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Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Autor     Hans-Jörg Trenz
Titel    Einführung: Auf der Suche nach einer europäischen Öffentlichkeit
Sammlung    Bürgerschaft, Öffentlichkeit und Demokratie in Europa
Herausgeber    Ansgar Klein / Ruud Koopmans / Hans-Jörg Trenz / Ludger Klein / Christian Lahusen / Dieter Rucht
Ort    Opladen
Verlag    Leske + Budrich
Jahr    2003
Seiten    161-168
ISBN    3-8100-3482-7

Literaturverz.   

ja
Fußnoten    ja
Fragmente    4


Fragmente der Quelle:
[1.] Dcl/Fragment 032 05 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2019-03-20 13:29:53 WiseWoman
Dcl, Fragment, Gesichtet, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Trenz 2003, Verdacht auf willkürliche Referenzierung

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Stratumlucidum
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 32, Zeilen: 5-13
Quelle: Trenz 2003
Seite(n): 162, Zeilen: 25 ff.
Europäische Öffentlichkeit kann dabei in einem elitären Sinn als Austauschbeziehung zwischen den geistigen und politischen Eliten verstanden werden, die sich Europa als Verständigungshorizont zugrunde legen, um sich über Gemeinsamkeiten und Unterschiede vor allem in den Bereichen der Musik, Malerei, Kunst, Literatur, Wissenschaft und Wirtschaftskultur zu vergewissern. Öffentlichkeit konstituiert hier einen exklusiven Diskursraum, in dem das passive Publikum lediglich als Konsument von Kultur und Bildung eingeschlossen ist. Europäische Belange werden nur in Expertenzirkeln erörtert und beurteilt, die antizipativ für die europäische Gesellschaft sprechen (Kaelble 1995; Giesen 1999; Eder 2003; Trenz 2003).

Eder, Klaus, 2003: Öffentlichkeit und Demokratie. In: Jachtenfuchs, Markus / Kohler-Koch, Beate (Hrsg.): Europäische Integration. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften, 2. Auflage, S. 85 - 120.

Giesen, Bernhard, 1999: Europa als Konstruktion der Intellektuellen. In: Viehoff, Reinhold / Segers, Rien T. (Hrsg.): Kultur, Identität, Europa. Über die Schwierigkeiten und Möglichkeiten einer Konstruktion. Frankfurt / Main: Suhrkamp, S. 130 - 146.

Kaelble, Hartmut, 1995: Europabewusstsein, Gesellschaft und Geschichte. Forschungsstand und Forschungschancen. In: Hudemann, Rainer / Kaelble, Hartmut / Schwabe, Klaus (Hrsg.): Europa im Blick der Historiker. Europäische Integration im 20. Jahrhundert: Bewusstsein und Institutionen. München: Oldenbourg Verlag, Historische Zeitschrift, Beihefte, N.F. 21, S. 1 - 29.

Trenz, Hans-Jörg, 2003: Einführung: Auf der Suche nach einer europäischen Öffentlichkeit. In: Klein, Ansgar / Koopmanns, Ruud / Trenz, Hans-Jörg / Klein, Ludger / Lahusen, Christian / Rucht, Dieter (Hrsg.): Bürgerschaft, Öffentlichkeit und Demokratie in Europa. Opladen: Leske + Budrich, S. 161 - 168.

1.   Elitäre Öffentlichkeiten. Europäische Öffentlichkeit wird hier als eine Austauschbeziehung zwischen den geistigen und politischen Eliten verstanden, die sich Europa als kollektiven Selbstverständigungshorizont zur Vergewisserung von Gemeinsamkeiten und Unterschieden zugrundelegen. Europäische Öffentlichkeit als geistige Projektion der Intellektuellen weist auf das Allgemeine jenseits des Partikularen, das sich in der Praxis interkultureller Kommunikation annähert und zu einer Diskursgemeinschaft zusammenschweißt (Eder 1999; Giesen 1999). [...] Sie konstituiert einen exklusiven Diskursraum, in dem das allgemeine Publikum allenfalls als passiver Rezipient von Kultur und Bildung eingeschlossen ist.

