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Measures to enhance employer attractiveness of residential doctors in the German rural areas

von Sabine Abbasi, Ph.D.

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[1.] Sai/Fragment 034 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2021-04-26 09:24:27 Mendelbrno
BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, Ruthus 2013, SMWFragment, Sai, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Mendelbrno
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 34, Zeilen: 1 ff. (entire page)
Quelle: Ruthus 2013
Seite(n): 20, 21, 22, 23, 24, Zeilen: 20: 4 ff.; 21: 1 ff.; 22: 1-3; 23: 20-23; 24: 1-5
Self-esteem and parents: Self-esteem is one of the classic characteristics of Generation Y (Enderle, 2008). Members of this generation tend to be the children of wealthier, pliant parents of the post-war generation, who contributed to their household income with two salaries and were able to offer more prosperity to their children in a more [sic] rigorous manner. The circumstance [sic] direct or indirect enjoyment through the parents' home security in all facets helps the Generation Y carefree to look [sic] into the future (ibid). Unlike Generation Baby Boomers, who are often one in five or six children, Generation Y members are mostly single [sic] children. This is also important because children who grow up among many siblings are likely to get to grips with the importance of respect and hierarchy at a very early age and know what it means to "wait until it's your turn" and "wear worn out clothes". Individual children who grow up with wealthy parents, however, have no patience (ibid). Furthermore, single children have great negotiating skills - because they are accustomed to argue in individual interviews [sic] of children's shoes [sic] to authority figures. This ability turns out to be profitable in later working life (Enderle, 2008).

Disorientation: Generation Y also features another feature, namely disorientation. In the context of economic, social and educational developments, the Generation Y today offers innumerable choices of products and services tailored to their personal needs, especially in shaping their professional and private future (Armutat, 2011). These broad choices are viewed as a curse and a blessing by members of Generation Y (Parment, 2009). On the one hand, this choice opens up undreamt opportunities to embark on a journey of life that is tailored to individual abilities and talents and thus provides the best prerequisite for personal deletion. On the other hand, this also favors the paradox of choice behavioral pattern (Iyengar & Lepper, 2000), which in turn reinforces this disorientation. Millenials feel the increasing pressure not to exhaust all the possibilities that life offers. Parment (2009, p. 42 f) explains that "a lot of impressions from different contexts and many friends who have had interesting experiences in different education, countries and sectors promote the mentality, dreams and ambitions to realize and have to".

Need for security: Safety has only a minor significance for the Y Generation. On the one hand, this may be due to the experience and sense of Millennial reality in today's job insecurity and, on the other hand, to the internalization of the need to acquire a long-term employability that is much more relevant on the Arbits market [sic] today than it has been in previous years Times [sic] was the case (Ruthus, 2013). But other authors also constitute a low occupational need for safety in Generation Y, but point out that they naturally demand changes (Meinert, 2008; Obmann, 2012).

Search for sense: The almost unlimited opportunities for personal development make the young professionals doubt the correctness of their chosen path. Less and less young professionals aspire to the classic career or see the exercise of a leadership position as a primary goal. Of greater importance to young working people are interesting work contents that provide recognition of one's own [performance as well as a balance between work and private life (IBE, 2013).]


[8.1. Standard References]

Armutat, S. (2011). Zwischen Anspruch und Wirklichkeit: Generation Y finden, fördern und binden. Deutsche Gesellschaft für Personalführung (Hrsg.), PraxisPapier, 9.

Enderle, K. (2008). Frech, frei, fordernd. In Personalmazagin Vol. 12(08).

Parment, A. (2009). Die Generation Y – Mitarbeiter der Zukunft. Wiesbaden.

Ruthus, J. (2013). Employer of Choice der Generation Y: Herausforderungen und Erfolgsfaktoren zur Steigerung der Arbeitgeberattraktivität. Springer.

[8.2. Online References]

Meinert, S. (2008). Arbeitsmarkt-Entwicklung: Die besten der Generation Y rekrutieren. [Financial Times Deutschland]. Retrieved November 1, 2017, from http://www.ftd.de/karriere/karriere/:arbeitsmarkt-entwicklung-die-besten-der-generation-y-rekrutieren/413901.html?page=2.

