisierung der Politik begünstigt. ...

    d)Die von der bürgerlichen Aufklärung und Französischen Revolution proklamierten universalen Menschheitsideale und allgemeinen Menschen- bzw. Bürgerrechte. ...

    e) ... Die Geburt des modernen Nationalismus, die Entstehung liberaler, demokratischer, sozialistischer und konservativer Ideen und Ordnungsvorstellungen führte nachhaltig zur Ideologisierung der Politik.

    f) Die Krise des liberalen Systems. ... führte schließlich, begünstigt durch die politische Lähmung der längst gespaltenen und weder zur national- noch zur internationalsolidarischen Aktion fähigen Arbeiterbewegungen, in weiten Teilen Europas zur Faschisierung der Politik.

    Anmerkungen

    Nach einem Abschnitt (mit pauschalem Hinweis auf das Werk in der Fußnote), in der eine Frage formuliert ist, wird diese hier beantwortet: mit einer strukturierten Aufzählung aus genau derselben Quelle, ohne Referenz. rekonstruiert aus GoogleBooks [7]

    Sichter


  • Mm/Fragment 083 15-21.24-31
    Typus
    VerschärftesBauernOpfer
    Bearbeiter
    Graf Isolan, Plaqueiator, KayH
    Gesichtet
    Yes.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 83, Zeilen: 15-21, 24-31
    Quelle: Bracher 1964
    Seite(n): 319-320, Zeilen: S.319,27-37 - S.320,1-6
    Von Anfang an hatte sich der amerikanische Puritanismus vor zwei große Aufgaben gestellt gesehen: Einmal die Realisierung eines christlichen Gemeinwesens im protestantisch-calvinistischen Selbstverständnis der rigorosen Einheit von Glaube und Politik zu erreichen (letztendlich war dies ja auch das Motiv für die Auswanderung aus Europa gewesen) und zum anderen den Beweis zu erbringen, daß dieses religiöse Unterfangen ganz in Analogie zu der jüdisch-biblischen Geschichte einen einzigartigen Platz in Gottes Providentia einnehme -

    [...]

    und schließlich als Vorbild und Epochenereignis für die gesamte Menschheit diene.[FN 39] In diesem Sinne ist die puritanische Publizistik als einzige Quelle der damaligen Zeitgeschichtsschreibung zu verstehen, die die Absicht verfolgte, die „History of New England, or Wonder-Working Providence of Sions Saviour" (Edward Johnson, 1654) in der Wildnis der Neuen Welt zu verfolgen und den Zeitgenossen wie der Nachwelt zu verkünden.[FN 40] So schrieb Johnson:

    „Know this is the place where the Lord will create a new Heaven, and a new Earth in new Churches, and a new Commonwealth together."[FN 41]

    [FN 39: Siehe K. D. Bracher: Demokratie als Sendung: das amerikanische Beispiel, a.a.O., S. 319-321; Edwards-Zitat S. 321); P. Miller/Th. H. Johnson (eds.): The Puritans, a.a.O., S 243 ff.; P. Miller: Jonathan Edwards, New York 1949.]

    [Fn 40: Vgl. K. D. Bracher, op. cit., S. 319 f.; Knud Krakau: Missionsbewußtsein und Völkerrechtsdoktrin in den Vereinigten Staaten von Amerika, a.a.O., S. 32.]

    [FN 41: Zitat in: H. W. Schneider: The Puritan Mind, a.a.O., S. 8.]

    Vor zwei große Aufgaben also sah sich der amerikanische Puritaner dieser ersten Periode gestellt: Verwirklichung eines christlichen Gemeinwesens in dem protestantisch-kalvinistischen Sinne der rigorosen Einheit von Glaube und Politik (das eben war ja das Motiv für den Auszug aus Europa gewesen) und überzeugender Nachweis, daß dies Unternehmen ganz in Analogie zu der jüdisch-biblischen Geschichte einen einzigartigen Platz in Gottes Providentia einnehme, ja, als Vorbild und Epochenereignis für die ganze Welt gelten müsse. In diesem Zeichen steht die puritanische Publizistik, sie ist Zeitgeschichtsschreibung mit der Absicht, die »Wonder-Working Providence of Zion's Saviour« in Neu-England in der besonderen Umwelt des neuen Kontinents zu verfolgen und Zeitgenossen und Nachwelt zu verkünden[FN 8]. Die Flucht über den Ozean ist ihr eine Flucht zu Gott, wie es derselbe Autor (Johnson) formuliert. Neu-England ist der Platz, wo Gott »einen neuen Himmel und eine neue Erde, neue Kirchen und ein neues Gemeinwesen schaffen wird. [...]«.

    [FN 8: So der Titel einer Schrift des Siedlers und Politikers Edward Johnson (1654).]

    Anmerkungen

    Das in der Diss. an dieser Stelle stehende, hier nicht wiedergegebene Zitat von Edwards kommt bei Bracher tatsächlich eine Seite später, allerdings dort in zwei Teilen. Die FNen verschleiern die Autorschaft Brachers.

    Sichter
    Plaqueiator


  • Mm/Fragment 077 21-37
    Typus
    ÜbersetzungsPlagiat
    Bearbeiter
    Plaqueiator, Graf Isolan
    Gesichtet
    Yes.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 77, Zeilen: 21-37
    Quelle: Guggisberg 1971
    Seite(n): 63, Zeilen: 17-30,107-112
    Gemeinsam mit George Bancroft, dem ersten berühmten Historiker der amerikanischen Geschichtsschreibung, waren Prescott und Motley von der zunehmenden Ausbreitung der Freiheitsidee in der Welt, die ihren krönenden Abschluß in der Errichtung der Vereinigten Staaten von Amerika fand, überzeugt, wobei sie gleichzeitig ihre Wurzeln in der Renaissance teutonischer Tugenden und Institutionen auszumachen glaubten, die jahrhundertelang unter der Bürde des europäischen Feudalismus verborgen geblieben waren. Motley's romantischer Fortschrittsglaube und naive Bewunderung für eine vermeintliche Kontinuität germanischer Tradition und Ideologie in der Alten wie Neuen Welt gingen so weit, daß er die gravierenden Unterschiede zwischen deutscher und anglo-amerikanischer Aufklärung und Kultur übersah und freimütig erklären konnte: „Ever since the great rising for freedom against the Roman empire, down to this hour, Germany has been the main source of European and American culture. The common mother of nations and empires - alma mater felix prole - she still rules the thought of her vast brood of children; Franks, Goths, Saxons, Lombards, Normans, Netherlanders, Americans - Germans all."[FN 11]

    [FN 11: J. L. Motley: Historic Progress and American Democracy, in: Representative Selections, with Introduction, Bibliography, and Notes, (ed. Chester P. Higby/ B. T. Schantz), New York 1939, p. 105. Siehe ebenfalls: H. R. Guggisberg: Das europäische Mittelalter im amerikanischen Geschichtsdenken des 19. und 20. Jahrhunderts, Basel/ Stuttgart 1964, S. 33.]

    This brought him close to Bancroft, who also saw the early history of the United States mainly in terms of a renaissance of Teutonic, i.e. Anglo-Saxon, traditions of freedom — traditions which had for centuries been buried under the weight of European feudalism. Motley went further than that. His admiration for the continuity of Germanic traditions both in the Old and in the New World made him overlook all the contemporary differences between German and Anglo-American culture, so that he could exclaim: "Ever since the great rising for freedom against the Roman empire, down to this hour, Germany has been the main source of European and American culture. The common mother of nations and empires — alma mater felix prole — she still rules the thought of her vast brood of children; Franks, Goths, Saxons, Lombards, Normans, Netherlanders, Americans — Germans all."[FN 4]

    [FN 4: John L. Motley, "Historic Progress and American Democracy", in Representative Selections, with Introduction, Bibliography, and Notes, ed. by Chester P. Higby and BT Schantz, New York, 1939,pp.l05 ff.; Levin, History as Romantic Art, 86 ff.; Hans R. Guggisberg, Das europäische Mittelalter im amerikanischen Geschichtsdenken des 19. und des frühen 20. Jahrhunderts, Basel & Stuttgart: Helbing & Lichtenhahn, 1964, p. 33.]

    Anmerkungen

    Übernahme mit Fußnoten

    Sichter
    Graf Isolan


  • Mm/Fragment 087 38-44
    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Graf Isolan
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 87, Zeilen: 38-44
    Quelle: Angermann 1979
    Seite(n): 13, Zeilen: 5-10
    Wie keine andere unter den großen Revolutionen der Neuzeit war die Amerikanische zugleich auch die Geburtsstunde der Nation. Mit ihr begann ein neuer Abschnitt der Geschichte des amerikanischen Volkes, ja, sie begründete regelrecht auch die nationale Identität der Amerikaner und wurde somit unweigerlich zum existentiellen Bezugspunkt, zur progressiven Ideologie für das historische Selbstverständnis der Vereinigten Staaten von Amerika.[FN 62]

    [FN 62: Zur Bedeutung der Amerikanischen Revolution für das historische Selbstverständnis der Amerikaner siehe aus der uferlosen Literatur: Daniel J. Boorstin: The Genius of American Politics, Chicago 1953, S. 10-22; Richard B. Morris: The American Revolution Reconsidered, New York 1967; Bernard Bailyn: The Central Themes of the American Revolution: An Interpretation, in: Stephen G. Kurtz/James H. Hutson (eds.): Essays on the American Revolution, New York 1973, S. 3-31; Edmund S. Morgan: The Birth of the Republic, 1763-89, Chicago 1977<sup>2</sup>; Michael Kammen: A Season of Youth: The American Revolution and the Historical Imagination, New York 1978; Erich Angermann: Die Amerikanische Revolution im Spiegel der Geschichte, (Hrsg. E. Angermann), München 1979, S. 13 (Historische Zeitschrift, Beiheft 5); Seymour Martin Lipset: The First New Nation: The United States in Historical and Comparative Perspective, (Kap.: Revolution as the Source of National Identity), New York 1979<sup>2</sup>, S. 74ff.; Hans-Christoph Schroder: Die Amerikanische Revolution, München 1982, S. 147ff.; Horst Dippel: Die Amerikanische Revolution 1763-1787, Frankfurt/M. 1985, S. 112ff.]

    WIE keine andere unter den großen Revolutionen der Neuzeit ist die amerikanische zugleich die Geburtsstunde der Nation. Mit ihr beginnt nicht einfach ein neuer Abschnitt der Geschichte des amerikanischen Volkes; vielmehr hat sie dessen nationale Identität recht eigentlich erst begründet und ist deshalb zum fixen Bezugspunkt für das historische Selbstverständnis der Vereinigten Staaten von Amerika geworden.[FN 1]

    [Fn 1: Vgl. Daniel J. Boorstin: The genius of American politics (Chicago 1953), bes. 10-22; s.a. Richard B. Morris: The American Revolution reconsidered (New York 1967), Bernard Bailyn: The central themes of the American Revolution. An interpretation, in: Stephen G. Kurtz, James H. Hutson (eds.): Essays on the American Revolution (New York 1973), 3-31, und - schon vom Titel her charakteristisch - Edmund S. Morgan: The birth of the Republic, 1763-89 (Chicago <sup>3</sup>1977). Aus der Perspektive seiner früheren Arbeiten und unter dem Einfluß kulturanthropologischer Vorstellungen kommt auch Michael Kammen: A season of youth. The American Revolution and the historical imagination (New York 1978),[...]]

    Anmerkungen

    Unglaublich - Mm übernimmt bereits die ersten beiden Sätze des Angermann-Artikels fast wortwörtlich. In der angegebenen Fußnote [FN 62] werden dann folgerichtig auch die Literaturangaben, die Angermann in seiner Fußnote [FN 1] auflistet, identisch übernommen. Dieser Liste fügt Mm dann auch - "unauffällig" - den vorliegenden Angermannaufsatz hinzu.

    Sichter


  • Mm/Fragment 076 01-19
    Typus
    ÜbersetzungsPlagiat
    Bearbeiter
    Plaqueiator, Graf Isolan
    Gesichtet
    Yes.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 76, Zeilen: 1-19
    Quelle: Guggisberg 1971
    Seite(n): 60-61, Zeilen: S.60,1-7.13-16.18-19.21-28.108 + S.61,101
    [ [FN 2] Man begann allgemein sogar von einem Wendepunkt in der amerikanischen Geschichtsschreibung zu sprechen,] der in einer zunehmenden Professionalisierung und Verwissenschaftlichung der Arbeitsmethoden bestand. In den Worten des Historikers Leonard Krieger gar war die amerikanische Historiographie vor dem 20. Jahrhundert „amateur in authorship, romantic in tone, literary in style, nationalist in mission, and multivolumed in scope."[FN 3]

    In der Tat begannen amerikanische Historiker mit der Bearbeitung europäischer Themen erst im 19. Jahrhundert. Im 17. und 18. Jahrhundert erschien so gut wie kein Werk über die Geschichte Europas, wenngleich in der puritanischen Ära vereinzelt über Motive der göttlichen Vorsehung geschrieben wurde, die das traditionelle christliche Konzept der vier heiligen Weltreiche, den inneren Seelenkonflikt eines jeden Christen zwischen der Macht des Guten und der des Satans, die dramatischen Ereignisse der Reformation sowie die religiöse Verfolgung vieler Andersgläubiger und die Flucht nach New England miteinschloß. Zu nennen wären hier Cotton Mathers „Magnalia Christi Americana" (1702) und Thomas Princes „Chronological History of New England" (1736).

    Die Historiker der Revolutionsphase wiederum betrachteten nunmehr alle Geschehnisse aus einem säkularisierten Blickwinkel und sahen ihre Hauptaufgabe darin, die Amerikanische Revolution als Teil der Menschheitsgeschichte der übrigen (Nach-) Welt erläutern zu müssen.

    [FN 2: Siehe Hans R. Guggisberg: The Uses of the European Past in American Historiography, in: A. N. J. Den Hollander (ed.): Diverging Parallels: A Comparison of American and European Thought and Action, Leiden 1971, S. 59.]

    [FN 3: Krieger, op. cit., S. 238.]

    It is generally agreed that the great turning point in the development of historical writing in America falls into the last quarter of the nineteenth century. Prior to this period, American historiography was — in Leonard Krieger's words — "amateur in authorship, romantic in tone, literary in style, nationalist in mission, and multivolumed in scope". During the 1870s and 1880s it became increasingly professional, scientific (as the phrase was) [...][FN 1][...] In the seventeenth and eighteenth centuries when North America was still tied to Europe politically, Americans wrote practically no European history. In the first three quarters of the nineteenth century [...] American men of letters wrote a number of very important works on the history of the Old World. [...] Puritan historians wrote Providential history that included the traditional Christian concept of the Four Empires, the conflict of God and Satan for the souls of Christians, and the dramatic story of the Reformation and religious persecution as background for the narrative of New England.[FN 2] The historians of the Revolutionary generation had a more secular point of view, but many of them were convinced that the American Revolution was part of the history of mankind and had to be written as such. [...][FN 4]

    [FN 1: Ibid. p. 238.]

    [FN 2: Ibid. p. 239.]

    [FN 4: [...]. It is noteworthy only in Cotton Mather's Magnolia Christi Americana (1702) [S. 61] and in Thomas Prince's Chronological History of New England (1736).]

    Anmerkungen

    direkt nach der FN 2 (Bauernopfer) auf Guggisberg beginnt das Plagiat erst. Es zieht sich bis Seite 79.

    Sichter
    Graf Isolan


  • Mm/Fragment 082 11-29
    Typus
    VerschärftesBauernOpfer
    Bearbeiter
    Graf Isolan, Plaqueiator, KayH
    Gesichtet
    Yes.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 82, Zeilen: 11-29
    Quelle: Bracher 1964
    Seite(n): 318-319, Zeilen: S.318,7-23.28-32 - S.319,1
    Schließlich hatten diese glühenden Calvinisten England fluchtartig verlassen, der Alten Welt und ihrer monarchisch-feudalen Gesellschaftsstruktur bewußt den Rücken gekehrt, um in Amerika, dem Neuen Jerusalem der Menschheit, die Verwirklichung eines christlichen Gemeinwesens (im Bund mit Gott: covenant), das von Gottes Heilsplan im alttestamentarischen Sinne, von Gottes Führung und Vorsehung im Sinne des auserwählten Volkes getragen werden sollte, zu erleben. Freilich war ihre englische Herkunft im neugegründeten New England unübersehbar: Ihr Selbstbewußtsein entsprach dem englisch-protestantischen Sendungsbewußtsein des größten damaligen Dichters, John Miltons: „Let not England forget her precedence in teaching nations how to live."[FN 32] Vor allem war es dieser praktische und zugleich moralische Grundton, der das angelsächsische Nationalbewußtsein von anderen nationalen Ausprägungen der Sendungsidee unterschied und dadurch viel früher als das kontinentale Europa mit dem Ideenkreis demokratischer, parlamentarischer, konstitutioneller Politik- und Gesellschaftstheorien konfrontiert wurde.[FN 33] Vor diesem Hintergrund ist das calvinistische Ethos der Puritaner zu verstehen, wenngleich die ersten Belege amerikanischen Eigenbewußtseins nicht von Demokratie und politischer Freiheit, sondern von harten Lebensumständen und gottgewollten Missionsaufgaben zeugten, [...]

    [FN 32: Vgl. K. D. Bracher: Demokratie als Sendung: Das amerikanische Beispiel, in: Deutschland zwischen Demokratie und Diktatur, Bern/München/Wien 1964, S. 318 (Miltons Zitat ebenfalls S. 318). Siehe ferner Ralph Barton Perry: Amerikanische Ideale, Bd. 1, Nürnberg 1947, S. 87 ff. (engl. New York 1944); Charles L. Sanford: The Quest for Paradise: Europe and the American Moral Imagination, Urbana, 111., 1961.]

    [FN 33: Vgl. K. D. Bracher, op. cit.. Vgl. auch Ralph Henry Gabriel: The Course of American Democratic Thought, New York 1940/1956, S. 30 ff.]

    [...][FN 5]

    Sie waren in der Mehrzahl Flüchtlinge, Engländer und glühende Protestanten. Sie kehrten bewußt der Alten Welt und ihrer monarchisch-feudalen Gesellschaftsstruktur den Rücken und träumten von der Verwirklichung eines christlichen Gemeinwesens, das von Gottes Heilsplan und Providenz im alttestamentarischen Sinne, von Gottes Führung und Vorsehung im Sinne des auserwählten Volkes getragen werde. Aber sie waren zugleich Engländer, ihr neues Land war Neu-England, und ihr Selbstbewußtsein entsprach dem englisch-protestantischen Sendungsbewußtsein des größten zeitgenössischen Dichters, John Miltons: »Let not England forget her precedence in teaching nations how to live.« Es war dieser praktische und zugleich moralische Grundton, der das angelsächsische Nationalbewußtsein von anderen nationalen Ausprägungen der Sendungsidee unterschied: England war dadurch früher als das kontinentale Europa in die Gedankenwelt demokratischer, parlamentarischer, konstitutioneller Politik- und Gesellschaftstheorien hineingezogen worden.[...]

    Aber stärker und bestimmender noch war das religiöse Selbstbewußtsein, das die verfolgten und verdrängten Puritaner in diese neue Umgebung mitbrachten. Nicht von Demokratie und politischer Freiheit, sondern von der gottgewollten Missionsaufgabe kündeten die ersten Zeugnisse amerikanischen Eigenbewußtseins im Neu-England des 17. Jahrhunderts.

    [FN 5: Ralph Barton Perry, Puritanism and Democracy, New York 1944;[...]]

    Anmerkungen

    die Fußnoten verschleiern die wörtlichen Übernahmen aus Bracher.

    Sichter
    Plaqueiator


  • Mm/Fragment 023 30-43
    Typus
    Verdächtig
    Bearbeiter
    Senzahl, Graf Isolan
    Gesichtet
    Yes.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 23, Zeilen: 30-43
    Quelle: Mathiopoulos 1982
    Seite(n): 213, Zeilen: 3-14
    [...] zeigt sich beispielhaft in den Debatten der letzten Jahre über die Bedeutung des Christentums für die Herausbildung der neuzeitlichen Einstellung zur Natur und für die Entwicklung der naturwissenschaftlich fundierten Technik.

    Während in der Antike stets die Natur mit dem Werden im Gleichgewicht stand, macht der amerikanische Historiker Lynn White in seinem nicht unumstrittenen Essay „The Historical Roots of Our Ecologic Crisis“ die christliche Auffassung der Geschichte für eine skrupellose Ausbeutung und Zerstörung der Natur mitverantwortlich.[FN 33] Die Heilige Schrift und die Natur hatten beide als Quelle des Wissens von Gott gegolten, aber während in der Ostkirche die Natur als eine Art Symbolsprache Gottes gedeutet wurde, hatte sich in der Westkirche die Erforschung der Natur als Mittel zur Erkenntnis von Gott und Natur durchgestzt. Die heutige „ökologische Krise", unterstellt White, sei das Produkt einer durch Wissenschaft und Technik entfesselten Macht zur Unterwerfung der Natur, die durch das christlich-mittelalterliche Weltbild ermöglicht worden war.[FN 34]

    [FN 33: Vgl. Lynn White: The Historical Roots of Our Ecologic Crisis, in: Dynamo and Virgin Reconsidered: Essays in the Dynamism of Western Culture, Cambridge, Mass./London 1968/1976, S. 75-94.]

    [FN 34: Vgl. L. White: The Historical Roots of Our Ecologic Crisis, a.a.O., S. 88 ff. Zur gleichen Thematik siehe auch: Iring Fetscher: Überlebensbedingungen der Menschheit - Zur Dialektik des Fortschritts, München 1980<sup>2</sup>; Carl Amery: Das Ende der Vorsehung - Die gnadenlosen Folgen des Christentums, Hamburg 1974; Karl Löwith: Das Verhängnis des Fortschritts, in: H . Kuhn/F. Wiedemann (Hrsg.): Die Philosophie und die Frage nach dem Fortschritt, a.a.O.; John Passmore: Man's Responsibility for Nature: Ecological Problems and Western Traditions, London 1974.]

    [FN 11]

    Die Bedeutung des Christentums für die Herausbildung der neuzeitlichen Einstellung zur Natur und für die Entwicklung der naturwissenschaftlich fundierten Technik ist in den letzten Jahren Gegenstand heftiger Debatten geworden. Der amerikanische Historiker Lynn White macht in seinem Essay (»The Historical Roots of Our Ecological Crisis«) das Christentum für die skrupellose Ausbeutung und Zerstörung der Natur mitverantwortlich. Die Heilige Schrift und die Natur galten beide als Quelle unseres Wissens von Gott, aber während in der frühen und in der Ostkirche die Natur als eine Art Symbolsprache Gottes gedeutet wurde, begann sich im Westen die Erforschung der Natur als Mittel zur Erkenntnis des göttlichen Meisters der Natur durchzusetzen. Die heutige »ökologische Krise«, folgert White, sei das Produkt des christlich-mittelalterlichen Weltbildes, das diese Entwicklung ermöglicht habe. [...][FN 12] [...][FN 13]

    [FN 11: Vgl. I. Fetscher: Überlebensbedingungen der Menschheit - Zur Dialektik des Fortschritts, Konstanz 1976, S. 10 ff.]

    [FN 12: Vgl. C. Amery: Das Ende der Vorsehung - Die gnadenlosen Folgen des Christentums, Hamburg 1974, S. 122 ff.]

    [FN 13: Vgl. K. Löwith: Das Verhängnis des Fortschritts, in: H. Kuhn/F. Wiedemann (Hrsg.): Die Philosophie und die Fragen nach dem Fortschritt, München 1964, S. 28 ff.]

    Anmerkungen

    14 Zeilen und Literaturverweise, die größtenteils wörtlich aus einem eigenen früheren Aufsatz recycelt werden. Im direkten Umfeld ist kein Hinweis auf die frühere Veröffentlichung zu finden. Unklar, wie dies bewertet werden soll. Für ein Gesamtbild der Texterstellung ist allerdings interessant, dass auch in diesem Teil der Dissertation ältere Texte verwertet werden.

    Sichter
    Graf Isolan


  • Mm/Fragment 085 25-39.41-44
    Typus
    BauernOpfer
    Bearbeiter
    Graf Isolan, Plaqueiator
    Gesichtet
    Yes.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 85, Zeilen: 25-39, 41-44
    Quelle: Bracher 1964
    Seite(n): 327-328, Zeilen: S.327,9-12.14-25.29-32.38-41 + S.328,13-16
    Aber schon bei Thomas Hooker, dem Geistlichen aus Connecticut, hatte sich vorher eine Überschneidung puritanischen und demokratischen Gedankenguts vollzogen. Er arbeitete an den „Fundamental Orders of Connecticut" (1639) mit, die sich von der Massachusetts-Theokratie abwendeten und eine quasi-demokratische Ordnung der Selbstverwaltung befürworteten, die nicht mehr nach dem Vorbild der Kirche das Gemeinwesen formen sollte, sondern die Beteiligung am politischen Leben gegebenenfalls auch von der religiös-kirchlichen Bindung unabhängig machen würde. Trotz aller dogmatischen Vorschriften bewies Hookers politisches Denken, daß der Puritanismus nicht nur die Wurzeln des amerikanischen Sendungs- und Providenzgedankens, sondern gleichzeitig auch Ansätze freiheitlich-demokratischen Denkens, ja „die Verbindung von religiöser Auserwähltheit und politischer Emanzipationsidee" (Karl Dietrich Bracher) beinhaltete. Seine vor der gesetzgebenden Hauptversammlung in Hartford am 31. Mai 1638 gehaltene Rede, die mit den berühmten Sätzen „because the foundation of authority is laid firstly, in the free consent of the people" schloß, wurde von dem englischen Historiker G. P. Gooch sogar als die erste geschriebene Verfassung der modernen Demokratie bezeichnet, da sie den Covenant-Gedanken vom Bund mit Gott zugleich zum Vertrag zwischen freien Individuen interpretierte, den Gedanken der Volkssouveränität wie die Begrenzung und Kontrolle der politischen Autorität und Macht miteinbezog.[FN 52]

    [FN 52: Vgl. R. B. Perry: Amerikanische Ideale, a.a.O. , S. 231; K. D. Bracher: Demokratie als Sendung: das amerikanische Beispiel, a.a.O., S. 325-328; A. Heimert/A. Delbanco: The Puritans in America, a.a.O., (John Wise-Kapitel).]

    Wir erwähnen hier Thomas Hooker (1586-1647), den bedeutendsten Kopf in Connecticut, in dem sich puritanische und demokratische Ideen schon deutlich überschneiden und zugleich ergänzen. Auch er ein hochgebildeter Geistlicher, der [...] ins benachbarte Connecticut übersiedelte und dort führend an einer halbdemokratischen Ordnung der Selbstverwaltung mitarbeitete (»Fundamental Orders 1639«), die sich von der Massachusetts-Theokratie schon wesentlich dadurch unterschied, daß sie die Beteiligung am politischen Leben nicht mehr ausschließlich von der religiös-kirchlichen Bindung abhängig machte. Hookers politisches Denken beweist, daß der Puritanismus nicht nur die Wurzeln des amerikanischen Sendungs- und Providenzgedankens, sondern trotz aller orthodoxen Strenge der religiös-alttestamentarischen Überzeugung zugleich auch den demokratischen Grundgedanken der innenpolitischen Freiheit enthält.

    [...] die Verbindung von religiöser Auserwähltheits- und politischer Emanzipationsidee. Wir finden sie in einer Wahlpredigt vor dem General Court von Connecticut 1638, [...]: [...] Das sei so, weil die Begründung der Autorität in der freien Zustimmung des Volkes liege (»because the foundation of authority is laid, firstly, in the free consent of the people«),[...]

    [...] der Covenant wird vom Bund mit Gott zugleich zum Vertrag zwischen freien Menschen; er ruht auf dem Gedanken der Volkssouveränität; und er schließt die Begrenzung und Kontrolle der politischen Autorität und Macht ein.

    Anmerkungen

    Patchwork aus Bracherschen Passagen mit einem anderthalb zeiligen eingeschobenen Gedanken von Gooch, dessen Quelle nicht explizit kenntlich gemacht wird. Die Quelle Bracher 1964 wird zwar angegeben - nicht aber, in wie starkem Maße Formulierungen übernommen wurden; sie sind wieder nicht als Zitate gekennzeichnet.<br/> Das Gooch-"Zitat" wurde in der Zählung nicht mitaufgenommen.

    Sichter
    Plaqueiator


  • Mm/Fragment 084 01-04.06-09
    Typus
    BauernOpfer
    Bearbeiter
    Graf Isolan, Plaqueiator, KayH, Drhchc
    Gesichtet
    Yes.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 84, Zeilen: 1-4, 6-9
    Quelle: Bracher 1964
    Seite(n): 320, 321, Zeilen: S.320,22-27 + S.321,2-3.22-34.101-102
    Ähnlich wie Vergil seine Äneis begann: „arma virumque cano", eröffnete auch Mather sein Buch mit Sätzen wie: „In short, The First Age was the Golden Age: To return unto That, will make a Man a Protestant, and I may add, a Puritan."[FN 43] Diese längerfristige Entwicklung puritanisch-messianischer Fortschrittsideologie spiegelte sich einige Jahre später auch in der bedeutenden Schrift Jonathan Edwards „Thoughts Concerning the Present Revival of Religion in New England" wider, in der die amerikanische Zeitgeschichte abermals als die Erfüllung der biblischen Verheißungen der Propheten interpretiert wurde. Edwards war davon überzeugt,

    „daß Amerika die heilsgeschichtliche Erbschaft Israels, des Orients und schließlich Europas übernommen und sie für Europa und die übrige Welt neu zu entfalten und zu übermitteln (hätte), daß sich der Gang der Dinge im geistlichen wie im weltlichen Bereich von der Alten zur Neuen Welt gewendet (hätte), daß von der Wildnis Amerikas ausgehend, Gottes Providenz die Erde wieder in ein Paradies verwandeln (würde), daß die Sonne des neuen Himmels und der neuen Erde also im Westen aufgehen (würde)."[FN 44]

    [FN 44: Zitat in: K. D. Bracher, op. cit., S. 321. Vgl. hierzu auch: Brian Klunk: The American Mission, in: Kenneth W. Thompson (ed.): Political Traditions and Contemporary Problems (American Values Projected Abroad Series, vol. II), Lanham, New York, London 1982; Edward McNally Burns: The American Idea of Mission, New Brunswick, N.J., 1957; Clinton Rossiter: The American Mission, The American Scholar, vol. 20, 1950/51, S. 19-28.]

    Wie Vergil seine Äneis beginnt (arma virumque cano), so eröffnet er sein Buch mit dem Satz: »Ich beschreibe die Wunder der christlichen Religion, die vor den Verderbtheiten Europas an den Strand Amerikas flieht.« Und einige Seiten weiter: »Ins Goldene Zeitalter zurückzukehren, macht einen Menschen zum Protestanten und, ich darf hinzufügen, zum Puritaner.« [...]

    Der Stolz auf eine große Sendung findet im puritanischen Schrifttum starken Ausdruck.[...]

    Auch Jonathan Edwards, diesem wohl bedeutendsten Geist der kolonialen Periode, galt die amerikanische Zeitgeschichte als die Erfüllung der biblischen Verheißungen der Propheten; auch er war überzeugt - um nur einige seiner Formulierungen anzuführen -, daß Amerika die heilsgeschichtliche Erbschaft Israels, des Orients und schließlich Europas übernommen und sie für Europa und die übrige Welt neu zu entfalten und zu übermitteln habe, daß sich der Gang der Dinge im geistlichen wie im weltlichen Bereich von der Alten zur Neuen Welt gewendet habe, daß von der Wildnis Amerikas ausgehend, Gottes Providenz die Erde wieder in ein Paradies verwandeln werde, daß die Sonne des neuen Himmels und der neuen Erde also im Westen aufgehen werde[FN 10].

    [FN 10: Thoughts on the Revival, II, 2. Dazu auch Perry Miller, Jonathan Edwards, New York 1949.]

    Anmerkungen

    Die Formulierung "längerfristige Entwicklung puritanisch-messianischer Fortschrittsideologie" ist wahrscheinlich genuin und spiegelt die wissenschaftliche Kernthese der Dissertation wider. Zum Vergleich ist die entsprechende (nicht übernommene) Formulierung bei Bracher aufgeführt.<br/>Die letzten sechs Zeilen wurden nicht zum Bauernopfer dazugezählt, da Mm hier ein Zitat (ausnahmsweise) explizit kenntlich macht. Dass sie allerdings Brachers deutsche Formulierung Edwardscher Aussagen in dieser Form (via Text und Fußnote) Edward direkt zuschreibt - wobei sie an anderen Stellen in der Regel solche Passagen durch die ursprünglichen (amerikanischen) Formulierungen ersetzt - ist nicht unproblematisch. Der Zusatz in FN 44 "Zitat in:" will von der Autorschaft Brachers auch der vorherigen Texte ablenken.

    Sichter
    Plaqueiator Drhchc


  • Mm/Fragment 078 04-21
    Typus
    ÜbersetzungsPlagiat
    Bearbeiter
    Plaqueiator, Graf Isolan
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 78, Zeilen: 4-21
    Quelle: Guggisberg 1971
    Seite(n): 64-65, Zeilen: S.64,20-34 - S.65,1-13.15-19.101-104
    In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, und insbesondere nach Beendigung des Bürgerkriegs, entstand unter dem Einfluß des deutschen Historismus auf der einen Seite und des Darwinschen Evolutionsgedankens auf der anderen Seite die School of Scientific History. Obgleich im amerikanischen Denken der Historismus niemals wirklich integriert wurde, wuchs das Interesse der Amerikaner an der Methode deutscher Geschichtsschreibung wie auch an deutscher Geschichte selbst, nicht zuletzt aufgrund der Emigration deutscher Historiker - hauptsächlich Schüler Leopold von Rankes oder Friedrich Meineckes - gegen Ende des 19. Jahrhunderts in die USA.[FN 13] Das Studium europäischer Geschichte in Amerika blieb allerdings trotz Verwissenschaftlichung der Arbeitsmethoden und akademischen Lehrveranstaltungen auch weiterhin eine Schau interkulturellen Erbes, eine Zusammenfassung und Wiedergabe europäischer Geschichte, die als Vorzeit der Kolonialperiode Nord - Amerikas behandelt und gedeutet wurde. Unter der Leitung von Herbert Baxter Adams entwickelte sich die Johns Hopkins Universität neben Harvard und Columbia, wo Henry Adams und William Burgess lehrten, zum wichtigsten Zentrum der Scientific School. Teutonismus stand, nunmehr als „wissenschaftliche" Theorie historischer Kontinuität definiert, in seiner vollen Blüte.

    [FN 13: Siehe Jürgen Herbst: The German Historical School in American Scholarship, Ithaca, N. Y., 1965, S. 99 - 128. Ferner siehe: George G. Iggers: The Image of Ranke in American and German Historical Thought, History and Theory, vol. 2, 1962, S. 17-40.]

    III

    In the second half of the nineteenth century, and particularly after the close of the Civil War, a number of new tendencies started to dominate the general development of historical study in the United States. Together with an increasingly critical attitude toward the sources went a general acceptance of evolutionary thought. Behind this stood the influence of the German historical school on the one hand and that of Darwinism on the other. One of the most important results of the new movement was the reform of the teaching of history in American universities [...] method and the establishment of what was called "the school of scientific history". [...] German historicism was never really integrated into American historical thought. It was only in the present century that the philosophical framework of nineteenth century German historiography began to be studied and appreciated in the United States. [S. 65] Again, this happened under a foreign influence, namely under that of the German refugee historians, many of whom had come from the school of Friedrich Meinecke. By the disciples of the American "scientific school" of the late nineteenth century Ranke was very highly praised, but his works were not widely read.1 To the study of European history in America, the rise of the "scientific school" did not bring immediate changes in outlook. The emphasis on the continuity of cultural heritage persisted, and the approach remained mainly chronological. To most students of the famous seminar at Johns Hopkins which, under the leadership of Herbert Baxter Adams, became the most important centre of the "scientific school", European history was of real interest only as long as it could be seen as a development preceding the Colonial period of North America. [...] Teutonism, now as a "scientific" thesis of historical continuity, was in full bloom. It flourished not only at Johns Hopkins, but also at Harvard, where the somewhat more critical Henry Adams had introduced the new methods of teaching and research, and at Columbia, where John William Burgess became one of its most outspoken advocates.

    [FN]

    1 Jurgen Herbst, The German Historical School in American Scholarship, Ithaca, New York,Jurgen Herbst, The German Historical School in American Scholarship, Ithaca, New York, Cornell University Press, 1965, pp. 99-128. Cf. George G. Iggers, "The Image of Ranke in American and German Historical Thought", History and Theory 2 (1962)), pp. 17-40.

    Anmerkungen

    Übernahme mit Fußnote

    Sichter


  • Mm/Fragment 075 19-42
    Typus
    ÜbersetzungsPlagiat
    Bearbeiter
    Graf Isolan
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 75, Zeilen: 19-42
    Quelle: Guggisberg 1971
    Seite(n): 58-59, Zeilen: S.58,40 - S.59,1-18.26-36
    Innerhalb der amerikanischen Europa-Historiographie lassen sich zwei Schulen unterscheiden, die die Geschichte der Alten Welt mit den historischen Erfahrungen Amerikas zu verbinden suchen. Die erste bedient sich einer chronologischen Konzeption: Europäische Geschichte wird hauptsächlich als eine Prä-Historie Amerikas gesehen, als eine Art Einführungsphase zu den späteren Ideen, Traditionen und politischen Gegebenheiten, die die Neue Welt formten. Die zweite baut auf ein Bewußtsein historischer Gemeinschaft auf, in der Amerika wie Europa als gleichberechtigte Partner und Pole derselben westlichen Geschichte und Zivilisation ihre Rolle spielen. Es scheint wohl verständlich, daß Vertreter der ersten Schule hauptsächlich die frühen Epochen europäischer Geschichte studierten und sich dabei vor allem den politischen Institutionen, der Kultur und Religion zuwandten, während Vertreter der zweiten Schule ihr Augenmerk mehr auf die zeitgenössischen Geschehnisse richteten und sich der Wirtschafts- und Diplomatiegeschichte wie den internationalen Beziehungen widmeten. Betonten die Historiker der ersten Richtung die europäisch-amerikanische Gemeinsamkeit und Einheit des kulturellen Erbes, stellten die Historiker der zweiten Richtung die abendländische Geschichte in einen atlantischen Kontext, den sie als Schicksalsgemeinschaft definierten. Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts galt das Interesse der amerikanischen Europa-Historiographen hauptsächlich der Herausarbeitung der Einheit des abendländischen Geschichtserbes. Um die Jahrhundertwende, insbesondere nach dem Eintritt der USA in den 1. Weltkrieg und ihrem Aufstieg zur Weltmacht, verlagerte sich die amerikanische Geschichtsforschung mehr und mehr auf die Herausarbeitung der Idee einer historisch-politischen Schicksalsgemeinschaft.[FN 2]

    [FN 2: Siehe Hans R. Guggisberg: The Uses of the European Past in American Historiography, in: A. N. J. Den Hollander (ed.): Diverging Parallels: A Comparison of American and European Thought and Action, Leiden 1971, S. 59.]

    If we look over the whole development of interest in European history within the general development of American historiography, we can distinguish two basically different ways of linking the history of the Old World to the historical experience of America. the first is characterized by a chronological conception: European history is considered mainly as a pre-history of America, as a kind of introductory phase in which the ideas and traditions that were to make American nation what it is, began to emerge but did not find their true and lasting fulfilment. The second approach is based on the consciousness of a historical community in which America and Europe play equal roles as parts of the same Western World. The first approach naturally led American scholars to the study of the earlier periods of European history, while the second furthered thier interests in the more recent developments. In addition to this it can be generally observed that American historians who adopted the first way of looking at the European past tended to be primarily interested in the history of political institutions, religion and culture, while the adherents of the second method showed a distinctive preference for problems of international relations, diplomatic and economic history.[...] The historians who see the European past mainly in terms of a pre-history or pre-formation of American fulfilments tend to stress the unity of cultural heritage. Those who see European history as part of an Atlantic context are more inclined to define it as a unity of fate.

