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Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Autor     Norbert Kersting
Titel    Innovative Partizipation: Legitimation, Machtkontrolle und Transformation. Eine Einführung
Sammlung    Politische Beteiligung. Einführung in dialogorientierte Instrumente politischer und gesellschaftlicher Partizipation
Herausgeber    Norbert Kersting
Ort    Wiesbaden
Verlag    VS Verlag für Sozialwissenschaften / GWV Fachverlage GmbH
Ausgabe    1. Aufl.
Jahr    2008
Seiten    11-39
Reihe    Bürgergesellschaft und Demokratie ; 28
ISBN    978-3-531-16158-7

Literaturverz.   

ja
Fußnoten    ja
Fragmente    22


Fragmente der Quelle:
[1.] Dcl/Fragment 013 30 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2019-02-13 09:13:35 Stratumlucidum
BauernOpfer, Dcl, Fragment, Gesichtet, Kersting 2008, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Stratumlucidum
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 13, Zeilen: 30-34
Quelle: Kersting 2008
Seite(n): 12, Zeilen: 4 ff.
Instrumente der Partizipation werden hier nicht nur als Vermittler neuen Wissens, neuer Politikinhalte oder von Reformprozessen gesehen, sondern als Möglichkeit, Demokratie lebbar und lernbar zu machen und dadurch, auch auf europäischer Ebene, Demokratie als Erfahrung in Existenz zu bringen (Dewey 1984 [sic]).

Dewey, John, 1984: [sic] Demokratie und Erziehung. Weinheim: Beltz.

Verfahren und Instrumente der Partizipation werden hier nicht nur als „Transporteure“ neuen Wissens, neuer Politikinhalte oder Reformprozesse gesehen, sondern als performative Praxen, die in der Praxis Demokratisierung lebbar machen und dadurch „Demokratie als Erfahrung“ (Dewey 1984 [sic]) in Existenz bringen.

Dewey, John: Demokratie und Erziehung. Weinheim: Beltz. 1984 [sic]

Anmerkungen

Kersting (2008) wird unmittelbar zuvor genannt.

Die Verf.in nimmt lediglich einige Umformulierungen und eine unwesentliche Ergänzung ("auch auf europäischer Ebene"), die sie ähnlich auch z. B. auf S. 46 tätigt, vor, siehe Fragment 046 28.

Bzgl. der Referenzierung von Dewey ist anzumerken, dass eine 1984 erschienene Ausgabe von Demokratie und Erziehung in keinem der gängigen deutschen elektronischen (Verbund-)Kataloge nachweisbar ist. [1] In der Deutschen Nationalbibliothek findet sich in zeitlicher Approximation lediglich eine bei Westermann erschienene 3. Aufl. von 1964 [2] und deren bei Beltz erschienener Nachdruck von 1993 [3].

Auf S. 14 zitiert Kersting wörtlich einen englischsprachigen Text, den er mit "Dewey (1984)" referenziert. Die Verf.in scheint bei der Übernahme der Literaturangabe zu übersehen, dass dies nicht zu dem im Literaturverzeichnis Kerstings als verwendet angegebenen deutschsprachigen Titel Deweys passt.

"Dewey 1984" wird – abgesehen vom Literaturverzeichnis – in der untersuchten Arbeit nur noch ein anderes Mal auf S. 46, ebenfalls in einem Plagiatskontext, erwähnt, siehe Fragment 046 02.

Sichter
(Stratumlucidum) Schumann

[2.] Dcl/Fragment 045 11 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2019-02-22 13:54:20 Stratumlucidum
Dcl, Fragment, KeineWertung, Kersting 2008, SMWFragment, Schutzlevel, Verdacht auf willkürliche Referenzierung, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Stratumlucidum
Gesichtet
No
Untersuchte Arbeit:
Seite: 45, Zeilen: 11-14
Quelle: Kersting 2008
Seite(n): 20, Zeilen: 3 ff.
Mit politischer Beteiligung sind in diesem Zusammenhang alle freiwilligen Aktivitäten oder Verhaltensweisen privater Bürger oder Organisationen gemeint, die mehr oder weniger direkt darauf abzielen, Regierungshandeln auf verschiedenen Ebenen des politischen Systems zu beeinflussen (Verba / Nie u.a. [sic] 1978; Kaase 1995).

Kaase, Max, 1995: Partizipation, In: Nohlen, Dieter (Hrsg.): Wörterbuch Staat und Politik. Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung. S. 521 - 527.

Verba, Sidney / Nie, Norman H. et al., [sic] 1978: Participation and Political Equality. A seven nation [sic] comparison. Cambridge. Cambridge University Press.

Hier wird politische Beteiligung eng definiert und nur „politische“ Partizipation an Entscheidungsfindungsprozessen analysiert (s. Abgrenzung zur Selbsthilfe als Beteiligung an der Politikimplementation). Partizipation umfasst demnach „Alle Tätigkeiten (...) die Bürger freiwillig mit dem Ziel unternehmen auf verschiedenen Ebenen des politischen Systems zu beeinflussen“ [sic] (Kaase 1995: 521)

Kaase, Max: Partizipation, in: Nohlen, Dieter (Hg.) Wörterbuch Staat und Politik. Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung. 1995: 521-527

[Verba, Sidney/Nie, Norman et al.: [sic] Participation and Political Equality. A Seven Nation [sic] Comparison. Cambridge. 1978]

Anmerkungen

Möglicherweise diente hier Kersting (2008) als eigentliche Quelle, in dessen Literaturverzeichnis auch "Verba, Sidney/Nie, Norman et al." (1978) aufgeführt werden.

Im Original lautet das Zitat bei Kaase (1995) auf S. 521:

"I. Unter Partizipation (P.) werden in demokratisch verfaßten Ländern i. d. R. alle Tätigkeiten verstanden, die Bürger freiwillig mit dem Ziel unternehmen, Entscheidungen auf den verschiedenen Ebenen des ↗ Politischen Systems zu beeinflussen (Nie/Verba 1975:1; von Alemann 1975: 41–42; Barnes/Kaase u. a. 1979: 42)."

Da neben Verba und Nie mit Kim nur ein anderer Autor Participation and Political Equality. A seven-nation comparison verfasst hat, ist auch die Autorenangabe "Verba / Nie u.a." bzw. "Verba, Sidney / Nie, Norman H. et al." bei der Verf.in sowie "Verba, Sidney/Nie, Norman et al." bei Kersting fehlerhaft. Gleiches gilt für die Schreibung des Untertitels. [4]

Bei Kaase wird dieser Titel im Literaturverzeichnis korrekt als "Verba, S./Nie, N.H./Kim, J. 1978: Participation and Political Equality. A Seven-Nation Comparison, Cambridge." aufgeführt.

Mit Ausnahme von von der Verf.in hinzugefügten Füllwörtern ("oder Verhaltensweisen privater [...] oder Organisationen [...] mehr oder weniger direkt") und einer nicht ganz passenden Ergänzung ("Regierungshandeln") des fehlerhaften Zitats scheint selbige hier nur Inhalte aus Kersting (2008) wiederzugegeben – auch wenn bei Kaase auf S. 521 f. zwischen direkter und indirekter Partizipation unterschieden wird, was aber nicht identisch mit "mehr oder weniger direkt[en]" Aktivitäten oder Verhaltensweisen ist.

Kaase (1995) wird – abgesehen vom Literaturverzeichnis – in der untersuchten Arbeit ausschließlich an dieser Stelle angeführt, "Verba / Nie u.a. 1978" im Haupttext lediglich hier – auf S. 68 ist von "Verba und Nie (1978)" die Rede (siehe Fragment 068 01 (keine Wertung)) und auf S. 76 von "Verba / Nie 1978" (da sich im Literaturverzeichnis nur ein 1972 erschienener Titel von Verba und Nie findet, ist in diesen drei Fällen aber vermutlich Verba / Nie / Kim (1978) gemeint).

Insofern stellen sich die Fragen, ob

  • der Wörterbuchartikel von Kaase tatsächlich von der Verf.in rezipiert wurde und
  • die Referenzierung von "Verba / Nie u.a. 1978" hier sachlich gerechtfertigt ist.
Sichter
(Stratumlucidum)

[3.] Dcl/Fragment 045 24 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2019-02-01 10:54:45 Stratumlucidum
BauernOpfer, Dcl, Fragment, Gesichtet, Kersting 2008, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Stratumlucidum
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 45, Zeilen: 24-25, 27-31
Quelle: Kersting 2008
Seite(n): 14, 15, 20, Zeilen: 14: 34 ff.; 15: 1 f.; 20: 9 f.
[Im normativen Verständnis hingegen wird Partizipation nicht nur als Mittel zum Zweck eingestuft, sondern als Ziel und] Wert an sich, der für alle erstrebenswert ist und die Lebensqualität der Akteure erhöht (Pateman 1970). [...] Durch politische Partizipation kann demnach nicht nur die Verfolgung von Interessen, sondern auch Mündigkeit erreicht werden. Politische Partizipation im Sinne von Teilhabe und Teilnahme an Entwicklungs- und Entscheidungsprozessen wird in diesem Verständnis als unverzichtbarer Bestandteil von Entwicklung betrachtet (Nohlen / Nuscheler 1982).

Nohlen, Dieter / Nuscheler, Franz (Hrsg.), 1995: [sic] Handbuch der Dritten Welt. Band 1: Grundprobleme - Theorien - Strategien. Bonn, [sic] 3. Auflage.

Pateman, Carole, 1970: Participation and Democratic Theory. London: [sic] Cambridge University Press.

[Seite 14]

Politische Beteiligung ist zudem ein Wert an sich, der für alle erstrebenswert ist, ebenso die Lebensqualität der Akteure erhöht (Pateman 1970).

[Seite 20]

Durch politische Partizipation gelingt nicht nur Verfolgung von Interessen, sondern auch Selbstverwirklichung und Mündigkeit.

[Seite 14]

Politische Partizipation im Sinne von Teilhabe und Teilnahme an Entwicklungs- und Entscheidungsprozessen kann als unver-

[Seite 15]

zichtbarer Bestandteil von Entwicklung betrachtet werden (vgl. z.B. das „magische Fünfeck von Entwicklung“ in Nohlen/Nuscheler 1982: 62ff.).


Nohlen, Dieter/Nuscheler, Franz (Hg.): Handbuch Dritte Welt. Bonn [sic]

Pateman, Carole: Participation and Democratic Theory. London. [sic] 1970.

Anmerkungen

Kersting (2008) wird am Ende des vorigen Absatzes genannt, daher Wertung als Bauernopfer.

Der in eckige Klammern gesetzte Satzanfang und der nach der Nennung von Pateman (1970) folgende, hier nicht wiedergegebene Satz sind der Quelle Schultze (2005) entnommen, siehe Fragment 045 14.

Auffällig ist, dass die Verf.in im Haupttext für das Handbuch von Nohlen / Nuscheler ein anderes Erscheinungsjahr als im Literaturverzeichnis und ebenso wie die Quelle in Letzterem – entgegen ihrem eigenen bibliografischen Usus – keinen Verlag nennt. Eine 1995 erschienene Ausgabe dessen ersten Bandes ist jedoch in keinem der gängigen deutschen elektronischen (Verbund-)Kataloge nachweisbar. [5] In der Deutschen Nationalbibliothek findet sich in zeitlicher Approximation lediglich eine bei Dietz in Bonn erschienene 3. Aufl. von 1992 [6] und deren Nachdruck von 1993 [7].