Obmann, C. (2012). Why?! – Die enttäuschte Generation Y. Retrieved November 11, 2017, from http://www.karriere.de/berufseinsteiger/why-die-enttaeuschte-generatin-y-165228/.

[page 20]

Selbstbewusstsein und Eltern

Zu den klassischen Charakteristika zählt das Selbstbewusstsein.63 Mitglieder der Generation Y sind tendenziell Kinder reicher, nachgiebiger Eltern der Nachkriegsgeneration, die erstmals mit zwei Gehältern zum Haushaltseinkommen beitrugen und ihren Kindern in Folge mehr Wohlstand bieten konnten und weniger streng erzogen. Der Umstand entweder direkt oder indirekt durch das elterliche Sicherheitsnetz behütet zu werden, verhilft der Generation Y sorglos in die Zukunft zu blicken.64 Im Gegensatz zur Generation der Baby Boomer, die häufig eines von fünf oder sechs Kindern waren, sind die Angehörigen der Generation Y zumeist Einzelkinder. Kinder, die unter vielen Geschwistern aufwachsen, lernen vermutlich früh die Bedeutung von Respekt und Hierarchie kennen und wissen, was es heißt „zu warten, bis man an der Reihe ist“ und „abgenutzte Kleidungsstücke“ aufzutragen. Bei vermögenden Eltern aufwachsende Einzelkinder hingegen kennen keine Geduld [...].65 Des Weiteren verfügen Einzelkinder über großes Verhandlungsgeschick, da sie es gewohnt sind, in Einzelgesprächen von Kindesschuhen an mit Autoritätspersonen zu argumentieren. Diese Fähigkeit erweist sich im späteren Berufsleben als gewinnbringend.66

Orientierungslosigkeit

Eine weitere Eigenschaft, die die Generation Y kennzeichnet ist die Orientierungslosigkeit. „Im Gegensatz zu früheren Zeiten bieten sich der Generation Y im Zusammenhang mit den wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und bildungspolitischen Entwicklungen heute unzählige Wahlmöglichkeiten – sei es bei der Zusammenstellung


63 Vgl. Enderle, K. (2008): Frech, frei, fordernd, in: Personalmagazin Nr. 12/08, S. 12

64 Vgl. Salt, B. (2007): Jenseits der Babyboomer: Der Aufstieg der Generation Y, S. 11 ff.

65 Vgl. ebenda

66 Vgl. a.a.O., S. 12

[page 21]

von auf den persönlichen Bedarf genau zugeschnittenen Produkten und Dienstleistungen, sei es bei der Gestaltung der beruflichen und privaten Zukunft.“67 Diese Breite an Wahlmöglichkeiten wird von Angehörigen der Generation Y als Fluch und Segen zugleich angesehen.68 Einerseits eröffnen diese Wahlmöglichkeiten ungeahnte Chancen, den Lebensweg einzuschlagen, der genau auf die individuellen Fähigkeiten und Talente zugeschnitten ist und somit die beste Voraussetzung für die persönliche Entfaltung bietet. Andererseits überfordert diese Vielzahl an Alternativen in ihrer Komplexität den Einzelnen und löst Ohnmacht und Orientierungslosigkeit bei der Suche nach dem „perfekten“ Weg aus.69 Millenials verspüren den zunehmenden Druck, nicht alle Möglichkeiten, die das Leben bietet, ausschöpfen zu können. „Viele Eindrücke aus verschiedenen Zusammenhängen und viele Freunde, die interessante Erfahrungen in verschiedenen Ausbildungen, Ländern und Branchen gemacht haben, fördern die Mentalität, Träume und Ambitionen realisieren zu können und zu müssen.“70