    Down to the end of the nineteenth century, American scholars of European history were mainly interested in the unity of heritage. It is only natural that the idea of an historical unity of fate should have impressed them more and more at the time when the United States attained the stature of a world power and became involved in the global conflicts and problems which characterize the twentieth century.

    Anmerkungen

    Am Anfang wird präzise Wort für Wort übersetzt - am Ende wird die Übersetzung etwas freier. Nichtsdestotrotz wird auch trotz der Quellenangabe via "siehe" in der Fußnote nicht klar, dass dieser Abschnitt "purer" Guggisberg ist. Hier stammt wirklich kein einziger Gedanke von Mm. Dies wird sich auf den nächsten Seiten fortsetzen.

    Sichter


  • Mm/Fragment 079 21-43
    Typus
    ÜbersetzungsPlagiat
    Bearbeiter
    Plaqueiator, Graf Isolan
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 79, Zeilen: 21-43
    Quelle: Guggisberg 1971
    Seite(n): 69+70, Zeilen: 3.5.6-8.15-18.25-34.101-103+12-20.23-33
    Um die Jahrhundertwende schlug die amerikanische Europa - Historiographie eine neue Richtung ein, die sich in der Imperial School etablierte und sich zunächst in der berühmten Trilogie des Admirals Alfred R. Mahan über den „ Einfluß der Seemacht in der Geschichte" (dt. 1896) widerspiegelte. 18 Augenfällig neu war freilich der Wechsel in der Thematik: Zum ersten Mal im 19. Jahrhundert widmete sich ein amerikanischer Autor einem bisher unerforschten Gebiet der europäischen Vergangenheit und verließ damit die traditionell belegten Felder der europäischen Historiographie wie Institutions - , Erbauungs - oder Kirchengeschichte . Sein Hauptmotiv war die Macht als bewegende Kraft der Geschichte. Und diese Macht sah Mahan von Amerika und Europa gleich verkörpert. Beide Kontinente waren zu einer ideologisch - politischen Einheit, zu gleichberechtigten Partnern einer transatlantischen Schicksalsgemeinschaft verschmolzen und gleichzeitig als weltweit dominierender Machtfaktor zu einer geschichtsbewegenden Kraft avanciert. Es ist vielleicht kein Zufall, daß zum Zeitpunkt des imperialen Ausgreifens der USA auch das historische Interesse an der sogenannten anglo - amerikanischen „ imperial tradition" wuchs und in den Schriften der Colonial Historians - Charles M. Andrews, Herbert Lewi Osgood und George Louis Beer - zum Ausdruck kam. Fast parallel zur „ Imperial School" bildete sich zu Beginn des 20. Jahrhunderts ein Kreis junger Wissenschaftler um den Columbia - Historiker James Harvey Robinson („ The New History", 1912), dem u. a. Charles A. Beard, Carl Lotus Becker, James T. Shotwell, Carlton Hayes und Lynn Thorndike zeitweise angehörten .

    [FN]

    18 A. T. Mahan: The Influence of Sea Power upon History, 1660 - 1783 ( 1890); The Influence of Sea Power upon the French Revolution and Empire, 1793 - 1812 ( 1893); Sea Power in its Relation to the War of 1812( 1905).

    It was only in the last decade of the century that the first intimation of a fundamental reorientation came into the light.

    [...] In several respects, Alfred T. Mahan's famous trilogy on the influence of sea power upon history appears to the modern reader as a traditional nineteenth century product.1 [...] The new element was first of all the subject. For the first time in the nineteenth century, an American author dealt with the European past outside the traditional fields of legal, institutional, moral or ecclesiastical history. [...] But behind his narrative lay an expanded concept of the American — European community. It was no longer only a community of continuing traditions but a community of simultaneous destinies on both sides of the Atlantic Ocean. Mahan was the first American scholar of European history who saw the Old World and his own nation as equal partners in a specific development of political involvement. With this he became the harbinger of a new American outlook on the European past — of an outlook which was eventually to be dominated by the idea of the unity of fate.

    [FN]

    1 The Influence of Sea Power upon History, 1660-1783 (1890); The Influence of Sea Power upon the French Revolution and Empire, 1793-1812 (1893); Sea Power in Its Relation to the War of 1812 (1905).


    [S. 70] Some "scientific historians", while specializing in the American Colonial period, became increasingly interested in the immediate background of British history and established the so-called "imperial tradition". We think of Charles M. Andrews and Herbert Levi Osgood, but quite particularly of George Louis Beer, who became the greatest American authority on the British Colonial System (1908-12).

    More influential than the impulses of the "scientific school", however, were those of the group of younger scholars who gathered around James Harvey Robinson at Columbia and adhered to the ideas he had laid down in his book on The New History (1912). [...] Among these scholars there were several experts in European history. [...] Charles A. Beard not only collaborated on several textbooks [...] Carl Becker had not yet published the works that were to make him well known [...] Among Robinson's first disciples, James T. Shotwell, Carlton Hayes and Lynn Thorndike were to become prominent in different areas of European history. 1

    Anmerkungen

    Wieder wird der geraffte Text mit Fußnote übernommen.

    Sichter


  • Mm/Fragment 080 07-24
    Typus
    ÜbersetzungsPlagiat
    Bearbeiter
    78.51.103.12, Graf Isolan
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 80, Zeilen: 7-24
    Quelle: Guggisberg 1971
    Seite(n): 71+72, Zeilen: 8-13.17-19.26-28.101+2-8.17-21.101-110
    Fortan sollte der amerikanische Europa - Experte ein Bewußtsein für die „ common contemporary connexions and destinies" entwickeln, die schließlich durch die Erfahrungen des 1. Weltkriegs fast vorgezeichnet waren. Zwischen 1917 und 1930 entstanden dann auch die meisten Bücher zur atlantischen Außenpolitik und Diplomatie, die die anwachsende globale Rolle der USA in der Weltgeschichte unter Beweis stellten. 21 In diesem Zusammenhang kann freilich die Kontroverse zwischen der revisionistischen und anti - revisionistischen Interpretation über die Ursprünge des 1. Weltkriegs und die amerikanische Intervention nicht unerwähnt bleiben. Der prominenteste Vertreter der Revisionisten, Harry Elmer Barnes, fand vor allem bei den Deutschen beträchtliche Zustimmung. 22

    Neben der großen Forschungsexpansion in der amerikanischen Europa - Historiographie auf den Gebieten der modernen Diplomatie - , Wirtschafts - und Sozialgeschichte , sowie in der Auseinandersetzung mit der Problematik des Nationalismus und Imperialismus, blieb das Interesse am Studium mittelalterlicher Geschichte in den 20 er Jahren nicht nur konstant, sondern erreichte sogar mit Werken wie „ Medieval Mind" ( 1911) von Henry Osborn Taylor, „ Renaissance of the Twelfth Century" ( 1927) von Charles Homer Haskins oder mit Henry Adams' „ Mont - Saint - Michel und Chartres" ( 1913) seinen Höhepunkt. 23

    [FN]

    21 Vgl. L. Krieger, op. cit., S. 263, 269 ff.

    22 Siehe hier: Günther Moltmann: Revisionist Historiography in the United States and its Importance for German - American Relations in the Weimar Period, in: Deutschland und die USA 1918 - 1933 (Schriftenreihe des internationalen Schulbuchinstituts, Bd. 13), Braunschweig 1968; Warren J. Cohen: The American Revisionists: The Lessons of Intervention in World War I, Chicago 1967.

    23 Als Zeugnis dieser Entwicklung sei die Gründung der Medieval Academy of America (1925) genannt, die seit 1926 die Zeitschrift Speculum herausgibt. Drei Jahre später, 1929, erschien dann erstmalig das Journal of Modern History für die neuzeitliche Geschichte Europas.

    This interest was firmly based on the consciousness of common contemporary connexions and common destinies. It was therefore only natural that the New Historians desired to expand the thematic horizon : they called for more intensive study also of modern European history. The experience of World War I did much to fulfil this wish.

    [...] From 1917 to the crisis of the 1930s the emphasis was primarily on the history of external relations. Thereafter one can observe a growing interest also in domestic problems of European countries. [...] It confirmed their conviction that the study of diplomatic history was of particular importance also for the determination of America's role in the history of the world.1

    [FN]

    1 Ibid. pp. 263, 269 ff.


    [S. 72]

    It was in this field also that a great national controversy erupted: the conflict between the revisionist and anti-revisionist interpretations of the origins of the war and of American intervention. This conflict was observed with particular interest in Germany, and the most prominent exponent of revisionism, Harry Elmer Barnes, could for a time enjoy the admiring appreciation of a considerable German audience. [...] 1

    Besides this great expansion of American interest in modern European history, the study of the Middle Ages and of the early modern period had by no means died out. On the contrary: American medievalism reached the high level of its quality which has remained traditional down to our day, [...]

    [FN]

    1 Warren J. Cohen, The American Revisionists: The Lessons of Intervention in World War I, Chicago, 1967. Günter Moltmann, "Revisionist Historiography in the United States and its Importance for German-American Relations in the Weimar Period", Deutschland und ie USA 1918-1933 (Schriftenreihe des internationalen Schulbuch- instituts, Bd. 13, Braunschweig, 1968).

    2 The visible symbol of this impressive development was the foundation, in 1925, of the "Mediaeval Academy of America". Since 1926 this organization of scholars published the journal Speculum. It was to be the counterpart of the Journal of Modern History which was founded three years later as the professional periodical for European history since the Middle Ages.

    Anmerkungen

    Übernahme mit Fußnoten.

    Sichter


  • Mm/Fragment 080 24-39
    Typus
    ÜbersetzungsPlagiat
    Bearbeiter
    78.51.103.12, Plaqueiator, Graf Isolan
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 80, Zeilen: 24-39
    Quelle: Guggisberg 1971
    Seite(n): 73+74+75+76, Zeilen: 3-8.11-22.32.101-106.110.111+1-6+18-20+1-2
    Von ganz wesentlicher Bedeutung für die Geschichtsforschung des Mittelalters war der Beitrag der beiden Amerikaner George Sarton und Lynn Thorndike, die das Burckhardtsche Renaissance - Konzept angriffen und als treue Anhänger der Idee eines linearen wissenschaftlichen Fortschritts in der Renaissance nicht ein Wiedererwachen der intellektuellen Kräfte der Menschheit sahen, sondern eine Ruhephase zwischen Mittelalter und Aufklärung, ja sogar ein Moment der Regression. 24 Daß diese Thesen eine Revolte in der Historiker - Gilde der Alten wie Neuen Welt hervorriefen , versteht sich von selbst; denn nach wie vor führten die meisten amerikanischen Mediävalisten die Argumente einer europäisch - amerikanischen „ cultural unity" auf, und sprachen immer wieder mit Stolz von dem gemeinsamen intellektuellen Erbe des Abendlandes, das nicht nur den Europäern allein gehören würde, wie es 1923 Charles Homer Haskins auf den Punkt brachte: „ Whether we look at Europe genetically as the source of our civilization, or pragmatically as a large part of the world in which we live, we cannot ignore the vital connections between Europe and America, their histories are ultimately but one." 25

    [FN]

    24 Siehe: G. Sarton: Introduction to the History of Science, Baltimore 1927 - 1948. 3 vols./ 5 parts; G. Sarton: Science in the Renaissance, in: J. W. Thompson/ G. Rowley/ F. Schevill/ G. Sarton: The Civilization of the Renaissance, Chicago 1929, S. 79; L. Thorndike: A History of Magic and Experimental Science, New York 1923 - 1958, 8 vols. Siehe ferner hierzu: Wallace K. Ferguson: The Renaissance in Historical Thought: Five Centuries of Interpretation, Boston/ New York 1948; H. R. Guggisberg: Jacob Burckhardt und Amerika, Jahrbuch für Amerikastudien, vol. 13, 1968, S. 53 - 68.

    25 Ch. H. Haskins: European History and American Scholarship, a. a. O., S. 215.

    A number of these works have become classics in their field on both sides of the Atlantic Ocean, eg Henry Osborn Taylor's Medieval Mind (1911) or Charles Homer Haskins's Renaissance of the Twelfth Century (1927), not to speak of that unique and truly "unclassifiable" masterpiece of the old Henry Adams, Mont- Saint-Michel and Chartres (1913).

    [...] Of particular importance was the American contribution to the history of medieval science, notably in the weighty volumes of George Sarton and Lynn Thorndike. Out of these works came a remarkably severe attack upon the Burckhardtian concept of the Renaissance. In their emphasis on the continuous and unbroken expansion of man's knowledge of nature, these American historians saw the Renaissance not as a new revival of intellectual forces but rather as a period of rest between the Middle Ages and the Enlightenment, or even as a period of regression.1 This "revolt of the medievalists" against the established pattern of historical periodization was parallelled by similar attempts at re-orientation in Europe, [...]

    Indeed, we observe American medievalists again and again

    [FN]

    1 George Sarton, Introduction to the History of Science, 3 vols, in 5 parts, Baltimore, 1927-1948; Lynn Thorndike, A History of Magic and Experimental Science, 8 vols. New York, 1923-1958. ee especially Sarton's essay on "Science in the Renaissance", in JW Thompson, G. Rowley, F. Schevill, G. Sarton, The Civilisation of the Renaissance, Chicago, 1929, p. 79. Hans R. Guggisberg, "Jacob Burckhardt und Amerika", Jahrbuch für Amerikastudien 13 (1968),pp. 53-68.

    4 Charles Homer Haskins, "European History and American Scholarship", American Historical Review 28, January 1923, p. 226.

    [S. 74]

    emphasizing the cultural unity of the Middle Ages in contrast to the diversity of the modem world. And in addition to this we find that the American medievalists of the 1920s and early 1930s were proudly conscious of the fact that the intellectual heritage of the Middle Ages belonged to them just as much as it belonged to the Europeans who seemed culturally closer to it.

    [S. 75]

    [...] agree with what Charles H. Haskins has already said in 1923: "Whether we look at Europe genetically as the source of our civilization, or pragmatically as a large part of the world

    [S. 76]

    in which we live, we cannot ignore the vital connections between Europe and America, their histories ultimately but one." 1

    Anmerkungen

    Übernahme mit Fußnoten; bei FN 25 wurde nicht aufgepasst beim Kopieren. Die Referenz lautet wie bei der übernommenen FN 19 auf Haskins S.215, sollte aber S.226 sein. In der Quelle ist dies richtig angegeben.

    Sichter


  • Mm/Fragment 079 01-20
    Typus
    ÜbersetzungsPlagiat
    Bearbeiter
    Plaqueiator, Graf Isolan
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 79, Zeilen: 1-20
    Quelle: Guggisberg 1971
    Seite(n): 67+68, Zeilen: 4-9.13-18.29-36+3-8.17-20.102-110
    [Zu seinen wichtigsten Werken, die ihm zu internationalem Renommee wie zur Präsidentschaft der American Histori]cal Association ( 1903) verhalfen, zählen seine beiden Werke „ History of the Inquisition in the Middle Ages" ( 1888) und „ History of the Inquisition in Spain" ( 1906 - 7).

    Im Gegensatz zu vielen seiner zeitgenössischen Kollegen jedoch verstand er seine Aufgabe als Historiker in der kritischen Wiedergabe von Fakten, die, wie er glaubte, für sich sprachen, und nicht in der Zelebrierung einer kulturgeschichtlichen europäisch - amerikanischen Einheit.

    Besonders beschäftigten Lea die geistig - destruktiven Kräfte bestimmter mittelalterlicher religiöser Strömungen , die sich schließlich der Institution Kirche bemächtigten und zum Hindernis jeglichen menschlichen Fortschritts wurden.

    „ Human progress" bedeutete für den Mittelalter - Experten Lea „ liberty of conscience, tolerance and democracy ". Und gerade in der Bewahrung dieser Ideale sah er die ehrenvolle Aufgabe der amerikanischen Nation verankert, um europäischen Mißverhältnissen in den USA einen Riegel vorzuschieben. 16

    Wenngleich sich unter Lea' s Zeitgenossen auch andere Historiker mit europäischer Kirchengeschichte befaßten, speziell mit den vielfältigen Ausformungen der Reformation, der Diaspora protestantischer Bewegungen oder mit geistlichen Prosopographien - zu nennen wären Henry M. Bairds „ History ofthe Rise ofthe Huguenots of France" ( 1879), Samuel M. Jacksons „ Huldreich Zwingli" ( 1900) und Williston Walkers „ John Calvin, the Organizer of Reformed Protestantism, 1509 - 1564" ( 1906) - , 17 so erreichten sie doch nicht das wissenschaftshistorische Niveau von Lea' s Werken.

    [FN]

    16 Vgl. Guggisberg, op. cit., S. 67.

    17 Zum Thema der Reformation sind heute noch vor allem die amerikanischen Zeitschriften Church History, The Mennonite Quarterly Review und das deutsch - amerikanische Archiv für Reformationsgeschichte auf dem letzten Forschungsstand.

    like his "scientific" colleagues he developed institutional history as the most reliable basis for the study of any period. In addition to this he refrained from making particular moral judgements, because he believed that the historian should insist on the priority of the facts and let the facts alone "teach their appropriate lesson".

    [...] His greatest works were the History of the Inquisition in the Middle Ages (1888) and the History of the Inquistition in Spain (1906-7). In a number of auxiliary studies which appeared before, between, or after the two magna opera, Lea investigated such themes of ecclesiastical law as auricular confession, indulgences, sacerdotal celibacy, and the persecution of witchcraft. [...] Basically, Lea was not concerned with the cultural unity and uniqueness of the Middle Ages but with the spirit that stood behind the institutions of the Church and caused these institutions to become obstacles to the development of "human progress".

    "Human progress", to him, was liberty of conscience, tolerance and democracy. Like most of his educated fellow- Americans, Lea believed that the preservation of these ideals was the sacred task of his nation.

    [S.68] Among Lea's contemporaries there were several historians who also addressed themselves to the study of European Church History. Most of them wrote on the Reformation and on the history of particular Protestant movements. Although their writings were generally less comprehensive in scope and more specialized in the treatment of their subjects, [...] That this happened is convincingly shown in Henry Baird's volumes on the history of French Protestantism, in Samuel Macauley Jackson's biography of Zwingli and in Williston Walker's book on Calvin. 2

    [FN]

    2 Henry M. Baird, History of the Rise of the Huguenots of France (1879), Huguenots and Henry of Navarre (1886), Huguenots and the Revocation of the Edict of Nantes (1895) ; Samuel M. Jackson, Huldreich Zwingli (1900); Williston Walker, John Calvin, The Organizer of Reformed Protestantism , 1509-1564 (1906).

    3 Cf. the works of Roland H. Bainton, Earl Morse Wilbur, Harold Bender, George H. Williams and many others. The significance of the present American contribution to Reformation research is easily recognized in such periodicals as Church History, The Mennonite Quarterly Review, and the German- American Archiv fur Reformationsgeschichte.

    Anmerkungen

    Erneut eine im der Satzabfolge leicht umgestellte und gekürzte Übernahme mit Fußnoten, wobei eine davon in den Fließtext übernommen wird. Sozusagen im Austausch wird eine Bauernopfer-Fußnote (16) auf einen Abschnitt der Quelle eingefügt.

    Sichter


  • Mm/Fragment 078 22-47
    Typus
    ÜbersetzungsPlagiat
    Bearbeiter
    Plaqueiator, Graf Isolan
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 78, Zeilen: 22-47
    Quelle: Guggisberg 1971
    Seite(n): 65+66+67, Zeilen: 27-28+7-10.13-36+1-3.12-15.19-20.22-24
    Darüber hinaus boten religiöse Motive als Bindeglied zwischen der Alten und Neuen Welt immer wieder Stoff zu neuen Forschungsvorhaben. John William Drapers „ History ofthe Intellectual Development ofEurope" ( 1863) und „ History ofthe Conflict between Religion and Science" ( 1874) wie Andrew Dickson Whites „ History ofthe Warfare of Science with Theology in Christendom " ( 1896) sind z. B. Zeugnisse intellektueller Konflikte im ausgehenden 19. Jahrhundert, des Kampfes zwischen Wissenschaft und Religion, der von beiden, ein wenig anachronistisch anmutenden Historikern in Antike und Mittelalter der Alten Welt rückprojiziert wurde.

    Draper, verspäteter Enzyklopädist des 18. Jahrhunderts, Anhänger der Evolutionstheorie und des Comteschen Positivismus, setzte sich zum Ziel, mit den Methoden und Werkzeugen der „ Scientific School" den Kontrast zwischen dem „ dark age of faith", das bis zum Ende des 15. Jahrhunderts andauerte und dem „ enlightened age of reason", das für ihn in der Renaissance begann und im modernen Amerika seinen Höhepunkt fand, darzustellen. 14 White, Historiker, Diplomat und erster Präsident der Cornell Universität, sah seine Aufgabe darin, seine Leser mit der europäischen Vergangenheit zu konfrontieren, um ihnen zu helfen „ to understand our own time and its problems in the light of history." 15 Beide Historiker versuchten auf etwas umständliche Art und Weise - Draper dabei wesentlich unkritischer als White - , die Notwendigkeit kulturellen Fortschritts zu unterstreichen. Doch die Verbindung von kritischer Geschichtsschreibung und Bewahrung traditioneller Ideale fand ihren Niederschlag erst in den Werken von Henry Charles Lea. Ähnlich wie seine Kollegen der „ Scientific School" befaßte sich Lea mit der Geschichte der abendländischen Institutionen, wobei er sich vor allem auf die europäische Kirchengeschichte spezialisierte. Zu seinen wichtigsten Werken, die ihm zu internationalem Renommee wie zur Präsidentschaft der American Histori[cal Association ( 1903) verhalfen, zählen seine beiden Werke „ History of the Inquisition in the Middle Ages" ( 1888) und „ History of the Inquisition in Spain" ( 1906 - 7).]

    [FN]

    14 Vgl. H. R. Guggisberg: The Uses of the European Past in American Historiography, a. a. O., S. 65 f.

    15 Autobiography of Andrew Dickson White, New York 1905, vol. l, p. 83.

    The emphasis on European-American continuity was still in many cases based on the religious motif.

    [S. 66] Both John William Draper and Andrew Dickson White projected an intellectual conflict of their own time into the Ancient and Medieval past of the Old World: the struggle between science and religion. [...] He was an evolutionist and a firm adherent of Comtean positivism. As the author of a History of the Intellectual Development of Europe (1863) and a concise History of the Conflict between Religion and Science (1874) he appears to the modern reader in the somewhat anachronistic role of a belated eighteenth century encyclopedist. His aim was to show the contrast between the dark "age of faith", which lasted to the end of the fifteenth century, and the enlightened "age of reason" which began with the Renaissance and found its fulfilment in modern America. White was less onesided in his historical views, but their general pattern was the same. This becomes obvious already in the title of his most significant historiographical achievement, the History of the Warfare of Science with Theology in Christendom (1896). White was a professional historian who later became a leading university reformer and eventually a diplomat. He wrote on European history out of his sense of what was needed in America. As he says in his Autobiography (1905), he desired to confront his readers with the European past to help them "understand our own time and its problems in the light of history".2 In his treatment of the sources he was more critical than Draper, but like his older contemporary he sought to demonstrate the fundamental necessity of a liberal attitude in religious matters in order to secure cultural progress. Behind this pragmatic aspiration stood the conflicts which accompanied the foundation of Cornell University as a non-sectarian institution. Here, White was directly involved : he was the first president of this new American university.

    [FN]

    2 Autobiography of Andrew Dickson White, New York, 1905, vol. 1, p. 83.


    [S. 67] The conjunction of growing historical criticism with the preservation of the thematic tradition found its most impressive demonstration in the works of Henry Charles Lea. [...] As a historian of institutions and more particularly of legal institutions he became a specialist on the history of ecclesiastical law. His greatest works were the History of the Inquisition in the Middle Ages (1888) and the History of the Inquistition in Spain (1906-7). [...] Unlike most of his professional contemporaries of the "scientific school", [...] he became one of the great masters of historical criticism and rose to international renown as well as to the presidency of the American Historical Association (1903).

    Anmerkungen

    auch hier eine Bauernopfer-Fußnote (14) auf einen im Vergleich zum Umfang der Übernahme unbedeutenden Teil des Plagiats aus Guggisberg. Die FN 15 wurde wieder aus Guggisberg übernommen.

    Sichter


  • Diskussion:Mm/Fragment 076 23-29
    Quelle liegt nicht (mehr) vor, kritisches Nachputzen und Sichten nicht möglich. Schade! Was für eine Baustelle! --Klgn (Diskussion) 08:10, 15. Jan. 2021 (UTC)
  • Diskussion:Mm/Fragment 083 32-44
    hat jemand die in FN 42 genannten Publikationen vorliegen? Wenigstens die beiden ausdrücklich genannten Seiten? Gruß Klungs 188.101.238.136 09:58, 13. Jun. 2011 (UTC)
  • Mm/Fragment 118 38-39
    Typus
    KomplettPlagiat
    Bearbeiter
    Graf Isolan
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 118, Zeilen: 38-39
    Quelle: Commager 1952
    Seite(n): 188, Zeilen: 6-8
    Adams Auflehnung gegen das Chaos der modernen Naturwissenschaft führte ihn zur Einheit der Kirche zurück. Seine Auflehnung gegen das Chaos der modernen Naturwissenschaft führte ihn zur Einheit der Kirche zurück.
    Anmerkungen

    -

    Sichter


  • Mm/Fragment 104 04
    Typus
    Verdächtig
    Bearbeiter
    Graf Isolan
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 104, Zeilen: 4
    Quelle: Commager 1952
    Seite(n): 125, Zeilen: 11-12
    John Fiske, der amerikanische Statthalter Darwins und Spencers in Amerika,[...] Darwin und Spencer herrschten gemeinsam so souverän über Amerika, wie es Georg III. nie getan hatte. Fiske war ihr Statthalter.
    Anmerkungen

    Klingt originell, ist es aber nicht ...

    Sichter


  • Mm/Fragment 117 15-16
    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Graf Isolan
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 117, Zeilen: 15-16
    Quelle: Commager 1952
    Seite(n): 180, Zeilen: 30-32
    Adams widmete seine Arbeitskraft unermüdlich der Aufhellung der Geschichte seines Landes und des Charakters seines Volkes, [...] Jahrelang widmete er seine ungeheure Arbeitskraft der Aufhellung der Geschichte dieses Landes und des Charakters seines Volkes, [...]
    Anmerkungen

    -

    Sichter


  • Mm/Fragment 194 21-23
    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Graf Isolan, Drhchc
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 194, Zeilen: 21-23
    Quelle: Mewes 1986
    Seite(n): 40, Zeilen: 14-17
    Nach dem 2. Weltkrieg sollte der Schwerpunkt des Supreme Court unter dem Vorsitz von Chief Justice Earl Warren (1953-1969) im Bereich der Bürger- und Individualrechte liegen: Im Bereich der Bürger- und Individualrechte lag somit der Schwerpunkt des Obersten Gerichtshofs nach Ende des Zweiten Weltkrieges, insbesondere der neun Richter unter dem Vorsitz des Oberrichters Earl Warren (1954-1969).
    Anmerkungen

    -

    Sichter


  • Mm/Fragment 158 49-50
    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Graf Isolan
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 158, Zeilen: 49-50
    Quelle: Fabian 1957
    Seite(n): 26, Zeilen: 10-12
    Im Lichte solcher Zeugnisse kulminierten in Tocquevilles „Démocratie en Amérique" alle zeitgenössischen Ansätze zu einer Gesamtinterpretation der Ver[einigten Staaten.] Im Lichte solcher Zeugnisse scheinen in Tocquevilles Démocratie en Amérique alle zeitgenössischen Ansätze zu einer Gesamtinterpretation der Vereinigten Staaten zu kulminieren.
    Anmerkungen

    -

    Sichter


  • Mm/Fragment 137 34-35
    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Graf Isolan, Plaqueiator
    Gesichtet
    Yes.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 137, Zeilen: 34-35
    Quelle: Dippel 1985
    Seite(n): 15, Zeilen: 24-27
    Eindeutig spielen für Bailyn wie für die anderen Consensus-Historiker Sozialkonflikte keine das Wesen der Amerikanischen Revolution beeinflussende Rolle. In ihrer Sicht einte die Amerikaner ein liberal-individualistischer Grundkonsens, woraus diese Autoren folgern, daß Sozialkonflikte keine das Wesen der Amerikanischen Revolution beeinflussende Rolle spielten.
    Anmerkungen

    -

    Sichter
    Plaqueiator


  • Mm/Fragment 199 15-17
    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Graf Isolan, Drhchc
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 199, Zeilen: 15-17
    Quelle: Mewes 1986
    Seite(n): 6, Zeilen: 36-38
    Die Ursprünge der Präsidialdemokratie gehen jedoch auf den Anfang des modernen amerikanischen Industriekapitalismus zurück,[...] Die Ursprünge der Präsidialdemokratie gehen jedoch auf den Anfang des modernen Industriekapitalismus zurück.
    Anmerkungen

    Mm geht anscheinend davon aus, dass die Ergänzung EINES Wortes aus einem fremden einen eigenen Gedanken macht, daher unterläßt sie die Kennzeichnung des Zitats (auch hier).

    Sichter


  • Mm/Fragment 191 01-03
    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Graf Isolan, Drhchc
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 191, Zeilen: 1-3
    Quelle: Mewes 1986
    Seite(n): 39, Zeilen: 2-5
    Es ist allgemein anerkannt, daß die Judikative und insbesondere der Supreme Court im politischen Leben der USA eine bedeutendere Rolle gespielt haben als in vergleichbaren Regierungssystemen. Es ist zu Recht behauptet worden, daß die Judikative und insbesondere der Oberste Gerichtshof der Bundesregierung im politischen Leben der USA eine bedeutendere Rolle gespielt hat als in vergleichbaren Regierungssystemen.[FN 1]
    Anmerkungen

    -

    Sichter


  • Mm/Fragment 120 16-18
    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Graf Isolan
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 120, Zeilen: 16-18
    Quelle: Commager 1952
    Seite(n): 166, Zeilen: 10-12
    Der Angriff auf die Vernunft, auf jeglichen Sinn in der Geschichte, auf Klarheit, Normalität, Grammatik und Moral war das kennzeichnende Merkmal dieser neuen amerikanischen literarischen Schule, [...] Der Angriff auf die Vernunft, den Sinn, die Klarheit, das Normale, die Grammatik und die Moral war das kennzeichnende Merkmal dieser neuen literarischen Schule.
    Anmerkungen

    -

    Sichter


  • Mm/Fragment 144 20-22
    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Graf Isolan
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 144, Zeilen: 20-22
    Quelle: Schröder 1982
    Seite(n): 176, Zeilen: 11-14
    Für die Amerikaner hatte der Grundrechtskatalog vor allem den Sinn der konkreten, freiheitsverbürgenden Sicherung des einzelnen, während er für die Franzosen den Charakter eines Bekenntnisses annahm,[...] Für die Amerikaner hatten die Grundrechtskataloge primär den Sinn der konkreten, freiheitsverbürgenden Sicherung des einzelnen, während sie für die Franzosen eher den Charakter eines Bekenntnisses annahmen,
    Anmerkungen

    -

    Sichter


  • Mm/Fragment 139 34-36.40
    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Graf Isolan, PlagProf:-), Kannitverstan
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 139, Zeilen: 34-36,40
    Quelle: Schröder 1982
    Seite(n): 199, Zeilen: 22-25
    Die weltpolitische Bedeutung der Amerikanischen Revolution ergab sich aus der Tatsache heraus, daß sie als demokratische Verfassungsrevolution [...] zu begreifen ist. [...]; denn das umfassende Verständnis für den revolutionären Charakter der Ereignisse in Amerika und für ihre weltgeschichtliche Bedeutung ergibt sich erst dann, wenn man sie als Verfassungsrevolution begreift.
    Anmerkungen

    -

    Sichter


  • Mm/Fragment 110 14-16
    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Graf Isolan
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 110, Zeilen: 14-16
    Quelle: Commager 1952
    Seite(n): 385, Zeilen: 13-16
    Er interpretierte die amerikanische Ideengeschichte als einen Kampf zwischen den Kräften der Freiheit und den Verfechtern von Vorrechten, und er ergriff in dieser Auseinandersetzung eindeutig Partei: Er interpretierte die amerikanische Geistesgeschichte als einen Kampf zwischen den Kräften der Freiheit und den Verfechtern von Vorrechten, und er ergriff in diesem Kampfe entschieden Partei.
    Anmerkungen

    -

    Sichter


  • Mm/Fragment 119 01-03
    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Graf Isolan
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 119, Zeilen: 1-3
    Quelle: Commager 1952
    Seite(n): 188, Zeilen: 12-15
    [Glücklich, endlich eine] „Geliebte" gefunden zu haben, die nicht auf das Alter ihrer Liebhaber sah, wandte er sich einer außergewöhnlich menschlichen, gewissermaßen avantgardistischen Verehrung der Jungfrau zu. So wandte er sich, „glücklich bei dem Gedanken, daß er endlich eine Geliebte gefunden hatte, die nicht auf das Alter ihrer Liebhaber sah", der Verehrung der Jungfrau zu.
    Anmerkungen

    -

    Sichter


  • Mm/Fragment 109 17-19
    Typus
    KomplettPlagiat
    Bearbeiter
    Graf Isolan
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 109, Zeilen: 17-19
    Quelle: Commager 1952
    Seite(n): 382, Zeilen: 32-35
    Er war aber keineswegs davon überzeugt, daß jene Ideale aus der amerikanischen Umgebung und geschichtlichen Erfahrung entstanden seien; ebensowenig von ihrer Widerstandsfähigkeit gegen die Einflüsse der Alten Welt. Er war aber keineswegs überzeugt, daß jene Ideale aus der amerikanischen Umgebung und geschichtlichen Erfahrung entstanden waren; ebensowenig von ihrer Widerstandsfähigkeit gegen die Einflüsse der Alten Welt.
    Anmerkungen

    -

    Sichter


  • Mm/Fragment 199 05-07
    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Graf Isolan, Drhchc
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 199, Zeilen: 5-7
    Quelle: Mewes 1986
    Seite(n): 1, Zeilen: 35-37
    Die Verfassungsväter wählten ganz bewußt das Präsidialsystem als die für die Neue Welt geeignete Regierungsform. Ihnen schwebte eine stark pluralistische, deutlich föderalistische, repräsentative Republik vor,[...] Die Verfassungsgründer lehnten dieses Regierungssystem jedoch explizit ab und beabsichtigten statt dessen eine stark pluralistische, deutlich föderalistische, repräsentative Republik.
    Anmerkungen

    Zwar kurz, aber wieder ein Satz, in welchem Mm für gewisse Sachverhalte keine eigenen Worte "findet".

    Sichter


  • Mm/Fragment 194 30-33
    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Graf Isolan, Drhchc
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 194, Zeilen: 30-33
    Quelle: Mewes 1986
    Seite(n): 43, Zeilen: 4-6
    Mit Präsident Eisenhowers Ernennung von Earl Warren zum Obersten Richter, der sich zum Vorkämpfer für die Bürgerrechtsbewegung entwickelte, war die Ära eines liberal-demokratisch gesinnten, politisch-aktiven Supreme Court eingeleitet worden. Unter dem Vorsitz von Earl Warren (1954-1969) setzte sich ein liberal-demokratisch gesinntes, politisch-aktives „Gericht" an die Spitze der Bürgerrechtsbewegung,[...]
    Anmerkungen

    Gern benutzt, aber nie zitiert: Die abschließende Fußnote (III.113) verweist wieder nicht auf Mewes.

    Sichter


  • Mm/Fragment 142 10-12
    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Graf Isolan, Plaqueiator
    Gesichtet
    Yes.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 142, Zeilen: 10-12
    Quelle: Dippel 1985
    Seite(n): 116, Zeilen: 4-8
    Trotz des vorwiegend positiven Verlaufs der Amerikanischen Revolution bleiben die übernommenen Defizite dieser Entwicklung: das ungelöste Sklavereiproblem und die unveränderte Indianerfrage, zu erwähnen. [...] hat einen ebenso prägenden und folgenreichen Einfluß auf die sich herausbildende und weiterentwickelnde Nation gehabt wie die ebenfalls aus der Amerikanischen Revolution übernommenen Defizite dieser Entwicklung: das ungelöste Sklavereiproblem und die unveränderte Indianerfrage.
    Anmerkungen

    -

    Sichter
    Plaqueiator


  • Mm/Fragment 164 11-14
    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Graf Isolan
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 164, Zeilen: 11-14
    Quelle: Papcke 1984
    Seite(n): 15, Zeilen: erste Spalte 43-49
    Statt sich selbst, zog man es vor, andere zu kritisieren. Ein europäisches Mißvergnügen machte sich in anti-amerikanischen Stimmungen breit, die z.B. in Ferdinand Kürnbergers Buch „Der Amerika-Müde" (1855) einen Ausdruck fanden. Europa aber hatte sich inzwischen besonnen und begann, statt sich selbst andere zu kritisieren. Als vordergründige Reaktion auf Europa-Mißvergnügen machte sich eine Stimmung breit, der Ferdinand Kürnbergers Buch „Der Amerika-Müde" (1855) so beredten Ausdruck verlieh.
    Anmerkungen

    -

    Sichter


  • Mm/Fragment 199 17-21
    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Graf Isolan, Drhchc
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 199, Zeilen: 17-21
    Quelle: Mewes 1986
    Seite(n): 7, Zeilen: 7-10
    Beide befürworteten eine im Gegensatz zur Tradition aktive, interventionistische Bundesregierung unter der Leitung des

    Präsidentenamtes als einziger Regierungsinstanz, die den Mehrheitswillen der Gesamtwählerschaft der Nation politisch, ökonomisch und ideologisch verwirklichen könnte.

    [...] befürworteten beide eine im Gegensatz zur Tradition aktive, interventionistische Bundesregierung unter der Leitung des Präsidentenamtes als einziger Regierungsinstanz, die den Mehrheitswillen der Gesamtwählerschaft der Nation politisch verwirklichen könnte.
    Anmerkungen

    -

    Sichter


  • Mm/Fragment 139 01-03
    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Graf Isolan, Plaqueiator
    Gesichtet
    Yes.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 139, Zeilen: 1-3
    Quelle: Dippel 1985
    Seite(n): 112, Zeilen: 33-37
    [Tatsächlich vollzog sich im Bewußtsein der] revolutionären Elite Amerikas in diesen Jahren ein klarer Wandel von der Loyalität gegenüber dem monarchischen Mutterland hin zur Schaffung einer unabhängigen, eigenständigen Republik. Für die revolutionäre Elite traf Adams' Urteil zumindest insoweit zu, als sie in der Tat in diesen Jahren einen grundlegenden Mentalitätswandel vollzog von der Loyalität gegenüber der britischen Krone hin zur unabhängigen Republik unter ihrer politischen Führung; [...]
    Anmerkungen

    -

    Sichter
    Plaqueiator


  • Mm/Fragment 120 24-25
    Typus
    Verdächtig
    Bearbeiter
    Graf Isolan
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 120, Zeilen: 24-25
    Quelle: Commager 1952
    Seite(n): 166, Zeilen: 14-15
    [...] Konservative wie W. C. Brownell, Humanisten wie Irving Babbitt oder Klassizisten wie Paul Elmer More [...] [...] Konservative wie W. C. Brownell, Humanisten wie Irving Babbitt und Klassizisten wie Paul Elmer More [...]
    Anmerkungen

    Wie wahrscheinlich ist es, dass drei Schriftsteller von zwei verschiedenen Autoren unabhängig voneinander mit identischen Charakterisierungen versehen werden? Die Vermutung liegt nahe, dass Mm hier Commagers Formulierungen übernimmt - als Zitat jedenfalls nicht gekennzeichnet.