Weiterhin ist Pateman (1970) bei Cambridge University Press in Cambridge und nicht in London erschienen. [8]

Nohlen / Nuscheler werden – abgesehen vom Literaturverzeichnis – in der betrachteten Dissertation nur dieser Stelle, Pateman wird – wieder abgesehen vom Literaturverzeichnis – nur noch ein anderes Mal, ebenfalls in einem Plagiatskontext, erwähnt, siehe Fragment 046 02.

Sichter
(Stratumlucidum) Schumann

[4.] Dcl/Fragment 046 02 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2019-02-13 09:17:47 Stratumlucidum
BauernOpfer, Dcl, Fragment, Gesichtet, Kersting 2008, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verdacht auf willkürliche Referenzierung

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Stratumlucidum
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 46, Zeilen: 2-14
Quelle: Kersting 2008
Seite(n): 12, 14, 15, 17, Zeilen: 12: 3 ff.; 14: 14 ff.; 15: 10 ff.; 17: 11 ff.
[[...] und andererseits eine erhöhte Input-Legitimation herzustellen, indem das so genannte „Political Efficacy-Bewusstsein“ gesteigert wird (Kersting 2008: 14).] Darunter wird das subjektive Vertrauen in die Möglichkeit der Einflussnahme auf politische Entscheidungsprozesse verstanden, das die Beteiligungsbereitschaft erhöht (Pateman 1970).

Allerdings ist ebenso in Betracht zu ziehen, dass der bloße Einsatz von partizipativen Instrumenten nicht automatisch bessere Politikergebnisse und eine höhere Akzeptanz eines politischen Akteurs hervorruft, sondern, [sic] dass es vor allem einer besseren Qualifikation der zu Beteiligenden in Bezug auf deren Information, deren Gemeinsinn und deren tatsächlicher Kontrolle bedarf (Cooke / Khotari 2001). Von Bedeutung ist hier, dass das Ziel von Demokratisierung nicht allein in einer hohen Beteiligung liegen kann, sondern, [sic] dass es auch und vor allem darum geht, die Kompetenzen der Beteiligten zu erhöhen, um im Wege einer aufgeklärten Partizipation zu einer optimalen sachrationalen Entscheidung zu kommen (Bühlmann / Kriesi 2007). Es geht dabei um nachhaltige Gesellschafts- und Politikgestaltung, die zu einer stärkeren Demokratisierung führen kann (Dewey 1984 [sic]).


Bühlmann, Marc / Kriesi, Hanspeter, 2007: Political Participation Quantity versus Quality NCCR Democracy. [sic] University of Zurich.

Cooke, Bill / Khortari [sic], Uma (Hrsg.), 2001: Participation the new tyranny. [sic] London: Palgrave. [sic]

Dewey, John, 1984: [sic] Demokratie und Erziehung. Weinheim: Beltz.

Pateman, Carole, 1970: Participation and Democratic Theory. London: [sic] Cambridge University Press.

[Seite 14]

Political Efficacy beschreibt das subjektive Vertrauen in die Möglichkeit der Einflussnahme auf politische Entscheidungsprozesse (Pateman 1970). Dieses steigert die Input-Legitimation des politischen Systems und bewirkt gleichzeitig eine erhöhte Beteiligungsbereitschaft.

[Seite 17]

[[...] (zur Partizipation als moralischer Imperativ der Reformation s. Cooke/Khortari [sic] 2001).] [...] Der bloße Einsatz von partizipativen Instrumenten bewirke nicht automatisch eine höhere Effektivität d.h. bessere Policy-Outputs sowie eine höhere Akzeptanz (better planning, monitoring, evaluation, investigation, training and action) und ein Empowerment, das vor allem einer besseren Qualifikation (better informed, sense of commitent [sic], giving people control) bedarf.

[Seite 15]

Demnach liegt das Ziel von Demokratisierung nicht allein in einer hohen Beteiligung. Ziel muss es vielmehr auch sein, die Kompetenzen der Beteiligten zu erhöhen, um hierüber zu einer optimalen sachrationalen Entscheidung zu kommen (Bühlmann/Kriesi 2007).

[Seite 12]

Damit folgt der Aufbau des Bandes einer Logik der Intensivierung der Partizipationsformen hin zu nachhaltiger Gesellschafts- und Politikgestaltung. Verfahren und Instrumente der Partizipation werden hier nicht nur als „Transporteure“ neuen Wissens, neuer Politikinhalte oder Reformprozesse gesehen, sondern als performative Praxen, die in der Praxis Demokratisierung lebbar machen und dadurch „Demokratie als Erfahrung“ (Dewey 1984 [sic]) in Existenz bringen.


Bühlmann, Marc/Kriesi, Hanspeter: Political Participation Quantity versus Quality NCCR Democracy University of Zurich. [sic] 2007

Cooke, Bill/Khortari [sic], Uma (Hg.): Participation the new tyranny. [sic] London: Palgrave. [sic] 2001

Dewey, John: Demokratie und Erziehung. Weinheim: Beltz. 1984 [sic]

Pateman, Carole: Participation and Democratic Theory. London. [sic] 1970.

Anmerkungen

Übernahme mitsamt vier Referenzen. (Der in eckige Klammern gesetzte Halbsatz ganz oben wird nicht als Plagiat gewertet.)

Der Titel Bühlmann / Kriesi (2007) kann bei Kersting (2008) und mit ihm bei der Verf.in in der vorliegenden Form nicht korrekt wiedergegeben sein; es handelt sich wohl um dieses, vermutlich am (ehemaligen) National Center of Competence in Research (NCCR) Democracy der Universität Zürich entstandene Paper:

Political Participation. Quantity versus Quality. Submitted to European Journal of Political Research.
       Accepted for revision (together with Hanspeter Kriesi). [9]

Bzgl. der Referenzierung von Cooke / Khotari ist anzumerken, dass

  • die Quelle Kersting (2008) sich hier nur bzgl. der "Partizipation als moralischer Imperativ der Reformation" auf diesen Sammelband zu beziehen scheint,
  • die Mitherausgeberin Khotari und nicht "Khortari" heißt,
  • der Titel Participation: the new Tyranny? lautet und
  • das Werk nicht bei Palgrave, sondern bei Zed Books erschienen ist. [10]

Bzgl. der Referenzierung von Dewey ist anzumerken, dass

  • eine 1984 erschienene Ausgabe von Demokratie und Erziehung in keinem der gängigen deutschen elektronischen (Verbund-)Kataloge nachweisbar ist. [11] In der Deutschen Nationalbibliothek findet sich in zeitlicher Approximation lediglich eine bei Westermann erschienene 3. Aufl. von 1964 [12] und deren bei Beltz erschienener Nachdruck von 1993 [13];
  • Kersting auf S. 14 wörtlich einen englischsprachigen Text zitiert, den er mit "Dewey (1984)" referenziert. Die Verf.in scheint bei der Übernahme der Literaturangabe zu übersehen, dass dies nicht zu dem im Literaturverzeichnis Kerstings als verwendet angegebenen deutschsprachigen Titel Deweys passt; und
  • in der Quelle diesem nur der Begriff "'Demokratie als Erfahrung'" zugeschrieben werden zu scheint, nicht jedoch der der "nachhaltige[n] Gesellschafts- und Politikgestaltung".

Weiterhin referiert die Verf.in hier anscheinend nicht ihre eigene, sondern Kerstings Rezeption des englischsprachigen Titels Pateman (1970). Dieser ist zudem bei Cambridge University Press in Cambridge und nicht in London erschienen. [14]

Cooke / Khotari, Dewey und Pateman werden – abgesehen vom Lteraturverzeichnis – in der betrachteten Dissertation jeweils nur noch einmal an anderer Stelle – und jeweils in einem Plagiatskontext – erwähnt, siehe Fragment 063 09, Fragment 013 30 und Fragment 045 24; Bühlmann / Kriesi – wieder abgesehen vom Lteraturverzeichnis – ebenfalls nur noch einmal in einem Kontext, in dem eine willkürliche Referenzierung naheliegt, siehe Fragment 064 16 (keine Wertung).

Sichter
(Stratumlucidum) Schumann

[5.] Dcl/Fragment 046 28 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2019-02-01 10:06:53 Stratumlucidum
BauernOpfer, Dcl, Fragment, Gesichtet, Kersting 2008, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Stratumlucidum
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 46, Zeilen: 28-31
Quelle: Kersting 2008
Seite(n): 14, Zeilen: 18-21
Die politische Inklusion breiter Teile der Bevölkerung in politische Systeme sowohl auf nationaler, [sic] als auch auf europäischer Ebene, [sic] erfolgt vor allem über den Wahlakt, der meist die Basis für politisches Engagement bildet und durch neue direkte Beteiligungsmuster erweitert wird (Barnes / Kaase u.a. 1979).

Barnes, Samuel H. / Kaase, Max u.a., 1979: Political Action. Mass Participation in Five Western Democracies. Beverly Hills und London: Sage.

Die politische Inklusion breiter Teile der Bevölkerung in das politische System erfolgt vor allem über den Wahlakt. Er bildet zumeist noch die Basis für politisches Engagement (Barnes/Kaase u. a. 1979), auch wenn neue direkte Beteiligungsmuster das Handlungsrepertoire erweitern.

Barnes, Samuel H./Kaase, Max u.a.: Political action. Beverly Hills: Sage. 1979

Anmerkungen

Übernahme mitsamt Referenz, die anders als in der Quelle verwendet wird.

Bei der unwesentlichen Ergänzung im ersten Teil des Satzes ("sowohl auf nationaler, als auch auf europäischer Ebene,"), die sie ähnlich auch z. B. in Fragment 013 30 vornimmt, setzt die Verf.in zwei fehlerhafte Kommas.

Da Kersting (2008) im nächsten Absatz genannt wird, Wertung als Bauernopfer.

Sichter
(Stratumlucidum) Schumann

[6.] Dcl/Fragment 048 11 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2019-02-01 10:10:11 Stratumlucidum
BauernOpfer, Dcl, Fragment, Gesichtet, Kersting 2008, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Stratumlucidum
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 48, Zeilen: 11-14
Quelle: Kersting 2008
Seite(n): 17, Zeilen: 18 ff.
Daher wird häufig argumentiert, dass die Teilnehmer in dialogischen Prozessen nicht die nötigen Kenntnisse und Erfahrungen haben und aufgrund mangelnder politischer Verantwortung keinen Gemeinsinn entwickeln, deshalb Partikularinteressen bedienen und suboptimale Entscheidungen treffen (Kersting 2008).

Kersting, Norbert, 2008: Innovative Partizipation: Legitimation, Machtkontrolle und Transformation. Eine Einführung. In: Kersting, Norbert (Hrsg.): Politische Beteiligung. Einführung in dialogorientierte Instrumente politischer und gesellschaftlicher Partizipation. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften, 1. Auflage, S. 11 - 39.

Das grundsätzliche Standardargument konstatiert, dass die Teilnehmer in dialogischen Prozessen nicht die nötigen Kenntnisse und Erfahrungen haben und zudem aufgrund mangelnder (politischer) Verantwortung keinen Gemeinsinn entwickeln und deshalb Partikularinteressen bedienen und suboptimale Entscheidungen treffen.
Anmerkungen

Die Quelle wird genannt, die Wörtlichkeit der Wiedergabe jedoch nicht kenntlich gemacht.

Es werden einmal 14 und zweimal je 7 aufeinanderfolgende Wörter übernommen.

