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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
fret
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 160, Zeilen: 27-31
Quelle: Rahn 2004
Seite(n): 67, Zeilen: 27-30
Auch nach Erich Wulffen ist der Hochstapler gewöhnlich durch eine „künstlerische Veranlagung“ gekennzeichnet, die, „durch irgendwelche Umstände gehemmt, in unsoziale Bahnen“ abgeleitet wird.48 Umgekehrt entarte das dichterische Talent zur Hochstapelei, wenn das Form- und Fiktionalitätsbewusstsein versage.

48 Wulffen, Psychologie des Hochstaplers, S. 39.

Der Hochstapler ist gewöhnlich durch eine „künstlerische Veranlagung“ gekennzeichnet, die, „durch irgendwelche Umstände gehemmt, in unsoziale Bahnen“25 abgeleitet wird. Das dichterische Talent entartet zudem zur Hochstapelei, wenn das Form- und Fiktionalitätsbewußtsein des Erzählers/Darstellers versagt, d. h. wenn die Fiktion nicht als Bearbeitung der Wirklichkeit im Rahmen bestimmter Gattungen (Schauspiel, Märchen etc.) bewußtgehalten wird.

[23 Wulffen: Psychologie (wie Anm. 15), S. 79.]

25 Ebd., S. 39.

Anmerkungen

Kein Hinweis darauf, dass die Analyse zu Wulffen nicht aus eigener Feder stammt.

Sichter
Schumann
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