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Typus
ÜbersetzungsPlagiat
Bearbeiter
Mendelbrno
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 23, Zeilen: 1-31
Quelle: Ruthus 2013
Seite(n): 9, 10, 11, Zeilen: 9: 3 ff.; 10: 1 ff.; 11: 1 ff.
[Both export and domestic demand are rising and leading] to growing demand from professionals (Bechmann et al, 2012). The question of the need for skilled labor is often shortened to a problem of the shortage of skilled workers and this generalized as if there were a general shortage of skilled workers and companies across all sectors (Fischer et al., 2008).

The question of the need for skilled labor has meanwhile also been in the IAB Establishment Panel for more than ten years (the IAB Establishment Panel is a representative employer survey on the operational determinants of the employment ordered among just under 16,000 companies, which is carried out annually by the Institute for Labor Market Minor and Vocational Research (Bechmann, 2012).

This knowledge is also confirmed by a study carried out in 2010 by the Institut [sic] for organizational communication (IFOK Institute), in which the majority of companies surveyed already lamented the tangible effects of a shortage of skilled workers. According to the study, for medium-sized companies, the acquisition of the foresail [sic] will be the key to future viability, as the size of the enterprise increases as well as the innovation boom (in the study, 1900 companies from small businesses to global players were among the already perceived effects of demographic change).

The development described above makes it possible to predict that the competition for qualified skilled workers in the coming decades will increase, as demographic changes will continue to gradually lead to a decline in the number of graduates, trained professionals and new entrants. As a result, the supply of young, up-coming young professionals is steadily decreasing, while at the same time many workers drop out of work earlier and earlier (Schleiter & Armutat, 2004). While there is currently no general shortage of skills, trends and inequality are already evident in some specific labor markets, especially in the knowledge-intensive so called STEM-professions (professions in mathematics, computer science, science and technology). In addition to the STEM areas, particular problems in the occupation of skilled workers are expected to be in the sectors of personal services such as health and social services, education, accommodation and catering. The creation of attractive working conditions to tackle the problem of unfilled skilled workers is at the top of the agenda in almost all industries (Beckmann [sic] et al, 2012).


[8.1. Standard References]

Bechmann, S., Dahms, V., Tschersich, N., Frei, M., Leber, U., & Schwengler, B. (2012). Fachkräfte und unbesetzte Stellen ineiner [sic] alternden Gesellschaft: Problemlagen und betriebliche Reaktionen (No. 13/2012). IAB Forschungsbericht.

Fischer, G., Dahms, V., Bechmann, S., Bilger, F., Frei, M., Wahse, J., & Möller, I. (2008). Langfristig handeln, Mangel veremiden [sic]: Betriebliche Strategien zur Deckung des Fachkräftebedarfs. In Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (Ed.), IAB-Forschungsbericht 3/2008.

Schleiter, A, & Armutat, S. (2004). Was Arbeitgeber attraktiv macht? In Deutsche Gesellschaft für Personalführung e.V.. Praxis Papiere 4/2004.

[8.2. Online References]

IFOK GmbH. (2018). IFOK Studie. Retrieved January 12, 2018, from http://www.ifok.de/Studie.

[page 9]

Sowohl Export- als auch Binnennachfrage steigen und führen zu einer wachsenden Nachfrage an Fachkräften.17 Mit diesen positiven konjunkturellen Entwicklungen und der weniger angespannten Lage auf dem Arbeitsmarkt wird gleichzeitig erneut die Verfügbarkeit von Fachkräften diskutiert. „Dabei wird die Frage des Fachkräftebedarfs häufig auf ein Problem des Fachkräftemangels verkürzt und dieser so verallgemeinert, als sei ein genereller, betriebs- und branchenübergreifender Fachkräftemangel vorhanden.“18


17 Bechmann, S. et al. (2012): Fachkräfte und unbesetzte Stellen in einer alternden Gesellschaft, in: Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (Hrsg.): IAB-Forschungsbericht 13/2012, S. 15.