Sichter
(Stratumlucidum) Schumann

[7.] Dcl/Fragment 050 20 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2019-02-01 09:00:27 Stratumlucidum
Dcl, Fragment, Gesichtet, Kersting 2008, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Stratumlucidum
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 50, Zeilen: 20-29
Quelle: Kersting 2008
Seite(n): 21, 22, Zeilen: 21: 1 ff.; 22: 1 f.
Grundsätzlich ist politische Beteiligung am Entscheidungsfindungsprozess von bloßem bürgerschaftlichen Engagement zu unterscheiden. Das bürgerschaftliche Engagement impliziert die Beteiligung als Gemeinwohl orientierte Selbsthilfe in privatisierten, selbstverantwortlichen Organisationen wie Vereinen oder Nutzerbeiräten, die nicht staatlich organisiert sind (Holtkamp u.a. 2006).

Des Weiteren kann zwischen indirekter und direkter Partizipation unterschieden werden. Der größte Teil der Beteiligungsinstrumente am politischen Prozess ist indirekt und Personen orientiert. Gewählte Repräsentanten vertreten hierbei die Bürgermeinung, wobei der Einfluss der Bürger auf diese Repräsentanten nach der Wahl weitgehend verloren geht (Lipset 1960).


Holtkamp, Lars et. [sic] al., 2006: Kooperative Demokratie. Frankfurt/Main: Campus.

Lipset, Seymor M., 1960: Political Man. The Social Bases of Politics. New York: [sic] Doubleday, Garden City.

Im Folgenden soll anhand von Gegensatzpaaren die Spannbreite politischer Partizipation beschrieben werden.

Politische Partizipation – Bürgerschaftliches Engagement

Politische Partizipation beinhaltet die Beteiligung an der Entscheidungsfindung. Seit dem Ende der neunziger Jahre wird im Reformdiskurs unter dem Sammelbegriff „Bürgerschaftliches Engagement“ hierunter weniger die Beteiligung an der Entscheidungsfindung [sic] sondern eher gemeinwohlorientierte Selbsthilfe verstanden (Holtkamp u.a. 2006). Bestenfalls handelt es sich um Beteiligung in Nutzerbeiräten ausgelagerter, d.h. im weiteren Sinne privatisierter, selbstverantwortlicher Organisationen, wie z.B. Schwimmvereinen etc. [Selbsthilfe beschreibt somit Aktivitäten, die bei begrenzter staatlicher Fremdhilfe, [sic] auf der Basis eigenen Engagements gemeinwohlorientiert und nicht primär individuell ausgerichtet sind.]

Indirekt, repräsentativ – Direkt, themenorientiert

Indirekte, personenorientierte Beteiligung am politischen Prozess macht den Hauptanteil der Partizipationsformen aus. Zumeist sind es „Advokaten“, die die Bürgermeinung repräsentieren sollen. Dabei geht bei der indirekten Beteiligung der Einfluss auf den Repräsentanten nach dessen Wahl weitestgehend verloren.

[Seite 22]

Dieser wird nur durch die Möglichkeit der Abwahl nach der Amtsperiode kontrolliert (s. Lipset 1960).


Holtkamp, Lars et al.: Kooperative Demokratie. Frankfurt: Campus. 2006

Lipset, Seymor M.: Political Man. The Social Base [sic] of Politics. Garden City. 1960.

Anmerkungen

Kersting (2008) dient hier als Vorlage – von der sie im Wortlaut auch abweicht – für die Ausführungen der Verf.in.

Weiterhin korrigiert sie zwar bei dem Titel Lipset (1960) [15] "Base" richtigerweise zu "Bases", erschienen ist das Buch aber nicht bei Doubleday in (der Stadt) New York, vielmehr befand sich der Verlag in Garden City (im US-Bundesstaat New York) – was so aus ihrer bibliografischen Angabe nicht hervorgeht. Bei Holtkamp et al. (2006) [16] fehlt wiederum New York als zweiter Verlagsort sowohl in der Quelle als auch bei der Verf.in.

Fortsetzung auf der nächsten Seite.

Sichter
(Stratumlucidum) Schumann

[8.] Dcl/Fragment 051 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2019-02-01 09:01:06 Stratumlucidum
Dcl, Fragment, Gesichtet, Kersting 2008, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verdacht auf willkürliche Referenzierung, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Stratumlucidum
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 51, Zeilen: 1-8
Quelle: Kersting 2008
Seite(n): 22, 23, Zeilen: 22: 3 ff., 28 ff.; 23: 1 ff.
[Direkte Beteiligungsmöglichkeiten hingegen sind eher themenorientiert und beinhalten die] tatsächliche Vertretung der Bevölkerung durch Repräsentanten, auf die die Bürger auch nach deren Auswahl noch Einfluss ausüben können (Schiller / Mittendorf 2002).

Die Unterscheidung zwischen mobilisierter und spontaner Partizipation beinhaltet, dass im repräsentativen politischen System Privatpersonen im Wege einer institutionalisierten und inszenierten Beteiligung legale Handlungen unternehmen, die dem Zweck dienen, die Auswahl des politischen Führungspersonals oder dessen Aktivitäten zu beeinflussen (Verba / Nie 1972). Deren Gegensatz ist die spontane intrinsisch motivierte Beteiligung (Asher / Richardson 1984 [sic]).


Asher, Herbert A. [sic] / Richardson, Bradley M., 1984: [sic] Political Participation. Frankfurt: Campus Verlag. [sic]

Schiller, Theo / Mittendorf, Volker (Hrsg.), 2002: Direkte Demokratie. Wiesbaden: Westdeutscher Verlag.

Verba, Sidney / Nie, Norman H., 1972: Participation in America. Political democracy and social equality. New York: Harper and Row.

[Seite 22]

Direkte, themenorientierte Einwirkungsmöglichkeiten beinhalten dabei durchaus auch die Vertretung der Bevölkerung durch Advokaten. Im Gegensatz zu indirekten Formen besitzen die Bürger jedoch nach der Auswahl der Repräsentanten weiteren Einfluss auf deren Einwirken, wie es z.B. in Bürgerinitiativen etc. zumeist der Fall ist (s. Schiller/Mittendorf 2002). [...]

[...]

Mobilisierte Partizipation – spontane Partizipation

Politische Partizipation beinhaltet „die legalen Handlungen von Privatpersonen, die mehr oder weniger ausdrücklich dem Zweck dienen, die Auswahl des politischen Führungspersonals oder dessen Aktivitäten zu beeinflussen“ (Verba/Nie 1972: 2f.). Diese Definition rückt Beteiligung im repräsentativen politischen System in den Vordergrund. Deutlich wird auch, dass sich die Partizipationsforschung seit den sechziger Jahren von institutionellen Erklärungsansätzen, die vor

[Seite 23]

allem Möglichkeiten einer „top down“ Mobilisierung [sic] berücksichtigten, abwendet (vgl. Asher/Richardson 1984 [sic]) und auf intrinsisch motivierte Beteiligung setzt. Erst in den neunziger Jahren wird die inszenierte Beteiligung neu entwickelt.


Asher, H.A. [sic]/Richardson, B.M., 1984: [sic] Political Participation. Frankfurt [sic]

Schiller, Theo/Mittendorf, Volker (Hg.) 2002: Direkte Demokratie. Wiesbaden: Westdeutscher Verlag.

Verba, Sidney/Nie, Norman H.: Participation in America. Political democracy and social equality. New York: Harper and Row. 1972

Anmerkungen

Fortsetzung von der Vorseite.

Neben wörtlichen Übernahmen von Teilen des Textes der Quelle – das Zitat von Verba / Nie (1972), aus dem 13 aufeinanderfolgende Wörter übernommen werden, kann sich bei den Autoren in dieser Form nicht finden, da es sich um einen englischsprachigen Text handelt – dient Kersting (2008) hier auch als "Steinbruch" für die Ausführungen der Verf.in.

Bemerkenswert scheint in diesem Zusammenhang, dass "Asher/Richardson 1984" von Kersting für eine "intrinsisch motivierte Beteiligung" dem Wortlaut nach nicht referenziert werden.

Bei letzterem Titel fehlt zudem sowohl in der Quelle als auch bei der Verf.in die Angabe von Herbert F. Weisberg als drittem Co-Autor sowie von New York als zweitem Verlagsort. Auch das Initial des zweiten Vornamens von Herbert Bernard Asher ist in beiden Fällen fehlerhaft. [17]

Sichter
(Stratumlucidum) Schumann

[9.] Dcl/Fragment 051 09 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2019-02-02 05:41:02 Stratumlucidum
Dcl, Fragment, KeineWertung, Kersting 2008, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Stratumlucidum
Gesichtet
No
Untersuchte Arbeit:
Seite: 51, Zeilen: 9-17
Quelle: Kersting 2008
Seite(n): 23, 24, Zeilen: 23: 4 ff., Tab. 3; 24: 1 ff.
Eine wegweisende Typologie für die Partizipationsforschung ist die inhaltliche Unterscheidung in konventionelle Formen der Partizipation im repräsentativen demokratischen System, wie die institutionalisierte Beteiligung an politischen Wahlen und Wahlkämpfen sowie die Arbeit in Parteien, und in unkonventionelle Arten von Beteiligung, wie die Teilnahme an öffentlichen Debatten, Demonstrationen und Protestaktionen, die Mitgliedschaft in zivilgesellschaftlichen Organisationen, politisch-ethischer Konsum, illegale oder gewalttätige Partizipation, Blockaden, aktive Informationsrecherche oder die Teilnahme an politischen Bewegungen (Barnes / Kaase 1979; Kaase / Marsh 1979; Uehlinger 1988; Kaase 1997).

Barnes, Samuel H. / Kaase, Max u.a., 1979: Political Action. Mass Participation in Five Western Democracies. Beverly Hills und London: Sage.

Kaase, Max, 1997: Vergleichende Partizipationsforschung. [sic] In: Berg-Schlosser, Dirk / Müller-Rommel, Ferdinand (Hrsg.): Vergleichende Politikwissenschaft. Ein einführendes Handbuch. Opladen: Leske+Budrich, S.159 - 174.

Kaase, Max / Marsh, Alan, 1979: Political Action. [sic] In: Barnes, Samuel H. / Kaase, Max u.a., 1979: Political Action. Mass Participation in Five Western Democracies. Beverly Hills und London: Sage, S. 27 - 56.

Uehlinger, Hans-Martin, 1988: Politische Partizipation in der Bundesrepublik. Strukturen und Erklärungsmodelle. Opladen: Westdeutscher Verlag.

[Seite 23]

konventionell – unkonventionell

Barnes, Kaase et al. (1979) entwickelten eine Typologie [sic] die lange Jahre wegweisend für die Partizipationsforschung war. Sie unterscheiden zwischen konventionellen und unkonventionellen Partizipationsformen. Zu den konventionellen Formen zählen in erster Linie das Wahlverhalten bei nationalen und lokalen Wahlen, wahlkampfbezogene Aktivitäten, die Organisierung in überregionalen intermediären Gruppen wie Gewerkschaften, Parteien, Verbänden etc. und persönliche Kontakte zu Politikern (vgl. dazu Nohlen 1990). Kaase und Marsh (1979) sehen in konventionellen Formen „... those acts of political involvement directly or indirectly related to the electoral process“ (84).