    Sichter


  • Mm/Fragment 118 39-41
    Typus
    KomplettPlagiat
    Bearbeiter
    Graf Isolan
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 118, Zeilen: 39-41
    Quelle: Müller 1950
    Seite(n): 280, Zeilen: 20-24
    Man könnte sagen, daß im „Mont-Saint-Michel" sich Adams die Synthese wieder erbaute, die schon seinem Großvater zu zerfallen drohte, aber er erbaute sie aus dem Bewußtsein seiner Zeit heraus, als „Tourist". Man könnte auch sagen, im „Mont-Saint-Michel" erbaut sich Adams die Synthese wieder, die schon seinem Großvater zu zerfallen drohte, aber er erbaut sie aus dem Bewußtsein seiner Zeit heraus, als „Tourist";
    Anmerkungen

    Reines Patchwork: ein Satz aus Commager (1952), der nächste aus Müller (1950) ...

    Sichter


  • Mm/Fragment 166 04-06
    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Graf Isolan, Kannitverstan
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 166, Zeilen: 4-6
    Quelle: Fraenkel 1959
    Seite(n): 47, Zeilen: 37-38
    Daß man im Nachkriegs-Deutschland dem teilweisen Scheitern des New Deal sehr viel mehr Beachtung schenkte als den bleibenden Wirkungen, die er ausgeübt hatte,[...] Man hat in Deutschland dem teilweisen Scheitern des New Deal sehr viel mehr Beachtung geschenkt als den bleibenden Wirkungen, die er ausgeübt hat.
    Anmerkungen

    Mm baut aus den Originalformulierungen, welche in der Quelle getrennt voneinander zu finden sind, einen "gemeinsamen" Satz zusammen (vgl. auch das nachfolgende Fragment) - die Angabe der Quelle unterbleibt ebenso wie die Kennzeichnung der Originalformulierungen.

    Sichter


  • Mm/Fragment 108 41-44
    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Graf Isolan
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 108, Zeilen: 41-44
    Quelle: Bracher 1955
    Seite(n): 234, Zeilen: 14-17
    Frontier ermöglichte als Sicherheitsventil die wirtschaftliche Unruhe, war gleichzeitig Soziallaboratorium, Demokratisierungsfaktor und Antrieb für individuelle, soziale, psychologisch-geistige Eigengestaltung. Frontier bedeutete Sicherheitsventil für die wirtschaftliche Unruhe, Soziallaboratorium, Demokratisierungsfaktor, Antrieb für individuelle, soziale, psychologisch-geistige Eigengestaltung.
    Anmerkungen

    ... und jetzt wieder ein bisschen Bracher im Originalwortlaut ... (das "Patchworking" wird fortgesetzt)

    Sichter


  • Mm/Fragment 159 40-42
    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Graf Isolan
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 159, Zeilen: 40-42
    Quelle: Harpprecht 1982
    Seite(n): 462, Zeilen: 32-37
    [...] es wollte Beweise für die Überlegenheit demokratischer Gesellschaften zusammentragen, um Frankreich (und Europa) Mut für die überfälligen und unvermeidbaren Reformen zu machen. In Wahrheit wollten die liberalen Jünglinge Beweise für die Funktionsfähigkeit, ja Überlegenheit einer demokratischen Gesellschaft zusammentragen, um ihrer Regierung, ihren adligen Standesgenossen und dem Volk in Frankreich Mut für die - nach ihrem Urteil - überfälligen und unvermeidbaren Reformen zu machen.
    Anmerkungen

    Zusammengekürzt aber immer noch im Wortlaut - das "Patchworking" geht weiter.

    Sichter


  • Mm/Fragment 150 29-31
    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Graf Isolan
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 150, Zeilen: 29-31
    Quelle: Müller 1950
    Seite(n): 108, Zeilen: 15-16, 23-25
    [...] Henry Philipp Tappan (1805-1881), den ersten Präsidenten der neugegründeten Universität von Michigan, der den Vorwürfen einer „Verpreußung" der amerikanischen Wissenschaft schließlich weichen mußte und seinen Lebensabend in Deutschland und der Schweiz verbrachte, [...] Henry Philipp Tappan [...] (1805-1881) [...], die neugegründete Universität von Michigan als Präsident zu leiten, [...]. Der Feindschaft gegen diese „Verpreußung" muß er schließlich weichen. Er verbringt seinen Lebensabend in Deutschland und der Schweiz.
    Anmerkungen

    -

    Sichter


  • Mm/Fragment 138 46
    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Graf Isolan, Plaqueiator
    Gesichtet
    Yes.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 138, Zeilen: 46
    Quelle: Dippel 1985
    Seite(n): 112, Zeilen: 33-37
    Tatsächlich vollzog sich im Bewußtsein der [revolutionären Elite Amerikas in diesen Jahren ein klarer Wandel von der Loyalität gegenüber dem monarchischen Mutterland hin zur Schaffung einer unabhängigen, eigenständigen Republik.] Für die revolutionäre Elite traf Adams' Urteil zumindest insoweit zu, als sie in der Tat in diesen Jahren einen grundlegenden Mentalitätswandel vollzog von der Loyalität gegenüber der britischen Krone hin zur unabhängigen Republik unter ihrer politischen Führung; [...]
    Anmerkungen

    In den Amerikastudien Bd. 36 (1991) bereits mit aufgelistet.

    Sichter
    Plaqueiator


  • Mm/Fragment 139 12-14
    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Graf Isolan, Kannitverstan
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 139, Zeilen: 12-14
    Quelle: Schröder 1982
    Seite(n): 195, Zeilen: 12-15
    [...] und damit gleichzeitig auch Ausdruck des Willens, etwas revolutionär Neues, einen novus ordo saeculorum zu schaffen. Dies spiegelt gleichzeitig auch die Vorstellung von einer durch die eigene Revolution bewirkten tiefen Zäsur und eines Neubeginns der Weltgeschichte. Auch für das Bewußtsein der amerikanischen Kolonisten ist das Staatssiegel der Vereinigten Staaten mit den Worten „Novus ordo saeclorum" aufschlußreich. Es spiegelt die Vorstellung von einer durch die eigene Revolution bewirkten tiefen Zäsur und eines Neubeginns der Weltgeschichte wider.
    Anmerkungen

    -

    Sichter


  • Mm/Fragment 139 40-44
    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Graf Isolan, Kannitverstan
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 139, Zeilen: 40-44
    Quelle: Schröder 1982
    Seite(n): 199, Zeilen: 27-31
    Ohne grundlegende Veränderung der Eigentums- und Gesellschaftsordnung, ohne rigorosen Austausch der herrschenden Klasse und selbst unter Beibehaltung einiger schon bestehender Verfassungselemente symbolisierte die Amerikanische Revolution eine radikale Neubegründung von „government". [...] ohne grundlegende Veränderung der Eigentums- und Gesellschaftsordnung, ohne vollständigen Austausch der herrschenden Klasse und selbst unter Beibehaltung der meisten schon bestehenden Verfassungselemente eine radikale Neubegründung von „government" vorzunehmen.
    Anmerkungen

    -

    Sichter


  • Mm/Fragment 123 06-09
    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Graf Isolan, Kannitverstan
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 123, Zeilen: 6-9
    Quelle: Angermann 1979
    Seite(n): 57, Zeilen: 16-19
    Doch sah Hofstadter auch in späteren Jahren nach wie vor in der Consensus History ein wichtiges Korrektiv zu der in simplen Gegensätzen denkenden progressivistischen Geschichtsschreibung, [...] Hofstadter selbst sah nach wie vor in der „Consensus History" ein wichtiges Korrektiv der in simplen Gegensätzen denkenden progressivistischen Geschichtsschreibung,[...]
    Anmerkungen

    -

    Sichter


  • Mm/Fragment 142 42-44
    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Graf Isolan, Senzahl
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 142, Zeilen: 42-44
    Quelle: Schröder 1982
    Seite(n): 168, Zeilen: 1-7
    Eindeutig stand im Mittelpunkt der Amerikanischen Revolution die Freiheit, ebenso wie die Verfassungsgebung als Konstituierung derselben galt.[FN 327]

    [FN 327: Vgl. H. Arendt: Über die Revolution, a.a.O., S. 206.]

    Die Freiheit steht im Zentrum der Amerikanischen Revolution in allen ihren Aspekten und Phasen, [...] Ein Indiz dafür ist auch die Tatsache, daß die Verfassungsgebung als Konstituierung der Freiheit in einzigartiger Weise im Mittelpunkt stand[EN 423] [...]

    [EN 423 (S. 226): Arendt, S.&nbsp;206. (= Arendt, Hannah, Über die Revolution, Frankfurt 1968)]

    Anmerkungen

    -

    Sichter


  • Mm/Fragment 108 39-41
    Typus
    BauernOpfer
    Bearbeiter
    Graf Isolan
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 108, Zeilen: 39-41
    Quelle: Commager 1952
    Seite(n): 381, Zeilen: 2-5
    [...] sie gab jeder neuen Generation die gleiche Chance, machte aus jedem Amerikaner einen Mitarbeiter und die Mitarbeit zur beständigen Mentalitätsausrichtung. [...][FN 174]

    [FN 174: In Anlehnung an H. S. Commager, op. cit., S. 380 f.; K. D. Bracher, op. cit., S. 234-236.]

    Sie gab jeder neuen Generation die gleiche Chance, machte aus jedem Amerikaner einen Mitarbeiter und die Mitarbeit zur beständigen Einrichtung.
    Anmerkungen

    Passage ist nicht als Zitat gekennzeichnet, eine "unscharfe" Literaturangabe erfolgt erst am Ende des Absatzes auf der nächsten Seite.

    Sichter


  • Mm/Fragment 158 09-12
    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Graf Isolan, Plaqueiator
    Gesichtet
    Yes.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 158, Zeilen: 9-12
    Quelle: Fabian 1957
    Seite(n): 22, Zeilen: 18-21
    Tatsächlich gelang es Tocqueville, seine französischen Vorurteile abzustreifen, und er war in seinem Urteil über Amerika bemüht, den Enthusiasmus der Liberalen ebenso zu meiden wie den Haß der Konservativen, um der Wirklichkeit so gerecht wie möglich zu werden. Indem er seine französischen Vorurteile wie von selbst abstreifte, bemühte er sich, in seinen Urteilen über die Vereinigten Staaten den Enthusiasmus der Liberalen ebenso zu vermeiden wie den Haß der Konservativen, um - selbst auf die Gefahr persönlicher Enttäuschung hin - der Wirklichkeit gerecht zu werden.
    Anmerkungen
    Sichter
    Plaqueiator


  • Mm/Fragment 159 42-44
    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Graf Isolan
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 159, Zeilen: 42-44
    Quelle: Harpprecht 1982
    Seite(n): 467, Zeilen: 23-25
    Das Verlangen nach Gleichheit, aus dem sich von Beginn an die Energien der amerikanischen Seele nährten, wurde im Europa der Restauration hartnäckig übersehen.[FN 395]

    [FN 395: Vgl. auch Klaus Harpprecht: Der fremde Freund. Amerika - eine innere Geschichte, (Kap.: Die fromme Utopie oder: Wiedersehen mit Tocqueville, S. 460-472), Stuttgart 1982.]

    Das Verlangen nach Gleichheit, aus dem sich von Beginn an die Energien der amerikanischen Seele nährten, wurde in Europa hartnäckig übersehen, schon damals.
    Anmerkungen

    Die Quelle wird zwar via "Vgl." angedeutet, das Zitat ist aber nicht als solches gekennzeichnet.

    Sichter


  • Mm/Fragment 180 05-07
    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Graf Isolan, Kannitverstan
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 180, Zeilen: 5-7
    Quelle: Krakau 1967
    Seite(n): 105, Zeilen: 7-10
    [...] von John F. Kennedys politischer „new frontier"-Ideologie, die zu einem allgemein anerkannten Symbol der Dynamik, des Fortschritts, Optimismus, der Aktivität und Initiative geworden ist, [...] Der Kandidat und spätere Präsident Kennedy stellte seine politischen Zielsetzungen bewußt unter dieses Motto, nachdem „die Grenze" zu einem allgemein anerkannten Symbol der Dynamik, des Fortschritts, Optimismus, der Aktivität und Initiative geworden war;
    Anmerkungen

    -

    Sichter


  • Mm/Fragment 137 08-10
    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Graf Isolan, Plaqueiator
    Gesichtet
    Yes.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 137, Zeilen: 8-10
    Quelle: Dippel 1985
    Seite(n): 9, Zeilen: 30-35
    Freilich, Hartz' Auffassung von dem geradezu natürlichen Charakter der politischen Liberalität Amerikas von Anbeginn an war in hohem Maße Ausdruck des Denkens der 50er und 60er Jahre vis à vis dem Totalitarismus in der Sowjetunion. Louis Hartz wäre jedoch kein namhafter Historiker, wäre seine Auffassung von dem geradezu natürlichen Charakter der politischen Liberalität Amerikas von Anbeginn an nicht in hohem Maße Ausdruck des Denkens seiner Zeit. Gerade in den fünfziger und sechziger Jahren dieses Jahrhunderts, zur Zeit der außenpolitischen Kontroversen im Kalten Krieg [...]
    Anmerkungen

    -

    Sichter
    Plaqueiator


  • Mm/Fragment 107 37-39
    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Graf Isolan
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 107, Zeilen: 37-39
    Quelle: Commager 1952
    Seite(n): 379, Zeilen: 34-36
    Gleichzeitig interpretierte Turner aber das Vorrücken der Grenze als eine fortlaufende Abkehr vom europäischen Einfluß, ein ständiges Wachstum der Unabhängigkeit nach amerikanischen Begriffen. „[...] Das Vorrücken der Grenze bedeutete eine fortlaufende Abkehr vom europäischen Einfluß, ein ständiges Wachstum der Unabhängigkeit nach amerikanischen Begriffen. [...]"
    Anmerkungen

    Auch das entspricht wieder wortwörtlich der deutschen Übersetzung eines amerikanischen Autors, welche sich in Commager (1952) findet. Wieder ohne Quellenverweis oder Kenntlichmachung des Zitats.

    Sichter


  • Mm/Fragment 140 11-15
    Typus
    KomplettPlagiat
    Bearbeiter
    Graf Isolan, Drhchc
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 140, Zeilen: 11-15
    Quelle: Schröder 1982
    Seite(n): 200, Zeilen: 23-27
    Die Revolution führte zu einer klaren Trennung von Gesetz und Verfassung, gesetzgebender und verfassungsgebender Versammlung. Mit der Bill of Rights verwirklichte sie die Idee unveräußerlicher Grundrechte, die auch dem Zugriff des demokratischen Gesetzgebers entzogen waren. Die Revolution führte zu einer klaren Trennung von Gesetz und Verfassung, gesetzgebender und verfassungsgebender Versammlung. Mit der Bill of Rights verwirklichte sie die Idee unveräußerlicher Grundrechte, die auch dem Zugriff des demokratischen Gesetzgebers entzogen waren.
    Anmerkungen

    Kein Nachweis der Quelle in der Nähe des Zitats.

    Sichter


  • Mm/Fragment 113 18-22
    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Graf Isolan
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 113, Zeilen: 18-22
    Quelle: Commager 1952
    Seite(n): 396, Zeilen: 20-24
    Freilich, Geschichte und Geschichtsschreibung war immer mehr oder weniger subjektiv, bruchstückhaft und nicht endgültig - wie fast alles im Leben - , aber wenn Geschichte überhaupt geschrieben werden sollte, so mußte man die Positionen Beards unberücksichtigt lassen und weitergehen. Daß die Geschichte subjektiv, bruchstückhaft und nicht endgültig war - wie fast alles im Leben - würde man gerne anerkennen, aber sollte Geschichte überhaupt geschrieben werden, so mußte man von hier aus weitergehen. Und Beard schien ebenso unfähig wie Henry Adams, weiterzugehen [...]
    Anmerkungen

    -

    Sichter


  • Mm/Fragment 150 24-28
    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Graf Isolan
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 150, Zeilen: 24-28
    Quelle: Müller 1950
    Seite(n): 107, Zeilen: 1-6
    Auch erreichte der deutsche Einfluß auf die amerikanische Philosophie in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts seinen Höhepunkt. Kant und Fichte, Schelling und ganz besonders Hegel hatten in den Vereinigten Staaten ihre Propheten und eine aufnahmebereite Schar von Jüngern, [...] Der deutsche Einfluß setzt, unabhängig von Neuenglands Romantik, im Westen ein und erreicht in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts seinen Höhepunkt. Kant und Fichte, Schelling und ganz besonders Hegel haben ihre Propheten in den Vereinigten Staaten und eine aufnahmebereite Schar amerikanischer Jünger.
    Anmerkungen

    -

    Sichter


  • Mm/Fragment 137 20-24
    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Graf Isolan, Plaqueiator
    Gesichtet
    Yes.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 137, Zeilen: 20-24
    Quelle: Dippel 1985
    Seite(n): 14, Zeilen: 35-39
    Weiterhin bemühten sich diese Autoren, die Revolution als einzigartiges Phänomen freiheitlicher Grundprinzipien in Politik und Gesellschaft darzustellen, verankert in einer vom Volk gebilligten, konsensstiftenden Verfassung, die die Sicherung der Rechte des einzelnen und die Abwehr jeder Form von Despotie zum Ziel hatte. Die Revolution galt als Ausdruck freiheitlicher Grundprinzipien in Politik und Gesellschaft, verankert in einmütig vom Volk entworfenen und gebilligten Verfassungen, welche die Sicherung der Rechte des einzelnen und die Abwehr jeder Form von Tyrannei zum Ziel hatten [...]
    Anmerkungen

    -

    Sichter
    Plaqueiator


  • Mm/Fragment 127 15-16
    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Graf Isolan, 129.217.132.38
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 127, Zeilen: 15-16
    Quelle: Angermann 1979
    Seite(n): 79, Zeilen: 15-16
    Daß ein solches Bemühen bereits methodisch kaum durchführbar ist, schien Lemisch nicht weiter zu bedenken. [...]; doch hält sich Lemisch nicht lange damit auf, die in der Tat großen methodischen Schwierigkeiten solchen Bemühens zu bedenken.
    Anmerkungen

    Beschrieben in Amerikastudien Bd. 36 (1991) S. 548.<br /> Wieder ein Minifragment, aber es setzt die Textübernahme aus Angermann lückenlos fort.

    Sichter


  • Mm/Fragment 137 01
    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Graf Isolan, Plaqueiator
    Gesichtet
    Yes.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 137, Zeilen: 1
    Quelle: Dippel 1985
    Seite(n): 14, Zeilen: 2, 5-8
    [Obgleich Jameson den Ausdruck „Sozialrevolution" vermied, stieß seine Konfliktanalyse der Amerikanischen Revolution auf vehemente Kritik der Konservativen und der liberalen Mitte, wie das den] Deutungen Beckers und des „Marxisten" Beard auch widerfahren war. Auch wenn Jameson den Ausdruck »Sozialrevolution« umging [...] stieß seine Konfliktinterpretation der Amerikanischen Revolution genauso auf den vehementen Widerstand der Konservativen und der liberalen Mitte, wie das den Deutungen Beckers und des »Marxisten« Beard widerfahren war.
    Anmerkungen

    Beschrieben in Amerikastudien Bd. 36 (1991).

    Sichter
    Plaqueiator


  • Mm/Fragment 142 29-33
    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Graf Isolan
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 142, Zeilen: 29-33
    Quelle: Schröder 1982
    Seite(n): 194, Zeilen: 8-12
    Sowohl die Unabhängigkeitserklärung wie die Bill of Rights trugen dazu bei, daß die schwarze Bevölkerung Amerikas die Freiheit als ein ihr zustehendes Recht betrachtete und sie nicht allein individuell zu erlangen suchte. Die Naturrechtsphilosophie der Revolution hatte auch hier ihre Wirkung getan. Die Vorgänge der 1770er und 1780er Jahre, vor allem die Unabhängigkeitserklärung, haben dazu beigetragen, daß die Negersklaven die Freiheit als ein ihnen zustehendes Recht betrachteten und sie nicht mehr bloß individuell zu erlangen suchten. Sie wurden „von der Naturrechtsphilosophie der Revolution tief bewegt";[...]
    Anmerkungen

    -

    Sichter


  • Mm/Fragment 104 08-11
    Typus
    KomplettPlagiat
    Bearbeiter
    Graf Isolan, Kannitverstan
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 104, Zeilen: 8-11
    Quelle: Angermann 1979
    Seite(n): 32, Zeilen: 11-13
    Als gläubiger Darwinist

    war er zutiefst durchdrungen von der moralischen und zivilisatorischen Überlegenheit der „Anglo-Saxon Teutonic and Germanic Race" und überzeugt von ihrer providentiellen Sendung.

    Gläubiger Darwinist, zutiefst durchdrungen von der moralischen und

    zivilisatorischen Überlegenheit der „Anglo Sason ( Teutonic, Germanic) Race" und überzeugt von ihrer providentiellen Sendung, [...]

    Anmerkungen

    -

    Sichter


  • Mm/Fragment 164 07-09
    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Graf Isolan
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 164, Zeilen: 7-9
    Quelle: Papcke 1984
    Seite(n): 15 + 16, Zeilen: S.15, zweite Spalte 8-9 + S.16, zweite Spalte 18-21
    Heinrich Heine erblickte in den Amerikanern nur „Gleichheitsflegel" und schimpfte gleichzeitig 1840 auf das „ungeheure Freiheitsgefängnis, wo ... der widerwärtigste aller Tyrannen, der Pöbel, seine rohe Herrschaft ausübt". Von Heine („Gleichheitsflegel") [...] reicht die lange Liste der Autoren [...] Heinrich Heine schimpfte 1840 auf das „ungeheure Freiheitsgefängnis, wo ... der widerwärtigste aller Tyrannen, der Pöbel, seine rohe Herrschaft ausübt".
    Anmerkungen

    Mm gibt für "ihr" Heinezitat keine Quellenangabe - hier ist ein Vorschlag, der zu weiteren Passagen auf dieser Seite passt.

    Sichter


  • Mm/Fragment 110 10-13
    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Graf Isolan
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 110, Zeilen: 10-13
    Quelle: Commager 1952
    Seite(n): 385, Zeilen: 1-6
    Parrington zählte zu den wenigen amerikanischen Historikern, die eine Geschichtsphilosophie entwickelten, die Rankes Auffassung ablehnte, daß die Aufgabe des Historikers sich auf die Ansammlung von Tatsachen beschränke und man diese Aufgabe vollkommen unparteiisch erfüllen könne. Parrington war einer der wenigen amerikanischen Historiker, der eine Geschichtsphilosophie entwickelt hatte; sein ganzes Werk war eine Ablehnung jener auf von Ranke zurückgehenden Auffassung, daß die Aufgabe des Historikers sich auf die Ansammlung von Tatsachen beschränke und man diese erbauliche Aufgabe vollkommen unparteiisch erfüllen könne.
    Anmerkungen

    -

    Sichter


  • Mm/Fragment 191 15-19
    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Graf Isolan, Drhchc
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 191, Zeilen: 15-19
    Quelle: Mewes 1986
    Seite(n): 39, Zeilen: 5-10
    Ursprung der eigentümlichen Autorität des Bundesgerichts ist die stark politisch-aktivistisch verstandene Normenkontrollbefugnis (judicial review) des Obersten Gerichts. Eine Kompetenz des Supreme Court für die Überprüfung der Verfassungsmäßigkeit der Gesetze war im Originalverfassungstext Art. III nur sehr vage formuliert: Ursprung der eindrucksvollen Autorität des Bundesgerichts ist ganz eindeutig eine stark politisch-aktivistisch verstandene Normenkontrollbefugnis (judicial review) des Obersten Gerichts. Obwohl eine Überprufungskompetenz des „Supreme Court" auf die Verfassungsmäßigkeit der allgemeinen Gesetzgebung im Originalverfassungstext nicht vorgesehen war,[...]
    Anmerkungen

    -

    Sichter


  • Mm/Fragment 120 01-04
    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Graf Isolan
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 120, Zeilen: 1-4
    Quelle: Commager 1952
    Seite(n): 167, Zeilen: 12-17
    [Die amerikanische Irrationalität war] zum großen Teil modernen und fast ausschließlich europäischen Ursprungs. Es ist

    bezeichnend, daß in der amerikanischen Literatur dort, wo sie am meisten der europäischen ähnelt, auch die meiste Unklarheit, Unreife und Dekadenz herrschte.

    Die neue Irrationalität war zum großen Teil modernen und ausschließlich europäischen Ursprungs, und es ist bezeichnend, daß in der amerikanischen Literatur dort, wo sie am meisten von der europäischen abhängig war, auch die meiste Unklarheit zu finden war, und daß mit der größten Unreife auch die ausgesprochenste Dekadenz Hand in Hand ging.
    Anmerkungen

    -

    Sichter


  • Mm/Fragment 160 18-21
    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Graf Isolan
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 160, Zeilen: 18-21
    Quelle: Harpprecht 1982
    Seite(n): 470, Zeilen: 31-35
    Aufklärung und Fortschrittsglaube, Religion und Rationalismus, Freiheit und Gleichheit, Revolution und Reformation begegneten einander in der Neuen Welt nicht in tödlicher Feindschaft, sondern gingen eine spannungsreiche und alles in allem produktive Symbiose ein. [...]: daß Aufklärung und Glaube, Religion und Rationalismus, Revolution und Reformation drüben hinter den Küsten der Neuen Welt einander nicht in tödlicher Feindschaft begegnen, sondern eine spannungsreiche und, alles in allem produktive Ehe eingingen.
    Anmerkungen

    Bezeichnend, dass Mm aus dem "Glauben" des Originals wieder mal (den Sinngehalt in ihrem Sinne verfälschend) "Fortschrittsglauben" macht.

    Sichter


  • Mm/Fragment 123 01-04
    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Graf Isolan, Kannitverstan
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 123, Zeilen: 1-4
    Quelle: Angermann 1979
    Seite(n): 54, Zeilen: 1-4
    Dieser historische Ansatz kam nicht nur bei seiner Herausarbeitung der politischen Tradition Amerikas zur Geltung, sondern auch immer wieder bei der Behandlung bestimmter anderer Epochen und Phänomene. Dieser Ansatz kam nicht allein bei der Herausarbeitung einer zeitübergreifenden politischen Tradition Amerikas, sondern auch bei der Behandlung auf bestimmte Epochen beschränkter Erscheinungen zur Geltung.
    Anmerkungen

    Setzt den langen Abschnitt der vorangegangenen Seite nahtlos fort.

    Sichter


  • Mm/Fragment 160 01-05
    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Graf Isolan
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 160, Zeilen: 1-5
    Quelle: Harpprecht 1982
    Seite(n): 468, Zeilen: 34-40
    [Der Autor meinte, dem amerikani]sehen Geheimnis auf die Spur gekommen zu sein, wie Freiheit und Gleichheit am Ende doch aufs glücklichste vermählt werden könnten: durch die Religion. Keiner vor ihm und kaum einer nach ihm zeigte mit solcher Klarheit die unlösbare Verknüpfung des demokratischen Fortschrittsgefühls mit der Religiosität Amerikas auf. In der Neuen Welt meinte er, dem Geheimnis auf die Spur gekommen zu sein, wie Freiheit und Gleichheit am Ende doch aufs glücklichste vermählt werden könnten: durch die Religion.

    Keiner vor ihm und kaum einer nach ihm zeigte mit gleicher Klarheit die unlösbare Verknüpfung des demokratischen Lebensgefühls mit der Religiosität Amerikas auf.

    Anmerkungen

    -

    Sichter


  • Mm/Fragment 126 07-10
    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Graf Isolan, Drhchc
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 126, Zeilen: 7-10
    Quelle: Angermann 1979
    Seite(n): 76, Zeilen: 2-6
    In den 60er und teilweise auch in den 70er Jahren wandte sich die amerikanische Historiographie wieder deutlicher der Rolle wirtschaftlicher und sozialer Interessenkonflikte zu, wenn auch auf eine wesentlich radikalere Weise als ehemals die Progressive Historians. Ein deutlicheres Bewußtsein der Rolle wirtschaftlicher und sozialer Interessenkonflikte, wenn auch auf einer meist sehr viel höheren Reflexionsstufe als bei den Progressives, dürfte indessen dieser Epoche kaum abzusprechen sein.
    Anmerkungen

    -

    Sichter


  • Mm/Fragment 108 37-39
    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Graf Isolan
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 108, Zeilen: 37-39
    Quelle: Bracher 1955
    Seite(n): 234, Zeilen: 7-8
    Andererseits war der Frontieridealismus auch eine demokratische Ideologieformel: über die Frontierideologie konnten alle Amerikaner ohne Unterschied an den Fortschritten ihres Landes beteiligt werden, [...] Es war eine demokratische Ideologieformel: über die Frontier wurden alle Amerikaner ohne Unterschied an den Fortschrittsakten ihres Landes beteiligt [...]
    Anmerkungen

    Wieder eine fast wörtlicher Übernahme einer Aussage des Doktorvaters K. D. Bracher ohne Nennung der Herkunft. Die nachfolgende (Teil-)These wird auch übernommen, allerdings in paraphrasierter Form (wobei die Paraphrasierung dann auch wieder nicht von Mm, sondern von Commager stammt)

    Sichter


  • Mm/Fragment 144 01-04
    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Graf Isolan
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 144, Zeilen: 1-4
    Quelle: Schröder 1982
    Seite(n): 174, Zeilen: 19-22, 27-29
    [Doch selbst von den amerikani]schen Radikalen wurde im Gegensatz zu den Sansculotten das Repräsentationsprinzip ganz überwiegend akzeptiert. Es fehlte in der Amerikanischen Revolution, was in der Geschichte einzigartig sein dürfte, jede gewaltsame Säuberung und Auflösung von Parlamenten. Besonders eindrucksvoll und zumal bei einem Vergleich mit den Sansculotten der Französischen Revolution ins Auge springend ist in diesem Zusammenhang die Tatsache, daß selbst von den amerikanischen Radikalen das Repräsentationsprinzip ganz überwiegend akzeptiert worden ist. [...] Es fehlte in Amerika, was in der Revolutionsgeschichte einmalig sein dürfte, jede gewaltsame Säuberung und Auflösung von Parlamenten.
    Anmerkungen

    -

    Sichter


  • Mm/Fragment 139 31-34
    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Graf Isolan, Plaqueiator
    Gesichtet
    Yes.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 139, Zeilen: 31-34
    Quelle: Dippel 1985
    Seite(n): 113-114, Zeilen: S.113,36-40 - S,114,1
    Eben im modernen Konstitutionalismus mit seiner verfassungsrechtlichen Verankerung der Menschenrechte, dem Prinzip der Gewaltenteilung und der Festsetzung von Verfassung als höherrangigem Recht kam die fortschrittliche Qualität der Amerikanischen Revolution voll zum Ausdruck. Der von der Amerikanischen Revolution ausgehende moderne Konstitutionalismus mit seiner verfassungsrechtlichen Verankerung

    der Menschenrechte, dem Prinzip der Gewaltentrennung und der Festsetzung von Verfassung als höherrangigem Recht hat zu dieser Entwicklung und damit zur Weiterwirkung der Amerikanischen Revolution erheblich beigetragen.

    Anmerkungen

    In den Amerikastudien Bd. 36 (1991) bereits mit aufgelistet.

    Sichter
    Plaqueiator


  • Mm/Fragment 168 27-31
    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Plaqueiator, Graf Isolan
    Gesichtet
    Yes.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 168, Zeilen: 27-31
    Quelle: Henningsen 1974
    Seite(n): 120, Zeilen: 11-13
    Dagegen definierte sich die europäische Orthodoxie nach der Französischen Revolution aus Hegelianismus und Marxismus heraus, die letztlich auch die Matrix der politischen (Fortschritts) Ideologien Europas und ihrer katastrophalen

    antagonistischen Überhöhungen bildete - und der Anti-Amerikanismus gehörte zum Nebenprodukt dieser Ideologien.

    Denn Französische Revolution, Hegelianismus und Marxismus bilden die Matrix politischer Ideologien in Europa- und der Anti-Amerikanismus gehört zum Nebenprodukt dieser Ideologien.
    Anmerkungen

    kurz, aber sehr prägnant. Ein kompakter Satz voller Kernbegriffe, die auch in der Reihenfolge übernommen sind. Die Quelle wird auf der Seite noch öfter ausgebeutet.

    Sichter
    Graf Isolan


  • Mm/Fragment 142 44-47
    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Graf Isolan
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 142, Zeilen: 44-47
    Quelle: Schröder 1982
    Seite(n): 168-169, Zeilen: S.168,39-42 - S.169,1-2
    Diese Ausrichtung auf das freiheitliche Element war insofern möglich, weil in den USA die Probleme der wirtschaftlichen Not geringer, die Verheißungen bescheidener und die zur Revolution drängenden sozio-ökonomischen Triebkräfte sehr viel schwächer als in anderen Revolutionen waren. Diese Konzentration auf das freiheitliche Element war nur möglich, weil in Amerika - und diese Bedingungen hängen eng miteinander zusammen - das Problem der durch die Revolutionsregierungen zu bewältigenden wirtschaftlichen Not geringer, das Verheißungsspektrum auch weniger breit war und die zur Revolution hindrängenden sozio-ökonomischen Triebkräfte sehr viel schwächer waren als in anderen Revolutionen.
    Anmerkungen

    -

    Sichter


  • Mm/Fragment 139 45-47
    Typus
    BauernOpfer
    Bearbeiter
    Graf Isolan, Kannitverstan
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 139, Zeilen: 45-47
    Quelle: Schröder 1982
    Seite(n): 199-200, Zeilen: S.199,35-36 und S.200,3-5
    Zum ersten Mal in der modernen Geschichte wurde die Volkssouveränität zum Fundament staatlicher Ordnung gemacht. Die Amerikanische Revolution erhob die Idee, daß die öffentliche Gewalt von denen ausgehen müsse, über die sie aus[geübt wird, zum konstitutiven Prinzip. [...][FN 312]]

    [FN 312: Siehe hier: H.-Ch. Schröder, op. cit., S. 198-200;[...]]

    [...] zum ersten Mal die Volkssouveränität zum Fundament staatlicher Ordnung gemacht. [...]

    Die Amerikanische Revolution erhob den Gedanken, „daß die öffentliche Gewalt von denen ausgehen muß, über die sie ausgeübt wird",[FN 517] zum konstitutiven Prinzip.

    [FN 517: Palmer, Age of Democratic Revolution, Bd. I, S. 185.]

    Anmerkungen

    -

    Sichter


  • Mm/Fragment 139 36-40
    Typus
    KomplettPlagiat
    Bearbeiter
    Graf Isolan, Plaqueiator, Drhchc
    Gesichtet
    Yes.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 139, Zeilen: 36-40
    Quelle: Dippel 1985
    Seite(n): 115, Zeilen: 10-15
    [...] und zugleich als die Geburtsstunde der Vereinigten Staaten von Amerika, eines staatlichen Gebildes, das bislang weder in dieser noch in anderer Form existiert hatte, zusammengesetzt aus dreizehn in der Vergangenheit nebeneinander bestehenden Kolonien, ohne gemeinsame Geschichte und Bevölkerung, [...] Die Amerikanische Revolution ist die Geburtsstunde der Vereinigten Staaten von Amerika, eines staatlichen Gebildes, das bislang weder in dieser noch in anderer Form existiert hatte, zusammengesetzt aus dreizehn in der Vergangenheit nebeneinander bestehenden Kolonien, ohne gemeinsame Geschichte und Bevölkerung,[...]
    Anmerkungen

    Mm amalgamiert an dieser Stelle einen Satz aus zwei verschiedenen Quellen.

    Sichter
    Plaqueiator Drhchc


  • Mm/Fragment 193 42-47
    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Graf Isolan, Drhchc
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 193, Zeilen: 42-47
    Quelle: Mewes 1986
    Seite(n): 47, Zeilen: 36-38
    Einige von Roosevelts ersten New Deal-Maßnahmen, z.B. der „National Industrial Recovery Act" (1933) zur Bekämpfung der Wirtschaftskrise, wurden 1935 vom Obersten Bundesgericht für verfassungswidrig erklärt. Ebenso wurden zwischen 1933 und 1937 zwölf weitere Bundesgesetze, manche darunter von entscheidender Bedeutung für Roosevelts Politik, vom Supreme Court mit meist fünf zu vier Stimmen als verfassungswidrig erklärt. Auch Roosevelts erste „New Deal"-Verordnungen zur Bekämpfung der Wirtschaftskrise wurden vom Gerichtshof mit meist fünf zu vier Stimmen noch als verfassungswidrig erklärt.
    Anmerkungen

    Zur Abwechslung: aus eins mach zwei - die Originalformulierungen werden um einige Details "angereichert", das Prädikat wird gleich zweimal benutzt,

    Sichter


  • Mm/Fragment 188 13-18
    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Plaqueiator, Drhchc, Hotznplotz
    Gesichtet
    Yes.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 188, Zeilen: 13-18
    Quelle: Reinhard 1981
    Seite(n): 315, Zeilen: 29-33
    Sicherlich waren auch die amerikanischen Grund- und Menschenrechtserklärungen, soweit es um konkrete Sicherung des Bürgers gegen Übergriffe der Staatsgewalt ging, in der britischen Tradition von der „Magna Charta" (1215) über die „Petition of Rights" (1627), den „Habeas Corpus Act" (1679) und die „Bill of Rights" (1689) bis zu einer Reihe entsprechender kolonialer Dokumente zu sehen. Soweit es um konkrete Sicherung des Bürgers gegen Übergriffe der Staatsgewalt geht, folgen die amerikanischen Erklärungen natürlich der britischen Tradition von der Magna Charta 1215 über die Petition of Right 1627, die Habeas Corpus Act 1679, die Bill of Rights 1689 bis zu einer Reihe entsprechender kolonialer Dokumente.
    Anmerkungen

    Reinhard wird weder im Literaturverzeichnis noch in den Fußnoten erwähnt.

    Sichter
    Drhchc Hotznplotz


  • Mm/Fragment 144 11-14
    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Graf Isolan, Senzahl
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 144, Zeilen: 11-14
    Quelle: Schröder 1982
    Seite(n): 176, Zeilen: 30-35
    Für Robespierre besaß das Volk, wie er im Prozeß gegen Ludwig XVI. formulierte, absolute Allmacht („toute-puissance"). Die Vorstellung vom Volk als einem Kollektivwesen mit einheitlichem Willen konnte sich in den USA zu keiner Zeit durchsetzen. Für Robespierre besaß das Volk, wie er im Prozeß gegen Ludwig XVI. argumentierte, geradezu „Allmacht“ („toute-puissance“).[EN 449] Ein solcher Begriff ist in der Amerikanischen Revolution schlechthin undenkbar und spiegelt, ebenso wie die Vorstellung vom Volk als einem Kollektivwesen mit einheitlichem Willen, das wie eine Person handelt, absolutistisches Denken wider.

    [EN 449 (S. 227): Œuvres de Maximilien Robespierre, hrsg. v. Armand Carrel, Paris 1840, Bd. III, S. 10.]

    Anmerkungen

    -

    Sichter


  • Mm/Fragment 103 04-06
    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Graf Isolan, Kannitverstan
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 103, Zeilen: 4-6
    Quelle: Angermann 1979
    Seite(n): 33, Zeilen: 9-12
    Sie alle einte ihr Nationalismus und Konservativismus,

    eine Abneigung gegen radikal-demokratische Formen und die Vorstellung von der gemeinsamen Mission der Amerikaner („Jingoismus").[FN 146]

    Sie alle verbindet ihr Nationalismus

    und Konservativismus, eine Abneigung gegen radikal-demokratische Formen und, last but not least, die Vorstellung von der gemeinsamen Mission der angelsächsischen Völker.

    Anmerkungen

    Man achte auf die Verschiebung des Sinns ("Amerikaner" statt "angelsächsischen Völker") bei sonst identischer Formulierung.