Eder, Klaus: Integration durch Kultur? Das Paradox der Suche nach einer europäischen Identität. In: Viehoff, Reinhold/Segers, Rien T. (Hg.): Kultur, Identität, Europa. Über die Schwierigkeiten und Möglichkeiten einer Konstruktion. Frankfurt/Main: Suhrkamp, 1999, S. 147-179

Giesen, Bernhard: Europa als Konstruktion der Intellektuellen. In: Viehoff, Reinhold/Segers, Rien T. (Hg.): Kultur, Identität, Europa. Über die Schwierigkeiten und Möglichkeiten einer Konstruktion. Frankfurt/Main: Suhrkamp, 1999, S. 130-146

Anmerkungen

Die Teile der Ausführungen der Verf.in, die nicht von Trenz (2003) übernommen werden, stammen aus Eder (2003, S. 90 f. und 101). Letzterer verweist in Fn. 7 auf S. 91 im Zusammenhang mit Differenzen zwischen Managementkulturen und zwischen Europäern und Amerikanern bzw. Asiaten u. a. auf Kaelble (1995) und (ebenfalls) Giesen (1999); auf S. 101 ist die Rede von der "Rolle von selbstreflexiven europäischen Beamten als Konstrukteuren einer europäischen Öffentlichkeit (Giesen 1999)".

Zu kritisieren ist hier also im Wesentlichen die Übernahme zweier Referenzen; zumindest im Fall von Kaelble (1995) – der in der betrachteten Dissertation, abgesehen vom Literaturverzeichnis, nur an dieser Stelle erwähnt wird – scheint ein inhaltlicher Zusammenhang zu den Ausführungen der Verf.in auch fragwürdig zu sein.

Sichter
(Stratumlucidum), WiseWoman

[2.] Dcl/Fragment 032 23 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2019-02-01 09:41:52 Stratumlucidum
BauernOpfer, Dcl, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Trenz 2003, Verdacht auf willkürliche Referenzierung

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Stratumlucidum
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 32, Zeilen: 23-26
Quelle: Trenz 2003
Seite(n): 162, 163, Zeilen: 162: 38 ff.; 163: 4 ff.
Öffentlichkeit wird dabei im Vorfeld politischer Entscheidungsprozesse mehr und mehr über die Betroffenen sektoralisiert und die Praxis des „Regierens in Netzwerken“ in der EU wird ausgeweitet (Benz 1997; Eising / Kohler-Koch 1999, Eriksen 1999).

Benz, Arthur, 1997: Kooperativer Staat? Gesellschaftliche Einflussnahme [sic] auf staatliche Steuerung. In: Klein, Ansgar / Schmalz-Bruns, Rainer (Hrsg.): Politische Beteiligung und Bürgerengagement in Deutschland. Baden-Baden: Nomos Verlagsgesellschaft, S. 88 - 113.

Eising, Rainer / Kohler-Koch, Beate, 1999: Introduction. Network Governance in the European Union. In: Kohler-Koch, Beate / Eising, Rainer (Hrsg.): The Transformation of Governance in the European Union. London: [sic] Routledge, S. 3 - 13.

Eriksen, Erik Oddvar, 1999: The Question of Deliberative Supranationalism in the EU. Arena Working Papers WP 99/4. Oslo: University of Oslo.

[Seite 162]

2.   Funktionale Öffentlichkeiten. Die politikwissenschaftliche Regierungslehre hat auf eine schleichende Funktionalisierung und Sektoralisierung von Öffentlichkeit im Vorfeld politischer Entscheidungsfindungsprozesse hingewiesen, die sowohl auf nationalstaatlicher Ebene als auch in den Verhandlungs- und Entscheidungsarenen der internationalen Politik voranschreitet (Benz 1997). [...]