Dcl 051 source

[Seite 24]

Unkonventionelle Formen der Partizipation sind vor allem Formen des politischen Protestes (Barnes/Kaase u.a. 1979) wie z.B. Demonstrationen, Blockaden, Besetzungen von Verwaltungsgebäuden, Unterschriftensammlungen etc. bilden einen weiteren Indikator für das politische Engagement der Zielgruppen. [sic] Unkonventionelle Partizipation ist demnach „.....behavior that does not correspond to the norms of law and customs that regulate participation under a particular regime.“ (Kaase/Marsh 1979: 41)


Barnes, Samuel H./Kaase, Max u.a.: Political action. Beverly Hills: Sage. 1979

Kaase, Max und Marsh, A.: Political Action. [sic] In: Barnes, S.H./Kaase, M. et al. 1979: Political Action: 27-56. Beverly Hills

Nohlen, Dieter: Wahlrecht und Parteiensystem. Opladen. 1990.

Uehlinger, Hans-Martin: Politische Partizipation in der Bundesrepublik. Strukturen und Erklärungsmodelle. Opladen; Westdeutscher Verlag. 1988

Anmerkungen

Bis auf die Punkte "Mitgliedschaft in zivilgesellschaftlichen Organisationen", "politisch-ethischer Konsum", "aktive Informationsrecherche" und "Teilnahme an politischen Bewegungen" stammen die Inhalte und bis auf Kaase (1997) auch die Referenzen aus Kersting (2008).

Bzgl. der bibliografischen Angaben ist anzumerken, dass

  • die Abhandlung von Kaase (1997) im Original Vergleichende Politische Partizipationsforschung betitelt ist und
  • bei dem Beitrag von Kaase / Marsh (1979), der – abgesehen vom Literaturverzeichnis – in der untersuchten Arbeit nur an dieser Stelle erwähnt wird, sowohl in der Quelle als auch bei der Verf.in dessen Untertitel A Theoretical Perspective fehlt, vgl. [18].
Sichter
(Stratumlucidum)

[10.] Dcl/Fragment 051 18 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2019-02-02 05:22:42 Stratumlucidum
Dcl, Fragment, KeinPlagiat, Kersting 2008, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten

Typus
KeinPlagiat
Bearbeiter
Stratumlucidum
Gesichtet
No
Untersuchte Arbeit:
Seite: 51, Zeilen: 18
Quelle: Kersting 2008
Seite(n): 24, Zeilen: 8 ff.
[Konventionelle Formen von Beteiligung haben eine hohe Legitimitätsgeltung und sind] stark Output-orientiert und [auf institutionalisierte Elemente des politischen Prozesses bezogen.] Konventionelle Partizipation ist somit stark outputorientiert und kann sich direkt an die Exekutive richten (z.B. direkte Verwaltungskontakte aber auch Gerichtsverfahren gegen die Behördenentscheidungen).
Anmerkungen

Ergänzungsfragment zu Fragment 051 17 (keine Wertung).

Übernommen wird hier von Kersting (2008), der am Ende des Absatzes genannt wird, nur die Aussage, dass konventionelle Partizipation stark outputorientiert sei.

Sichter
(Stratumlucidum)

[11.] Dcl/Fragment 051 26 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2019-02-14 15:49:32 WiseWoman
BauernOpfer, Dcl, Fragment, Kersting 2008, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Stratumlucidum
Gesichtet
No
Untersuchte Arbeit:
Seite: 51, Zeilen: 26-34
Quelle: Kersting 2008
Seite(n): 24, Zeilen: 22 ff.
Die Typologisierung in verfasste und unverfasste Partizipation geht in eine ähnliche Richtung und orientiert sich am Formalisierungsgrad von Beteiligung. Unter verfasster Beteiligung werden Partizipationsformen verstanden, die durch die Verfassungsordnung oder spezielle gesetzliche Bestimmungen explizit vorgesehen und institutionalisiert sind und damit auch einen größeren Einfluss auf die politische Willensbildung haben, weil sie durch die jeweiligen Administrationen berücksichtigt werden müssen. Je nach konstitutioneller Verankerung gehören dazu Wahlen, Parteimitgliedschaften, Anhörungen, Beiräte, das Petitionsrecht oder Bürger- und Volksentscheide und Referenden. Unverfasste Partizipationsformen umfassen beispielsweise das Engagement bei Protestaktionen, die Mitarbeit in Bürgerinitiativen und [(neuen) sozialen Bewegungen, die Beteiligung an Demonstrationen oder die Mitgliedschaft in bestimmten repräsentativen Interessenvertretungen (Buse / Nelles 1975).]

Buse, Michael / Nelles, Wilfried, 1975: Formen und Bedingungen der Partizipation im politisch-administrativen Bereich. In: Aleman [sic], Ulrich (Hrsg.): Partizipation, Demokratisierung, Mitbestimmung. Opladen: Westdeutscher Verlag.

Verfasst – nicht verfasst

Diese Unterscheidung basiert auf dem Niveau der Institutionalisierung, d.h. dem Formalisierungsgrad. Nicht verfasste Partizipationsformen umfassen nach Buse und Nelles (1975) Engagement bei Protestaktionen, in Bürgerinitiativen sowie advokatorische Interessenvertretung durch Stadtteilbeiräte, Interessengruppen/Verbände, Bürgerforen, Gemeindearbeit etc. Verfasste Beteiligung besteht entsprechend der jeweiligen konstitutionellen Verankerung aus Wahlen, Parteimitgliedschaft, Anhörungen, Beiräten, Stadtteilräten, Petitionen, sowie in der Beteiligung an Bürger-/Volksbegehren, Bürger-/Volksentscheiden. Verfassungsmäßig abgesicherte Partizipation besitzt nach Buse und Nelles (1975) stärkeren Einfluss in der politischen Willensbildung. Das größere Schwergewicht verfasster Aktionen liegt in der Notwendigkeit der Berücksichtigung vor allem durch die Administration.


Buse, M.J./Nelles, W.,: Formen und Bedingungen der Partizipation im politisch-administrativen Bereich. In: Alemann [sic], U. (Hg.) 1975: Partizipation, Demokratisierung, Mitbestimmung. Opladen

Anmerkungen

Kersting (2008) wird am Ende des vorigen Absatzes und für den nach der Referenzierung von Buse / Nelles (1975) folgenden Satz als Referenz genannt.

Der einzige inhaltliche Beitrag der Verf.in im Vgl. zu Kersting ist die Nennung von "Referenden" als eine Form verfasster und Mitarbeit in "(neuen) sozialen Bewegungen" sowie "die Beteiligung an Demonstrationen" als Formen unverfasster Partizipation. Der Begriff "Referendum" kommt so oder in einer abgeleiteten Form bei Buse / Nelles nicht vor.

Auffällig ist, dass die Verf.in ebenso wie ihre Quelle abweichend vom bibliografischen Standard keine Seitenzahl für deren Abhandlung, die sich auf S. 41-111 findet, nennt; im Original lautet diese "Formen und Bedingungen der Partizipation im politisch/administrativen Bereich". Der Originaltitel des Sammelbandes, der von Ulrich von Alemann herausgegeben wurde, lautet "Partizipation – Demokratisierung – Mitbestimmung".

Sichter
(Stratumlucidum)

[12.] Dcl/Fragment 052 14 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2019-02-01 10:12:30 Stratumlucidum
BauernOpfer, Dcl, Fragment, Gesichtet, Kersting 2008, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Stratumlucidum
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 52, Zeilen: 14-18
Quelle: Kersting 2008
Seite(n): 25, Zeilen: 11 ff.
[In der Literatur findet sich ebenso die Unterscheidung zwischen der Beteiligung im lokalen und im nationalen Bereich.] Hierbei wird davon ausgegangen, dass sich im lokalen Bereich mehr Einflussmöglichkeiten für Bürger und Organisationen der Zivilgesellschaft finden lassen, weil lokale Partizipationsangebote direkt erfahrbar sind. Eine lokale administrative Planung ohne Bürgerbeteiligung wird als Mangel im demokratischen Prozess gesehen (Buse / Nelles 1975).

Buse, Michael / Nelles, Wilfried, 1975: Formen und Bedingungen der Partizipation im politisch-administrativen Bereich. In: Aleman [sic], Ulrich (Hrsg.): Partizipation, Demokratisierung, Mitbestimmung. Opladen: Westdeutscher Verlag.

National – Lokal [sic]

Im lokalen Bereich lassen sich vermehrte Einflussmöglichkeiten für die Bürger finden. Lokale Politik umfasst trotz oft eingeschränkter Autonomie die Mehrzahl der Partizipationsangebote, da sie „direkter erfahrbar“, aber zumeist kaum „überschaubar“ ist (Buse/Nelles 1975: 61). [So werden die lokalen Kommunen häufig als Testfeld für alternative politische Konzepte herangezogen.] Eine lokale administrative Planung ohne Beteiligung der Bürger wird als Kümmerform des demokratischen Prozesses und eine ernstzunehmende Ineffizienzquelle gesehen.


Buse, M.J./Nelles, W.,: Formen und Bedingungen der Partizipation im politisch-administrativen Bereich. In: Alemann [sic], U. (Hg.) 1975: Partizipation, Demokratisierung, Mitbestimmung. Opladen

Anmerkungen

Kersting (2008) wird am Ende des Absatzes – nach der Referenzierung von Buse / Nelles (1975) – genannt.

Der in eckige Klammern gesetzte erste Satz wird nicht als Plagiat gewertet. Im folgenden ergänzt die Verf.in "Organisationen der Zivilgesellschaft"; der Begriff "Zivilgesellschaft" kommt bei Buse / Nelles an keiner Stelle vor.

Auffällig ist, dass sie ebenso wie ihre Quelle abweichend vom bibliografischen Standard keine Seitenzahl für deren Abhandlung, die sich auf S. 41-111 findet, nennt; im Original lautet diese "Formen und Bedingungen der Partizipation im politisch/administrativen Bereich". Der Originaltitel des Sammelbandes, der von Ulrich von Alemann herausgegeben wurde, lautet "Partizipation – Demokratisierung – Mitbestimmung".

Sichter
(Stratumlucidum) Schumann

[13.] Dcl/Fragment 052 28 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2019-02-01 10:13:55 Stratumlucidum
BauernOpfer, Dcl, Fragment, Gesichtet, Kersting 2008, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Stratumlucidum
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 52, Zeilen: 28-31
Quelle: Kersting 2008
Seite(n): 25, Zeilen: 20 ff.
[Eine auf individuelle, partikulare oder kollektive Interessen bezogene Unterscheidung gliedert in individuelle und kollektive Beteiligungsformen (Olson 1968; [sic] Pattie / Seyd / Whiteley 2003).] [...] Diese kollektiven Interessengruppen verfügen über unterschiedliche Fähigkeiten, ihr Ziel zu erreichen und berücksichtigen in der Regel die Interessen aller Teilnehmer oder spezielle Organisationsinteressen, die nicht zwangsläufig die originären Einzelinteressen widerspiegeln (Olson 1968 [sic]).

Olson, Mancur, 1968: [sic] The Logic of Collective Action. Public Goods and the Theory of Groups. Cambridge: Harvard University Press.

[Patti [sic], Charles / Seyd, Patrick / Whiteley, Paul, 2003: Citizenship and Civic Engagement: Attitudes and Behaviour in Britain. In: Political Studies, Nr. 3, Jg.: 51, S. 443 - 468.]

So kann Beteiligung individuelle, partikulare oder kollektive Interessen verfolgen. Kollektive aggregierte Interessenvertretung berücksichtigt in der Regel die Interessen aller Teilnehmer oder spezielle Organisationsinteressen, die nicht zwangsläufig die originären Einzelinteressen widerspiegeln (s. Olson 1968 [sic]).