    Sichter


  • Mm/Fragment 194 43-46
    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Graf Isolan, Drhchc
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 194, Zeilen: 43-46
    Quelle: Mewes 1986
    Seite(n): 41, Zeilen: 14-20
    Im zentralen Bereich der Bürgerrechte, die seit dem Neuaufkeimen der schwarzen Bürgerrechtsbewegung Ende der 50er Jahre für die jüngste amerikanische Politik grundlegende Bedeutung besitzen, hatte der Supreme Court die Prinzipien der Bundesgesetzsuprematie und Normenkontrolle erst nach Beendigung [des Bürgerkriegs (1865) auf die ganze Nation, d.h. auf die Gesetzgebung der Einzelstaaten, ausgedehnt.] Auf den zentralen Bereich der Bürgerrechte, die im Zuge der gegen Ende der 50er Jahre neu aufkeimenden schwarzen Bürgerrechtsbewegung für die jüngste Politik grundlegende Bedeutung besitzen, hatte das Oberste Gcricht die Prinzipien der Bundesgesetzsuprematie und Normenkontrolle erst nach Ende des Bürgerkriegs (1865) auf die Gesamtnation, d. h. auf die Gesetzgebung der Einzelstaaten, ausgedehnt.
    Anmerkungen

    -

    Sichter


  • Mm/Fragment 126 13-16
    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Graf Isolan
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 126, Zeilen: 13-16
    Quelle: Angermann 1979
    Seite(n): 76, Zeilen: 7-11
    [...], begann eine Gruppe jüngerer Historiker unter dem Eindruck der scharfen ideologischen Gegensätze der 60er Jahre in bewußter Anknüpfung an die konfliktorientierten Erklärungsmuster der Progressive History einen neuen Revisionismus zu proben.[FN 270] Für niemanden gilt dies in höherem Grade als für jene Gruppe meist jüngerer Historiker, die unter dem Eindruck der scharfen sozialen und ideologischen Gegensätze der 1960er Jahre in bewußter Anknüpfung an die konflikt-orientierten Erklärungsmuster der Progressives einen neuen Revisionismus inauguriert haben.
    Anmerkungen

    -

    Sichter


  • Mm/Fragment 159 37-40
    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Graf Isolan
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 159, Zeilen: 37-40
    Quelle: Harpprecht 1982
    Seite(n): 462, Zeilen: 13-17
    So hatte der junge Aristokrat bei seiner Beschreibung des transatlantischen Wunders nicht nur Amerika, sondern auch sein heimatliches Frankreich im Auge: Das Werk sollte eine pädagogisch-ideologische Funktion erfüllen, [...] [FN 395]

    [FN 395: Vgl. auch Klaus Harpprecht: Der fremde Freund. Amerika - eine innere Geschichte, (Kap.: Die fromme Utopie oder: Wiedersehen mit Tocqueville, S. 460-472), Stuttgart 1982.]

    [...] daß der schüchterne und zugleich so energiegeladene junge Aristokrat bei seiner Beschreibung des transatlantischen Wunders nicht nur Amerika, sondern - halb offen, halb heimlich - vor allem sein heimatliches Frankreich im Auge hatte. Sein Werk sollte eine pädagogische Funktion erfüllen.
    Anmerkungen

    Das "Zusammenstoppeln" geht nach einem ausgelassenen Halbsatz weiter.

    Sichter


  • Mm/Fragment 107 02-06
    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Graf Isolan
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 107, Zeilen: 2-6
    Quelle: Bracher 1955
    Seite(n): 229-230, Zeilen: S.229,41-42 - S.230,1-4
    [...] mit der Hervorhebung der eigentümlichen Bedingungen der Neuen Welt, die die geschichtliche Entwicklung und besonders das historische Bewußtsein der Amerikaner geprägt hatten. Dazu zählten das Erlebnis des pionierhaften Vordringens und der dynamischen Expansion der Zivilisation in den offenen Westen. Daß sie ungleich stärker, unmittelbarer und nachhaltiger als in Europa das politische und soziale Bewußtsein durchdrang, hing mit der Rolle zusammen, die ein dritter, ganz in den eigenständigen Bedingungen der Neuen Welt verwurzelter Faktor der geschichtlichen Entwicklung spielte: das Erlebnis des pionierhaften Vordringens, der dynamischen Expansion der Zivilisation in den offenen Westen.
    Anmerkungen

    -

    Sichter


  • Mm/Fragment 120 18-21
    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Graf Isolan
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 120, Zeilen: 18-21
    Quelle: Commager 1952
    Seite(n): 165, Zeilen: 21-23, 24-28
    [...] dieser neuen amerikanischen literarischen Schule, der Naturalisten wie London, Crane, Norris und Dreiser - Theodor Dreiser zählte zu den letzten Naturalisten, dessen Determinismus noch von Darwin und Haeckel herstammte, und der sich bewußt zu Nietzsches Einfluß auf sein Werk bekannte -, [...] Allgemein gesprochen gehörte diese Richtung derselben Philosophie an, der sich London, Norris, Crane und Dreiser verschrieben hatten; [...]. Dreiser, dessen „Amerikanische Tragödie" 1925 erschien, war wahrscheinlich der letzte Naturalist, dessen Determinismus noch von Darwin und Haeckel herstammte, und auch der letzte, der sich bewußt zu Nietzsches Einfluß bekannte.
    Anmerkungen

    Und wieder wird collagiert - diesmal mit Partikeln aus Commager (1952).

    Sichter


  • Mm/Fragment 199 31-33
    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Graf Isolan, Drhchc
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 199, Zeilen: 31-33
    Quelle: Mewes 1986
    Seite(n): 1, Zeilen: 33-35
    Heute mag - etwas vereinfacht ausgedrückt - die medienwirksame Präsidialdemokratie in Richtung auf eine nationale, plebiszitäre Mehrheitsdemokratie tendieren.[FN 138]

    [FN 138: Vgl. hierzu: Edward N. Kearny (ed.): Dimensions of the Modern Presidency, St. Louis 1981; Rexford G. Tugwell/Thomas E. Cronin (eds.): The Presidency Reappraised, New York 1978, S. 39; Edward S. Corwin: The Aggrandizement of Presidential Power (1941), in: Robert S. Hirschfield (ed.): The Power of the Presidency: Concepts and Controversy, New York 1968/1982, S. 282 ff.]

    Etwas vereinfacht ausgedrückt: Die heutige Präsidialdemokratie tendiert in Richtung auf eine nationale, plebiszitäre Mehrheitsdemokratie.
    Anmerkungen

    Die Stelle ist zwar kurz, fällt aber aufgrund ihrer speziellen "vereinfacht ausgedrückten" Formulierung besonders ins Auge.

    Sichter


  • Mm/Fragment 160 05-08
    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Graf Isolan
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 160, Zeilen: 5-8
    Quelle: Harpprecht 1982
    Seite(n): 470, Zeilen: 25-29
    Der liberale Franzose zeigte seinen Zeitgenossen ein Bild amerikanischen Wesens, das den Europäern auch eineinhalb Jahrhunderte später nicht vertrauter geworden ist: die Einsicht, daß der religiöse Impuls nahezu jede Regung des öffentlichen Lebens in Amerika durchdringt. Der liberale Aristokrat des 19. Jahrhunderts zeigte seinen überraschten Zeitgenossen eine Wahrheit amerikanischen Wesens, die den Europäern auch eineinhalb Jahrhunderte später nicht vertrauter geworden ist. Wieder und wieder stieß er sie auf die die Einsicht, daß der religiöse Impuls nahezu jede Regung des öffentlichen Lebens in Amerika durchdringt.
    Anmerkungen

    Die (nicht gekennzeichnete) Übernahme der Passage aus Harpprecht (1982) wird nach einem kurzen Exkurs auf die Präsidenten Truman und Carter weiter unten auf der Seite fortgesetzt.

    Sichter


  • Mm/Fragment 184 15-20
    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Graf Isolan, Drhchc
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 184, Zeilen: 15-20
    Quelle: Mewes 1986
    Seite(n): 1, Zeilen: 5-11
    Tatsächlich ist aber auf die eigentümlichen Charakteristika der amerikanischen Verfassung, und insbesondere auf das Prinzip der checks and balances, hinzuweisen, das die eindrucksvolle 200jährige Kontinuität der amerikanischen Verfassungsgeschichte und ihrer grundlegenden Bedeutung für die Präsidialdemokratie wie die politische Kultur des Landes ermöglichte. Gewöhnlich wird in diesem Kontext zunächst auf die eigentümlichen Charakteristiken der amerikanischen Verfassung des Jahres 1787, insbesondere auf das Prinzip der Gewaltenteilung und -verschränkung hingewiesen, und zwar im Hinblick auf die eindrucksvolle zweihundertjährige Kontinuität der amerikanischen Verfassungsgeschichte und ihre grundlegende Bedeutung für die heutige Politik.
    Anmerkungen

    Keinerlei Hinweis auf die Quelle. Mm übernimmt Passagen bereits von der ersten Seite der Quelle.

    Sichter


  • Mm/Fragment 101 12-14
    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Graf Isolan, Kannitverstan
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 101, Zeilen: 12-14
    Quelle: Angermann 1979
    Seite(n): 25-26, Zeilen: S.25,30 - S. 26,1
    [...] während er Alexander Hamilton als Helden und Vorkämpfer einer starken nationalen Regierung gegenüber dem regionalen oder einzelstaatlichen Partikularismus darstellte. Sein Held, mit dem er sich nach Weltansicht und politischer Zielsetzung weitgehend, wenn auch keineswegs unkritisch identifizierte, war Alexander Hamilton, der Vorkämpfer einer starken nationalen Regierung gegenüber dem regionalen oder einzelstaatlichen Partikularismus.
    Anmerkungen

    Nur wenige Zeilen, aber die sehr spezielle Wortwahl zur Charakterisierung von A.Hamilton verrät die an dieser Stelle nicht angegebene Vorlage.

    Sichter


  • Mm/Fragment 117 19-21
    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Graf Isolan
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 117, Zeilen: 19-21
    Quelle: Commager 1952
    Seite(n): 183, Zeilen: 34-37
    Die Zukunft des Denkens und damit der Geschichte lag seiner Meinung nach fortan in der Hand der Physiker, und der Historiker mußte sich seine Bildung aus der Welt der mathematischen Physik holen.[FN 231]

    [FN 231: Siehe: William H. Jordy: Henry Adams: Scientific Historian, New Haven, Conn., 1952.]

    Von der alten Geschichtsauffassung, wie sie der „Geschichte Amerikas unter Jefferson und Madison" zugrunde lag, war nichts mehr zu erwarten; „die Zukunft des Denkens, und damit der Geschichte, liegt in der Hand der Physiker ... und der Historiker muß sich seine Bildung aus der Welt der mathematischen Physik holen".
    Anmerkungen

    Hier wird die deutsche Übersetzung eines Adamszitats in indirekter Rede wiedergegeben. Warum verweist Mm weder auf das Original noch auf die Quelle der Übersetzung?

    Sichter


  • Mm/Fragment 137 11-16
    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Graf Isolan, Plaqueiator
    Gesichtet
    Yes.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 137, Zeilen: 11-16
    Quelle: Dippel 1985
    Seite(n): 14, Zeilen: 13-19
    In der Periode des Kalten Krieges galt es vorwiegend die Überlegenheit der westlichen Ideale zu demonstrieren und Einheit, Freiheit, Demokratie und Verfassungsstaatlichkeit zu betonen. So stand die historische Auseinandersetzung der Consensus History mit dem amerikanischen Revolutionsphänomen auch primär unter der Zielsetzung, statt die Revolution neu zu interpretieren, die Thesen der Progressive Historians zu widerlegen. [...] galt es, im Zeichen des Kalten Krieges westliche Überlegenheit zu demonstrieren und Einheit, Freiheit, Demokratie und Verfassungsstaatlichkeit zu betonen. Die Revolutionsgeschichtsschreibung zumal der fünfziger Jahre steht daher eindeutig unter der primären Zielsetzung, statt die Revolution neu zu interpretieren, Beard und die übrigen progressiven Historiker zu widerlegen.
    Anmerkungen

    -

    Sichter
    Plaqueiator


  • Mm/Fragment 142 36-40
    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Graf Isolan, Drhchc
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 142, Zeilen: 36-40
    Quelle: Schröder 1982
    Seite(n): 167, Zeilen: 25-29
    Die Besonderheiten der Amerikanischen Revolution lagen gerade in ihrem untypischen, abweichenden Verlauf: keine Zielverfehlung und Deformation, keine starken Pendelausschläge zur einen oder anderen Richtung, keine Terrorherrschaft, kein Umschlag in eine Diktatur und keine Restauration. Der untypische, abweichende Verlauf der Amerikanischen Revolution läßt sich in dem einen Satz zusammenfassen, daß sie keine Zielverfehlung und Deformation, keine starken Pendelausschläge zur einen oder anderen Richtung, keine Terrorherrschaft, keinen Umschlag in die Diktatur und keine Restauration erlebte.
    Anmerkungen

    Schade eigentlich, dass das Ergebnis der Bemühungen Schroeders, das Untypische der Amerikanischen Revolution "in einem Satz" zusammenfassen, von Mm zwar einszueins wiedergegeben aber wieder nicht als Zitat gekennzeichnet wird.

    Sichter


  • Mm/Fragment 187 06-09
    Typus
    Verdächtig
    Bearbeiter
    Graf Isolan
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 187, Zeilen: 6-9
    Quelle: Huntington 1981
    Seite(n): 39-40, Zeilen: S.39,38 - S.40,1-3
    Treffend hat in diesem Zusammenhang einmal Tocqueville bemerkt, daß die Amerikaner „arrived at a state of democracy without having to endure a democratic revolution, and ... are born equal instead of becoming so";[FN 75]

    [FN 75: A. de Tocqueville, op. cit., Bd. 2, S. 108.]

    In this sense, as Tocqueville pointed out, Americans "arrived at a state of democracy without having to endure a democratic revolution, and ... are born equal instead of becoming so" [...][FN 11]

    [FN 11: Alexis de Tocqueville, Democracy in America, ed. Phillips Bradley (New York: Vintage Books, 1954), 2:108.[...]]

    Anmerkungen

    Die Zitierstruktur (inkl. vermeintlicher Fundstelle) stimmt bis aufs i-Tüpfelchen mit der von Huntington überein; auch sonst lassen sich auf dieser Seite keine eigenen Gedanken von Mm finden. Jeder möge sich seine eigenen Gedanken dazu machen.

    Sichter


  • Mm/Fragment 177 01-04
    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Graf Isolan, Kannitverstan
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 177, Zeilen: 1-4
    Quelle: Krakau 1967
    Seite(n): 55-56, Zeilen: S.55,22-24 - S.56,1-2
    [Tatsächlich scheint der Erfolg des amerikanischen Experi]ments in der Neuen Welt für das amerikanische Fortschrittsbewußtsein bis heute - und der Ursprung dieses Denkens liegt im puritanischen Glauben - darin begründet zu sein, daß die von Anfang an vorhandene Überzeugung von der Auserwähltheit und besonderen Mission Amerikas berechtigt war. Vor allem ist der „Erfolg" des amerikanischen Experimentes in der Neuen Welt für das amerikanische Bewußtsein bis heute (wofür der Ursprung im alten puritanischen Glauben zu suchen ist) der sicherste Beweis dafür, daß die von Anbeginn vorhandene Überzeugung von der Auserwähltheit und besonderen Mission Amerikas berechtigt war.
    Anmerkungen

    -

    Sichter


  • Mm/Fragment 105 39-44
    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Graf Isolan
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 105, Zeilen: 39-44
    Quelle: Commager 1952
    Seite(n): 128, Zeilen: 116-121
    Der vorübergehende Nutzen, den Spencers Sozialphilosophie dem Geschichtsbewußtsein einzelner Interessengruppen in Amerika brachte, lag auf der Hand; aber jede weitere Verbreitung und jedes längere Festhalten an sozialdarwinistischer Fortschrittsideologie mußte, nicht zuletzt auch wegen des Verstoßes gegen das Gleichheitsprinzip, als eine Verirrung gewertet werden. Der vorübergehende Nutzen, den Spencers Sozialphilosophie den herrschenden Interessengruppen in Amerika brachte, liegt auf der Hand, und ihre Beliebtheit ist bis zu einem gewissen Grade verständlich, aber jede weitere Verbreitung und jedes längere Festhalten an Spencers Philosophie muß als eine Verirrung gewertet werden.
    Anmerkungen

    Ohne jegliche Quellenangabe schließt die Autorin diesen Abschnitt mit denselben Worten wie Commager (1952) sein Kapitel IV.

    Sichter


  • Mm/Fragment 163 42-45
    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Graf Isolan, Senzahl
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 163, Zeilen: 42-45
    Quelle: Papcke 1984
    Seite(n): 15, Zeilen: erste Spalte 1-7
    Die Ausklammerung oder Ablehnung der Vereinigten Staaten als Ausdruck einer sozial- und bewußtseinsgeschichtlichen Verdrängung des Amerikanismus' manifestierte sich bereits bei Hegel in seinen „Vorlesungen über die Philosophie der Geschichte" im Wintersemester 1822:

    [„Nachdem wir die Neue Welt und die Träume, die sich an sie knüpfen können, abgetan, gehen wir nun zur Alten Welt über, d.h. zum Schauplatz der Weltgeschichte."]

    „Nachdem wir die Neue Welt und die Träume, die sich an sie knüpfen können, abgetan, gehen wir nun zur Alten Welt über, d.h. zum Schauplatz der Weltgeschichte", befand Hegel in seinen „Vorlesungen über die Philosophie der Geschichte" im Wintersemester 1822.
    Anmerkungen

    Im Hinblick auf die "Zusammensetzung" der Folgeseite ist die Quelle offensichtlich. siehe Mm/Fragment 164 01-02

    Sichter


  • Mm/Fragment 141 34-39
    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Graf Isolan, Plaqueiator
    Gesichtet
    Yes.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 141, Zeilen: 34-39
    Quelle: Dippel 1985
    Seite(n): 115, Zeilen: 32-33, 36-40
    Darüber hinaus bewirkte sie in vielen Bereichen eine soziale Dynamik, einen vitalen Elan in der materiellen Besitzergreifung und Besitzausweitung; bevor 1826 mit Thomas Jefferson und John Adams die beiden letzten noch lebenden Unterzeichner der Unabhängigkeitserklärung starben, waren aus den dreizehn Gründungsstaaten der USA dreiundzwanzig Mitgliedsstaaten der Union geworden. Sie bewirkte ebenfalls einen bis dahin ungekannten Elan in der materiellen Besitzergreifung des neuen, mehr als verdoppelten Staatsgebietes, [...]. Bevor 1826 mit Thomas Jefferson und John Adams die beiden letzten noch lebenden Unterzeichner der Unabhängigkeitserklärung gestorben waren, waren aus den 13 Gründungsstaaten der Vereinigten Staaten schon

    23 Mitgliedsstaaten der Union geworden.

    Anmerkungen

    In den Amerikastudien Bd. 36 (1991) bereits mit aufgelistet.

    Sichter
    Plaqueiator


  • Mm/Fragment 164 03-07
    Typus
    Verdächtig
    Bearbeiter
    Graf Isolan, Kannitverstan
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 164, Zeilen: 3-7
    Quelle: Fraenkel 1959
    Seite(n): 25, Zeilen: 16-18, 22-23
    Der Zeitgenosse Hegels, Friedrich Schlegel, machte 1828 in seinen in Wien gehaltenen Vorträgen zur „Philosophie der Geschichte" vorwurfsvoll die Amerikanische für die Französische Revolution verantwortlich:„...die revolutionäre Erziehungsanstalt für Frankreich und das übrige Europa war Nord-Amerika gewesen." In seinen im Jahre 1828 in Wien gehaltenen Vorträgen zur „Philosophie der Geschichte[FN 33]" hat Friedrich Schlegel die Amerikanische für die Französische Revolution verantwortlich gemacht: „[...] die revolutionäre Erziehungs-Anstalt für Frankreich und das übrige Europa war Nord-Amerika gewesen."
    Anmerkungen

    Am Ende des halbseitigen Abschnitts verweist Mm in einer Fußnote (414) u.a. auf Fraenkel. Markant ist allerdings die wertende Formulierung "macht verantwortlich". Kann man so und so sehen - daher nur verdächtig.

    Sichter


  • Mm/Fragment 135 33-38
    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Graf Isolan, Drhchc
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 135, Zeilen: 33-38
    Quelle: Schröder 1982
    Seite(n): 190, Zeilen: 9-14
    Im historischen Verständnis der Amerikaner selber waren und sind die revolutionären Züge der Entstehungsgeschichte der Vereinigten Staaten nicht immer auch als solche definiert. Unmittelbar nach der Revolution trat ja zunächst der heroisch-militärische Aspekt in den Vordergrund, der Akzent und das Interesse der Historiker verlagerten sich auf den „War of Independence". Über George Washington vor allem entstand bald eine Flut hagiographischer Biographien. Im historischen Verständnis der Amerikaner selber sind die revolutionären Züge der Entstehungsgeschichte der Vereinigten Staaten schon bald nach den Ereignissen zurückgedrängt worden. Der heroisch-militärische Aspekt trat immer mehr in den Vordergrund, der Akzent und das Interesse verlagerten sich auf den „War of Independence". Über Washington gab es bald eine Flut hagiographischer Literatur,[...]
    Anmerkungen

    -

    Sichter


  • Mm/Fragment 125 37-39
    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Graf Isolan, Drhchc
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 125, Zeilen: 37-39
    Quelle: Angermann 1979
    Seite(n): 55, Zeilen: 7-9, 105-106
    [...], die vor allem von John Higham 1959 in seiner Attacke gegen den „Cult of the ,American Consensus'" als „pure Homogenisierung" der amerikanischen Vergangenheit vorgebracht wurde,[FN 268][...]

    [FN 268: Vgl. J. Higham: The Cult of the „American Consensus". Homogenizing Our History, Commentary, vol. 27, (1959), S. 93-100.]

    [...], daß John Higham, der 1959 die erste Attacke gegen den „Cult of the ,American Consensus'" als eine „Homogenisierung"' der amerikanischen Vergangenheit ritt,[...]86)

    [FN 86: Vgl. John Higham: The cult of the „American consensus". Homogenizing our history, in. Commentary, 27 (1959), 93-100, [...]]

    Anmerkungen

    -

    Sichter


  • Mm/Fragment 169 01-05
    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Plaqueiator, Graf Isolan
    Gesichtet
    Yes.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 169, Zeilen: 1-5
    Quelle: Henningsen 1974
    Seite(n): 233, Zeilen: 18-25
    [Weder ein nostalgisches Europa - Bild der Amerikaner noch] eine anti-amerikanische Selbstbehauptung der Europäer vermag an einer fortschreitenden Amerikanisierung Europas viel zu ändern. Die einstige antagonistische Ideologie - Geschichte, die Europa von Amerika unterschieden hatte, ist vorüber. Damit freilich enthüllt sich zugleich auch der europäische Anti-Amerikanismus als Ausfluß der Angst vor der eigenen Gegenwart und Zukunft. Weder ein nostalgisches Europa-Bild der Amerikaner noch eine anti-amerikanische Selbstbehauptung der Europäer wird an dieser fortschreitenden >Amerikanisierung< viel ändern können. Die antagonistische Geschichte, die Europa von Amerika unterschieden hat, ist vorbei. Damit aber auch enthüllt sich der europäische Anti-Amerikanismus als Ausfluß der Angst vor der eigenen Gegenwart und Zukunft.
    Anmerkungen

    direkte Fortsetzung von S. 168.

    Sichter
    Graf Isolan


  • Mm/Fragment 135 28-32
    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Graf Isolan
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 135, Zeilen: 28-32
    Quelle: Schröder 1982
    Seite(n): 9, Zeilen: 22-26
    In der Amerikanischen Revolution wurden aus den „rights of Englishmen" Menschenrechte; aus dem Anspruch der Gleichheit

    der Amerikaner gegenüber den Engländern des Mutterlandes und unter dem Common Law kristallisierte sich in vager Form, aber doch mit einem hohen Grad von Universalität, die Idee der menschlichen Gleichheit heraus.

    Aus den „rights of Englishmen" wurden Menschenrechte. Aus dem Anspruch der Gleichheit der Amerikaner gegenüber den Engländern des Mutterlandes und unter dem „Common Law" wurde in sehr vager Form, aber doch mit einem hohen Grad von Universalität, der Gedanke der menschlichen Gleichheit.[FN 1]

    [FN 1: Vgl. dazu Willi Paul Adams, Das Gleichheitspostulat in der Amerikanischen Revolution, in: Historische Zeitschrift, Bd. 212, 1971, S. 59-99

    Anmerkungen

    Und weiter geht's fast wortwörtlich aus der Schröderschen Einleitung - natürlich wieder ohne Nennung der Quelle.

    Sichter


  • Mm/Fragment 108 01-03
    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Graf Isolan
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 108, Zeilen: 1-3
    Quelle: Bracher 1955
    Seite(n): 231, Zeilen: 20-26
    [Auch Turners Terminologie gab Anlaß zu Kritik durch die definitorische Gleichsetzung eines Konglomerats von] Begriffen wie: progress, development, evolution, process, expansion, advance, movement, rise, mobility, fluidity, waves, adaptation, adjustment, transformation, consolidation, stages, civilization, [...] Auch eine Zusammenstellung der Schlüsselworte der Turnerschen Terminologie gibt einen Eindruck von den verschiedenartigen

    traditionellen und theoretischen Elementen, von der synthetischen Schwäche jener These. In fast auswechselbarer Folge dominieren hier Begriffe wie: progress, development, evolution, process, expansion, advance, movement, rise, mobility, fluidity, waves, adaptation, adjustment, transformation, consolidation, stages, an der Spitze der schillernde Terminus „civilization" selbst.

    Anmerkungen

    ... eine identische Liste ...

    Sichter


  • Mm/Fragment 178 35-38
    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Graf Isolan, Kannitverstan
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 178, Zeilen: 35-38
    Quelle: Krakau 1967
    Seite(n): 111-112, Zeilen: S.111,27 - S.112,1-3.101-102
    Hier werden im weitesten Sinn puritanische Tradition und demokratischer Universalismus, Liberalismus und Moralismus in ihrer amerikanischen Variante, die der Abkehr von der Alten Welt zugrunde liegen, als neue Fortschrittsqualität, nämlich als „Americanism", wirksam.[FN 32]

    [FN 32: Vgl. Louis Hartz: The Liberal Tradition in America, a.a.O., S. 285,307.]

    Der sogenannte „natürliche" Liberalismus und Moralismus, die der Abkehr von der Alten Welt zugrunde liegen oder durch sie erzeugt werden, nehmen eine absolute Qualität an und schaffen im Hinblick auf die Außenwelt eine absolute Perspektive: den „Americanism"[FN 48].

    [FN 48: Als „absolute Americanism" wiederum bei Hartz selbst in Tradition, S. 307, auch S. 285;[...]]

    Anmerkungen

    -

    Sichter


  • Mm/Fragment 111 18-22
    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Graf Isolan, Drhchc
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 111, Zeilen: 18-22
    Quelle: Angermann 1979
    Seite(n): 38, Zeilen: 17-23
    Die Anregungen kamen zum Teil aus Europa und führten auf den historischen

    Materialismus zurück; zum Teil waren sie aber auch amerikanischen Ursprungs, geprägt von philosophischem Antiformalismus (William James), progressivem Instrumentalismus (John Dewey) und einem extremen Populismus (Henry George).[FN 190]

    Die Anregungen kamen zum Teil aus Europa und führten auf den Historischen Materialismus,

    aber auch auf Karl Lamprecht zurück, zum Teil waren sie amerikanischen Ursprungs, wobei die sozial-, politik- und rechtswissenschaftlichen Nachbardisziplinen eine kaum geringere Rolle gespielt zu haben scheinen als der Aufweis sozialer und regionaler Konflikte durch die Historikerschule Frederick Jackson Turners

    Anmerkungen

    -

    Sichter


  • Mm/Fragment 176 27-30
    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Graf Isolan, Kannitverstan
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 176, Zeilen: 27-30
    Quelle: Krakau 1967
    Seite(n): 54-55, Zeilen: S.54,32-35 - S.55,1-2
    Das Streben nach Erfolg, Reichtum und irdischem Glück war quasi theologisch sanktioniert: der Erfolg, mit dem der Mensch seine diesseitigen Geschäfte betrieb, war der sichtbare Beweis dafür, daß Gottes Gnade auf ihm ruhte, daß er zu den Erwählten gehörte.[FN 23]

    [FN 23: Vgl. hierzu: R. B. Perry: Amerikanische Ideale, Bd. 1, Nürnberg 1947, S. 349-377, bes. S. 364-377.]

    Dennoch rechtfertigt gerade diese Vorstellung zugleich des Menschen Streben nach Erfolg[FN 127], Reichtum und irdischem Glück — und gibt diesen eine theologische Sanktion: der Erfolg, mit dem der Mensch seine diesseitigen Geschäfte betreibt, ist ihm — einziger — sichtbarer Beweis dafür, daß Gottes Gnade auf ihm ruht, daß er zu den Erwählten gehört.

    [FN 127: S. schon oben bei Anm. 83.]

    Anmerkungen

    -

    Sichter


  • Mm/Fragment 121 36-41
    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Graf Isolan, Kannitverstan
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 121, Zeilen: 36-41
    Quelle: Angermann 1979
    Seite(n): 51, Zeilen: 9-13
    Den eigentlichen Umschwung von der Progressive History über Pessimismus

    und Realismus zur Consensus History, einer neuen „konservierenden", das gemeinsame, zusammenführende Erleben in der amerikanischen Geschichte betonenden Haltung der Historiographie verursachte erst die Erfahrung der Auseinandersetzung mit dem Totalitarismusphänomen des 20. Jahrhunderts im 2. Weltkrieg und dann im Kalten Krieg.

    Der Umschwung zu einer konservativeren, das gemeinsame, zusammenführende Erleben in der amerikanischen Geschichte betonenden Haltung der Geschichtswissenschaft kam offenbar aus der Erfahrung der Auseinandersetzung mit den totalitären Mächten des zwanzigsten Jahrhunderts im Zweiten Weltkrieg und dann im Kalten Krieg.
    Anmerkungen

    -

    Sichter


  • Mm/Fragment 112 01-07
    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Graf Isolan
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 112, Zeilen: 1-7
    Quelle: Commager 1952
    Seite(n): 391, Zeilen: 16-23
    Vor allem der populistisch-progressive Hintergrund, daß die politischen Hauptfragen ökonomischer Natur und das Wesen der Politik Erwerb und Ausbeutung seien, daß Parteiversammlungen, Wahlreden und Kongreßdebatten sich nur vom Standpunkt von Klassen und Interessengruppen erklären ließen, bestätigte weitgehend jenes Festhalten an den wirtschaftlichen Grundlagen der Politik und an der ökonomischen Geschichtsauslegung, mit denen Beards Wirkungskreis eng verknüpft war. Dieser progressive Hintergrund erklärt weitgehend jenes Festhalten an den wirtschaftlichen Grundlagen der Politik und an der wirtschaftlichen Geschichtsauslegung, mit denen Beards Ruhm verknüpft ist. Daß die politischen Hauptfragen wirtschaftlicher Natur und das Wesen der Politik Erwerb und Ausbeutung waren; daß Parteiversammlungen, Wahlreden und Kongreßdebatten sich nur vom Standpunkt von Klassen und Interessengruppen erklären ließen - [...]
    Anmerkungen

    -

    Sichter


  • Mm/Fragment 103 45-47
    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Graf Isolan, Kannitverstan
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 103, Zeilen: 45-47
    Quelle: Krakau 1967
    Seite(n): 140-141, Zeilen: S.140,29-33 - S.141,1.101
    Doch kam Richard Hofstadter in seiner Monographie über den „Social Darwinism in American Thought" zu dem Ergebnis:

    [„Although concrete economic and strategic interests, such as Chinese trade and the vital necessity of sea power, were the prominent issues in the imperial debate, the movement took its rationale from more general ideological conceptions."[FN 151]]

    [FN 151: R. Hofstadter, op. cit., S. 179.]

    In seiner Monogrophie über den Social Darwinism kommt R. Hofstadter zu dem Ergebnis, daß, „although concrete economic and strategic interests, such as Chinese trade and the vital necessity of sea power, were the prominent issues in the imperial debate, the movement took its rationale from more general ideological conceptions"[FN 81].

    [FN 81: Darwinism, S. 179.]

    Anmerkungen

    -

    Sichter


  • Mm/Fragment 127 13-14
    Typus
    KeinPlagiat
    Bearbeiter
    Graf Isolan, 129.217.132.38
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 127, Zeilen: 13-14
    Quelle: Angermann 1979
    Seite(n): 79, Zeilen: 16-19
    „[...]... A small part of the necessary work has been done, and a radically new view is just now becoming visible: it is hoped that some of the readers of this essay will do more." „A small part of the necessary work has been done, and a radically new view is just now becoming visible: it is hoped that some of the readers of this essay will do more."
    Anmerkungen

    Beschrieben in Amerikastudien Bd. 36 (1991) S. 548.<br/>Der Vollständigkeit halber mit aufgelistet: an und für sich unproblematisch - aber das Zitat findet sich bei Angermann auf derselben Seite aber an anderer Stelle des Textes. Fragment belegt (mit den anderen zusammen) eigentlich nur, dass hier seitenweise Originaltext von Angermann fast vollständig übernommen wird.

    Sichter


  • Mm/Fragment 146 05-10
    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Graf Isolan
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 146, Zeilen: 5-10
    Quelle: Schröder 1982
    Seite(n): 184, Zeilen: 5-12
    Erstens bestand im Gegensatz zu Frankreich in den USA eine personelle, man könnte sagen, eine ideologische Kontinuität: Fast zwei Drittel der Senatoren und die Hälfte der Mitglieder des Repräsentantenhauses im Ersten Kongreß unter der Unionsverfassung hatten auch schon im Kontinentalkongreß gesessen. Die Amerikanische Revolution hat „ihre Kinder nicht gefressen".[FN 344]

    [FN 344: Vgl. J. James Henderson: Party Politics in the Continental Congress, New York 1974, S. 434.]

    Der erstaunlich reibungs- und bruchlose Verlauf der Amerikanischen Revolution kommt in der personellen Kontinuität anschaulich zum Ausdruck. Fast zwei Drittel der Senatoren und die Hälfte der Mitglieder des Repräsentantenhauses im Ersten Kongreß unter der Unionsverfassung hatten schon irgendwann einmal im Kontinentalkongreß gesessen. Die Amerikanische Revolution, stellt ein Historiker zu Recht fest, hat „ihre Kinder nicht gefressen".[FN 476]

    [FN 476: Henderson, S. 434.]

    Anmerkungen

    -

    Sichter


  • Mm/Fragment 123 30-35
    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Graf Isolan, Kannitverstan
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 123, Zeilen: 30-35
    Quelle: Angermann 1979
    Seite(n): 55, Zeilen: 15-20
    Diese längerfristige historische Bewußtseinsentwicklung ist vor allem jedoch mit den Urhebern der These von einem die ganze amerikanische Geschichte prägenden Konsensus, der den Amerikanern eine „wirkliche" Revolution und damit einhergehend ideologische Konflikte erspart habe, eng verknüpft zu sehen: Daniel J. Boorstin und Louis Hartz waren die „Homogenisierer" der amerikanischen Geschichte par excellence. Die eigentlichen Urheber der These von einem die ganze amerikanische Geschichte durchziehenden und sie prägenden Konsensus, der dem amerikanischen Volk eine wirkliche Revolution und damit auch die Ausbildung einer ideologisch

    scharf konturierten Konfliktstruktur erspart habe, sind indessen Daniel J. Boorstin und Louis Hartz.

    Anmerkungen

    -

    Sichter


  • Mm/Fragment 150 05-09
    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Graf Isolan
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 150, Zeilen: 5-9
    Quelle: Fabian 1957
    Seite(n): 105, Zeilen: 31-34
    Hier hob er die Einzigartigkeit des amerikanischen „internal development", der Erschließung des Kontinents, hervor, und pries einen „progress of improvement unheard of, unthought of, in any former age or region". Dagegen setzte er die Eigenart des despotischen Systems in Rußland: „... a picture in every respect precisely the reverse of this."[FN 353]

    [FN 353: vgl. „America"; or a General Survey of the Political Situation of the Several Powers of the Western Continent, with Conjectures on Their Future Prospects: By a Citizen of the United States, Philadelphia 1827, S. 21 f.]

    [...] so hebt Everett das „internal development" hervor und einen „progress of improvement unheard of, unthought of, in any former age or region": die Erschließung des Kontinents. Dagegen steht die Eigenart des despotischen Systems in Rußland — „a picture in every respect precisely the reverse of this", [...][FN 109]

    [FN 109: Ibid., 21 ff.]

    Anmerkungen
    Sichter


  • Mm/Fragment 108 04-07
    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Graf Isolan
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 108, Zeilen: 4-7
    Quelle: Bracher 1955
    Seite(n): 231, Zeilen: 32-35
    Turner setzte Entwicklung einfach mit Fortschritt gleich, identifizierte das Gesetz der Kontinuität und Entwicklung als die spezifisch-progressive Erfahrung von Frontier zu Frontier und definierte blindlings den amerikanischen Fortschrittsprozeß als Fortführung des Weltfortschritts:[FN 172]

    [FN 172: Siehe R. Hofstadter: The Progressive Historians, (Kap.: Frontier and Section and the Usable Past, und: The Frontier as an Explanation), a.a.O., S. 84-164; K. D. Bracher, op. cit., S. 231.]

    Hier wird Entwicklung einfach mit Fortschritt identifiziert: das Gesetz der Kontinuität und Entwicklung, das Turner in der Übertragung der Erfahrungen von Frontier zu Frontier wie in aller Geschichte wirksam sieht, bedeutet Fortschritt, im besonderen amerikanischen Fall Fortführung des Weltfortschritts.
    Anmerkungen

    Auch wenn Bracher in der Fußnote erwähnt wird, bleibt unklar, dass der vorwiegende Anteil dieser Passage von ihm stammt.

    Sichter


  • Mm/Fragment 138 42-46
    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Graf Isolan, Plaqueiator
    Gesichtet
    Yes.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 138, Zeilen: 42-46
    Quelle: Dippel 1985
    Seite(n): 112, Zeilen: 25-32
    Die Führer der Amerikanischen Revolution waren freilich keineswegs einmütiger Ansicht über Bewertung und Bedeutung der Revolution. So fand z.B. nach John Adams die Revolution im Herzen des Volkes statt, und diese wurde bewirkt von 1760 bis 1775 im Verlauf von fünfzehn Jahren, bevor ein Tropfen Blut in Lexington vergossen worden war.[FN 308]

    [FN 308: John Adams und Thomas Jefferson, August 24,1815, in: L. J. Cappon (ed.): The Adams-Jefferson Letters: The Complete Correspondence Between T. Jefferson and A. and J. Adams, Chapel Hill, N.C., 1959, Bd. II, S. 455.]

    Die Führer der Amerikanischen Revolution waren naturgemäß sehr viel anderer, doch keineswegs einmütiger Ansicht. So äußerte sich John Adams rückblickend über die Bedeutung der Amerikanischen Revolution: »Die Revolution fand im Herzen des Volkes statt, und diese wurde bewirkt von 1760 bis 1775 im Verlauf von fünfzehn Jahren, bevor ein Tropfen Blut in Lexington vergossen wurde.«[FN 2]
    Anmerkungen

    -

    Sichter
    Plaqueiator


  • Mm/Fragment 143 22-25
    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Graf Isolan, Senzahl
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 143, Zeilen: 22-25
    Quelle: Schröder 1982
    Seite(n): 172, Zeilen: 3-7
    Man mag glauben, daß Amerikas Revolutionäre John Dickinsons an Machiavelli angelehnte Formel von 1768: „Glücklich sind die Menschen und glücklich ist das Volk, die durch das Unglück anderer weise werden", zur Maxime erhoben hatten. [...] [FN 329]

    [FN 329: Vgl. Paul Leicester Ford (ed.): The Writings of John Dickinson, Bd. I, Philadelphia 1895, S. 375; Franco Venturi: Utopia and Reform in the Enlightenment, Cambridge 1971.]

    „Glücklich sind die Menschen und glücklich ist das Volk“, hatte John Dickinson 1768 in Anlehnung an eine letztlich auf Machiavelli zurückgehende Maxime der radikalen Whigs geschrieben, „die durch das Unglück anderer weise werden.“[EN 430]

    [EN 430 (S. 226): Ford (Hrsg.), S.&nbsp;375 (= Ford, Paul Leicester (Hrsg.), The Writings of John Dickinson, Bd.&nbsp;I, Philadelphia 1895.)]