[Seite 163]

[...] Statt hierarchischer Interessenakkumulation verlagert sich die Praxis des „Regierens in Netzwerken“ in der EU (Eising/ Kohler-Koch 1999) auf eine horizontale Vermittlung zwischen Experten, Funktionären und organisierten Betroffenenvertretern. In welchem Ausmaß dabei das deliberative Ideal einer rationalen Entscheidungsvorbereitung in den horizontalen Verfahrensdesigns des EU-Mehrebenensystems tatsächlich umgesetzt werden kann, ist bereits mit einigermaßen zuversichtlichen Ergebnissen analysiert worden (Joerges/Neyer 1998; Erikson [sic] 1999).


Benz, Arthur: Kooperativer Staat? Gesellschaftliche Einflussnahme [sic] auf staatliche Steuerung. In: Klein, Ansgar/Schmalz-Bruns, Rainer (Hg.): Politische Beteiligung und Bürgerengagement in Deutschland. Baden-Baden: Nomos, 1997, S. 88-113

Eising, Rainer/Kohler-Koch, Beate: Introduction: Network Governance in the European Union. In: Kohler-Koch, Beate/Eising, Rainer (Hg.): The Transformation of Governance in the European Union. London: [sic] Routledge, 1999, S. 3-13

Eriksen, Erik O.: The Question of Deliberative Supranationalism in the EU. Arena Working Papers WP 99/4. Oslo: University of Oslo.

Joerges, Christian/Neyer, Jürgen: Vom intergouvernementalen Verhandeln zur deliberativen Politik: Gründe und Chancen für eine Konstitutionalisierung der europäischen Komitologie. In: Kohler-Koch, Beate (Hg.): Regieren in entgrenzten Räumen. Sonderheft 29 der Politischen Vierteljahresschrift. Opladen: Westdeutscher Verlag, 1998, S. 207-234

Anmerkungen

Unmittelbar zuvor wird Trenz (2003) genannt. Die folgende, aus Stücken des Textes zusammengesetzte Übernahme inkl. dreier Referenzen wird jedoch nicht kenntlich gemacht.

Bemerkenswert ist zudem, dass die Verf.in hier auch Eriksen (1999) nennt, obwohl sich bei ihr keine diesem in der Quelle zugeschriebenen Inhalte finden.

Weiterhin ist anzumerken, dass abweichend von den jeweiligen Angaben

  • der Beitrag von Benz (1997) in alter Rechtschreibung gehalten ist und dessen Titel im Original daher Kooperativer Staat? Gesellschaftliche Einflußnahme auf staatliche Steuerung lautet, und
  • der von Eising / Kohler-Koch (1999) herausgegebene Sammelband bei Routledge in London und New York erschienen ist. [1]

Diese beiden (kleineren) Fehler finden sich sowohl in der Quelle als auch bei der Verf.in.

Benz (1997) und Eriksen (1999) werden in der untersuchten Arbeit – abgesehen vom Literaturverzeichnis – ausschließlich an dieser Stelle erwähnt.

Sichter
(Stratumlucidum) Schumann

[3.] Dcl/Fragment 033 27 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2019-03-20 13:24:55 WiseWoman
Dcl, Fragment, Gesichtet, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Trenz 2003, Verdacht auf willkürliche Referenzierung

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Stratumlucidum
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 33, Zeilen: 27-29
Quelle: Trenz 2003
Seite(n): 165, Zeilen: 10 ff.
[Dabei wird in der Literatur vor allem darauf abgestellt, dass Bürger und zivilgesellschaftliche Organisationen durch die bestehenden demokratischen Verfahren nicht effektiv und gleichberechtigt an der politischen Entscheidungsfindung beteiligt werden und eine Kontrolle des Handelns der europäischen Institutionen nicht adäquat wahrnehmen können,] weil der Einstieg in eine umfassende transnationale Kommunikationspraxis nicht vollzogen wird (Giesen 1999; Kohler-Koch 1999; [sic] Gerhards 2000; Kielmannsegg [sic] 2003; Meyer 2003).