Olson, Mancur: The Logic of Collective Action. Cambridge, Mass. 1968 [sic]

Anmerkungen

Nicht kenntlich gemachte Übernahme mitsamt Referenz; Kersting (2008) wird am Ende des vorigen Absatzes genannt.

Der in eckige Klammern gesetzte erste Satz wird trotz wörtlicher Übereinstimmungen nicht als Plagiat gewertet. Im letzten Satz werden 17 zusammenhängende Wörter übernommen.

Eine 1968 bei Harvard University Press erschienene Ausgabe von Olsons Werk ist in den gängigen elektronischen Katalogen nicht nachweisbar. Die wörtlichen Übereinstimmungen können sich aber auch in der entspr. 1965 erschienenen Ausgabe nicht in derselben sprachlichen Form finden, da The Logic of Collective Action in Englisch verfasst ist.

In der einen Satz umfassenden Auslassung werden Inhalte aus der gänzlich unerwähnt bleibenden Quelle Faust (2002) übernommen, siehe Fragment 052 25.

Sichter
(Stratumlucidum) Schumann

[14.] Dcl/Fragment 053 04 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2019-03-03 15:03:31 Schumann
BauernOpfer, Dcl, Fragment, Gesichtet, Kersting 2008, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Stratumlucidum
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 53, Zeilen: 4-9, 16-28
Quelle: Kersting 2008
Seite(n): 25, 26, 27, Zeilen: 25: 25 ff.; 26: 1 f., 9 ff.; 27: 1 f.
Die Unterscheidung von Beteiligungsformen kann sich auch an der Größe der Gemeinschaft orientieren, für die diese angewandt werden. In Kleingruppen kann stärker auf interpersonale Kontakte und Kenntnisse zurückgegriffen und verschiedene Interessen können leichter transparent gemacht werden. Bei Beteiligung in Großgruppen wird die Aufteilung in repräsentative Kleingruppen, wie beispielsweise Parteien oder Nichtregierungsorganisationen, genutzt (Weber 2006 [sic]).

[...]

Ausgehend von einer Unterscheidung anhand der jeweiligen Kosten der Beteiligungsaktivitäten in Bezug auf Zeit oder personellen Aufwand, den die sich Beteiligenden investieren, ergeben sich hierarchische Partizipationsmodelle, die unterschiedliche Grade von Partizipation beschreiben und in passive und aktive Partizipation einteilen (Verba u.a. 1973). In diesem Zusammenhang wurde beispielsweise die politische Arena mit römischen Zirkusspielen verglichen und die Kategorien „Gladiatoren“, die sich als Amtsinhaber, aktive Parteimitglieder und Politiker engagieren, „Zuschauer“, die Informationen aufnehmen und sich an Wahlen beteiligen, und „Apathische“, die sich in keiner Weise politisch beteiligen, entwickelt (Milbrath / Goel 1977).

Bei der Einteilung in konsultative und dezisive Partizipation ist der Orientierungsmaßstab die Nähe zur Entscheidungsfindung. Die Mehrzahl der direkten Beteiligungsformen hat nur konsultativen Charakter. Dennoch werden deren Ergebnisse zum Teil umgesetzt und sie entfalten damit eine nachhaltige Wirkung (Schiller 1999).


Milbrath, Lester W. / Goel, M. Lal, 1977: Political Participation. How and Why Do people [sic] Get Involved in Politics? Chicago: Randy Mc Nally [sic], 2. neubearb. Auflage.

Schiller, Theo (Hrsg.) 1999: Direkte Demokratie in Theorie und kommunaler Praxis. Frankfurt: Campus Verlag.

Verba, Sidney et. [sic] al., 1973: The Modes of Participation. Continuities in Research. In: Comparative Political Studies 6: 235-250.

Weber, Susanne Maria, 2005: Rituale der Transformation. Großgruppenverfahren als pädagogisches Wissen am Markt. Wiesbaden: VS Verlag.

[Seite 20]

[[...] So geht man z.B. davon aus, dass sich aktive Parteimitglieder (hohe Arbeitsintensivität) auch bei Wahlen (niedrige Arbeitsintensivität) beteiligen. Hieraus resultieren Typologien politischer Partizipation (s. z.B. Deutsch 1969; Milbrath/Goel 1965; Barnes/Kaase et al. 1979).]

[Seite 25]

Kleingruppen – Großgruppen

Die Größe der Gemeinschaft spielt eine wichtige Rolle für die Auswahl der Instrumente. [...] Kleine Gruppen können auf interpersonale Kontakte und Kenntnisse zurückgreifen. Die Transparenz der Interessenvielfalt ist hier leichter herzustellen. Grossgruppenverfahren [sic] nutzen die Aufteilung in Kleingruppen nach Kriterien wie organisierte Interessen oder demographische Repräsentati-

[Seite 26]

vität, Interessenorganisierte [sic] und Prinzipien der Repräsentativität (Parteien, NGO [sic]) (s. Weber 2006 [sic]).

[...]

Passiv – aktiv

Die Kategorisierung nach den jeweiligen Kosten der partizipativen Akte bildet eine Grundlage für hierarchische Partizipationsmodelle. Sie orientieren sich an den Kosten, die die Partizipation in Bezug auf Zeit bzw. personelle Energien, der die politische Initiative bedarf (s. Verba u. a. al. [sic] 1973). Dabei werden Typologien entwickelt, die den Grad der Partizipation beschreiben, wie „gladiators“, „transitionals“, „spectators“, und „apathetics“ (Milbrath/Goel 1965). Milbrath und Goel betrachten die politische Arena ähnlich wie römischer [sic] Zirkusspiele. „Gladiators“ engagieren sich direkt als Amtsinhaber („complete activists“) im politischen Prozess. „Spectators“ entscheiden durch ihr Votum über den Einsatz der Amtsinhaber („voting“, „patriotic support“). [...] Die „apathetics“ liefern keinerlei inputs.

Konsultativ – dezisiv

[...] Dezisive Referenden als direktdemokratische Verfahren besitzen die Nähe zur Entscheidungsfindung. [sic] [...] Die Mehrzahl der direkten Beteiligung [sic] hat nur konsultativen Charakter. [...] So wie auch konsultative Referenden oft umgesetzt werden, so werden die Ergebnisse konsul-

[Seite 27]

tativer Beratungsinstrumente zumindest zum Teil umgesetzt. Sie wirken somit nachhaltig (s. Schiller 1999).


Milbrath, L.W./Goel, M.L.,: [sic] Political Participation. How and Why Do People Get Involved in Politics. [sic] Chicago. 1965

Schiller, Theo (Hg.): Direkte Demokratie in Theorie und kommunaler Praxis. Frankfurt: Campus. 1999

Schiller, Theo: Prinzipien und Qualitätskriterien von Demokratie. In: Berg-Schlosser, Dirk/Giegel, Hans Joachim (Hg.) 1999: [sic] Perspektiven der Demokratie. New York: Campus. 1999: 28-56.

Verba, Sidney et al., 1973: [sic] The Modes of Participation. Continuities in Research. In: Comparative Political Studies 6 (1973):235-250. [sic]

Weber, Susanne Maria: Rituale der Transformation. Großgruppenverfahren als pädagogisches Wissen am Markt. Wiesbaden: VS-Verlag 2005

Anmerkungen

Im zwischen dem oberen und den beiden unteren Absätzen liegenden, hier nicht wiedergegebenen Absatz und im dem Fragment folgenden Satz wird Kersting (2008) angeführt; daher Wertung als Bauernopfer.

Bei der Nennung von "Weber 2006" im Haupttext geben sowohl ihre Quelle als auch die Verf.in ein falsches Erscheinungsjahr an.

Verba et al. (1973) unterscheiden zwischen verschiedenen "modes of activity", nicht grundsätzlich zwischen aktiver und passiver Partizipation.

Im letzten Satz des mittleren Absatzes übernimmt die Verf.in Begriffe teils wörtlich, teils übersetzt und teils ergänzt sie sie inhaltlich ("'Zuschauer', die Informationen aufnehmen").
"'Gladiatoren', die sich als Amtsinhaber, aktive Parteimitglieder und Politiker engagieren" auf der linken Seite der Synopse kann als zum Teil sinngemäße Umformulierung von "'Gladiators' engagieren sich direkt als Amtsinhaber ('complete activists') im politischen Prozess." auf deren rechter Seite verstanden werden. Der Begriff "aktive Parteimitglieder" findet sich in der Quelle aber auch auf S. 20, wobei im Anschluss u. a. "Milbrath/Goel 1965" referenziert werden.
Die Auflage des Werkes von Milbrath / Goel wird aktualisiert, wobei für die 1965er-Ausgabe entgegen der Angabe von Kersting allein Milbrath verantwortlich zeichnete. Der Verlag, in dem Political Participation erschienen ist, heißt zudem nicht "Randy Mc Nally", sondern Rand McNally. [19] Weiterhin ist davon, dass "'Gladiatoren' [...] sich als Amtsinhaber [...] engagieren", in der 1977er-Ausgabe so nicht die Rede.

Die Literaturangabe "Schiller 1999" ist bei Kersting nicht eindeutig.

Milbrath / Goel (1977) und Verba et al. (1973) werden in der untersuchten Arbeit – abgesehen vom Literaturverzeichnis – ausschließlich an dieser Stelle erwähnt.

(Auf den S. 19 und 50 werden noch "Milbrath / Goel 1965" angeführt; jene Referenz wird jedoch im Literaturverzeichnis nicht aufgelöst – eine Monografie mit diesen beiden Autoren und diesem Erscheinungsjahr ist auch in keinem gängigen elektronischen Katalog nachweisbar.)

Sichter
(Stratumlucidum), PlagProf:-)

[15.] Dcl/Fragment 054 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2019-04-14 20:33:18 Stratumlucidum
Dcl, Fragment, Gesichtet, KeineWertung, Kersting 2008, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Stratumlucidum
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 54, Zeilen: 1-3
Quelle: Kersting 2008
Seite(n): 27, Zeilen: 4 ff.
Bei der Unterscheidung in legislative und pre-legislative [sic] Partizipation ist entscheidend, auf welcher Stufe im Politikzyklus oder im politischen Prozess Partizipation stattfindet (Almond/Powell 1960; Easton 1965; Kersting 2008).

Almond, Gabriel / Powell, Bingham, 1960: Comparative Politics Socialization. [sic] Boston: Little Brown [sic].

Easton, David, 1965: A System [sic] Analysis of Political Life. New York: Wiley.

Kersting, Norbert, 2008: Innovative Partizipation: Legitimation, Machtkontrolle und Transformation. Eine Einführung. In: Kersting, Norbert (Hrsg.): Politische Beteiligung. Einführung in dialogorientierte Instrumente politischer und gesellschaftlicher Partizipation. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften, 1. Auflage, S. 11 - 39.

Legislativ – Pre-legislativ [sic]

Partizipation der Bürger ist dabei zentral in das politische Systemmodell eingebunden In [sic] Anlehnung an die Systemmodelle von Easton und Almond soll der Policy Zyklus [sic] nachgezeichnet werden und die dominanten Akteure identifiziert werden. Easton (1965) und Almond und Powell (1960) gehen in diesem idealtypischen Modell von einem eher abgeschotteten Input-Bereich, einem zentralen politischen System (Withinput-Bereich) und einem Output-Bereich aus (s. Tabelle 4).


Almond, Gabriel/Powell, Bingham: Comparative Politics Socialization. [sic] Boston: Little, Brown. 1960

Easton, David: A System [sic] Analysis of Political Life. New York. 1965

Anmerkungen

Die Verf.in übernimmt zwei fehlerhafte Referenzen und den Orthografiefehler "[P]re-legislativ".