    Anmerkungen

    Damit stellt sich auch die Seite 143 dieser Dissertation als komplettes fremdprodukt heraus - keine einzige Zeile ist von der vermeintlichen Autorin.

    Sichter


  • Mm/Fragment 106 17-21
    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Graf Isolan, Drhchc, Kannitverstan
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 106, Zeilen: 17-21
    Quelle: Angermann 1979
    Seite(n): 38-39, Zeilen: S.38,23 - S.39,6
    <br />

    [...] zum anderen setzte sich im Zeitalter des Populismus und im intellektuellen Klima des Progressive Movement ein „muckraking spirit" durch, jener damals fast zwanghafte Drang, konspirative Machenschaften zu entlarven und so, direkt oder auf Umwegen, auf Reformen im öffentlichen Leben hinzuwirken.

    Schwerer nachzuweisen, aber darum nicht weniger real und wirkkräftig war das in mancher Hinsicht

    vom Populismus gefärbte intellektuelle Klima des Progressive Movement - uberspitzt ausgedruckt: der in die Geschichte zurückgewandte „muckraking spirit", jener damals so starke, fast zwanghafte Drang, konspirative Machenschaften zu entlarven und so, direkt oder auf Umwegen, auf Reformen im öffentlichen Leben hinzuwirken.

    Anmerkungen

    -

    Sichter
    Drhchc


  • Mm/Fragment 179 20-24
    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Graf Isolan, Kannitverstan
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 179, Zeilen: 20-24
    Quelle: Krakau 1967
    Seite(n): 157, Zeilen: 6-11
    Daß das Motiv der Grenze einmal die puritanischen wie liberal-demokratischen Überzeugungen und Erfahrungen - Idealismus, Individualismus, das Gefühl der amerikanischen Einzigartigkeit und Auserwähltheit - bestärkte und vertiefte und in ihrem Sinne den „Unchanging American Character"[FN 36] (den Amerikanismus) bleibend prägte, [...]

    [FN 36: Seymour Martin Lipset spricht vom „Unchanging American Character" aufgrund der „Unchanging American Values", vgl. S. M. Lipset: The First New Nation, a.a.O., S. 101-139.]

    [...] die „Grenze" hat einmal die puritanisch-demokratischen Überzeugungen und Erfahrungen (Idealismus, Individualismus, das Gefühl der amerikanischen Einzigartigkeit und Auserwähltheit, den Manifest-Destiny-Gedanken) bestärkt und vertieft[FN 180] und in ihrem Sinne den amerikanischen Charakter bleibend geprägt[FN 181]; [...]
    Anmerkungen

    -

    Sichter


  • Mm/Fragment 100 39-42
    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Graf Isolan, Kannitverstan
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 100, Zeilen: 39-42
    Quelle: Angermann 1979
    Seite(n): 25-26, Zeilen: S.25,31 - S.26,1-4
    <br/>

    <br/>

    Anders als Bancroft und Parkman war Richard Hildreth, äußerlich ganz der Tradition der neuenglischen Federalists verpflichtet, ein radikal-romantischer Reformer: Temperenzler, Abolitionist, Gegner der von den Whigs unterstützten Nationalbank, Antiklerikaler, aber auch kein Fürsprecher der Nativists.

    Diese Auffassung der frühnationalen Phase war so ziemlich das einzige,

    das Bancroft mit seinem allerdings sehr viel weniger erfolgreichen Gegenspieler Richard Hildreth teilte.23) Äußerlich ganz in der Tradition der neuenglischen Federalists wurzelnd, war er unter dem Einfluß Jeremy Benthams zugleich ein eifriger Reformer: Temperenzler, Abolitionist, Gegner der von den Whigs unterstützten Nationalbank, Antiklerikaler, aber auch kein Freund der Nativists.

    Anmerkungen

    -

    Sichter


  • Mm/Fragment 138 01-06
    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Graf Isolan, Plaqueiator
    Gesichtet
    Yes.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 138, Zeilen: 1-6
    Quelle: Dippel 1985
    Seite(n): 16, Zeilen: 4-14
    Wenngleich diese Arbeiten den Forschungsansätzen der Progressive Historians nahe stehen, so stellen sie keine pauschale Rückkehr zu den wissenschaftlichen Positionen des beginnenden 20. Jahrhunderts dar. Die Autoren versuchen, mit neuen Methoden das Augenmerk des Lesers auf die Mittel- und Unterschichten - „the people" - zu lenken, um damit die Möglichkeit zu einem anderen Verständnis der Amerikanischen Revolution zu präsentieren. Obwohl ihnen die Forschungsansätze der progressiven Historiker ungleich bedeutsamer erscheinen, als sie es nach der Überzeugung der Konsens-Historiker waren, stellen ihre Arbeiten keine pauschale Rückkehr zu den wissenschaftlichen Positionen des Jahrhundertbeginns dar. Vielmehr versuchen sie, mit neuen Methoden und erweiterten Fragen den Blick, über den ideologischen Bereich hinausgehend, auf die Mittel- und unteren Mittelschichten - the people - auszuweiten und damit zu einem vertieften und differenzierteren Verständnis der Amerikanischen Revolution beizutragen.
    Anmerkungen

    -

    Sichter
    Plaqueiator


  • Mm/Fragment 193 16-21
    Typus
    VerschärftesBauernOpfer
    Bearbeiter
    Graf Isolan, Drhchc
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 193, Zeilen: 16-21
    Quelle: Mewes 1986
    Seite(n): 47, Zeilen: 7-14
    Im Bereich der Wirtschaftspolitik wurde die „due process"-Klausel nach 1868 zunächst zum Schutz des individuellen Eigentumsrechts gegen Interventionen der Einzelstaaten angewandt. Doch die Trusts, die bereits Ende des 19. Jahrhunderts die wichtigsten Handels- und Industriebranchen monopolisiert hatten, konnten auch als Korporationen, als „juristische Personen" den persönlichen Eigentumsschutz in Anspruch nehmen Im Bereich der Wirtschaftspolitik wurde die „due process"-Klausel nach 1868 zunächst zum Schutz des individuellen Eigentumsrechts gegen Interventionen des Einzelstaates angewandt. Die wachsende Zahl von Großkonzernen, die schon Ende des 19. Jahrhunderts die wichtigsten Handels- und Industriebranchen monopolisierten und meist über die Grenzen der Einzelstaaten hinwegreichten, konnten auch als Korporationen, als „juristische Personen" den persönlichen Eigentumsschutz in Anspruch nehmen.
    Anmerkungen

    Das übliche (siehe auch): 16 Zeilen später erfolgt der Verweis auf die Quelle - Zitat als solches nicht gekennzeichnet.

    Sichter


  • Mm/Fragment 139 14-19
    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Graf Isolan, Kannitverstan
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 139, Zeilen: 14-19
    Quelle: Schröder 1982
    Seite(n): 194-195, Zeilen: S.194,37-42 - S.195,1-2
    Wenngleich die Meinungen darüber, wann die Revolution anfing und wann sie aufhörte, im einzelnen auseinandergingen, so empfanden die rebellierenden Amerikaner eindeutig ein Bewußtsein des Neuanfangs. Es herrschte in den Vereinigten Staaten ein „Pathos des Neubeginns", das quasi, wie Hannah Arendt es ausdrückte, erst dazu berechtigt, von einer Revolution zu sprechen.[FN 310]

    [FN 310: Vgl. Hannah Arendt: Über die Revolution, Frankfurt/M. 1968, S. 41.]

    Dabei ist zunächst festzuhalten, daß sie nach dem Selbstverständnis der Beteiligten durchaus eine Revolution darstellten, wenngleich die Meinungen darüber, wann sie anfing und wann sie aufhörte, im einzelnen auseinandergingen. Ebenso findet sich bei den rebellierenden Kolonisten nach dem entscheidenden Schritt der Lossage vom Mutterland das Bewußtsein des Neuanfangs. Es herrschte in Amerika das „Pathos des Neubeginns", das nach Hannah Arendt erst dazu berechtigt, von einer Revolution zu sprechen.[FN 504]

    [FN 504: Arendt, S. 41.]

    Anmerkungen

    -

    Sichter


  • Mm/Fragment 104 11-14
    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Graf Isolan, Kannitverstan
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 104, Zeilen: 11-14
    Quelle: Krakau 1967
    Seite(n): 138, Zeilen: 4-9, 105-107
    So sprach er unter Bezugnahme auf die „Doctrine of Evolution" in seinem Essay „Manifest Destiny" mit großem Selbstvertrauen über die „English race": „the spirit of English liberty is alike indomitable in every land where men of English race have set their feet as masters."[FN 153]

    [FN 153: J. Fiske: Manifest Destiny, in: American Political Ideas Viewed from the Standpoint of Universal History, New York 1885, S. 121.]

    So spricht er unter Bezugnahme auf die „Doctrine of Evolution" in einer Arbeit über „Manifest Destiny"[FN 59] mit Selbstvertrauen von diesem „manifest destiny" der „English race"[FN 60], das, da „the spirit of English liberty is alike indomitable in every land where men of English race have set their feet as masters"[FN 61],[...]

    [FN 59: In: Political Ideas, S. 107.]

    [FN 60: Ibid., S. 105.]

    [FN 61: Ibid., S. 121.]

    Anmerkungen

    -

    Sichter


  • Mm/Fragment 130 45-49
    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Graf Isolan, Drhchc
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 130, Zeilen: 45-49
    Quelle: Levine 1984
    Seite(n): 22, Zeilen: li.Spalte 44-54
    Wahrscheinlich würde es zu weit gehen zu behaupten, daß die Geschichte zum Gliederungsprinzip der neueren amerikanischen Literatur geworden ist, so wie der Marxismus in den 30er und der Existentialismus in den 50er Jahren. Freilich bemühen sich einige amerikanische Autoren jene neue Synthese zu liefern, die Herbert Gutman in der zeitgenössischen Geschichtsschreibung vermißt. Es mag zu weit gehen zu behaupten, daß die Geschichte zum Gliederungsprinzip der neueren Literatur geworden ist, so wie der Marxismus in den dreißiger und der Existentialismus in den fünfziger Jahren. Doch mit Berechtigung kann darauf hingewiesen werden, daß einige amerikanische Schriftsteller jene neue Synthese zu liefern suchen, die Herbert Guttman in der zeitgenössischen Geschichtsschreibung vermißte.
    Anmerkungen

    In den Amerikastudien Bd. 36 (1991) bereits mit aufgelistet. Mm korrigiert einen Tippfehler der Vorlage ("Gutman" statt "Guttman")

    Sichter


  • Mm/Fragment 136 35-41
    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Graf Isolan, Plaqueiator
    Gesichtet
    Yes.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 136, Zeilen: 35-41
    Quelle: Dippel 1985
    Seite(n): 13, Zeilen: 16-20,21-27
    Charles Beard wiederum diskreditierte in seinem provokativen Werk „An Economic Interpretation of the Constitution of the United States" (1913) die Gründungsväter der Republik als „Funding Fathers", die über weithin identische ökonomische Interessen verfügt hätten und die als Besitzer staatlicher Schuldverschreibungen aus der von ihnen konzipierten Verfassung durchaus wirtschaftlichen Nutzen gezogen hätten. Diese diametral entgegengesetzte Position [...] hat Charles A. Beard noch vertieft. Sein geradezu als sensationell empfundenes Werk An Economic Interpretation of the Constitution of the United States (N.Y. 1913) [...] fragte

    nach den wirtschaftlichen Interessen der Mitglieder der Verfassungsgebenden Versammlung von 1787. Er kam zu dem Ergebnis, daß sie über weithin identische ökonomische Interessen verfügten und daß ihnen als Besitzer staatlicher Schuldverschreibungen die von ihnen konzipierte Verfassung durchaus ökonomischen Nutzen brachte.

    Anmerkungen

    Beschrieben in Amerikastudien Bd. 36 (1991).

    Sichter
    Plaqueiator


  • Mm/Fragment 164 01-02
    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Graf Isolan
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 164, Zeilen: 1-2
    Quelle: Papcke 1984
    Seite(n): 15, Zeilen: erste Spalte 1-7
    [Die Ausklammerung oder Ablehnung der Vereinigten Staaten als Ausdruck einer sozial- und bewußtseinsgeschichtlichen Verdrängung des Amerikanismus' manifestierte sich bereits bei Hegel in seinen „Vorlesungen über die Philosophie der Geschichte" im Wintersemester 1822:]

    „Nachdem wir die Neue Welt und die Träume, die sich an sie knüpfen können, abgetan, gehen wir nun zur Alten Welt über, d.h. zum Schauplatz der Weltgeschichte."

    „Nachdem wir die Neue Welt und die Träume, die sich an sie knüpfen können, abgetan, gehen wir nun zur Alten Welt über, d.h. zum Schauplatz der Weltgeschichte", befand Hegel in seinen „Vorlesungen über die Philosophie der Geschichte" im Wintersemester 1822.
    Anmerkungen

    Zwar ist das Zitat als solches gekennzeichnet, aber einen wirklich korrekten Quellennachweis führt Mm nicht. Kein Wunder, denn dieses Zitat wurde aus einem fremden Aufsatz übernommen, ohne dass dies wiederum sichtbar gemacht wurde. Im Hinblick auf die "Zusammensetzung" dieser Seite ist allerdings die Quelle offensichtlich.

    Sichter


  • Mm/Fragment 143 19-22
    Typus
    Verdächtig
    Bearbeiter
    Graf Isolan
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 143, Zeilen: 19-22
    Quelle: Schröder 1982
    Seite(n): 171, Zeilen: 29-32
    Gerade der eminent antiautoritäre, machtmißtrauische Zug im Whig-Denken, der „spirit of apprehension" - ein Geist steter Wachsamkeit - verhinderte schließlich eine politische Deformation der Amerikanischen Revolution.[FN 328]

    [FN 328: Vgl. H.-Ch. Schröder, op. cit., S. 169 f. Siehe ferner hierzu die bereits im Jahre 1800 erschienene, komparatistische Studie zur Amerikanischen und Französischen Revolution des deutschen konservativen Publizisten Friedrich v. Gentz: The American and French Revolutions Compared, Chicago 1955 (dt.: Der Ursprung und die Grundsätze der Amerikanischen Revolution, verglichen mit dem Ursprünge und den Gegensätzen der Französischen, Berlin).]

    Der eminent antiautoritäre, machtmißtrauische Zug im radikalen Whig-Denken, der die Amerikanische Revolution so stark prägte und zu ihrem Ausbruch entscheidend beigetragen hatte, hat auch dazu beigetragen, ihre Deformation zu verhindern.
    Anmerkungen

    Indeed: "eminent" - offensichtlich wurden Originalformulierungen verwandt. Mm entschied sich dafür, dies nicht explizit zu kennzeichnen.

    Sichter


  • Mm/Fragment 142 14-18
    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Graf Isolan, Drhchc
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 142, Zeilen: 14-18
    Quelle: Schröder 1982
    Seite(n): 192, Zeilen: 1-5
    Bezüglich des Sklavereiproblems war in ideologischer Hinsicht die Wirkung der Amerikanischen Revolution ambivalent. Einerseits verwiesen das Gleichheits- und das Freiheitspostulat auf die Aufhebung der Sklaverei, andererseits wurde sie durch die starke Betonung der „property rights" geschützt.[FN 325]

    [FN 325: Vgl. D. B. Davis: The Problem of Slavery in the Age of Revolution, 1770-1823, Ithaca, N.Y., 1975, S. 161f.; R. B. Morris: The American Revolution Reconsidered, New York 1968, S. 72; J. R. Pole: The Pursuit of Equality in American History, Berkeley, Calif., 1978.]

    [FN 491] [...] In ideologischer Hinsicht war die Wirkung der Amerikanischen Revolution in bezug auf das Sklavereiproblem ambivalent. Verwiesen das Gleichheits- und das Freiheitspostulat auf die Beseitigung der Sklaverei, wurde sie andererseits durch die nicht minder starke Betonung von „property rights" geschützt.[...][FN 492]

    [FN 491: David Brion Davis, The Problem of Slavery in the Age of Revolution 1770—1823, Ithaca 1975, S. 161f.]

    [FN 492: Morris, S. 72 ; Smith, S. 283f.]

    Anmerkungen

    -

    Sichter


  • Mm/Fragment 116 01-06
    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Graf Isolan
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 116, Zeilen: 1-6
    Quelle: Müller 1950
    Seite(n): 320-321, Zeilen: S.320,36-37 - S.321,1-5
    Wie Bruder Brooks und später Oswald Spengler unterschied auch Henry Adams zwischen Kultur und Zivilisation. Kultur verkörperte für ihn die aufbauende, gestaltende, gläubige Phase der Geschichte, die gefolgt wurde von dem destruktiven Gegenlauf der Zivilisation, der sinnlosen, rohen Entfesselung stofflicher Energien, der Verwüstung, Verschwendung, Entformung, Entheiligung des Lebens.[...][FN 221]

    [FN 221: Vgl. Henry Adams: The Tendency of History, (Kap.: The Rule of Phase Applied to History), New York 1919, S. 172. Ferner siehe: Howard M. Munford: Henry Adams and the Tendency of History, New England Quarterly, vol. 32, (March 1959), S. 88.]

    Henry Adams (1838-1918), der pessimistische Geschichtsphilosoph, unterscheidet wie später Spengler zwischen Kultur und Zivilisation. Kultur ist die aufbauende, gestaltende, gläubige Phase der Geschichte, die gefolgt wird von dem destruktiven Gegenlauf der Zivilisation, der sinnlosen, rohen Entfesselung stofflicher Energien, der Verwüstung, Verschwendung, Entformung, Entheiligung des Lebens.
    Anmerkungen
    Sichter


  • Mm/Fragment 137 24-29
    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Graf Isolan, Plaqueiator
    Gesichtet
    Yes.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 137, Zeilen: 24-29
    Quelle: Dippel 1985
    Seite(n): 15, Zeilen: 3-6, 14-16, 24-27
    Diese neo-whiggistische Konsens- und Ideologieinterpretation der Amerikanischen Revolution kam auch besonders in Bernard Bailyns Werk „The Ideological Origins of the American Revolution" (1967) zum Tragen, in dem die Revolution von ihren ideellen Wurzeln her begriffen und als ausschließlich politisch-verfassungsrechtlicher Disput um die richtige Regierungsform ausgelegt wird. Die bedeutendste Interpretation der Amerikanischen Revolution gemäß dieser Grundposition hat Bernard Bailyn unter dem Titel Ideological Origins of the American Revolution (Cambridge/Mass. 1967) vorgelegt,[...]

    Diese neowhiggistische Konsens- oder Ideologieinterpretation ist in den folgenden Jahren durch eine Fülle von Arbeiten unterstützt worden,[...] Ihnen allen ist gemein, daß sie die Amerikanische Revolution letztlich von ihren ideellen Wurzeln her begreifen und als ausschließlich politisch-verfassungsrechtlichen Konflikt um die richtige Regierungsform interpretieren.

    Anmerkungen

    Das Original wurde in Stücke gehackt und in neuer Kombination in der Dissertation aufgenommen.

    Sichter
    Plaqueiator


  • Mm/Fragment 106 05-12
    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Graf Isolan
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 106, Zeilen: 5-12
    Quelle: Commager 1952
    Seite(n): 376, Zeilen: 10-19
    Doch obwohl keine herausragende Historikergestalt zu benennen wäre, so beeinflußten doch drei Gelehrte sehr nachhaltig die

    amerikanische Geschichtsschreibung, so wie Lester Frank Ward der Soziologie, Thorstein Veblen den Wirtschaftswissenschaften und Oliver Wendell Holmes dem Rechtswesen den Stempel ihrer Persönlichkeit aufgedrückt hatten. Das politisch-ökonomische Gedankengut der Historiker Frederick Jackson Turner, Vernon Louis Parrington und Charles A. Beard fand in breitesten Kreisen Amerikas Unterstützung, [...]

    Doch obwohl keine prominente Gestalt auf dem Plan erschien, um für die Geschichte das zu tun, was Ward für die Soziologie, Vehlen für die Wirtschaftswissenschaft und Holmes für das Rechtswesen getan hatten, gab es doch drei Gelehrte, die der Geschichte den unauslöschlichen Stempel ihrer Persönlichkeit aufdrückten und deren Gedankengut in breitesten Kreisen Unterstützung fand und einen Einfluß weit über die Grenzen der Geschichtswissenschaft hinau ausübten: Frederick Jackson Turner, Vernon Louis Parrington und Charles A. Beard.
    Anmerkungen

    -

    Sichter


  • Mm/Fragment 164 28-35
    Typus
    Verdächtig
    Bearbeiter
    Graf Isolan, Kannitverstan
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 164, Zeilen: 28-35
    Quelle: Fraenkel 1959
    Seite(n): 14, Zeilen: 5-9
    Wenn auch Robert v. Mohls Arbeit über die Verfassungsstruktur der USA (1824), Werner Sombarts Schrift über die Frage, warum es in den Vereinigten Staaten keinen Sozialismus gibt (1906), Hugo Münsterbergs Studie über die Amerikaner (1912), Georg Jellineks Untersuchungen über die amerikanischen Menschen- und Bürgerrechte (1927) oder Max Webers Abhandlung über die protestantische Ethik und den Geist des Kapitalismus (1922) gründliche Versuche darstellten, sich mit dem politischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen System der USA auseinanderzusetzen, so bildeten sie doch eine Ausnahme. Die bedeutendsten deutschen Forschungsergebnisse auf diesem Gebiet dürften Georg Jellineks Untersuchungen über die Entstehung der Menschen- und Bürgerrechte, Werner Sombarts Arbeit über die Frage, warum es in den Vereinigten Staaten keinen Sozialismus gibt und vor allem Max Webers Abhandlung „Die protestantische Ethik und der Geist des Kapitalismus" sein.
    Anmerkungen

    Interessant ist, dass Mm in ihrer Ausarbeitung genau dieselben Titel paraphrasiert wie Fraenkel. Bzgl. dieses Abschnitts wird nicht auf Fraenkel verwiesen.

    Sichter


  • Mm/Fragment 118 28-32
    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Graf Isolan
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 118, Zeilen: 28-32
    Quelle: Commager 1952
    Seite(n): 187-188, Zeilen: S.187,33-38 + S.188,4-5
    Die alten Glaubensbekenntnisse waren verschwunden: Der puritanische Calvinismus des 17. Jahrhunderts, der aufgeklärte Deismus des 18. Jahrhunderts, der romantische Transzendentalismus, der die Gegenwart zugunsten einer unbestimmten Zukunft verdammte, waren für ihn unannehmbar. Polymorphie, Chaos und Stagnation kennzeichneten das Zeitalter des „Dynamo", das für Henry Adams mit der Schließung der Frontier 1890 begonnen und das Zeitalter der „Virgin" abgelöst hatte: Die alten Glaubensbekenntnisse waren verschwunden: der kraftstrotzende Kalvinismus des siebzehnten, der aufgeklärte Deismus des achtzehnten, der romantische Transzendentalismus des neunzehnten Jahrhunderts. Spencers Determinismus verdammte die Gegenwart zugunsten einer unbestimmten Zukunft, [...]

    Vielfalt, Chaos, Stagnation - das waren die Antworten auf die hochgespannten Erwartungen der Vergangenheit, wie Adams sie sah.

    Anmerkungen

    Hier beginnt die Autorin mit der wortwörtlichen Übernahme und geht dann zu Paraphrasierungen über. Die Originalquelle wird wieder nicht genannt.

    Sichter


  • Mm/Fragment 143 39-44
    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Graf Isolan
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 143, Zeilen: 39-44
    Quelle: Schröder 1982
    Seite(n): 172-173, Zeilen: S.172,37-41 + S.173,2-5.13-15
    Freilich war die Amerikanische Revolution durch die schon lange vorher bestehenden Einrichtungen der Selbstregierung und Selbstverwaltung, den de facto existierenden Republikanismus und die nichtständische Sozialordnung, durch die Tatsache eben, daß keine absolutistisch-autokratische Regierungsform unter dem alten Regime bestanden hatte, wie z.B. in Frankreich oder Rußland vor der Revolution, begünstigt. Eine wichtige Voraussetzung dafür, daß die Amerikanische Revolution trotz gewisser Umakzentuierungen und Verschiebungen auf dem freiheitlichen Gleis blieb, bildeten die schon lange bestehenden Einrichtungen der Selbstregierung und Selbstverwaltung wie überhaupt die politische Kultur in den Kolonien. [...] Der schon vorher in vieler Hinsicht de facto

    bestehende Republikanismus und die nichtständische Sozialordnung boten einzigartige Anknüpfungspunkte und Kontinuitätsscharniere zwischen dem alten und dem neuen Regime. [...] Es bestand keine absolutistisch-autokratische Regierungsform unter dem alten Regime wie etwa in Frankreich oder Rußland vor der Revolution, [...]

    Anmerkungen

    -

    Sichter


  • Mm/Fragment 125 16.28-31
    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Graf Isolan, Drhchc
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 125, Zeilen: 16, 28-31
    Quelle: Angermann 1979
    Seite(n): 56-57, Zeilen: S.56,31 - S.57,5
    Die Hartzschen Thesen:

    [...]

    kritisierte Hofstadter gewissermaßen als Beschränkung auf die reine politische Ideengeschichte, losgelöst von der realgeschichtlichen Entwicklung, und sah gerade hierin die eigentümliche Schwäche von Hartz's Interpretation: „It is a highly rationalist and intellectual approach to the ways of a nonintellectual people. ... [...]

    So geistvoll und gelehrsam diese Thesse durchgezogen wird, hegt doch - wie Richard Hofstadter treffend beobachtet hat - gerade in dieser Beschränkung auf die reine politische Ideengeschichte, losgelöst von der realgeschichtlichen

    Entwicklung, die eigentümliche Schwäche von Hartz' Interpretation: „It is a highly rationalist and intellectual approach to the ways of a nonintellectual people."89)

    Anmerkungen

    An den durch [...] gekennzeichneten Stellen ergänzt Mm den Originaltext durch weitere englische Originalzitate.

    Sichter


  • Mm/Fragment 128 19-22
    Typus
    BauernOpfer
    Bearbeiter
    Graf Isolan, Drhchc, Kannitverstan
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 128, Zeilen: 19-22
    Quelle: Angermann 1979
    Seite(n): 82, Zeilen: 15-18
    In vielen dieser Untersuchungen war die Neigung unverkennbar, moderne Erwartungsmaßstäbe an historisches Geschehen anzulegen, Rand- und Einzelerscheinungen grob zu verallgemeinern und im Sinne der New Left zu moralisieren.[FN 280]

    [FN 280: Vgl. Paul Levine: Der neue Realismus in der zeitgenössischen nordamerikanischen Literatur, Aus Politik und Zeitgeschichte, B 39-40/1984,29. Sept. 1984, S. 21; E. Angermann: Die Revolution im Spiegel der Geschichte, (Kap.: Neue Interessengebiete), a.a.O., S. 82.]

    Auch in vielen der zuletzt genannten Untersuchungen ist die Neigung unverkennbar, moderne Erwartungsmaßstäbe an historisches Geschehen anzulegen, Rand- und Einzelerscheinungen unzulässig zu verallgemeinern und im Sinne der New Left zu moralisieren.
    Anmerkungen

    Mm erwähnt zwar die Quelle (wobei sie sich beim Titel auch noch vertut) - dass sie den Satz zu 95% übernommen hat, wird nicht ersichtlich.

    Sichter
    Drhchc


  • Mm/Fragment 131 21-26
    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Graf Isolan, Drhchc
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 131, Zeilen: 21-26
    Quelle: Levine 1984
    Seite(n): 22, Zeilen: re. Spalte 30-38, 111
    Wenn man sich dem Bild der gegenwärtigen amerikanischen Gesellschaft in der neueren Literatur zuwendet, stößt man unwillkürlich auf das gleiche Endzeitgefühl. Über Geschichte denkt der Held in John Updikes „Rabbit is Rich":

    „The more of it you have the more you have to live it. After a little while there gets to be too much of it to memorize and maybe that's when empires start to decline."[FN 295]

    [FN 295: J. Updike: Rabbit is Rich, London 1982, S. 229.]

    Wenn wir uns dem Bild der gegenwärtigen amerikanischen Gesellschaft in der neueren Literatur zuwenden, stoßen wir auf das gleiche Endzeitgefühl. "History", denkt die Hauptfigur in John Updikes Rabbit is Rich, "The more of it you have the more you have to live it. After a little while there gets to be too much of it to memorize and maybe that's when empires start to decline."[FN 17]

    [FN 17: J. Updike, Rabbit is Rich, London 1982, S. 229.]

    Anmerkungen

    In den Amerikastudien Bd. 36 (1991) bereits mit aufgelistet.

    Sichter


  • Mm/Fragment 176 30-34
    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Graf Isolan, Kannitverstan
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 176, Zeilen: 30-34
    Quelle: Krakau 1967
    Seite(n): 57, Zeilen: 29-34, 108
    In der Reflexwirkung dieser Erfolgsethik lag gewiß eine weitere Wurzel des amerikanischen Sendungsbewußtseins: nämlich „the idea that wealth implied both the favor of God and a duty to be the instrument of divine beneficence ,.."[FN 24] Hier spiegelte sich auch älteste puritanische Tradition von der „Stadt auf dem Hügel" wider.

    [FN 24: R. B. Perry: Characteristically American, New York 1949, S. 39. Siehe ferner hierzu: Paul Seaver: The Puritan Work Ethic Revisited, Journal of British Studies, vol. 19-20 (1979-81), S. 35-53.]

    In der Reflexwirkung oder dem dialektischen Umschlag dieser Erfolgsethik liegt ein weiterer Ursprung des amerikanischen Sendungsbewußtseins: die „idea that wealth (d. h. „Erfolg") implied both the favor of God and a duty to be the instrument of divine beneficence . . ."[FN 145].

    Das geht auf älteste puritanische Tradition von der „Stadt auf dem Hügel..." zurück.

    [FN 145: Perry, Characteristically, S. 39.]

    Anmerkungen

    -

    Sichter


  • Mm/Fragment 150 36-39
    Typus
    BauernOpfer
    Bearbeiter
    Graf Isolan
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 150, Zeilen: 36-39
    Quelle: Müller 1950
    Seite(n): 110, Zeilen: 7-9, 14-18
    [...] oder Francis Lieber (1800-1872), der mit seinen Werken über einen idealistischen, demokratischen Liberalismus zur radikalen Gruppe „Junges Deutschland" gehörte und 1835 eine Professur für Sozialwissenschaft und Politik an der Universität von South Carolina erhielt.[FN 356]

    [FN 356: Vgl. G. S. Morris: Hegel's Philosophy of the State and of History, Chicago 1887; F. A. Rauch: Psychology, or, a View of the Human Soul, Including Anthropology, New York 1841; F. Lieber: Civil Liberty and Selfgovernment, Philadelphia 1853; Charles M. Perry: Henry Philipp Tappan, Ann Arbor, Mich., 1933; G. E. Müller: Amerikanische Philosophie, Stuttgart 1950, S. 106 ff. (Kap.: Der deutsche Einfluß).]

    F r a n c i s L i e b e r (1800-1872) gehört im Gegensatz zu Rauch der radikalen Gruppe an, die zum „Jungen Deutschland" gehört [...] 1835 wurde er Professor für Sozialwissenschaft und Politik an der Universität von Südkarolina. Seine Werke, vor allem „Manual of Political Ethics" und „Civil Liberty and Self-Government" sind ein reiner Ausdruck des idealistischen, demokratischen Liberalismus.
    Anmerkungen

    -

    Sichter


  • Mm/Fragment 118 22-26
    Typus
    KomplettPlagiat
    Bearbeiter
    Graf Isolan
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 118, Zeilen: 22-26
    Quelle: Commager 1952
    Seite(n): 187, Zeilen: 1-9
    [...] - als da waren: [...], der Übergang vom evolutionären Optimismus zum naturalistischen Pessimismus, die Aufgabe des theologischen zugunsten eines mechanistischen Universums, der Ersatz der Philosophie durch die Naturwissenschaft, des Menschen durch die Maschine, der Jungfrau durch den Dynamo - [...] Im geistigen Bereich stellt er den Übergang vom evolutionären Optimismus zum mechanistischen Pessimismus dar, von der Einheit zur Vielfalt, von der Ordnung zum Chaos. Er illustriert die Ablehnung des viktorianischen Fortschrittsgedankens zugunsten der Theorie vom reduzierten Wärmeinhalt, die Aufgabe des theologischen zugunsten eines mechanistischen Universums, den Ersatz der Philosophie durch die Naturwissenschaft, des Menschen durch die Maschine, der Jungfrau durch den Dynamo.
    Anmerkungen

    Patchwork mit Commager (1952) als Zettelkasten: Originalformulierungen werden eins zu eins übernommen und an genehmer Stelle (ohne Verweis auf die Quelle) eingebaut. Interessanterweise lässt Mm das Gegensatzpaar "Ablehnung des viktorianischen Fortschrittsgedankens zugunsten der Theorie vom reduzierten Wärmeinhalt" weg.

    Sichter


  • Mm/Fragment 128 37-42
    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Graf Isolan
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 128, Zeilen: 37-42
    Quelle: Angermann 1979
    Seite(n): 85-86, Zeilen: S.85,30-35 - S.86,1-3
    Für die Entwicklung der zeitgenössischen amerikanischen Historiographie bleibt allerdings auch weiterhin die Deutung der Amerikanischen Revolution als historisches Selbstverständnis ein wesentliches Merkmal. Laufend erscheinen Untersuchungen über die Amerikanische Revolution, ihre geistigen und gesellschaftlichen Grundlagen und ihr Einwirken auf die Existenz und Identität des amerikanischen Volkes, [...] Denn die Frage nach dem Einfluß bestimmter zeitgeschichtlicher Wechsellagen auf das Geschichtsbild - in diesem Fall auf das durch die Amerikanische Revolution geprägte historische Selbstverständnis der Vereinigten Staaten - geht schließlich in der Gegenwart auf, wird von dieser gewissermaßen eingeholt. Wohl erscheinen laufend hochinteressante Untersuchungen über die Amerikanische Revolution, ihre geistigen und gesellschaftlichen Grundlagen und ihr Wirken auf die Existenz und Identität des amerikanischen Volkes.
    Anmerkungen

    -

    Sichter


  • Mm/Fragment 174 25-29
    Typus
    KeinPlagiat
    Bearbeiter
    Graf Isolan
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 174, Zeilen: 25-29
    Quelle: Krakau 1967
    Seite(n): 23, Zeilen: 3-6
    Angesichts dieser Verwobenheit des Politischen und Religiösen - „religion is an important, perhaps an indispensable clue to what America is like" - [FN 12] wird deutlich, daß das amerikanische politische Denken von hier einige seiner moralischen und ethischen Impulse erhielt, [...]

    [FN 12: Perry Miller zit. nach: K. Krakau: Missionsbewußtsein und Völkerrechtsdoktrin in den Vereinigten Staaten von Amerika, a.a.O., S. 23.]

    Als charakteristisch für amerikanische politische Haltungen erscheint die enge Verbindung von religiösem und politischem Denken[FN 1]. P. Miller meint, ausdrücklich im Hinblick auf politische Probleme: „Religion is an important, perhaps an indispensable clue to what America is like"[FN 2].

    [FN 1: Vgl. Sperry, S. 253; Bums, S. 213 ff.]

    [FN 2: W. L. Miller, Religion, S. 83.]

    Anmerkungen

    Hier demonstriert Mm, wie es gemacht werden sollte. <br/>Die Aussage Millers wurde von Mm allerdings schon früher einmal zitiert (siehe Mm/Fragment 086 28-34).

    Sichter


  • Mm/Fragment 197 39-44
    Typus
    BauernOpfer
    Bearbeiter
    Graf Isolan
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 197, Zeilen: 39-44
    Quelle: Müller-Vogg 1985
    Seite(n): 12, Zeilen: 1.Spalte 22-33
    In den Jahren zwischen 1975 und 1984 ist die Zahl der weiblichen Berufstätigen von 37 auf 50 Millionen gestiegen. Ende 1985 waren 54% aller Amerikanerinnen über 16 Jahre berufstätig, nach 43% im Jahr 1970 und 38% im Jahr 1960. Im Vergleich ist die letzte Zahl (38%: 1960) besonders interessant: Sie entspricht dem Anteil der deutschen Frauen, die 1984 (!) einem Beruf nachgingen.[FN 131]

    [FN 131: Vgl. Hugo Müller-Vogg: Amerikas Frauen verändern den Arbeitsmarkt, „Frankfurter Allgemeine Zeitung", 17. Juli 1985, S. 12.]

    In den zehn Jahren zwischen 1975 und 1984 ist die Zahl der weiblichen Berufstätigen von 37 auf 50 Millionen emporgeschnellt, Ende vergangenen Jahres waren 54 Prozent aller Amerikanerinnen über 16 Jahren berufstätig, nach 43 Prozent im Jahr 1970 und 38 Prozent im Jahr 1960. Im Vergleich ist die letzte Zahl besonders interessant: sie entspricht dem Anteil der deutschen Frauen, die 1984 einem Beruf nachgingen.
    Anmerkungen

    Keine Kennzeichnung des Umfangs der Übernahme. Der im unmittelbar voran gehenden Satz erfolgte Hinweis auf den "Nationalökonomen Paul A. Samuelson" erfolgt zwar in Anlehnung an den Originalartikel, erweckt hier aber den (falschen) Eindruck, dass die Zahlen von ihm stammen und nicht aus einem "profanen" Zeitungsartikel der FAZ.

    Sichter


  • Mm/Fragment 150 40-44
    Typus
    BauernOpfer
    Bearbeiter
    Graf Isolan
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 150, Zeilen: 40-44
    Quelle: Müller 1950
    Seite(n): 110-111, Zeilen: S.110,31-36 - S.111,1
    Seinen Höhepunkt erreichte deutsches Ansehen in den USA in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Eine Reihe der angesehensten Amerikaner studierte in Deutschland. Die deutsche Einwanderung ging in die Hunderttausende. Die Hauptstadt und Hegel-Metropole dieser „deutschen Periode" der Vereinigten Staaten war St. Louis. [...][FN 357]

    [FN 357: Siehe hierzu: H. C. Brokmeyer: A Mechanic's Diary (privately printed by H. C. Brokmeyer), Washington, D.C., 1910; W. T. Harris: Hegel's Logic: A Book on the Genesis of the Categories of the Mind. A Critical Exposition, Chicago 1890/1895; Ch. M. Perry: The St. Louis Movement in Philosophy: Some Source Material, Norman, Okla., 1930; P. Snider: The St. Louis Movement in Philosophy, St. Louis 1920; G. E. Müller, op. cit. , S. 110 ff.]

    Die Schule von St. Louis

    In der zweiten Hälfte des neunzehnten Jahrhunderts erreicht deutsches Ansehen in Amerika seinen Höhepunkt. Eine lange Reihe der angesehensten Amerikaner studieren in Deutschland. Deutsche Einwanderung geht in die Hunderttausende. Und die Hauptstadt dieser deutschen Zeit der Vereinigten Staaten ist St. Louis.

    Anmerkungen

    -

    Sichter


  • Mm/Fragment 108 47-49
    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Graf Isolan
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 108, Zeilen: 47-49
    Quelle: Bracher 1955
    Seite(n): 235, Zeilen: 6-12
    Gewiß muß aber bei einer Beurteilung der Turnerschen Geschichtsinterpretation betont werden, daß die klassische Frontierperiode endgültig vorbei war. 1890, drei Jahre vor Turners berühmtem Vortrag, hatte bereits der offizielle Zen[susbericht festgestellt, daß bis einschließlich 1880 das Land eine Siedlungsgrenze besessen habe, daß aber nunmehr das unbesiedelte Gebiet von einzelnen Siedlungsinseln derartig durchbrochen wäre, daß man kaum noch von einer Grenzlinie sprechen könnte.] Eine Gesamtbeurteilung muß aber vor allem bedenken, daß Turner zu einem Zeitpunkt hervortrat, als die klassische Frontierperiode endgültig Vergangenheit war. Hatte doch 1890, drei Jahre vor Turners Vortrag, der offizielle Zensusbericht festgestellt, daß „bis einschließlich 1880 das Land eine Siedlungsgrenze besessen habe, daß aber gegenwärtig das unbesiedelte Gebiet von einzelnen Siedlungsinseln derartig durchbrochen wird, daß man kaum noch von einer Grenzlinie sprechen kann".
    Anmerkungen

    Ohne Kennzeichnung wörtlich aus einer Jahrzehnte alten Arbeit des Doktorvaters übernommen. Auf der nächsten Seite geht es weiter.