Gerhards, Jürgen, 2000: Europäisierung von Ökonomie und Politik und die Trägheit der Entstehung einer europäischen Öffentlichkeit. In: Bach, Maurizio (Hrsg.): Die Europäisierung nationaler Gesellschaften. Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie, Sonderheft 40. Opladen: Westdeutscher Verlag, S. 277 - 305.

Giesen, Bernhard, 1999: Europa als Konstruktion der Intellektuellen. In: Viehoff, Reinhold / Segers, Rien T. (Hrsg.): Kultur, Identität, Europa. Über die Schwierigkeiten und Möglichkeiten einer Konstruktion. Frankfurt / Main: Suhrkamp, S. 130 - 146.

Kielmansegg, Peter Graf, 2003: Integration und Demokratie. In: Jachtenfuchs, Markus / Kohler-Koch, Beate (Hrsg.): Europäische Integration. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften, 2. Auflage, S. 49 - 76.

Meyer, Christoph O., 2003: Die Wächterfunktion von europäischer Öffentlichkeit. Das Brüsseler Pressecorps und der Rücktritt der EU-Kommission. In: Klein, Ansgar / Koopmans, Ruud / Trenz, Hans-Jörg / Lahusen, Christian / Rucht / Dieter (Hrsg.): Bürgerschaft, Öffentlichkeit und Demokratie in Europa. Opladen: Leske + Budrich, S. 233 - 245.

Das theoretische Argument einer Koppelung zwischen der Legitimität des EU-Regierens und der Herausbildung einer europäischen Öffentlichkeit kann freilich noch nicht darüber hinwegtäuschen, dass es um die Entwicklungsmöglichkeiten einer solchen demokratiefähigen und verständigungsorientierten Öffentlichkeit in der EU in der Tat eher schlecht bestellt ist, solange der Einstieg in eine transnationale Kommunikationspraxis nicht auch in der Praxis nachvollzogen wird.

[Gerhards, Jürgen: Europäisierung von Ökonomie und Politik und die Trägheit der Entstehung einer europäischen Öffentlichkeit. In: Bach, Maurizio (Hg.): Die Europäisierung nationaler Gesellschaften. Sonderheft 40 der Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie. Opladen: Westdeutscher Verlag, 2000, S. 277-305

Giesen, Bernhard: Europa als Konstruktion der Intellektuellen. In: Viehoff, Reinhold/Segers, Rien T. (Hg.): Kultur, Identität, Europa. Über die Schwierigkeiten und Möglichkeiten einer Konstruktion. Frankfurt/Main: Suhrkamp, 1999, S. 130-146

Kielmansegg, Peter Graf: Integration und Demokratie In: Jachtenfuchs, Markus/Kohler-Koch, Beate (Hg.): Europäische Integration. Opladen: Leske & Budrich, 1996, S. 47-72]

Anmerkungen

Trenz (2003) führt in Teil 2, "Europäische Öffentlichkeit", des Sammelbandes von Klein et al. ein. Im Beitrag von Meyer (2003), der in diesem Teil enthalten ist, ist nicht wörtlich von einer "transnationale[n] Kommunikationspraxis" die Rede, weshalb die Verf.in hier eine Rezeptionsleistung von Trenz übernimmt.

Schwer verständlich ist, warum die Verf.in statt ihrer tatsächlichen Quelle fünf andere Referenzen anführt. Drei von diesen finden sich auch im Literaturverzeichnis von Trenz; bei Kielmansegg (2003) wird lediglich eine spätere Auflage als verwendet angegeben.

Bei Giesen (1999) und Kielmansegg (2003) kommt der Begriff "transnational" weder so noch in irgendeiner abgeleiteten Form vor.