Bzgl. der bibliografischen Angaben ist anzumerken, dass

  • der in der Quelle und von der Verf.in angeführte Titel von Almond / Powell in dieser Form nicht nachweisbar ist. Der genannte Verlag heißt zudem – abweichend von der Angabe auf der linken Seite der Synopse – Little, Brown [20]; und
  • der Titel des Werkes von Easton (1965) A systems analysis of political life lautet [21].

"Almond/Powell 1960" und Easton werden in der untersuchten Arbeit – abgesehen vom Literaturverzeichnis – ausschließlich an dieser Stelle erwähnt.

Da die Übernahme nur bedingt wörtlich ist, Kategorisierung unter "keine Wertung".

Sichter
(Stratumlucidum) Schumann

[16.] Dcl/Fragment 056 15 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2019-02-01 10:16:11 Stratumlucidum
BauernOpfer, Dcl, Fragment, Gesichtet, Kersting 2008, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Stratumlucidum
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 56, Zeilen: Tab. 2 u. 15-21
Quelle: Kersting 2008
Seite(n): 15, 16, Zeilen: 15: 28 ff.; 16: Tab. 1 u. 1 ff.
Dcl 056 diss

Die unterste Stufe der Beteiligung bilden in diesem Konzept Instrumente der Inklusion, die zwar als Partizipation bezeichnet werden, aber tatsächlich eine „Nicht-Beteiligung“ darstellen, da die Möglichkeiten der Mitgestaltung nur scheinbar vorhanden sind und die zentrale Intention darin besteht, die Zielgruppe zu „belehren“ (Manipulation) oder zu „kurieren“ (Therapie), um die Machtposition der politischen Entscheidungsträger zu bestärken. Die nächste Ebene bilden hiernach symbolische Beteiligungsakte (Tokenismus), wie Informations-, Beratungs- und Beschwichtigungsinstrumente, die ebenso keinen [tatsächlichen Einfluss der „Beteiligten“ auf Entscheidungsprozesse zulassen.]


Arnstein, Sherry R., 1969: A Ladder of Citizen Participation. In: Journal of [sic] American Planning Association [sic] 35 / 4: S. 216 - 224.

[Seite 16]

Dcl 056 source

[Seite 15]

Als unterste Stufe der Beteiligung sieht er Instrumente der Inklusion, die zwar als „Partizipation“ bezeichnet werden, aber tatsächlich eine „Nicht-Beteiligung“ darstellen, da die Möglichkeiten der Mitgestaltung nur scheinbar vorhanden sind. Arnstein bemängelt dabei, dass politische Eliten die Bürger zwar zur Teilhabe animieren, aber die zentrale Intention darin besteht, die Teilnehmer zu „belehren“ (Manipulation) oder zu „kurieren“ (Therapie), um die Machtposition der Eliten nur noch weiter zu bestärken.

[Seite 16]

Auf der nächsten Ebene beschreibt er symbolische Beteiligungsakte (Tokenism) [sic] Dabei unterscheidet Arnstein auf dieser symbolischen Ebene die Informations-, die Beratungs- und die Beschwichtigungsinstrumente, die ebenfalls keinen Teilnehmereinfluss in den Entscheidungsprozessen zulassen.


Arnstein, Sherry R.: A Ladder of Citizen Participation. In: Journal of the American Planning Association [sic] 35(1969)4 [sic]: 216-224.

Anmerkungen

Kersting (2008) wird unmittelbar vor Tab. 2 mit einer Wertung von Arnsteins (1969) Konzept angeführt. Dass die folgenden Ausführungen mitsamt Tabelle ebenfalls aus Kersting stammen, macht die Verf.in jedoch nicht kenntlich.

Man beachte hierbei insbsd., dass auch die Tabelle nicht aus Arnstein (1969), sondern weitgehend aus Kersting (2008) stammt: Im Original ist von einer "Ladder of Citizen Participation" und auch von "Degrees of citizen power" bzw. "Degrees of tokenism" die Rede. Zudem unterscheidet sich die originale "Leiter" von Tab. 2 (und auch Tab. 1) bildlich deutlich – z. B. durch die Bezifferung der Sprossen links und die eckigen Klammern rechts. Die Vertauschung der Spalte der Kategorien mit derjenigen der unter sie subsumierten Sprossen nimmt die Verf.in selbst vor.

Weiterhin erschien Arnsteins Aufsatz nicht im Journal of [the] American Planning Association, sondern in dessen Vorgängerpublikation Journal of the American Institute of Planners (im Original auf den geraden Seiten rechts unten an "AIP JOURNAL" erkennbar), was sowohl in der Quelle als auch bei der Verf.in falsch angegeben wird.

Fortsetzung auf der nächsten Seite.

Sichter
(Stratumlucidum), PlagProf:-)

[17.] Dcl/Fragment 057 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2019-02-01 10:19:57 Stratumlucidum
BauernOpfer, Dcl, Fragment, Gesichtet, Kersting 2008, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Stratumlucidum
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 57, Zeilen: 1-5
Quelle: Kersting 2008
Seite(n): 16, Zeilen: 4 ff.
Echte Beteiligung wird erst in der Kategorie der so genannten „Bürgermacht“ in den Kategorien „Partnerschaft“, „delegierte Macht“ und „Bürgerkontrolle“ ermöglicht, bei der eine wirkliche Einflussnahme auf die Verwaltung und die Entscheidungsfindung realisiert wird (Arnstein 1969).

Arnstein, Sherry R., 1969: A Ladder of Citizen Participation. In: Journal of [sic] American Planning Association [sic] 35 / 4: S. 216 - 224.

Bürgermacht wird erst auf den letzten drei Stufen realisiert. Arnstein’s [sic] Kategorien „Partnerschaft“, „delegierte Macht“ und „Bürgerkontrolle“ beinhalten letztendlich die Einflussnahme auf die Verwaltung und die Entscheidungsfindung.
Anmerkungen

Fortsetzung von der Vorseite.

Arnsteins (1969) Aufsatz erschien nicht im Journal of [the] American Planning Association, sondern in dessen Vorgängerpublikation Journal of the American Institute of Planners (im Original auf den geraden Seiten rechts unten an "AIP JOURNAL" erkennbar).

Sichter
(Stratumlucidum) Schumann

[18.] Dcl/Fragment 063 09 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2019-04-15 08:52:47 Stratumlucidum
BauernOpfer, Dcl, Fragment, Gesichtet, Kersting 2008, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Stratumlucidum
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 63, Zeilen: 9-15, 19-22, 23-30, 34-35
Quelle: Kersting 2008
Seite(n): 13, 14, Zeilen: 13: 12 ff.; 14: 1 ff., 26 ff.
Eine möglichst breite Partizipation der Bürger steht im Vordergrund vieler Demokratietheorien, die Aspekte der Responsivität, Legitimität, Gleichheit und Selbstbestimmtheit in den Vordergrund stellen (Schiller 1999; Schmidt 2000; Zittel 2007). Breite politische Partizipation wird häufig als Voraussetzung gesehen, damit politische Eliten Responsivität entwickeln (Verba u.a. 1995), die Legitimation der Regierung hergestellt wird (Macedo 2005) und ein gleicher Einfluss möglichst vieler Bürger auf die politische Entscheidungsfindung garantiert wird (Lijphart 1997).

[...] Bei diesem „elektoralen Demokratiemodell“ wird eine mangelnde Beteiligung bzw. eine „Pseudobeteiligung“ in demokratischen Institutionen bemängelt. Politikverdrossenheit und politische Apathie werden als Resultate wahrgenommen (Thaysen 1982; Feindt u.a. 1996). [Vertreter der Basis orientierten [sic] „Grassroot-Demokratie“ hingegen verfechten die Idee des intensiv partizipierenden Aktivbürgers.] Kritiker sehen hier allerdings die Gefahr eines Übermaßes an Beteiligung, das als demokratiefeindlich angesehen wird, da dadurch politische Systeme überfordert werden und es zu irrationalen Entscheidungsfindungen kommen kann (Huntington 1976; Cooke / Khortary [sic] 2001). Demgegenüber wird eine aufgeklärte politische Beteiligung großer Teile der Bevölkerung als wichtiges Kriterium von Demokratien betrachtet (Dahl 1971; Schiller 1999). In der kritischen Demokratietheorie, in der komplexen und besonders in der partizipatorischen Demokratietheorie ist Partizipation ein zentrales Element (Schiller 1999). [...] Die Theorie kommunikativen Handelns beinhaltet das Konzept der deliberativen Demokratie, das durch [Partizipation an einem offenen, herrschaftsfreien Diskurs und durch gegenseitige Empathie und Konsensfindung geprägt ist (Habermas 1991; 1996 [sic]).]


Cooke, Bill / Khortari [sic], Uma (Hrsg.), 2001: Participation the new tyranny. [sic] London: Palgrave. [sic]

Dahl, Robert A., 1971: Polyarchy. Participation and Opposition. New Haven, London: Yale University Press.

Feindt, Peter Henning u.a. (Hrsg.), 1996: Konfliktregelungen in der offenen Bürgergesellschaft. Dettelbach: Röll.

Habermas, Jürgen, 1991: Erläuterungen zur Diskursethik. Frankfurt/Main: Suhrkamp.

Habermas, Jürgen, 1996a: Die Einbeziehung des Anderen. Studien zur politischen Theorie. Frankfurt: Suhrkamp.

Habermas, Jürgen, 1996b: Between Facts and Norms: [sic] Contributions to a Discourse Theory of Law and Ethics. [sic] Cambridge: Polity Press.

Huntington, Samuel, 1976: No easy choice. Political participation in developing countries. Cambridge: Harvard University Press.

Lijphart, Arend, 1997: Unequal Participation: Democracy’s Unresolved Dilemma. American Political Science Review 91 / 1, S. 1 - 14.

Macedo, Stephen, [sic] 2005: Democracy at Risk. How Political Choices Undermine Citizen Participation [sic] and What We Can Do About It. Washington D.C.: Brookings Institution Press.

Schiller, Theo (Hrsg.) 1999: Direkte Demokratie in Theorie und kommunaler Praxis. Frankfurt: [sic] Campus Verlag.

Schmidt, Manfred G., 2000: Demokratietheorien. Bremen: [sic] Leske + Budrich, 3. Auflage.

Thaysen, Uwe 1982: Bürger-, Staats- und Verwaltungsinitiativen. Heidelberg: Schenck. [sic]

Verba, Sidney / Schlozman, Kay L. / Brady, Henry E., 1995: Voice and Equality: [sic] Civic Voluntarism in American Politics. Cambridge: [sic] Harvard University Press.

Zittel, Thomas, 2007: Participatory democracy and political participation. In: Zittel, Thomas / Fuchs, Dieter (Hrsg.): Participatory democracy and political participation. London: [sic] Routledge.

[Seite 13]

So wird eine mangelnde Beteiligung und eine „Pseudobeteiligung“ in demokratischen Institutionen in der „elektoralen Demokratie“ bemängelt. Politische Apathie und Zynismus werden als Resultat und Krisensymptom wahrgenommen (s. Thaysen 1982, Feindt u.a. 1996). Von anderer Seite wird ein „Übermaß an Beteiligung“ als demokratiefeindlich angesehen, da politische Systeme überfordernd (Huntington 1976) und als irrationale Entscheidungsfindung angesehen und eine Tyrannei der Beteiligung („tyranny of participation“) konstatiert werden (s. Cooke/Khortary [sic] 2001).