18 Fischer, G. et al. (2008): Langfristig handeln, Mangel vermeiden: Betriebliche Strategien zur Deckung des Fachkräftebedarfs, in: Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (Hrsg.) IAB-Forschungsbericht 3/2008, S. 33

[page 10]

Die Fragestellung des Fachkräftebedarfs wird inzwischen auch seit mehr als zehn Jahren in den IAB-Betriebspanels19 aufgegriffen. Den Ergebnissen zufolge kann ein flächendeckender Fachkräftemangel bisher zwar nicht bestätigt werden, jedoch gibt es bereits zahlreiche Unternehmen, die Fachkräftepositionen nicht, nur verspätet oder unzulänglich besetzen können.20

Diese Erkenntnisse werden ebenfalls durch eine im Jahr 2010 durchgeführte Studie des IFOK-Instituts bestätigt, in der die Mehrheit der untersuchten Unternehmen bereits die spürbaren Auswirkungen des Fachkräftemangels beklagt. Der Studie zufolge wird vor allem für Unternehmen ab mittlerer Größe die Fachkräftegewinnung den Ausschlag über die Zukunftsfähigkeit geben, da mit steigender Unternehmensgröße auch der Innovationsdruck steigt.21


19 Das IAB-Betriebspanel ist eine repräsentative Arbeitgeberbefragung zu betrieblichen Bestimmungsgrößen der Beschäftigung unter knapp 16.000 Betrieben, die jährlich vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung durchgeführt wird. Siehe hierzu Institut für Arbeitsmarkt und Berufsforschung (24. Mai 2013), http://www.iab.de/de/erhebungen/iab-betriebspanel.aspx/

20 Vgl. Fischer, G. et al. (2008): Langfristig handeln, Mangel vermeiden: Betriebliche Strategien zur Deckung des Fachkräftebedarfs, in: Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (Hrsg.) IAB-Forschungsbericht 3/2008, S. 33

21 In der Studie wurden 1.900 Unternehmen vom Kleinunternehmen bis hin zum ‚Global Player‘ zu den bereits wahrgenommenen Auswirkungen des demographischen Wandels befragt. Siehe hierzu IFOK (Institut für Organisationskommunikation) (30. März 2013), http://www.ifok.de/studie

[page 11]

Durch die oben beschriebenen Entwicklungen lässt sich prognostizieren, dass sich vor allem der Wettbewerb um hochqualifizierte Fach- und Führungskräfte in den kommenden Jahrzehnten verschärfen wird, da die demographischen Veränderungen weiterhin sukzessive zu einer schwindenden Zahl von Hochschulabsolventen und Berufsanfängern führen. Das Angebot junger, qualifizierter Nachwuchskräfte, sog. Young Professionals, wird folglich immer geringer, während zur selben Zeit viele Erwerbstätige immer früher aus dem Arbeitsleben ausscheiden.23 Zwar kann gegenwärtig noch nicht von einem allgemeinen Fachkräftemangel gesprochen werden, jedoch zeichnen sich entsprechende Tendenzen und Ungleichverteilungen bereits in einigen spezifischen Teilarbeitsmärkten ab. Vor allem in den wissensintensiven „MINT“-Bereichen24 kann in mancher Hinsicht schon eine Verknappung bei Fachkräften mit mittleren und höheren Qualifikationen beobachtet werden.25

[...] Mit besonderen Problemen bei der Fachkräftebesetzung rechnen neben den MINT-Bereichen vor allem die Branchen personennaher Dienstleistungen, wie bspw. Gesundheits- und Sozialwesen, Erziehung und Unterricht sowie Beherbergung und Gastronomie. Die Schaffung von attraktiven Arbeitsbedingungen, um dem Problem von nicht besetzten Fachkräftestellen zu begegnen, steht dabei in fast allen Branchen ganz oben auf der Agenda.26


23 Vgl. Schleiter, A./ Armutat, S. (2004): Was Arbeitgeber attraktiv macht?, in: Deutsche Gesellschaft für Personalführung e.V. (DGFP): Praxis Papiere Ausgabe 4/2004, S. 4

24 MINT-Bereiche stehen für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Vgl. hierzu Arnold, H. (2012): Personal gewinnen mit Social Media, S. 9

25 Vgl. Schleiter, A./ Armutat, S. (2004): Was Arbeitgeber attraktiv macht?, in: Deutsche Gesellschaft für Personalführung e.V. (DGFP): Praxis Papiere Ausgabe 4/2004, S. 4

26 Vgl. Bechmann, S. et al. (2012): Fachkräfte und unbesetzte Stellen in einer alternden Gesellschaft, in: Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (Hrsg.): IAB-Forschungsbericht 13/2012, S. 8

Anmerkungen

Continued from Fragment 022 01.

The true source is not given.

The author translates "Fachkräftegewinnung" (recruitment of skilled staff) as "acquisition of the foresail", in German: Kauf des Focksegels.

Sichter
(Mendelbrno), PlagProf:-)