Ein Titel "Kohler-Koch 1999", der im Haupttext der untersuchten Arbeit insgesamt sechs Mal erwähnt wird – außer an dieser Stelle noch auf den Seiten 48, 62, 65, 67 und 76 –, findet sich in deren Literaturverzeichnis nicht.

Der in eckige Klammern gesetzte vordere Teil des Satzes ist sinngemäß der Quelle Thalmaier (2006) entnommen, siehe Fragment 033 23 (keine Wertung).

Sichter
(Stratumlucidum), WiseWoman

[4.] Dcl/Fragment 034 28 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2019-03-20 16:10:23 Schumann
Dcl, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Trenz 2003, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Stratumlucidum
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 34, Zeilen: 28-31
Quelle: Trenz 2003
Seite(n): 166, Zeilen: 31 ff.
[Dabei steht im Vordergrund, dass die Sprachenvielfalt einerseits aus quantitativen und qualitativen Gründen das Entstehen einer europäischen Kommunikationsgemeinschaft, europäischer Medien, Parteien und Verbände erschwert (Grimm 1995; Kielmannsegg [sic] 2003),] dass andererseits aber angesichts der enormen wirtschaftlichen, rechtlichen und politischen Interdependenzen in der EU eine Entfaltung öffentlicher politischer Kommunikation über Sprachengrenzen hinweg als durchaus realistisch bewertet werden kann (Kantner 2003 / van de Steeg 2003).

Kantner, Cathleen, 2003: Öffentliche politische Kommunikation in der EU. Eine hermeneutisch-pragmatische Perspektive. In: Klein, Ansgar / Koopmans, Ruud / Trenz, Hans-Jörg / Lahusen, Christian / Rucht / Dieter [sic] (Hrsg.): Bürgerschaft, Öffentlichkeit und Demokratie in Europa. Opladen: Leske + Budrich, S. 215 - 232.

Van de Steeg, Marianne 2003: Bedingungen für die Entstehung von Öffentlichkeit in der EU. In: Klein, Ansgar / Koopmans, Ruud / Trenz, Hans-Jörg / Lahusen, Christian / Rucht / Dieter [sic] (Hrsg.): Bürgerschaft, Öffentlichkeit und Demokratie in Europa. Opladen: Leske + Budrich, S. 171 - 192.

[Die Intuition, dass Sprache nicht gleich Kommunikation ist, liegt der Arbeit von van de Steeg zugrunde. Kantner liefert uns hierzu eine Erklärung aus dem Kontext der modernen philosophischen Hermeneutik, die das Problem des Verstehens und Begründens von Kommunikation von dem Problem einer gemeinsamen Sprache konsequent loslöst.] Eine Entfaltung von öffentlicher politischer Kommunikation über Sprachengrenzen hinweg kann somit unter Inanspruchnahme der Übersetzungsleistungen der Massenmedien nicht nur prinzipiell in Aussicht gestellt, sondern in Anbetracht der außergewöhnlichen wirtschaftlichen, rechtlichen und politischen Interdependenzen in der EU auch in hohem Maße erwartet werden.
Anmerkungen

Kein Hinweis auf die eigentliche Quelle.

Trenz (2003) leitet in Teil 2, "Europäische Öffentlichkeit", des von Klein et al. herausgegebenen Sammelbandes ein und spricht hier kurz die Beiträge von van de Steeg und Kantner an. Die danach von der Verf.in von Trenz übernommenen Ausführungen finden sich bei diesen beiden Autorinnen jedoch in diesem Wortlaut nicht; mit der Quelle stimmen einmal acht und einmal sechs aufeinanderfolgende Wörter überein.

Die erste, in eckige Klammern gesetzte Hälfte des Satzes wird nach ähnlichem Muster aus Ausführungen der Quelle Strohmeier (2007) gebildet, siehe Fragment 034 25.

Sichter
(Stratumlucidum), WiseWoman

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