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Befunde[]

  • Die Dissertation enthält zahlreiche wörtliche und sinngemäße Textübernahmen, die nicht als solche kenntlich gemacht sind. Als betroffen festgestellt wurden bisher (Stand: 1. Juni 2014) folgende Kapitel, die sich teilweise als vollständig übernommen erwiesen haben – siehe Klammervermerke:
  • 1. Einleitung
  • 1.1. Der Aufbau der Arterienwand (S. 1-3): Seiten 1, 2, 3
  • 1.2. Die Atherosklerose
  • 1.2.2. Entstehung (S. 5-8): Seiten 5, 6, 7, 8
  • 1.2.3. Die Entwicklungsstufen (S. 8): Seite 8 – [vollständig]
  • 1.2.3.1. Frühe Läsionen
  • 1.2.3.1.1. Erste Läsion (S. 8-9): Seiten 8, 9 – [vollständig]
  • 1.2.3.1.2. Fettstreifen (S. 9): Seite 9 – [vollständig]
  • 1.2.3.1.3. Intermediäre Läsion (S. 10): Seite 10 – [vollständig]
  • 1.2.3.2. Fortgeschrittene Läsionen
  • 1.2.3.2.1. Das Atherom (S. 10-11): Seiten 10, 11 – [vollständig]
  • 1.2.3.2.2. Das Fibroatherom (S. 11): Seite 11 – [vollständig]
  • 1.2.3.3. Die komplizierte Läsion (S. 11-12): Seiten 11, 12 – [vollständig]
  • 2. Material und Methoden
  • 2.2. Gefrierbruch als Methode zur Analyse von Membranen (S. 19-20): Seiten 19, 20 – [vollständig (Text)]
  • 2.2.1. Konventionelle Gefrierbruchmethode (S. 20-23): Seiten 20, 21, 22
  • 2.2.2. Natrium Dodecyl Sulfat-Gefrierbruch-Immunzytochemie (S. 23-26): Seiten 23, 24, 25, 26
  • 4. Diskussion
  • 4.1. Die Gefrierbruch–Immunzytochemie: Methodische Aspekte
  • 4.1.1. Vorteile (S. 44-47): Seiten 45, 46, 47
  • 4.1.2. Nachteile (S. 48-49): Seite 48
  • 5. Zusammenfassung (S. 53-54): Seite 53.

Herausragende Quellen[]

  • Die beim selben Doktorvater angefertigte Dissertation Opretzka (2005) ist die Quelle umfangreicher Übernahmen, wird aber in der gesamten Dissertation nicht erwähnt. Es gibt substantielle Übernahmen

Andere Beobachtungen[]

  • Prof. Dr. Horst Robenek war der Betreuer sowohl der hier untersuchten Arbeit Pew (2007), als auch der Dissertation Opretzka (2005). Ihm hätten also durchaus die Textparallelen auffallen können.
  • Es fällt auf, dass ein zahnmedizinischer Doktorgrad ("doctor medicinae dentium" laut Deckblatt) verliehen wurde für eine Untersuchung an Muskelzellen.

Statistik[]

  • Es sind bislang 29 gesichtete Fragmente dokumentiert, die als Plagiat eingestuft wurden. Bei diesen handelt es sich um Übernahmen ohne Verweis auf die Quelle („Verschleierungen“ oder „Komplettplagiate“).
  • Die untersuchte Arbeit hat 54 Seiten im Hauptteil. Auf 25 dieser Seiten wurden bislang Plagiate dokumentiert, was einem Anteil von 46.3 % entspricht.
    Die 54 Seiten lassen sich bezüglich des Textanteils, der als Plagiat eingestuft ist, wie folgt einordnen:
Plagiatsanteil Anzahl Seiten
keine Plagiate dokumentiert 29
0 % - 50 % Plagiatsanteil 10
50 % - 75 % Plagiatsanteil 4
75 % - 100 % Plagiatsanteil 11
Ausgehend von dieser Aufstellung lässt sich abschätzen, wieviel Text der untersuchten Arbeit gegenwärtig als plagiiert dokumentiert ist: Es sind, konservativ geschätzt, rund 22 % des Textes im Hauptteil der Arbeit.


Illustration[]

Folgende Grafik illustriert das Ausmaß und die Verteilung der dokumentierten Fundstellen. Die Farben bezeichnen den diagnostizierten Plagiatstyp:
(grau=Komplettplagiat, rot=Verschleierung, )

Pew col.png

Die Nichtlesbarkeit des Textes ist aus urheberrechtlichen Gründen beabsichtigt.

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Anmerkung: Die Grafik repräsentiert den Analysestand vom 1. Juni 2014.