[...]

Dahl benennt als Kriterien für Demokratien die Beachtung normativer Standards (grundlegende Menschenrechte wie z.B. Organisations-, Meinungs- und Informationsfreiheit, rechtsstaatliche Verfahrensweisen); einen geregelten politischen Wettbewerb zwischen den wichtigen Kontrahenten und eine aufgeklärte politische Beteiligung großer Teile der Bevölkerung (Wahlrecht und weitere Beteiligungsmöglichkeiten). (Dahl 1961 [sic]; zu weiteren Qualifikationskriterien für Demokratien s. z.B. Schiller 1999)

Partizipation ist ein zentrales Element in der Kritischen Demokratietheorie (Claus Offe), in der Komplexen Demokratietheorie (Scharpf) und besonders in der Partizipatorischen Demokratietheorie (Carole Pateman, Benjamin Barber) (s. Schiller 1999: 29). Habermas’ Theorie kommunikatives [sic] Handelns legt den Grundstein für ein Konzept der deliberativen Demokratie, das durch Partizipation an

[Seite 14]

einem offenen, herrschaftsfreien Diskurs („ideale Sprechsituation“), durch Argumente fundiert und durch gegenseitige Empathie (Einfühlungsvermögen) und Konsensfindung geprägt ist (s. Habermas 1991, 1996).

[...]

Eine „Vollinklusion“ und eine möglichst breite Partizipation der Bürger stehen im Vordergrund vieler Demokratietheorien (s. Schiller 1999; Zittel 2007). Responsivität, Legitimität, Gleichheit und Selbst-Bestimmtheit (self determination [sic]) sind alle auf breite politische Partizipation als „lifeblood of democracy“ ausgerichtet. Nur über eine breite Partizipation der Bevölkerung können die politischen Eliten Responsivität entwickeln (Verba et al [sic] 1995). Nur über politische Beteiligung wird Legitimation der Regierung hergestellt (Macedo 2005) und nur politische Teilnahme möglichst vieler Bürger garantiert einen gleichen Einfluss auf die Entscheidungsfindung (Lijphart 1997).


Cooke, Bill/Khortari [sic], Uma (Hg.): Participation the new tyranny. [sic] London: Palgrave. [sic] 2001

Dahl, Robert A.: Polyarchy. Participation and Opposition. New Haven, London: Yale University Press. 1971

Feindt, Peter H. u.a. (Hg.): Konfliktregelungen in der offenen Bürgergesellschaft. Dettelbach,. [sic] 1996

Habermas, Jürgen: Erläuterungen zur Diskursethik. Frankfurt: Suhrkamp. 1991

Habermas, Jürgen: Die Einbeziehung des Anderen. Studien zur politischen Theorie. Frankfurt: Suhrkamp. 1996

Huntington, Samuel: No easy choice. Political participation in developing countries. Cambridge: Harvard University Press. 1976

Lijphart, Arend: Unequal Participation: Democracy's Unresolved Dilemma. American Political Science Review 91(1997)1 [sic]: 1-14.

Macedo, Stephen: [sic] Democracy at Risk. How Political Choices Undermine Citizen Participation [sic] and What We Can Do About It. Washington D.C.: Brookings Institution Press. 2005.

Schiller, Theo (Hg.): Direkte Demokratie in Theorie und kommunaler Praxis. Frankfurt: [sic] Campus. 1999

Schiller, Theo: Prinzipien und Qualitätskriterien von Demokratie. In: Berg-Schlosser, Dirk/Giegel, Hans Joachim (Hg.) 1999: [sic] Perspektiven der Demokratie. New York: Campus. 1999: 28-56.

Thaysen, Uwe: Bürger-, Staats-, und Verwaltungsinitiativen. Heidelberg: Schenck. [sic] 1982.

Verba, Sidney/Schlozman, Kay L./Brady, Henry E.: Voice and Equality: [sic] Civic Voluntarism in American Politics. Cambridge: [sic] Harvard University Press. 1995

Zittel, Zhomas [sic]: Participatory democracy and political participation, in: Zittel, Thomas/Fuchs, Dieter (Hg.): Participatory democracy and political participation. London: [sic] Routledge. 2007

Anmerkungen

Kersting (2008) wird im vorigen Absatz genannt, daher Wertung als Bauernopfer.

Übernahme mitsamt 12 Referenzen; Schmidt (2000) – der in Opladen und nicht in Bremen verlegt wurde [22] – fügt die Verf.in selbst hinzu. Bei der Referenzierung mancher Aussagen weicht die Verf.in vom Kontext der Quelle ab.

Bemerkenswert erscheint zudem, dass sie in einem kürzeren Abschnitt pauschal drei – wenn man Macedo (2005), s. u., hinzuzählt: vier – Sammelbände als Beleg anführt, ohne einzelne Beiträge daraus zu nennen, was eher unüblich, da unspezifisch ist.

Bzgl. der Referenzierung von Cooke / Khotari (2001) ist zu konstatieren, dass

  • die Mitherausgeberin Khotari und nicht "Khortari" bzw. "Khortary" heißt,
  • der Titel Participation: the new Tyranny? lautet und
  • das Werk nicht bei Palgrave, sondern bei Zed Books erschienen ist. [23]

Weiterhin ist anzumerken, dass

  • sich ein Titel "Dahl 1961" im Literaturverzeichnis von Kersting nicht findet,
  • bei der Verf.in die Referenz "Habermas [...] 1996" nicht eindeutig ist und der Untertitel von Habermas (1996b) Contributions to a Discourse Theory of Law and Democracy lautet [24]; zudem ist der vorhergehende Doppelpunkt nicht Bestandteil des Titels,
  • bei Macedo (2005) sowohl in der Quelle als auch bei der Verf.in die Angabe, dass das Werk noch von weiteren Autoren verfasst wurde, fehlt; dessen Titel lautet im Original Democracy at Risk. How Political Choices Undermine Citizen Participation, and What We Can Do About It [25],
  • die Literaturangabe "Schiller 1999" bei Kersting (2008) nicht eindeutig ist. Wenn man die Angabe "Schiller 1999: 29" betrachtet, scheint er hier aber eher dessen Aufsatz in dem von Berg-Schlosser / Giegel herausgegebenen Sammelband zu meinen und nicht den von Schiller selbst herausgegebenen Sammelband, den die Verf.in bei ihrer Literaturangabe anführt. – In der Quelle und bei der Verf.in fehlt bei Direkte Demokratie in Theorie und kommunaler Praxis New York als zweiter Verlagsort [26],
  • Thaysen (1982) nicht bei Schenck in Heidelberg, sondern bei von Decker in Heidelberg und Hamburg erschienen ist; dies wird sowohl in der Quelle als auch von der Verf.in falsch angegeben. In beiden Fällen fehlt auch der Untertitel Ein Beitrag zur Entwicklung kooperativer Systeme mittelbarer und unmittelbarer Demokratie; Reformen zugunsten der Bürgerbeteiligung am Beispiel einer Kommunalverfassung [27],
  • die Verf.in bei der Referenzierung von Thaysen (1982) und Feindt u. a. (1996) "Zynismus" durch "Politikverdrossenheit" ersetzt und den Begriff an den Satzanfang setzt,
  • Verba u. a. (1995) parallel in Cambridge, Mass. und London bei Harvard University Press erschienen ist [28], wobei es sich bei Civic Voluntarism in American Politics um den Untertitel des Werkes handelt, weshalb der vorhergehende Doppelpunkt – der so als Teil des Titels ausgewiesen wird – nicht adäquat ist. Diese beiden Fehler finden sich sowohl in der Quelle als auch bei der Verf.in, und
  • abweichend vom bibliografischen Standard weder in der Quelle noch von der Verf.in angegeben wird, dass sich Zittels (2007) Abhandlung auf S. 9-28 des entspr. Sammelbandes findet. In beiden Fällen fehlt auch die Angabe dessen Untertitels Can participatory engineering bring citizens back in? sowie die von New York als zweitem Verlagsort [29].

Cooke / Khotari werden in der untersuchten Arbeit – abgesehen vom Literaturverzeichnis – nur noch einmal an anderer Stelle, ebenfalls in einem Plagiatskontext, erwähnt, siehe Fragment 046 02; Huntington (1976) und Verba u. a. (1995) werden – wieder abgesehen vom Literaturverzeichnis – nur hier angeführt.

Der in eckige Klammern gesetzte dritte Satz im zweiten Absatz des Fragments stammt aus der Quelle Buchstein (2004), siehe Fragment 063 16.

Sichter
(Stratumlucidum), PlagProf:-)

[19.] Dcl/Fragment 064 16 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2019-02-05 05:42:55 Stratumlucidum
Dcl, Fragment, KeineWertung, Kersting 2008, SMWFragment, Schutzlevel, Verdacht auf willkürliche Referenzierung, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Stratumlucidum
Gesichtet
No
Untersuchte Arbeit:
Seite: 64, Zeilen: 16-18
Quelle: Kersting 2008
Seite(n): 12, Zeilen: 28 ff.
Hierbei spielen Fragen der Inklusion, der Repräsentation von Interessen und der Lernchancen von Beteiligung im europäischen Kontext eine Rolle (Dahl 1971; Bühlmann / Kriesi 2007; Kersting 2008).

Bühlmann, Marc / Kriesi, Hanspeter, 2007: Political Participation Quantity versus Quality NCCR Democracy. [sic] University of Zurich.

Dahl, Robert A., 1971: Polyarchy. Participation and Opposition. New Haven, London: Yale University Press.

Kersting, Norbert, 2008: Innovative Partizipation: Legitimation, Machtkontrolle und Transformation. Eine Einführung. In: Kersting, Norbert (Hrsg.): Politische Beteiligung. Einführung in dialogorientierte Instrumente politischer und gesellschaftlicher Partizipation. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften, 1. Auflage, S. 11 - 39.

Analysiert werden z.B. Fragen der Inklusion, der Repräsentation von Interessen, der Organisation von Interessenvertretung, der Lernchancen und ihre Begrenzungen, der Hervorbringung von Wissenstypen und -arten, der symbolischen Ausgestaltung der performativen Praxis der Verfahren etc.

[Bühlmann, Marc/Kriesi, Hanspeter: Political Participation Quantity versus Quality NCCR Democracy University of Zurich. [sic] 2007

Dahl, Robert A.: Polyarchy. Participation and Opposition. New Haven, London: Yale University Press. 1971]

Anmerkungen

Außer Kersting (2008) werden noch zwei englischsprachige Titel genannt, in denen sich die wörtlichen Übereinstimmungen in derselben sprachlichen Form nicht finden können; im Wesentlichen scheint hier nur Kersting wiedergegeben zu werden.

Da bei Bühlmann / Kriesi (2007) der Titel der Abhandlung in dieser Form nicht richtig sein kann und er sich in ähnlicher Schreibweise auch im Literaturverzeichnis der Quelle findet – ebenso wie Dahl (1971) –, liegt insbsd. hier der Verdacht nahe, dass die Verf.in sie nicht rezipiert hat. Es handelt sich wohl um dieses, vermutlich am (ehemaligen) National Center of Competence in Research (NCCR) Democracy der Universität Zürich entstandene Paper:

Political Participation. Quantity versus Quality. Submitted to European Journal of Political Research.
       Accepted for revision (together with Hanspeter Kriesi). [30]

Bühlmann / Kriesi werden in der untersuchten Arbeit – abgesehen von deren Literaturverzeichnis – nur noch einmal in einem Plagiatskontext angeführt, siehe Fragment 046 02.