    Sichter


  • Mm/Fragment 167 15-18
    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Graf Isolan
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 167, Zeilen: 15-18
    Quelle: Papcke 1984
    Seite(n): 17, Zeilen: erste Spalte 32-37
    Das Verhältnis zu Amerika wurde erst wirklich brisant, als Anfang der 80er Jahre die Sicherheitspolitik zum Massenthema avancierte, als „Friedensbewegung" und Grüne vorführten, daß Anti-Amerikanismus und deutschnationaler (Wiedervereinigungs-)Romantizismus zusammenhängen.[FN 426]

    [FN 426: Vgl. hierzu zwei repräsentative Bücher der Grünen: Joschka Fischer: Von Grüner Kraft und Herrlichkeit, Reinbek b. Hamburg 1984, und Antje Vollmer: „...und wehrt Euch täglich!" Bonn - ein Grünes Tagebuch, Gütersloh 1984. Ferner siehe: Kim F. Holmes: The West German Peace Movement and the National Question, Cambridge, Mass., 1984 (Institute for Foreign Policy Analysis); Andrei S. Markovits: On Anti-Americanism in West Germany, New German Critique, No. 34, (Summer 1985).]

    Die Beziehungen zu Amerika wurden aber erst wirklich heikel, als die Sicherheitspolitik zum Massenthema geriet. Im Umfeld der „Friedensbewegung" gedeiht seit längerem ein „Anti-Amerikanismus", der sich demoskopischer Durchleuchtung entzieht.
    Anmerkungen

    „Wirklich heikel/brisant" wird es, wenn nicht mal die Abwertung zur „Friedensbewegung" (mit „..") auf eigenem Mist gewachsen ist.

    Sichter


  • Mm/Fragment 107 39-43
    Typus
    BauernOpfer
    Bearbeiter
    Graf Isolan
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 107, Zeilen: 39-43
    Quelle: Bracher 1955
    Seite(n): 231, Zeilen: 12-17
    Hierbei wurde freilich des öfteren kritisch angemerkt, daß seine Frontierthese durch eine innere Zwiespältigkeit und Widersprüchlichkeit gekennzeichnet sei: zentralistische und föderalistische, idealistische und ökonomistische, progressivistische und zivilisationskritische Anschauungen würden unvermittelt nebeneinander stehen, die theoretisch-philosophisch ungenügend abgestützt seien.[FN 171]

    [FN 171: Vgl. K. D. Bracher, op. cit., S. 231,233,235. Siehe ferner: Warren I. Susman: The Useless Past: American Intellectuals and the Frontier Thesis, 1910-1930, Bucknell Review, vol. 11, (1963), S. 1-20.]

    Da Turner sein Leben lang um dieses sein einziges Erklärungsprinzip amerikanischer Geschichte gerungen hat, stößt eine Analyse seiner Frontierhypothese auf Schwierigkeiten. Kennzeichnend ist ihre innere Zwiespältigkeit und Widersprüchlichkeit: zentralistische und föderalistische, idealistische und ökonomistische, progressivistische und zivilisationskritische Anschauungen stehen unvermittelt nebeneinander.
    Anmerkungen

    Hier wird zwar der Autor des Gedankens genannt - die übernommenen Passagen sind aber nicht gekennzeichnet.

    Sichter


  • Mm/Fragment 125 09-16
    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Graf Isolan, Drhchc
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 125, Zeilen: 9-16
    Quelle: Angermann 1979
    Seite(n): 56, Zeilen: 23-29
    Während nun nach Boorstins Meinung - die Richard Hofstadter als anti-intellektualistisch,

    und von daher als spezifisch Amerikanisch einstufte - der politische Genius der Amerikaner in der Praxis eine politische Theorie überflüssig machte, beklagte der brillante Intellektuelle Louis Hartz dieses Phänomen als Mangel. Wie Tocqueville leitete auch Hartz den politischen Grundkonsens der Amerikaner vom Fehlen eines Feudalsystems und - nach Ausschaltung der Loyalisten - vom Fehlen einer konservativen Opposition als eines intellektuellen Widersachers her.

    Wahrend nach Boorstins Ansicht ihr politischer Genius die Amerikaner

    in der Praxis auch ohne eine echte politische Theorie recht gut auskommen ließ, beklagt Louis Hartz diesen Mangel.68) Gleichfalls im Anschluß an Tocqueville leitet er den politischen Grundkonsens vom Fehlen eines Feudalsystems und - zumal nach der Ausschaltung der Loyalisten - vom Fehlen einer konservativen Opposition als eines geistigen Widerparts her.

    Anmerkungen

    -

    Sichter


  • Mm/Fragment 137 01-07
    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Graf Isolan, Plaqueiator
    Gesichtet
    Yes.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 137, Zeilen: 1-7
    Quelle: Dippel 1985
    Seite(n): 9, Zeilen: 2-9
    Später stellte hierzu Louis Hartz in einer Rede vor dem Außenpolitischen Ausschuß des amerikanischen Senats 1968 fest, daß die liberale politische Kultur des Landes durch die puritanische Einwanderung im 17. Jahrhundert und nicht durch eine

    soziale Revolution begründet worden sei, und deshalb sei es für die Amerikaner so schwierig, sozialrevolutionäre Bewegungen auch in anderen Teilen der Welt zu begreifen.

    Einer der führenden amerikanischen liberalen Historiker seiner Zeit, Louis Hartz, stellte in einer Rede vor dem Außenpolitischen Ausschuß des amerikanischen Senats 1968 fest, daß die liberale politische Kultur des Landes durch die puritanische Einwanderung im 17. Jahrhundert und nicht durch eine soziale Revolution begründet worden sei, und deshalb sei es, fuhr er fort, für die Amerikaner so schwierig, sozialrevolutionäre Bewegungen in anderen Teilen der Welt zu begreifen.[FN 1]

    [FN 1: Statement of Louis Hartz, Feb. 26, 1968, in: The Nature of Revolution. Hearings before the Committee on Foreign Relations, U.S. Senate, 90th Congress, 2nd sess., Feb. 19, 21, 26, and March 7, 1968, Washington D. C. 1968, 110.]

    Anmerkungen

    Mit dieser Passage leitet Dippel sein Buch ein.

    Sichter
    Plaqueiator


  • Mm/Fragment 109 41-45
    Typus
    BauernOpfer
    Bearbeiter
    Graf Isolan
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 109, Zeilen: 41-45
    Quelle: Commager 1952
    Seite(n): 384, Zeilen: 11-15, 18-19
    Er war aufgeschlossener als viele andere bedeutende Historiker für die Wechselwirkung zwischen europäischem und amerikanischem Denken und widmete sich sowohl der Amerikanisierung importierter Ideen wie auch dem Einfluß dieser Ideen auf den amerikanischen Geist. Entscheidend für ihn war, das Prinzip der natürlichen [Auswahl und die Folge der Ideenverpflanzung zu verstehen; [...][FN 179]]

    [FN 179: Vgl. Robert A. Skotheim/Kermit Vanderbilt: Vernon Louis Parrington: The Mind and Art of a Historian of Ideas, Pacific Northwest Quarterly, vol. 53, (1962), S. 102 ff.; H. S. Commager, op. cit., S. 384.]

    Aufgeschlossener als alle anderen bedeutenden Historiker für die Wechselwirkung zwischen europäischem und amerikanischem Denken, widmete er sich ebenso sehr der Amerikanisierung importierter Ideen als dem Einfluß dieser Ideen auf den amerikanischen Geist. [...] wichtig war, das Prinzip der natürlichen Auswahl und die Folge der Ideenverpflanzung zu verstehen; [...]
    Anmerkungen

    Die Stelle ist nicht als Zitat gekennzeichnet, der Literaturnachweis erfolgt am Ende des Absatzes auf der folgenden Seite und wird dann noch durch die Nennung eines weiteren Werks verschleiert.

    Sichter


  • Mm/Fragment 171 21-26
    Typus
    BauernOpfer
    Bearbeiter
    Graf Isolan
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 171, Zeilen: 21-26
    Quelle: Huntington 1981
    Seite(n): 4-5, Zeilen: S.4,37-39 - S.5,1-2
    Gewissermaßen verdammte und verdammt die Kluft zwischen Ideal und Institution die Amerikaner immer wieder dazu, mit einer bestimmten Form von kognitiver Dissonanz zu koexistieren. In Zeiten, in denen diese Dissonanz latent war, entfaltete sie sich zur zentralen Agonie und mündete in Great Awakening- und Creedal Passion-Perioden. [...][FN 2]

    [FN 2: Hierzu auch wieder S. P. Huntington, op. cit., S. 10, 94 (Zitat). Ferner B. Bailyn: Political Experience and Enlightenment Ideas in Eighteenth-Century America, American Historical Review, vol. 67 (January 1962), S. 348.]

    In a sense, the gap between ideal and institution condems Americans to coexist with a peculiarly American form of cognitive dissonance. At times, this dissonance is latent; at other times, when creedal passion runs high, it is brutally manifest, and at such times, the promise of American politics becomes its central agony.
    Anmerkungen

    Fünf Zeilen vorher und am Ende des Absatzes (Z.32-33) wird Huntington im Originalwortlaut zitiert, sodass dort dann auch wieder ein Fußnoteninweis auf die Quelle zu finden ist. Dass es sich bei der vorliegenden Passage auch um puren Huntington (allerdings in Übersetzung) handelt, bleibt Leserinnen und Lesern verschlossen.

    Sichter


  • Mm/Fragment 101 01-03
    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Graf Isolan, Kannitverstan
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 101, Zeilen: 1-3
    Quelle: Angermann 1979
    Seite(n): 25, Zeilen: 4-6, 10-14
    [Sein unattraktiver, schwerfälliger Stil, bar aller Eleganz und Eloquenz, aber vor allem sein sozialkritischer Blickwinkel, der ihn veran-]laßte, gesellschaftliche Prozesse weitgehend im Zeichen materieller Interessenkonflikte und ökonomischer Determination zu sehen, waren nicht das, was das amerikanische Publikum lesen wollte.[FN 135]

    [FN 135: Vgl. hierzu: Donald E. Emerson: Richard Hildreth, Baltimore, Md., 1946, S. 133, 140,162; E.Angermann, op. cit., S. 24 ff.]

    Als Sozialkritiker sah er gesellschaftliche

    Prozesse weitgehend im Zeichen materieller Interessenkonflikte und ökonomischer Determination - [...] Seine Sprache ist in Übereinstimmung damit sachlich unterkühlt, sein Urteil oft scharf, ja schneidend kalt, kritisch analysierend, sein Stil klar und verständlich, aber schwerfällig und bar aller Anmut und Eleganz. Das war nicht, was das amerikanische Publikum lesen wollte.

    Anmerkungen

    Trotz (unscharfer) Quellenangabe sind zitierte Formulierungen als solche nicht erkennbar.

    Sichter


  • Mm/Fragment 172 14-20
    Typus
    ÜbersetzungsPlagiat
    Bearbeiter
    Graf Isolan
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 172, Zeilen: 14-20
    Quelle: Huntington 1981
    Seite(n): 4, Zeilen: 6-12
    Gleichzeitig waren und sind die Werte der American Creed im Gegensatz zu den Werten anderer Gesellschaften liberal, atomistisch, demokratisch, egalitär und von daher auch vor allem antigouvernemental und antiautoritär von Ursprung aus. Während andere Ideologien etablierte Autoritäten und Institutionen legitimierten, diente die American Creed dazu, eine revolutionäre Verfassungsordnung zu schaffen, die jegliche hierarchische, Zwangs- oder Autoritäts-Strukturen gesetzlich ausschloß. Second is the substance of those ideals. In contrast to the values of most other societies, the values of this Creed are liberal, individualistic, democratic, egalitarian, and hence basically antigovernment and antiauthority in character. Whereas other ideologies legitimate established authority and institutions, the American Creed serves to delegitimate any hierarchical, coercive, authoritarian structures, including American ones.
    Anmerkungen

    Trotz unterschiedlicher Sprachen offensichtlich identischer Inhalt. Obwohl Huntington als "Kronzeuge" des aktuellen Kapitels immer wieder erwähnt wird und die vorliegende Passage gleich zu Beginn des Huntingtonschen Buches zu finden ist, unterbleibt an dieser Stelle jeder Hinweis auf die Quelle.

    Sichter


  • Mm/Fragment 110 18-24
    Typus
    BauernOpfer
    Bearbeiter
    Graf Isolan
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 110, Zeilen: 18-24
    Quelle: Commager 1952
    Seite(n): 385, Zeilen: 22-27, 31-33
    In seinen Büchern wurden alle Entscheidungsschlachten der amerikanischen Geschichte noch einmal geschlagen: der ideologische Fortschrittsdisput zwischen Theokratie und Unabhängigkeit, Föderalismus und Republikanern, Sklaverei und Freiheit, Frontier und Küste, Populisten und Kapitalisten, Arbeiterschaft und Industrie. Von Anfang an hatte Parrington die Tradition des Liberalismus, Progressivismus und der Rebellion als die politisch-philosophische Tradition des amerikanischen Denkens deklariert.[FN 181]

    [FN 181: Nach H. S. Commager, op. cit.. Vgl. auch A. A. Ekirch: Parrington and the Decline of American Liberalism, American Quarterly, vol. 3, (1951), S. 295-308.

    [...]; in seinen Büchern wurden alle Entscheidungsschlachten der amerikanischen Geschichte noch einmal geschlagen: der Kampf zwischen Theokratie und Unabhängigkeit, Föderalismus und Republikanern, Sklaverei und Freiheit, Grenze und Küste, Agrariern und Kapitalisten, Arbeiterschaft und Industrie.

    [...]

    Die große Tradition des amerikanischen Denkes war nach Parrington die Tradition des Liberalismus und der Rebellion; [...]

    Anmerkungen

    Jetzt endlich erwähnt Mm einmal die Quelle, aus der sie hier geschöpft hat.

    Sichter


  • Mm/Fragment 144 14-20
    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Graf Isolan, Senzahl
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 144, Zeilen: 14-20
    Quelle: Schröder 1982
    Seite(n): 175, Zeilen: 28-31, 33-36, 37-40
    In Amerika war die Unterscheidung und die Distanz zwischen Regierenden und Regierten, Repräsentanten und Volk selbstverständlich, die Idee der Volkssouveränität wurde nicht wie in Frankreich als totale Populokratie (miß)verstanden. Volkssouveränität definierten selbst die amerikanischen Radikalen als die Autonomie des einzelnen und seiner unverletzlichen Rechtssphäre, die schließlich durch das Konzept des limited government und die Bill of Rights geschützt war. Es blieb daher immer die Unterscheidung und die Distanz zwischen Regierenden und Regierten, Repräsentanten und Volk - ein Freiraum der Kritik und selbst des Widerstands.

    [...] Denn das Fehlen eines absolutistischen Regimes schlug sich auch darin positiv nieder, daß die Idee der Volkssouveränität selbst von den amerikanischen Radikalen nicht absolut verstanden wurde. [...] Sie war vielmehr verbunden mit der Vorstellung von der Autonomie des einzelnen und seiner unverletzlichen Rechtssphäre, die besonders die Radikalen durch „Bills of Rights“, durch Grundrechtskataloge, geschützt sehen wollten.[EN 446]

    [EN 446 (S. 227): Schröder, Die Grundrechtsproblematik in der englischen und amerikanischen Revolution, bes. S. 89ff.]

    Anmerkungen

    -

    Sichter


  • Mm/Fragment 154 01-05
    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Graf Isolan
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 154, Zeilen: 1-5
    Quelle: Fabian 1957
    Seite(n): 8-9, Zeilen: S.8,11-17 - S.9,1
    [Die Kräfte der Veränderung, die sich zu Beginn des 19. Jahrhunderts ankündigten und schließlich in politischen, sozialen und wirtschaftlichen Umwälzungen das aristokratische England in] ein bürgerlich-demokratisches verwandelten, lenkten schließlich in zweierlei Hinsicht die Aufmerksamkeit auf Amerika als Modell jener neuen Prinzipien, die sich mit dem Fortschritt von Republikanismus und Demokratie durchzusetzen schienen. Die bloße Existenz der USA wurde für die Tories zur Bedrohung der traditionellen britischen Institutionen; [...] Die Kräfte der Veränderung, die sich inmitten der Prosperität der Jahre um 1815 ankündigten und schließlich in politischen, sozialen und wirtschaftlichen Umwälzungen das aristokratische England in ein bürgerlich-demokratisches verwandelten[FN 11], lenkten die Blicke auf Amerika als den Repräsentanten jener neuen Prinzipien, die sich mit dem Fortschritt von Republikanismus und Demokratie durchzusetzen schienen. Wer die alte Ordnung verfocht, mußte in der bloßen Existenz der Vereinigten Staaten eine Bedrohung der traditionellen britischen Institutionen sehen [...]

    [FN 11: Die beste Übersicht gibt E.L. Woodward, The Age of Reform, 1815-1870, Oxford, 1938.]

    Anmerkungen

    -

    Sichter


  • Mm/Fragment 159 16-20
    Typus
    BauernOpfer
    Bearbeiter
    Graf Isolan, Klicken
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 159, Zeilen: 16-20
    Quelle: Fabian 1957
    Seite(n): 51, Zeilen: 14-17
    Aus diesen festen Fortschrittsprinzipien ergab sich das mouvement démocratique, die grande mobilité de la plupart des actions humaines, worin der Franzose die Herauslösung des amerikanischen Individuums aus dem statischen Gefüge einer hierarchischen Gesellschaftsstruktur wie der europäischen sah.[FN 393]

    [FN 393: Vgl. Alexis de Tocqueville: Über die Demokratie in Amerika, (Hrsg. J. P. Mayer in Gemeinschaft mit Theodor Eschenburg und Hans Zbinden), München 1976 (beide Teile in einem Band) (engl. New York 1954, vol. 1 + 2); hier zit. nach B. Fabian, op. cit., S. 50 f.]

    Aus dem festen Prinzip — und hier tritt die zweite Grundkonzeption hervor — ergibt sich das mouvement démocratique, die „grande mobilité de la plupart des actions humaines"[FN 112], worin die Herauslösung des Individuums aus dem statischen Gefüge einer hierarchischen Gesellschaft ihren Ausdruck findet[FN 113].

    [FN 112: Vgl, dazu auch Démocratie en Amérique, II, 70.]

    [FN 113: Exkurs 5 zeigt eine spezifische Anwendung dieser allgemeinen Gedanken.]

    Anmerkungen

    Die Formulierung "zit. nach" verschleiert, dass Mm auch die einbettende Formulierung (und damit dessen Interpretation) aus Fabian (1957) identisch übernommen hat.

    Sichter
    Klicken


  • Mm/Fragment 175 01-02
    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Graf Isolan, Drhchc
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 175, Zeilen: 1-2
    Quelle: Krakau 1967
    Seite(n): 110, Zeilen: 24-31
    [Es ist die Version von Amerika als der neuen Verheißung der Menschheit: Amerika als neues Israel, gespeist aus dem puritanischen Erwähltheits- und Missionsglauben,[...] der in seiner säkularisierten Form das freiheitlich-demokratische Credo des 18. Jahrhunderts mitbestimmte und der Verknüpfung von Politischem und Religiös-Moralischem, dem demokratisch-ethischen Universalismus wie der geschichtli]chen Erfahrung der Abkehr von einer korrupten, unfreien Alten Welt und des Beginns einer Neuen, Rechnung trug. In diesen Begriffen verkörpert sich die Vision von Amerika als der neuen Verheißung der Menschheit — gespeist aus dem puritanischen Erwähltheits- und Sendungsglauben, dessen säkularisierter und auf die Demokratie gewendeter Gestalt, dem Vermengen von Politischem und Religiös-Moralischem, dem demokratisch-moralischen Universalismus, der geschichtlichen Erfahrung der Abkehr von einer korrupten, unfreien Alten Welt und des Beginns einer Neuen, „more fitting for humanity"[FN 40].
    Anmerkungen

    Fortsetzung von [Mm/Fragment 174 30-32.35-37]

    Sichter


  • Mm/Fragment 175 05-08
    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Graf Isolan, Drhchc
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 175, Zeilen: 5-8
    Quelle: Krakau 1967
    Seite(n): 49, Zeilen: 25-28, 113-115
    Die Orientierung des Puritanismus - wie des Protestantismus allgemein - am Individuum, seiner Unmittelbarkeit vor Gott, seiner Selbstverantwortlichkeit und Entscheidungsfreiheit, bildete das eigentlich moralische Element in der puritanischen Orthodoxie.[FN 15]

    [FN 15: Vgl. hierzu auch: Alan Heimert: Religion and the American Mind: From the Great Awakening to the Revolution, Cambridge/Mass., 1966; Patricia Caldwell: The Puritan Conversion Narrative: The Beginnings of American Expression, New York 1983.]

    Die Orientierung des Puritanismus — wie des Protestantismus allgemein — am Individuum, seiner Unmittelbarkeit vor Gott, seiner Selbstverantwortlichkeit und Entscheidungsfreiheit bildet das eigentlich moralische Element in der puritanischen Tradition[FN 99].

    [FN 99: Moralität bedeutet etwa nach Dewey, Freedom and Culture, S. 23, Anerkennung u. Ordnung von Werten, deren Orientierung nach einem anerkannten höchsten Gut, und der Wege, sie zu verwirklichen.]

    Anmerkungen

    Aus "Tradition" wird "Orthodoxie" - schwups: das KomplettPlagiat ist vermieden. Die Verschleierung dagegen ist offensichtlich.

    Sichter


  • Mm/Fragment 146 44-47
    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Graf Isolan
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 146, Zeilen: 44-47
    Quelle: Schröder 1982
    Seite(n): 186, Zeilen: 27-33
    Der Entwurf neuer Verfassungsmechanismen und das Durchsetzen einer neuen Bundesverfassung als vernünftige Maßnahme gegen Selbstsucht und Selbstgerechtigkeit belegte gerade jene einzigartige Verbindung in der amerikanischen politischen Theorie der späten Revolutionszeit und der postrevolutionä[ren Phase: die Kopplung einer pessimistischen Einschätzung der menschlichen Natur nach antikem Muster mit einem optimistischen Glauben in institutionelle Einrichtungen.[...][FN 348]]

    [FN 348: Vgl. Gordon S. Wood: The Creation of the American Republic, Chapel Hill, N.C., 1969, S. 428f.; Peter Gay: The Enlightenment, Bd. 2 (The Science of Freedom), New York 1969, S. 563.]

    Das Entwerfen neuer Verfassungsmechanismen und das Durchsetzen einer neuen Bundesverfassung als Mittel gegen Selbstsucht, Unvernunft und Unstetigkeit belegt jene eigentümliche Verbindung in der amerikanischen politischen Theorie der späten Revolutionszeit und der nachrevolutionären Periode, auf die Peter Gay aufmerksam gemacht hat: die Kopplung einer pessimistischen Einschätzung der menschlichen Natur mit einem „optimistischen Vertrauen in institutionelle Vorrichtungen".[FN 483]

    [FN 483: Peter Gay, The Enlightenment, Bd. II, The Science of Freedom, New York 1969, S. 563.]

    Anmerkungen

    -

    Sichter


  • Mm/Fragment 192 14-19
    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Graf Isolan, Drhchc
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 192, Zeilen: 14-19
    Quelle: Mewes 1986
    Seite(n): 39, Zeilen: 12-19, 21
    In der Grundsatzentscheidung „Marbury v. Madison" erhob Marshall nun für den Supreme Court prinzipiell den Anspruch auf die letztinstanzliche Beurteilung der Verfassungskonformität kongressioneller Gesetzgebung: Die Legislative mußte zugunsten der Judikative zurücktreten. Erst aufgrund dieser richterlichen Pflichtausübung wurde die Originalverfassung zum „supreme law of the land". Der Supreme Court wurde somit zum Verfassungsgericht.[FN 102]

    [FN 102: Vgl. hier: Horst Mewes: Einführung in das politische System der USA, (Kap.: Judikative und Verfassungskontinuität), Heidelberg 1986, S. 39; S. C. Sarkesian/K. Nanda, op. cit., S. 294 ff.]

    In der Grundsatzentscheidung „Marbury v. Madison" (1803) erhob Marshall für den Obersten Gerichtshof prinzipiell den Anspruch auf die letztinstanzliche Beurteilung der Verfassungskonformität kongressioneller Gesetzgebung: Nicht die Legislative als Volksvertretung, sondern die Richter hatten somit die Befugnis zu beurteilen, was rechtens sei. Erst aufgrund dieser richterlichen Pflichtausübung wurde die Originalverfassung zum „Supreme law of the land",[...]. Der Oberste Gerichtshof wurde somit zum Verfassungsgericht.
    Anmerkungen

    Hinter dem "Vgl." der Fußnote verbirgt sich die Übernahme des Originalwortlautes.

    Sichter


  • Mm/Fragment 140 41-47
    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Graf Isolan, Drhchc
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 140, Zeilen: 41-47
    Quelle: Schröder 1982
    Seite(n): 201, Zeilen: 15-24
    Gewiß ist die Amerikanische Revolution in erster Linie eine Verfassungsrevolution: Sie läßt sich nicht nur negativ aufgrund des Fehlens tiefgreifender sozialökonomischer Konflikte und Veränderungen als solche definieren, sondern auch positiv in dieser Weise bestimmen, weil einerseits der Konflikt mit dem Mutterland ein Verfassungskonflikt war und eine koloniale Verfassungsordnung gewaltsam beseitigt wurde, und weil andererseits der Bruch mit dem Überkommenen und die innovative Begründung des Republikanismus in einem schöpferischen [„constitution-making"-Prozeß lag.] Die Amerikanische Revolution, lautet die hier in Anknüpfung an einen von Perez Zagorin geprägten Begriff und in enger Anlehnung an die von Robert Palmer vertretene These, war in erster Linie eine Verfassungsrevolution. Sie läßt sich nicht nur negativ wegen des Fehlens tiefgreifender sozialökonomischer Konflikte und Veränderungen als solche bestimmen, sondern auch positiv in dieser Weise definieren, weil einerseits der Konflikt mit England ein Verfassungskonflikt war und eine alte Verfassungsordnung gewaltsam beseitigt wurde und weil andererseits der Bruch mit dem Überkommenen und die schöpferische Leistung vor allem auf dem Gebiet des „Constitution making" lagen.
    Anmerkungen

    -

    Sichter


  • Mm/Fragment 113 29-37
    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Graf Isolan
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 113, Zeilen: 29-37
    Quelle: Commager 1952
    Seite(n): 165, Zeilen: 4-12
    In seiner Essaysammlung „Winds of Doctrine" (1913), die die Evolutionstheorie und den Pragmatismus, den Determinismus und Irrationalismus gleichermaßen angriff, schrieb der in die USA emigrierte Philosoph und Literat George Santayana u.a., daß seine Zeitgenossen ihre Intelligenz versklavt hätten, und statt sie zu befreien, versuchen würden, ihr zu entgehen. Und da sie nicht moralisch unabhängig wären, könnten sie sich auch nicht zu einer leidenschaftslosen Betrachtung irdischer Dinge, des Lebens selbst und der Ambivalenz des technologischen Wandels und wissenschaftlichen Fortschritts durchringen. [...][FN 205]

    [FN 205: Vgl. George Santayana: Winds of Doctrine, New York 1913, passim.]

    In jenem bemerkenswerten Essay über „Die geistige Haltung der Zeit", der Evolution und Pragmatismus, Determinismus und Irrationalismus gleichermaßen angriff, schrieb George Santayana: „Da unsere Zeitgenossen ihre Intelligenz versklavt sahen, glaubten sie, die Intelligenz sei ihrem Wesen nach knechtisch; statt sie zu befreien, versuchen sie, ihr zu entgehen. Da sie selbst nicht genügend moralisch frei sind ... können sie sich nicht zu einer leidenschaftslosen Betrachtung irdischer Dinge, des Lebens selbst und der Evolution erheben; [...]
    Anmerkungen

    -

    Sichter


  • Mm/Fragment 104 14-21
    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Graf Isolan, Kannitverstan
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 104, Zeilen: 14-21
    Quelle: Krakau 1967
    Seite(n): 138, Zeilen: 17-23, 112-114
    Amerika hätte nunmehr die Rolle Englands übernommen; die amerikanischen Errungenschaften seien der größte Beitrag zur Entwicklung der Menschheit. Dieses Werk des Fortschritts, war für Fiske

    „destined to go on until every land on the earth's surface that is not already the seat of an old civilization shall become English in its language, in its political habits and traditions, and to a predominant extent in the blood of its people",[FN 154]

    wobei „English" als Sprache Amerikas gemeint war.

    [FN 154: J. Fiske, op. cit., S. 143.]

    Amerika habe die Rolle Englands übernommen; die amerikanischen Errungenschaften seien der größte Beitrag zur Entwicklung der Menschheit[FN 64]. Dieses Werk sei „destined to go on until every land on the earth's surface that is not already the seat of an old civilization shall become English in its language, in its political habits and traditions, and to a predominant extent in the blood of its people"[FN 65], wobei „English" als Sprache Amerikas gemeint ist.


    [FN 63: Fiske, Manifest Destiny, in: Polit. Ideas, S. 127.]

    [FN 64: Ibid., S. 134, 144-6, 151.]

    [FN 65: Ibid., S. 143.]

    Anmerkungen

    -

    Sichter


  • Mm/Fragment 165 37-44
    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Graf Isolan, Kannitverstan
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 165, Zeilen: 37-44
    Quelle: Fraenkel 1959
    Seite(n): 47, Zeilen: 9-16
    Die Goebbels-Propaganda tat das ihrige, die USA als den Prototyp einer überalterten, liberalistisch-hochkapitalistischen Massengesellschaft darzustellen, in der der einzelne schutzlos dem Druck „anonymer" Kräfte ausgesetzt sei, und die Entfaltung einer nationalen „Gemeinschaft" durch die Tyrannis einer mechanischen „Kopfzahldemokratie" unmöglich gemacht werde. Mit der zunehmenden Radikalisierung der nationalsozialistischen Bewegung steigerte sich zugleich die Tendenz, in dem Regierungssystem der USA den Antipoden des Nazi-Regimes zu erblicken. Die Goebbels-Propaganda gefiel sich darin, die USA als den Prototyp einer überalterten, liberalistisch-hochkapitalistischen Massengesellschaft darzustellen, in der der einzelne schutzlos dem Druck der „anonymen" Kräfte ausgesetzt sei, und die Entfaltung einer nationalen „Gemeinschaft" durch die Tyrannis einer mechanischen „Kopfzahldemokratie" unmöglich gemacht werde. Mit zunehmender Radikalisierung der nationalsozialistischen Bewegung steigerte sich die Tendenz, in dem Regierungssystem der USA den Antipoden des nationalsozialistischen Regimes zu erblicken.
    Anmerkungen

    Auf der folgenden Seite findet sich dann endlich in Fußnote 422 versteckt ein Hinweis auf die Quelle in der Form "Vgl. E. Fraenkel, op. cit., S. 45 ff.".

    Sichter


  • Mm/Fragment 175 36-41
    Typus
    BauernOpfer
    Bearbeiter
    Graf Isolan, Drhchc
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 175, Zeilen: 36-41
    Quelle: Krakau 1967
    Seite(n): 39, Zeilen: 8-13, 101
    Trotz der allmählichen Aufweichung der ursprünglichen, religiösen Wertvorstellungen durch die Säkularisierung des puritanischen Denkens blieb die tiefe Überzeugung von der besonderen und auserwählten Stellung Amerikas, auf das die Welt blickt und das der Welt als Beispiel dient, von der herausragenden Mission Amerikas als „Form des amerikanischen Geistes" (Eric Voegelin) bestehen.[FN 21]

    [FN 21: Vgl. K. Krakau, op. cit., S. 34; Max Lerner: America as a Civilization, New York 1957, S. 705; Erich Voegelin: Über die Form des amerikanischen Geistes, Tübingen 1928.]

    In dem angedeuteten Prozeß der Säkularisierung puritanischen Denkens bleibt, trotz des Schwindens der ursprünglichen, religiösen Gehalte die tiefe Überzeugung von der besonderen, auserwählten und erhöhten Stellung Amerikas, auf das die Welt blickt und das der Welt als Beispiel, als Künder einer neuen Ordnung zu dienen hat — kurz von der besonderen „Mission" Amerikas als „Form des amerikanischen Geistes" bestehen[FN 42].

    [FN 42: So der Titel des Werkes von Voegelin, 1928, siehe dort bes. Kap. 3, S. 109:[...]]

    Anmerkungen

    Die in der Fußnote genannte Seitenzahl ist völlig falsch.

    Sichter


  • Mm/Fragment 120 42-47
    Typus
    BauernOpfer
    Bearbeiter
    Graf Isolan
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 120, Zeilen: 42-47
    Quelle: Commager 1952
    Seite(n): 167-168, Zeilen: S.167, letzte Z. - S.168,1-6
    Erstens fand eine pseudowissenschaftliche Ablehnung von Vernunft, Sinn, Normalität, Moral, historischer Kontinuität und Zusammenhang, ja, die Ablehnung der amerikanischen Zivilisation selbst, als exzentrisch und dekadent statt. Zweitens hatte sich ein leidenschaftliches Interesse am Unterbewußten und Unbewußten, ein Enthusiasmus für Gefühl, Instinkt und Anarchie im Gegensatz zu Denken, Ratio und Disziplin entwickelt. [...][FN 244]

    [FN 244: In Anlehnung an H. S. Commager, op. cit., S. 168.]

    Erstens die - pseudowissenschaftliche - Ablehnung von Vernunft, Sinn, Normalität, Moral, Kontinuität und Zusammenhang, die Ablehnung der Zivilisation selbst als exzentrisch und dekadent. Zweitens ein leidenschaftliches Interesse am Unterbewußten und Unbewußten, ein Enthusiasmus für Gefühl, Instinkt und Anarchie im Gegensatz zu Denken, Vernunft und Disziplin.
    Anmerkungen

    Die Autorin sagt es nicht nur "nach Commager", wie sie es einige Zeilen vorher nennt, oder "in Anlehnung an", wie in der Fußnote (auf der folgenden Seite) behauptet wird, sondern <b>exakt wie</b> Commager. Die "Eigenleistung" besteht darin, vollständige Sätze zu formulieren und das Wort "Vernunft" durch "Ratio" zu ersetzen.

    Sichter


  • Mm/Fragment 138 31-32.35-41
    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Graf Isolan, Plaqueiator
    Gesichtet
    Yes.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 138, Zeilen: 31-32, 35-41
    Quelle: Dippel 1985
    Seite(n): 112, Zeilen: 11-21
    Rankes Versuch, die Bedeutung der Amerikanischen Revolution zu charakterisieren, ist ihm nur unvollkommen gelungen; [...] so hätten die Bewohner von Connecticut oder Rhode Island Rankes Argument seinerzeit wahrscheinlich nicht verstanden, da sie in der Amerikanischen Revolution, an der viele von ihnen auch aktiv teilgenommen hatten, keinen Anlaß sahen, die verfassungsrechtlichen Grundlagen ihrer Staaten zu verändern und sich wie den übrigen elf Staaten neue Verfassungen

    zu geben. Für die Amerikaner hatte sich an der Legitimierung und Praxis von Herrschaft nichts Grundlegendes geändert.

    Der Versuch, die schon von den europäischen Zeitgenossen erahnte Bedeutung der Amerikanischen Revolution zu benennen, ist jedoch auch Ranke nur unvollkommen gelungen. Nicht nur die Bewohner von Connecticut oder Rhode Island hätten Rankes Argument seinerzeit vermutlich überhaupt nicht verstanden, da sie in der Amerikanischen Revolution, an der viele von ihnen dennoch aktiv teilnahmen, keinen Anlaß sahen, die verfassungsrechtlichen Grundlagen ihrer Staaten zu verändern und sich gleich allen übrigen elf Staaten neue Verfassungen zu geben. Für sie hatte sich an der Legitimierung und Praxis von Herrschaft nichts Grundlegendes geändert.
    Anmerkungen

    In den Amerikastudien Bd. 36 (1991) bereits mit aufgelistet.

    Sichter
    Plaqueiator


  • Mm/Fragment 123 04-06
    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Graf Isolan, Kannitverstan
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 123, Zeilen: 4-6
    Quelle: Angermann 1979
    Seite(n): 55, Zeilen: 3-6
    Niemals hat er die Konflikte in der amerikanischen Geschichte verharmlost; seine Bücher über Anti-Intellektualismus, Gewalttätigkeit und paranoide Züge in der amerikanischen Geschichte sind beredte Zeugnisse dafür.[FN 255]

    [FN 255: Siehe hierzu: Stanley Elkins/Eric McKitrick: Richard Hofstadter: A Progress, in: St. Elkins/E. McKitrick (eds.): The Hofstadter Aegis: A Memorial, New York 1974, S. 300-367; Arthur M. Schlesinger: Richard Hofstadter, in: Marcus Cunliffe/Robin W. Winks (eds.): Pastmasters: Some Essays on American Historians, New York 1969, S. 278-315.]

    Hofstadter hat niemals die Konflikte in der amerikanischen Geschichte verharmlost; seine Arbeiten über den Antiintellektualismus, Beeinträchtigungen der akademischen Freiheit, Gewalttätigkeit und paranoide Züge in der amerikanischen Geschichte zeugen dafür.85)

    [FN 85: Vgl. zusammenfassend Stanley Elkins, Eric McKitrick: Richard Hofstadter. A progress, in iid. (eds ): The Hofstadter aegis. A memorial (New York 1974, 300-367, sowie Arthur M. Schlesinger, Jr.: Richard Hofstadter, in Cunliffe, Winks: Pastmasters (s. Anm. 59), 278-315.]

    Anmerkungen

    -

    Sichter


  • Mm/Fragment 117 22-31
    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Graf Isolan
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 117, Zeilen: 22-31
    Quelle: Müller 1950
    Seite(n): 277, Zeilen: 8-13, 16-19
    Diese dynamisch-physikalische Theorie der Geschichte verdüsterte sich in dem von seinem Bruder herausgegebenen Sammelband „The Degradation of the Democratic Dogma" (1919), der die berühmten Aufsätze „The Tendency of History", „A Letter to American Teachers of History" und „The Rule of Phase Applied to History" enthielt, zu einem naturalistischen Pessimismus. Hier wurde die Geschichte als ein Teilgeschehen eines kosmischen Prozesses verstanden auf der Basis des „thermodynamischen Gesetzes". Adams verband seine dynamische Geschichtstheorie in der Weise mit der physikalischen, daß die Geschichte die vorhandenen Kräfte des Fortschritts und der Natur verschleudern half, ihre Verschleuderung regelrecht beschleunigte: Diese „dynamische Theorie der Geschichte" verdüstert sich in dem von seinem Bruder herausgegebenen Nachlaßwerk „The Degradation of the Democratic Dogma" zu einem naturalistischen Pessimismus. Hier wird die Geschichte als ein Teilgeschehen eines kosmischen Prozesses verstanden auf Grund des „thermodynamischen Gesetzes". [...] Adams verbindet seine dynamische Geschichtstheorie in der Weise mit der physikalischen, daß die Geschichte die vorhandenen Kräfte verschleudern hilft, ihre Verschleuderung beschleunigt.
    Anmerkungen

    -

    Sichter


  • Mm/Fragment 150 31-36
    Typus
    BauernOpfer
    Bearbeiter
    Graf Isolan
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 150, Zeilen: 31-36
    Quelle: Müller 1950
    Seite(n): 109, Zeilen: 2-3, 19-21, 22-24
    [...] George Sylvester Morris (1840-1889), der ebenfalls an der Universität von Michigan lehrte und eine Buchreihe „German Philosophical Classics" begründete, die in Chicago erschien, Frederick A. Rauch, der persönlicher Schüler Hegels war, bevor er 1831 nach Amerika ging und der erste Hegelianer der USA und Präsident des Marshall College in Pennsylvania wurde, [...][FN 356]

    [FN 356: Vgl. G. S. Morris: Hegel's Philosophy of the State and of History, Chicago 1887; F. A. Rauch: Psychology, or, a View of the Human Soul, Including Anthropology, New York 1841; F. Lieber: Civil Liberty and Selfgovernment, Philadelphia 1853; Charles M. Perry: Henry Philipp Tappan, Ann Arbor, Mich., 1933; G. E. Müller: Amerikanische Philosophie, Stuttgart 1950, S. 106 ff. (Kap.: Der deutsche Einfluß).]

