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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 16, Zeilen: 12-31
Quelle: Monington West 1998
Seite(n): Einleitung, Zeilen: -
1.3.5 HO als ein streßinduziertes Protein

Organismen, die Streßsituationen ausgesetzt werden, "antworten" häufig mit der Syntheseregulierung verschiedener Proteinklassen, welche kollektiv die Streßsituation verbessern sollen. In vielen Fällen ist der exakte Mechanismus dieses Vorganges noch nicht geklärt. Beispielsweise werden bei einer Entzündung während der Akute-Phase-Antwort eine ganze Reihe von Akute-Phase-Proteinen primär in der Leber gebildet. Eine große Menge von Cytokinen werden bei Entzündungsvorgängen freigesetzt und lösen eine Hochregulierung via spezifischer Rezeptoren aus, die in der hepatischen Zellmembran lokalisiert sind (Baumann H et al., 1994; Cosman D, 1993). C-reaktive Proteine und Serum Amyloid A, das häufigste humane Akute-Phase-Protein, ist unter Normalbedindungen in geringsten Mengen im Plasma exprimiert, wird aber bereits vier Stunden nach einem entzündlichen Stimulus induziert und erreicht sein Maximum nach 24 bis 48 Stunden (Marckiewicz A et al., 1993). Andere Akute- Phase-Proteine wie z.B. a1-Glukoproteinsäure, a1-Protease, a1-Antichymotrypsin, Haptoglobin und Fibrinogen erreichen ihr Expressionsmaximum erst nach sieben bis zehn Tagen (Tsuchiya et al., 1987).

Auch die HO-1 wird als eine Art "Akute-Phase-Protein" betrachtet. Mitani untersuchten den Effekt von Interleukin-6 (IL-6) auf die HO-1 in der humanen Hepatoma Zell-Linie Hep3B und beobachteten ein Zeit/Dosis-abhängiges Verhältnis der HO-1mRNA-Induktion. Die mRNA Induktion konnte durch die gleichzeitige Zugabe von Actinomycin D, einem Inhibitor der Transkription, verhindert werden (Mitani K et al., 1992).

7. Hämoxygenase als ein Streß-induziertes Protein

7.1 Akute-Phase-Proteine

Organismen, die Streß-Situationen ausgesetzt werden, "antworten" häufig mit der Syntheseregulierung verschiedener Proteinklassen, welche kollektiv die Streß-Situation verbessern sollen. In vielen Fällen ist der exakte Mechanismus dieses Vorganges noch nicht geklärt. Beispielsweise werden bei einer Entzündung während der Akute-Phase-Antwort eine ganze Reihe von Akute-Phase-Proteine primär in der Leber gebildet. Eine große Menge von Cytokinen werden bei Entzündungsvorgängen freigesetzt und lösen eine Hochregulierung via spezifischer Rezeptoren aus, die in der hepatischen Zellmembran lokalisiert sind (Baumann & Gauldie, 1994 und Cosman, 1993). C-reaktive Proteine und Serum Amyloid A, das häufigste humane Akute-Phase-Protein, ist unter Normalbedindungen in geringsten Mengen im Plasma exprimiert, wird aber bereits vier Stunden nach einem entzündlichen Stimulus induziert und erreicht sein Maximum nach 24 bis 48 Stunden (Mackiewicz et al., 1993). Andere Akute-Phase-Proteine wie z.B. a1-Glukoproteinsäure, a1-Protease, a1-Antichymotrypsin, Haptoglobin und Fibrinogen erreichen ihr Expressionsmaximum erst nach sieben bis zehn Tagen (Tsuchiya et al., 1987).

Die HO-1 wird als eine Art "Akute-Phase-Protein" betrachtet. Mitani et al. (1992) untersuchten den Effekt von Interleukin-6 (IL-6) auf die HO-1 in der humanen Hepatoma Zell-Linie Hep3B und beobachteten ein Zeit/Dosis-abhängiges Verhältnis der HO-1 mRNA Induktion. Die mRNA Induktion konnte durch die gleichzeitige Zugabe von Actinomycin D, einem Inhibitor der Transkription, inhibiert werden.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) Schumann
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