Sichter
(Stratumlucidum)

[20.] Dcl/Fragment 065 31 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2019-04-15 08:53:54 Stratumlucidum
Dcl, Fragment, Gesichtet, Kersting 2008, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Stratumlucidum
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 65, Zeilen: 31-35
Quelle: Kersting 2008
Seite(n): 13, 14, Zeilen: 13: 31 f.; 14: 1 ff.
Demgegenüber steht die Behauptung, dass eher der Mangel an Beteiligungsmöglichkeiten zu politischer Apathie führt und, [sic] dass deshalb mehr individuelle Autonomie und soziale Verantwortung der demokratischen Persönlichkeit im politischen Prozess und mehr Möglichkeiten der politischen Teilhabe erforderlich sind (Habermas 1991; 1996 [sic]).

Habermas, Jürgen, 1991: Erläuterungen zur Diskursethik. Frankfurt/Main: Suhrkamp.

Habermas, Jürgen, 1996a: Die Einbeziehung des Anderen. Studien zur politischen Theorie. Frankfurt: Suhrkamp.

Habermas, Jürgen, 1996b: Between Facts and Norms: [sic] Contributions to a Discourse Theory of Law and Ethics. [sic] Cambridge: Polity Press.

[Seite 13]

Habermas’ Theorie kommunikatives [sic] Handelns legt den Grundstein für ein Konzept der deliberativen Demokratie, das durch Partizipation an

[Seite 14]

einem offenen, herrschaftsfreien Diskurs („ideale Sprechsituation“), durch Argumente fundiert und durch gegenseitige Empathie (Einfühlungsvermögen) und Konsensfindung geprägt ist (s. Habermas 1991, 1996).

Insbesondere die deliberative Demokratietheorie sieht den Mangel an Beteiligungsmöglichkeiten als den Ursprung politischer Apathie an. [...] Habermas (1991) verweist auf die Notwendigkeit individueller Autonomie und die soziale Verantwortung der demokratischen Persönlichkeit, die durch Empowerment erreicht werden kann.


Habermas, Jürgen: Erläuterungen zur Diskursethik. Frankfurt: Suhrkamp. 1991

Habermas, Jürgen: Die Einbeziehung des Anderen. Studien zur politischen Theorie. Frankfurt: Suhrkamp. 1996

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die eigentliche Quelle, die lediglich drei Absätze zuvor und im übernächsten Absatz auf der Folgeseite genannt wird.

Bei der Verf.in ist die Referenz "Habermas [...] 1996" nicht eindeutig; der Untertitel von Habermas (1996b) lautet zudem Contributions to a Discourse Theory of Law and Democracy [31], und der vorhergehende Doppelpunkt ist nicht Bestandteil des Titels.

Zwar weicht ihr Satz am Ende etwas von den Ausführungen der Quelle ab, aber da man argumentieren kann, dass "mehr Möglichkeiten der politischen Teilhabe" grob durch "Partizipation an einem offenen, herrschaftsfreien Diskurs" abgedeckt wird und – wenn man Habermas (1996b) außer Betracht lässt – die Referenzen übereinstimmen, wird das Fragment dennoch als Plagiat gewertet.

Sichter
(Stratumlucidum) Schumann

[21.] Dcl/Fragment 070 13 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2019-03-04 10:44:50 Schumann
BauernOpfer, Dcl, Fragment, Gesichtet, Kersting 2008, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verdacht auf willkürliche Referenzierung

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Stratumlucidum
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 70, Zeilen: 13-16
Quelle: Kersting 2008
Seite(n): 16, Zeilen: 13 ff.
Die kollektive Responsivität wird hier in Frage gestellt, weil ein politisches Desinteresse sowie eine starke Fokussierung auf private Interessen und beim „Normalbürger“ eine damit einhergehende mangelnde Gemeinwohlorientierung konstatiert wird (Gerhards 2000; Kielmannsegg [sic] 2003; Kersting 2008).

Gerhards, Jürgen, 2000: Europäisierung von Ökonomie und Politik und die Trägheit der Entstehung einer europäischen Öffentlichkeit. In: Bach, Maurizio (Hrsg.): Die Europäisierung nationaler Gesellschaften. Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie, Sonderheft 40. Opladen: Westdeutscher Verlag, S. 277 - 305.

Kersting, Norbert, 2008: Innovative Partizipation: Legitimation, Machtkontrolle und Transformation. Eine Einführung. In: Kersting, Norbert (Hrsg.): Politische Beteiligung. Einführung in dialogorientierte Instrumente politischer und gesellschaftlicher Partizipation. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften, 1. Auflage, S. 11 - 39.

Kielmansegg, Peter Graf, 2003: Integration und Demokratie. In: Jachtenfuchs, Markus / Kohler-Koch, Beate (Hrsg.): Europäische Integration. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften, 2. Auflage, S. 49 - 76.

Insbesondere diese kollektive Responsivität wird vielfach in Frage gestellt und vielmehr ein politisches Desinteresse sowie eine starke Fokussierung auf private Interessen, dass [sic] heißt eine mangelnde Gemeinwohlorientierung beim „Normalbürger“ konstatiert.
Anmerkungen

Kersting (2008) wird hier mit nur leichten Umformulierungen übernommen, aber nur als eine von drei Quellen benannt.

Bei den an erster und an zweiter Stelle genannten Werken finden sich keine ähnlichen Formulierungen. Auch inhaltlich sind diese beiden Werke weiter entfernt.

Weder bei Gerhards (2000) noch bei Kielmansegg (2003) ist von "politische[m] Desinteresse", einer "Fokussierung auf private Interessen" oder einer "mangelnde[n] Gemeinwohlorientierung" beim "'Normalbürger'" die Rede; bei Ersterem lediglich von einer "Responsivität erster und zweiter Ordnung" (S. 287) und bei Letzterem vom "europäische[n] Gemeinwohl[s]" (zweimal auf S. 73, außerdem nicht zu derselben Aussage).

Im Literaturverzeichnis (S. 232) gibt die Verfasserin den Sammelband "Europäische Integration", in dem der Aufsatz von Kielmansegg erschienen ist, mit einer 2. Auflage 2006 (statt 2003) an.

Sichter
(Stratumlucidum), PlagProf:-)

[22.] Dcl/Fragment 072 09 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2019-04-18 20:19:32 Stratumlucidum
Dcl, Fragment, Gesichtet, KeineWertung, Kersting 2008, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verdacht auf willkürliche Referenzierung

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Stratumlucidum
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 72, Zeilen: 9-13
Quelle: Kersting 2008
Seite(n): 36, Zeilen: 2 ff.
Die Vermittlung eines Gemeinsamkeitsgefühls und von Vertrauen führen zu Motivation und politischem Interesse, die als zentrale Voraussetzungen für das Gelingen von Beteiligung und demokratischer Legitimation gelten (Platzer 1984; [sic] Stöckl 1986; Pedler / van Schendelen 1994; Greenwood 1997; Wallace / Young 1997; Kersting 2008).

Greenwood, Justin, 1997: Representing Interests in the European Union. Basingstoke: [sic] Palgrave. [sic]

Kersting, Norbert, 2008: Innovative Partizipation: Legitimation, Machtkontrolle und Transformation. Eine Einführung. In: Kersting, Norbert (Hrsg.): Politische Beteiligung. Einführung in dialogorientierte Instrumente politischer und gesellschaftlicher Partizipation. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften, 1. Auflage, S. 11 - 39.

Pedler, Robin H. / van Schendelen, Rinus (Hrsg.), 1994: Lobbying in [sic] the European Union. Aldershot: Avebury. [sic]

Platzer, Hans-Wolfgang, 1985: [sic] Unternehmensverbände in der EG. Ihre internationale und transnationale Organisation und Politik. In: [sic] Schriftenreihe Europa-Forschung, 9.

Stöckl, Ingrid, 1986: Gewerkschaftsausschüsse in der EG. Die Entwicklung der transnationalen Organisation und Strategie der europäischen Fachgewerkschaften und ihre Möglichkeit [sic] zur gewerkschaftlichen Interessenvertretung im Rahmen der Europäischen Gemeinschaft. In: [sic] Schriftenreihe Europa-Forschung, 11.

Wallace, Helen / Young, Alasdair R. (Hrsg.), 1997: Participation and Policy-making in the European Union. Oxford: Oxford University Press. [sic]

Wie werden Kooperationen und Netzwerke gebildet die [sic] zukünftige Beteiligungsprozesse erleichtern? Letztendlich sind die Motivation und das politische Interesse der Beteiligten zentrale Voraussetzungen für das Gelingen der Beteiligung.
Anmerkungen

Auffällig ist, dass bei diesem kürzeren Satz vorwiegend Inhalte aus Kersting (2008) wiedergegeben, aber noch fünf weitere Referenzen genannt werden. Letztere werden alle auch in Fragment 030 01 (keine Wertung) verwendet und anscheinend aus der Quelle Kaelble (2000) übernommen (siehe ebd.).

In diesem Zusammenhang ist anzumerken, dass

  • eine europäische Ausgabe von Greenwood (1997) bei Macmillan Press in Basingstoke (Hampshire) und London sowie eine amerikanische bei St. Martin's Press in New York erschienen ist, siehe [32]. Wenn man voraussetzt, dass die Verf.in die europäische referenzieren wollte, ist der Verlag falsch angegeben und es fehlt – analog zu Kaelble – ein Verlagsort,
  • der Titel von Pedler / van Schendelen (1994) Lobbying the European Union. Companies, Trade Associations and Issue Groups lautet und in Aldershot (u. a.) bei Dartmouth erschienen ist [33],
  • das Werk von Platzer 1984 und nicht 1985 erschienen ist [34], die Verf.in entgegen ihrem eigenen bibliografischen Usus keinen Ort und Verlag nennt und dieser Titel nicht "in", sondern als Bd. 9 der Schriftenreihe Europa-Forschung erschienen ist. – Besonders fällt hierbei auf, dass sowohl bei Kaelble als auch in der untersuchten Arbeit im Haupttext das richtige und im Literaturverzeichnis das falsche Erscheinungsjahr angegeben wird,
  • der Titel von Stöckl (1986) Gewerkschaftsausschüsse in der EG. Die Entwicklung der transnationalen Organisation und Strategie der europäischen Fachgewerkschaften und ihre Möglichkeiten zur gewerkschaftlichen Interessenvertretung im Rahmen der Europäischen Gemeinschaft lautet [35], die Verf.in entgegen ihrem eigenen bibliografischen Usus keinen Ort und Verlag nennt und dieser Titel nicht "in", sondern als Bd. 11 der Schriftenreihe Europa-Forschung erschienen ist, und
  • Wallace / Young (1997) bei Clarendon Press erschienen ist [36].

Jeweils abgesehen vom Literaturverzeichnis wird

  • Greenwood (1997) in der untersuchten Arbeit sonst nur noch an zwei Stellen auf S. 30 erwähnt, an denen ebenfalls ein Verdacht auf willkürliche Referenzierung naheliegt, siehe das bereits o. g. Fragment 030 01 und Fragment 030 09;
  • Pedler / van Schendelen, Platzer und Stöckl nur in der in Fragment 030 01 wiedergegebenen Passage; und
  • Wallace / Young nur an denselben Stellen wie Greenwood (1997) sowie an einer weiteren, an der dieser Titel anscheinend aus der Quelle Wallace (2003) als Referenz übernommen wurde, siehe Fragment 100 26.
Sichter
(Stratumlucidum) Schumann