    G e o r g e S y l v e s t e r M o r r i s (1840-1889) [...] Er begründet eine Buchreihe „German Philosophical Classics" begründete, die in Chicago erscheint. [...]

    Frederick A. Rauch und Francis Lieber

    F.A. Rauch ist der erste Hegelianer in Amerika. Er war ein persönlicher Schüler Hegels und studierte auch an zwei anderen deutschen Universitäten Philosophie und Theologie, bevor er im Jahr 1831 nach Amerika kam. Fünf Jahre danach wurde er Präsident von Marshall College in Pennsylvanien.

    Anmerkungen

    -

    Sichter


  • Mm/Fragment 140 01-04
    Typus
    BauernOpfer
    Bearbeiter
    Graf Isolan, Drhchc
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 140, Zeilen: 1-4
    Quelle: Schröder 1982
    Seite(n): 200, Zeilen: 3-5, 7-11
    [Die Amerikanische Revolution erhob die Idee, daß die öffentliche Gewalt von denen ausgehen müsse, über die sie aus]geübt wird, zum konstitutiven Prinzip. Das revolutionäre Moment lag aber nicht allein in der Proklamierung und Begründung, sondern, wie besonders Robert Palmer betont hat, in der praktischen und realistischen Verwirklichung der Idee der Volkssouveränität.[FN 312]

    [FN 312: Siehe hier: H.-Ch. Schröder, op. cit., S. 198-200; H. Dippel, op. cit., S. 115 f.; Fundamental Testaments of the American Revolution, Library of Congress Symposia on the American Revolution, Washington, D.C., 1973; R. R. Palmer: The Age of Democratic Revolution, Princeton, N.J., 1959, Bd. 1, Bd. 2: 1964, hier: Bd. 1, S. 185; Pauline Maier: The Beginnings of American Republicanism, in: The Development of a Revolutionary Mentality, Library of Congress Symposia on the American Revolution, Washington, D.C., 1972.]

    Die Amerikanische Revolution erhob den Gedanken, „daß die öffentliche Gewalt von denen ausgehen muß, über die sie ausgeübt wird",[FN 517] zum konstitutiven Prinzip. [...] Das Revolutionäre lag aber nicht allein in der Proklamierung und Begründung, sondern, wie besonders Palmer betont hat, in der praktischen Verwirklichung des Prinzips der Volkssouveränität.

    [FN 517: Palmer, Age of Democratic Revolution, Bd. I, S. 185.]

    Anmerkungen

    -

    Sichter


  • Mm/Fragment 108 28-33
    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Graf Isolan
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 108, Zeilen: 28-33
    Quelle: Bracher 1955
    Seite(n): 232, Zeilen: 37-43
    Turner erkannte den europäischen Einfluß nur für die frühe amerikanische Geschichte an. In der Eigenart der amerikanischen Grenze sah er auch die Eigenart des amerikanischen Fortschritts verwurzelt. Eindeutig haftete der Turnerschen Frontierideologie ein nationalistischer Akzent an, gestützt auf das Gefühl des Pionierdaseins, mehr selbst geschaffen als ererbt zu haben, auf eine Wendung also gegen die Alte Welt wie gegen die ihr näher verbundenen Oststaaten. [...][FN 174]

    [FN 174: In Anlehnung an H. S. Commager, op. cit., S. 380 f.; K. D. Bracher, op. cit , S. 234-236.]

    Die Eigenart der amerikanischen Frontier ist die Eigenart des amerikanischen Fortschritts. Der Frontierideologie bis zum

    wissenschaftlichen Endpunkt Turner ist ein nationalistischer Akzent eigen. Sie stützt sich auf das Gefühl des Westpioniers, mehr selbst geschaffen als ererbt zu haben — auf eine Wendung also gegen die Alte Welt wie gegen die ihr näher verbundenen Oststaaten. Turner erkennt den europäischen Einfluß nur für die frühe amerikanische Geschichte an.

    Anmerkungen

    Die Reihenfolge der Sätze ist umgestellt - sie sind aber gegenüber der Vorlage kaum verändert. Eine Kennzeichnung, dass es sich um ein Zitat handeln könnte, fehlt. Der - kryptische - Hinweis auf die Quelle erfolgt erst auf der nächsten Seite.

    Sichter


  • Mm/Fragment 122 19-23
    Typus
    BauernOpfer
    Bearbeiter
    Graf Isolan, Drhchc
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 122, Zeilen: 19-23
    Quelle: Angermann 1979
    Seite(n): 51-52, Zeilen: S.51,25 - S.52,4
    Samuel Eliot Morison plädierte für eine zwar der kritischen Wahrheitssuche gewidmete, aber auch die Traditionen wahrende, über ein Entmythologisieren („debunking") die positiven Seiten der Vergangenheit nicht vernachlässigende Geschichtswissenschaft: „We need a United States history written from a sanely conservative point of view."[FN 251]

    [FN 251: S. E. Morison: Faith of a historian, American Historical Review, vol. 56, (1950/51), S. 273. Ferner hierzu: E. Angermann: Die Revolution im Spiegel der Geschichte, (Kap.: Consensus History), a.a.O., S. 51 f.]

    Ein Jahr spater plädierte Samuel Eliot Morison für eine ganz der kritischen Wahrheitssuche gewidmete, aber auch die Traditionen achtende, über dem „debunking" die positiven Seiten der Vergangenheit nicht vernachlässigende Geschichtswissenschaft: „We need a United States history written from a sanely conservative point of view.78)

    [FN 78) Vgl Samuel Elliot Morison: Faith of a historian, in AHR, 56 (1950/51), 261-275, das Zitat S.273]

    Anmerkungen

    Die Setzung der Literaturangabe in Fußnote 251 impliziert beim Leser, den Eindruck, dass sie sich nur auf die zitierte Stelle bezieht.

    Sichter


  • Mm/Fragment 116 40-45
    Typus
    BauernOpfer
    Bearbeiter
    Graf Isolan
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 116, Zeilen: 40-45
    Quelle: Müller 1950
    Seite(n): 275, Zeilen: 12-13, 15-22
    Seinen eigentlichen Ruhm erwarb Adams vor allem durch seine zwei außergewöhnlichen Werke „Mont-Saint-Michel and Chartres" (1904) und „The Education of Henry Adams: A Study in Twentieth Century Complexity" (1907). Beide zusammen bilden eine polare Einheit, die man seine Geschichtsphilosophie nennen dürfte (er selbst würde „Touristenphilosophie" sagen). Die „Education", eine rätselhaft anziehende Selbstbetrachtung in dritter Person, könnte mit Goethes [„Dichtung und Wahrheit" verglichen werden. [...][FN 229]]

    [FN 229: Vgl. G. E. Müller: Amerikanische Philosophie, (Kap.: Henry Adams), a.a.O., S. 274 ff.]

    So vergehen sechzig Jahre, da erscheinen die berückend schönen Werke, die seinen Ruhm begründen: [...] „Mont-Saint-Michel and Chartres", das andere „The Education of Henry Adams, A Study in Twentieth Century Complexity". Beide zusammen bilden eine polare Einheit, die man seine Geschichtsphilosophie nennen dürfte; er selbst würde sagen „Touristenphilosophie".

    Die „E r z i e h u n g", eine rätselhaft anziehende Selbstbetrachtung in dritter Person, ließe sich mit Goethes „Dichtung und Wahrheit" vergleichen.

    Anmerkungen

    Stelle ist nicht als Zitat gekennzeichnet. Quellennachweis erfolgt am Ende des langen Absatzes mit "Vgl.". Ist das noch als Bauernopfer zu werten?

    Sichter


  • Mm/Fragment 145 37-42
    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Graf Isolan
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 145, Zeilen: 37-42
    Quelle: Schröder 1982
    Seite(n): 180, Zeilen: 13-
    Nach der zutreffenden Beobachtung Hannah Arendts spielte in den USA der rachsüchtige Egalitarismus keine Rolle; in der Amerikanischen Revolution konnte das „Recht auf Freiheit" aufgrund des Fehlens einer Privilegiengesellschaft im Mittelpunkt stehen im Gegensatz zur Französischen Revolution, wo das „Recht auf Existenz" oder das „Recht auf Brot" eine Schlüsselstellung einnahmen.[FN 342]

    [FN 342: Vgl. H. Arendt, op. cit., S. 27, 86.]

    Nach der zutreffenden Beobachtung von Hannah Arendt „hatte das für alle anderen Revolutionen vordringlichste und politisch unlösbare Problem der furchtbaren Massenarmut, an dem faktisch die französische Republik dann scheiterte und vielleicht scheitern mußte, in der Amerikanischen Revolution so gut wie keine Rolle gespielt". Die Not der Unterschichten „setzte die Revolution nicht unter Druck und trieb sie nicht ins Verderben".[FN 465] Das „Recht auf Freiheit" konnte in der Amerikanischen Revolution die dominierende Rolle spielen, weil im Unterschied zu Frankreich das „Recht auf Existenz" oder das „Recht auf Brot" es nicht aus seiner Schlüsselstellung verdrängten.

    [FN 465: Arendt, S. 27, 86.]

    Anmerkungen

    Es bleibt jedem selbst überlassen, zu beurteilen, ob Mm Hannah Arendt hier richtig paraphrasiert. nichtsdestotrotz ist die Einbettung in der Wortwahl identisch, aber nicht als Zitat gekennzeichnet.

    Sichter


  • Mm/Fragment 107 23-27
    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Graf Isolan
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 107, Zeilen: 23-27
    Quelle: Bracher 1955
    Seite(n): 230-231, Zeilen: S. 230, 37-40 - S. 231, 4-6
    [FN 168] Auf seinen aufsehenerregenden Vortrag „The Significance of the Frontier in American History", 1893)[FN 169] gründen sich schließlich Ruhm und Einfluß Turners auf eine ganze Generation von Historikern, die seine These dann erst in eine konkrete Darstellung der Frontierbewegung umsetzten.

    [FN 168: Vgl. K. D. Bracher: Der „Frontier-Gedanke": Motiv des amerikanischen Fortschrittsbewußtseins. Ein ideologienkritischer Versuch, Zeitschrift für Politik, vol. 2, (1955), S. 230.]

    [FN 169: Der Vortrag ist abgedruckt in: F. J. Turner: The Frontier in American History, New York 1920.]

    Am wichtigsten bleibt Turners aufsehenerregender Vortrag vor der amerikanischen Historikervereinigung: „The Significance of the Frontier in American History"[FN 2]. Auf diesen Essay von 1893 gründen sich sein Ruhm und sein fortwirkender Einfluß. [...] vermochte, eine ganze Generation von Historikern, die seine These dann erst in eine konkrete Darstellung der Frontierbewegung umsetzten.

    [FN 2: Zitiert wird im folgenden nach dem Sammelband: Frederick Jackson Turner, The Frontier in American History. New York 1920.]

    Anmerkungen

    Hinweise auf die Quelle sind im Umfeld vorhanden, aber nicht da, wo sie "hingehören". Die zitierten Sätze sind hier nicht als solche kenntlich gemacht.

    Sichter


  • Mm/Fragment 163 01-04
    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Graf Isolan, Plaqueiator
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 163, Zeilen: 1-4
    Quelle: Wasser 1983
    Seite(n): 12, Zeilen: 13-20
    [Bedenkt man, daß die amerikanische Revolution zeitlich zusammenfiel mit einem Höhepunkt deutschen Geistes- und Kulturlebens, daß Franklin, Washington, Hamilton und Jefferson Zeitgenossen von Kant, Goethe, Schiller, Herder] und Lessing waren, so verwundert es, daß trotz der umfangreichen Bemühungen der deutschfreundlichen amerikanischen Historiker Prescott, Motley oder Bancroft, die amerikanische Freiheitsidee zu verbreiten, diese in Deutschland keinen nennenswerten Widerhall fand.[FN 412]

    [FN 412: Zur Ausstrahlung der Amerikanischen Revolution auf Deutschland siehe: Horst Dippel: Germany and the American Revolution, 1770-1880: A Sociohistorical Investigation of Late Eighteenth-Century Political Thinking, Chapel Hill, N.C., 1977 (dt. Wiesbaden 1978). Siehe ferner: Ernst Fraenkel: Amerika im Spiegel des deutschen politischen Denkens, Köln/Opladen 1959, S. 11-48.]

    Bedenkt man,(...) daß die amerikanischen Ereignisse zeitlich zusammenfallen mit einem Gipfelpunkt des deutschen Geistes- und Kulturlebens, daß Franklin, Washington, Hamilton und Jefferson Zeitgenossen von Kant, Goethe, Schiller, Herder und Lessing waren, so verwundert es um so mehr, daß es trotz umfangreicher Bemühungen deutscher und amerikanischer Historiker nicht gelungen ist, nennenswerten Widerhall der transatlantischen Vorgänge in Deutschland nachzuweisen.
    Anmerkungen

    -

    Sichter
    Plaqueiator


  • Mm/Fragment 146 10-17
    Typus
    BauernOpfer
    Bearbeiter
    Graf Isolan, Drhchc
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 146, Zeilen: 10-17
    Quelle: Schröder 1982
    Seite(n): 184, Zeilen: 16-22, 28-30
    Zweitens war das revolutionäre Regime in Amerika nach außen hin niemals so isoliert und diskreditiert wie später z.B. die Revolutionsregime Frankreichs oder Rußlands. Vielmehr war es England, das im amerikanischen Unabhängigkeitskrieg militärisch und politisch isoliert wurde, während die USA von Frankreich wie Spanien von Anfang an finanzielle Hilfe erhielten. Besonders die französische Unterstützung hatte in Amerika eine wichtige Rolle gespielt und zur Verhinderung einer militärischen Krise, wie derjenigen, die den Umschwung der Französischen Revolution in die Terrorherrschaft erleichterte, beigetragen.[FN 345]

    [FN 345: Vgl. H.-Ch. Schröder: Die Amerikanische Revolution, a.a.O., S. 184.]

    Zum einen die Tatsache, daß das revolutionäre Regime in Amerika nach außen hin niemals so isoliert und diskreditiert dastand wie etwa später die Revolutionsregime in Frankreich oder Rußland. Vielmehr war es England, das im amerikanischen Unabhängigkeitskrieg militärisch und außenpolitisch in die Isolierung gedrängt wurde, während die Vereinigten Staaten von

    Frankreich und Spanien von Anfang an finanzielle Unterstützung erhielten und diese Länder dann bald in den Krieg eintraten. [...] Besonders die französische Hilfe spielte in Amerika eine große Rolle und hat dort jene äußerste militärische Krise verhindert, die in der Französischen Revolution später zur Terrorherrschaft beitrug.

    Anmerkungen

    -

    Sichter


  • Mm/Fragment 103 19-26
    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Graf Isolan, Kannitverstan
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 103, Zeilen: 19-26
    Quelle: Angermann 1979
    Seite(n): 30, Zeilen: 24-33
    Den Ausgangspunkt dieses Denkens bildeten bis zu einem gewissen Grad ein gestärktes Machtbewußtsein und nostalgisches Unbehagen an den Begleiterscheinungen der modernen, urban-industriellen Gesellschaft sowie das beispiellose, aber mit immer größeren Schwierigkeiten verbundene wirtschaftliche Wachstum, die krasse, verantwortungslose Bereicherung der robber barons, fremdstämmige Masseneinwanderung, Elend und Verwahrlosung, Korruption, Kriminalität und Gewalttaten, die Desintegration alter gesellschaftlicher Formationen und der Verfall herkömmlicher Verhaltensnormen. Er äußerte sich namentlich bei den gebildeten Fuhrungseliten und in den konservativen ländlichen Bevölkerungsteilen in einer seltsamen Mischung aus gestärktem Machtbewußtsein und nostalgischem Unbehagen an den Begleiterscheinungen der modernen, städtisch-industriellen Gesellschaft: beispielloses, aber mit immer größeren Schwierigkeiten verbundenes wirtschaftliches Wachstum, krasse, verantwortungslose Bereicherung, „fremdstämmige“ Masseneinwanderung, Elend und Verwahrlosung, soziale Spannungen, Korruption, Kriminalität und Gewalttaten, Desintegration alter gesellschaftlicher Formationen, Verfall herkömmlicher Verhaltensnormen [...]
    Anmerkungen

    -

    Sichter


  • Mm/Fragment 166 06-09.11-14
    Typus
    BauernOpfer
    Bearbeiter
    Graf Isolan, Kannitverstan
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 166, Zeilen: 6-9, 11-14
    Quelle: Fraenkel 1959
    Seite(n): 48, Zeilen: 5-11
    [...] erklärt sich wohl aus dem deutschen Bewußtsein heraus, dem geraume Zeit die Verdienste des Reformpräsidenten Roosevelt verborgen blieben, weil man von dem „Versagen" des Kriegspräsidenten Roosevelt überzeugt war. [...] Solange sich freilich bei der Nennung der Namen Wilson und Roosevelt lediglich die affektbetonte Reaktion „Versailles" und „Jalta" einstellt, wird auf das deutsch-amerikanische Verhältnis immer ein Schatten der Geschichte fallen.[FN 422]

    [FN 422: Vgl. E. Fraenkel, op. cit., S. 45 ff. [...]]

    Es hat fast den Anschein, als ob man sich in Deutschland sträubt - ähnlich wie dies bereits bei Wilson der Fall war -, die Verdienste des Reform-Präsidenten Roosevelt anzuerkennen, weil man von dem Versagen des Kriegs-Präsidenten Roosevelt überzeugt ist. Solange sich bei der Nennung der Namen Wilson und Roosevelt lediglich die affektbetonte Reaktion „Versailles" und „Yalta" einstellt, bleibt der Weg zu einem Verständnis dessen verschlossen, was man als den „sozialen Rechtsstaat" USA bezeichnen könnte".
    Anmerkungen

    Man beachte: Die Passage hat Roosevelt zum Thema. Bei Mm wird völlig unvermittelt plötzlich auch Bezug auf Woodrow Wilson genommen, der viele Seiten vorher und hinterher nicht erwähnt wird. Wenn man das Original kennt, weiß man warum.<br/>Trotz Nennung der Quelle in der Fußnote (unter vielen anderen) bleibt Art und Umfang der Übernahme im Dunkeln.

    Sichter


  • Mm/Fragment 137 29-33
    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Graf Isolan
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 137, Zeilen: 29-33
    Quelle: Schröder 1982
    Seite(n): 86-87, Zeilen: S.86,40-42 - S.87,1-3
    Bailyn definierte den Ausbruch der Revolution nicht als das Ergebnis sozialer Unzufriedenheit oder ökonomischer Unruhen und wachsenden Elends, sondern als eine Rebellion, die in einer im Kern prosperierenden Wirtschaft und Gesellschaft, in denen die effektive soziale Distanz der Menschen zueinander geringfügig war, stattfand, um die Unabhängigkeit von England zu erreichen. Bernard Bailyn urteilt hier sehr apodiktisch, wenn er schreibt: „Der Ausbruch der Revolution war nicht das Ergebnis sozialer Unzufriedenheit oder wirtschaftlicher Unruhen oder wachsenden Elends oder irgendwelcher geheimnisvoller sozialer Spannungen; die Rebellion erfolgte in einer im Kern prosperierenden Wirtschaft und in Gesellschaften, in denen die effekt ive soziale Distanz gering war und deren Mobilität, so geringfügig sie auch im Vergleich zur Gründungszeit zurückgegangen sein mochte, doch immerhin groß genug war, um die Unzufriedenheit der meisten Gruppen zu absorbieren."[FN 200]

    [FN 200: Bernard Bailyn, The Central Themes of the American Revolution, An Interpretation, in: Stepben G. Kurtz u. James H.Hutson (Hrsg.), Essays on the American Revolution, New York 1973, S. 12.]

    Anmerkungen

    Könnte man als legitime Paraphrase von Aussagen Bailyns interpretieren, ist es aber nicht: Mm suggeriert in ihrem Text ein anderes Werk Bailyns als Quelle - der Verweis auf Schröder und den dort genannten korrekten Herkunftsort unterlässt sie.

    Sichter


  • Mm/Fragment 165 34-37
    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Graf Isolan, Kannitverstan
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 165, Zeilen: 34-37
    Quelle: Fraenkel 1959
    Seite(n): 47, Zeilen: 30-34
    Adolf Hitler hat Franklin D. Roosevelt fanatischer als irgendeinen anderen Staatsmann gehaßt, da Roosevelt überzeugender als jeder Politiker seiner Zeit die Unrichtigkeit der Hitlerschen These - das Wirtschaftschaos könne nur mittels der politischen Diktatur überwunden werden - bloßlegte.[FN 421]

    [FN 421: Die hierzu immer wieder aufgeführten Hitler-Zitate aus Hermann Rauschnings „Gespräche mit Hitler" können seit Wolfgang Hänels demnächst erscheinender Enthüllungsschrift (siehe hierzu: Karl-Heinz Janßen: Kümmerliche Notizen, Rauschnings „Gespräche mit Hitler" - wie ein Schweizer Lehrer nach 45 Jahren einen Schwindel auffliegen ließ, „Die Zeit", 19. Juli 1985, S. 16) über Rauschnings scheinbar vorgetäuschte Gespräche nicht mehr ohne weiteres als Quellendokument benutzt werden. Zum Hitler/Roosevelt-Verhältnis siehe jetzt: Gordon A. Craig: Roosevelt and Hitler: The Problem of Perception, in: Deutsche Frage und europäisches Gleichgewicht, (Festschrift für Andreas Hillgruber zum 60. Geburtstag), Hrsg.: K. Hildebrand/R. Pommerin, Köln/Wien 1985, S. 169-194.]

    Adolf Hitler hat Franklin D. Roosevelt fanatischer als irgendeinen anderen Staatsmann gehaßt, weil Roosevelt überzeugender als irgendein anderer Staatsmann seiner Zeit die Unrichtigkeit der Hitlerschen Thesis dargetan hat, das Wirtschaftschaos könne nur mittels der politischen Diktatur überwunden werden.
    Anmerkungen

    Die Fußnote hat keinen Bezug zur Quelle des Zitats.

    Sichter


  • Mm/Fragment 103 26-30
    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Graf Isolan, Kannitverstan
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 103, Zeilen: 26-30
    Quelle: Angermann 1979
    Seite(n): 31, Zeilen: 1-5
    Es handelte sich im Grunde genommen um eine Reaktion des traditionellen Amerika der White Anglo-Saxon Protestants (WASPs), die sich als die eingesessenen, rechtmäßigen, wahren Amerikaner fühlten, gegen die materialistische, unsolide, amoralische Moderne, die das Gilded Age eingeleitet hatte.[FN 148]

    [FN 148: Siehe hier: James C. Malin: Confounded Rot about Napoleon: Reflections upon Science and Technology, Nationalism, World Depression of the Eighteen-Nineties, and Afterwards, Lawrence, Kans., 1961; H. Wayne Morgan (ed.): The Gilded Age, Syracuse, N.Y., 19702; Paul C. Nagel: This Sacred Trust: American Nationality 1798-1898, New York 1971; Morton Keller: Affairs of State: Public Life in Late Nineteenth Century America, Cambridge, Mass., 1977; E. Angermann, op. cit., S. 30 f.]

    Bis zu einem gewissen Grad handelte es sich also um eine Reaktion

    des alten, zusehends aus den Fugen geratenden Amerika der White Anglo- Saxon Protestants (,,WASPs"), die sich als die eingesessenen, rechtmäßigen, wahren Amerikaner fühlten, gegen die materialistische, unsolide, amoralische Moderne, die das „Gilded Age" eingeleitet hatte.

    Anmerkungen

    Der Hinweis auf die Quelle in Fußnote 148 bleibt unspezifisch - zitierte Formulierungen sind nicht erkennbar.

    Sichter


  • Mm/Fragment 187 09-15
    Typus
    Verdächtig
    Bearbeiter
    Graf Isolan
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 187, Zeilen: 9-15
    Quelle: Huntington 1981
    Seite(n): 34-35, Zeilen: S.35,35-37 + S.34,37-39 + S.35,3-4
    James Bryce betonte: „Americans had no theory of the State and felt no need for one. ... The nation is nothing but so many individuals. The government is nothing but certain representatives and officials."[FN 76]

    Aus diesem Denken heraus läßt sich die amerikanische Antipathie gegenüber staatlicher Machtkonzentration erklären. „Indicative of the American antipathy to power and government is the Virtual absence of the concept of ,the State' in American thought" (Samuel Huntington).[FN 77]

    [FN 76: James Bryce: The American Commonwealth, London 1891, Bd. 2, S. 417-418.]

    [FN 77: S. P. Huntington, op. cit., S. 34.]

    [...] Two decades later, Bryce declared that the "Americans had no theory of the State and felt no need for one ... The nation is nothing but so many individuals. The government is nothing but certain representatives and officials." [...]

    Indicative of the American antipathy to power and government is the virtual absence of the concept of "the state" in American thought. [...] The idea of the state implied the concentration of sovereignty in a single, centralized, governmental authority.

    Anmerkungen

    Hier vielleicht "nur" verdächtig - aber Mm wird denselben Abschnitt nochmal auf Seite 214 ihrer Arbeit "verbraten" [8]. Dort aber wird sie die Quelle Huntington (1981) nicht mehr nennen und die Huntingtonsche Sentenz durch Übersetzung verschleiern.

    Sichter


  • Mm/Fragment 187 01-06
    Typus
    BauernOpfer
    Bearbeiter
    Graf Isolan
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 187, Zeilen: 1-6
    Quelle: Wasser 1980
    Seite(n): 71, Zeilen: 27-33
    [Die Amerikaner] waren Menschen mit ursprünglichen weder vom Staat noch von der Gesellschaft zugewiesenen Rechten auf Leben, Freiheit, Gleichheit, Arbeit, Eigentum und Glück: autonome Individuen, die freiwillig und zur dauerhaften Sicherung dieser Rechte mit anderen einen staatsbegründenden Vertrag schlossen - solche Annahmen deckten sich auch mit den existentiellen Erfahrungen, die die Frontier den Siedlern vermittelt hatte.[FN 74]

    [FN 74: Vgl. hierzu: Louis Hartz: The Liberal Tradition in America, a.a.O., passim. A. Koch, op. cit., S. 27 ff.; Hartmut Wasser: Die Vereinigten Staaten von Amerika. Porträt einer Weltmacht, Stuttgart 1980, S. 71; S. P. Huntington, op. cit., S. 6, 15, 19, 21. Eine revisionistische Darstellung über Locke bietet: Richard K. Matthews: The Radical Politics of Thomas Jefferson: A Revisionist View, Lawrence, Kans., 1984; Garry Wills: Inventing America: Jefferson's Declaration of Independence, New York 1978.]

    Menschen mit ursprünglichen weder vom Staat noch von der Gesellschaft zugewiesenen Rechten auf Leben, Freiheit, Arbeit, Eigentum und Glück; autonome Individuen, die freiwillig und zur dauerhaften Sicherung dieser Rechte mit anderen einen staatsbegründenden Vertrag schließen - solche Annahmen deckten sich mit den existentiellen Erfahrungen, welche die »Grenze« den Siedlern vermittelt hatte.
    Anmerkungen

    Irgendwo in all den Literaturangaben versteckt Mm auch die Quelle, aus der sie hier (und auf der vorangegangenen Seite) wortwörtlich übernommen hat.

    Sichter


  • Mm/Fragment 143 15-19
    Typus
    BauernOpfer
    Bearbeiter
    Graf Isolan, Drhchc
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 143, Zeilen: 15-19
    Quelle: Schröder 1982
    Seite(n): 170, Zeilen:
    [...]; bestimmte Grundelemente der amerikanischen revolutionären Ideologie wie Machtmißtrauen, Diktaturfurcht, Korrumpierungsangst und Ablehnung stehender Heere trugen daher dazu bei, eine diktatorisch-militärische Entartung zu verhindern, wie sie zuerst die Englische, dann die Französische und später auch die Russische erfuhren.[...][FN 328]

    [FN 328: Vgl. H.-Ch. Schröder, op. cit., S. 169 f. Siehe ferner hierzu die bereits im Jahre 1800 erschienene, komparatistische Studie zur Amerikanischen und Französischen Revolution des deutschen konservativen Publizisten Friedrich v. Gentz: The American and French Revolutions Compared, Chicago 1955 (dt.: Der Ursprung und die Grundsätze der Amerikanischen Revolution, verglichen mit dem Ursprünge und den Gegensätzen der Französischen, Berlin).]

    Bestimmte Grundelemente dieses Gedankenguts wie Machtmißtrauen, Diktaturfurcht, Korrumpierungsangst und Ablehnung stehender Heere haben, obwohl sie die Effizienz der Kriegsanstrengungen gegen England oft genug bis an den Rand des Scheiterns behindert und das Ausmünden der revolutionären Entwicklung in eine bundesstaatliche Neugründung erschwert haben, mit dazu beigetragen, eine diktatorisch-militaristische Entartung zu verhindern, wie sie die Englische,

    die Französische und die Russische Revolution kennzeichnet.

    Anmerkungen

    Die bezugnehmende Fußnote ist jetzt noch drei Zeilen entfernt. Original wurde gekürzt, aber wieder erfolgt keine Kennzeichnung der wörtlich übernommenen Passagen.

    Sichter


  • Mm/Fragment 109 01-08
    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Graf Isolan
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 109, Zeilen: 1-8
    Quelle: Bracher 1955
    Seite(n): 235, Zeilen: 8-15
    [1890, drei Jahre vor Turners berühmtem Vortrag, hatte bereits der offizielle Zen]susbericht festgestellt, daß bis einschließlich 1880 das Land eine Siedlungsgrenze besessen habe, daß aber nunmehr das unbesiedelte Gebiet von einzelnen Siedlungsinseln derartig durchbrochen wäre, daß man kaum noch von einer Grenzlinie sprechen könnte. Das Werk Turners und seiner Schüler resümierte im Grunde genommen eine zu Ende gegangene Phase inneramerikanischer Expansion und sollte sich fortan ernsten Übergangskrisen und einer Zukunft gegenübersehen, die eine neue Interpretation des Fortschritts- und Kontinuitätsprinzips fordern würde.[FN 174]

    [FN 174: In Anlehnung an H. S. Commager, op. cit., S. 380 f.; K. D. Bracher, op. cit , S. 234-236.]

    Hatte doch 1890, drei Jahre vor Turners Vortrag, der offizielle Zensusbericht festgestellt, daß „bis einschließlich 1880 das Land eine Siedlungsgrenze besessen habe, daß aber gegenwärtig das unbesiedelte Gebiet von einzelnen Siedlungsinseln derartig durchbrochen wird, daß man kaum noch von einer Grenzlinie sprechen kann". Das Werk Turners und seiner Schüler resümierte eine zu Ende gegangene Periode inneramerikanischer Expansion und sah sich ernsten Übergangskrisen und einer Zukunft gegenüber, die eine neue Interpretation des Fortschritts- und Kontinuitätsprinzips fordern würde.
    Anmerkungen

    Wörtlich übernommen, aber nicht kenntlich gemacht. Die Quelle wird in der Fußnote eher versteckt.

    Sichter


  • Mm/Fragment 143 33-39
    Typus
    BauernOpfer
    Bearbeiter
    Graf Isolan, Senzahl
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 143, Zeilen: 33-39
    Quelle: Schröder 1982
    Seite(n): 172, Zeilen: 26-36
    Während in der Französischen Revolution ein Vernunftspathos vorherrschte, wie es sich auch in Abbé Sieyès’ Werken nachweisen läßt -

    „Nie zuvor war es dringender, der Vernunft ihre ganze Macht zu verleihen und den Tatsachen die Macht zu entwinden, die sie zum Unglück der Menschheit an sich gerissen haben“[EN 331]–,

    ging es den Amerikanern eher darum, die in der Geschichte erkennbaren negativen Tatsachen zu berücksichtigen und vernünftige Vorkehrungen gegen ihre Wiederholung zu treffen.[EN 332]

    [EN 331 (S. 333): Emmanuel Joseph Sieyès: Politische Schriften 1788-1790, Darmstadt 1975, S. 35.]

    [EN 332: Vgl. H.-Ch. Schröder, op. cit., S. 172; Douglass Adair: Fame and the Founding Fathers, New York 1974.]

    Es gab in der Amerikanischen Revolution, sieht man vielleicht einmal von dem eher untypischen Thomas Paine ab, nicht das Vernunftspathos der Französischen Revolution, zu deren Beginn bereits der Abbé Sieyes ausrief: „Nie zuvor war es dringender, der Vernunft ihre ganze Macht zu verleihen und den Tatsachen die Macht zu entwinden, die sie zum Unglück der Menschheit an sich gerissen haben.“[EN 435] Galt es für Sieyes, die Vernunft von den schlechten Tatsachen zu emanzipieren, so ging es für die Amerikaner eher darum, die in der Geschichte erkennbaren schlechten Tatsachen zu berücksichtigen und vernünftige Vorkehrungen gegen ihre Wiederholung zu treffen.

    [EN 435 (S. 226): Emmanuel Joseph Sieyes, Politische Schriften 1788–1790, Darmstadt 1975, S.&nbsp;35.]

    Anmerkungen

    -

    Sichter


  • Mm/Fragment 135 39-44
    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Graf Isolan, Plaqueiator
    Gesichtet
    Yes.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 135, Zeilen: 39-44
    Quelle: Dippel 1985
    Seite(n): 11-12, Zeilen: S.11,37-40 - S.12,1-8
    Was zunächst etwa von den Historikern David Ramsay („History of the American Revolution", 1789) oder Mason L. Weems („Life of George Washington", 1800) als das Heroische, ja, Übermenschliche hingestellt und gefeiert worden war, geriet jedoch bald mit den zutage tretenden innenpolitischen Kontroversen zwischen den Föderalisten um Alexander Hamilton und John Adams sowie den Republikanern um Thomas Jefferson zum Streit um Interpretation und Wahrung [des revolutionären Erbes und der Gründungsideale der Union, die schließlich auch der eigentliche Inhalt des mehrbändigen Werks „History of the Rise, Progress and Termination of the American Revolution" (1805) von Mercy Otis Warren waren.] Was zunächst etwa von David Ramsay (History of the American Revolution, Philadelphia 1789) oder Mason L. Weems (Life of George Washington, Georgetown 1800) als das Heroische, geradezu Übermenschliche hingestellt und unkritisch gefeiert worden war, geriet schon bald mit den heftiger werdenden innenpolitischen Kontroversen zwischen den Föderalisten um Alexander Hamilton und John Adams sowie den Republikanern um Thomas Jefferson zum Streit um Auslegung und Wahrung des revolutionären Erbes und der Gründungsprinzipien der Union, die der eigentliche Inhalt des mehrbändigen Werks von Mercy Otis Warren (History of the Rise, Progress and Termination of the American Revolution, Boston 1805) waren.
    Anmerkungen

    Beschrieben in Amerikastudien Bd. 36 (1991).

    Sichter
    Plaqueiator


  • Mm/Fragment 142 01-09
    Typus
    HalbsatzFlickerei
    Bearbeiter
    Graf Isolan, Plaqueiator
    Gesichtet
    Yes.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 142, Zeilen: 1-9
    Quelle: Dippel 1985
    Seite(n): 116, 118, 119, Zeilen: S.116,1-2 + S.118,4-6 + S.119,2-4.15-17
    Somit hat die Amerikanische Revolution nicht nur das stetig anwachsende Ausgreifen nach Westen wie einen rapiden Wandel im

    ländlichen Amerika beeinflußt, sondern auch dem ökonomischen Erfolg zu einem neuen, für die zukünftige politische Kultur des Landes entscheidenden sozialprogressiven Stellenwert verholfen. Durch diese revolutionäre Kombination aus kapitalistischer Ökonomie und libertärer Politik erhielt die amerikanische Sozialordnung ihre neuen Grundkategorien, deren Eigendynamik im Lauf des 19. Jahrhunderts immer manifester wurde und die im Grunde bis heute andauert.

    Diese soziale und politische Dynamik, das stetig weitere Ausgreifen nach Westen mit dem immer wieder erneuten Aufbau von Gesellschaft und Zusammenleben,[...]

    Teile des ländlichen Amerika erlebten offensichtlich im Zeitalter der Amerikanischen Revolution einen einschneidenden kulturellen Wandel. [...]

    Der ökonomische Erfolg erhielt damit einen neuen Stellenwert, zumal er nun mehr als früher eine politische Komponente beinhalten mochte. [...] Die amerikanische Sozialordnung hatte ihre neue Grundkategorie erhalten, deren Eigendynamik im Laufe des 19. Jahrhunderts immer manifester werden sollte.

    Anmerkungen

    Patchwork aus Dippel-Passagen. Als einzigen eigenen Beitrag liefert Mm die Phrase "revolutionäre Kombination aus kapitalistischer Ökonomie und libertärer Politik" - ansonsten hält sie sich engstens an die Dippelschen Formulierungen (ohne den Urheber je zu nennen).

    Sichter
    Plaqueiator


  • Mm/Fragment 116 11-18
    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Graf Isolan
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 116, Zeilen: 11-18
    Quelle: Müller 1950
    Seite(n): 321, Zeilen: 9-19
    Er sah sich ganz und gar als Fremdling in einer Welt, wo die Verdichtung, Konzentration und konsequente Entwicklung gewaltiger mechanischer Energien, Kohle, Eisen, Dampfkraft, aber nicht der Seele, unaufhaltsam schienen und sich eine entscheidende Überlegenheit über die alten Elemente des Fleißes, Landwirtschaft, Handwerk, Bildung, verschafft hatten. Adams wand sich umsonst, um wieder einen Anknüpfungspunkt zu sehen; er konnte seine eigene Spur nicht mehr finden; er war ein unzeitgemäßer Träumer, ein versponnener Gelehrter geworden.[FN 222]

    [FN 222: Vgl. W. Ch. Ford (ed.), op. cit., S. 279.]

    Er [...] beschreibt seinen Eindruck nach der Rückkehr nach Amerika wie folgt: „Man konnte ahnen, wo die Macht lag, denn diese zehn Jahre hatten den großen mechanischen Energien - Kohle, Eisen, Dampfkraft - eine entscheidende Überlegenheit verschafft über die alten Elemente des Fleißes - Landwirtschaft, Handwerk, Bildung; die Wirkung dieser Revolution auf einen Überlebenden aus den 50er Jahren glich dem Benehmen eines getretenen Wurmes; er wand sich umsonst, um wieder einen Anknüpfungspunkt zu finden; er war ein Fremdling, ein Findling oder Bruchstück aus einem gescheiterten Schiff; ein unzeitgemäßer Träumer oder ein zigeunerhafter Gelehrter ... [...]"
    Anmerkungen

    Die Autorin übernimmt für ihre Charakterisierung eine Reihe von Formulierungen wörtlich, die sich in einer deutschen Übersetzung eines Textes von H.Adams in Müller (1950) finden lassen. Sie verweist dabei weder auf Müller noch auf Adams.

    Sichter


  • Mm/Fragment 168 40-46
    Typus
    ShakeAndPaste
    Bearbeiter
    Plaqueiator, Graf Isolan
    Gesichtet
    Yes.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 168, Zeilen: 40-46
    Quelle: Henningsen 1974
    Seite(n): 222 und 233, Zeilen: S. 233,15-18 + S. 222,14-18 + S. 233, 18-21
    Beginnen sich Tocquevilles Prognosen für die europäische Zukunft nach 1917 und 1933 zu erfüllen? Ist Europa historisch tot?

