FANDOM


Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Tso/Fragment 111 07 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2017-05-20 13:14:31 Schumann
BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Tso, Wikipedia Gemeindeordnungen in Deutschland 2008

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 111, Zeilen: 7-17
Quelle: Wikipedia Gemeindeordnungen in Deutschland 2008
Seite(n): 1 (Onlinequelle), Zeilen: -
Die auf die preußische Städteordnung von 1819 zurückgehende „Magistratsverfassung“210 existiert heute noch in einigen Bundesländern wie zum Beispiel in Hessen. In ihrer ursprünglichen Form sah die Verfassung eine strikte Gewaltenteilung zwischen dem Kollektivorgan Magistrat und der Stadtverordnetenversammlung vor. Der Magistrat besteht aus dem (Ober-)Bürgermeister und den haupt- und ehrenamtlichen Beigeordneten. Er stellt die Verwaltung der Stadt dar. Die Stadtverordnetenversammlung setzt sich aus den Stadtverordneten als den Vertretern des Volkes zusammen und hat einen Vorsteher, den Stadtverordneten. Diese Trennung ist so strikt, dass die Mitglieder des Magistrats nicht gleichzeitig in der Stadtverordnetenversammlung tätig sein dürfen. Ursprünglich waren Magistrat und Stadtverordnetenversammlung auch gleichrangig, so dass kein Organ als [das wichtigere angesehen werden konnte.]

210 Vgl. Frere 1997, S. 45ff.

Die auf die preußische Städteordnung von 1810 zurückgehende, vom Reformpolitiker Freiherr vom Stein entwickelte „Magistratsverfassung“ gilt heute nur noch in Hessen und Bremerhaven; in Schleswig-Holstein wurde sie Ende der 90er Jahre abgeschafft.

In ihrer ursprünglichen Form sah die Verfassung eine strikte Gewaltenteilung vor, zwischen dem Kollektivorgan Magistrat, der aus dem (Ober-)Bürgermeister sowie haupt- und ehrenamtlichen Beigeordneten besteht und die Verwaltung der Stadt darstellt, und der Stadtverordnetenversammlung, die aus den Stadtverordneten als Vertretern des Volkes besteht und der ein Stadtverordnetenvorsteher vorsteht. Diese Trennung ist so strikt, dass die Mitglieder des Magistrat nicht gleichzeitig in der Stadtverordnetenversammlung tätig sein dürfen. Ursprünglich waren Magistrat und Stadtverordnetenversammlung auch gleichrangig, so dass kein Organ als das „wichtigere“ angesehen werden konnte.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle folgt erst auf der nächsten Seite, ohne dass wörtliche Übernahmen gekennzeichnet wären:
"211 Ausführlich. In: >http://de.wikipedia.org/wiki/Gemeindeordnung_in_Deutschland/Magistratsverfassung <(10.12.2008)"

Fortsetzung auf der folgenden Seite.

Die preußische Städteordnung wird überwiegend auf 1808 datiert.

Sichter
(Hindemith), SleepyHollow02


vorherige Seite | zur Übersichtsseite | folgende Seite
Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:Schumann, Zeitstempel: 20170520132650
Nutzung von Community-Inhalten gemäß CC-BY-SA , sofern nicht anders angegeben.