Sicherheitsbedürfnis

Gemäß der Deutschen Gesellschaft für Personalführung ist Sicherheit für die Generation Y nur von untergeordneter Bedeutung. Dies ist möglicherweise zum einen in der Erfahrung und dem Realitätssinn der Millenials in Bezug auf die heutige Arbeitsplatzunsicherheit begründet, zum anderen Beweis für die Verinnerlichung der Notwendigkeit zur Aneignung einer langfristigen Beschäftigungsfähigkeit (der sog. „Employability“71), die heutzutage auf dem Arbeitsmarkt von weitaus größerer Relevanz ist, als dies in früheren Zeiten der Fall war.72 Auch andere Autoren konstituieren,


67 Deutsche Gesellschaft für Personalführung e.V. (Hrsg.) (2011): Zwischen Anspruch und Wirklichkeit: Generation Y finden, fördern und binden, S.13

68 Vgl. Parment, A. (2009): Die Generation Y – Mitarbeiter der Zukunft, S. 18

69 Vgl. Deutsche Gesellschaft für Personalführung e.V. (Hrsg.) (2011): Zwischen Anspruch und Wirklichkeit: Generation Y finden, fördern und binden, S.13

70 Parment, A. (2009): Die Generation Y – Mitarbeiter der Zukunft, S. 42 f.

71 [...]

72 Vgl. Deutsche Gesellschaft für Personalführung e.V. (Hrsg.) (2011): Zwischen Anspruch und Wirklichkeit: Generation Y finden, fördern und binden, S.14

[page 22]

dass Sicherheitsdenken in beruflicher Hinsicht den meisten Angehörigen der Generation Y fremd sei, sie hingegen Veränderungen selbstverständlich einfordern würden.73


73 Vgl. Meinert, S. (2008): Arbeitsmarkt-Entwicklung: Die besten der Generation Y rekrutieren, in: FTD Financial Times Deutschland (13. April 2013),http://www.ftd.de/karriere/karriere/:arbeitsmarkt-entwicklung-die-besten-der-generation-y-rekrutieren/413901.html?page=2 und Obmann, C. (2012): Why?! – Die enttäuschte Generation Y, in: Karriere.de (20. Juni 2013), http://www.karriere.de/berufseinstieg/why-die-enttaeuschte-generation-y-165228/

[...][page 23]

Sinnsuche

[...] Die nahezu uneingeschränkten Möglichkeiten der persönlichen Entfaltung lassen die jungen Berufstätigen an der Richtigkeit ihres eingeschlagenen Weges zweifeln und führen verein-

[page 24]

zelt sogar in die ‚Quarterlife-Crisis‘.82 Immer weniger Young Professionals streben nach der klassischen Karriere oder sehen die Ausübung einer Führungsposition als primäres Ziel. Von größerer Bedeutung sind für die jungen Berufstätigen interessante Arbeitsinhalte, die Anerkennung der eigenen Leistung sowie Ausgewogenheit zwischen Arbeits- und Privatleben.83


82 Vgl. Hoffmann, S. (2002): Jung, erfolgreich, kreuzunglücklich. Die Krise der Mittzwanziger, in: Spiegel online (13. April 2013), http://www.spiegel.de/unispiegel/wunderbar/jung-erfolgreich-kreuzungluecklich-die-krise-der-mittzwanziger-a-211192.html

83 Vgl. Institut für Beschäftigung und Employability (IBE) (13. April 2013), http://www.ibe-ludwigshafen.de/index.php?option=com_content&view=article&id=158%3Agesellschaftlicher-wertewandel&catid=44%3Atrendsarbeitswelt&Itemid=74&lang=de

Anmerkungen

Continued from Fragment 033 01. Continues on Fragment 035 01.

The true source is mentioned in one paragraph. However, it is not at all clear that the entire surrounding text has been rather crudely translated, word-for-word, from the source text: Ruthus 2013.

The reference "Salt, B. (2007): Jenseits der Babyboomer: Der Aufstieg der Generation Y" given by (Ruthus 2013) is mistakenly given with ibid and thus refers to Enderle 2008.

There is no entry in the references for either Iyengar & Lepper 2000 or IBE 2013.

Sichter
(Mendelbrno), WiseWoman



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