    Das geistige Selbstverständnis des Westens, das sich im Kontext der europäischen Geschichte entwickelt hat, kann sich im Prinzip heute nur noch in Beziehung zu Amerika als Hauptakteur der Weltgeschichte auslegen, um nicht provinziell zu verkümmern. Weder ein nostalgisches Europa - Bild der Amerikaner noch [eine anti-amerikanische Selbstbehauptung der Europäer vermag an einer fortschreitenden Amerikanisierung Europas viel zu ändern.]

    [S.233] Tocquevilles Prognosen für die europäische Zukunft beginnen sich nach dem Blutrausch des europäischen Bürgerkrieges zu erfüllen. Europa ist tot; es wird als Doublette Amerikas weiterleben. [Weder ein nostalgisches Europa-Bild ...]

    [S.222] Das geistige Selbstverständnis des Westens, das sich im Kontext der europäischen Geschichte entwickelt hat, kann sich überhaupt nur noch in Beziehung zu Amerika als Agenten im Drama der Weltgeschichte auslegen, um nicht provinziell zu verkümmern.

    [S.233] Weder ein nostalgisches Europa-Bild der Amerikaner noch eine anti-amerikanische Selbstbehauptung der Europäer wird an dieser fortschreitenden >Amerikanisierung< Europas viel ändern können.

    Anmerkungen

    Stilistisch geschickte Redaktion des Plagiats: Thesen werden zu Fragen umgestellt, um diese dann mit einer Aussage der Quelle zu beantworten. Direkte Fortsetzung der Übernahme auf S. 169.

    Sichter
    Graf Isolan


  • Mm/Fragment 139 19-27
    Typus
    VerschärftesBauernOpfer
    Bearbeiter
    Graf Isolan, Plaqueiator
    Gesichtet
    Yes.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 139, Zeilen: 19-27
    Quelle: Dippel 1985
    Seite(n): 113, Zeilen: 21-29
    Diese innovatorischen Vorgänge konnten jedoch für Madison wie die übrigen Gründungsväter nur dann Aussicht auf dauerhaften Erfolg haben, wenn sie fest mit einer repräsentativen republikanischen Regierung unter der Führung der Besten verknüpft würden. Hier wird einer der bedeutenden Unterschiede zwischen dem amerikanischen und französischen Republikanismus deutlich: Der revolutionäre Charakter Frankreichs ist stets seit dem 10. August 1792 viel mehr mit den Begriffen Gleichheit und direkter Volksherrschaft und weniger mit den Begriffen Freiheit und repräsentativer Demokratie, die Amerika prägten, verbunden geblieben.[FN 311]

    [FN 311: Vgl. auch H. Dippel, op. cit., S. 113; Otto Vossler: Die amerikanischen Revolutionsideale in ihrem Verhältnis zu den europäischen, München/Berlin 1929.]

    Diese bewußt innovatorische Absicht konnte jedoch für Madison und die Mehrheit der revolutionären Elite nur dann Aussicht

    auf dauerhaften Erfolg bieten, wenn sie fest mit repräsentativer Regierung unter Führung der Elite verknüpft war. Darin unterscheidet sich der amerikanische Republikanismus eindeutig von dem französischen, dessen revolutionärerer Charakter seit dem 10. August 1792 stets sehr viel enger mit Gleichheit und Demokratie und für viele mit möglichst direkter Volksherrschaft verknüpft war.

    Anmerkungen

    In den Amerikastudien Bd. 36 (1991) bereits mit aufgelistet. Die FN verschleiert Dippels Autorschaft("Vgl.") Welchen Sinn die Angabe von Vossler als Quelle macht, erschließt sich nicht.

    Sichter
    Plaqueiator


  • Mm/Fragment 145 11-17
    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Graf Isolan, Senzahl
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 145, Zeilen: 11-17
    Quelle: Schröder 1982
    Seite(n): 178, Zeilen: 32-37
    Tatsächlich führten das Vorhandensein politischer Erfahrung (self-government) und die Kenntnis demokratischer Strukturen und ihrer Grenzen trotz Idealismus und Optimismus in Amerika zu einem fundamentalen, systemunabhängigen Mißtrauen gegenüber der Macht des Staates und verhinderten jene utopische und extrem moralisierende Überforderung der Politik und des Diskurses über die égalité in den „sociétés de pensées“, die in Frankreich als Konsequenz des alten Regimes mit zur Schreckensherrschaft Robespierres beigetragen hatte.[FN 339]

    [FN 339: Vgl. hier auch: Franco Venturi: Utopia and Reform in the Enlightenment, Cambridge 1971; Morton White: The Philosophy of the American Revolution, New York 1978.]

    Das Vorhandensein politischer Erfahrung und die Kenntnis demokratischer Strukturen führten trotz einer vorübergehenden optimistischeren Phase zu einem fundamentalen, systemunabhängigen Machtmißtrauen und verhinderten jene utopische Überforderung der Politik, die in Frankreich als Konsequenz des alten Regimes mit zur Herrschaft der „Terreur“ beigetragen hat.[EN 455]

    [EN 455 (S. 227): Vgl. dazu auch bereits die Bemerkungen über die in Frankreich übliche Art „abstrakter literarischer Politik“ als Folge des gänzlichen Mangels an politischer Freiheit unter dem Ancien Régime bei Tocqueville [= Alexis de Tocqueville: Der Alte Staat und die Revolution, hrsg. von J. P. Mayer. Bremen o.J.] S. 174ff.]

    Anmerkungen

    Die Begriffe „societés de pensés“ und „self-government“ finden sich bei Schröder zwei Sätze zuvor (Z. 24, 26)

    Sichter


  • Mm/Fragment 146 01-02
    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Graf Isolan
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 146, Zeilen: 1-2
    Quelle: Schröder 1982
    Seite(n): 183, Zeilen: 11-12, 14-21, 24
    [Daß ein Mann wie Thomas Paine, der in Amerika dem äußersten linken Flügel zugeordnet war und wegen seines demokratischen Radikalismus von den amerikanischen Whigs überwiegend abgelehnt wurde, der in seinen 1791 veröffentlichten „Rights of Men" die Französische Revolution noch dafür gelobt hatte, daß sie unblutiger verlaufen sei als die Amerikanische, später selbst fast ein Opfer der „Terreur" geworden wäre aufgrund] seines artikulierten Abscheus gegen die Todesstrafe, spricht für den Extremismus und das ideologisch-doktrinäre Ausufern der Französischen Revolution.[FN 343]

    [FN 343: Zur Rolle T. Paines in der Französischen Revolution siehe: David Freeman Hawke: Paine, New York 1974.]

    Ein Indiz dafür, wie gemäßigt die Amerikanische Revolution war [...], ist die Tatsache, daß Thomas Paine, der in Amerika auf dem äußersten ,linken' Flügel stand und wegen seines demokratischen Radikalismus von den führenden amerikanischen Whigs ganz überwiegend abgelehnt worden war, sich während der Französischen Revolution mit den Girondisten verband und fast ein Opfer der „Terreur" geworden wäre. Paine, der in seinen 1791 veröffentlichten „Rights of Men" die Französische Revolution noch dafür gelobt hatte, daß sie unblutiger verlaufen sei als die Amerikanische, war von einem tiefen Abscheu gegen jedes Blutvergießen erfüllt. Von mehreren französischen Wahlkreisen in den Konvent gewählt, nahm er bezeichnenderweise in der Debatte über das Schicksal Ludwigs XVI. im Januar 1793 gegen die Todesstrafe Stellung [...]
    Anmerkungen

    -

    Sichter


  • Mm/Fragment 162 44-46
    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Graf Isolan
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 162, Zeilen: 44-46
    Quelle: Wasser 1983
    Seite(n): 12, Zeilen: 13-20
    Bedenkt man, daß die amerikanische Revolution zeitlich zusammenfiel mit einem Höhepunkt deutschen Geistes- und Kulturlebens, daß Franklin, Washington, Hamilton und Jefferson Zeitgenossen von Kant, Goethe, Schiller, Herder [und Lessing waren, so verwundert es, daß trotz der umfangreichen Bemühungen der deutschfreundlichen amerikanischen Historiker Prescott, Motley oder Bancroft, die amerikanische Freiheitsidee zu verbreiten, diese in Deutschland keinen nennenswerten Widerhall fand.[FN 412]]

    [FN 412: Zur Ausstrahlung der Amerikanischen Revolution auf Deutschland siehe: Horst Dippel: Germany and the American Revolution, 1770-1880: A Sociohistorical Investigation of Late Eighteenth-Century Political Thinking, Chapel Hill, N.C., 1977 (dt. Wiesbaden 1978). Siehe ferner: Ernst Fraenkel: Amerika im Spiegel des deutschen politischen Denkens, Köln/Opladen 1959, S. 11-48.]

    Bedenkt man, welch überragende Rolle die "amerikanische Revolution" im Prozeß der radikalen Umgestaltung europäischer Staats- und Gesellschaftsordnungen gespielt hat, berücksichtigt man den Umstand, daß die amerikanischen Ereignisse zeitlich zusammenfallen mit einem Gipfelpunkt des deutschen Geistes- und Kulturlebens, daß Franklin, Washington, Hamilton und Jefferson Zeitgenossen von Kant, Goethe, Schiller, Herder und Lessing waren, so verwundert es um so mehr, daß es trotz umfangreicher Bemühungen deutscher und amerikanischer Historiker nicht gelungen ist, nennenswerten Widerhall der transatlantischen Vorgänge in Deutschland nachzuweisen.
    Anmerkungen

    -

    Sichter


  • Mm/Fragment 193 07-16
    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Graf Isolan, 77.186.84.204, Drhchc
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 193, Zeilen: 7-16
    Quelle: Mewes 1986
    Seite(n): 40, Zeilen: 1-6
    <font color="red">Nach der Stärkung der Zentralregierung und der Begrenzung der Einzelstaatsrechte in der Zeit zwischen 1787 und 1865 sollte der </font><font color="blue">Supreme Court in der Phase des Bürgerkriegs, des Wiederaufbaus und der Industrialisierung,</font>

    angefangen von der Ernennung des Chief Justice Roger Taney (1836) durch Präsident Andrew Jackson bis zum Ende der Amtsperiode von Chief Justice William Taft (1930),


    judicial self-restraint ausüben, indem er <font color="blue">eine zentrale Rolle in der strikten Einhaltung des laissez-faire Wirtschaftssystems spielte, und das individuelle Eigentumsrecht der Konzerne gegen die Intervention der Bundesregierung </font>

    meist durch Berufung auf die „due process of law" - und „equal protection of the laws"-Klauseln im 14. Amendment (1868)

    verteidigte.

    <font color="red">Nach der Stärkung der Zentralregierung und der Begrenzung der Einzelstaatsrechte in der Zeit zwischen 1787 und 1865 sollte der </font><font color="blue">Oberste Gerichtshof im Zeitraum von 1865 bis etwa 1937 </font>

    <br/>

    <font color="blue">eine zentrale Rolle in der Expansion des kapitalistischen Wirtschaftssystems spielen, indem er konsequent das individuelle Eigentumsrecht auch moderner Großkonzerne gegen die Intervention der Bundesregierung </font>

    <br/>

    verteidigte.

    Anmerkungen

    Am Ende der Seite findet sich in Fußnote III.110 ein versteckter Verweis auf Mewes, allerdings auf eine andere Seite.

    Sichter


  • Mm/Fragment 174 30-32.35-37
    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Graf Isolan, Drhchc, Kannitverstan
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 174, Zeilen: 30-32, 35-37
    Quelle: Krakau 1967
    Seite(n): 110, Zeilen: 24-31
    Es ist die Version von Amerika als der neuen Verheißung der Menschheit: Amerika als neues Israel, gespeist aus dem puritanischen Erwähltheits- und Missionsglauben,

    „to create a city upon the hill, the last best hope of earth, and to bring about a new heaven and a new earth through its errand in the wilderness of the world,"[FN 14]

    der in seiner säkularisierten Form das freiheitlich-demokratische Credo des 18. Jahrhunderts mitbestimmte und der Verknüpfung von Politischem und Religiös-Moralischem, dem demokratisch-ethischen Universalismus wie der geschichtli[chen Erfahrung der Abkehr von einer korrupten, unfreien Alten Welt und des Beginns einer Neuen, Rechnung trug.]

    [FN 14: D. W. Brogan: The American Character, op. cit., S. 164.]

    In diesen Begriffen verkörpert sich die Vision von Amerika als der neuen Verheißung der Menschheit — gespeist aus dem puritanischen Erwähltheits- und Sendungsglauben, dessen säkularisierter und auf die Demokratie gewendeter Gestalt, dem Vermengen von Politischem und Religiös-Moralischem, dem demokratisch-moralischen Universalismus, der geschichtlichen Erfahrung der Abkehr von einer korrupten, unfreien Alten Welt und des Beginns einer Neuen, „more fitting for humanity"[FN 40].
    Anmerkungen

    Mms einziger "neuer" Beitrag ist das Hinzufügen eines Originalzitats, welches in der Quelle nicht gegeben wurde. Kein Hinweis auf die eigentlich Quelle dieses Abschnitts vorhanden.

    Sichter
    Drhchc


  • Mm/Fragment 192 25-34
    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Graf Isolan, Drhchc
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 192, Zeilen: 25-34
    Quelle: Mewes 1986
    Seite(n): 39, Zeilen: 25-35
    In den Gerichtsentscheidungen „Martin v. Hunter's Lessee" (1816) und „Cohens v. Virginia" (1821) wurde die Normenkontrollkompetenz des Supreme Court auch auf die Gesetzgebung der einzelnen Staaten ausgedehnt. Mit der eindeutigen Erklärung der Suprematie des Bundesgesetzes gegenüber den Einzelstaaten und der Befugnis der Bundesregierung, den zwischenstaatlichen Handel gesetzlich zu regeln („Gibbons v. Ogden", 1824), war das verfassungsrechtliche Fundament für einen Nationalstaat mit einheitlicher, bundesweiter Gesetzgebung bereits recht früh gelegt worden.[FN 104] Allerdings konnte dies bekanntlich die Sezession der Südstaaten 1861 nicht verhindern.

    [FN 104: Vgl. „Gibbons v. Ogden", in: H. C. Syrett, op. cit., S. 181-184 (9 Wheaton 1). Ferner siehe hierzu: H. Mewes, op. cit.; S. C. Sarkesian/K. Nanda, op. cit., S. 304.]

    In den Gerichtsentscheidungen „Martin v.Hunter's Lessee"(1816) und „Cohens v. Virginia" (1821) wurde die Normenkontrollkompetenz des Obersten Gerichtshofs auch auf die Gesetzgebung der Einzelstaaten ausgedehnt. Zusammen mit der eindeutigen Erklärung der Suprematie des Bundesgesetzes gegenüber den Einzelstaaten und der Befugnis der Bundesregierung, den zwischenstaatlichen Handel gesetzlich zu regeln (Gibbons v. Ogden, 1824), trugen diese Entscheidungen zur frühen Entwicklung eines verfassungsrechtlichen Fundaments für einen Nationalstaat mit einheitlicher, bundesweiter Gesetzgebung bei. Allerdings verhinderte dies bekanntlich nicht die Sezession der Südstaaten nach 1861.
    Anmerkungen

    Trotz des Hinweises in der Fußnote nicht als Zitat gekennzeichnet - fällt fast schon in die Kategorie KomplettPlagiat.

    Sichter


  • Mm/Fragment 136 41-47
    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Graf Isolan, Plaqueiator
    Gesichtet
    Yes.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 136, Zeilen: 41-47
    Quelle: Dippel 1985
    Seite(n): 13-14, Zeilen: S.13,28-33.35-38 und S.14,1-2.5-8
    Die in dem Buch „The American Revolution Considered as a Social Movement" (1926) zusammengefaßten Vorträge von J. Franklin Jameson untersuchten die Beziehungen der sozialen Klassen zueinander, die Institution der Sklaverei, das System des Grundbesitzes und die Formen und Inhalte des intellektuellen und religiösen Lebens. Obgleich Jameson den Ausdruck „Sozialrevolution" vermied, stieß seine Konfliktanalyse der Amerikanischen Revolution auf vehemente Kritik der Konservativen und der liberalen Mitte, wie das den [Deutungen Beckers und des „Marxisten" Beard auch widerfahren war.] Der dritte herausragende Revolutionshistoriker dieser Epoche war J. Franklin Jameson, der Ende 1925 vier Vorträge an der Princeton Universität hielt; sie wurden dann als ein zwar schmales, aber höchst aufregendes Bändchen unter dem Titel The American Revolution Considered as a Social Movement (Princeton 1926) publiziert. [...]: »Die Beziehungen der sozialen Klassen zueinander, die Institution der Sklaverei, das System des Grundbesitzes, der Gang der Geschäfte, die Formen und Inhalte des intellektuellen und religiösen Lebens,[...]«[FN 4]

    Auch wenn Jameson den Ausdruck »Sozialrevolution« umging [...] stieß seine Konfliktinterpretation der Amerikanischen Revolution genauso auf den vehementen Widerstand der Konservativen und der liberalen Mitte, wie das den Deutungen Beckers und des »Marxisten« Beard widerfahren war.

    [FN 4: J. F. Jameson, The American Revolution Considered as a Social Movement, Hg. F. B. Tolles, Princeton 1967, 9.]

    Anmerkungen

    Beschrieben in Amerikastudien Bd. 36 (1991).

    Sichter
    Plaqueiator


  • Mm/Fragment 145 17-24
    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Graf Isolan, Senzahl
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 145, Zeilen: 17-24
    Quelle: Schröder 1982
    Seite(n): 178f., Zeilen:
    Auch jener durch Misere entstehende menschliche Wille zur Bestrafung (volonté punitive), den der Historiker Georges Lefèbvre als Merkmal der Französischen Revolution hervorhob, jener ressentimentgeladene, das Freiheitsverlangen überschattende Egalitarismus, fehlte in Amerika. In den USA gab es kein vergleichbares, durch Abhängigkeit und Demütigung erzeugtes soziales Reservoir der Rache, wie es in Frankreich vor allem die Bediensteten des Adels, Kutscher, Köche und Diener, darstellten.[FN 340]

    [FN 340: Vgl. Georges Lefèbvre: Etudes sur la Révolution Française, Paris 1963, S. 129.]

    [S 178 Z 39][...] äußerte sich nicht zuletzt in der relativen Schwäche der „volonté punitive“, jenes Willens zur Bestrafung, den der Historiker Georges Lefèbvre als Merkmal der Französischen Revolution hervorgehoben hat.[EN 456]

    [S 179 Z 16]Es fehlte in Amerika jener rachsüchtige, das Freiheitsverlangen überschattende Egalitarismus,[EN 457] der die Französische Revolution auszeichnete und der sich wohl nur mit den provozierenden Standesunterschieden des Ancien Régime ganz erklären läßt. Es gab kein vergleichbares, durch Abhängigkeit und Demütigung erzeugtes soziales Reservoir der Rache, wie es in Frankreich vor allem die zahlreichen Bediensteten des Adels darstellten. Keine Bevölkerungsschicht, urteilt Richard Cobb, habe sich in der Französischen Revolution als so „im buchstäblichen Sinne egalitär“ gezeigt und sei in ihrer Rachsucht grausamer gewesen als die früheren Kutscher, Köche und Diener.[FN 458]

    [EN 456: Georges Lefebvre, Études Sur la Révolution Française, Paris 1963, S. 129.]

    [EN 457: ...]

    [EN 458: ...]

    Anmerkungen

    -

    Sichter


  • Mm/Fragment 145 42-47
    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Graf Isolan
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 145, Zeilen: 42-47
    Quelle: Schröder 1982
    Seite(n): 183, Zeilen: 11-12, 14-21, 24
    Daß ein Mann wie Thomas Paine, der in Amerika dem äußersten linken Flügel zugeordnet war und wegen seines demokratischen Radikalismus von den amerikanischen Whigs überwiegend abgelehnt wurde, der in seinen 1791 veröffentlichten „Rights of Men" die Französische Revolution noch dafür gelobt hatte, daß sie unblutiger verlaufen sei als die Amerikanische, später selbst fast ein Opfer der „Terreur" geworden wäre aufgrund [seines artikulierten Abscheus gegen die Todesstrafe, spricht für den Extremismus und das ideologisch-doktrinäre Ausufern der Französischen Revolution.[FN 343]]

    [FN 343: Zur Rolle T. Paines in der Französischen Revolution siehe: David Freeman Hawke: Paine, New York 1974.]

    Ein Indiz dafür, wie gemäßigt die Amerikanische Revolution war [...], ist die Tatsache, daß Thomas Paine, der in Amerika auf dem äußersten ,linken' Flügel stand und wegen seines demokratischen Radikalismus von den führenden amerikanischen Whigs ganz überwiegend abgelehnt worden war, sich während der Französischen Revolution mit den Girondisten verband und fast ein Opfer der „Terreur" geworden wäre. Paine, der in seinen 1791 veröffentlichten „Rights of Men" die Französische Revolution noch dafür gelobt hatte, daß sie unblutiger verlaufen sei als die Amerikanische, war von einem tiefen Abscheu gegen jedes Blutvergießen erfüllt. Von mehreren französischen Wahlkreisen in den Konvent gewählt, nahm er bezeichnenderweise in der Debatte über das Schicksal Ludwigs XVI. im Januar 1793 gegen die Todesstrafe Stellung [...]
    Anmerkungen

    Somit erweist sich auch Seite 145 als vollständige Übernahme (hier aus Schröder (1982)).

    Sichter


  • Mm/Fragment 102 03-07
    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Graf Isolan, Kannitverstan
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 102, Zeilen: 3-7
    Quelle: Angermann 1979
    Seite(n): 30, Zeilen: 13-18
    Seine deutsche Gelehrsamkeit und sein Rigorismus, bis hin zu einer taktlosen Überheblichkeit, verprellten oft seine amerikanischen Leser. Gleichwohl paßte er mit seinem Nationalismus und ausgeprägten Sozialkonservativismus gut in die geistige Landschaft der Vereinigten Staaten des ausgehenden 19. Jahrhunderts.[FN 139]

    [FN 139: Siehe hierzu: Eric F. Goldman: Hermann E. von Holst: Plumed Knight of American Historiography, Mississippi Valley Historical Review, vol. 23 (1936/37), S. 511-532; R. Hofstadter: The Progressive Historians, (Kap.: Historical Writing Before Turner), a.a.O., S. 24-30. E. Angermann: DieRevolution im Spiegel der Geschichte, (Kap.: Nationalismus nach dem Bürgerkrieg), a.a.O., S. 28ff.; Jürgen Herbst: The German Historical School in American Scholarship: A Study in the Transfer of Culture, Ithaca, N.Y., 1965.]

    Holst war ein Außenseiter, der bei allem Respekt, den man seiner Gelehrsamkeit zollte, durch seinen Rigorismus und seine taktlose Überheblichkeit seine amerikanischen Leser nicht selten verprellte. Gleichwohl paßte er mit seinem krassen Nationalismus und ausgeprägten Sozialkonservativismus nicht schlecht in die geistige Landschaft der Vereinigten Staaten des ausgehenden neunzehnten Jahrhunderts.
    Anmerkungen

    Der zweite Satz könnte schon als Komplettplagiat gewertet werden.<br/> In Fußnote 139 erwähnt Mm ihre Quelle - allerdings wieder verborgen unter verschiedenen anderen Literaturangaben und ohne die konkrete Seite zu nennen.

    Sichter


  • Mm/Fragment 124 17-24
    Typus
    BauernOpfer
    Bearbeiter
    Drhchc, Nerd wp, Graf Isolan, 129.217.132.38
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 124, Zeilen: 17-24
    Quelle: Angermann 1979
    Seite(n): 56, Zeilen: 14-22
    Gerade die Gegebenheit (givenness) besonderer historischer und umweltbedingter Faktoren in Verbindung mit einem ausgeprägten "belief in the continuity or homogeneity of our history" hatte scheinbar bei den Amerikanern niemals das den Europäern eigene Bedürfnis nach einer expliziten, über die von den Founding Fathers definierten Grundwerte hinausgehenden politischen Theorie geweckt. Selbst die Amerikanische Revolution wertete Boorstin nicht als solche und von daher konnte sie für ihn auch weder als Träger einer politischen Theorie noch als Initiator ideologischer Konfrontation fungieren. [FN 262]

    [FN 262] Vgl. E. Angermann, op.cit., S. 56f.; J. R. Pole: Daniel J. Boorstin, in: M. Cunliffe/R. W. Winks (ed.): Pastmasters, a.a. O., S. 210-238.

    Die "Gegebenheit" (givenness) besonderer historischer und umweltbedingter Faktoren in Verbindung mit einem ausgeprägten "belief in the continuity or homogeneity of our history" habe bei den Amerikanern niemals das den Europäern eigene Bedürfnis nach einer expliziten und durchgebildeten, über die von den Founding Fathers überkommenen Grundwerte hinausgehenden politischen Theorie geweckt. Selbst die Amerikanische Revolution — nach Boorstins Meinung kaum als solche zu werten — habe daher dem Land keine ausgeprägte politische Theorie gebracht und ihm folglich eine harte ideologische Konfrontation erspart.
    Anmerkungen

    Beschrieben in Amerikastudien Bd. 36 (1991) S. 547.

    Sichter


  • Mm/Fragment 135 18-28
    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Graf Isolan
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 135, Zeilen: 18-28
    Quelle: Schröder 1982
    Seite(n): 9, Zeilen: 2-12
    Das epochenübergreifende Moment der Amerikanischen Revolution lag zunächst einmal darin, daß sie die erste moderne Revolution war und in entscheidenden Fragen den Beginn der politisch-modernen Welt markierte. Durch sie wurden das Prinzip der Volkssouveränität, das Recht auf politische (Wahl-)Beteiligung, die Ordnung des politischen Lebens aufgrund geschriebener Verfassungen, die Grund- und Menschenrechte, die Gleichheits- und Glücksansprüche des Menschen proklamiert - sie symbolisierten ihre Modernität. Zwar sind viele dieser Gedanken auch schon während der Englischen Revolution um die Mitte des 17. Jahrhunderts artikuliert worden, doch hatten sie nicht die „offizielle" Revolutionsdoktrin gebildet, sondern waren nur die Ideen einer Minderheit, die sich nicht durchzusetzen vermochte. Die Epochenbedeutung der Amerikanischen Revolution liegt vor allem darin, daß sie die erste moderne Revolution darstellt und in entscheidenden Punkten den Beginn der modernen Welt markiert. Das Prinzip der Volkssouveränität, das Recht auf politische Beteiligung, die Ordnung des politischen Lebens durch geschriebene Verfassungen, die Grund- und Menschenrechte, die Gleichheits- und Glücksansprüche des Menschen wurden von ihr proklamiert - sie signalisieren ihre Modernität.

    Viele dieser Ideen sind auch schon während der Englischen Revolution um die Mitte des 17. Jahrhunderts artikuliert worden. Sie bildeten aber nicht die ,offizielle' Revolutionsdoktrin, sondern waren nur die Gedanken einer Minderheit, die sich nicht durchzusetzen vermochten.

    Anmerkungen

    Wieder ein Buch, aus dem von Anfang an übernommen wird: Die hier dokumentierte Passage ist der erste Abschnitt der Einleitung von Schröder (1982).

    Sichter


  • Mm/Fragment 143 01-06
    Typus
    BauernOpfer
    Bearbeiter
    Graf Isolan, Drhchc
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 143, Zeilen: 1-6
    Quelle: Schröder 1982
    Seite(n): 169, Zeilen: 6-14
    Gleichzeitig wies die Amerikanische Revolution in geringerem Maße den Doppelcharakter einer politischen wie sozialen Rebellion auf als andere Revolutionen in der Geschichte der Menschheit, und daher kann man sie als eine fast rein politische Revolution bezeichnen. Es kam weder zu einer Spaltung des revolutionären Lagers wie in anderen Ländern, noch stellten die sie tragenden Kräfte eine Negativkoalition.[...][FN 328]

    [FN 328: Vgl. H.-Ch. Schröder, op. cit., S. 169 f. Siehe ferner hierzu die bereits im Jahre 1800 erschienene, komparatistische Studie zur Amerikanischen und Französischen Revolution des deutschen konservativen Publizisten Friedrich v. Gentz: The American and French Revolutions Compared, Chicago 1955 (dt.: Der Ursprung und die Grundsätze der Amerikanischen Revolution, verglichen mit dem Ursprünge und den Gegensätzen der Französischen, Berlin).]

    Die Amerikanische Revolution weist in sehr viel geringerem Maße den Doppelcharakter einer politischen Revolution und einer sozialen Protestbewegung auf als andere Revolutionen der Geschichte. Man kann sie als eine fast rein politische Revolution bezeichnen. Damit hängt auch zusammen, daß die sie tragenden Kräfte weniger eine Negativkoalition darstellten, als wir dies sonst in der Regel finden, und einen stärkeren Zusammenhalt zeigten. Es kam in Amerika nicht zu jener, den Revolutionsverlauf unheilvoll beeinflussenden Spaltung des revolutionären Lagers wie in anderen Ländern,[...]
    Anmerkungen

    Der Beginn eines Abschnitts, in welchem Mm verschiedene Passagen der Seiten 169-171 von Schröder weitgehend im Originalwortlaut (ohne Kennzeichnung) zusammencollagiert. 17 Zeilen bis zu einer erläuternden Fußnote bzgl. der Quellenlage.

    Sichter


  • Mm/Fragment 147 01-06
    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Graf Isolan
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 147, Zeilen: 1-6
    Quelle: Schröder 1982
    Seite(n): 186-187, Zeilen: S.186,27-33.41-42 - S.187,1-2
    [Der Entwurf neuer Verfassungsmechanismen und das Durchsetzen einer neuen Bundesverfassung als vernünftige Maßnahme gegen Selbstsucht und Selbstgerechtigkeit belegte gerade jene einzigartige Verbindung in der amerikanischen politischen Theorie der späten Revolutionszeit und der postrevolutionä]ren Phase: die Kopplung einer pessimistischen Einschätzung der menschlichen Natur nach antikem Muster mit einem optimistischen Glauben in institutionelle Einrichtungen. Die Erkenntnis über die nicht vorhandene Tugend und die Irrationalität des Menschen wurde durch das Vertrauen in rational konstruierte politische Mechanismen aufgefangen und in konstruktive und progressive Bahnen gelenkt.[FN 348]

    [FN 348: Vgl. Gordon S. Wood: The Creation of the American Republic, Chapel Hill, N.C., 1969, S. 428f.; Peter Gay: The Enlightenment, Bd. 2 (The Science of Freedom), New York 1969, S. 563.]

    Das Entwerfen neuer Verfassungsmechanismen und das Durchsetzen einer neuen Bundesverfassung als Mittel gegen Selbstsucht, Unvernunft und Unstetigkeit belegt jene eigentümliche Verbindung in der amerikanischen politischen Theorie der späten Revolutionszeit und der nachrevolutionären Periode, auf die Peter Gay aufmerksam gemacht hat: die Kopplung einer pessimistischen Einschätzung der menschlichen Natur mit einem „optimistischen Vertrauen in institutionelle Vorrichtungen".[FN 483] [...] Das Entsetzen über die nicht vorhandene Tugend und die Irrationalität des Menschen wurde gleichsam aufgefangen durch das Vertrauen in rational konstruierte politische Mechanismen und damit in konstruktive Bahnen gelenkt.

    [FN 483: Peter Gay, The Enlightenment, Bd. II, The Science of Freedom, New York 1969, S. 563.]

    Anmerkungen

    -

    Sichter


  • Mm/Fragment 140 30-40
    Typus
    BauernOpfer
    Bearbeiter
    Graf Isolan, Drhchc
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 140, Zeilen: 30-40
    Quelle: Schröder 1982
    Seite(n): 200, Zeilen: 27-36
    Auch mit dem Gedanken der Machbarkeit von Verfassungen und ihrer Revidierbarkeit im Lichte von Erfahrungen oder Veränderungen dokumentierte die Amerikanische Revolution zum einen ein modernes Staats- und Weltverständnis und stellte sich zum anderen in direkten Gegensatz zu den englischen Verfassungsvorstellungen, wo gerade von radikaler Seite die Idee einer unveränderlichen Verfassungsordnung vehement vertreten wurde. Durch die Revisionsklauseln in den meisten Verfassungen war sogar eine Art von einkalkuliertem Wandel und Fortschritt festgeschrieben, der sich z.B. bei Jefferson und Paine aus der klugen Voraussicht herleitete, daß jede Generation über sich selber neu zu entscheiden habe und nicht mit den Problemen vorangegangener Generationen belastet werden dürfe.[FN 316]

    [FN 316: Siehe hierzu: H.-Ch. Schröder, op. cit., S. 200-201; H.-Ch. Schröder: Die amerikanische und die englische Revolution in vergleichender Perspektive, in: H.-U. Wehler (Hrsg.): 200 Jahre amerikanische Revolution und moderne Revolutionsforschung, a.a.O., S. 9-37.]

    Mit dem Gedanken der Machbarkeit von Verfassungen und ihrer Revidierbarkeit im Lichte von Erfahrungen oder aufgrund eingetretener Veränderungen offenbarte sie ein modernes Weltverständnis und stellte sie sich in direkten Gegensatz zu den englischen Verfassungsvorstellungen, wo gerade von radikaler Seite der Gedanke einer unveränderlichen Verfassungsordnung vertreten wurde. Mit den Revisionsklauseln in den meisten Verfassungen gab es eine Art von eingebautem Wandel', der sich etwa bei Jefferson und Paine auch aus der Vorstellung herleitete, daß jede Generation über sich selber neu zu entscheiden habe und nicht mit dem Ballast vorangegangener Generationen belastet werden dürfe.
    Anmerkungen

    -

    Sichter


  • Mm/Fragment 151 08-15
    Typus
    BauernOpfer
    Bearbeiter
    Graf Isolan, Senzahl
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 151, Zeilen: 8-15
    Quelle: Müller 1950
    Seite(n): 116, Zeilen: 9-
    [...]; ferner Carl Schurz, der politische Kopf und liberale Menschenfreund, Adolf Kroeger, der Fichteaner und Übersetzer Fichtes, Susan Blow, Mittelpunkt der Kindergartenbewegung und Mitarbeiterin von Harris, Joseph Pulitzer, der große Journalist und spätere Pressemagnat, George H. Howison, Professor der Philosophie in Kalifornien und Lehrer von Josiah Royce, der Historiker James Hosmer, der Pädagoge Frank Soldan und der Rechtsgelehrte wie Schriftsteller Johann Gabriel Woerner, in dessen Roman „The Rebel's Daughter" die Schule von St. Louis im poetischen Bilde weiterlebte.[FN 357]

    [FN 357: Siehe hierzu: H. C. Brokmeyer: A Mechanic's Diary (privately printed by H. C. Brokmeyer), Washington, D.C., 1910; W. T. Harris: Hegel's Logic: A Book on the Genesis of the Categories of the Mind. A Critical Exposition, Chicago 1890/1895; Ch. M. Perry: The St. Louis Movement in Philosophy: Some Source Material, Norman, Okla., 1930; P. Snider: The St. Louis Movement in Philosophy, St. Louis 1920; G. E. Müller, op. cit. , S. 110 ff.]

    Andere bedeutende Mitglieder waren der politische Kopf und liberale Menschenfreund Carl Schurz; Adolf Kroeger, der Fichteaner und Übersetzer Fichtes; Susan Blow, Mittelpunkt der Kindergartenbewegung und Mitarbeiterin von Harris; Joseph Pulitzer, der große Journalist und spätere Pressemagnat; George H. Howison, später Professor der Philosophie in Kalifornien und Lehrer von Royce; der Historiker James Hosmer; der Pädagoge Frank Soldan; der Rechtsgelehrte und Schriftsteller Johann Gabriel Woerner, in dessen Roman „The Rebel's Daughter" die Schule von St. Louis im poetischen Bilde weiterlebt.
    Anmerkungen

    Die Personenliste und die individuellen Charakterisierungen werden wortwörtlich aus Müller übernommen.

    Sichter


  • Mm/Fragment 199 22-31
    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Graf Isolan, Drhchc
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 199, Zeilen: 22-31
    Quelle: Mewes 1986
    Seite(n): 2, Zeilen: 1-11
    Den Vorstellungen und Konzepten der Verfassungsgründer zufolge sollte der Kongreß das dominierende Regierungsorgan sein und eine rege politische Betätigung zahlreicher Interessengruppen die Vorherrschaft einfacher Mehrheitsregierungen auf Bundesebene verhindern. Demgegenüber war die moderne Präsidialdemokratie explizit dazu ausersehen, die Dominanz der Mehrheitsinteressen auf nationaler Ebene gegenüber den mächtigen Interessengruppen der neuen großkapitalistischen Monopole zu behaupten. Der neue ökonomische und soziale Wandel vermochte eine grundsätzliche Verlagerung der Kompetenzen im Machtgefüge der verfassungsrechtlichen Politik zugunsten der Exekutive zu bewirken.[...][FN 138]

    [FN 138: Vgl. hierzu: Edward N. Kearny (ed.): Dimensions of the Modern Presidency, St. Louis 1981; Rexford G. Tugwell/Thomas E. Cronin (eds.): The Presidency Reappraised, New York 1978, S. 39; Edward S. Corwin: The Aggrandizement of Presidential Power (1941), in: Robert S. Hirschfield (ed.): The Power of the Presidency: Concepts and Controversy, New York 1968/1982, S. 282 ff.]

    Den Erwartungen der Verfassungsgründer zufolge sollte der Kongreß das dominierende Regierungsorgan sein und eine rege politische Betätigung zahlreicher Interessengruppen die Vorherrschaft einfacher Mehrheitsregierungen auf Bundesebene verhindern. Die moderne Präsidialdemokratie war demgegenüber explizit dazu ausersehen, die Dominanz der Mehrheitsinteressen auf nationaler Ebene gegenüber den mächtigen Interessengruppen der neuen großkapitalistischen

    Monopolen zu verwirklichen. Neue wirtschaftliche und soziale Entwicklungen bewirkten eine grundsätzliche Verlagerung der Kompetenzen im Machtgefüge der vervassungsrechtlichen Politik zugunsten der Exekutive.

    Anmerkungen

    Die Fußnote am Ende des Abschnitts verweist NICHT auf die Quelle.

    Sichter


  • Mm/Fragment 139 03-12
    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Graf Isolan, Plaqueiator
    Gesichtet
    Yes.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 139, Zeilen: 3-12
    Quelle: Dippel 1985
    Seite(n): 113, Zeilen: 9-20
    Madison hatte es dann auch 1788 als selbstverständlich hingestellt, daß die allgemeine Form und Anordnung der amerikanischen Regierung strikt republikanisch zu sein habe, obwohl er wußte, daß diese Auffassung der damals vorherrschenden Staatslehre widersprach, wonach - wie Montesquieu betonte - die Republik lediglich für kleine Territorien als passende Staatsform in Frage kam, während größere Staaten Opfer ihrer zwangsläufigen Korrumpierung werden würden.[FN 309] So erschien die Errichtung einer Republik in Amerika aus innenpolitischer Sicht eine logische Schlußfolgerung zu sein, nach außen hin war sie allerdings ein Novum und damit gleichzeitig auch Ausdruck des Willens, etwas revolutionär Neues, einen novus ordo saeculorum zu schaffen.

    [FN 309: Madison, No. 39 in: The Federalist Papers: Hamilton, Madison, Jay (with an introduction by Clinton Rossiter), New York 1982, p. 240-246.]

    Auch Madison hatte es 1788 als selbstverständlich hingestellt, daß »die allgemeine Form und Anordnung der Regierung strikt republikanisch sei«.[FN 3] Er wußte nur zu gut, daß diese Auffassung der herrschenden Staatslehre eindeutig widersprach, für die es, wie Montesquieu erst erneut bekräftigt hatte, keinem Zweifel unterliegen konnte, daß die Republik lediglich für kleine Territorien als passende Staatsform in Frage kam, während größere Staaten Opfer ihrer zwangsläufigen Korrumpierung werden würden. Die Errichtung einer Republik in Amerika mochte mithin aus innerer Logik erfolgen, nach außen war sie